INSM fordert einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent

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Woodruff

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[...] Auch bisher mehrwertsteuerfreie Leistungen von Ärzten, gemeinnützigen Einrichtungen und soziale Leistungen sollen künftig mit 16 Prozent besteuert werden. Lediglich in zwei Bereichen möchte Peffekoven die bestehende Mehrwertsteuerbefreiung aufrecht erhalten: aus Gründen der "Praktikabilität" sollen Vermietungen und Verpachtungen von der Mehrwertsteuer befreit bleiben. Um Doppelbesteuerung zu vermeiden, schlägt Peffekoven zudem die Beibehaltung der Mehrwertsteuerbefreiung bei Grunderwerb und Lotterien vor.

Die Vorschläge würden vor allem Menschen mit geringem Einkommen deutlich belasten, da diese ihr Geld vorrangig für die bisher ermäßigt besteuerte Produkte ausgeben müssen. Geringverdiener oder Erwerbslose, die kaum Geld für Kleidung, teure Elektrogeräte und Dienstleistungen ausgeben, müssten mit einer Verdopplung des Anteils der Mehrwertsteuer bei ihren Ausgaben rechnen. Auch auf die Krankenversicherungen würden hohe Zusatzbelastungen hinzukommen, ohne dass die medizinischen Leistungen verbessert würden. Profitieren würden hingegen jene, die ihr Geld nur zu einem geringen Anteil für Lebensmittel und soziale Dienste ausgeben müssen.

TP: Steuern rauf!
 
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