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Insolvenz

Jenn84

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#1
Ich weiß nicht ob ich hier in der richtigen Rubrik bin, falls nicht bitte bescheid geben, danke :)
Erstmal ein "hallo" an alle :icon_mrgreen:
Meine Story ist etwas kompliziert und ich hoffe das sie für jeden verständlich ist, wenn nicht einfach fragen :icon_surprised:
Ich bin "noch" in einem angestellten Verhältnis....Allerdings schon seit einem Jahr nicht mehr am arbeiten da ich in Elternzeit bin...wie es das schicksal will ist meine Arbeitgeberin genau einen Monat nachdem wir erfahren haben das ich erneut schwanger bin in die insolvenz gegeangen...dann gleich solch eine insolvenz in der gar nichts mehr geht, der laden ist seit november dicht alles wird versteigert etc. mein anwalt hat sich bisher mit erfolg gegen eine kündigung für mich streuben können....leider geht es jetzt dem ende zu und ich werde wahrscheinlich zum ende meiner 1.elternezeit anfang april gekündigt.
Nun war natürlich die Frage wie ich die Zeit bis zum neuen mutterschutz/ elternzeit(beginnt mitte mai) überbrücken kann....da solch ein fall laut beamten ( egal ob krankenkasse arbeitsamt o.ä.) ziemlich selten auftritt,konnte mir keiner genau sagen was auf mich zukommt. nun haben mein anwalt und ich herausgefunden das ich wahrscheinlich harzt 4 bekommen werde für den "leerlauf". Die beste aussage vom arbeitsamt: "das liegt an ihrem sachbearbeiter ob er sie als vermittelbar oder nicht einstuft es gibt dafür kein geregeltes gesetz." es ist also alles willkürlich was nun passieren wird.....ich bin bisher mein ganzes leben genau 4 wochen arbeitslos gewesen und nun soll ich durch solch eine sache ins hartz 4 rutschen? bin ziemlich platt und ratlos zur zeit und weiß nicht wirklich wie es weiter gehen soll :icon_neutral: vielleicht hat ja hier jemand den ein oder anderen tip für mich.
 

Jenn84

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#2
Hab ich bereits....da ich als schwangere "unvermittelbar" bin werde ich kein Arbeitslosengeld bekommen.
Das bekommt man nur wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, und da ich dann kurz vor dem Mutterschutz stehe...
 

webeleinstek

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#3
Die beste aussage vom arbeitsamt: "das liegt an ihrem sachbearbeiter ob er sie als vermittelbar oder nicht einstuft es gibt dafür kein geregeltes gesetz." es ist also alles willkürlich was nun passieren wird
Wenn Du kein ALGI bekommst, dann Hartz4. Vermittelbar bist Du nicht solange wie Dein Kind unter 3 Jahren ist. Ich gehe davon aus, dass Du 3 Jahre Leistungen beziehen wirst und Dich Dich mit allen Massnahmen und Sonstigem in Ruhe lassen werden.
Aber dazu werden Dir hier mit Sicherheit noch andere, die sich damit genauer auskennen als ich, Tipps geben.
 

Jenn84

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#4

webeleinstek

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#5
Die Info ist vom Arbeitsamt persönlich!!
Auch Google gibt dieselben Infos.

Vielleicht solltest Du Dir einen Beratungstermin bei einem Fachanwalt für Sozialrecht geben lassen. Ich fürchte, dass Dein Fall so kompliziert ist, dass Dir nur ein(e) Fachfrau/mann helfen kann.

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit Insolvenzgeld zu beantragen. Das ist zwar nur drei Monate aber u. U. mehr als Hartz4.
 

Jenn84

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#6
Ja, so wie sich das alles darstellt, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben :-(
 

Jenn84

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#7
Insolvenzgeld bekomme ich nicht, da ich keinen ausstehenden Lohn habe...Nur sowas wird vom Insolvenzgeld beglichen...Mal abwarten, vielleicht kann mein Anwalt dahin gehend noch etwas erreichen.
 
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