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Initiativen für neue Regelung der Organspende

Dagegen72

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Am 2. Juni war Tag der Organspende.
Der Tag der Organspende am 2. Juni ist für Patienten eher der Tag des zu langen Wartens auf ein Spenderorgan. Jetzt gibt es Initiativen, die bewirken sollen, dass mehr Organe zur Verfügung stehen. RICHARD FRIEBE
Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) will mit einem neuen Vorstoß nun den Organspender-Mangel angehen. Ähnlich wie in den USA sollten die Menschen beim Beantragen von behördlichen Dokumenten wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein angeben müssen, ob sie im Fall ihres Todes Organspender sein wollen oder nicht, sagte Garg der Deutschen Presse-Agentur. Falls jemand bereit sei zur Organspende, würde das Dokument entsprechend gekennzeichnet. Garg sprach von einer verpflichtenden Entscheidungslösung. "Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben - und das ist von mir auch so gewollt."
https://www.tagesspiegel.de/wissen/tag-der-organspende-am-2-juni-initiativen-fuer-neue-regelung-der-organspende/22630760.html

in anderen Quellen habe ich auch gelesen, dass so eine Widerspruchspflicht, so es denn gesetzlich umgesetzt würde, Menschen unter moralischen Druck setzen könnte.

hier im Link geht es um pro und contro (dafür / dagegen) für die Widerspruchspflicht
https://www.openpetition.de/petition/argumente/schaffung-einer-gesetzlichen-regelung-zur-organspende

hier um das pro und contra Organspende an sich:
https://wize.life/themen/kategorie/gesundheit/artikel/38853/organspende-pro-und-contra

Es gibt ein Bündnis gegen die Widerspruchs- und Erklärungsregelung bei Organspenden finde ich im Netz: http://www.organspende-widerspruch.de/organspende-hintergrund.html
 

Dagegen72

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was mich interessiert: Herr Spahn, haben sie einen gültigen Organspendeausweis? Wenn ja, veröffentlichen sie ihn doch :icon_wink:

Das Spahn hat ja eine Debatte losgetreten über die sog. Widerspruchslösung. D.h. alle sind automatisch OrganspenderInnen, solange sie dem nicht widersprechen. In Österreich und Frankkreich soll das schon so sein. Auch Spanien und Niederlande. Spanien soll die Spitze anführen was Organe spenden betrifft und Niederlande hätten mit 38 zu 36 Stimmen dafür gestimmt.

Eugen Brych von der Stiftung Patientenschutz findet die Zwangsabgabe an den Staat wie er es nennt nicht gut! Manche finden, die Organspende muss freiwillig sein. https://www.wr.de/politik/die-organspende-muss-auch-weiterhin-freiwillig-bleiben-id215244267.html
 

Allimente

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Ich persönlich finde das OK, was Herr Spahn vorgeschlagen hat. Nicht zuletzt auch, weil meine Frau demnächst auch auf die Liste für ein Spenderorgan kommt.
 

Dagegen72

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@Allimente: das tut mir leid. Und ich kann die Notwendigkeit verstehen. Es gibt auch viele pro und contra - Überlegungen. Ich drück deiner Frau und dir die Daumen.
 

Heidschnucke

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So lange ich gelebt habe wurde ausgebeutet, und wenn ich Tot bin soll ich dann noch ausgeweidet werden.
 

Dagegen72

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jemand sprach von einer Zwangsabgabe an den Staat was nicht gerecht sein könne inbezug auf die Organspande mit Widerspruchslösung (man muss bewusst widersprechen schriftlich ansonsten dürfen ÄrztInnen entnehmen), weiß aber nicht mehr wo ich das gehört habe. Allerdings kann ich wie gesagt die Notwendigkeit schon verstehen.
Der Präsident der Ärtzeschaft findet es gut.
Der Ethikrat ist gegen den Vorschlag vom Spahn:
Die geplante Neuregelung der Organspende hat gemischte Reaktionen ausgelöst. Der Chef des Ethikrats lehnt die vorgesehene Widerspruchslösung als Eingriff in das Selbstverfügungsrecht ab. Auch in der Unionsfraktion gibt es Kritik am Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Spahn. Rückendeckung gibt es dagegen von der Bundesärztekammer.
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/organspende-ethikrat-gegen-widerspruchsregelung-aeztepraesident-dafuer-100.html
 

RobbiRob

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Ich bin dafür, unabhängig davon wie ich mich entscheiden werde.
Bisher habe ich keinen Ausweis.

