Inwiefern ist das JC berechtigt Einblicke zum Schriftverkehr mit Mieterbund zu verlangen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.600
Bewertungen
879
Wegen Mieterhöhung war ich beim Mieterbund.( Die MH kam Ende Nov.2019)
Zeit bis zur Zustimmung der Mieterhöhung hatte ich bis zum 01.2. 2020.
Schon im Dez. bekam ich vom Jc schriftlich die Auforderunge (ohne RB)
das Ergebnis, sprich Zustimmung bis zum 19.12.2019vom Mieterbund zu senden.
Die offfzielle Zeit nach dem BGB zur Zustimmung sieht da längeres vor.

Dann ein ein zweites Mal im Jan. Ich möge wegen mich wegen eines Termins melden, weil die KdU sich ändern.
Ich war und bin aber noch in Verhandlung mit dem Vermieter. Teilte alles nachweislich schriftlich denen auch mit.
Dann nochmal ein Schreiben, man könne mich telefonisch nicht erreichen.
Die Notwendikeit eines Termins wäre gegeben.

Was ist das für eine für mich neue Masche? Bekannte erfähr zur Zeit gleiches.
 

vidar

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
27 Januar 2014
Beiträge
2.662
Bewertungen
4.047
... wie verhält es sich dann, wenn das JC den Beitrag für den Mieterbund/Mieterverein übernommen hat?
.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.515
Bewertungen
8.347
Das JC muss gem. § 22 SGB II die tatsächlich (geschuldeten) Mietkosten als KdU berücksichtigen. Wenn ich das richtig verstehe, weiß das JC derzeit nicht, ob das nun die alte Miete oder die neue Miete ist. Analog der Rechtsprechung des BSG zu Guthaben bei Verrechnung mit Mietschulden und der zweitinstanzlichen Rechtsprechung zu Mietminderung will es jetzt wohl die Realisierbarkeit der Nichtzustimmung zur Mieterhöhung prüfen. Das geht natürlich am einfachsten, wenn man weiß, was der Mieterschutzbund über die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung denkt.
 

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.600
Bewertungen
879
Das geht natürlich am einfachsten, wenn man weiß, was der Mieterschutzbund über die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung denkt.
Mag sein. Aber ich werde dem JC bestimmt nicht den Schriftverkehr direkt senden. Da stehen noch andere Dinge drin, die dem Jc einen Feuchten angeht.
Wir hatten uns, sowie auch Nachbarin, heftig an die Köppe gekriegt.
Also der RA hat nicht mit einem Schreiben und mit einem Satz geäußert, dass das Mieterhöhungsverlangen berechtigt ist. Weil es eben auch nicht ist und ich jetzt versuche,
über Eigenfinanzierung einen anderen, freien RA zubekommen.
Mieterbund ist das letzte. Der dortige RA hat mir zum Schluß 4 verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen Mieten genannt. Ich solle auswählen und mich entscheiden.
Was ist das für eine Beratung? Woher soll ich konkret wissen, was mietrechtlich nun ok ist?
 
Oben Unten