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Insolvenzen kommen Bundesagentur teuer zu stehen

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#1
Insolvenzen kommen Bundesagentur teuer zu stehen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) rechnet damit, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr 1,5 Milliarden Euro an Insolvenzgeldern zahlen muss und damit weit mehr als vorgesehen.



Wie der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe) sagte, habe die BA von Januar bis Mai bereits 516 Millionen Euro an Arbeitnehmer von zahlungsunfähigen oder überschuldeten Unternehmen bezahlt.



Das seien 80 Prozent der für das Gesamtjahr eingeplanten Summe.

http://newsticker.sueddeutsche.de/11.06.2009 - 18:09 Uhr



11.06.2009 | 17:17 Uhr
Der Tagesspiegel: Firmeninsolvenzen kommen Bundesagentur für Arbeit teuer zu stehen

Berlin (ots) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund rechnet damit, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr 1,5 Milliarden Euro an Insolvenzgeldern zahlen muss.



Wie Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy dem Tagesspiegel (Freitagausgabe) sagte, habe die BA bereits von Januar bis Mai Arbeitnehmer von Pleiteunternehmen mit Insolvenzgeldzahlungen von 516 Millionen Euro unterstützt, das seien 80 Prozent der Summe, die eigentlich für das gesamte Jahr eingeplant gewesen sei.



Wegen der vielen Insolvenzen und der hohen Kurzarbeit wird die BA nach Einschätzung des DGB ihr Finanzpolster von 17 Milliarden Euro, mit dem sie in das Jahr gestartet war, voraussichtlich spätestens im nächsten Jahr aufgebraucht haben.



Bereits im November und Dezember werde die Arbeitsverwaltung einen Bundeskredit von vier bis fünf Milliarden Euro benötigen. "Der Staat lässt die Arbeitslosenversicherung mit den Folgen der Wirtschaftskrise allein", kritisierte Adamy, der auch im Verwaltungsrat der BA sitzt.


Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon: 030/26009-306


Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
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Thomas Wurster
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Presseportal: Der Tagesspiegel - Der Tagesspiegel: Firmeninsolvenzen kommen Bundesagentur für Arbeit teuer zu stehen

 
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#2
Insolvenzschock bedrängt Bundesagentur

Über Deutschland kreist der Pleitegeier, und die Zahl der Insolvenzen wird noch zunehmen, sagen Experten. Die Folgen für die Bundesagentur für Arbeit sind besorgniserregend ...
Kreditversicherer warnt vor "Insolvenzschock"
In den kommenden Monaten dürfte die Zahl der Firmenpleiten nach Expertenmeinung weiter steigen, jüngstes prominentes Beispiel ist der Handelskonzern Arcandor. Der Kreditversicherer Euler Hermes warnt gar vor einem "Insolvenzschock" und erwartet, dass die tiefe Rezession in Deutschland in diesem Jahr die Zahl der Unternehmenspleiten um knapp 20 Prozent auf 35.000 nach oben schnellen lässt.
Im kommenden Jahr wachse die Zahl der Pleiten zwar deutlich geringer, dennoch sei noch einmal mit einem Plus von 11,1 Prozent zu rechnen. Damit seien 2010 fast 39.000 Betriebe in ihrer Existenz gefährdet.
Arcandor und Co.: Insolvenzschock bedrängt Bundesagentur - manager-magazin.de


Wird alles für nach der Wahl aufgehoben. :biggrin:

Wären also in 2009 und 2010 insgesamt rund 70.000 Firmenpleiten. Geht man mal davon aus, daß jede Firma nur 10 Mitarbeiter hätte (was vermutlich nicht stimmt und wesentlich höher liegen dürfte), wären davon dann ca. 700.000 Menschen und deren Familien zusätzlich von Arbeitslosigkeit betroffen.
Hinzu kämen dann auch noch die heutigen Kurzarbeiter, die man vielleicht dann auch irgendwann "entsorgt".

Bravo! Da kommt noch ein "Tsunami" auf uns alle zu. :cool:
 
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