Irrglaube Neoliberalismus- ein Weg in die falsche Richtung

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Redwing

Gast
So, nun habt ihr gelernt, was gut ist- wo der Ausweg liegt-, aber ich möchte auch etwas über das Böse erzählen- über einen falschen Weg, der bereits beschritten wurde und schon jetzt sowie auch in der Vergangenheit seine menschenfeindlichen und gefällemaximierenden Auswirkungen unter Beweis stellte. Der Kapitalismus an sich ist schon schlimm genug, aber die sozialdarwinistische neoliberale Verschärfung reiner Wahnsinn. Darüber berichte ich hier- und natürlich über Kapitalismus generell, wie auch anteilig in meinem Neosozialismus-Text. Aber die Idee des Neoliberalismus an sich, der gewisse Yuppie-Sektierer und Firmenmafiosi, etc. hinterherrennen, ist vollkommen paradox und gestört.


Zum Text:


Ich möchte hier mal auf die Verbrechen des (Neo)liberalismus und die Gefahr, die von dieser verkorksten Ideologie ausgeht, hinweisen.

Welche Doktrin spricht sich mehr für ein menschenverachtendes, sozialdarwinistisches Gesetzt des Dschungels aus als der Liberalismus? "Der Stärkste setzt sich durch", lautet ihre Devise. Wenn weder Staat noch sonst welche Institutionen die Arbeitnehmer und schwächere Konkurrenten unterstützen, so sind diese dem Diktat und der Macht der Großunternehmen völlig ausgeliefert. Zudem plädieren die Neoliberalisten zunehmend dafür, die ganzen Verlierer dieses Wettbewerbswahns einfach eiskalt sich selbst zu überlassen. Erst fordern sie also ein System, das zwangsläufig viele Verlierer und wenige Gewinner hervorbringt, und dann wollen sie Erstere auch noch eiskalt über die Klinge springen lassen.

Und damit komme ich auch zu meiner These, daß der Kapitalismus und insbesondere die (neo)liberale Extremform indirekt zum Faschismus führen und im Prinzip selbst faschistische Elemente beinhalten.
Wir wissen, daß der sterbende Kapitalismus im Endstadium leicht im Faschismus enden kann. Vielleicht ist es heute nicht ganz so ausgeprägt wie in früheren Epochen, doch je härter der Kampf um die letzten Pfründe wird, desto stärker treten auch die Nationen in Konkurrenz. Ein Beispiel seien die protektionistischen Maßnahmen von EU und USA und deren imperialistische Politik (bez. USA). Und das kann sich auch noch deutlich verschärfen.
Aber auch größere Teile der Bevölkerungen werden immer nationalistischer, aufgrund des fanatischen Konkurrenzkampfes. Arbeitsplätze, Lebensumstände und Wohlstand sind für alle Völker gefährdet, und die Wurzel allen Übels- die reiche, einzig profitierende Minderheit- tut so, als müsse jedes Volk gegen das andere antreten und sich möglichst billig für die Wirtschaftsmafia prostituieren. Wer darauf reinfällt, sieht sowohl den inländischen Ausländer als auch den Ausländer im Ausland als unliebsamen Konkurrenten. Wir sehen doch alle die Tendenzen hier. Gerade im konservativen Spektrum, teils aber auch im liberalen, wendet sich die Stimmung immer mehr gegen Ausländer. Der Durchschnittsspießer liebäugelt mit rechts, was die Ausländerpolitik angeht, und Parteien wie die CDU möchten diesen Ansprüchen zunehmend gerecht werden.

Na ja, das als Erklärung, weswegen Liberalismus vielleicht selbst kein Faschismus ist, aber sehr leicht dazu führen kann (der Kapitalismus überhaupt). Die liberale, kapitalistische Form der Globalisierung ist eben etwas Abscheuliches, auf das immer weniger Menschen Lust haben. Und manche sehen Abhilfe nur in Form des Nationalismus, dabei könnte man auch eine soziale, gemeinschaftliche Form der Globalisierung betreiben (Volksprotektionismus gegen die Wirtschaftsmafia). So mag der Liberalismus selbst kein Faschismus sein, aber die (teils gerechtfertigten) Abwehrreaktionen dagegen können dazu führen.

Als eine abstrakte Form des Faschismus sehe ich den (Neo)liberalismus dennoch- im Prinzip. Der Wirtschaftsliberalismus- und um etwas Anderes geht es der Politik nicht- ist für mich ein sozialdarwinistischer Individualfaschismus. Hier geht es zwar nicht um das Recht und Überleben der stärksten Rasse oder Nation, dafür aber um ein archaisches Gesetz des Dschungels. Es ist das gleiche Prinzip- nur auf Einzelpersonen angewandt. Das stärkste Individuum hat Recht und soll überleben, während alle anderen sehen können, wo sie bleiben. So werden das Handeln und die uneingeschränkte Freiheit Weniger zur Einschränkung, Unfreiheit und Schädigung Vieler. Dieses System ist animalisch und eigentlich unter dem Niveau höherer Intelligenzen mit sozialer Kompetenz, doch gleichzeitig auch unnatürlich, aufgrund der Massenanhäufung Weniger von Überfluß, der gar nicht benötigt wird und Anderen fehlt. Es ist eine soziopathische Entartung, die nur zu Extremgefällen und Instabilität führen kann- und letztlich zum Kollaps des Systems.

Liberalität ist gesellschaftlich sicher gut, doch wirtschaftlich Gift. Arbeit, Wirtschaft und schlichtweg die Absicherung und das Wohlbefinden der Menschen kann nicht von solch egoistischen, profitgeilen Soziopathen übernommen werden, die nur ihren kleinen, egozentrischen Horizont sehen. Deshalb muß die Wirtschaft verstaatlicht und von einem sozialen Volksstaat geleitet werden. Ansonsten kann die Gesellschaft frei bleiben- freier als jetzt, wo immer mehr eingeschränkt wird, da die paar Nutznießer des Systems die Zeichen der Zeit insgeheim deuten und ihre Felle davonschwimmen sehen.
Es geht FDP, Wirtschaft und reicher Minderheit, etc. nicht um jene gesellschaftliche Freiheit, sondern nur um das unbegrenzte Recht und alle Möglichkeiten und Methoden, auszubeuten. Gesellschaftlich werden sie die Freiheit immer mehr zurückfahren und einen Überwachungs- und Propagandastaat ausbauen, da sie ein derart ungerechtes Gefällesystem sonst gar nicht aufrechterhalten können (wobei auch diese Methode letztlich nicht ewig funktioniert).

