• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Institut der deutschen Wirtschaft warnt vor menschenwürdigem Existenzminimum

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Martin Behrsing

Teammitglied
Redaktion
Thematiker*in
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.327
Bewertungen
4.170
Bonn - Nur einen Tag nach der mündlichen Verhandlung in Sachen Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht warnt das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vor höheren Hartz IV-Regelsätzen, insbesondere bei Kindern. „Höhere Hartz-IV-Sätze für Kinder könnten dazu führen, dass sich Arbeit für einige Familien vergleichsweise weniger lohnt", sagte der Arbeitsmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Holger Schäfer, der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Der ein oder andere würde dann seinen Job aufgeben, "weil für ihn die Stütze ausreichend" sei. Damit würde das IW vor einem menschenwürdigen Existenzminimum warnen und gleichzeitig zugeben, dass die Wirtschaft existenzvernichtende Löhne bezahlen würde, so das Erwerbslosen Forum Deutschland. Erst gestern hatte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier angekündigt, dass der Maßstab für die Entscheidung bei den Hartz IV-Leistungen das „menschenwürdige Existenzminimum“ sein wird.

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

Kleeblatt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Bewertungen
845
Damit steht die Frage nach einem übertariflichen gesetzlichen Mindestlohn erneut auf der Tagesordnung.
Natürlich kann das die Riege der Abzocker nicht wollen, aber wenn sich eben niemand mehr für die Hungerlöhne findet, dann werden die wohl irgendwann gezwungen sein nachzugeben.

Ohne festen Druck auf Wirtschaft und Politik geht im gesellschaftlich-moralisch inzwischen hochgradig verrottetem Deutschland nichts mehr.
 

Master of Desaster

Elo-User*in
Mitglied seit
13 Dez 2008
Beiträge
472
Bewertungen
8
Immer das selbe Klagelied der Raffkes,
um nicht von ihren Dumpinglöhnen ablassen zu müssen.
 

Catsy

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Jul 2008
Beiträge
284
Bewertungen
14
„Höhere Hartz-IV-Sätze für Kinder könnten dazu führen, dass sich Arbeit für einige Familien vergleichsweise weniger lohnt", sagte der Arbeitsmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Holger Schäfer, der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Der ein oder andere würde dann seinen Job aufgeben, "weil für ihn die Stütze ausreichend" sei.

aha, und weil sich für "einige" Familien dann angeblich Arbeit weniger lohnt und "der eine oder andere" seinen Job aufgeben "würde" nimmt man dann lieber gleich alle in Sippenhaft und unterstellt damit Millionen Hartz IV-Empfänger Sozialschmarotzerei.

Klasse, wie machen wir das dann in Zukunft mit unseren "anspruchsberechtigten Ministern und -innen", wo sich der eine oder die andere ganz offensichtlich und mit Nachdruck auf ihre Ansprüche berufen und die Gesamtheit der deutschen Bevölkerung abzocken?

Auch alle gleich mal unter Generalverdacht stellen und "sanktionieren" - wie das geht, dafür können die ARGEN ja dann "Amtshilfe" leisten.

Echt, wenn ich so etwas lesen muss - wie menschenverachtend ist Deutschland eigentlich geworden?:icon_kotz:
 

Martin Behrsing

Teammitglied
Redaktion
Thematiker*in
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.327
Bewertungen
4.170
Wir sollten wirklich demnächst dazu aufrufen Stütze zu kassieren bis vernünftige Löhne gezahlt werden. Allerdings wollen wi auch keinen zumuten, von dieser Stütze leben zu müssen. Es reicht schon, dass wir es tun müssen.
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Bewertungen
847
Nebenbei: Auch der Steuerzahlerbund findet eine Erhöhung nicht gut, was ganz kurz hier erwähnt wird.

Mario Nette
 

ladydi12

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
22 Jul 2006
Beiträge
2.911
Bewertungen
583
Hallo @all,

was sagt uns dies alles?:icon_kinn: die raffkes haben unheimlich Bammel, daß eine Regelsatzerhöhung die Gewinne schmälern könnte.

