• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Interessantes zur EU Rente

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#1
Das habe ich eben gefunden, hatte eigentlich etwas anderes gesucht. Interessant! Und Lehrreich........passt bloß auf wenn man zu Euch sagt das ihr die EU Rente beantragen sollt

Hallo Tantemarie,
das Rätsel über die tatsächliche Höhe der Ihnen persönlich zustehenden Altersrente und ggf. teilweise- bzw. volle Erwerbsminderungsrente können Sie auf einfache und unkomplizierte, zuverlässigste Weise so lösen:
Schauen Sie bitte in Ihre letzte Rentenauskunft, welche die Deutsche Rentenversicherung seit einigen Jahren und in jährlichen Zeitabständen an Ihre Versicherten versendet.
Sollte Ihnen diese Rentenauskunft wider Erwarten aber nicht vorliegen, können Sie diese Rentenauskunft jederzeit formlos bei Ihrer zuständigen Rentenversicherung anfordern.
In dieser Rentenauskunft sind sowohl die aktuell ausgerechneten Altersrenten, die teilweise und die volle Erwerbsminderungsrente ersichtlich.
Sollte die teilweise Erwerbsminderungsrente nicht ausgewiesen sein, so können Sie den Betrag der vollen Erwerbsminderungsrente einfach durch zwei teilen und schon haben Sie die Höhe der teilweisen Erwerbsminderungsrente vorliegen.
Es ist ein Trugschluß vieler Versicherten zu glauben, daß die Altersrente höher ausfällt als die volle Erwerbsminderungsrente.
Ist die Erwerbsminderungsrente erst einmal in Kraft, ändert sich an der Höhe der späteren Regelaltersrente nichts mehr und zwar auf Lebenszeit.
Wer sich also mit dem Gedanken trägt, bei seiner Rentenversicherung einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente einzureichen der tut gut daran, sich in die Materie gründlichst einzuarbeiten und keinen Antrag ohne kompetenten Rechtsbeistand einzureichen.
Andernfalls laufen Sie Gefahr, daß Sie sich auf einen jahrelangen, zermürbenden Verwaltungsakt einlassen.
Weitere hilfreiche Tipps können Sie auch auf meiner privaten Homepage, zugänglich über mein Profil, finden.
Wer eine Erwerbsminderungsrente in Anspruch nehmen möchte, der muß sich von vorneherein darüber im Klaren sein, daß die zum Zeitpunkt der Feststellung der Erwerbsminderungsrente ausgerechneten Werte Lebenslang gelten.
Das heißt im Klartext:
Die Rentenversicherung erteilt Ihnen auf Antrag und, sofern alle gesetzlichen und medizinischen Voraussetzungen vorliegen, einen entsprechenden Rentenbescheid.
Das eigentliche Rentenantragsverfahren gestaltet sich für viele Antragssteller zu einem extremen und langwierigen Verwaltungsakt, welcher sich in Extremfällen über Jahre hinziehen kann.
Oft sind die Betroffenen auch selbst Schuld, weil die Anträge ohne kompetenten Rechtsbeistand und ohne die dringend notwendigen "Fakten" bei der Rentenanstalt eingereicht werden.
In diesem Rentenbescheid wird die Ihnen auf Grund Ihrer Beitragsjahre und damit zusammenhängenden Pflichtbeiträge zustehende Erwerbsminderungsrente ausgewiesen.
In dieser ausgewiesenen Rentenhöhe sind bereits alle relevanten Eckpunkte berücksichtigt.
Zum Beispiel wenn bei Ihnen auf Grund einer Ehescheidung ein Versorgungsausgleich durchgeführt worden ist.
Ein Versorgungsausgleich kann sich, je nach Dauer der Ehezeit sehr gravierend und Rentenkürzend auf Ihre Erwerbsminderungs- und Altersrente auswirken.
Außerdem wird eine Rentenkürzung von maximal 10.8 Prozent auf Lebenszeit mit eingebaut.
Eine besondere Bedeutung ist auch dem sogenannten "Kontenklärungsverfahren" beizumessen, weil in diesem Verfahren alle Beitrags- und ggf. Ersatzzeiten, Ausfallzeiten usw. auf den Prüfstand kommen.
Sie müßen sich darüber im Klaren sein, daß sich jeder fehlende und nicht nachgewiesene Beitragsmonat Rentenkürzend auf Lebenszeit auswirkt.
In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, daß sich gerade bei früherern DDR-Flüchtlingen und ehemaligen DDR-Bewohnern zum 31.12.2011 eine wichtige Türe schließt.
Um was geht es hier?: Ehemalige DDR-Bewohner haben nur noch bis zum 31.12.2011 Zeit, Ihr Kontenklärungsverfahren für den Zeitraum vor 1989 in trockene Tücher zu bringen.
Wie zu erfahren ist, sind momentan von ca. 2,3 Miliionen Ost-Rentenkonten noch immer ca. 300.000 Rentenkonten nicht geklärt.
In diesen Rentenkonten befinden sich angegebene Zeiten, welche bis zum heutigen Datum noch nicht mit Beweismitteln nachgewiesen sind.
Wenn aber diese so wichtigen Beweismittel nicht bis spätestens 31.12.2011 beigebracht und eingereicht werden, dann werden sich die Betroffenen Leute später verwundert die Augen reiben, warum Ihre Renten so niedrig ausfallen.
Abschließend ist noch darauf hinzuweisen, daß die seit 1.1.2001 eingeführten Erwerbsminderungsrenten der Höhe nach wesentlich niedriger ausfallen als die bis 31.12.2000 geltenden Renten für Berufs- und Erwerbsunfähigkeit!
In diesem Sinne beste Grüße
Konrad
Arbeitslos u. Rente? (Erwerbsminderungsrente)
 