Doch zurück zu den märchenhaften Wahnvorstellungen der Liberalen:

Sie kommen mit völlig utopischen Versprechungen, wie: "Wohlstand für alle" (Westerwelle). Sie gaukeln uns vor, jeder könne ja Chef werden, doch wie soll das gehen? Wenn jeder Chef wäre, wer soll dann die Fabriken und Dienstleistungsunternehmen der Firmen bedienen? Es KANN nicht mehr Chefs als Angestellte geben (nicht mal die Balance wäre möglich, sondern weit weniger)- das wissen die nur zu gut, und trotzdem kommen sie uns mit solch populistischen Parolen. Das Gegenteil tritt sogar zunehmend ein: Es gibt immer weniger Selbstständige und immer mehr abhängige Angestellte. Das beweist jede objektive Statistik- ebenso, wie das immer größere Gefälle zwischen arm und reich; und zwar national und international gesehen.

Adam Smith’ Gequatsche von der "invisible hand", dem "sich selbst regulierenden Marktmechanismus", etc. hat sich mehrfach als falsch erwiesen und auf der ganzen Welt für Armut, Elend, Tod und grenzenlose globale und nationale Gefälle gesorgt. Hier konnte er in der Weimarer Republik sein Scheitern "eindrucksvoll" unter Beweis stellen, und auch jetzt herrscht dieses grausame System im Grunde nahezu in Rein"kultur".
Diese "Freiheit", von der immer geredet wird, beschränkt sich auf die Schrankenlosigkeit der Geschäftemacher, deren Ausbeutungsversuchen und -praktiken so keine Grenzen gesetzt werden. So wird, wie gesagt, die Freiheit Weniger zur Einschränkung und regelrechten Versklavung Vieler.
Utopisch auch zu glauben, jeder hätte die gleichen Chancen. Wer kein Kapital hat, wird mit ziemlicher Sicherheit auch kein Unternehmen aus dem Boden stampfen können, und der Kapitalstarke hat immer Vorteile gegenüber dem Kapitalschwächeren und somit den längeren Atem. Kleinere Konkurrenten haben so nahezu keine Chance gegen die Großen- ein paar Oligopolisten oder gar Monopolisten sind am Ende das Resultat. Der Trend ist längst zu sehen.

Den Vogel schießen die Liberalisten jedoch mit der Aussage ab: Der Egoismus und das Streben nach Profit des Einzelnen unterstütze automatisch das Ganze. Also: Je mehr Wenige ihre Mitmenschen abzocken, desto mehr hat jeder nachher in der Tasche? Doch wo ist es nur, wenn der Staat noch nicht mal großartig besteuern darf? Sollen wir auf Freiwilligkeit und Großzügigkeit der Unternehmer setzen? Aber wie denn, wenn doch angeblich ihr Egoismus der Schlüssel zum Wohlstand ist? … Und was nützt es dem Arbeitnehmer, wenn sein Chef da die Arbeitszeiten in die Höhe treibt und Arbeit auf immer weniger Schultern verlagert, da der Staat ihm ja alles erlaubt? Auch für die Arbeitslosenstatistik ist diese Doktrin nicht sehr vorteilhaft.
Auch die Qualität von Dienstleistungen und insbesondere Produkten wird keineswegs besser, denn die Profitgier bzw. der Druck durch stärkere Konkurrenten animieren immer mehr Unternehmen dazu, billigste Materialien zu nehmen, Angebote auf das Nötigste zu beschränken und extra kurzlebig zu produzieren (z.B. Fernseher, etc.). Auch, weil es für viele Produkte eben heute nur noch Ersatzbedarf gibt und der Bürger immer weniger in der Tasche hat, aufgrund expansiv-kumulativer Gefälle in diesem System, werden immer mehr Tricks im Profitwahn oder im Kampf ums Überleben- um die letzten Pfründe eben- angewandt. Siehe Fleischskandal z.B.!
Die Invisible Hand ist ein, selbst theoretisch, völlig paradoxer Wahnsinn, der niemals funktionieren kann. Außerdem rechnet der smithsche Phantast immer mit sogenannten "rationalen" Entscheidungen. Die da wäre z.B.: "Was billig ist, nehme ich". Nun, diese Doktrin führt wiederum zu Dumping ohne Ende und volksschädlichem Wettbewerbswahn. Zudem ist sie unzutreffend, da auch "irrationale" Entscheidungen gefällt werden können. So könnte man z.B. eine teurere aber als qualitativ hochwertiger eingeschätzte oder einheimische Marke bevorzugen. Usw.,usf..

