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Insgesamt 24 Monate Beschäftigungsverhältnis. Davon 12 Monate gearbeitet und 12 darauffolgende Monate in unwiderruflicher Freistellung. Anwartschaft?

Tobiasch

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#1
eine Frage, die mich gerade sehr beschäftigt. Jemand hat 24 Beschäftigung gehabt
davon 12 Monate gearbeitet und die darauf folgenden 12 Monate eine unwiderrufliche Freistellung gehabt.

Hat die Person (45 Jahre alt) die Anwartschaft auf 12 Monate ALG I erfüllt oder rutscht sie in 6 Monate ALG 1 ?
 

Realo

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#2
Es zählt die Zeit in der du sozialversicherungsbeiträge abgeführt hast.. ob du gearbeitet hast oder dein Gehalt ohne Arbeit bekommen hast ist völlig irrelevant. In dem von dir genannten Beispiel würde das heißen dass du 24 Monate gearbeitet hast und dementsprechend ein Jahr lang ALG 1 beziehen würdest oder könntest
 

Tobiasch

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#3
Es zählt die Zeit in der du sozialversicherungsbeiträge abgeführt hast.. ob du gearbeitet hast oder dein Gehalt ohne Arbeit bekommen hast ist völlig irrelevant. In dem von dir genannten Beispiel würde das heißen dass du 24 Monate gearbeitet hast und dementsprechend ein Jahr lang ALG 1 beziehen würdest oder könntest
bist du dir denn ganz sicher?

es geht um eine Freundin, die aufgrund von Mobbing eine Freistellung gemacht hat und sie meint sie würde nur 6 Monate bekommen. die 12 anderen Monate aufgrund von Freistellung würden nicht dazugerechnet werden
 

Kerstin_K

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#4
Ich glaube, das war mal anders geregelt und würde vor kurzem geändert.
 

Kerstin_K

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#6
Die 12 Monate könnten der hoechstanspruch sein, wenn sie unter 50 ist.
 

HartzVerdient

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#7
Das Thema hat mich vorhin auch neugierig gemacht:

Arbeitslosengeld – Auswirkungen der unwiderruflichen Freistellung

Tatsächlich scheint es so zu sein, dass eine "unwiederrufliche Freistellung" dazu führt, dass die Arbeitsämter dazu angewiesen wurden, diese Zeiten nicht mehr im ALG1 zu berücksichtigen.

Ich wäre jedoch anders vorgegangen:

1) Mobbingberatungsstelle aufgesucht
2) Beim Hausarzt diesen Umstand mitteilen und darauf hinweisen, dass man darunter zu leiden hat. Man wird krank geschrieben
3) Bei den Versorgungsämtern auf den Umstand des Mobbings hinweisen: Denn der Arbeitgeber verstößt u.U, auf seine Pflichten, den Arbeitnehmer vor Versehrtheit zu schützen
4) Den Betriebsrat mit ins Boot holen (sofern vorhanden)
5) Antrag stellen auf "Wiedereingliederung" beim Arbeitgeber. Es muss dann geprüft werden, ob der MA nicht auf eine andere Stelle verfrachtet werden kann.

Auf jeden Fall hätte ich hier die Krankheitsschiene gefahren. Ansonsten wie im Link oben, wird anwaltlicher Hilfe angeraten.
 

Tobiasch

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#9
Das Thema hat mich vorhin auch neugierig gemacht:

Arbeitslosengeld – Auswirkungen der unwiderruflichen Freistellung

Tatsächlich scheint es so zu sein, dass eine "unwiederrufliche Freistellung" dazu führt, dass die Arbeitsämter dazu angewiesen wurden, diese Zeiten nicht mehr im ALG1 zu berücksichtigen.

Ich wäre jedoch anders vorgegangen:

1) Mobbingberatungsstelle aufgesucht
2) Beim Hausarzt diesen Umstand mitteilen und darauf hinweisen, dass man darunter zu leiden hat. Man wird krank geschrieben
3) Bei den Versorgungsämtern auf den Umstand des Mobbings hinweisen: Denn der Arbeitgeber verstößt u.U, auf seine Pflichten, den Arbeitnehmer vor Versehrtheit zu schützen
4) Den Betriebsrat mit ins Boot holen (sofern vorhanden)
5) Antrag stellen auf "Wiedereingliederung" beim Arbeitgeber. Es muss dann geprüft werden, ob der MA nicht auf eine andere Stelle verfrachtet werden kann.

Auf jeden Fall hätte ich hier die Krankheitsschiene gefahren. Ansonsten wie im Link oben, wird anwaltlicher Hilfe angeraten.

ist schon zu spät

es geht aber um diese 24 Monate Beschäftigung die durch die Freistellung quasi halbiert würden

also aus 24 Monaten Beschäftigung sind durch Freistellung 12 Monate beschä#ftigung geworden. Obgleich in der Freistellung auch gehalt bezogen wurde und abgaben gemacht wurden.
 

