Interessanter Textabsatz aus der EGV zum "erreichbaren Arbeitsmarkt" (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dor Benny :)

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 August 2017
Beiträge
5
Bewertungen
0
Ich habe heute in meiner EGV einen interessanten Absatz gefunden, der für mich nach einem Verbot klingt, aber ein Bekannter meinte zu mir das es sich hier um höherqualifizierte Jobs wie Ingenieur, Ärzte und ähnliches handelt wofür man noch besser ausgebildet sein muss.

"Die Bewerbungen haben auf dem sogenannten "erreichbaren Arbeitsmarkt" zu erfolgen. Dabei handelt es sich um Tätigkeiten, die entsprechend der beruflichen Vorkenntnisse/Fähigkeiten und den körperlichen und intellektuellen Voraussetzungen ausgeübt werden können. Bewerbungen auf Stellen, für die ihre Qualifikation nicht ausreicht, gehören demzufolge nicht zum erreichbaren Arbeitsmarkt."

Oder wie drückte es meine SBin aus, ich habe es zu unterlassen mich auf andere Stellen zu bewerben die nicht meinem Berufsbild entsprechen.

Aber jetzt mal banal dahingeplappert: Das ich kein Arzt werden kann ist mir völlig klar. Aber grundsätzlich kann es dem JC doch völlig Latte sein als was ich wo eingestellt werde, hauptsache ich bin aus dem Leistungsbezug raus. "So wird es ja immer in diesen unheiligen Hallen gepredigt".


Was meint ihr dazu? :)
 

Sonne11

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 März 2015
Beiträge
1.489
Bewertungen
3.679
Hihihi! :icon_hihi:
Gemeint ist, dass Dir unbewusst klar werden soll, dass Du beruflich nicht nur geradeaus und nach oben schauend, mit erhobenem Haupt herumrennen sollst, sondern auch das Kinn öfter mal absenken sollst und gucken was unten rottend so liegt. Und wenn Du dafür zu lange brauchst es zu verinnerlichen, dann packt man Dich für 6-12 Monate in etwas, wo man Dir hilft zu lernen und zu verstehen, dass Du nicht machen kannst, dass Du möchtest. :wink:

Und was SB da an warmer Luft ablässt dürfte eingeschränkt richtig sein. Immer wenn SB aufwacht, spricht er sein Gebet: nach §2 SGB II ........ :icon_mrgreen: Später am Schreibtisch verschickt SB dann 0,02% passgenaue Vermittlungsvorschläge, weil er es muss!!

Also: Du sollst Dir schnell, nicht weit weg und nichts anspruchsvolles suchen. Senke ruhig Dein Kinn! Der erreichbare Arbeitsmarkt wird nach 6 - 12- 24- 36 Monaten Suche immer unerreichbarer........und unerreichbarer! Da muss man dann mit dem Kinn nachziehen. :peace:
 

Dor Benny :)

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 August 2017
Beiträge
5
Bewertungen
0
Ein solch fröhlicher Mensch, an so einem kalten Wintertag da wird mir regelrecht warm ums kalte arbeitslose Herz. :)

Anspruchsvoll war ich nur die ersten 6 Monate der Arbeitslosigkeit, ab dem 7 Monat war ich Anspruchsmittelmaß und ab dem 8 Monat war ich anspruchslos. Aber den Behörden scheint ja alles net zu passen.

Mit dem Wegsperren weiss ich was du meinst, mir wurde schon offenbart durch SBin, da ich ihrer Auffassung nach nicht arbeiten möchte, soll ich ab 01.01.18 eine AGH machen. Nuja da sitz mer halt wo anders de Zeit ab ne ;):icon_mad:
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.135
Bewertungen
21.297
Du musst deiner sb ja nicht alle Bewerbungen die du schreibst unter die Nase reiben.... selbstverständlich darfst du dich auf alles bewerben, was du meinst zu können. Wenn die höher qualifiziert sind, legst du sie halt nicht vor....wo soll da das Problem sein?

Ein Arbeitsverbot kann nur ein Richter aussprechen.

Lasst euch nicht immer ins bockshorn jagen....wenn dich jemand einstellt, dann ist das eben so, geht die sb nichts an, ob das deiner Qualifikation entspricht.

Zudem musst du die Egv ja nicht unterschreiben.
 

Sonne11

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 März 2015
Beiträge
1.489
Bewertungen
3.679
soll ich ab 01.01.18 eine AGH machen.
Wenn schriftliches vorliegt, kannst Du es hier ja gerne vortragen. Dann kann Dir vielleicht geholfen werden.

Für mich klingt "erreichbarer Arbeitsmarkt" viel zu verallgemeinert und außerdem unverständlich. Das Wort "Arbeitsmarkt" macht für mich hier in dem Bezug keinen Sinn. Arbeitsfeld könnte passen, aber das dürften die so vielleicht nicht schreiben.
 
Oben Unten