Natürlich baut das System auch auf die „Faulen“.
Ist doch bei Wahlen nicht anders, je nach Wetter.
 

Allimente

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@Allimente: das tut mir leid. Und ich kann die Notwendigkeit verstehen. Ich drück deiner Frau und dir die Daumen.
Ich danke Dir. Aber auch unabhängig davon, wäre ich dafür. Wenn ich mit meinen Organen andere Menschen retten kann, ist das ok für mich. Wenn ich ins Gras gebissen habe, brauche ich die doch eh nicht mehr. Aber das kann man natürlich auch anders sehen.

So lange ich gelebt habe wurde ausgebeutet, und wenn ich Tot bin soll ich dann noch ausgeweidet werden.
Nein, Du ermöglichst mit deiner Spende eventuell anderen Menschen ein neues Leben. Dein Körper ist doch nur eine Hülle, die unweigerlich zerfällt. Was am Ende von Dir bleibt, sind Deine Taten und die Erinnerungen an dich, aber nicht Deine sterblichen Überreste. Aber ich verstehe natürlich auch, wenn Du das ablehnst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Badener

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Dein Körper ist doch nur eine Hülle, die unweigerlich zerfällt.
Hallo,
zwar stimme ich Dir zu.

Aber ... es gibt Menschen die das anders sehen/fühlen! Und ich muss ganz ehrlich sagen ... wenn es um so ein Thema geht (viel Geld und reiche Menschen die krank sind) traue ich niemandem!!!

Ich habe keinen Spender Pass! Ich werde auch keinen machen! Werde auch (wenn ich bis dahin noch spenden kann ;-) ) Auch direkt wiedersprechen!

Aber ... meine Familie weiß das sie (sollte es so weit kommen) jederzeit ALLES was gebraucht werden könnte, spenden will!!!
Das wird aber vermutlich nicht mehr gehen wenn man erst mal den Widerruf gemacht hat!

.... hm ....

LG
 

Allimente

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Und ich muss ganz ehrlich sagen ... wenn es um so ein Thema geht (viel Geld und reiche Menschen die krank sind) traue ich niemandem!!!
Das kann ich gut verstehen. Wenn, dann muß das auch tatsächlich sehr streng kontrolliert werden. Ich bin aber der Meinung, dass das doch eh schon so ist. Kannst Du mehr bezahlen, bekommst Du eher was als ein armer Schlucker. Wenn aber "viele" Organe zur Verfügung ständen, hätten auch "normale" Menschen eine reelle Chance auf eine Organspende. Die Medallie hat leider immer zwei Seiten.
 

cibernauta

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Man hat jetzt ja bereits die Option, auf dem Ausweis zu vermerken, dass man einer Organspende widerspricht.

Das scheint mir allerdings mal wieder ein Phantomdebatte zu sein. Potentiellen Spendern werden teilweise keine Organe entnommen, bzw. werden die Voraussetzungen aufgrund des bürokratischen Aufwands und der geringen Vergütung für die beteiligten Kliniken häufig gar nicht geprüft.

Da müsste man überlegen, ob eine höhere Spendebereitschaft diese Defizite überhaupt ausgleichen kann oder soll.

p.s. Die Nachricht hinter der Nachricht ist also mal wieder entscheidend. Weiß Spahn das nicht oder will er uns für dumm verkaufen?
 

wolf77

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Meine Organe dürfen alle bekommen. Ausser SB beim Jobcenter.

Kann man leider nicht selektiv mitbestimmen...
 

cibernauta

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Hirnspenden sind ohnehin (noch) nicht möglich.
 
E

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Natürlich ist die neue Regelung richtig! Wenn man daran denkt wieviele Menschen täglich immer noch auf ein Spenderorgan warten und sterben und im Gegenzug gesunde Organe die solchen Patienten ein neues Leben ermöglichen würden einfach mit verbrannt oder beerdigt werden bei plötzlichen Todesfällen...

