Innerhalb welchen Zeitraums muß ich mich auf einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung bewerben?

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 0)

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
Ich habe heute ein Schreiben mit einer Anhörung bekommen und gleichzeitig diese Bewerbung heute verschickt. Die VV bekam ich am 3.4., die Anhörung ging am 20.4 raus und traf heute am 24.4. ein.

Wie verhält es sich damit, da keine konkrete Zeitdauer in der VV angegeben wurde? Und wie ist die Regelung hierfür?

Kann ich in die Anhörung schreiben, dass ich mich in der Tat beworben habe, am selbigen Tag? Und wie wäre es, wenn man sich später bewirbt, also nach dem Erhalt solch einer Anhörung?
 

Bettelstudent

Elo-User*in
Mitglied seit
6 November 2017
Beiträge
279
Bewertungen
60
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

Hallo,

denk daran, das der AG (Empfänger) eine Bewerbung aufbewahrt und das JC dort Nachfragen kann und es in diesem Fall wohl auch getan hat.Wenn der VV dir per Post zugesandt wurde, kann er ja auf dem Postwege verloren gegangen sein :idea: Und du hast dich (sofern die Stelle in der Anhörung genau beschrieben wurde) natürlich sofort dort beworben.
Ansonsten mache es wie ich,alles was an VV reinkommt, wird auch sofort angeschrieben.Bei mir alles per Email und ich habe da einen kleinen Trick,ich schicke die Bewerbungen immer über BCC an eine zweite Emailadresse von mir,so habe ich den unumstößlichen Beweis des Versandes, weil diese bei einem anderen Provider ist.ACHTUNG !! Vorher bei dir testen, denn nicht bei allen Emailprogrammen funktioniert das richtig,das heißt daß der Empfänger nicht sieht, das du die Email auch an einen zweiten Empfänger geschickt hast.
 
G

Gast1

Gast
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

Toni77, hast Du eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, oder ist Dir gegenüber ein die Eingliederungsvereinbarung ersetzender Verwaltungsakt erlassen worden?

Falls ja, was genau steht dort drin bzgl. der Frist, in der Du Dich auf Vermittlungsvorschläge bewerben sollst?
 

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
Hallo Bettelstudent,

die Sache ist, es wurde mit Einschreiben versandt und die Zustellung ist auf heute dokumentiert. Ich habe die Bewerbung jedoch vor dem Öffnen der Post gesendet. Weißt du, wie es damit ausschaut?

Danke für die Tipps.

@schlaraffenland

ich habe die EGV grad nicht zur Hand, bist du dir sicher, dass so etwas dort vermerkt wird? Ich meine, ist das definitiv so oder varriiert das? Danke Dir.
 
G

Gast1

Gast
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

@schlaraffenland

ich habe die EGV grad nicht zur Hand, bist du dir sicher, dass so etwas dort vermerkt wird? Ich meine, ist das definitiv so oder varriiert das?
Ein entsprechender Passus wird in der Regel dort vermerkt. Du solltest Dir die EGV deswegen unbedingt mal anschauen.

Normalerweise hat man 3 Tage Zeit für das Verschicken einer Bewerbung. Wie diese 3 Tage genau zu berechnen sind, steht hier:

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__26.html
 

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

Ich muss nochmal konkret nachfragen. Ist es jetzt zu spät beworben oder nicht, wenn die Anhörung zu einer Sanktion am selben Tag eingeht wie die Bewerbung rausgeht? Um genau zu sein habe ich die Bewerbung um 17.30 verschickt. Das heißt die Post war definitiv vorher im Briefkasten. Kann ich als Erklärung schreiben, dass ich mich beworben habe oder kann ich mir das sparen?
 

Nena

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2015
Beiträge
2.376
Bewertungen
3.596
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

Bist Du sicher, dass auf dem VV selbst nicht steht, dass Du Dich innerhalb von drei Tagen zu bewerben hast?
 

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
AW: Zeitspanne für Bewerbungen VV mit RfB

Im VV steht umgehend. Allerdings habe ich die EGV jetzt durchgesehen und da steht innerhalb von 3 Tagen.

Ich nehme mal an, dass es somit egal ist, ob ich mich heute darauf beworben habe oder spielt es doch eine Rolle wann die Anhörung eingeht?
 

Solo Morasso

Elo-User*in
Mitglied seit
15 März 2010
Beiträge
72
Bewertungen
20
Die VV bekam ich am 3.4., die Anhörung ging am 20.4 raus und traf heute am 24.4. ein.
Naja, umgehend sind nicht drei Wochen. Du kannst nur noch behaupten, das du dich innerhalb der 3 Tage beworben hast. Du kannst ja nichts dafür, das die Post nicht ankam.
 

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
Danke, ist es denn auch verpflichtend Rückmeldung zu geben, dass man sich beworben hat?
 

