Inkassoschreiben der BFS & risk wegen O2

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SusiM

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Hallo,

ich bin gerade absolut durcheinander und bitte um Nachsicht, wenn mein Beitrag "falsch" gelandet ist. Das natürlich nicht mit böser Absicht. Ich suche dringend Hilfe, ich weiß einfach nicht mehr weiter und hoffe, dass ich dies hier auch finde.

Nun zu meinem Fall.

Ich war Kunde von der Alice, welche von O2 übernommen wurde. Bin umgezogen. Die O2 schrieb, das bis Ende Februar 2013 mein Vertrag gekündigt wird, aber im selben Schreiben, das sie zum Ende November den Vertrag sofort einstellen, was sie auch gemacht haben. Warum, weiß ich nicht. Ende Dezember 2012 erhielt ich eine Schlussrechnung in Höhe von 102,45 EUR. Ich bettelte und führte x Telefonate und Schreiben mit O2, dass sie mir das auf 3 Raten aufteilen sollen, da ich zwar Zahlungswillig bin aber in einer Summe nicht aufbringen kann, da ich, leider, arbeitssuchend und in einer Inso bin. Jetzt werden einige sicherlich denken, ich sei faul und auch noch selber an meiner Inso schuld, was dem nicht so ist, was allerdings hier nicht das Thema ist.

Nach ewigem hin und her, auch per Mail, dass sie mir nicht entgegenkommen können und nach meinem Nachhacken warum und ich aber anders nicht kann, bekam ich keine Reaktion. Ich hatte auch eine ewig lange Beschwerde am 31.12. geschickt, aber auf die Antwort warte ich heute noch.

Weil ich weitere Unannehmlichkeiten verhindern wollte, überwies ich Anfang Januar 2013 und gegen Ende Januar jeweils 30,00 EUR. Nun schrieb mir O2, dass die Forderung an die Inkasso abgegeben wird, wenn ich nicht sofort bezahle. Ich antwortete der O2, dass ich bereits Teilzahlungen geleistet hatte, darauf bekam ich keine Antwort mehr, sondern sofort das erste Schreiben der BFS.

In dem Schreiben sind zwei Rechnungen aufgeführt gewesen, 42,45 EUR, also der Rest der Schlussrechnung der O2 und 40,88 EUR, Gebühr für das Leihgerät, was jedoch wieder mit heutigem Schreiben gutgeschrieben wurde.

Wir reden hier nun von einer Hauptforderung in Höhe von 39,47 EUR. 102,67 EUR soll ich insgesamt an die Inkasso überweisen.

Ich habe versucht mit O2 zu reden, die schieben mich natürlich ab, weil natürlich die nichts mehr machen können, die Inkasso behandelt einen wie den letzten D****, entschuldigt bitte und sagt ".. das ist so und Basta".

Nun bin ich aber nicht ganz gewillt, gegenüber der eigentlichen Hauptforderung so horente Gebühren zu bezahlen. Ich habe auch schon einiges gelesen über Inkassogebühren, das man diese nicht bezahlen muss, sowie Kontoführungsgebühren, ich aber vor lauter Informationen nicht mehr durchblicke. Außerdem möchte ich meine Inso nicht gefährden. Ich habe auch schon einiges über die BFS gelesen, das deren Abzocke bekannt ist.

Nun zu meiner dringenden Frage. Wie gehe ich denn dagegen vor? Ich werde natürlich noch die Hauptforderung bezahlen, ganz klar, aber was von den Gebühren MUSS ich denn noch zusätzlich bezahlen und was nicht und was lege ich der BFS schriftlich mit der Zahlung vor? Auch das die BFS mir die Inso nicht gefährdet?

Ich bin wirklich sehr dankbar, wenn mir jemand durch diesen Inkassodschungel hilft und habt bitte Nachsicht, falls ich mit meinem Thema "falsch" gelandet bin.

LG Susi :icon_sad:
 

Speedport

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Willkommen im Club.

Was kannst Du von Deinen Angaben schriftlich belegen?

Hat sich das IKB Dir gegenüber mit einer Vollmacht ausgewiesen? Wenn nicht, sind sie als Ansprechpartner nicht existent.

Wie werden die Inkassokosten aufgeschlüsselt?

Verlange also vom IKB die unterschriebene Vollmacht, Du hast ein Recht auf das Original.

