Integration über das Projekt 'Generation Gold'

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fightspam

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Martin Behrsing

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Sieht so aus, das man mit Schei... geld machen kann.

Gesundheitsprävention für die Generation Gold in Lippe

Nicht nur die berufliche Qualifikation, auch persönliches Auftreten und körperliche Fitness eines Bewerbers sind oft ausschlaggebend für eine erfolgreiche Jobsuche. Die Netzwerk Lippe gGmbH bietet darum in Ergänzung zum Coaching präventive Gesundheitsangebote für die GENERATION GOLD an. Über 50-jährige Arbeitssuchende können in ausgewählten Sportstudios kostenlos an 12-wöchigen Präventionskursen teilnehmen. Möglich wird dies durch eine Kooperation mit den vier großen Krankenkassen AOK, BARMER, DAK und IKK. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die körperliche Fitness der Teilnehmenden zu verbessern – und damit auch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen
 

Ela

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Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die körperliche Fitness der Teilnehmenden zu verbessern – und damit auch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen



richtig müsste das wohl heissen.....


Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die körperliche Fitness der Teilnehmenden zu verbessern – und damit auch ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitmarkt ausgebäutet werden kann.
 

zebulon

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Man MUSS es ja auch nicht unterschreiben. Die Maßnahme muss man dann natürlich auf Verlangen trotzdem machen.
Hat jemand mit dieser Vorgehensweise schon Erfahrung ? Ich werde es wahrscheinlich in ein paar Wochen ausprobieren. Ich will erreichen, dass ich diesesmal nicht vor der Wahl schnell aus der Statistik falle.
 

physicus

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Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die körperliche Fitness der Teilnehmenden zu verbessern – und damit auch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen

wenn die wollen das ich fit bleibe, sollen sie gefälligst meine kosten fürs fitness-center tragen, denn dort halte ich mich fit für 20 euro im monat....

und was hat fitness mit den chancen auf dem arbeitsmarkt zu tun,
haben die mal in ihre büros geschaut was da für leute sitzen?

es ist zeit, solche deppen, mit eisernem besen vom mark zu kehren.
 

ethos07

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Hi Figthspam, zuerst vielleicht noch willkommen im Forum :wink:!

Im Unterforum Ü50 haben wir auch bereits jede Menge Diskussionen zu den Sondermaßnahmen für uns Ü50 ....:icon_eek:

Z.B. hier:

alter wein in neuen schläuchen
... und viele andere Themen dazu mehr.

Im ganzen Unterforum kannst du mal schauen, ob jemand schon zu dieser DAA-Maßnahme bereits etwas geschrieben hat. Am besten Mithilfe der Suchfunktion.

Kann deine Frau auch ins Internet? - Wenn ja, soll sie dort bei Ü50 (oder hier) doch einfach mit uns über die ihr verpasste Maßnahme diskutieren. Da kommen bestimmt schnell weitere Leidensgenossen mit euch ins Gespräch...

Es geht nämlich bei den meisten Maßnahmen für Ü50 nur darum ,
1. die Arbeitslosen-Statistik zu friesieren und
2. dem Träger Fördergelder zufließen zu lassen.

Die Teilnehmer/innen selber - besonders wenn schon Ü50 und damit nach Langzeiterwerbslosigkeit in den ersten Arbeitsmarkt überhaupt so gut wie nie mehr längerfrsitig 'integrierbar' - werden in den Maßnahmen meistens nur billig parkiert.
Das darfst du ziemlich wörtlich verstehen: Menschen-Parkplatz.

Und dieses Fitness-(?)Angebot, was du verlinkt hast, sieht mir sehr danach aus.
 

fightspam

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Hallo Martin,

Hallo Martin,
was hast Du mit der Linkänderung bezweckt?
Der Link führt auf die selbe Seite wie vorher?

Bester Gruß,
Herbert
 

fightspam

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Danke an Alle für die Antworten,
besonders auch an ethos07 für die freundliche Begrüßung,

die Suchfunktion habe ich schon vorher benutzt und zu diesem speziellen Projekt 'Generation Gold' hat meines Wissens noch niemand etwas geschrieben.
Meine Frau ist nicht sonderlich PC-affin, deswegen recherchiere ich.
Vor allem interessiere ich mich für die Erfahrungen von Betroffenen
die ebenfalls Maßnahmen dieses Projektes schon kennen.
Die DAA ist mir selbst durch zwei Kurse hinlänglich bekannt.

Bester Gruß,
Herbert
 

Kleeblatt

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Lustig !
Erst werden Arbeitslose via Journalisten überall verhöhnt und beschimpft, in den Jobcentern oft genug wie der letzte Dreck behandelt, von potentiellen AG (so überhaupt vorhanden) abgelehnt

- und DANN sollen sich die auf diese Weise behandelten Menschen einer Zwangsmaßnahme zur Steigerung ihres Selbstwertgefühls unter werfen ? :eek:
Moment Mal, - habe ICH hier als Einzige jetzt ein Verständnisproblem ?