Auch die letzte Bastion der Liberalen, ihr System würde ja angeblich für eine Aufwertung ärmerer Länder sorgen, ist letztlich nur ein eingebeultes Luftschloß. Da zählen sie dann ein, zwei Länder, wie z.B. China auf, und geraten dann schon ins stocken. Die dritte Welt macht circa 85% aller Länder aus und den meisten Nationen geht es durch diesen globalen Raubtierkapitalismus keineswegs besser, sondern unverändert schlecht oder immer schlechter.
China und Konsorten haben den Kapitalismus etwas später begonnen und erleben deshalb die Endstadiumskrisen des Systems auch etwas später- das ist alles.
Außerdem muß man immer noch berücksichtigen, wer in erster Linie von diesem begrenzten Wirtschaftswachstum profitiert: Ausländische Investoren und lokale Chefs oder tatsächlich die Arbeitnehmer, die zu Hungerlöhnen und schlechtesten Bedingungen schuften? Würden ihre Arbeitsbedingungen besser sein bzw. werden, so hätten sie ja nicht mehr den großen „Wettbewerbsvorteil“ der Dumpingländer. Insofern sieht ihre Zukunft genauso schwarz wie die der Arbeiter in Ländern mit besseren Arbeitsumständen aus, durch diese Zwangsprostitution aller Arbeitnehmer der Welt vor der globalen Wirtschaftsmafia. Die Einen werden erpreßt mit den billigen Löhnen und schlechten Arbeitsumständen in anderen Ländern, und in eben diesen Ländern gibt es keine Aussicht auf Besserung, da sonst sofort wieder der „Standortvorteil“ dahin wäre. Und so dumpen alle Länder bzw. Völker gegenseitig um die Wette, um ja die Gunst der Vampire zu erhaschen. Dieser Konkurrenzwahn betrifft auch die armen Länder untereinander und nur die wenigsten fassen dabei überhaupt ansatzweise Fuß.

Das Fazit ist also, daß der Liberalismus den ärmeren Ländern keineswegs Vorteile bringt- jedenfalls nicht den Völkern. Er führt zu einer lebensvermiesenden, würdelosen Prostitution vor der reichen Minderheit und einer bitteren Abhängigkeit vom Weltmarkt und dem Ausland generell. Der Binnenmarkt wird dabei meist sehr vernachlässigt, was die Abhängigkeit noch erhöht.
Eine Abwärtsspirale der Arbeitnehmerrechte, der Löhne, der Arbeitsumstände und letztlich der Lebensqualität für die Massen ist die Folge von wirtschaftsliberaler Globalisierung- ein Prozeß, der gestoppt werden muß.

Was hat diese fantastische Träumerei der (neo)liberalen Utopisten in der Welt nicht alles angerichtet und tut es noch. Für mich ist (Neo)liberalismus eine gefährliche Extremismusform. Wer tatsächlich an diesen kinderleicht zu widerlegenden Unsinn glaubt und tatsächlich eine sozialdarwinistische, totale Diktatur von Markt, Kapital und einer kleinen aber mächtigen Wirtschaftsmafia will, der kann nur ein realitätsferner, zudem asozialer Extremist sein- ein Liberalextremist eben. Zeit, darauf hinzuweisen und beherzt gegen diese Volksbauernfängerei vorzugehen. Damit der Liberalismus keine Chance mehr bekommt- keine Chance, NOCH mehr Opfer zu fordern.
 

Olaf S

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Ja, und was machen wir dagegen? Weiter Appelle an die Politik richten, sie mögen sich besinnen, sie mögen den Regelsatz gerecht berechnen, sie mögen den Unternehmen verbieten, Arbeiter auszubeuten. Sie mögen keine Vorratsdatenspeicherung betreiben. Sie mögen auf 5000 Demonstranten hören und ihre Forderungen erfüllen.
Wird mit solchen Apellen der eingeschlagene Weg wieder verlassen?

Also, sollte alles so weiter gehen oder was sollte anders laufen als bisher?
 
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Redwing

Gast
Bekanntlich hat jeder das volksgenossenschaftliche Recht, meine Texte auf Papier, Stimmband oder Matrix weiter zu verbreiten - ja, es wäre gar vorteilhaft, damit sich die Re(d)volution verbreitet wie ein reinigendes Lauffeuer. :icon_party:

Und dennoch: Was du da verlinkt hast, ist ebenfalls mein glorreiches Werk, denn in dem von der Soziopathenzeitschrift "Die Welt" gepushten Saftladen da bin ich bereits 2006 verbannt worden, so daß ich unter einem neuen Codenamen diese Operation unternehmen mußte. :icon_wink: "Legat Nr. 2" spielt auf die berühmt-berüchtigte "Legacy" 2005 in Ioffistan an, die untrennbar mit dem Redwing verbunden war, aber das ist noch wieder eine andere Geschichte.

Wo ist das Problem? Einfach DIE LINKE wählen. :icon_wink:

Ja, erst einmal würde ich auch noch dafür plädieren, da die Partei, wie gesagt, derzeit am besten den sozialen Rettungsschirm für das Volk gegen die Angriffe des wirtschaftsliberalen Politkartells KED und der sich immer mehr damit vermischenden Rechtspopulistenbrut spannen kann, aber sie darf selbstredend nicht auch noch von selbsternannten, argumentbefreiten "Realos" und "Pragmatikern" zerstört werden wie einst Rotgrün. Die Partei ist ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung, aber irgendwann muß dann auch der nächste Schritt erfolgen - ein Schritt zum Systemwechsel. Und sie sollte sich niemals von fragwürdigen Bündnispartnern über den Tisch ziehen lassen, um dann am Ende den Kopf für deren Asipolitik hinhalten zu müssen und sich selbst schuldig zu machen. Sie muß mindestens Seniorpartner sein oder aber wirklich verläßliche, soziale Partner haben und keine rückgratlosen Umfaller und verkappte Wirtschaftslobbyisten. Na ja, und natürlich läßt sich auf Bundesebene besser und konsequenter was bewirken als auf Landesebene. Überdies sollte Plan B (oder Plan A?) - die außerparlamentarischen Optionen - stets im Auge behalten werden... :wink:

Redwing over - die rote Eminenz im Hintergrund :icon_twisted:
 

sofia

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Moment mal!

Liberalismus war zunächst einmal an sich was Gutes, denn es sollte die persönliche Freiheit eines jeden sichern!

Die persönliche Freiheit ist auch gut so.

Man wird als freier Mench geboren und niemand sollte einem sagen, was man darf und was man nicht darf, solange man damit anderer Freiheit und Gesundheit nicht gefährdet.

Das ist schon mal das Erste.

Un das Ganze auf die Wirtschaft zu beschränken: Wie auch im Feminismus Thread möchte ich auch hier zunächst kurz auf das naturgegebene Zusammenleben der Menschheit hinweisen.
Auf die Stärken und Schwächen, die Triebe und die Notwendigkeiten die das Überleben so mit sich bringt.

