Inkassoschreiben mal anders

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bonica

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Ich habe heute ein Schreiben von einem Inkassobüro erhalten, was sehr dubios klingt:
=====================================================
"Sehr geerter Herr B.
wir haben nun alle Möglichkeiten in Betracht gezogen diese Angelegenheit friedlich zu lösen. Anscheinend ist dies nicht in Ihrem Sinne! - oder? Wir erwarten bis spätestens 14.02.2007 eine Mitteilung, ob wir diese Angelegenheit friedlich lösen können, oder wir - entsprechend unserer Beauftragung- alle nur erdenklichen zivil- sowie strafrechtlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen.

[Fett]Wollen Sie es wirklich soweit kommen lassen? [/Fett]"
=====================================================
Wenn ich das richtig lese (und verstehe) handelt es sich um eine massive Bedrohung mit Gefahr in Verzug, was ja auch einem Straftatbestand entspricht, oder um es kurz zu machen, irgendwann stehen dann ein paar Typen vor der Tür und wünsche Ihr begehren massiv vorzutragen.

Anzumerken bleibt noch, das das "Unternehmen" über meine Einkünfte (ALGII) seit über einem Jahr informiert ist, aber keine gütliche Zahlungsvereinbarung getroffen werden konnte.

Wie soll ich darauf reagieren?
Normal würde ich einfach wieder den Einkommensnachweis erbringen und um Stundung der Forderung bitten.
 

Silvia V

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Ich habe heute ein Schreiben von einem Inkassobüro erhalten, was sehr dubios klingt:
=====================================================
"Sehr geerter Herr B.
wir haben nun alle Möglichkeiten in Betracht gezogen diese Angelegenheit friedlich zu lösen. Anscheinend ist dies nicht in Ihrem Sinne! - oder? Wir erwarten bis spätestens 14.02.2007 eine Mitteilung, ob wir diese Angelegenheit friedlich lösen können, oder wir - entsprechend unserer Beauftragung- alle nur erdenklichen zivil- sowie strafrechtlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen.

[Fett]Wollen Sie es wirklich soweit kommen lassen? [/Fett]"
=====================================================
Wenn ich das richtig lese (und verstehe) handelt es sich um eine massive Bedrohung mit Gefahr in Verzug, was ja auch einem Straftatbestand entspricht, oder um es kurz zu machen, irgendwann stehen dann ein paar Typen vor der Tür und wünsche Ihr begehren massiv vorzutragen.

Anzumerken bleibt noch, das das "Unternehmen" über meine Einkünfte (ALGII) seit über einem Jahr informiert ist, aber keine gütliche Zahlungsvereinbarung getroffen werden konnte.

Wie soll ich darauf reagieren?
Normal würde ich einfach wieder den Einkommensnachweis erbringen und um Stundung der Forderung bitten.


Dieses Schreiben stellt eine Nötigung dar und eben deshalb würde ich dem
Inkasso eine Strafanzeige ankündigen.
Meist geben die dann Ruhe,sollte dem nicht so sein,dann ist es nicht sehr
aufwändig dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Den Einkommensnachweis kannst Du ja separat dazu erbringen.


Gruß
Silvia
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe heute ein Schreiben von einem Inkassobüro erhalten, was sehr dubios klingt:
=====================================================
"Sehr geerter Herr B.
wir haben nun alle Möglichkeiten in Betracht gezogen diese Angelegenheit friedlich zu lösen. Anscheinend ist dies nicht in Ihrem Sinne! - oder? Wir erwarten bis spätestens 14.02.2007 eine Mitteilung, ob wir diese Angelegenheit friedlich lösen können, oder wir - entsprechend unserer Beauftragung- alle nur erdenklichen zivil- sowie strafrechtlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen.

[Fett]Wollen Sie es wirklich soweit kommen lassen? [/Fett]"
=====================================================
Wenn ich das richtig lese (und verstehe) handelt es sich um eine massive Bedrohung mit Gefahr in Verzug, was ja auch einem Straftatbestand entspricht, oder um es kurz zu machen, irgendwann stehen dann ein paar Typen vor der Tür und wünsche Ihr begehren massiv vorzutragen.

