Inkasso-Service Arbeitsagentur betreffend Kindergeldrückforderung (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

keine Ahnung

Elo-User*in
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Hallo, lange nicht mehr hier gewesen.

Bin zwar nicht mehr in H IV aber liege mit meinem Lohn nur minimal über der Pfändungsgrenze. Jetzt hab ich das Problem, dass ich bis Ende des Monats 3700,- € an den Inkasso- Service der AfA zahlen soll.

Natürlich hab ich das nicht zur Verfügung und kann es mir weder privat noch bei einer Bank leihen. Ich könnte es auch gar nicht zurück zahlen. Und bei meinem Jahresvertrag würde ich es wahrscheinlich auch nicht gewährt bekommen.

Die Forderung ist eine Kindergeldrückforderung für 15 Monate in denen meine volljährige Tochter angeblich nicht berechtigt war plus Gebühren. Dies ist der Familienkasse aber erst 2 Jahre nach dem eigentlichen Zeitraum eingefallen.

Ich hatte Einspruch eingelegt und auch Beweise vorgelegt. (Bescheid über Ausbildungssuchend vom JC, Nachweise über Krankenhausaufenthalt und Betreutes Wohnen, mehrere Versuche der Kindergeldabzweigung und Kontoauszüge über Dauerauftrag der Überweisung des Kindergeldes an meine Tochter, Nachweise über Auszug aus Haushalt bzw. Umzug in ein anderes Bundesland) Hat aber weder die Familienkasse noch die zuständige Richterin beim angestrebten Verfahren beim Finanzgericht interessiert.

Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll und bin für jeden Tipp dankbar.
 

axellino

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AW: Inkasso AfA

Hallo :wink:

Nun weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll und bin für jeden Tipp dankbar.
Viel kann man leider dazu nicht schreiben. dein Einspruch am Finanzgericht war ja erfolglos und somit ist die Forderung ja rechtskräftig geworden.

Setze dich mit den Inkasso in Verbindung und lege deine berufliche und finanzielle Situation dar und das Du derzeit den Betrag nicht zahlen kannst und auch derzeit keine realistische und auch langfristige Ratenzahlung, über den Betrag anbieten kannst. Sollte sich deine Situation verbessern, bist Du gerne bereit eine realistische Lösung anzubieten.

Wie es daraufhin weitergeht, ist nicht vorhersehbar.
Die halten ne weile die Füsse still, Besuch vom Zoll, Vermögensauskunft, Lohn/Kontopfändung

Gäbe es denn, ausser den minimalen Betrag über der Pfändungsgrenze, etwas an Vermögenswerten bei Dir zu pfänden ??
 

keine Ahnung

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Nein, gibt es leider (oder zum Glück ?) nicht. Ich hab ihnen meine Situation geschildert und diesen Miniratenbetrag angeboten. Jetzt warte ich ab, was sie daraus machen.
 

keine Ahnung

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Ich hab vorhin das Antwortschreiben aus dem Briefkasten geholt und fühl mich grad ein wenig vera..... .

Sie sind mit einer Ratenzahlung von 20 € mtl. ab dem 01.09.2016 einverstanden aber:

"...Diese Vereinbarung ist bis zum 01.09.2018 befristet. Daher kann die Schlusszahlung von den monatlich festgesetzten Raten abweichen..."

3705 € = 24 Raten a 20 € = 480 € + 1 Rate a 3225 € + ??? €

"...Diese Entscheidung ist keine Stundung im Sinne des § 222 Abgabenordnung (AO). Die Forderung bleibt fällig und durchsetzbar. Dies bedeutet dass Säumniszuschläge gemäß § 240 AO weiterhin anfallen..."

Wie stellen die sich das vor? Soll ich zum 1.9.2018 wieder um eine Ratenzahlung von 20 € bitten und dann alle zwei Jahre wieder. Denn der Betrag, denn ich in der Zeit abzahle wird durch die Gebühren ja wieder drauf geschlagen. Das wird ja ein Fass ohne Boden.
 

axellino

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Nun, leider kann ich Dir etwas erfreuliches, hierzu nicht schreiben.

Wie stellen die sich das vor? Soll ich zum 1.9.2018 wieder um eine Ratenzahlung von 20 € bitten und dann alle zwei Jahre wieder.
Wenn sich deine finanzielle Situation, bis zu diesen Zeitpunkt nicht verbessert hat und Du somit keine höhere Ratenzahlung anbieten kannst, dann wirst Du das wohl müssen.
Es ist ja eigentlich auch verständlich, das man Dir nicht gleich eine Ratenzahlung von z.B: 190 x 20 € anbietet, sondern immer mal wieder schauen will, wie deine finanzielle Situation ist und ob Du ggfls. mehr bezahlen könntest.

Und ja, mit 20 € monatlich wird das ein Fass ohne Boden
 
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