Das ist doch in Hinsicht heutiger moderner Transplantationsmedizin ein Irrsinn...!

Und deshalb müsste wie in anderen Ländern eine eindeutige Regelung geschaffen werden welche ja nun auch kommen soll und die letztendlich und das ist ja auch der Sinn dabei zum nachdenken bei jedem einzelnen führen muss wie man damit umgeht und die Entscheidung dann eben nicht den Angehörigen überlässt/aufbürdet...


liesa
 

Dagegen72

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Es gibt noch eine andere Überlegensperspektive: Für kleine Krankenhäuser seien die Organspenden zu teuer! https://www.schwaebische.de/sueden/bayern_artikel,-organtransplantationen-für-viele-kliniken-zu-teuer-_arid,10864349.html
Statt die Krankenkassen Massen von Organspendeausweisen verschicken zu lassen, sollte das Geld lieber in die Kliniken investiert werden. „Denn hier wird nach dem Hirntod eines Patienten mit den Angehörigen oft nicht über eine mögliche Organentnahme gesprochen, sondern mit deren Einverständnis die Therapie eingestellt und das Bestattungsunternehmen gerufen“, sagt der Herzchirurg Meiser. Einer der Gründe: Der Kostendruck. Eine Organentnahme lohnt sich schlichtweg nicht. „Die Hürden sind zu groß, die Anreize zu gering“, bringt Meiser die Problematik auf den Punkt.
In der Hinsicht müsste also mehr Geld fließen. Aber bürokratische sinnlos-Alibis sind halt kostenkünstiger!!

außerdem:
Schuld daran, so die landläufige, von Gesundheitsbehörden geschürte Meinung, ist die mangelnde Spendenbereitschaft der Deutschen. ... Organspende auf Tiefststand

Nur liegt der Rückgang keineswegs an den Spendern. Der Grund ist vor allem die mangelnde Bereitschaft der Krankenhäuser, mögliche Transplantationsorgane zu melden. Zu diesem Schluss jedenfalls kommen mittlerweile führende Gesundheitspolitiker.

Dabei ist die Organspende-Lüge nicht nur eine menschliche Tragödie, sondern auch eine wirtschaftliche, insbesondere angesichts der stetig steigenden Kosten für das Gesundheitswesen - und immer knapperer Budgets.
https://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/organspende/gesundheitsoekonomie-die-organspende-luege_id_6731050.html
:icon_motz:
aber hautsache, man kann die Schuld abwälzen auf andere :icon_motz:
 

hansklein

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Natürlich baut das System auch auf die „Faulen“.
Ist doch bei Wahlen nicht anders, je nach Wetter.
Ich denke eher, das die meisten Menschen ihre Organe nicht spenden möchten und sich auch nicht vorstellen möchten, das Ihre Organe nach dem Tod entnommen werden.

Natürlich ist die neue Regelung richtig! Wenn man daran denkt wieviele Menschen täglich immer noch auf ein Spenderorgan warten und sterben und im Gegenzug gesunde Organe die solchen Patienten ein neues Leben ermöglichen würden einfach mit verbrannt oder beerdigt werden bei plötzlichen Todesfällen...
Organspende heißt nicht, das der Empfänger dann immer sofort und lange überlebt. Organe können abgestoßen werden, Leiden verlängert. Es kommt halt immer darauf an.

Zumal ich es so sehe, das der Mensch nicht dazu gedacht ist, ewig und in jedem Fall lange zu leben. Die Organe versagen nicht einfach so, dafür gibt es Gründe. Wir Menschen tricksen da die natürlichen Vorgänge aus, weil wir nicht selber loslassen möchten oder andere uns nicht loslassen möchten, Leben um jeden Preis - Ob Kind oder Erwachsener. Das ist nicht natürlich. Es gibt halt das Problem, den Tod als natürlichen Vorgang betrachten zu können, wie ich auch daraus ersehen kann, das Menschen die arg leiden noch künstlich am Leben gehalten werden.

