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Inkasso bekämpfen

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Rounddancer

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Bitte beachte: Du hast einen Ur-Ur-Uralten Thread ausgebuddelt ...

In der Tat ist es zumeist nicht möglich, bzw. nicht gerichtsfest, Inkassogebühren dem Schuldner aufbürden zu wollen Deswegen halten sich die meisten Inkassobüros, die ich kenne, auch durch Erhebung einer Grundgebühr pro Fall, und/oder Erfolgsprovision an den Gläubiger. Oder sie geben nach anfänglichem Versuch auf einen zahlungswilligen Schuldner zu treffen, den Fall schnell an den Gläubiger zurück,- bzw. nach dessen ok (und Kostenvorschusses) an einen Vertrags-Anwalt zum Begehen des gerichtlichen Klageweges weiter.

Und Rechtsanwaltskosten können, wenn die Klage gewonnen wird, auch beim Schuldner kassiert werden.


Übrigens: Wenn man merkt, eine berechtigte Forderung nicht/nicht sofort bezahlen zu können, ist es der beste Weg, gleich und sofort den Gläubiger zu kontaktieren, dem die Situation zu erklären. Und um Stundung, bzw. Ratenzahlung zu bitten.
Sehr oft kommt da der Gläubiger einem entgegen,- klar, daß man dann aber auch sich an das Versprechen hält.
 

Inkasso

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Hallo,

hatte hier jnemand geschrieben, dass die deutschen Gerichte Inkassogebühren für unzulässig halten?
Werden meistens dezimiert oder sogar ganz gestrichen

STIFTUNG WARENTEST
Braucht ein Gläubiger beim Eintreiben einer Zahlung professionelle Hilfe, sollte er statt eines Inkassobüros lieber gleich einen Anwalt beauftragen. Denn der kann auch die Rechtsvertretung übernehmen, falls das Mahnverfahren später vor Gericht geht. Der Gläubiger läuft sonst Gefahr, selbst dann auf den Kosten für das Inkassobüro sitzen zu bleiben, wenn er vor Gericht gewinnt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VII ZB 53/05).
Zwar muss ein Schuldner, der im Zahlungsprozess verliert, dem Gläubiger alle notwendigen Kosten ersetzen. Nicht zahlen muss er aber für vermeidbare Kosten, wie sie bei der Rechtsvertretung durch zwei verschiedene Berater – erst Inkassobüro, dann Anwalt – anfallen.
Arbeitet durchgehend ein und derselbe Anwalt, wird es billiger: Er muss seine Gebühren für das Mahnverfahren nach dem Gebührenrecht auf seine Prozessgebühren anrechnen.
Inkasso - Mahnen gleich mit Anwalt - Meldung - Stiftung Warentest - test.de
 
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Wie schaut es aus mit Anwaltskosten, wenn der Gläubiger die Forderung gleich einem Anwalt übergibt, ohne über den Weg über ein Inkassobüro?

Kann man sich auf eine mündliche Aussage des Gläubigers verlassen, der da sagt, dass man die Anwaltsgebühren doch nicht bezahlen muss, wenn der offene Betrag bis zu einem bestimmten Tag gezahlt wird?
 

Rounddancer

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Mündlich ist immer schlecht. Erst recht ohne Zeugen.

Generell gilt seit ein paar Jahren, daß das Zahlungsziel einer Rechnung verbindlich ist und bei Zahlungsverzug nicht mehr gemahnt werden muß wie das früher der Fall war.

Das bedeutet: Wenn eine Rechnung nicht bis zum Zahlungsziel beglichen ist, kann der Gläubiger gleich ins gerichtliche Mahnverfahren gehen,oder einen Rechtsanwalt damit betrauen.

Allerdings, wenn mir ein Gläubiger zusagte, eine letzte Frist einzuräumen, dann würde ich dem superschnell schriftlich bestätigen (und die Kopie aufheben), daß er mir am (Datum) eine letzte Frist zugesagt habe, und für mich bei Zahlung bis zu diesem Datum keine weiteren Kosten, auch keine Rechtsanwaltskosten anfielen.
Und dann würde ich alles tun, damit der geschuldete Betrag auch zum Datum dieser Frist beim Gläubiger wäre.

Ob dann der Gläubiger seinem RA eine Bearbeitungsgebühr oder so zahlen müßte, wäre dann sein Bier.
 

Inkasso

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Wie schaut es aus mit Anwaltskosten, wenn der Gläubiger die Forderung gleich einem Anwalt übergibt, ohne über den Weg über ein Inkassobüro?
Falls Verzug vorliegt dann sind Anwaltsgebühren durchsetzungsfähig
 
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