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Insolvenzbetrug?

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Nicht offen für weitere Antworten.

werderer

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#1
Hallo einige kennen mich bereits ,ich bin verh. lebe aber in kürze getrennt.
Nun haben ich noch ein Problem aus der Ehe die beide Seiten betrifft.

Wir haben knapp 30.000€ Schulden.
Wir haben damals viel über Insolvenz usw. gelesen und diese dann auch in Anspruch genommen. Hört sich soweit gut an allerdings wurden wir betrogen ( ? ) .

Und zwar haben wir uns einen Anwalt genommen der dann das Schuldnerbereinigungsverfahren einleiten wollte und uns darauf aufmerksam machte wir sollen einen Antrag beim Gericht stellen damit dies bezahlt wird . Kurz darauf bekamen wir eine Rechnung für jeden von ca 1500 € . Diese müssen wir bezahlen damit die Ra`in ihre Arbeit aufnimmt.
Ich habe dann dort angerufen und gesagt das wir doch die Bescheinigung vom Amt haben und nicht zahlen müssen. Sie sagte darauf hin das Sie das nur über Bezahlung macht . Das Geld hatten wir nicht und haben dann einen anderen RA aus dem Internet gesucht und gefunden . Als ich dann einen Antrag beim Gericht stellte bekam ich einen Brief , wir hätten schon vor kurzen einen Antrag bewilligt bekommen und dieser wurde von der Ra `in ... in Anspruch genommen.


Wir standen dann im Regen und haben bis heute nix weiteres unternommen ( ist ca 2 Jahre her )

Was kann ich ( wir ) jetzt tun ?
 

Minolpirol

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#2
Hallo!

Was für eine "Bescheinigung" meinst Du denn ?

Ich könnte mir vorstellen das die RA`in meinte einen Beratungsschein beim Amtsgericht zu holen und gegebenenfalls Proßezkostenhilfe zu beantragen.

Wahrscheinlich hast Du ein Mandat unterschrieben und die RA`in hat den Beratungsschein bei Gericht eingereicht zur Bezahlung der bisherigen Tätigkeit.

Bei erneutem Antrag in der selben Sache wird ein Amtsgericht unter Verweis auf die bisher genehmigten Beratungskosten bei einem Anwalt die Kostenübernahme ablehnen da eine Beratung schon erfolgt ist.

Du solltest weiterhin mitteilen ob es sich um eine Regelinsolvenz oder um ein Privatinsolvenzverfahren handelt.

In der Annahme das es sich um ein Privatinsolvenzverfahren handelt ist immer zu Raten die jeweils zuständige Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen ,meist ein Paritätischer Verein,der wirklich kostenlose Hilfe anbietet und leistet.

Du solltest möglichst schnell einen Termin vereinbaren weil die Wartezeiten aufgrund steigender Zahlen von Privatinsolvenzen und der permanente
Rückbau von Beratungsstellen eine längere Wartezeit verlangt.

Da Du bereits zwei-Jahre hast verstreichen lassen haben sich inzwischen auch die Bedingungen zur Privatinsolvenz geändert.
Aber keine Angst !

Mittlerweile sind auch die Gebührenordnungen der Rechtsanwälte geändert worden so das verhandelt werden muß was zu bezahlen wäre.

Dennoch stünde Dir eine Beratung durch einen Anwalt unbenommen wenn Du die erneut entstehenden Beratungsgebühren selbst bezahlst um im weiteren Ordentlich Beraten zu werden.

Ich würde vorschlagen im Internet zu Googeln !

Gib einfach nur Privatinsolvenz als suche an und lies Dir durch was nötig ist
um nicht "blind" zu handeln.

Ich denke Eile ist geboten bevor das Konto dicht ist und wieder ein Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.

Deshalb gehe ich davon aus das eine Eidesstattliche Erklärung bereits abgegeben wurde weil ansonsten jederzeit gepfändet werden könnte.

Eine solche Erklärung ist aber nur Drei-Jahre gültig um in deren Anschluss
Vollstreckungsmaßnahmen erneut aufleben zu lassen wenn der Gläubiger dies wünscht und hoffen kann eine Titulierte Forderung durchzusetzen.

Es gilt sich nicht zu schämen,alle Unterlagen zu sortieren,die eintreffende Post auch unbedingt gelesen werden muß,um darzustellen welche Gläubiger
bedient werden müssen, weil erst eine versagende außergerichtliche Einigung,die Vorraussetzung begründet Privatinsolvenz anmelden zu können.