Anna B.

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Jul 2011
Beiträge
7.805
Gefällt mir
5.416
#2
wer "möchte" denn schon eine Erwerbsminderungsrente in Anspruch nehmen?

doch die Wenigsten...

es geht doch darum, dass man krank ist...und nicht mehr arbeiten kann....

die DRV wird einem dann schon sagen, ob man eine Rente bekommt..oder nicht..

und wenn man eine Rente bekommt...dann ist man wirklich krank...

ich wüßte also nicht, was es da noch rumzudeuteln gibt...krank...von der DRV anerkannt..also Rente..

aussuchen kann man das sich m.E. nicht wirklich...
 

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#3
Es gibt aber auch das Amt, welches Leute gerne versucht in die EU Rente zu schieben, um die eigenen Kosten abzugeben.


die DRV wird einem dann schon sagen, ob man eine Rente bekommt..oder nicht..

und wenn man eine Rente bekommt...dann ist man wirklich krank...

ich wüßte also nicht, was es da noch rumzudeuteln gibt...krank...von der DRV anerkannt..also Rente..
Ein ganz klares Nein..........die DRV ist ein Wirtschaftsunternehmen, mehr nicht.
Wenn die sagen man ist krank dann ist man Krank? Dann ist man auch Gesund wenn die sagen man ist nicht krank?

Es geht auch um die Leute, die nur eine zeit lang eine befristete EU Rente erhalten......auch die haben dann mit Rosinen gehandelt.
 

Anna B.

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Jul 2011
Beiträge
7.805
Gefällt mir
5.416
#4
nein,...wer eine befristete Erwerbsminderungsrente bekommt, hat Zeit wieder gesund zu werden..oder einen Verlängerungsantrag zu stellen..und dann entscheidet wieder die DRV, ob man krank genug dafür ist..

stell das nicht immer so hin, als wäre es eine eigenen ENtscheidung, die man treffen kann..

man ist meistens so krank, dass man gar keine andere Möglichkeit mehr sieht, als eine EM-Rentenantrag zu stellen..

und in den meisten Fällen wird dieser Anspruch sogar abgelehnt...
 

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#5
und in den meisten Fällen wird dieser Anspruch sogar abgelehnt...
Na geht doch.............genau so ist das!! Ist man gesund wenn die DRV es ablehnt zu bezahlen? NEIN.........:icon_hug:

Falls man wieder gesund sein sollte:
Außerdem wird eine Rentenkürzung von maximal 10.8 Prozent auf Lebenszeit mit eingebaut.
Eine besondere Bedeutung ist auch dem sogenannten "Kontenklärungsverfahren" beizumessen, weil in diesem Verfahren alle Beitrags- und ggf. Ersatzzeiten, Ausfallzeiten usw. auf den Prüfstand kommen.
Sie müßen sich darüber im Klaren sein, daß sich jeder fehlende und nicht nachgewiesene Beitragsmonat Rentenkürzend auf Lebenszeit auswirkt.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.915
Gefällt mir
12.219
#6
Hallo Snickers,

Na da hast du ja was "ausgegraben" und was ist daran nun so neu ... diese Antwort ist von 2011 und leider nicht ganz komplett ... da habe ich aber schon öfter und mehr Informationen zu diesem Thema angeboten ...