HartzVerdient

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#10
also aus 24 Monaten Beschäftigung sind durch Freistellung 12 Monate beschä#ftigung geworden.
Mir stellt sich die Frage, ob sie überhaupt ALG1 bekommt!

Soweit ich mich erinnern mag gilt folgendes:

Innerhalb von 24 Monaten 16 Monate eine soz.vers. Tätigkeit = 8 Monate ALG1
Innerhalb von 24 Monaten 20 Monate eine soz.vers. Tätigkeit = 10 Monate ALG1
Innerhalb von 24 Monaten 24 Monate eine soz.vers. Tätigkeit = 12 Monate ALG1

Also um ALG1 überhaupt zu bekommen, müsste sie in den 24 Monaten mindestens 16 Monate eine soz. vers. Tätigkeit nachgegangen sein. Da sie aber nach 12 Monaten unwiederruflich freigestellt wurde, könnte das Arbeitsamt argumentieren, sie würde die 16 Monate mindest. nicht erfüllen und somit an das Jobcenter zwecks ALG2 verwiesen werden.
 

Kerstin_K

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#11
HartzVerdient, an Deiner Tabelle stimmt irgendwas nicht. Ich weiss definitiv, dass man ALG I bekommt, wenn man 12 Monate versicherungspflichtig gearbeitet hat.
 

Tobiasch

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#13
HartzVerdient, an Deiner Tabelle stimmt irgendwas nicht. Ich weiss definitiv, dass man ALG I bekommt, wenn man 12 Monate versicherungspflichtig gearbeitet hat.
schwieriger Fall oder?

zumindest gibt es bei mir da auch sowas ähnliches

ich habe letztes Jahr 12 Monate gearbeitet und 12 Monate Gehalt bezogen. Allerdings war die Stelle befristet und mein Chef hat mich 3 Monate vor Ende freigestellt. das heisst ich hab 9 Monate und aufgrund der 3 Monate Freistellung könnte es ja nun sein, dass ich überhaupt keine Anwartschaft erfülle oder?
 

Kerstin_K

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#15
DAnke Bernd, das war genau das, was ich im Hinterkopf hatte.

Früher war es so, dass die zeiten der unwiederruflichen Freistellung nicht mitzählten, obwohl Beträge abgeführt wurden. Dem hat das Bundessozialgericht ein Emde gesetzt , so dass diese Zeiten jetzt woe normal gearbeitete Zeiten zählen.
 

Tobiasch

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#16
ich habe also nur 9 Monate ''gearbeitet' im letzten Jahr
also kein ALG 1?
 

HartzVerdient

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#19
Eben nicht. Hdt du msl das angeehen, ws BerndB verlinkt hat?
Ich hatte meine Antwort bereits zwischenzeitlich korrigiert. Die Zeit muss man mir schon lassen, zumal ich erstmal seinen Sachverhalt aus dem Gesamtkontext dieses Beitrages hier nochmals erlesen musste. Wir behandeln hier gerade zwei Themen in einem Thread und das irritiert etwas.
 

RobbiRob

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#22
Bei der unwiderruflichen Freistellung ging es nur um das Bemessungsentgelt.

Die Anwartschaft wurde trotzdem erfüllt.

Btw.: Umgesetzt ist das Urteil in den Weisungen der Afa bis heute nicht!
 

Tobiasch

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#23
Bei der unwiderruflichen Freistellung ging es nur um das Bemessungsentgelt.

Die Anwartschaft wurde trotzdem erfüllt.

Btw.: Umgesetzt ist das Urteil in den Weisungen der Afa bis heute nicht!
Kannst du bitte etwas konkreter werden ?

hier hat man zig Meinungen und Ansichten :-(
 

HartzVerdient

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#24
hier hat man zig Meinungen und Ansichten :-(
Das Problem ist, das du 2 Themen in einem Thread behandelst!

1) Oben im Eingangsthread ging es um eine Person, die 24 Monate angestellt war. 12 Monate davon freigestellt.

2) Weiter unten ging es plötzlich um dich, wo du 9 von 12 Monaten gearbeitet hattest und 3 Monate freigestellt wurdest.

Das irriterit *uns*
 

Tobiasch

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#25
Das Problem ist, das du 2 Themen in einem Thread behandelst!

1) Oben im Eingangsthread ging es um eine Person, die 24 Monate angestellt war. 12 Monate davon freigestellt.

2) Weiter unten ging es plötzlich um dich, wo du 9 von 12 Monaten gearbeitet hattest und 3 Monate freigestellt wurdest.

