Inkasso

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JohannaM.

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Guten Tag,


ich besitze eine Domain, die ich jährlich bezahlen muss.

Nun bin ich im Dezember umgezogen, habe einen Nachsendeantrag bei der Post gestellt.

Die Rechnungen dieser Firma kommen per mail. Diese konnte mich nach dem Umzug nicht erreichen, da ich auch über mehrere Wochen kein Internet hatte.
(dauerte etwa 6 Wochen bis DSL freigeschaltet wurde)

In meiner neuen Wohnung bekam ich nun irgendwann Post von einer Inkassofirma an meine neue Adresse. Die wollten insgesamt 50 Euro von mir.

Daraufhin bezahlte ich sofort die Rechnung von 18 Euro und 6 Euro Mahngebühren der Gläubigerin (Mahngebüren hatte ich dort telefonisch ergfragt) auf das Konto der Gläubigerin.

1. Die Inkassofirma verlangt 20 Euro Mahnkosten i.A. der Gläubigerin, die verlangen selber aber nur 6 Euro)

2. Die Inkassofirma verlangt Kontoführungsgebühren.

3. Die Inkassofirma schickt mir keine Vollmacht der Gläubigerin. Ich erhielt lediglich eine Kopie, die quasi von jedem sein kann.

4. Man berechnet mir mittlerweile immer noch 50 Euro, obwohl ich ja schon 24 Euro überwiesen habe.
Insgesamt wären das 74 Euro für eine 18 Euro Forderung, die ich längst bezahlt habe.

Jetzt wird mit Mahnverfahren gedroht.
Ich bin nicht bereit das zu zahlen, weil ich die Schuld längst beglichen habe.
Ausserdem ist hier bei mir niemals eine Mahnung angekommen.
Und: das Inkassobüro hat sich bis heute nicht als legitimiert ausgewiesen, bei mir Geld einzutreiben.
Weiterhin sind da Gebühren drauf, die in meinen Augen rechtswidrig sind.


Ich fühle mich verarscht.

Was kann ich tun?
 

Arania

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Du kannst es drauf ankommen lassen und nicht zahlen, aber bedenke das Du dafür verantwortlich bist das eine neue Adresse auch bekannt gegeben wird und Du erreichbar sein musst um Rechnungen empfangen zu können

Du hättest Deine Mails doch über ein Internetcafé abrufen können
 

Inkasso

Super-Moderation
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Mit der Zahlung der HF plus der 6 € Mahngebühr an den GL direkt bist Du m.M aus dem Schneider. Die HF plus Gebühr ist beglichen - eine Verrechnung nach BGB 367 ist nicht mehr möglich - es geht also lediglich noch um Inkassogebühren
Eine erfolgreich durchgeführte Klage expl wg nicht beglichener Gebühren eines extern beauftragten Inkassobüros ist mir bisher nicht bekannt (bei an den Ursprungs GL beglichener HF)
ICH würde deshalb gegenüber dem Inkassobüro die Restforderung vollumfänglich zurückweisen und diesbezüglich auf den rechtsweg verweisen.
Tenor :

Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück und stelle Ihrem Auftraggeber den Klageweg anheim.
Mit der Speicherung und Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden ( BDSG § 28 Abs. 4, § 4 Abs. 1,2 BDSG § 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4 BDSG )
Ich untersage Ihnen ebenfalls die telefonische Kontaktaufnahme


2 bis 3 Bausteinbriefe plus 1 oder 2 Schreiben des Hausadvokaten könnten trotzdem noch kommen.
Falls MB (wenig wahrscheinlich) fristgem Widerspruch und diesen Widerspruch auch nicht zurückziehen

lg
 

JohannaM.

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Mit der Zahlung der HF plus der 6 € Mahngebühr an den GL direkt bist Du m.M aus dem Schneider. Die HF plus Gebühr ist beglichen - eine Verrechnung nach BGB 367 ist nicht mehr möglich - es geht also lediglich noch um Inkassogebühren

Danke, so sehe ich das auch.

Witzigerweise ist auf der Internetseite der Gläubigerin mein Konto ausgeglichen (keine offenen Rechnungen)
Davon werde ich nochmal ein snapshot machen.
Die Inkassofirma schrieb nämlich, dass die Gläubigerin auf zügige Abwicklung drängt ;-)


Danke für die Formulierungshilfe!
 

JohannaM.

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Ich kann mir keine "HOMEPAGE" leisten. Oder zahlt das auch die ARGE?

Mir ist das ziemlich egal, was DU dir leisten kannst.
Was ICH mir leisten kann und womit, das geht dich nichts an.

Im Übrigen ist eine Domain keine Homepage.

Und es würde mich interessieren, wieso du annimmst, dass ich ALG 2 beziehe?
 

Arania

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Mit der Tonart wirst Du sicher viel Erfolg haben bei Deiner Auseinandersetzung mit dem Inkasso-Büro

Du hattest eine Mitwirkungspflicht, also viel Erfolg

Ausserdem kann man aus Deinen anderen Beiträgen entnehmen das Dir ALG II nicht fremd ist
 

Inkasso

Super-Moderation
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Mit der Tonart wirst Du sicher viel Erfolg haben bei Deiner Auseinandersetzung mit dem Inkasso-Büro
Du hattest eine Mitwirkungspflicht, also viel Erfolg

Das IB hat abgesehen von den erwähnten Bausteinbriefen recht wenig Möglichkeiten "zu Potte" zu kommen
Es wird also keine richtige Auseinandersetzung mit dem Inkassobüro geben


lg
 

JohannaM.

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Das IB hat abgesehen von den erwähnten Bausteinbriefen recht wenig Möglichkeiten "zu Potte" zu kommen
Es wird also keine richtige Auseinandersetzung mit dem Inkassobüro geben

Danke, auch das sehe ich mittlerweile so. Habe viel gelesen und gegoogelt.
Das wird keinen Bestand haben.



Ausserdem kann man aus Deinen anderen Beiträgen entnehmen das Dir ALG II nicht fremd ist

Und was hast DU damit zu tun? Bzw. was hat das mit diesem Thema überhaupt zu tun?
 

Arania

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das war die Antwort auf Beitrag 6 und wo ich schreibe suche ich mir selber aus, ansonsten musst Du Deine Fragen per PN stellen
 

JohannaM.

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Das Thema ist nun abgeschlossen.

Das Inkassobüro hat aufgegeben :)

Keine Handhabe, die Briefe waren reine Luftnummern.

Der Ton war also genau passend.
 
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