Anzumerken bleibt noch, das das "Unternehmen" über meine Einkünfte (ALGII) seit über einem Jahr informiert ist, aber keine gütliche Zahlungsvereinbarung getroffen werden konnte.

Wie soll ich darauf reagieren?
Normal würde ich einfach wieder den Einkommensnachweis erbringen und um Stundung der Forderung bitten.
Ich würde den Brief zur Polizeiwache bringen und Anzeige erstatten.

Liegen irgendwann mehrere vor, wird vielleicht mal gegen ein solches Geschäftsgebahren vorgegangen...
 

Utbuelder

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Ich würde den Brief zur Polizeiwache bringen und Anzeige erstatten.
Gesetzeswidrigen Inhalt (Drohung, Nötigung ...) sehe ich da nicht. Als Alternative zur "friedlichen Lösung" werden immerhin "alle nur erdenklichen ... rechtlichen Maßnahmen" in Aussicht gestellt - und nichts anderes. Das ist zulässig. Bestehende Zahlungsverpflichtung und derzeitige Zahlungsunfähigkeit setze ich mal voraus.

Der Text scheint mir einfach von einem Idioten zu stammen. Darauf deutet schon die unprofessionelle Form hin. Außerdem würde ich gern mal wissen, welche STRAFrechtlichen Folgen die Sache haben soll, sofern kein Betrug in Frage kommt.

@bonica, meiner Meinung nach siehst Du das schon richtig: Formloser Brief, Hinweis auf die unveränderte Situation, Vorschlag der Stundung oder - falls möglich - Ratenzahlungsvereinbarung. Damit aber lieber an den eigentlichen Gläubiger wenden, sofern dies noch möglich ist. Siehe hierzu folgenden Text über Inkassobüros:

https://de.wikipedia.org/wiki/Inkassobüro

Natürlich können die den Rechtsweg beschreiten, wenn die Zahlung nicht erfolgt. Dann kommt allerdings seriösere Post. Und manche Unternehmen sind an solchen Vorgängen auch eher wenig interessiert, wenn es andere Lösungen gibt. Viel Glück.
 
E

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Das ist ein ganz typisches Standardschreiben, könnte mir keine Angst einjagen.

@Bonica

Gibt es einen Titel dazu?
 

wolliohne

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Anzeige erstatten !!

und die Verbraucherzentrale (in Kopi) informieren.

Dieser Mafia muss in jedem Falle das Handwerk gelegt werden.
 

bonica

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@Utbuelder
Klar es ist etwas mißverständlich ausgedrückt, aber selbst, wenn die Jungs(Mädels) angerückt kommen, kann man sich ja von meiner Seite her aus einigen. Wenn das nicht hilft bin ich gern bereits meine persönlichen bürgerlichen Rechte einzusetzen und der Angelegenheit etwas Nachdruck zu verleihen. (1,92m + 103 Kg + durchtrainierter Body, darf ja sonst nix tun, außer Bewerbungen schreiben :icon_hug: )

@andine
Einen Titel gibt es nicht, was es gibt sind im laufe von drei Jahren nur Shreiben vom Inkassobüro, keine Legitimierung, keine Kostennote, nur Zahlungsaufforderungen.
Angst habe ich deswegen keine, klingt nur etwas deppert, als ob das ein Praktikant geschrieben hätte. Rechtlich ist von meiner Seite her alles koscher, ergo es liegt auch kein Betrug etc. vor.
 
H

Hartz IV Opfer

Gast
Ich antworte grundsätzlich nicht auf einen Schreiben von einem Inkassounternehmen.Und auf dem o.g. Schreiben würde ich auch nicht antworten.
Ein Inkassounternehmen hatte von mir mal Geld von einer Firma gewollt,welche ich nicht einmal kenne.Nach dem dritten Schreiben kam ein Mahnbescheid.Dort das Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht und zurück.Nach ca. 3 Wochen bekam ich Post von einer Anwältin,welche dieses Inkassounternehmen vertritt.Sie führte aus,ich müsse ihr darüber Auskunft geben,warum ich dem Mahnbescheid widersprochen habe.Ich sei zur Auskunft gesetzlich verpflichtet.Man wolle danach entscheiden,ob man eine Klage einreiche oder nicht.
Eine Entscheidung hat die bis heute nicht gefällt,weil sie bis heute auch auf ein zweites Schreiben von mir keine Antwort erhalten hat.
Geld bekommen die von mir eh nicht,vielleicht ein Butterbrot und als Nachtisch ein Schlag auf´s Maul.
 