Nebenbei: Auch der Steuerzahlerbund findet eine Erhöhung nicht gut, was ganz kurz hier erwähnt wird.
@ Martin
gute Idee:icon_daumen::icon_twisted:

Wir sollten wirklich demnächst dazu aufrufen Stütze zu kassieren bis vernünftige Löhne gezahlt werden. Allerdings wollen wi auch keinen zumuten, von dieser Stütze leben zu müssen. Es reicht schon, dass wir es tun müssen.
meint ladydi12
 

VerBisUser

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Sep 2009
Beiträge
227
Bewertungen
1
Auch wenn ich mal wieder Prügel beziehen werde:
Erwerbslos ist keine Einkommensgrundlage.
Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll :icon_neutral:)
 

Emma13

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Jul 2007
Beiträge
1.489
Bewertungen
146
Auch wenn ich mal wieder Prügel beziehen werde:
Erwerbslos ist keine Einkommensgrundlage.
Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll :icon_neutral:)
Hier fehlt eindeutig der Smilie mit dem "Vögelchen" :icon_neutral:

Emma
 

Martin Behrsing

Teammitglied
Redaktion
Thematiker*in
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.327
Bewertungen
4.170
Auch wenn ich mal wieder Prügel beziehen werde:
Erwerbslos ist keine Einkommensgrundlage.
Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll :icon_neutral:)
So jetzt mal kein Gebrüll, sondern ein Blick auf diese neoliberale Haltung.

Wenn Menschen auf Hartz Iv angewiesen sind, ist dies nicht deren Schuld, sondern Schuld des Kapitals und Wirtschaft. Und so lange diese immer wieder wirtschaftlich sich nicht rechnende Kräfte auslagern, sollen sie bitte auch für die Lagerungskosten aufkommen. Wirtschaftlich sich nicht rechnende Kräfte sind dabei die Menschen, die im Sinne dews Kapitals nicht mehr verwertbar sind. Auch das Kapital scheint in der Wirtschaftskrise nicht völlig verwertbar sein, weshalb es künstlich vernichtet werden muss.

Wir sollten eigentlich dazu aufrufen, dass bitte Stütze in anspruch genommen wird, bis vernünftige Mindestlöhne gezahlt werden.

Jetzt komme bitte nicht, Wirtschaft und Kapital könnten dies nicht bezahlen. Ich glaube, Du würdest jed Diskussion verlieren, welche Kapitalmittel eigentlich da sind, um genau das zu bezahlen. Es ist halt eine Frage der Verteilung bzw. der Nichtverteilung.
 

Bienchen

Neu hier...
Mitglied seit
9 Nov 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Höherer Hartz IV-Satz bedeutet eigentlich gleichzeitig eine Erhöhung der Löhne.
Aber das will man in Deutschland nicht!!!!!!!

Martin, ich bin auch dafür, dass lieber jeder zu Hause bleibt und "Stütze" kasseirt, bis endlich richtige Löhne gezahlt werden.
Nur wird das mit den Menschen in diesem Land nicht zu machen sein. Sie sind ja alle zu feige!!!

Aus guter Voraussicht hat man ja schon die Abschaffung von Hartz IV und die Einfüphrung eines Bürgergeldes geplant. Damit würde man eine Erhöhung erst einmal umgehen. Bis dann wieder geklagt und ein Urteil gefällt wird, kann man sich ja etwas anderes einfallen lassen, usw. .... .

Das aufstockende ALG II kann die regierung doch gleich an die Firmen als Gewinnerhöhung und Belohnung für Sklavenlöhne überweisen. Es ist ja auch nichts anderes!! :icon_kotz2:
 

ShankyTMW

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Jun 2009
Beiträge
1.698
Bewertungen
288
Auch wenn ich mal wieder Prügel beziehen werde:
Erwerbslos ist keine Einkommensgrundlage.
Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll :icon_neutral:)
Komisch, ich dachte das mit dem Gemeinwohl haben wir in Form von 1 EUR Job schon... aber ist wohl noch nciht effektiv genug :icon_kinn:

Und Du hast Recht, erwerbslosigkeit plus Hartz4 sollte keine Einkommensgrundlage in allen Lebenslagen in allen Bereichen sein. aber genau das ist es. Man wird zu EEJs gezwungen, Stellenabbau dank Hartz4 Gesetzen, Lohndrückereien dank Aufstockmöglichkeiten, Veropflichtungen alle Zumutbaren Arbeiten anzunehmen und nebenher die ZAFs zu fördern .. all das muß aufhören.

