Insolvenzantrag durch Gläubiger

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Kongo Otto

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Hallo,

Ich habe von der Rechtsanwaltsgesellschaft Haas & Kollegen ein Schreiben
bzgl.Schuldenregulierung erhalten.

Darin heist es,bislang konnte in dieser Sache noch keine Schuldenregulierung erreicht werden.Auch wurde nach unserer Kenntnis noch kein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Gemäß § 13 Absatz 1 Satz 2 InsO ist die Einleitung eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens nicht nur dem Schuldner selbst,sondern auch jedem betroffenen Gläubiger gestattet.

Weiter heist es,das die Kanzlei vielmehr beauftragt wurde,ggf.selbst beim zuständigen Insolvenzgericht die Eröffnung des gegen mich gerichteten Insolvenzverfahrens zu beantragen,um unter anderem meine tatsächlichen Vermögensverhältnisse zumindest auf diesem Wege in Erfahrung zu bringen.

Dies vorausgeschickt,geben die mir nochmals Gelegenheit,denen

entweder einen tragfähigen Vorschlag zu unterbreiten,wie diese Angelegenheit anderweitig (etwa durch einen Vergleich) bereinigt werden kann

oder nun unverzüglich selbst einen Insolvenzantrag zu stellen.

Ihre Nachricht,für welche dieser beiden Möglichkeiten Sie sich entschieden haben,sehen wir zum: 04.06.2013 entgegen.

Bitte halten Sie die Frist in Ihrem eigenen Interesse ein.

Jetzt ist es aber so,das ich bereits eine Insolvenz hinter mir habe,weiß nicht mehr das Jahr,wo ich von der Restschuld befreit wurde,habe die Unterlagen momentan nicht zur Hand.

Ich habe der Kanzlei auch mehrmals auf meinen Schuldnerberater hingewiesen,aber trotzdem bekomme ich immer Post von denen.

Meinen Schuldnerberater habe ich von diesem Schreiben unterrichtet,und das Schreiben ausgehändigt.

Wie soll ich mich jetzt verhalten,zumal eine erneute Insolvenz momentan nicht in frage kommt.

Wie kann man es der Rechtsanwaltskanzlei beibringen,das ich denen mehrmals mitgeteilt habe,das ich einen Schuldnerberater habe,und Schreiben ausschließlich an den Schuldnerberater zu schicken anstatt an mich ?

Die Adresse samt Telefonnummer und E-Mailadresse habe ich denen auch mitgeteilt.
 

rechtspfleger

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Zu den Ausführungen in dem von Inkasso verlinkten Beitrag ist noch anzumerken, dass die Mindestgebühr für einen Gläubigerantrag bei € 150,00 liegt. Wer das ohne Aussicht auf Erlöse aus einem Insolvenzverfahren investiert, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
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