Auf die Renteninformationen weise ich ebenfalls schon seit Jahren hin, auch darauf dass es seit 2001 keine EU-Rente (Rente wegen Erwerbsunfähigkeit) mehr gibt sondern das "Kind" umgetauft wurde in EM-Rente (Rente wegen Erwerbsminderung) und gleichzeitig auch der Zugang im beschriebenen Maße erschwert wurde ...

Die EM-Rente ist auch eine gesetzliche Rente, genau so wie die Altersrente und die Zurechnungszeiten bis zum 60. Lebensjahr (bei jüngeren Erwerbsgeminderten) werden in der Antwort gleich gar nicht erwähnt.

Das soll ja jetzt (bei den politischen "Verbesserungen" ...) sogar bis zum 62. Lebensjahr gelten (die Hochrechnung, mehr nicht) für die Neuzugänge ab dem 01.07.2014, die Bestandsrentner haben sich ja schon an ihre "mickrigen Renten gewöhnt" ...

Aus dieser Hochrechnung ergibt sich (z.B.) dass jüngere Leute (zumindest teilweise, wenn sie vor der Rente schon einige Zeit gut verdient haben) eine deutlich höhere EM-Rente bekommen (könnten) als ältere, die schon 35 - 40 Jahre gearbeitet und eingezahlt haben vor der EM-Rente.

Das bisherige Einkommen wird eben fiktiv für die zukünftigen Jahre gerechnet, und bei den Älteren sind das nicht mehr viele Jahre, die fiktiv dazu kommen können ...

Wegen der Abzüge/Abschläge von 10.8 % regen sich schon Generationen (mit Recht) auf und es gab schon mehrere Gerichtsverfahren dazu, bis hoch zum BSG ... leider wurde auch dort als "Recht" erkannt, dass Kranke in der Weise "bestraft" werden müssen, damit es nicht "attraktiv wird" in EM-Rente zu gehen ... :icon_dampf:

Die Abschläge gelten übrigens (gestaffelt) auch bei vorzeitiger Altersrente oder Rente wegen Schwerbehinderung lebenslang, nicht nur bei EM-Rente ...

Durch die "Hochrechnungen bei Bewilligung der EM-Rente (auf das 60. Lebensjahr) kann es durchaus mehr Rente sein, als die spätere Altersrente noch geworden wäre, denn diese "Vorschau" (in den Renteninformationen) gilt ja nur bei gleichem Einkommen, bis zum Eintritt in die planmäßige Regelaltersrente ... diese Einkommen (bis 65 /66/67) erzielt ja üblicherweise Keiner mehr, wenn er gesundheitlich früher aussteigen muss.

Vielleicht sollte man da auch mal die "andere Seite der Medaille" betrachten, denn die nachfolgende Altersrente darf dann auch nicht geringer sein, als die EM-Rente die zuvor gezahlt wurde.

Auch den Verweis auf die "schlimmen" Nachteile eines Versorgungsausgleiches, sehe ich etwas relativierter, denn da ändert sich inzwischen gar nichts mehr durch die EM-Rente ... zumindest bei mir sind diese Renten-Anteile (ein paar wenige Punkte von meinem EX, weil er mehr verdient hatte als ich) bereits fest in meinem Renten-Konto enthalten und wurden in die Berechnungen mit einbezogen ...

Es mag auch andere Fälle geben, aber das kann man nicht als Regelfall verallgemeinern, schon die Fragestellung in dem Link ist ja mehr als "spartanisch", was soll man darauf auch korrekt antworten können ... das klingt tatsächlich ein wenig nach "ich hätte gerne EM-Rente, was muss ich dafür tun" ... :icon_neutral:

Das ist jedenfalls alles nichts "überraschend Neues", so läuft das nun mal seit 2001 und wie schwierig das werden kann weiß ich aus eigener Erfahrung, ich glaube auch nicht wirklich, dass eine EM-Rente ohne Abschläge besonders "attraktiv" wäre ... ich wäre lieber gesund und hätte mir gerne noch ein paar Renten-Pünktchen dazu verdient ....

