Insolvenzanwalt,der erste Schritt ist gemacht

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mikado

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Ich habe eine ganze Menge Schulden und war auch schon vor 2 Jahren bei der Schuldnerberatung der Diakonie, allerdings sind die Wartezeiten zwischen den Terminen enorm, unter 4 Monten läuft nichts.
So habe ich den Mut verloren und alles wieder in den Schrank gepackt.......:icon_sad:

Gestern hatte ich einen Termin bei einem Insolvenzanwalt, den muss ich allerdings selber bezahlen ( in Raten ), er bringt für mich aber die aussergerichtlie Einigung in max. 5 Monaten durch und füllt dann mit mir zusammen !!! den Insolvenzantrag aus.

Ich lebe mit meinen beiden minderjährigen Kindern von Hartz4 und habe bis jetzt monatlich ca. 250 Euro an Schulden getilgt, an verschiedenen Gläubiger, nur irgendwie schaffe ich es nicht mehr, finanziell anständig mit den Kindern über die Runden zu kommen, sodass der Weg zum Anwalt meine letzte Hoffnung war.

Bei uns in der Schuldnerberatung kommen auf 1 Bearbeiter 50 Leute ( so hat es mir damals die Sachbearbeiterin gesagt ) und ich hatte dort auch nicht das Gefühl, dass man sich Zeit nimmt für mich, auch wurde bei allen meiner Termine eine regelrechte Gehirnwäsche betrieben, also mir Vorhaltungen gemacht wegen der Schulden usw., sowas brauche ich als aller letztes.....

Gester beim Anwalt fühlte ich mich mehr als gut aufgehoben, zumal alles viel schneller gehen wird, das macht mir wieder Mut und gibt mir neue Kraft.

Ich habe auch das 1. Mal wieder ruhig geschlafen, wenn man es so ausdrücken darf.
 
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Hallo,

hast Du in zwei Jahren 250 € getilgt? Von welcher Schuldensumme?

(...und nur vom H4-Geld? Bringt nix.) :eek:
 

mikado

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Hallo,

hast Du in zwei Jahren 250 € getilgt? Von welcher Schuldensumme?

(...und nur vom H4-Geld? Bringt nix.) :eek:
Ich habe monatlich 250 Euro von meinem Hartz4 zur Schuldentilgung benutzt, so war das gemeint.
Ich habe an verschiedene Gläubiger jeweils eine Summe X bezahlt und bin somit monatlich auf 250 Euro gekommen, die uns zum Leben gefehlt hat.
Zu den 250 Euro muss man ja noch die normalen Dinge hinzu addieren, wie Strom, Telefon usw. die ja auch noch vom Hartz 4-Geld weggehen .
Die meisten Gläubiger hatten eine Pfändung auf meinem Konto liegen...da hab ich lieber bezahlt, als Rennereien zu haben .
Man muss ja innerhalb von 7 Tagen das Geld vom Konto geräumt haben um dass es nicht den Gläubigern zufällt. Zudem kann ich von einem gepfändeten Konto keine Überweisungen tätigen bzw. Lastschriften abgehen lassen.
Also ein Schwanz ohne Ende..........

Hoffe ich habe es einigermassen verständlich erklärt. :icon_smile:
 
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Ich sehe eigentlich keinen geeigneteren Weg, als es nochmals mit der Schuldnerberatung u., je nach deren Ratschlag, mit Privatinsolvenz zu versuchen. (Bin auch in Inso)

Ansonsten wirst Du nie zur Ruhe kommen! 250 € monatlich abdrücken, zumal mit Kindern, ist ein ganz harter Brocken. Kannst Du das lange Zeit durchhalten?

Eine große Rolle spielt natürlich die Schuldsumme/Gesamtsumme. Falls da noch weiterhin zusätzlich Zinsen u.a. Kosten auflaufen oder so: Wird man überhaupt in absehbarer Zeit fertig mit Ratenzahlungen?
 

Kikaka

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Gestern hatte ich einen Termin bei einem Insolvenzanwalt, den muss ich allerdings selber bezahlen ( in Raten ), er bringt für mich aber die aussergerichtlie Einigung in max. 5 Monaten durch und füllt dann mit mir zusammen !!! den Insolvenzantrag aus.
- Laß Dir die finanziellen Kosten unbedingt schriftlich geben
 

mikado

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Ich muss ab Mai keine Schulden mehr bezahlen, so mein Anwalt. Genau aus dem Grund weil ich nicht fertig werden würde, werde ich in die Inso gehen. Demnach haben wir dann wieder etwas mehr Geld zum Leben.

Der Anwalt wurde mir durch einen Bekannten empfohlen,der selber gerade in Insolvenz gegangen ist, wo mein Anwalt für ihn tätig geworden ist und es lief bis jetzt alles glatt. Ich hab also keine weiteren Bedenken.

Schriftlich habe ich mir alles geben lassen, was die Kosten angeht usw. .
 
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Na dann, wenn's ein guter Anwalt ist, er wird schon alles zur Zufriedenheit regeln.(hoffentlich ist er nicht zu teuer)

Alles Gute! :icon_daumen:

Gruß...

.
 

Kikaka

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-Heute morgen war Ich wegen Insolvenzabwicklung bei der hiesigen Verbraucherzentrale, Abt. Insolvenzberatung.
- Ich fragte direkt nach, ob denn Hartzler direkt mit denen wegen des außergerichtlichen Einigungsversuches Kontakt aufnehmen könnten, weil es bei mir eine Kontaktvermittlung über einen Anwalt gegeben hatte.
- Daraufhin sagte man mir, das gerade das doch die Aufgabe der Insolvenzberatung sei, weil für Insolvenzfälle keine Beratungshilfescheine mehr über das Amtsgericht ausgestellt würden.

-Jeder Betroffene sollte eruieren ob es in der Nähe eine Verbraucherzentrale gibt, der außergerichtliche Einigungsversuch wird kostenfrei abgewickelt.
- Erstberatungstermin hier vor Ort nach 2 Monaten, Gesamtabwicklung des außergerichtlichen Einigungsversuches ca. 4-5 Monate.
 
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Eine außergerichtliche Einigung geht aber wohl nur, wenn ich als Schuldner etwas anzubieten habe? :icon_kinn:

(Bei mir hat man sich darauf geeinigt, daß ich total pleite bin, in die Inso gehe u. nix mehr zahle... :eek:)
 

Kikaka

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Eine außergerichtliche Einigung geht aber wohl nur, wenn ich als Schuldner etwas anzubieten habe? :icon_kinn:

(Bei mir hat man sich darauf geeinigt, daß ich total pleite bin, in die Inso gehe u. nix mehr zahle... :eek:) __________________
- Im Prinzip hast Du Recht, wobei das angestrebte Ergebnis des außergerichtlichen Einigungsversuchs immer sein wird, das der Gläubiger den ablehnt, eben weil Null angeboten wird.
- Der außergerichtliche Einigungsversuch ist aber zwingend um in die Insolvenz gehen zu können.
 
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- Im Prinzip hast Du Recht, wobei das angestrebte Ergebnis des außergerichtlichen Einigungsversuchs immer sein wird, das der Gläubiger den ablehnt, eben weil Null angeboten wird.
- Der außergerichtliche Einigungsversuch ist aber zwingend um in die Insolvenz gehen zu können.
O.k., jetzt hat's Klick gemacht! :biggrin:

Diesen Einigungsversuch meinst Du.
 
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