Beschaffung von Nahrung ist der erste Deal der Sippe und dafür sind die Gesunden, Kräftigen und Schnellen zuständig gewesen...wer auch sonst?

Jede Sippe hat sich auf diese Weise zu versorgen gehabt.

War eine Sippe erfolgreicher als die Andere, sei es weil man größere Tiere erlegt hatte, oder mehr, wurde dies sehr wohl bemerkt von anderen und hier ist schon der Neid, die Angst, vielleicht Wut oder auch Bekämpfung angesiedelt.

Möglicherweise wurden auch Jäger beim jagen getötet, woraus sich eine Notwendigkeit ergab sich anderen Sippen anzuschließen.


Was heißt das und was hat das mit Liberalsimus zu tun?

Ganz einfach: Der Kampf rivalisierender Gruppen war schon immer da!

Also haben wir 2 Lager, die beide das Selbe wollen und haben müssen!

Also keine neue Erfindung welcher Gesellschaftsideologie auch immer.

Das Recht des Stärkeren gilt auch heute noch und wird nie vergehen, nur mit dem Unterschied, dass wir heute mit unseren Möglichkeiten und Überfluss auch anderen helfen können.........was man vielleicht in früherer Zeit nicht unbedingt leisten konnte.


Da hatte das Recht des erfolgreicheren Jägers einen anderen Stellenwert und zunächst wurde die eigene Sippe versorgt.

Auch bei den Tieren können wir beobachten, dass das stärkere oder gesündere Männchen von den Weibchen bevorzugt werden um die bestmöglichst gesunde und kräftige Nachkommenschaft zu sichern!

Das ist ein Naturgesetz!

Heute können wir schwächeren Menschen helfen und niemand muß allein für sich verrecken, nur weil er nicht "jagen" kann!

Aus allem lässt sich schließen, dass der Handel oder der Deal mit Nahrung der 1. Deal gewesen sein mußte und überhaupt ist das die Wiege des Handels und der Wirtschaft.

An sich also nix Schlimmes und durchaus sinnvoll.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man solche Deals auch nicht ohne Gegenleistung selbstlos erbracht hat, denn wenn man den Neid und die Gier der Menschen auch betrachtet, so kann man sich gut vorstellen, dass evtl. um Weiber gegen Nahrung gehandelt wurde!

Und zwar war der erfolgreichere Jäger der der die BEdingung bestimmte für die er Nahrung abgab.
Logisch!

So.
Das Ganze auf heute übertragen?...........es ist immer noch so.

Nur haben wir nicht nur hier eine kleine Sippe und dort eine kleine Sippe, nein, wir haben ganze Völker!

Und jedes will überleben.

Wobei hier ihre "Jäger" diejenigen sind auf die es ankommt.
 
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Redwing

Gast
Hach, ich MUSS dieses Kapitel einfach abschließen, bevor ich den aktuellen Redwing-Zyklus in Frieden beenden kann. Und wie passend, heute am Heuchlertag. Das entweihte Weihnachten steht an. :icon_party:

Lest erstmal DAS hier dazu: https://www.elo-forum.org/soziale-p...hen/20041-uber-boese-weihnachtsheuchelei.html
:icon_cool:

Und dann noch ein Link zu dem mit dem Anti-Neoliberalismusflaggtext hier eng verknüpften Flaggtext - meinem wichtigsten Text ÜBERHAUPT: https://www.elo-forum.org/soziale-p...9781-neosozialismus-funktionieren-wuerde.html

Leider hab ich festgestellt, daß das hier bez. der Neoliberalismuswarnung doch nicht die aktuellste Version war. Und dann könnte das auch für den Neosozialismusflaggtext gelten, aber viel kann da eigentlich nicht fehlen.

Was bei DIESEM Flaggtext noch fehlte, ergänze ich hiermit, wo er doch gerade aus tiefster Vergangenheit gerufen wurde. Es geht um eine weitere Phantastelei der neoliberalen Marktsektierer:

Systempopulisten des Kapitalismus kramen ja immer mal gerne ihr „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Ammenmärchen aus der Mottenkiste heraus. Und dann stellen sich irgendwelche alten Herren und Damen hin und palavern uns mit ihren Erfolgen voll; völlig vergessend, daß sie es in einer Zeit „geschafft“ haben, in der das System seinem gefällelastigen Endstadium noch viel ferner und alles etwas leichter war. Und so selbstgerecht wie realitätsfern schließen sie dann von sich auf alle anderen und halten uns ihre antiquierten, doppelmoralischen Predigten.
Die meisten „Gewinner“ hatten und haben (gerade in der jüngeren Zeit) doch irgendwelche wichtigen Connections, ein dickes Startkapital oder mächtig Glück, aber es mag ja auch die ach so großen „Wunder“ der Ex-Tellerwäscher geben. Dann werden dann ganz wenige Figuren in epischer Breite zu „Gewinnern“ hochstilisiert- etwas, daß ja ach so jeder schaffen könne, wenn er nur will-, aber übersehen wird dabei, daß auch diese „Gewinner“ nur ganz wenige von vielen sind. Wir sehen nur die paar und bekommen nur die paar vorgesetzt, die es geschafft haben, nicht aber all die Unzähligen, die es nicht geschafft haben. Und so relativiert sich dieser neoliberale Quatsch dann auch schon wieder. Die ganzen „Verlierer“ bleiben im Verborgenen, denn das paßt den Systempopulisten nicht in ihre verlogene Propagandavorstellung.