Wenn Du diese erhältst, teilst Du dem IKB mit, daß es sich zum Ausgleich der Inkassokosten an den Auftraggeber wenden müsse.

Leider habe der seine Verpflichtung zur Kostenminderung mit der Beauftragung einer externen Firma verletzt.

Jede Kleinfirma kann einen einfachen Geldeinzug schriftlich erledigen. Eine Großfirma wie O2 noch viel eher.

Es handelt sich um eine mut- oder böswillige Kostentreiberei zu Lasten des Kunden, denn ein IKB hat keine andere/wirkungsvollere Rechtsmittel wie der Gläubiger selbst.

Die HF und € 5,00 für Gebühren solltest Du direkt an den Gläubiger überweisen.
 

SusiM

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Hallo Speedport,

ich bin so unendlich froh, dass ich sofort eine Antwort bekommen habe. Vielen lieben Dank hierfür schon mal.

Nun zu deinen Fragen.

Ich kann soweit alles belegen, was ich beschrieben habe. Ich habe die Schlussrechnung, die Forderungen, meine Überweisungen, die schriftliche Kommunikation mit O2 und der Inkasso, also alles.

Das IKB hat im ersten Schreiben mitgeteilt:
"..wir zeigen an, dass uns das vorbezeichnete Unternehmen beauftragt hat, seine Interessen ihm gegenüber wahrzunehmen...". Weiter gehts es dann mit der Forderung und den Zinsen, Gebühren usw. und bis wann ich überweisen soll. Weiter "..Nach fruchtlosem Ablauf werden wir unserer Auftraggeberin empfehlen, das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten. Bedenken Sie, dass hierdurch noch weitere Kosten und Zinsen entstehen werden..."

Ich weiß also nicht, ob dies dann als die Vollmacht gilt?

Heute ein Schreiben:
".. nach Verrechnung Ihrer Zahlung/Gutschrift/Retoure von 43,86 EUR besteht noch eine Restforderung von 102,62 EUR. Damit der Vorgang ordnungsgemäß zum Abschluss gebracht werden kann, fordern wir Sie auf, diesen Betrag bis spätestens zum 22.02.2012 zu überweisen..."

Was uns aber komisch vorkommt ist, dass im Betreff aufgeführt ist "Forderung der Telefónica ... aus Dienstleistungen.." aber im Satz "..nach Verrechnung.." die Restforderung die 102,62 EUR nicht die Forderung der O2 ist sondern direkt vom IKB?

Die Inkassokosten werden wie folgt aufgeschlüsselt:

monatliche Kontoführungskosten: 2,50 EUR
Gläubiger Mahnspesen: 3,00 EUR
4,87% (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 42,45 EUR???: 0,12 EUR (die 42,45 EUR stimmen aber nicht mehr, weil der eigentliche letztendliche Rechnungsbetrag die 39,47 EUR sind)
Inkassogrundvergütung: 45,00 EUR
Kosten Personenprüfung: 7,00 EUR (was ist das?)
4,87% (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 39,47 EUR: 0,03 EUR

Forderungsstand: 102,62 EUR

"Leider habe der seine Verpflichtung zur Kostenminderung mit der Beauftragung einer externen Firma verletzt." und "Es handelt sich um eine mut- oder böswillige Kostentreiberei zu Lasten des Kunden, denn ein IKB hat keine andere/wirkungsvollere Rechtsmittel wie der Gläubiger selbst."

Kann ich das im Schreiben an das IKB erwähnen?

Die HF und die Gebühren habe ich jetzt auch überwiesen und erledigt.
 

SusiM

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Ja, so wie beschrieben wurde, direkt an O2.

Prinzipiell wäre das ja o.k, aber sollten wir nicht zumindest einen Einspruch gegen die Schreiben von dem IKB erheben? Wir haben ein "Muster" gefunden, darf ich den Link hier erwähnen?
 

Speedport

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Hallo Speedport,

ich bin so unendlich froh, dass ich sofort eine Antwort bekommen habe. Vielen lieben Dank hierfür schon mal.

Nun zu deinen Fragen.

Ich kann soweit alles belegen, was ich beschrieben habe. Ich habe die Schlussrechnung, die Forderungen, meine Überweisungen, die schriftliche Kommunikation mit O2 und der Inkasso, also alles.