E

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Gast
@andine
Einen Titel gibt es nicht, was es gibt sind im laufe von drei Jahren nur Shreiben vom Inkassobüro, keine Legitimierung, keine Kostennote, nur Zahlungsaufforderungen.
Angst habe ich deswegen keine, klingt nur etwas deppert, als ob das ein Praktikant geschrieben hätte. Rechtlich ist von meiner Seite her alles koscher, ergo es liegt auch kein Betrug etc. vor.
Warum machst du dir Sorgen. Wenn es keinen Titel gibt, kannst du diese Briefe getrost in die Tonne klatschen, es sei denn du hast das Geld übrig.
Rein rechtlich können sie dir überhaupt nichts ohne Titel. Da frage ich mich doch, welche zivilrechtlichen Dinge sie unternehmen wollen. lol
Ich hoffe, du hast kein Schuldanerkenntnisschreiben unterschrieben, denn da könnte man noch einen Titel erwirken.???????????
Wenn nicht, lass sie schreiben und antworte nicht mehr.
Jeder, der einen Schuldner hat, muss seine Ansprüche nach einer gewissen Frist gerichtlich (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid) geltend machen. Tut er es nicht, hat er Pech gehabt, wenn derjenige pleite ist und nicht doch noch irgendwann freiwillig zahlt. Aber du kannst ja nicht.
Strafrechtlich gesehen gibt es nur den Begriff des Eingehungsbetruges, der ist aber schwer nachzuweisen.
Das heißt, wenn jemand schon eine eidesstattliche Erklärung abgegegeben hat und Dienstleistungen oder Waren bestellt, die er dann nicht bezahlt, dann ist es Eingehungsbetrug. Aber in deinem Fall ist es ja nicht so, wie du schreibst.

Und um es mal kurz zu sagen:

Reagiere nicht mehr, dann tun sie es irgendwann auch nicht, es sei denn du hast das Geld haufenweise übrig, dann würde ich auch bezahlen als anständiger Bürger.
 

Silvia V

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Warum machst du dir Sorgen. Wenn es keinen Titel gibt, kannst du diese Briefe getrost in die Tonne klatschen, es sei denn du hast das Geld übrig.
Rein rechtlich können sie dir überhaupt nichts ohne Titel. Da frage ich mich doch, welche zivilrechtlichen Dinge sie unternehmen wollen. lol
Ich hoffe, du hast kein Schuldanerkenntnisschreiben unterschrieben, denn da könnte man noch einen Titel erwirken.???????????
Wenn nicht, lass sie schreiben und antworte nicht mehr.
Jeder, der einen Schuldner hat, muss seine Ansprüche nach einer gewissen Frist gerichtlich (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid) geltend machen.

So einfach ist das leider nicht,denn dem Gläubiger werden zur Erlangung eines gerichtlichen Titels keine Fristen gesetzt.Er kann dies theoretisch auch noch 10 Jahre nach Entstehung der Schuld tun.
Die Androhung zivilrechtlicher Schritte durch das Inkasso zielen wahrscheinlich
dorthin.
Besonders wenn bekannt wird,das jemand die Insolvenz beantragen will,werden gern noch Titel erwirkt,selbst wenn die Schulden schon älter sind.
 

Silvia V

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@Utbuelder
Klar es ist etwas mißverständlich ausgedrückt, aber selbst, wenn die Jungs(Mädels) angerückt kommen, kann man sich ja von meiner Seite her aus einigen. Wenn das nicht hilft bin ich gern bereits meine persönlichen bürgerlichen Rechte einzusetzen und der Angelegenheit etwas Nachdruck zu verleihen. (1,92m + 103 Kg + durchtrainierter Body, darf ja sonst nix tun, außer Bewerbungen schreiben :icon_hug: )