So, das wars. Nun noch zu Sofia, deren Text kompliziert anmutet, aber ich denke, es soll PRO Liberalismus sein, und da sagen wir doch pfui, pfui, pfui! :icon_kotz:
Eines muß ich dabei allerdings noch mal betonen: Ich verurteile nur den Wirtschaftsliberalismus, den ich mit dem Neoliberalismus gleichsetze. Der gesellschaftliche Liberalismus und die Errungenschaften damals von Rousseau und Co. sind weitgehend in Ordnung, solange die Freiheit des einen jene des anderen nicht zu sehr einschränkt.
Was das Wirtschaftliche angeht, so bleibe ich jedoch dabei, und das konnte ich gut begründen. Jetzt da mit archaischen Animalismen zu kommen, halte ich für...unpassend, denn ich finde, man sollte dem Menschen, dessen größte Waffe und größter evolutionärer Vorteil nun einmal der Verstand ist, allmählich etwas mehr denn das Verhalten eines im Vergleich dazu strunzdummen, triebgesteuerten Raubtiers zumuten können, oder? So ein bißchen am Riemen reißen für die deutlich bessere und vor allen Dingen funktionierende Welt und letztlich i.d.R. auch den eigenen Vorteil kann man sich ja wohl mit seinen Trieben, oder? Verlangt man doch von Vergewaltigern auch; warum also nicht von Unternehmern und Menschen generell? :cool: Zumal das egomanisch-kurzsichtig-kapitalistische Verhalten ja paradoxerweise letztlich zu Zuständen führt, in denen es einer immer größeren Mehrheit deutlich schlechter als in geregelteren, ausgewogeneren Systemen geht. Die Schaden sich also fast alle letztlich selbst mit ihrem egomanischen Handeln.
Und, wie bereits erwähnt, halte ich das Verhalten von Unternehmern zwar auch für irgendwo darwinistisch-animalisch, aber das als entartete, wiederum unnatürliche Version. Denn ein Löwe errichtet auch nicht plötzlich eine Antilopenindustrie und enthält allen anderen Raubtieren die Antilopen vor, nur weil er selbst den Hals nicht voll genug kriegt. Er frißt, was er braucht - Punkt. Und im Rudel kommt irgendwann jeder dran, wenn genug da ist - wenn vielleicht auch nicht gleich am Anfang.

G-this crised; ich mach Schluß! :eek: Sonst verpenne ich gar noch den (un)heiligen Abend! Und es reicht ja schon, daß Silvester voraussichtlich wieder für'n NoNo ist, oder? :biggrin:

Kein (Unterdrückungs)Frieden ohne soziale Gerechtigkeit, und keine propagierte "Freiheit", die nur vom Geldbeutel abhängt oder Ausbeutungs"rechte" dreist genuger, betuchter Sadisten meint!

Redwing over - Sand und nicht Öl im Getriebe der bösen Maschinerie! :icon_twisted:
 

sofia

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Mir ging es nicht um Pro-Liberalismus, somdern darum, dass schamlos einseitig veblendend polemisiert wird, ohne Auswege zu haben.

Der Bogen den ich zog, der sollte nur da anfgangen wo der Mensch wirklich ist und wie der Mensch wirklich ist und dass selbst wenn dieser Neoliberalismus irgendwie wegkäme, dann neue Probleme mit dem Menschen und der Gesellschaft anstehen, die mit der Polemisierung der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage keineswegs ausradiert wären.

Wir hätten das Probelem des gierigen und neidischen Menschen trotzdem noch und gegen wen oder was wird denn dann gedonnert``?

Das ist die hässliche Halbwahrheit die immer wieder rausgekramt wird ohne auch nur im geringsten die Wahrheit zu berücksichtigen (zu wollen??????) .
Wahrscheinlich!

Denn...............mir scheint es geht überahupt nicht darum etwas Neues, Gutes zu schaffen, sondern irgendeinen anderen exkrement niederzukloppen und irgendeinen anderen exkrement ans Tageslicht zu fördern, ohne auch nur EINS gut gemacht zu haben!

Heuchlerische Kritik am System ohne Auswege zu haben!

Trotzallem sei noch mal erwähnt, dass Liberalismus zunächst einmal was Gutes sein solte und es um die persönliche Freiheit ging.

Wir sehen was der Mensch daraus macht!

Am Ende stellt sich nur noch die Frage wieso der Neoliberalismus denn immernoch nicht (ausreichend) bekämpft wird, wenn der Mensch sich doch dank seinem hochentwickeltem Intellekt und dem (so gerne gewollt )"zurückentwickeltem Animalismus" nicht endlich die Kurve kriegt gegen den gierigen "Löwen" vorzugehen!

Ich sag dir warum: weil jeder Löwe sein will und weil Mensch so ist!

Das gebe ich zu bedenken, wenn es darum geht eine andere GEsellschaftsform der kapitalistischen Gesellscahft vorzureden.
 

sofia

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Selbst Marx und Engels betrachteten auf der Suche nach der richtigen GEsellscahftsform den Urzustand des Zusammenlebens der Menschen.

:cool:
 
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Redwing

Gast
Hach. Man will mich einfach nicht gehen lassen diesmal. :icon_evil: Da fliegt mir doch die Weihnachtsgans wieder aus'm NoNo. :eek:

Mir ging es nicht um Pro-Liberalismus, somdern darum, dass schamlos einseitig veblendend polemisiert wird, ohne Auswege zu haben.

Heuchlerische Kritik am System ohne Auswege zu haben!

Eine Unverschämtheit; im Gegensatz zu all den Heulern, die sich jetzt über Sozialabbau beschweren, aber diesem Ausbeuter- und Gefällesystem aufgrund der tief in ihrem manipulierten Hirn verankerten Systempropaganda, der sie ja gegenüber angeblich ach so resistent sind, trotzdem partout mehrheitlich nicht abschwören wollen, habe ICH sehr wohl einen Ausweg anzubieten, den ich exakt im letzten Beitrag hier überdies auch noch verlinkt habe. Es wäre schon vorteilhaft, wenn du alles lesen würdest, bevor du antwortest oder dir gar ein Urteil erlaubst. :icon_cool:

Der Bogen den ich zog, der sollte nur da anfgangen wo der Mensch wirklich ist und wie der Mensch wirklich ist und dass selbst wenn dieser Neoliberalismus irgendwie wegkäme, dann neue Probleme mit dem Menschen und der Gesellschaft anstehen, die mit der Polemisierung der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage keineswegs ausradiert wären.

