Integrationsamt Schwerbehinderte Integrationsfachdienst Caritas (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

solar

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Kurz zur allgemeinen Geschichte. Eine Freundin arbeitet seit langem inkl Ausbildung bei einem Amt aber nur als Angestellte. Durch Ihre Einschränkung wurden ihr nach und nach Aufgaben entzogen. Da sie sich nun irgendwann unterfordert fühlte, hat sie sich an die obige Stelle der Caritas gewendet, für eine Beratung. Sie hat nun einen Jobcoach und eine private Beratung bei der Caritas. Seit einiger Zeit wird ihr nun von der Beraterin nah gelegt, ob sie nicht in eine Werkstatt wechseln solle oder sich schon mal um einen anderen Job bemühen solle. Das alles war vor dem Kontakt mit den Beratungsstellen nie ein Thema. ICh habe ihr bisher immer gut zugeredet z.B. den BEratungstermin bei der Caritas wahrzunehmen,d a sie immer mehr gesagt hat, das ihr das nichts bringt und ehrlich gesagt, sehe ich das inzwischen auch so. Ich sehe die ganze Beratung extrem kontraproduktiv. In den Gesrächen, wo ich anwesend war, ging es um Lappalien, dazu braucht man keine Beratung. Ich habe fast nie was in den Gesprächen gesagt und mir das ganze angehört. Eventuell mal bei der Zusammenstellung ihres Familien/Bekanntenkreises etwas dazu beigetragen. Da die Beratung bei der Caritas ja, laut Aussage der "Beraterin" nur um private Dinge sich drehen sollte, hatte ich nun beim letzten Gespräch angebracht, das ich der Meinung bin, das eine andere Person zu sehr in das ganze Geschehen seine Nase steckt(Jemand aus der Familie).
Das Thema wurde abgeblockt und die Dame, hat sich als nicht zuständig definiert. Statt dessen ging es kurz darauf , wieder um das Thema Werkstätten und alternativen zum Job. Dabei hat meine Freundin gesagt, das ihr das nicht passt u.s.w. Darauf reagiert die Beraterin sehr kindisch und sagte nur: Ich breche jetzt das Gespräch ab. Das war ab da eh die Hauptrethorikfloskel, die die Beraterin ab da brachte. Dann wurde meine Freundin, wegen einer gewissen Verhaltensweise noch massiv gerügt, was absolut inakzeptabel war. Meine Freundin kann emotional von tiefbetrübt zu himmelhochjauchzend wechseln. Das kritisierte die Damen in absolut unangebrachter Weise, als ob das ein persönlicher Angriff wäre, was sie wohl ab da bei allem so sah, was wir sagten


Es ging noch ein bisschen hin und her und irgendwann, hatte die Dame wohl die Idee, das ich voll auf ihrer Seite stehen müsse und fragte, was ich denn dazu meinte, nachdem sie uns bei der Begrüßung schon damit begrüßte: Oha, sie brauchen wohl Verstärkung und nach einigen ziemlich aggressiven Dingen der Damen u.a. sagte sie auch zwischenzeitlich: Ihr könne das ja alles egal sein, wir sollten froh sein,d as sie anwesend wäre und ähnliches.

Nun gut, ich hab ihr dann egsagt, das ich der MEinung bin, das der aktuelle Job im FOkus steht und die ALternativen wohl keien Alternativen wären. Wegen Bezahlung, Jobsicherheit und auch Aufgabengebiet. Dann ging es um ihre Erfolge. Da ich in einem der Betriebe in der Administatrion/Jobsbeshcaffung der Firmen tätig war, konnte ich auch nur wahrheitsgemäß sagen,d as das ne schlechte Firma ist und ich da einblick hatte, was die dort unter Mitarbeiten verstehen. Das brachte sie ganz auf die Palme und hat dann das Finale: Ich breche das Gespräch ab. Ich habe dann egsagt, das ich den Raum jetzt verlasse und meine Frendin nun mitkommen solle und wir bitte einen anderen EBrater haben wollen.

Auf ein mal erwiderte nun diese Dame, das das wohl die Entscheidung meiner Freundin wäre,.. Die wollte auch einen anderen Berater aber darauf ging die Dame dann nicht mehr ein.
Nun die Frage, ist es möglich einen anderen Berater, vielleicht auch einen anderen Dienstanbieter wie die Caritas zu bekommen und wie muss man da vorgehen? Hat das Einfluß aufs Verfahren? Spricht Intergratiionsamt,..?

Im Nachhinein war es wohl der größte Fehler das ganze anzuleiern. Vorher war alles ok und lief, nun dieser ganze Mist.

Danke für Eure Hilfe
 

Kerstin_K

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Also mit dem Privatleben hat das Integrationsamt schonmal gar nichts zu tun. Was die Caritas da drin zu suchen hat, weiss auch nicht.

Wenn es im Job Probleme gibt, wuerde ich erstmal mit der Schwerbehindertenvertretung reden.
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solar

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Es ist ja noch nicht das Integrationsamt selbst. Sondern beauftragte Stellen selbst. Einmal ein Jobcoach und die Caritas . Ob der Jobcoach was mit der Caritas zu tun hat, weiß ich nicht.

Es geht ja darum, das auch ein Schwerbehinderter gekündigt werden kann, wenn das Integrationsamt zustimmt. Hat nun diese Dame von der Caritas damit überhaupt was zu tun? Kann man die wechseln ohne negativ aufzufallen. ? AM besten wäre es den ganzen Kram abzublasen. Aber das hat man meiner Freundin schon vorher gesagt, das das alles Schwachsinn ist. Es nur Ärger bringt und so ist es ja jetzt auch.