Nun ist es wie es ist, allerdings beginnt auch die Renten-Berechnung wieder bei "Null", wenn eine Zeitrente nicht verlängert wird und jemand danach noch wieder arbeiten kann/soll .. dann entfallen natürlich die Abschläge auf seine spätere Altersrente, falls er bis dahin dann noch durch arbeiten kann.

Da werden dann die Karten komplett "neu gemischt" und es zählt nur noch das erzielte Arbeitseinkommen (natürlich hatte man während der EM-Rentenzeit kein Einkommen) und die Regel-Altersrente kann in diesem Fall sogar mal geringer sein, als die frühere EM-Rente ...

Da nehme ich doch lieber die Abzüge aus meiner aktuellen EM-Rente direkt mit in die Altersrente, so weiß ich wenigstens schon, dass es nicht weniger sein kann als aktuell und hoffe noch weiter auf eine andere Entscheidung zu den Abschlägen bei EM (dann bitte auch für die Bestandsrentner) und ansonsten (wenigstens) auf regelmäßige, jährliche "Anpassungen" der EM-Renten nach oben ...

Im Teletext stand heute, dass die Mütterrente nun beschlossen wurde und so wird meine EM-Rente im Juli um wahnsinnige 2 X 26 € (Ost) für meine 2 Kinder steigen ... die sind also immer noch weniger wert als "West-Kinder" ... da gibt es 28 € pro Kind was vor 1992 geboren wurde ...

Allerdings ist das Brutto, mal sehen was nach Abzug der Versicherungsbeiträge davon übrig bleibt, als echtes "Netto-Plus" auf dem Konto ... wer mehr Brutto bekommt muss ja auch mehr Versicherung davon bezahlen ... man ist die Rentenwelt ungerecht ... :wink:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.915
Gefällt mir
12.219
#7
Gelöscht weil doppelt eingestellt wurde.
 

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#8
Hallo Doppeloma,

das war ja einmal ein sehr interessanter Beitrag :danke:

EM Rente nicht EU Rente..........sollte ich eigentlich wissen, bekomme sie ja selber.
LG
 

Hamilkar

Elo-User/in
Mitglied seit
13 Dez 2010
Beiträge
220
Gefällt mir
69
#9
H
Im Teletext stand heute, dass die Mütterrente nun beschlossen wurde und so wird meine EM-Rente im Juli um wahnsinnige 2 X 26 € (Ost) für meine 2 Kinder steigen ... die sind also immer noch weniger wert als "West-Kinder" ... da gibt es 28 € pro Kind was vor 1992 geboren wurde ...
na ja, warum sind Kinder vor 1992 generell weniger wert, nur 2 statt 3 EP? warum sind "Frührentner" vor dem 01.07.2014 weniger wert als die, die danach Erwbm.-Rente beziehen? die Ungleichheit hat doch System und wird mit System gemacht...

immerhin bekommt der Osten eine höhere Rentenanpassung, 2,53% anstatt 1,67%. sind natürlich beides unglaublich hohe Werte...

lt. DRV erfolgt die Eröhung der Rente bzgl. Nachberechnung Kindererziehungszeiten aber wohl erst zum November 2014, dann aber rückwirkend zum 01.07.

interessant könnte ggf, für dich noch dieser Passus zur Mütterrente sein:
"Erhöht sich eine Rente durch die Mütterrente, können die Voraussetzungen für eine Neuberechnung des Versorgungsausgleichs gegeben sein. Die Neuberechnung kann auf Antrag eines der beteiligten Geschiedenen beim Familiengericht eingeleitet werden"

Deutsche Rentenversicherung - Medieninformationen - Fragen und Antworten zur Mütterrente
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.915
Gefällt mir
12.219
#10
Hallo Hamilkar,

interessant könnte ggf, für dich noch dieser Passus zur Mütterrente sein:
"Erhöht sich eine Rente durch die Mütterrente, können die Voraussetzungen für eine Neuberechnung des Versorgungsausgleichs gegeben sein. Die Neuberechnung kann auf Antrag eines der beteiligten Geschiedenen beim Familiengericht eingeleitet werden"
Danke für den Link, ich denke das würde sich bei uns nicht lohnen, ich habe keine Lust mehr auf "Gericht" deswegen, mit der Gefahr, dass die Änderung dann womöglich den Zuwachs wieder "auffressen" würde, weil mein EX dann (wahrscheinlich) weniger für mich abgeben braucht. :icon_kinn:

Steht ja auch bei, dass man die Auswirkungen erst prüfen lassen sollte ...