Wir hätten das Probelem des gierigen und neidischen Menschen trotzdem noch und gegen wen oder was wird denn dann gedonnert``?

Na, und? Perfekt wird kein System sein, aber es stellt sich halt die Frage, was dem am nächsten kommt und in welchem System es wievielen Menschen wie gut geht. Und in all dem sieht der Kapitalismus - diese Diktatur der reichen Minderheit und einer globalen Wirtschaftsmafia - ziemlich schlecht aus, weißte? Ich erkläre in DIESEM Thread, warum das System und insbesondere der wirtschaftsliberale Irrsinn nur schlecht und nie dauerhaft funktioniert, was eine Alternative im Grunde unabdingbar macht, und ich erkläre im Neosozialismusthread, warum die Mehrheit der Menschen sich einfach für ein neues System öffnen und ihren geringen Beitrag dafür leisten wird bzw. letztlich muß, will man nicht wieder einen Schritt zurück in der Evolution machen und in die Hölle des unausgewogenen Kapitalismus zurückfallen. Aber dieses kleine Opfer in Form von Teilzeitarbeit zu einem guten Lohn und guten Arbeitsumständen und dem Verzicht auf die für die meisten ohnehin illusorische Aussicht auf Reichtum wäre rein gar nichts im Vergleich zu den Zumutungen, die sich immer mehr Menschen im Kapitalismus bieten lassen müssen oder sollen.

Und davon abgesehen, daß du nicht alle Menschen über einen Kamm scheren kannst und bezüglich der grenzenlosen Gier mal nicht von dir auf alle schließen solltest, müssen bestimmte schädliche Triebe bestimmter Menschen eben einfach im Zaum gehalten werden - Punkt. Man erlaubt ja auch nicht die ungehemmte Ausübung gewisser sexueller Triebe, und gewisse wirtschaftliche zerstören ganze Gesellschaften und fordern Tote ohne Ende, anstatt bloß die Seele eines Vergewaltigungsopfers in Disharmonie zu bringen... :cool:

Trotzallem sei noch mal erwähnt, dass Liberalismus zunächst einmal was Gutes sein solte und es um die persönliche Freiheit ging.

Hättest du meinen Text sorgfältig gelesen, dann hättest du gesehen, daß ich das auch nicht anzweifle. Nicht gegenüber gesellschaftlichen Dingen - im gewissen Rahmen.
Aber ich verzichte auf eine Freiheit, die nur vom Geldbeutel abhängt und ansonsten hemmungslose Ausbeutungs- und Unterdrückungs"rechte" meint.

Wir sehen was der Mensch daraus macht!

Ja, nix Gutes, weil in diesem System primär die Arschlöcher nach oben kommen und bestimmen dürfen - weil das System wie maßgeschneidert für solche schäbigen Charaktere ist. Und da gehört ein Riegel vorgeschoben, aber ganz gewaltig!

Am Ende stellt sich nur noch die Frage wieso der Neoliberalismus denn immernoch nicht (ausreichend) bekämpft wird, wenn der Mensch sich doch dank seinem hochentwickeltem Intellekt und dem (so gerne gewollt )"zurückentwickeltem Animalismus" nicht endlich die Kurve kriegt gegen den gierigen "Löwen" vorzugehen!

Weil die Masse der Menschen auf dieser vedammten Kugel leider immer noch nicht viel weiter als im Mittelalter ist. Ich wage zu behaupten, daß die technische Evolution der gesellschaftlichen weit voraus ist. Damals rannten die verblendeten Massen halt stärker der Religion hinterher und ließen sich davon betäuben, heute halt eher bez. der Medien. Damals knieten Viele immer wieder devot und unkritisch vor ihren Herrschern nieder, heute letztlich immer noch. Damals schrieen sie selbstgerecht hurra, als "Hexen" verbrannt wurden oder verarmte "Verbrecher" hingerichtet wurden, heute schreien sie selbstgerecht hurra, wenn Arbeitslose schikaniert und verarmte Verbrecher eingelocht oder abgeknallt werden. Es ist mehrheitlich der gleiche dämliche, naive, nach unten tretende und nach oben kriechende Mob, der sich von Obrigkeiten das Hirn vernebeln läßt. Vielleicht sind es heute nicht mehr ganz so viele und ist allmählich ein Umdenken im Gange, aber wenn ich mir dann wieder dieses rechtspopulistische Gesocks angucke und ihr dämliches Wahlvolk - Leute, die solchen wie Berlusconi, Sarrazin, Wilders, Sarkozy, diesen Ostblockfuzzis, den Bergbarbaren und wie sie alle heißen hinterherrennen -, dann werde ich nun wieder bestätigt in meiner Ansicht.

Seufz... Ich sehe nun mal, daß die Masse in den meisten Ländern dieses rückständigen Planeten leider recht dumm, naiv, leicht manipulierbar und meist unpolitisch ist - offen für (auf den ersten Blick und oft bloß vermeintlich) einfache Lösungen und wenig interessiert an Ursachen und Zusammenhängen. Und es sitzen meist gewiefte, egomanische Arschlöcher an der Spitze, die das ausnutzen. Ob sich die Massen jemals weiterentwickeln oder gar noch wieder zurückfallen, weiß ich nicht, aber wenn es so übel weitergeht, dann sollte man einfach dafür sorgen, daß zur Abwechslung mal die Richtigen an den Schaltstellen sitzen...so einfach ist das. :icon_cool:

Ich sag dir warum: weil jeder Löwe sein will und weil Mensch so ist!