Du hast noch alle möglichkeiten und must nicht im Regen stehen.

Aber Du mußt handeln !
 
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#3
Eventuell

Der erste Anwalt hat Geld erhalten. Was hat dieser dafür geleistet? Wenn das zu wenig war, kann dieser evtl. haftbar gemacht werden. Geld nehmen, oder besser, sich holen und dann nichts tun, kann ernsthafte Konsequenzen haben. Der neue Anwalt weis sicher mehr.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Sprecht doch deinen Fallmanager an... Schulden sind ein Vermittluingshemmnis, da können die eine Schuldnerberatungsstelle nennen, die kostenlos arbeitet.
 

annalena40

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#5
Hallöchen, warts du mal bei der caritas oder einer ähnlichen Einrichtung, die helfen auch bei Insolvenz, egal ob privater oder geschäftlicher Natur.
Dort bekommst du auch viel Hilfe und kannst je nach Finanzlage, PKH bekommen.

LG Annalena
 

werderer

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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7 Jun 2007
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#6
Hallo!

Was für eine "Bescheinigung" meinst Du denn ?

Ich könnte mir vorstellen das die RA`in meinte einen Beratungsschein beim Amtsgericht zu holen und gegebenenfalls Proßezkostenhilfe zu beantragen.

Ja genau das meine ich!!

Wahrscheinlich hast Du ein Mandat unterschrieben und die RA`in hat den Beratungsschein bei Gericht eingereicht zur Bezahlung der bisherigen Tätigkeit.

Richtig

Bei erneutem Antrag in der selben Sache wird ein Amtsgericht unter Verweis auf die bisher genehmigten Beratungskosten bei einem Anwalt die Kostenübernahme ablehnen da eine Beratung schon erfolgt ist.

Richtig

Du solltest weiterhin mitteilen ob es sich um eine Regelinsolvenz oder um ein Privatinsolvenzverfahren handelt.

Privatinso

In der Annahme das es sich um ein Privatinsolvenzverfahren handelt ist immer zu Raten die jeweils zuständige Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen ,meist ein Paritätischer Verein,der wirklich kostenlose Hilfe anbietet und leistet.

War ich damals , und man sagte ich solle zu RA

Du solltest möglichst schnell einen Termin vereinbaren weil die Wartezeiten aufgrund steigender Zahlen von Privatinsolvenzen und der permanente
Rückbau von Beratungsstellen eine längere Wartezeit verlangt.

Da Du bereits zwei-Jahre hast verstreichen lassen haben sich inzwischen auch die Bedingungen zur Privatinsolvenz geändert.
Aber keine Angst !

Mittlerweile sind auch die Gebührenordnungen der Rechtsanwälte geändert worden so das verhandelt werden muß was zu bezahlen wäre.

Dennoch stünde Dir eine Beratung durch einen Anwalt unbenommen wenn Du die erneut entstehenden Beratungsgebühren selbst bezahlst um im weiteren Ordentlich Beraten zu werden.

Ich würde vorschlagen im Internet zu Googeln !

Gib einfach nur Privatinsolvenz als suche an und lies Dir durch was nötig ist
um nicht "blind" zu handeln.

Ich denke Eile ist geboten bevor das Konto dicht ist und wieder ein Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.

Schon passiert

Deshalb gehe ich davon aus das eine Eidesstattliche Erklärung bereits abgegeben wurde weil ansonsten jederzeit gepfändet werden könnte.

Habe ich hatte trotzdem eine Pfändung mein damaliger Pc ist weg

Eine solche Erklärung ist aber nur Drei-Jahre gültig um in deren Anschluss
Vollstreckungsmaßnahmen erneut aufleben zu lassen wenn der Gläubiger dies wünscht und hoffen kann eine Titulierte Forderung durchzusetzen.

Heisst das in der Zeit darf weder Kontopfändung noch ähnliche Massnahmen ergriffen werden ??

Es gilt sich nicht zu schämen,alle Unterlagen zu sortieren,die eintreffende Post auch unbedingt gelesen werden muß,um darzustellen welche Gläubiger
bedient werden müssen, weil erst eine versagende außergerichtliche Einigung,die Vorraussetzung begründet Privatinsolvenz anmelden zu können.

Du hast noch alle möglichkeiten und must nicht im Regen stehen.

Aber Du mußt handeln !

Danke
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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