Aber welches Druckmittel haben Erwerbslose außer den Langfristigen Gerichtsverhandlungen? Gwerkschaften? Eine sonstige Lobby? Streiken das Hartz4 anzunehmn? - All das bewirkt nichts - da kann ich Martin schon verstehen. Es bleiben also nur Arbeitsverweigerung zu Dumpinglöhnen und gezieltes HArtz4 beantragen gegenüber brennenden Autos auf den Straßen.

Ideal ist das alles nicht, aber alles was bleibt.
 
E

ExitUser

Gast
Es ist schon bezeichnend, wenn wieder mal das Sozialstaatsgebot/prinzip, wenn auch angeblich nur "ketzerisch", infrage gestellt wird.
Es bekommt umso mehr Bedeutung, wenn es von einem Mitarbeiter eines Sozialleistungsträgers kommt.
Ich empfehle diesem Zeitgenossen, dieser Zeitgenossin, als Literatur:

Wolfgang Ayaß: Die „korrektionelle Nachhaft“. Zur Geschichte der strafrechtlichen Arbeitshausunterbringung in Deutschland und z.B. Matthias Willing, Das Bewahrungsgesetz (1918-1967). Eine rechtshistorische Studie zur Geschichte der deutschen Fürsorge, (Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Bd. 42)

Denn das BVerfG hatte die damaligen Arbeitseinrichtungen, die mit Einführung des BSHG eingeführt worden waren, für verfassungswidrig erklärt. Es ist nicht die Aufgabe des Staates seine Bürger zu erziehen bzw. zu bessern, so ein Tenor damals

1969 wurde das Gesetz dann entsprechend geändert.

Warum dann immer und immer wieder das alte sozialfaschistische Gedankengut aufwärmen.



Dann schon eher:

Die "Junge Welt" u.a. zu Verfassungsrichter prüfen »Hartz IV«

Ein solches Urteil wäre Anlaß genug, durch Argumente und Proteste der sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Strömungen der Oppositionsparteien eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu provozieren. Nichts fürchtet die künftige Koalition mehr als einen veritablen sozialpolitischen Konflikt.
www.jungewelt.de
 

VerBisUser

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Sep 2009
Beiträge
227
Bewertungen
1
Komisch, ich dachte das mit dem Gemeinwohl haben wir in Form von 1 EUR Job schon... aber ist wohl noch nciht effektiv genug :icon_kinn:

Und Du hast Recht, erwerbslosigkeit plus Hartz4 sollte keine Einkommensgrundlage in allen Lebenslagen in allen Bereichen sein. aber genau das ist es. Man wird zu Ein-Euro-Jobs gezwungen, Stellenabbau dank Hartz4 Gesetzen, Lohndrückereien dank Aufstockmöglichkeiten, Veropflichtungen alle Zumutbaren Arbeiten anzunehmen und nebenher die ZAFs zu fördern .. all das muß aufhören.

Aber welches Druckmittel haben Erwerbslose außer den Langfristigen Gerichtsverhandlungen? Gwerkschaften? Eine sonstige Lobby? Streiken das Hartz4 anzunehmn? - All das bewirkt nichts - da kann ich Martin schon verstehen. Es bleiben also nur Arbeitsverweigerung zu Dumpinglöhnen und gezieltes HArtz4 beantragen gegenüber brennenden Autos auf den Straßen.

Ideal ist das alles nicht, aber alles was bleibt.

Hallo Shanky,

wenn alle, denen H4 zusteht, einen Antrag stellen und Leistungen beziehen würden - das System würde implodieren.
Finanzielle Armut muß sichtbar werden!
Armut ist kein Makel des Einzelnen, sondern ein Makel des Systems.
Planspiel: Alle Elo´s und finanziell Arme gründen eine politische und wählbare Vereinigung, die FDP und die SED (äh, DIE LINKE) wären Splitterparteien :)

In diesem Sinne - bleibt streitbereit:)

VerBisUser
 

ShankyTMW

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Jun 2009
Beiträge
1.698
Bewertungen
288
Hallo Shanky,

wenn alle, denen H4 zusteht, einen Antrag stellen und Leistungen beziehen würden - das System würde implodieren.
Ja, das hat ich erkannt. Aber mal im ernst, die meisten ELOs sind froh aus dem Hamsterrad und dem ganzen bei Hartz4 zu entkommen. Die anderen aus deren Umfeld schreckt das alles eher ab und es gibt noch eine großen Teil Menschen die - aus welchen Gründen auch immer (von Unwissenheit bis hin zur Scham) - diesen Schritt gar nicht wählen (und/oder würden).