Wie gesagt: Schließ nicht von dir auf alle und schere nicht alle über einen Kamm. Ich z.B. brauche nicht viel Geld, will aber definitiv bedingungslos abgesichert sein und ein wenig was extra als nur zum Überleben haben. Dafür ist mir Freizeit etwas wichtiger und lege ich wert, auch zwischen Kindheit und Greisenalter Zeit zum Leben zu haben und nicht nur eine Funktion für irgendwelche Arschlöcher, die ich verachte, und ihren Profit zu erfüllen. Und ebensowenig will ich mir deren lebensverneinenden Ellenbogenstil aufzwängen lassen.
Einen verdammt guten Kompromiß zwischen Freizeit und Wohlstand bietet mein neosozialistisches System. :icon_party: Da werden Arbeit und Wohlstand nämlich gerecht aufgeteilt, so daß am Ende alle im arbeitsfähigen Alter, die nicht studieren, etc., Arbeit haben, aber keiner zuviel. Und das Durchschnittsgehalt sähe bei Verhinderung zu großer Gefälle deutlich besser aus als im Kapitalismus. Aber guck(t) einfach in den verlinkten Text.

Das gebe ich zu bedenken, wenn es darum geht eine andere GEsellschaftsform der kapitalistischen Gesellscahft vorzureden.

Und dieser Bedenken habe ich mich schon vor Jahren mit bravour gewidmet... :cool:

Redwing - befreit euren Geist von der kapitalistischen Infektion! ;-D
 

sofia

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Im Moment frag ich mich nur eins: Wie lange wirst du hier dein Unwesen treiben, bevor du auch hier rausfliegst?

Und dann frage ich mich mit welchem Nick du als nächstes uns vollsabbern wirst.

Solche Leute mit diesem Stil kenne ich nur aus den Infokrieger-Foren.

Aggressiv, sehr von sich überzeugt und frech bis zum Erbrechen gegenüber den Forenteilnehmern über die man gerade mal wieder schwarmmässig herfällt!

Natürlich die volle Ladung Polemik im Gepäck, die anmuten soll wie Auswege aus der Krise der Gesellschaft.

Vor solchen wie dir bin ich schon vor längerer Zeit geflüchtet, als klar wurde bei welchen Verein ich gelandet war!

Ooooh Jeee!

Um es mal offen zusagen:.......... Nee, lieber nicht! Ich sag´s nicht offen:cool:
 

sofia

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Aber um es klipp und klar zu verdeutlichen: die Diskussion um den Neoliberalismus ist allemal interessant und Auswege dringend von Nöten, aber nicht mit Genossen wie dir!

Du bist nicht mal zu einer echten Diskussion fähig.

Aber.........so ist das nunmal mit denen aus deinem Verein.
 
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Redwing

Gast
Der Rotinquisitor-Mastermind in eigener Sache :)/ Elostan Silent Wars

Ach, jetzt zwingst du mich, Beitragszahl 150 aufzugeben, aber 151 hat auch was. :biggrin: Ich will trost- und hoffnungslos ins verwunschene neue Jahr gehen ohne Altlasten a la Sofia hier.
Ach, da stand ich nun also oben aufer Dachterrasse fern meiner Kommandozentrale letztes Jahr an Silvester - ein Glas Sekt in der fröstelnden Hand und die schwarzen Schmauchspuren der Raketen und Multi-Batterien noch im Schnee - und erblickte die bunten Lichter nah und fern am wolkenverhangenen Himmel. Gar stoisch und verträumt ließ ich die Blicke schweifen. Und ich ahnte, es wird ein düsteres Jahr. :cool: Und der größte exkrement des Jahres - es gab drei Kackaphasen 2010 - kam dann auch gleich ein paar Wochen später, aber danach liefs erstmal etwas besser. Na ja, dieses Mal wird Silvester an sich schon erstmal schön öde - hab keine müde Knallerbse gekauft diesmal, obwohl ich auch als Systemopfer ein Anrecht auf ein gewisses Entertainment und Teilhabe hätte. Na ja, aber diesmal läuft sowieso absolut nichts. Wir werden eine wirklich lustige Nacht verbringen - meine Sektflasche und ich. :cool: Vielleicht fängt das Jahr dafür nicht gleich wie'n Haufen Exkrement an in diesem sich zunehmend formierenden vierten Reich im Namen einer Wirtschafts- und Bonzenmafia und ihrer politischen und juristischen Steigbügelhalter. Oh, heute kam ja wieder der visionäre Film: "Children of Men". Da könnt ihr schon mal einen Ausblick auf die Zukunft haben, wenn das so krank weitergeht hier. Und damit spiele ich nicht auf das Babythema an... :cool:

Aber zum schicksalhaften Punkt: Sofia, ich weiß nicht, aus welcher V-Nation du mir hier hinterhergeeiert bist (du klingst so ein bißchen nach den pseudo-alternativen Angepaßten bei Jetztdetien, oder war es Politikplanetien?), aber ich erkenne doch solch kleine, freche Infiltratoren wie dich, die denken, es mit dem legendären Rotinquisitor aufnehmen zu können. Die denken, ihn in Diskredit bringen zu können. Wisse: Der Einzige, der mich - die erfahrene, vielseitig talentierte Argumentationsmaschine - in Diskredit bringen kann, das bin ich selber, und wenn, dann hab ich Bock drauf und gebe einfach mal meinen freakig-künstlerischen oder visionär-emotional-idealistischen Trieben nach; so wie jetzt gerade. :icon_cool: Verurteilt mich ruhig dafür, wenn es euch danach gelüstet, Frevler, doch seid euch in derselben Sekunde gewahr, für die neue, bessere, tolerantere Welt und die neue, pro-evolutionäre Gesellschaft noch nicht reif zu sein. :icon_evil:
So, du denkst also, die geistliche Führung Elostans wird eines schwarzgelben Tages verbannt? Hahah; ich sag dir: Der Redwing steht noch hundert Jahre! 8-D Ebensowenig wie ich jemals nach dem Thron der weltlichen Führung hier trachten würde, respektiert mich eben diese als den heiligen Vater Elostans und würde es nicht wagen, mich zu behelligen. :cool: Geht das in dein angepaßtes Hirn? Ich war schon vor dir hier, und der Redwing stieg auf zu seinem ersten bewaffneten Aufklärungsflug im fernen Jahre 2001 - als es Elostan vermutlich noch nicht einmal gab. Unzählige Schlachten in unzähligen V-Nations focht ich seitdem, und überall flüstert man ihn voller Ehrfurcht und Sentimentalität, sofern ich dort nicht mehr weile: den Namen Redwing. Überall hinterließ ich unvergeßliche Eindrücke - sofern die betreffende V-Nation noch existiert. :cool:
Ich opfere mich auf - für die Kunst und die Politik, um bessere Welten zu schaffen. Ja, und darüber vernachlässige ich sogar alles andere; ich bringe das Opfer für meine Mission wie einst Moses. :-D Man zolle mir den adäquaten Respekt dafür und leihe mir offenes Ohr und offenes Aug.

So, und du erdreistest dich also, zu behaupten, ich könne nicht diskutieren. Dann lies dir mal durch, wer hier die Argumente bringt und wer nur ablenkend und infantil rumheult, weil er nicht mehr weiter weiß. :cool: Ich kann doch nichts dafür, daß du mit deinem Latein schon am Ende und mit deiner klammheimlichen Mission, hier soziale, konsequente Alternativideen zu den unerträglichen Mißständen dieses grundfalschen Systems zu torpedieren, gescheitert bist.
Aber es ist wohl wahr, daß ich keinem allzu diplomatischen Pussy-Style fröne. Lange Zeit über dachte man in Elostan, wir wären hier alles eine nette, einige Familie. Vielleicht war es einmal so oder schien es lange Zeit so, aber es IST einfach nicht (mehr) so. Mit der steigenden Bekanntheit und dem größeren Einfluß und Ruhme Elostans kamen auch denn auch peu à peu die böswilligen Infiltratoren mit Unterwanderungsmission - Angreifer der Legislative, der Exekutive und vielleicht gar der Judikative und der Medikative (;-D) dieses Unrechtsregimes oder aber auch miese Gesellen aus düsteren V-Nations -, wandern aber auch immer mehr Zweifler mit halbherziger und etwas planloser Wischiwaschi-Agenda ein bzw. kristallisieren sich als solche heraus. Verschließt man die Augen davor, redet alles schön und meidet Konflikte, so können diese konspirativen oder verblendeten Elemente ungehindert Elostans Integrität gefährden. Und deshalb tritt ab und an meine Rotinquisition in Kraft, die bestimmte User in einem netten kleinen Scharmützel auf die Probe stellt. Manche von ihnen sind noch zu retten und nur ein wenig verwirrt von der medialen Dauerberieselung der Betuchten. Bei ihnen reicht Fegefeuer. Denn sie wissen einfach nicht, was sie tun. Aber dann gibt es da auch die, die ganz genau wissen, was sie tun. Sie mögen zurückfahren hinein in jene feurigen Abgründe, aus denen sie einst kamen emporgestiegen. Zumindest müssen wir sie im Gefecht enttarnen. So kristallisiert sich z.B. gerade bei diversen Figuren im "Sozial vs. Sozialismus"-Thread (Im Tagesthemensub) heraus, welche Hintergründe die inbrünstigen Verteidiger dieses Gefällesystems - diese Sozialbremsen - dort zum Teil haben. Das sind z.T. gar keine Ha(r)tz4-Systemopfer oder ebenso entrechtete Dumpingjobber, sondern Leute, denen es an Knete nicht mangelt. Und da tritt dann auch gleich deren vermutliche Intention hinter allem zu Tage und wird klar, was wir auf ihr ketzerisches Gelaber geben können in einer politischen Diskussion... Nämlich keinen ****. :cool: Ich meine, es mag ja auch einzelne Leute aus anderen Schichten, oder wie ich es nennen soll, geben, die besser drauf sind und Gutes tun wollen, aber man muß da vorsichtig sein. Es wird definitiv auch viele Andere geben. Man muß sie ja nicht unbedingt zwangsläufig gleich aus Elostan verbannen, wenn sie es nicht ZU übel treiben, wohl aber sich darüber gewahr sein, wer die sind und was die wollen. ;-) Und schon stehen sie auf verlorenem Posten. Dank meiner Rotinquisition und vergleichbarer Spionageabwehr. 8-D Man kann sie dann sogar für die eigene Mission nutzen, indem man ihr wackeliges "Argumentationsgerüst", sofern es da überhaupt eins gibt, gekonnt zusammenbrechen läßt oder sie von vorneherein als Polemiker outet. :cool:

So, damit will ich die Akte Elostan denn auch erst einmal schließen. Das war sie, meine Altjahrspredigt. Ich würde euch ja ein frohes Neues nach der Tragikkomödie da morgen wünschen, aber irgendwie wird es doch meist nur ein Neues... ;-) Im Gegensatz zu den ARGE-Sklavenkonzentrationspunkten des Unrechtsstaates im Namen der willkürlichen Wirtschaftsdiktatur. Der Schrott mag sich nun "Jobcenter" nennen, weil man sich einmal mehr ums Grundgesetz herummogeln wollte, wie schon mit diesem kranken Ha(r)tz4-Mist generell, und weil man das Tricksen ja regelmäßig in Bezug auf die wahre AL-Statistik allmählich perfektioniert, aber es ist und bleibt der gleiche staatsterroristische Irrsinn, der zum Mars geblasen gehört, genau wie die soziopathisch-sozialdarwinistischen Köpfe dahinter.
Lassen wir endlich soziale, fähige Menschen mit Verantwortungsbewußtsein, Voraussicht und Gewissen an die Schaltstellen der Welt, anstatt diese ausgerechnet überwiegend mit dem Nach-mir-die Sintflut-Abschaum der Menschheit zu besetzen. ;-)

Redwing over - see you in 2011...maybe

Oh, hier noch mein atmosphärischer Lieblingstrack (jedenfalls einer davon) zum düsteren Jahreswechsel; es paßt:

YouTube - Marc Acardipane - Today Tommorow Forever

Wird die Welt enden - oder der Kapitalismus? Enscheidet. :cool:
 
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