Werde mal schauen ob ich da noch Genaueres zu finde ... mein EX ist noch kein Rentner, das dauert auch noch mehr als 6 Monate und wenn ich mich damals (1997) nicht auch um seine erforderlichen Unterlagen gekümmert hätte, wären wir wohl heute noch nicht geschieden ... :icon_evil:

Das Familiengericht wollte keinen Scheidungs-Termin ansetzen ehe der Versorgungsausgleich nicht abgeschlossen wurde ... so wurden wir erst Ende 1999 geschieden ... ich glaube nicht, dass er sich darum kümmern wird, wenn ich nichts unternehme bleibt wohl alles wie es ist ... bis ans Ende unserer Tage ... :wink:

Ich kann damit leben, brauche keinen Stress und Streit mehr mit dem EX ... er hat immer recht gut verdient (auch noch nach der Scheidung), wird also trotzdem im Alter nicht verhungern müssen ...
Gönne ihm sogar, wenn er jetzt bald mit inzwischen mehr als 45 Beitragsjahren früher als gedacht in Rente gehen könnte ... er ist Jahrgang 49 und hatte noch das Glück fast nie arbeitslos zu sein ...

Weiß allerdings nicht, ob er das überhaupt bemerken würde (sein Glück), solche Sachen interessieren ihn nicht besonders ... wir sehen uns nur noch selten mal bei den Kindern und ich bin auch nicht seine "Rentenberaterin" ... :biggrin:

MfG Doppeloma
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.780
Gefällt mir
1.883
#11
Hallo Hamilkar,

ich weiss nicht ob bei der EMR nicht auch die alten Rentner von der neuen Gesetzesfassung betroffen sind.

Laut Aussage der Politik wollte man ja die EMR etwas besser stellen, wofür man im Etat für die rund 470.000 EMR Bezieher immerhin knapp 1 Milliarde vorgesehen hat.

Sollte es so sein, dann dürften eigentlich auch die bisherigen EMR in den Genuss einer minimal besseren Versorgung gelangen (ca. zwei Renteneckwertpunkte weil von 60auf 62Jahre Berücksichtigung finden) und nicht nur die welche nach dem 1.7. eine EMR erhalten.

Dennoch warten wir wohl alle gespannt ab, was wirklich kommen mag, denn so richtig Glauben schenken will der Politik wohl keiner.


Gruss saurbier
 

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#12
Droht eine Erwerbsminderung vor Erreichen des 62.
Lebensjahrs, sollte der Versicherte den Rentenantrag wegen Erwerbsminderung
frühestens erst ab 1.7.2014 stellen unter der Voraussetzung, dass sich die
Zurechnungszeit laut Gesetz (Änderung des § 59 Abs. 1 SGB VI)
wie geplant um zwei Jahre auf das vollendete 62. Lebensjahr erhöht. Es kommt
allein auf den Rentenbeginn (z.B. 1.7.2014 oder später) an, nicht auf den
Jahrgang. Eine Nachbesserung für Erwerbsminderungsrentner, die vor
dem 1.7.2014 in Rente gegangen sind (sog. Bestandsrentner), soll es nicht
geben und das ist ein Skandal.


Bei den Erwerbsminderungsrentner/innen ab 2001 wurde
eigentlich festgestellt, dass sie in die Altersarmut abdriften.
Bereits am
16. Mai 2006 hat der 4. Senat des das
Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel
in einem Klageverfahren eines Mitglieds
des Sozialverband Deutschland (SoVD)
entschieden, dass Rentenabschläge bei Erwerbsminderungsrenten, die vor dem
60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden,
gesetz- und grundrechtswidrig
sind (AZ: B 4 RA 22/05 R). Die Deutsche
Rentenversicherung und Regierung interessiert dies bisher nicht das nicht.
Die Wahrheit über die Erwerbsminderungsrente

Hoffe das ein Rechtsanwalt das mal aufgreift und handelt.
 

Don Vittorio

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Jul 2013
Beiträge
3.792
Gefällt mir
1.168
#13
Die Wahrheit über die Erwerbsminderungsrente

Bereits am
16. Mai 2006 hat der 4. Senat des das
Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel
in einem Klageverfahren eines Mitglieds
des Sozialverband Deutschland (SoVD)
entschieden, dass Rentenabschläge bei Erwerbsminderungsrenten, die vor dem
60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden,
gesetz- und grundrechtswidrig
sind (AZ: B 4 RA 22/05 R). Die Deutsche
Rentenversicherung und Regierung interessiert dies bisher nicht das nicht.

Hoffe das ein Rechtsanwalt das mal aufgreift und handelt.
Muss die Regierung und die DRV auch nicht interessieren !

von Experte/in Experten-Antwort
RE: Urteil wegen Abschläge
Hallo Martha,

nein, die DRV muss sich an dieses Urteil nicht halten. Es handelte sich um eine Einzelfallentscheidung eines Senates des Bundessozialgerichts. Die anderen Senate des BSG und 2011 auch das Bundesverfassungsgericht haben bestätigt, dass die DRV das Recht richtig anwendet.
https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=46&no_cache=1&tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=25574
 

Snickers

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Feb 2013
Beiträge
2.547
Gefällt mir
855
#14
Muss die Regierung und die DRV auch nicht interessieren !
Wo ist dein Gerechtigkeitssinn? Oder noch nie gehabt? Dein Obrigkeitsdenken, wird hoffentlich auch einmal dein eigenes Grab werden.

:icon_knutsch:
 

Don Vittorio

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Jul 2013
Beiträge
3.792
Gefällt mir
1.168
#15
Wo ist dein Gerechtigkeitssinn? Oder noch nie gehabt? Dein Obrigkeitsdenken, wird hoffentlich auch einmal dein eigenes Grab werden.
:icon_knutsch:
Was soll das denn ?
Was hat das mit Obrigkeitsdenken zu tun,wenn ich Dein Posting richtigstelle ?
Ob ich die Urteile gerecht finde,hat damit überhaupt nichts zu tun !
Deine persönliche Anmache kannst Du stecken lassen,es geht nur um Fakten,Fakten,Fakten !
Und um mein Grab musst Du Dir keine Sorgen machen.
 

Hamilkar

Elo-User/in
Mitglied seit
13 Dez 2010
Beiträge
220
Gefällt mir
69
#16
Hallo Hamilkar,

ich weiss nicht ob bei der EMR nicht auch die alten Rentner von der neuen Gesetzesfassung betroffen sind.

Laut Aussage der Politik wollte man ja die EMR etwas besser stellen, wofür man im Etat für die rund 470.000 EMR Bezieher immerhin knapp 1 Milliarde vorgesehen hat.

Sollte es so sein, dann dürften eigentlich auch die bisherigen EMR in den Genuss einer minimal besseren Versorgung gelangen (ca. zwei Renteneckwertpunkte weil von 60auf 62Jahre Berücksichtigung finden) und nicht nur die welche nach dem 1.7. eine EMR erhalten.

Dennoch warten wir wohl alle gespannt ab, was wirklich kommen mag, denn so richtig Glauben schenken will der Politik wohl keiner.


Gruss saurbier
ich warte da gar nicht gespannt ab. *es steht definitiv fest*, dass NUR Neurentner ab 01.07.2014 die 2 Jahre mehr Zurechnungszeit sowie die Günstigerprüfung der letzten Jahre bekommen. gleiches gilt übrigens auch für die 63er-Regelung.

deswegen prüfe ich auch eine Verfassungsklage. das kann so nicht angehen. zumindest nicht für diejenigen, die einerseits von dem Wegfall der EU/BU Renten betroffen sind und obendrein die satten Abschläge von bis zu 10,8% in Kauf nehmen müssen, jetzt bei der Besserstellung aber komplett leer ausgehen. im Gegenteil, es durch zukünftig noch geringere Rentensteigerungen auch noch mitfinanzieren. da habe ich echt nen richtig dicken Hals bei der ganzen SPD-Choose. haben nämlich alles die zu verantworten. Sozialer Kahlschlag und jetzt willkürliche Besserstellung. ungerechter gehts nicht.
 

roland55

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Jan 2008
Beiträge
82
Gefällt mir
17
#17
Hi,
leider ist es tatsächlich so dass erst ab dem 01.07.2014
die Erhöhung gezahlt wird und nicht für die Bestandsrentner
Was mich wundert ist wo bleiben die Sozialverbände mit einer Klage?

gruss roland55
 

Don Vittorio

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Jul 2013
Beiträge
3.792
Gefällt mir
1.168
#18
deswegen prüfe ich auch eine Verfassungsklage.
Gegen die Stichtags-Regelung hat man keine Chance,da es in der Gesetzgebung üblich ist,einen Stichtag bei einer Änderung zu setzen.
War im Jahr 2000 genauso.
Eher wäre es möglich,sich bis zum BVerG durchzuklagen,da eventuell der Gleichheitsgrundsatz verletzt wird.
Aber das wäre eigentlich eine Aufgabe für die Sozialverbände.
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.780
Gefällt mir
1.883
#19
Hallo lieber DonVittorio,

Eher wäre es möglich,sich bis zum BVerG durchzuklagen,da eventuell der Gleichheitsgrundsatz verletzt wird.
Was glaubst du denn damit zu erreichen.

Hat doch damals die BSG und im Anschluss auch das BVerG der Kürzung als vollkommen rechtmäßig zugestimmt.

Im Tenor: Es ist einem Frührentner gleichfalls zuzumuten entsprechende Leistungskürzung wie bei einer freiwillig vorzeitig in Rente gehenden Person!

Im übrigen der Gleichheitsgrundsatz, na toll, den gibt es doch so gar nicht. Schau dir mal die Pensionsbezüge bei Beamten an, was die früher und selbst heute noch so alles zusätzlich angerechnet bekommen, mal ganz abgesehen schon bei der Grundlage deren Pensionserhöhung, wo die Lohnerhöhungen vom öffentlichen Dienst (sind keine Beamten) eins zu eins voll umgesetzt werden.

Ich warte doch nur auf den Tag wo wieder ein Staatsanwalt oder Richter (diesmal eben nicht a.d.) vor das BVerG zieht um auch die Pension nach 45 Berufsjahren einzufordern, angekündigt hat der Beamtenbund dies ja schon durch die Blume.

Klagt ein Arbeitnehmer auf die selbigen Leistungsrechte wie Beamte (hier dann EMR), wird dieser bereits in der I. Instanz beim SG wegen Aussichtslosigkeit abgeschmettert, wenngleich die Anspruchvoraussetzungen für eine Rente und damit verbunden die Verweisung auf Ersatzweise andere Berufe selbstverständlich einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz darstellen.

Ein Arbeiter ja selbst studierte müssen es sich nach spätestens 3 Monaten gefallen lassen, auf jede Arbeit verwiesen werden zu können, Beamte dagegen geniessen den vollen Berufsschutz, dazu sogar noch den Schutz des letzten Einkommens.

Gerichte die so agieren, sprechen schon lange kein Recht mehr.


Gruß saurbier
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.780
Gefällt mir
1.883
#20
Hallo lieber Hamilkar,

deswegen prüfe ich auch eine Verfassungsklage. das kann so nicht angehen.
Na da wünsche ich dir viel Erfolg, vor allem aber Hartnäckigkeit.

Nach meinem dafür halten sehe ich da leider keine Chance, denn damit würde ja die Stichtagsregelung ausgebelt werden.

Allerdings weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wo ich bisher den Gesetzestext für die Neuregelung finden kann.

Ja, ich weiss auch bei der DRV (ihre-vorsorge.de) spricht man vom Stichtag 1.7., alles schön und gut, aber wo steht das im Gesetz geschrieben, denn nur dass ist ja Massgeblich.

Ich für meine Person halte mich da eben lieber Fakten, was der eine oder andere vielleicht verstehen mag.

Sollte es natürlich zutreffend sein, dass nur Neurentner in den Genuss dieser 2 Jahre kommen, dann dürften unsere ach so toll gepriesenen Sozialverbände mal zeigen, was sie für ihre Klientel zu tun gedenken. Denn das ist echt eine Klage Wert, eben weil man den EMR 2001 mit einem Federwisch diese 10,8% Rentenkürzung aufgezwungen hat, welche man heute wieder aufhebt. Damit werden dann im Endeffekt 14 Rentenjahrgänge plus die welche Verfahren zum Zeitpunkt 2001 ja noch liefen (wie ich) um 10,8% ihrer Rente betrogen.

Da ja gut 20% aller Rentner eine EMR erhalten, dürfte dies schlechthin eine nicht zu unterschätzende Zahl an potenziellen Kunden für die SozV sein, welche sich ja aus Beiträgen finanzieren.


Gruss saurbier
 
Oben Unten