Zudem, - WAS genau und wofür sollen diese Menschen denn körperlich fit gemacht werden ?
Steht da irgendein Billigjob im Straßenbau an ?

Muß ich das jetzt nachvollziehen können ?
 

Tinka

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Abschließend noch ein besonders absurdes Beispiel dafür, wie mit paternalistischer Attitüde, in diesem Falle, ältere Erwerbslose in diesem Land regelrecht schikaniert werden. Im schönen Landkreis Ennepe-Ruhr in Nordrhein-Westfalen gibt es acht Projekte für die „Generation Gold“. Es geht darum „Ältere wieder in Arbeit zu bringen“. Hier wird mit Beratung, Coaching, Praktika, Trainingsmaßnahmen und „Zeitarbeit für Ältere“ am „lebenden Objekt“ experimentiert.

„‘Für unsere Zielgruppe ist es zum Teil ein Problem, wenn sie pendeln muss. Wir haben darum ein Mobilisierungsmodul Transit eingeführt‘, sagt Dieter Schulze. Das heißt, an bestimmten Tagen müssen die Teilnehmenden quer durch den Kreis fahren, zum Beispiel von Gevelsberg zu einem Volkshochschulkurs nach Witten oder von Schwelm nach Herdecke. Die Erkenntnis, dass das möglich ist, soll helfen, die Menschen wieder beweglicher zu machen – und eine Arbeitsstelle in einem anderen Ort nicht abzulehnen.“

Dieser bevormundende Irrsinn hat Methode: erst werden wir mit Gesetzen und Verordnungen unmündig und „immobil“ gemacht. Es folgen diskriminierende Zuschreibungen (älter, immobil, multiple Vermittlungshemmnisse). Daraufhin wollen uns „Experten“ mit dem starren Blick auf ihre Projekte und auf öffentliche Fördergelder helfen oder eben „fit machen für den ersten Arbeitsmarkt“. So werden wir dann zu ihren „hilfebedürftigen Zielgruppen“ ... und sinnlos und gnadenlos „auf die Reise geschickt“.

Ein etwas älterer Artikel aus pr-sozial hier komplett nachzulesen: pr-sozial | Profitgier der Hartz IV-Industrie - Teil II | Ndash, Meco, Hat, Diese, Berlin, Goldnetz, Euro, Gfa
 

ethos07

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Danke Tinka, für diesen Verweis. Dieser macht mich zwar gerade ziemlich traurig, denn er stammt aus Juli 2007: D.h. auch nach zwei weiteren Jahren HartzIV sind wir noch nicht weiter! Noch immer sind wir hier im Forum dabei, immer neuen Usern die Frechheiten, die die ARGEn und ihre Vasallen, die Träger mit uns machen, zu erklären. Und diese Profiteure unserer Erwerbslosigkeit & Verarmung bestenfalls dabei verbal anzuprangern...

...sind wir inzwischen immerhin hier im Forum vielleicht zahlreicher geworden bei diesen unseren verbalen Anklagen? Und was soll daraus folgen?
 
E

ExitUser

Gast
Setz doch mal die nicht unterschriebene EGV in den Unterpunkt "Eingliederungsvereinbarung" rein. Da können andere darüber schauen. M.E. müsste die gesamte EGV geändert eingreicht werden, damit man die Maßnahme los wird.
 
E

ExitUser

Gast
Es ist überall das gleiche. Die Träger greifen Steuergelder ab und die Arbeitslosenstatistik wird gebogen, bis sie bricht. Um Menschen geht es schon lange nicht mehr.
 

zebulon

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Es ist überall das gleiche. Die Träger greifen Steuergelder ab und die Arbeitslosenstatistik wird gebogen, bis sie bricht. Um Menschen geht es schon lange nicht mehr.

Ihr könnt selber mit ein biß'schen Zivilcourage dieses Spielchen für die Protagonisten etwas ungemütlicher gestalten.

Gehet hin und verweigert die Unterschrift unter die EGV. Diese Weigerung ist juristisch kein Anlass für eine Leistungssperre und ihr versichert selbstverständlich dann dem Fallmanager, dass ihr weiterhin trotzdem alles macht was von euch verlangt wird (Sitz! Platz! Mach Männchen! usw., eben Aufgrund eurer "Mitwirkungspflicht").
Allsdann sagt ihr dem Träger der EEJ, das ihr im Falle eines "Regimewechsels" (Jaaa.., nennt es ruhig genau SO), auf Regress klagen werdet. Dann könnt ihr gespannt gucken, ob die euch dann noch haben wollen. :biggrin:

ICH werde es auf jeden Fall in Zukunft genau so machen.
 
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