Also die Definition ist.

"Die Integrationsfachdienste (IFD) arbeiten im Auftrag der Integrationsämter"
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

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Hallo solar!

Beim IFD geht es doch nicht um private Dinge. Die sollen helfen einen Job zu finden oder zu erhalten. Wer zahlt den Spaß denn? Klingt so, als wolle die Caritas ihr einen Platz in der Werkstatt andrehen. Da muss sie entschieden klarstellen, dass das nicht in Frage kommt und wenn es noch einmal erwähnt wird, kann auch eine Beschwerde über die inkompetente Beraterin Sinn machen.

Eine Behörde als Arbeitgeber sollte selbst Schwerbehinderten- und Gleichstellungsbeauftrage haben.
 

solar

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Hallo,

hm, alles sehr komisch. In den Gesprächen, wo ich bisher eher nur Zuhörer war, hat die Dame immer großen Wert darauf gelegt, das der Jobcoach für die Arbeit zuständig ist und sie für das Privatleben. Sie hatte vorher einen anderen Jobcoach, der war laut Aussage meiner Freundin wesentlich besser. Der ist aber leider in Rente gegangen. In den Gesprächen, wo ich Zuhörer war, ginn es oft um " Was machst du in der Freizeit", "Wie sehen Deine Sozialkontakte aus" und in letzter Zeit immer mehr um: "Werkstatt, oder anderen Job wo es doch so tolle Zuschüsse 60% zum Arbeitslohn und bis zu 38000 Euro oder so gäbe".

Nachdem Sie das Private letztes mal ganz weggewischt hatte, war auf einmal das Thema Werkstatt wieder da. Ich wollte auch wissen, was das denn alles genau bedeuten würde und auch die Jobs mit diesen Luxuszuschüssen würden irgendwann auch mal auslaufen und dann ? Das die Kohle und auch die Aufgabe in einer Wefkstatt nicht angemessen wäre, war ihr auch keines Wortes oder Argumentes wert.

Was ich inzwischen weiß. Schwerbehinderung ist kein absoluter Schutz gegen Kündigung. Wenn das Integrationsamt zustimmt, ist es möglich und da diese für das Amt arbeiten, als Subfirma (Caritas), sehe ich da ein Problem (Gibt es Beurteilungen, Einschätzungen, Empfehlungen doer wird Fehlverhalten, wie Abbruch dieser Beratung in Zukunft vermerkt). Was wenn die das tun, warum wird man übers Privatleben ausgehorcht, wenn das laut Ihnen , gar nicht die Aufgabe ist?


Das ist ja gerade genau das Problem. die BEraterin arbeitet mit dieser Methode. Es sind Sätze gefallen wie:

"Ich breche das Gespräch ab, sobald nur kritische Rückfragen und eigene Erfahrungen zu Werkstätten,.. auftauchen"

"Es wird Verhalten gemaßregelt, meine Freundin kann schnell sehr traurig sein und versucht das Problem dann wegzulächeln,dass gefiel der Dame wohl überhaupt nicht"

"Es sind Sätze gefallen wie Mir kann das ja alles egal sein, .... Ich finde das Verhalten der Dame unmöglich."

Ach ja, meine Freundin will auf keinen Fall in eine Werkstatt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Deine Freundin sollte sich mal genau überlegen, was sie vom IFD erwartet und dann auch nur die entsprechenden Angebote wahrnehmen, sprich berufliche Beratung, Vermittlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezüglich Ausgestaltung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes.

Wer zahlt das alles? Wer hat das beauftragt?

Die Caritas möchte offensichtlich ihre "Produkte" anbieten.
 

Kerstin_K

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Ist denn ueberhaupt zu befürchten, dass sie gekündigt wird? Was sagt die schwerbehindertenvertretung?
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Muzel

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Gegen die Entscheidung des Integrationsamtes kann man Beschwerde einlegen.
Die Nichtanhörung der Schwerbehindertenvertretung ist nach § 95 II SGB 9 absolut folgenlos . Dieses Problem stellt sich nach meiner Erkenntnis nur bei Beamten.
 

Kerstin_K

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Gegen Entscheidungen des Integrationsamtes legt man keine Beschwerde ein, sondern Widerspruch oder je nach Bundesland direkt Klage vor dem Verwaltungsgericht,

Dauert ewig...
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Muzel

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solar

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Vom Vorgesetzten wurde der Hinweis gebracht, das man auch als Schwerbehinderter nicht unkündbar ist. Von der Caritas Leuten wurde das nun auch wohl mehtfach eingebracht.

Wenn man sicher gehen will, reicht eine Rechtsschutzversicherung , um gegebenenfalls dagegen anzugehen oder wie sieht das mit den Kosten vor dem Verwaltungsgericht aus? Man sollte ja vorbereitet sein?

Die betroffene Person ist nicht Beamtin! Ob Kündigung? Ich weiß nicht. Die Signale kommen halt immer mehr . Warum sollte man sich sonst schon mal über Werkstatt oder anderen Job vorbereiten?
 

Kerstin_K

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Ob sie RSV das abdeckt kommt auf den Vertrag an. Wenngekuendigt wird, muss das Integrationsamt vorher zustimmen. Dazu wird die schwerbehindertenvertrtubg und die Betroffene vorher anghoert.

Was sagt die Schwerbehindertenvertretung?
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Muzel

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Der Betriebsrat muss auch gehört werden, sonst ist die Kündigung nichtig, wenn es den gibt.
 
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