Solo Morasso

Elo-User*in
Mitglied seit
15 März 2010
Beiträge
72
Bewertungen
20
Danke, ist es denn auch verpflichtend Rückmeldung zu geben, dass man sich beworben hat?
Kann ich dir nicht sagen. Ich habe einen sehr humanen SB. Brauchte ich nie. Termine laufen bei mir auch eher so: 20 min. nach Job Angeboten schauen (Zeitung, JBörse usw.) und den Rest der Zeit ca. 40 min(um die Stunde vollzukriegen). Smalltalk über Gott und die Welt.
 

noillusions

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Oktober 2012
Beiträge
2.799
Bewertungen
2.062
Bei mir alles per Email und ich habe da einen kleinen Trick,ich schicke die Bewerbungen immer über BCC an eine zweite Emailadresse von mir,so habe ich den unumstößlichen Beweis des Versandes, weil diese bei einem anderen Provider ist.
So weit ich weiß hat die Rechtsprechung email bisher nicht immer als Beweis angesehen. Selbst bei Fax ist das nicht 100%ig.
Danke, ist es denn auch verpflichtend Rückmeldung zu geben, dass man sich beworben hat?
Nein. Ist eine Bitte. Kostet ja außerdem.

Schau mal nach einem Urteil aus Cottbus, da hat einer eine Sanktion abwehren können mit dem Argument, dass ihm halt mal eine Bewerbung "durch die Lappen" ging. Er hat sich danach noch beworben.

Unliebsame VV kannst du so legal verzögern:

https://www.elo-forum.org/2197296-post3.html
 

Toni77

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 April 2017
Beiträge
116
Bewertungen
6
Hm, ich weiß nicht, ob das so ein gutes Argument wäre. Ich mein, wenn ich sage, mir ist ne Bewerbung abhanden gekommen, dann sagt doch der SB, er hat das mit Einschreiben geschickt, ich habe es definitiv erhalten und also ich weiß nicht.

Oh ich seh grad den anderen Link.

edit: Ich verstehe, Fahrlässigkeit und vorsetzliches Verhalten...Danke dir :) Das drückt genau das aus, was ich fühle.

Weißt du was es mit der Schriftgröße der Rechtsfolgebelehrung auf sich hat? Die ist nämlich bei mir kleiner als der restliche Text.
 

Holler2008

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2008
Beiträge
1.885
Bewertungen
1.080
Kann ich dir nicht sagen. Ich habe einen sehr humanen SB. Brauchte ich nie. Termine laufen bei mir auch eher so: 20 min. nach Job Angeboten schauen (Zeitung, JBörse usw.) und den Rest der Zeit ca. 40 min(um die Stunde vollzukriegen). Smalltalk über Gott und die Welt.
Was? Die Stunde voll kriegen? Warum gehst du nicht einfach nach den 20 Minuten?

@Toni77 Man könnte auch sinngemäß schreiben, dass man verwundert ist, dass die Bewerbung nicht ankam und nach dem Brief vom Amt pflichtbewusst eine zweite geschickt hat, zur Sicherheit als Einschreiben.
 

Solo Morasso

Elo-User*in
Mitglied seit
15 März 2010
Beiträge
72
Bewertungen
20
Was? Die Stunde voll kriegen? Warum gehst du nicht einfach nach den 20 Minuten?
Warum? Meinen SB kenne ich schon, lass mich lügen... ich glaube, über 8 Jahre. Ein sehr netter und sympathischer Kerl mit dem ich mich immer gerne unterhalte.

Eigentlich hatte ich noch nie richtige Probleme mit meinem JC, aber durch das lesen hier im Forum wird man "ein wenig" paranoid, wie es ja meine Beiträge zeigen.

Aber es gibt ja auch die andere Seite der Medaille... und die ist nicht schön. Mal abwarten, wann es mich erwischt. Ein kleiner Anfang wurde ja ende letzten Jahres gemacht: Mit dem Arbeitgeberservice.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.074
Bewertungen
12.358
... ist es denn auch verpflichtend Rückmeldung zu geben, dass man sich beworben hat?
Nein. Ist eine Bitte. Kostet ja außerdem.
Zu einfach. Auch hier ist entscheidend, wozu genau sich der TE in seiner EGV verpflichtet hat.
Da er weder den Inhalt des Anhörungsbescheides, noch den der EGV preisgiebt,
kann nur erraten werden, welche Möglichkeiten augeschöpft werden könnten.
Wenn der TE schon den Inhalt einer selbst getroffenen Vereinbarung nicht kennt,
kann er keine präzise Hilfestellung von Mitlesenden erwarten.
Mir scheint eher, daß hier aufgrund von Bequemlichkeit geschludert wurde,
um sich Wochen später völlig unwirksam gegen eine fabrizierte Sanktion zu wehren.

Nach Jahren als User im ELO-Forum sollte inzwischen schon bekannt sein,
wie EGV, EGV-VA, VV, RFB, RBB etc. zu bewerten sind.
Ist dieses Wissen nicht vorhanden, wird es allerhöchste Zeit: ► Leitfaden

@Toni77
Du hast nach Beitragserstellung noch eine ganze Stunde Zeit, diesen zu editieren bzw. zu ergänzen. :icon_wink:
 
Oben Unten