Finanzielle Armut muß sichtbar werden!
Ist Sie das nicht schon längst? Man kaschiert Sie ja mit den Vergleichen zu den Sozialsystemen anderer Länder im Vergleich zu dem, was hier immer mehr abgebaut wird in der Öffentlichkeit. Und das wird weiter passieren.

Armut ist kein Makel des Einzelnen, sondern ein Makel des Systems.
Das unterschreib ich ohne wenn und aber.

Planspiel: Alle Elo´s und finanziell Arme gründen eine politische und wählbare Vereinigung, die FDP und die SED (äh, DIE LINKE) wären Splitterparteien :)
Rein nach meinen Bauchgefühl und dem was ich in den letzten Jahrzehnten meines irdischen Daseins hier in D. miterleben durfte: dauert zu lange und ist immer noch zu ungewiss.

Seit Jahrzehnten teilt man sich die Politik auf unter den 5 größten/bekanntesten Parteien (nennen wir sie beim Namen: CDU/CSU - SPD - FDP - Grüne - FDP) und nichts ändert sich wirklich. Man könnte aus deisen Vereinen auch eien Partei machen und Peng: WAhl ist entschieden. Während die kleineren und neuen Parteien kaum Beachtung finden - oder wenn doch kaum das Zünglein an der Politischen Waage darstellen. Hoffnungen setzt man in die Linke udn sie sind gut gewachsen in den letzten 5 Jahren. Aber dennoch reicht es nicht.

Irgendwann wird es knallen in D. wenn die Menschen endgültig genug haben. Dann hilft aber keine Partei mehr, denn im Gegensatz zu den immer viel herangeziogenen Vergleichsfranzosen fressen wir in D. das lang genug in uns hinein bis die Hoffnungslosigkeit implodiert anstatt vorher im Nationalstolz und Volkseinigkeit immer mal wieder zusammen ein wenig Dampf abzulassen. Aber deren Geschichte ist auch anders uind hat die Menschen dort ganz anders geprägt als unsere Geschichte. Und deswegen kommt sowas wie in Frankreich nicht wirklich in Gang (meine Ansicht dazu).

In diesem Sinne - bleibt streitbereit:)
Das auf alle Fälle :icon_daumen:
 

druide65

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 Feb 2006
Beiträge
4.676
Bewertungen
287
Man könnte aus deisen Vereinen auch eien Partei machen und Peng: WAhl ist entschieden.
Ist das nicht schon längst passiert?Die Lobbyisten?
Das sind doch die wahren Drahtzieher.....
 

haef

Neu hier...
Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Bewertungen
574
Auch wenn ich mal wieder Prügel beziehen werde:
Erwerbslos ist keine Einkommensgrundlage.
Da stellt sich mir doch (wiederum ketzerisch) die Frage, ob ALG2 nicht die Verpflichtung zur Gemeinwohlarbeit beinhalten sollte? (Auf ihn mit Gebrüll :icon_neutral:)
Alles eine Frage des Menschenbildes, und zwar des Eigen- vers. Fremdbildes.
Gefragt, ob sie wenn sie könnten, z.B. bei einem bedingungslosen Grundeinkommen, einen vernünftigen und angemessenen Beruf/die Arbeit aufgeben würden, sagen mit Sicherheit die meisten Befragten "Nein".
Die gleichen Befragten unterstellen aber anderen Menschen, wiederum bei einem bGE, eine massenhafte "Arbeitsflucht".
Dieses Paradoxon wird aber ebenso selbstverständlich als "logisch" akzeptiert, wie der Druck auf Erwerbslose, obgleich bei angenommenen 4 Mill. Erwerbslosen und 1 Mill. freier Arbeitsplätze, immer 3 Mill. erwerbslos bleiben. (freies Zahlenspiel)
Letzteres Beispiel verwende ich gerne und oft und ziehe mir regelmässig unverständige bis aggressive Blicke und Kommentare zu - man wird halt ungern mit einer rein sachlichen Widerlegung bei einer emotionalen Annahme ("...wer Arbeit will, findet auch welche..." u. ähnliches) "erwischt". :icon_smile:

fG
Horst
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten