INTERNET-RECHTSPROFESSOR: "Die Mafia agiert aus Italien, die Gema aus München" (1 Betrachter)

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Der IT-Rechtsprofessor Thomas Hoeren hat in der Urheberrechtsdebatte einen Vergleich zwischen der Gema und der Mafia angestellt und hergeleitet. Die Verwertungsgesellschaft reagierte mit einer Abmahnung. Hoeren berichtigte: "Die Mafia agiert aus Italien, die Gema aus München."

Thomas Hoeren, der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster, hat von 'mafiösen' Strukturen bei der Verwertungsgesellschaft Gema gesprochen. Er sagte dem Magazin Brand Eins in einem Interview: "Die gesamte Konstruktion zwischen Urhebern, Verwertern und Nutzern ist seit längerer Zeit komplett aus den Fugen geraten. Das Urheberrecht will und soll ein Recht der Kreativen sein, es ist aber längst ein reines Wirtschaftsrecht der Verwerter. (...) Die Musiklabel etwa haben irgendwann entdeckt, dass die Gema über eine Sonderkonstruktion aus den Dreißigerjahren, die ausnahmsweise angewandt wurde, nicht nur Geld an Komponisten, sondern auch an Musikverlage ausgeschüttet hat. (...) Man darf den Einfluss von bestimmten Unternehmen der Unterhaltungsindustrie nicht unterschätzen, und man muss außerdem wissen, dass es damals innerhalb der Gema 'mafiöse' Strukturen gab, die die Gema noch bis heute beherrschen." ...
Internet-Rechtsprofessor Thomas Hoeren: "Die Mafia agiert aus Italien, die Gema aus München" - Golem.de
 
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"Die Mafia agiert aus Italien, die Gema aus München"

..."und die GEZ aus Köln."
 

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Wobei es hier um das Thema Urheberrechte geht. Da paßt die GEZ nicht mit in die Diskussion. Bleiben wir also lieber beim eigentlichen Thema.
 

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Kunstwerk oder Ware?

Die Frage ist, ob das Urheberrecht die primäre Aufgabe haben kann, das Leben der Urheber zu finanzieren

In der Diskussion um das Urheberrecht mischt sich immer wieder die Frage nach der Finanzierung des Lebens der Urheber. Das Urheberrecht wird dann als Bedingung dafür gesehen, dass Künstler von ihrer Kunst auch leben können. Fraglich ist natürlich, ob ein Urheberrecht tatsächlich vorrangig diese Funktion haben sollte. Das gilt nicht nur, weil damit andere Aspekte der Verfügungsrechte in den Hintergrund treten, sondern vor allem, weil damit das Kunstwerk als Ware, als vermarktbares Produkt betrachtet werden muss, und es nicht sicher, ob das überhaupt sinnvoll möglich ist. ...
Kunstwerk oder Ware? | Telepolis
 
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:biggrin:"Und wer agiert das PAYBAL-ZAHLUNGS-SYSTEM?????????
Die online negativ Seiten sind voll von negativ Schlagzeilen und Berichte!
Aber es wurde bisher noch nie ,-
etwas darüber veröffentlicht und die geschädigten Verbraucher,- verlieren komischerweise alle ihre Klagen und somit auch ihre Gelder bei PAYBAL ,-
wenn sie damit bezahlen!":icon_twisted:
Das in die Kunstscene die Mafia eingezogen ist ,
hab ich schon vor ein paar Jahren aus erster Hand erfahren!:biggrin:
Für mich ist dies keine neue Info!:icon_twisted:
 
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