@andine
Einen Titel gibt es nicht, was es gibt sind im laufe von drei Jahren nur Shreiben vom Inkassobüro, keine Legitimierung, keine Kostennote, nur Zahlungsaufforderungen.
Angst habe ich deswegen keine, klingt nur etwas deppert, als ob das ein Praktikant geschrieben hätte. Rechtlich ist von meiner Seite her alles koscher, ergo es liegt auch kein Betrug etc. vor.
Zum Thema Legitimierung lies Dich bitte mal hier durch...


https://www.elo-forum.org/inkasso-bekaempfen-t3225.html
 
E

ExitUser

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So einfach ist das leider nicht,denn dem Gläubiger werden zur Erlangung eines gerichtlichen Titels keine Fristen gesetzt.Er kann dies theoretisch auch noch 10 Jahre nach Entstehung der Schuld tun.
Die Androhung zivilrechtlicher Schritte durch das Inkasso zielen wahrscheinlich
dorthin.
Besonders wenn bekannt wird,das jemand die Insolvenz beantragen will,werden gern noch Titel erwirkt,selbst wenn die Schulden schon älter sind.
Okay, er kann es machen, aber dagegen kann man auch Widerspruch einlegen wegen Verjährung. Tut der Schuldner das nicht, kann freilich jeder Gläubiger auch noch nach Jahren zu einem Titel kommen. Aber die meisten geben nach einem Widerspruch auf und manche versuchen es erst gar nicht.
Deshalb habe ich auch geraten, die Briefe zu ignorieren.
Natürlich will ich hier nicht dazu anregen, Schulden generell nicht zu bezahlen, aber wenn niemand mit sich reden lässt. Nach gewisser Zeit sind nämlich eigentlich auch Inkasso-Firmen zu Vergleichen bereit, wenn der Schuldner sich nicht mehr rührt oder zahlungsunfähig ist.
 

Silvia V

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Verjährung kommt da auch nicht zum Tragen,denn das Inkasso mahnt ja regelmäßig.
Und jede Mahnung unterbricht die Verjährung....... auch ohne Titel!
 
E

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Gast
Komisch, dann wundert mich, warum bei meiner Bekannten die ganzen Schulden unter den Tisch gefallen sind und diese sind immerhin von 1991 und die sind auch nie tituliert wurden. Warum? Eine Schuld davon war immerhin 5000 DM. Gesamtschulden 15000 DM, alles nicht tituliert.

Fakt ist dennoch, ohne Titel keine Vollstreckung, wenn der Schuldner nicht freiwillig zahlt. Ich habe da auch so meine Erfahrungen gemacht.

Schreibe bitte den entsprechenden Gesetzestext dazu, wenn möglich.
 

Silvia V

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Komisch, dann wundert mich, warum bei meiner Bekannten die ganzen Schulden unter den Tisch gefallen sind und diese sind immerhin von 1991 und die sind auch nie tituliert wurden. Warum? Eine Schuld davon war immerhin 5000 DM. Gesamtschulden 15000 DM, alles nicht tituliert.

Fakt ist dennoch, ohne Titel keine Vollstreckung, wenn der Schuldner nicht freiwillig zahlt. Ich habe da auch so meine Erfahrungen gemacht.

Schreibe bitte den entsprechenden Gesetzestext dazu, wenn möglich.

Warum Deiner Bekannten die Schulden erlassen wurden,kann ich aus der Ferne
nicht beurteilen.
Das der Gerichtsvollzieher nicht ohne Vollstreckungstitel kommen kann,ist ja wohl klar.
bonica hätte bezüglich der Verjährung eine Chance gehabt,wenn er die aussergerichtlichen Mahnungen ignoriert hätte.
Aber er ist mit dem Inkasso in Verhandlungen getreten,indem er z.B. sein Einkommen nachgewiesen hat und eben diese Verhandlungsbereitschaft ist der
Knackpunkt.
Widerum weiß man nicht,ob ohne Verhandlungsbereitschaft nicht schon früher
eine Titulierung erfolgt wäre.

Bezüglich der Quellen zur Verjährung empfehle ich das BGB....


§ 212 Neubeginn der Verjährung

(1) Die Verjährung beginnt erneut, wenn

1.
der Schuldner dem Gläubiger gegenüber den Anspruch durch Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in anderer Weise anerkennt oder
2.
eine gerichtliche oder behördliche Vollstreckungshandlung vorgenommen oder beantragt wird.