Das irriterit *uns*
tut mir leid

habe auch meine Brille gerade nicht auf herrje

Na gut aber in beiden fällen geht es doch um die Frage ob Freistellung Auswirkungen auf Anwartschaft hat oder nicht
 

RobbiRob

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#26
Die Frage der Anwartschaftszeit in Bezug auf Freistellung hatte ich Dir beantwortet.
Bei der unwiderruflichen Freistellung ging es nur um das Bemessungsentgelt.

Die Anwartschaft wurde trotzdem erfüllt.

Egal ob vor oder nach dem Urteil aus 2018, die Frage der Anwartschaftszeit ist seit 2008 geklärt ...
Nun schlauer?

Das sind komplexe Sachverhalte mit langer Historie.

Wenn Dich das ernsthaft interessiert, empfehle ich diesen Artikel:
Arbeitslosengeld und Garden Leave - MoreThanCakes
 

Tobiasch

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#27
Die Frage der Anwartschaftszeit in Bezug auf Freistellung hatte ich Dir beantwortet.



Egal ob vor oder nach dem Urteil aus 2018, die Frage der Anwartschaftszeit ist seit 2008 geklärt ...
Nun schlauer?

Das sind komplexe Sachverhalte mit langer Historie.

Wenn Dich das ernsthaft interessiert, empfehle ich diesen Artikel:
Arbeitslosengeld und Garden Leave - MoreThanCakes
also ist Anwartschaft erfüllt ?

3 Monate Freistellung quasi unschädlich ?
 

RobbiRob

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#28

RobbiRob

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#30
bist du dir ganz sicher?

ich bin am smartphone gerade ich kann mir die links nicht grad anschauen
Das ist völlig unerheblich, ob Du Dir die Links durchliest, weil ich ziemlich sicher bin, dass Du das nicht verstehst. (Hört sich schroff an, ist aber nicht böse gemeint.)

Ich habe Dir aus meiner Sicht die Fragen beantwortet, eine Rechtsberatung stellt das keinesfalls dar.

Kannst ja gerne bei Hotline der Afa nachhaken, aber bei dem Thema sind selbst erfahrene Sachbearbeiter überfordert.
Quelle: eigene Erfahrungen ;-) ...
 

Tobiasch

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#31
Das ist völlig unerheblich, ob Du Dir die Links durchliest, weil ich ziemlich sicher bin, dass Du das nicht verstehst.

Ich habe Dir aus meiner Sicht die Fragen beantwortet, eine Rechtsberatung stellt das keinesfalls dar.

Kannst ja gerne bei Hotline der Afa nachhaken, aber bei dem Thema sind selbst erfahrene Sachbearbeiter überfordert.
Quelle: eigene Erfahrungen ;-) ...
Ich danke dir sehr !!!

hast mich aber jetzt doch verwirrt! Du meinst es ist für die Anwartschaft auch unerheblich ob es eine widerrufliche oder unwiderrufliche Freistellung gewesen ist ?

ich wollte die anrufen in den letzten Tagen aber konnte sie nicht erreichen. Meine Bekannte die mit den 24 Monaten in einem anderen Einzugsgebiet lebend hat es geschafft und dennoch waren sie sehr überfordert diesbezüglich, wie du richtigerweise sagst :))
 

RobbiRob

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#32
Bei der widerruflichen Freistellung waren sowohl Anwartschaftszeit wie auch Bemessungszeit nie ein Problem.

Bei der unwiderruflichen Freistellung war bis 2008 die Anwartschaftszeit ein Problem und seit Änderung der Geschäftsanweisung der Afa in 7/2016 bis zum Urteil in 8/2018 die Bemessungszeit ein Problem.

Btw.: Ich hatte erwähnt das die Sache ein wenig Historie hat und bis 2009 auch Auswirkungen auf die Krankenversicherung der unwiderruflich Freigestellten.
 

Dinobot

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#33

Tobiasch

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#34
Bei der widerruflichen Freistellung waren sowohl Anwartschaftszeit wie auch Bemessungszeit nie ein Problem.

Bei der unwiderruflichen Freistellung war bis 2008 die Anwartschaftszeit ein Problem und seit Änderung der Geschäftsanweisung der Afa in 7/2016 bis zum Urteil in 8/2018 die Bemessungszeit ein Problem.

Btw.: Ich hatte erwähnt das die Sache ein wenig Historie hat und bis 2009 auch Auswirkungen auf die Krankenversicherung der unwiderruflich Freigestellten.
ICH Glaube endlich habe ich es verstanden
das heisst bis 2008 hätte ich Anwartschaft auf ALG 1 nicht erfüllt bei 12 Monaten Job (inklusive 3 Monate Freistellung)?

und bis august 2018 hat es bezüglich bemessungs-zeit eine rolle gespielt ? das heisst Anwartschaft hätte ich aber hätte weniger Kohle bekommen ?
 