Das IKB hat im ersten Schreiben mitgeteilt:
"..wir zeigen an, dass uns das vorbezeichnete Unternehmen beauftragt hat, seine Interessen ihm gegenüber wahrzunehmen...". Weiter gehts es dann mit der Forderung und den Zinsen, Gebühren usw. und bis wann ich überweisen soll. Weiter "..Nach fruchtlosem Ablauf werden wir unserer Auftraggeberin empfehlen, das gerichtliche Mahnverfahren gegen Sie einzuleiten. Bedenken Sie, dass hierdurch noch weitere Kosten und Zinsen entstehen werden..."

Ich weiß also nicht, ob dies dann als die Vollmacht gilt?
Das ist keine Vollmacht. Als solche gilt nach BGB nur eine entsprechende Beauftragen des IKB durch den Gläubiger mit Originalunterschrift.
Heute ein Schreiben:
".. nach Verrechnung Ihrer Zahlung/Gutschrift/Retoure von 43,86 EUR besteht noch eine Restforderung von 102,62 EUR. Damit der Vorgang ordnungsgemäß zum Abschluss gebracht werden kann, fordern wir Sie auf, diesen Betrag bis spätestens zum 22.02.2012 zu überweisen..."

Was uns aber komisch vorkommt ist, dass im Betreff aufgeführt ist "Forderung der Telefónica ... aus Dienstleistungen.." aber im Satz "..nach Verrechnung.." die Restforderung die 102,62 EUR nicht die Forderung der O2 ist sondern direkt vom IKB?

Die Inkassokosten werden wie folgt aufgeschlüsselt:

monatliche Kontoführungskosten: 2,50 EUR
Gläubiger Mahnspesen: 3,00 EUR
4,87% (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 42,45 EUR???: 0,12 EUR (die 42,45 EUR stimmen aber nicht mehr, weil der eigentliche letztendliche Rechnungsbetrag die 39,47 EUR sind)
Inkassogrundvergütung: 45,00 EUR
Kosten Personenprüfung: 7,00 EUR (was ist das?)
4,87% (5,00 Prozentpunkte über Basiszinssatz) aus 39,47 EUR: 0,03 EUR

Forderungsstand: 102,62 EUR

"Leider habe der seine Verpflichtung zur Kostenminderung mit der Beauftragung einer externen Firma verletzt." und "Es handelt sich um eine mut- oder böswillige Kostentreiberei zu Lasten des Kunden, denn ein IKB hat keine andere/wirkungsvollere Rechtsmittel wie der Gläubiger selbst."

Kann ich das im Schreiben an das IKB erwähnen?

Natürlich. Du kannst auch noch anhängen: Einem Rechtsstreit sehe ich in Ruhe entgegen
Die HF und die Gebühren habe ich jetzt auch überwiesen und erledigt.

Mit Gebühren meinst Du die € 5,00? Wenn ja, halte ich die Forderung für erledigt.
Den Rest soll sich das IKB beim Gläubiger holen.
 

SusiM

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Bitte entschuldigt, ich hab das mit dem Zitieren noch nicht ganz raus.

"Leider habe der seine Verpflichtung zur Kostenminderung mit der Beauftragung einer externen Firma verletzt." und "Es handelt sich um eine mut- oder böswillige Kostentreiberei zu Lasten des Kunden, denn ein IKB hat keine andere/wirkungsvollere Rechtsmittel wie der Gläubiger selbst."

Gibt es hierzu § die ich erwähnen kann?
 

Speedport

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Bitte entschuldigt, ich hab das mit dem Zitieren noch nicht ganz raus.

"Leider habe der seine Verpflichtung zur Kostenminderung mit der Beauftragung einer externen Firma verletzt." und "Es handelt sich um eine mut- oder böswillige Kostentreiberei zu Lasten des Kunden, denn ein IKB hat keine andere/wirkungsvollere Rechtsmittel wie der Gläubiger selbst."

Gibt es hierzu § die ich erwähnen kann?

BGB § 254

Aber ich würde das nicht zitieren, die wissen natürlich selbst bestens, was sie dürfen und was nicht.

Es wird alles versucht und wenn nichts greift läuft sich das tot.

Man filtert so die Dummen, welche ohne rechtliche Verpflichtung zahlen heraus und lebt gut davon.
 
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