(2) Der erneute Beginn der Verjährung infolge einer Vollstreckungshandlung gilt als nicht eingetreten, wenn die Vollstreckungshandlung auf Antrag des Gläubigers oder wegen Mangels der gesetzlichen Voraussetzungen aufgehoben wird.

(3) Der erneute Beginn der Verjährung durch den Antrag auf Vornahme einer Vollstreckungshandlung gilt als nicht eingetreten, wenn dem Antrag nicht stattgegeben oder der Antrag vor der Vollstreckungshandlung zurückgenommen oder die erwirkte Vollstreckungshandlung nach Absatz 2 aufgehoben wird.

§ 203 Hemmung der Verjährung bei Verhandlungen

Schweben zwischen dem Schuldner und dem Gläubiger Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der eine oder der andere Teil die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. 2Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
 
E

ExitUser

Gast
@Silvia V

Ah, jetzt habe ich verstanden. Im Falle meiner Bekannten war es so, dass sie auf nichts mehr reagiert hat.
Nun ja, dann haben die Gläubiger das wohl ausgebucht, vielleicht zu vorschnell. Letztendlich muss bonica selbst wissen, was er tut. Aber bei ALG2 gibts auch keinen großen Spielraum und selbst wenn es da noch einen Titel geben wird, dann hat die Inkassofirma keine Chance wegen der Unpfändbarkeit von Sozialleistungen in den ersten 7 Tagen nach Geldeingang.
Er dürfte theoretisch nicht mehr reagieren oder er geht zur Schuldnerberatung, denn normale Bürger werden von Inkassofirmen und Rechtsanwälten manchmal nicht akzeptiert.
Danke für die Antwort. ;)
 

Marion Carta

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Hallo habe auch mal eine Frage in bezug auf Inkasso

Ich war im verbraucherinsolvenz gewesen und habe kein konto bekommen da hat mir die Dame von der Schuldnerberatung geraten ein konto auf meinen damaligen 13 jährigen Sohn zu machen .Das tat ich dann auch und habe mit offenen karten gespielt und der Bank die Wahrheit über meine Situation geschildert (Das das Konto eigentlich für mich ist) also bekam ich eine EC Karte und ein online Konto. Die Bank räumte mir eine gedulte Überziehung ein (200,-DM) und da konnte ich immer gut jonglieren zum Monatsende(ich hatte damals 4 Kinder). Das ging ungefähr 4 Jahre so und dann miteinenmal wurde mir der Dispo gesperrt und ich hatté mit der EC Karte eingekauft .Dann ging natürlich die Lastschrift zurück. das ende war Inkasso schreiben von real inkasso mahnbescheid Vollstreckungsbescheid auf meinen minderjährigen Sohn und auf mich.Der Vollstreckungsbescheid ging auf 295 DM und 199,- Euro habe ich bereits abbezahlt . seid 5Jahren bezahle ich nichts mehr .Heute bekommt mein Sohn der seid Januar 18 Jahre ist einen Brief vom Gerichtsvollzieher er solle am 18.04.2008 einen EV Ablegen( mein Sohn geht noch zur Schule) und jetzt kommst die frechheit die wollen 450,- Euro haben Jetzt meine Frage kann ich mich gegen diese zu hohe forderung wehren die kann ja nicht passen ??? der Gerichtsvollzieher sagtvda müssen sie sich am gläubiger wenden ich kann nichts machen zahlen oder EV ist das korekt???
 

Marion Carta

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Hallo hier ist Marion Carta warte noch auf die Zusendung der aktuellen Forderungsaufstellung vom Real Inkasso aber was mache ich mit meinen Sohn und der EV beim Gerichtsvollzieher er war ja damals noch minderjährig und ist jetzt gerade erst mal 18 geworden????
 

Inkasso

Super-Moderation
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Was genau ist tituliert ?
Sind 450 € tituliert ?
Besteht die EV Deinerseits ?
 

Marion Carta

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Hallo hier ist Marion Carta ich weiß noch nicht genau was tituliert ist habe noch keinen Brief vom Inkasso bekommen habe keine EV geleistet.
 
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