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Inkasso ohne Einschreiben?Ich erhalte seit gut einem Jahr immer mal wieder eine unger

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ExitUser

Gast
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#1
Ich erhalte seit gut einem Jahr immer mal wieder eine ungerechtfertigte Inkassoforderung. (Ware wurde an ein Versandunternehmen gem. Rückgaberecht zurückgeschickt, ist dort aber angeblich nie angekommen.)

Bislang traf keines dieser Schreiben per Einschreiben ein, nur normale Briefe.

Zudem ist die Anrede falsch ("Herr" statt "Frau").

Wie soll ich reagieren - Oder soll ich überhaupt reagieren, solange kein Einschreiben kommt?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Reagieren sollte man immer, weil sonst das Risiko groß ist, daß ein Mahnbescheid erwirkt wird.

Gibt es einen Einlieferungsschein für die Rücksendung? Wenn ja, dann ist es einfach. Kopie des Einlieferungsscheins mit Widerspruch gegen die Forderung an die Inkassofirma schicken.

Sollte das nicht helfen, dann Beratungsschein beim Amtsgericht holen und Anwalt aufsuchen.
 

gerda52

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#3
Auf das Schreiben der Inkassofirma würde ich erst mal gar nicht reagieren. Allerdings ist es angebracht, die Ignorierung der Rücksendung schriftlich beim Gläubiger zu reklamieren mit der Bitte um Klärung. (Vielleicht hast Du noch Belege oder Zeugen für die Rücksendung) Verlange eine Gutschrift der in Rechnung gestellten Ware.

Nach meiner Kenntnis dürfen Gläubiger bei strittigen Forderungen zwar ein Inkassounternehmen beauftragen, können aber von Dir diese Mehrkosten nicht erstattet verlangen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#5
Was für Nachteile hat der Mahnbescheid für mich?

Der nächste Schritt, wenn man nicht zahlt, ist dann automatisch Gericht. Das bedeutet in der Regel unnötigen Ärger und oft auch Kosten.

Nein, aber Zeugen.

Gut! Schriftlich bestätigen lassen. Diese Bestätigung in Kopie jeweils an das Versandunternehmen und an die Inkassofirma mit einem Widerspruch gegen die Forderung schicken. Dann müßte es ok sein.
.
 

gerda52

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#6
Was für Nachteile hat der Mahnbescheid für mich?

Der nächste Schritt, wenn man nicht zahlt, ist dann automatisch Gericht. Das bedeutet in der Regel unnötigen Ärger und oft auch Kosten.
Die Aussage ist 'leider' nicht korrekt und vor allem irreführend.

Reagiert man auf den gerichtlichen Mahnbescheid nicht, folgt der Vollstreckungsbescheid. Aus diesem Titel kann dann vollstreckt werden.

Gegen einen Mahnbescheid kann man Widerspruch einlegen, erst dann kommt es u.U. zum streitigen Verfahren.

Wenn die Forderung zu Unrecht besteht, sollte man sich auch durch Androhungen bezügl. gerichtl. Mahnbescheid usw. nicht irritieren lassen.
 

Musterfrau

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#7
Gegen den Vollstreckungsbescheid kann man auch noch Einspruch einlegen!!!

Gleiche Frist wie beim Mahnbescheid: 2 Wochen ab Zustellung. Auch dann gilt: Das gerichtliche Verfahren KANN in Gang kommen. Muß es aber nicht, wenn der Antragsteller nicht binnen von sechs Monaten seine Forderung auf diese Weise weiterverfolgt.
 

gerda52

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#8
Hallo Musterfrau

Muß es aber nicht, wenn der Antragsteller nicht binnen von sechs Monaten seine Forderung auf diese Weise weiterverfolgt.
Wo kann man das nachlesen, dass diese Frist von 6 Monaten gilt? Es kommt mir ein wenig lang vor.
 

Xas

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#9
das geld für wiedersprüche und anrufe kann man sich bei inkasso sparen, da die nie darauf reagieren! bei mahnbescheid sollte man gleich einen rechtsanwalt nehmen, denn die post von denen nimmt kein ende und die erfinden immer wieder was neues, wie, man hätte sich mit denen auf ne ratenzahlung geeinigt und angeblich schon so und soviel bezahlt, was aber überhaupt nicht stimmt! so war es jedenfalls bei mir! ;-)
 
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