Tobiasch

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#35
Genauso so sehe ich das auch. Dieses Urteil hat das klargestellt, weshalb nunmehr gilt:

Kein niedrigeres Arbeitslosengeld bei Freistellung

Ich denke, mit dieser sehr einleuchtenden erhellenden Argumentation einer Anwältin aus dem Link sollte alle Zweifel ausgeräumt sein.
Moment Moment


es geht nur um Höhe des ALG 1 aber von der Anwartschaft keine Rede hier

außerdem gilt: Dienstanweisung der BA ist immer noch existent. Es wurde noch nicht in die Tat umgesetzt. Recht haben und Recht bekommen ?
 

RobbiRob

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#37
§ 142 SGB III Anwartschaftszeit

§ 142 SGB III Anwartschaftszeit

(1) Die Anwartschaftszeit hat erfüllt, wer in der Rahmenfrist (§ 143) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Ich dachte Du hast die Links jetzt gelesen?

Die Erklärungen nähern sich der Ergiebigkeit meiner Möglichkeiten. ;-)
 

Tobiasch

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#38
§ 142 SGB III Anwartschaftszeit

§ 142 SGB III Anwartschaftszeit

(1) Die Anwartschaftszeit hat erfüllt, wer in der Rahmenfrist (§ 143) mindestens zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Ich dachte Du hast die Links jetzt gelesen?

Die Erklärungen nähern sich der Ergiebigkeit meiner Möglichkeiten. ;-)
EINE letzte Frage

ist es auch egal ob man in den 24 Monaten mehrere Arbeitgeber hatte?
 

BerndB

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#41
EINE letzte Frage
ist es auch egal ob man in den 24 Monaten mehrere Arbeitgeber hatte?
Was war denn vor den 2 Jahren.

§ 147 SGB III – Anspruchsdauer - Grundsatz (Seite 3)
(1) Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach
  1. der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse innerhalb der um drei Jahre erweiterten Rahmenfrist und
  2. dem Lebensalter, das die oder der Arbeitslose bei der Entstehung des Anspruchs vollendet hat.
...
 

Ottokar

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#42
Vor Jahren war ich auch einmal 9 Monate freigestellt und wurde weiter als Angestellter bezahlt.
Es hat ganz normal für das ALG 1 gezählt.
 

Tobiasch

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#43
Was war denn vor den 2 Jahren.

§ 147 SGB III – Anspruchsdauer - Grundsatz (Seite 3)
(1) Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach
  1. der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse innerhalb der um drei Jahre erweiterten Rahmenfrist und
  2. dem Lebensalter, das die oder der Arbeitslose bei der Entstehung des Anspruchs vollendet hat.
...
BITTE werde konkreter

warum ist jetzt die rede von 3 Jahren ?


nehmen wir mal an ich hatte innerhalb der letzten 24 Monaten 4 Arbeitgeber und habe lückenhaft dort gearbeitet und komme auf 12 Monate isbgesamt das meine ich

warum nun 3 Jahre?
ich habe erst im Januar 2017 angefangen zu arbeiten

bis Dezember 2016 war ich für 2 Jahre bei Verwandten in Australien
und davor Ausbildung gemacht und abgeschlossen
 

Tobiasch

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#44
Was war denn vor den 2 Jahren.

§ 147 SGB III – Anspruchsdauer - Grundsatz (Seite 3)
(1) Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach
  1. der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse innerhalb der um drei Jahre erweiterten Rahmenfrist und
  2. dem Lebensalter, das die oder der Arbeitslose bei der Entstehung des Anspruchs vollendet hat.
...
Bitte mach mir doch keine Angst :-( heul heul
 

Tobiasch

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#46
Weil es in dem § um die Anspruchsdauer geht.

Wenn Du wenigstens auch mal lesen würdest, was die Leute hier so posten.
ja aber das hatten wir doch geklärt

und ich bin hier, damit ihr mir helft

da ist es unnötig, Leute anzugreifen.
 

Tobiasch

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#48
§ 147 SGB III-Anspruchsdauer besagt, dass die Dauer des Arbeitslosengeldes nicht nur aus den letzten zwei Jahren ermittelt wird, sondern dass dafür bis zu 5 Jahre zurückgerechnet werden "kann".
also es kann !!

es muss aber nicht

nicht, dass die antanzen und sagen,, Sie hätten innerhalb der 5 Jahre sozialversicherungspflichtig arbeiten müssen''
 
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#50
bist du dir denn ganz sicher?

es geht um eine Freundin, die aufgrund von Mobbing eine Freistellung gemacht hat und sie meint sie würde nur 6 Monate bekommen. die 12 anderen Monate aufgrund von Freistellung würden nicht dazugerechnet werden

Eigene Erfahrung....ja..ich bin sicher..
 
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