Die andere Sache ist Vertrauen - wenn jemand dringend ein Spenderorgan benötigt ( und zufällig noch reich / berühmt) ist, würde es mich nicht wundern, wenn der Arzt sich nicht so sehr bemüht, einem potentiellen Spender das Leben zu retten. Sorry für mein Misstrauen. Finanziell gibt es auch Organhandel. So ein Minusgeschäft kann das das nicht sein, sonst gäbs das nicht.

"Freifahrtscheine" laden nach meiner Meinung zum Mißbrauch ein, Kontrollen werden da versagen.

Jeder Mensch hat auch eigene Vorstellungen über Leben und Tod, auch diese dürfen beachtet und berücksichtigt werden und nicht einfach bestimmt, das man ausgeschlachtet wird nach dem Ableben. Das sollte jeder frei entscheiden dürfen.
 
E

ExitUser

Gast
In Deutschland gibt es kein Handel mit Organen das sind Ammen märchen! Eurotransplant sorgt dafür das Patienten die auf der Warteliste stehen je nach Dringlichkeit ganz weit oben jederzeit sofern vorhanden ein passendes Organ bekommen. Etwa 15 000 Menschen warten derzeit das der erlösende Anruf kommt!

@hansklein deine Einstellung erkläre mal einem 12 Jährigen Mädchen das auf ein neues Herz wartet, ihr Leben noch vor sich hat und in ein paar Jahren eine Familie gründen könnte mit einem neuen Organ!

Und Gründe für ein Organversagen gibt es viele, da reicht schon eine verschleppte Grippe aus die den Herzmuskel eklatant geschädigt hat.

Gerade die neue Regelung soll ja dazu führen das sich jeder damit auseinandersetzen muss und trotzdem kann jeder letztendlich frei entscheiden...


liesa
 

erwerbsuchend

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Die andere Sache ist Vertrauen - wenn jemand dringend ein Spenderorgan benötigt ( und zufällig noch reich / berühmt) ist, würde es mich nicht wundern, wenn der Arzt sich nicht so sehr bemüht, einem potentiellen Spender das Leben zu retten. Sorry für mein Misstrauen. Finanziell gibt es auch Organhandel. So ein Minusgeschäft kann das das nicht sein, sonst gäbs das nicht.
Genau das ist der Punkt. Woher hat man als Organspender die Gewissheit, dass die Ärzte alles unternehmen, um das Leben eines potenziellen Organspenders zu retten, und nicht nur an seine Organe für Empfänger zu denken? Wer garantiert also, dass ein Organspender die gleichen Überlebenschancen hat, als ein Nichtspender?

@hansklein deine Einstellung erkläre mal einem 12 Jährigen Mädchen das auf ein neues Herz wartet, ihr Leben noch vor sich hat und in ein paar Jahren eine Familie gründen könnte mit einem neuen Organ!
Wer entscheidet, wer leben darf und wer nicht? Bei Kindern kommt noch hinzu, dass auch die Größe der Organe passen muss. Daher passt dieses Beispiel eher nicht. Es geht bei dem Thema eher um Organe für Erwachsene.

Es wäre zudem auch zu klären, dass ein Nichtspender keine finanziellen Nachteile gegenüber einem Spender haben darf. Es muss garantiert sein, dass die Beiträge zur KV für beide gleich sind. Zudem darf es auch auf anderen Gebieten keine Nachteile für Nichtspender geben. Dies fehlt bisher in den Ausführungen des Herrn Spahn.
 

cibernauta

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um das Leben eines potenziellen Organspenders zu retten, und nicht nur an seine Organe für Empfänger zu denken?
Zu welchem Zeitpunkt fragen die Ärzte denn überhaupt, ob jemand Spender ist oder nicht? Oft wohl gar nicht und genau das ist das drängendere Problem.

Lasst euch doch nicht immer von den Medien so einlullen. Spahn lässt sich dann für so eine Regelung feiern, während die Probleme ganz woanders liegen.

Ich denke das Thema ist zu ernst für solche Sprüche.
Das darfst du durchaus denken. Andere denken anders.

Aber das Argument war gar nicht unberechtigt. Ich hätte auch ethische Bedenken, dass schlechte Menschen meine Organe bekommen könnten.
 
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