Inhalt von 1 € Jobs

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duracellhase

Elo-User*in
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Hallo,

ich habe mal eine generelle Frage zu 1 € Jobs (wie gesagt, ich habe da noch nicht all zu viele Erfahrungen):

Folgende Theorie: Da ist ein (anscheinend meist karitativer (?)) Träger, der 1 € Jobs zu vergeben hat und meldet sich bei der/ den zuständigen ARGE (n).
Muss der Träger der/ den ARGE (n) eigentlich irgendwie Rechenschaft ablegen, wie er die Leute zu beschäftigen gedenkt oder schickt man ihm die Leute dann einfach? Gibt es keine Vorgaben für die Träger, wieviel die (vorhandenen) 1 € Jobber MINDESTENS zu tun haben müssen, bevor man ihm "Nachschub" schickt? Oder dürfen die Träger auch Leute einfach nur "rumhängen" haben, ohne dass (seitens der ARGE 8n)) etwas passiert? :confused:

Beste Grüße

duracellhase
 
E

ExitUser

Gast
Muss der Träger der/ den ARGE (n) eigentlich irgendwie Rechenschaft ablegen, wie er die Leute zu beschäftigen gedenkt oder schickt man ihm die Leute dann einfach?

Ich kann hier nur aus Beobachtungen etwas sagen, denn ich bin nicht bei der ARGE und auch nicht bei einem Träger angestellt:

Ja, der Träger muss genau sagen, für was er den EEJobber einsetzen will. Dementsprechend erstellt die ARGE das "Angebot".

Leider nehmen das viele ARGEn nicht so genau. Andere drücken beide Augen zu, weil sie mit dem Träger gemeinsame Sache machen. Dadurch entstehen manchmal die chaotischen "Angebote".

Bei einigen Trägern (zumindest in einigen Orten) lässt sich die ARGE gelegentlich zur Kontrolle blicken und will sehen, wie "deren Leute" dort beschäftigt werden und ob sie beruflich weiterkommen. Bei anderen wiederum tun sie es nicht. Ich bin nie dahinter gestiegen, warum der eine kontrolliert wird und beim anderen beide Augen zugedrückt wurden.



Gibt es keine Vorgaben für die Träger, wieviel die (vorhandenen) 1 € Jobber MINDESTENS zu tun haben müssen, bevor man ihm "Nachschub" schickt? Oder dürfen die Träger auch Leute einfach nur "rumhängen" haben, ohne dass (seitens der ARGE 8n)) etwas passiert? :confused:

Vorgaben gibt es m.E. keine. Das "Rumhängen" wird wie oben beschrieben etwas kontrolliert.
 

duracellhase

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Danke für deine Antwort :icon_smile:

Aber wie kann man als "Jobber" denn dann feststellen, ob (und wenn ja: welche) die Vorgaben eingehalten werden?
 
E

ExitUser

Gast
Kann man nicht. Nur nach Gefühl. Wenn man beim EEJ nichts machen muss, oder wenn die Arbeit "nicht zusätzlich" ist, zB.
 

Til Gung

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Zum EEJ gehört die EGV, in der der Job gemäß dem Profiling vorgeschlagen wird, und die Zuweisung.

In der EGV sollte die Zielsetzung der Maßnahme erläutert sein.

Die Zuweisung muss eine genaue Beschreibung der Tätigkeit enthalten.
 

Rechtsverdreher

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Hallo,

ich habe mal eine generelle Frage zu 1 € Jobs (wie gesagt, ich habe da noch nicht all zu viele Erfahrungen):

Folgende Theorie: Da ist ein (anscheinend meist karitativer (?)) Träger, der 1 € Jobs zu vergeben hat und meldet sich bei der/ den zuständigen ARGE (n).
Muss der Träger der/ den ARGE (n) eigentlich irgendwie Rechenschaft ablegen, wie er die Leute zu beschäftigen gedenkt oder schickt man ihm die Leute dann einfach? Gibt es keine Vorgaben für die Träger, wieviel die (vorhandenen) 1 € Jobber MINDESTENS zu tun haben müssen, bevor man ihm "Nachschub" schickt? Oder dürfen die Träger auch Leute einfach nur "rumhängen" haben, ohne dass (seitens der ARGE 8n)) etwas passiert? :confused:

Beste Grüße

duracellhase


1. Ohne eine genaue/exakte Tätigkeitsbeschreibung muss man so einen EEJ gar nicht antreten. Und wenn man diese Tätigkeitsbeschreibung hat, dann führt man auch nur das aus was auf diesem Zettel steht und weiter gar nichts.

2. Ein EEJ hat wertschöpfend zu sein, da mit "Rumhängen" keine Wertschöpfung verbunden ist muss man das auch nicht hinnehmen, jedenfalls nicht dauerhaft.
 

duracellhase

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Danke für die vielen Antworten!

Gibt es denn eigentlich eine Art "Vermittlungsbörse" oder "Stellenangebote" für 1 € Jobs? Damit also bspw. jemand der einen 1 € Job angeboten bekommt, den aber (warum auch immer) nicht machen will, sagen kann:"Ich will lieber dies oder jenes machen"?

duracellhase
 
E

ExitUser

Gast
Danke für die vielen Antworten!

Gibt es denn eigentlich eine Art "Vermittlungsbörse" oder "Stellenangebote" für 1 € Jobs? Damit also bspw. jemand der einen 1 € Job angeboten bekommt, den aber (warum auch immer) nicht machen will, sagen kann:"Ich will lieber dies oder jenes machen"?

duracellhase

Nein, m. W. gibt es soetwas nicht.

Die Arge wird bemüht sein, Dir DEN EEJ zuzuteilen, den Du NICHT machen willst. Es soll Dir keinen Spaß machen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Vermittungsbörse?
Kann es für Geharzte nicht geben. Der EEJ wird individuell zugewiesen, je nach Bedarf des Geharzten.
 
S

Shellist

Gast
Frage.
Kann man so eine Art von "Arbeitzplatz" beschreibung ( Wie im Ersten Arbeitsmarkt üblich ist) verlangen.
 
S

Sissi54

Gast
Kannst Du !

Die Pflicht der Arge ist es aber, in der Zuweisung zu EEJ alle Arbeitsinhalte genau zu beschreiben.

Ist das nicht der Fall, kannst Du meckern !

Das ist alles reichlich in diesem Forum EEJ beschrieben.
Einfach lesen !
 

Rechtsverdreher

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Eine exakte Tätigkeitsbeschreibung ist der Hebel um den EEJ ganz schnell wieder loszuwerden.
Der EEJ-Sklavenhändler ist bestimmt in 90% der Fälle nicht an der Ausführungen der auf dieser Tätigkeitsbeschreibung vom Arbeitsamt erlaubten Arbeiten interessiert.
Wenn einem eine Tätigkeit angetragen wird, die nicht auf diesem Zettel steht, dann verweigert man diese Tätigkeit einfach unbegründet, das bringt den Sklaventreiber ganz schnell auf die Palme.
Ausserdem sollte man alles protokollieren, besonders das was einem angetragen wird, als Beweismittel.

Und, wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Tätigkeit erlaubt ist oder nicht, dann macht das nichts, einfach verweigern und auf eine schriftliche Abmahnung vom Arbeitsamt warten, dann geht man auf Nummer sicher. Sanktioniert werden kann man deshalb nicht.

Als EEJobber kann man sich all das erlauben was sich ein normaler Arbeitnehmer nicht erlauben darf. Wenn man der faule Apfel im Korb ist, dann will der Arbeitgeber einen ganz schnell wieder loswerden.
 
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