Inge Hannemann muss Job annehmen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

wolliohne

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Hartz-IV-Rebellin ruhiggestellt:
Das Arbeitsgericht lehnt ab. Die Hamburgerin Inge Hannemann soll nun gegen ihren Willen eine Arbeit im Integrationsamt antreten. Der Wunsch der als „Hartz-IV-Rebellin“ bundesweit bekannt gewordenen Inge Hannemann, in die Jugendberufsagentur Hamburg-Altona zurückkehren zu können, ist ein Stück unwahrscheinlicher geworden. Die 46-Jährige muss sich zunächst dem Direktionsrecht der Hamburger Arbeits- und Sozialbehörde beugen. Hannemann soll sofort einen neuen Job als Sachbearbeiterin im Referat zur Eingliederung von Schwerbehinderten in das Berufsleben beim Integrationsamt antreten. Eine einstweilige Verfügung gegen die Umsetzung lehnte gestern das Arbeitsgericht ab…
Quelle: taz
 

Yukonia

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Hartz-IV-Rebellin ruhiggestellt:

Quelle: taz
Wegen ihrer subversiven Hartz-IV-Kritik in ihren Internetblog altonabloggt war Hannemann im April letzten Jahres von Team-Arbeit suspendiert worden.
Der Begriff der Subversion (lat. subversor „Umstürzer“, engl. „Zersetzung“) hat mehrere Bedeutungen. Allgemein bezieht er sich auf Vorgänge, Bestrebungen oder Darstellungen, welche die bestehende soziale Ordnung (Autoritäten, gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Hierarchien, Ausbeutung von Gruppen, Machtkonzentrationen usw.) in Frage stellen bzw. verändern wollen.

Methoden der Subversion können sein:


  • Sabotage: Die Wegnahme, Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen und Bestandteilen der Infrastruktur, die der Aufrechterhaltung dieser Ordnung dienen.

  • Diversion: Die Verbreitung von Gerüchten oder Falschmeldungen, die Verfälschung oder Unterdrückung von Nachrichten und Dokumenten, offene oder versteckte Propaganda gegen diese Ordnung oder für Gruppen oder Individuen, die gegen diese Ordnung kämpfen, deren Anwerbung, Ein- oder Ausschleusung und Finanzierung, desgleichen die Korruption oder Abwerbung von Unterstützern der Ordnung.

Quelle

Geht's noch?
 

Albertt

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Hannemann Berufungsverfahren am 06. Nov 2014, 11:30 Uhr HH

Am Donnerstag, 6. November 2014, 11:30 Uhr findet das Berufungsverfahren im Einstweiligen Verfügungsverfahren gegen die zugewiesene Arbeitsstelle bei der Freien Hansestadt Hamburg vor dem Landesarbeitsgericht HH statt.

Osterbekstraße 96, 22083 Hamburg, 4. Stock, Saal 407.
altonabloggt | Themen rund um und aus Altona und Hamburg

Damit das - vor allem den in Hamburg lebenden - nicht entgeht. Datum notieren, erscheinen und weiterverbreiten.
 

Albertt

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kirschbluete

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Danke für die Info! Bis dahin hat´s wahrscheinlich schon wieder jede/r vergessen, mich eingeschlossen:icon_hihi:

Behalte ich im Hinterkopf und wir sollten den Termin nochmal rechtzeitig 1-3 Tage vorher verbreiten, damits nicht so ömmelig wird wie die letzten Male mit der "Teilnahme"...

Hoffe, dass ich erscheinen kann.
 
N

Nustel

Gast
Hartz-IV-Rebellin ruhiggestellt:
Das Arbeitsgericht lehnt ab. Die Hamburgerin Inge Hannemann soll nun gegen ihren Willen eine Arbeit im Integrationsamt antreten. Der Wunsch der als „Hartz-IV-Rebellin“ bundesweit bekannt gewordenen Inge Hannemann, in die Jugendberufsagentur Hamburg-Altona zurückkehren zu können, ist ein Stück unwahrscheinlicher geworden. Die 46-Jährige muss sich zunächst dem Direktionsrecht der Hamburger Arbeits- und Sozialbehörde beugen. Hannemann soll sofort einen neuen Job als Sachbearbeiterin im Referat zur Eingliederung von Schwerbehinderten in das Berufsleben beim Integrationsamt antreten. Eine einstweilige Verfügung gegen die Umsetzung lehnte gestern das Arbeitsgericht ab…
Quelle: taz
Tja so ist es. man oder frau SOLL SOLL MUSS MUSS MUSS alles machen damit es denen Politfranzen da oben gut geht und Wahllisten gefälscht werden und der verrückte durchgeknallte pseudo demokratische Irrsinn weiterläuft und das Volk verdummt wird.
 

Albertt

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Ich werde das ganz bestimmt nicht vergessen. Erinnere aber gerne zu gegebener Zeit noch mal an den Termin.
 

Albertt

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Danke für die Info! Bis dahin hat´s wahrscheinlich schon wieder jede/r vergessen, mich eingeschlossen:icon_hihi:

Behalte ich im Hinterkopf und wir sollten den Termin nochmal rechtzeitig 1-3 Tage vorher verbreiten, damits nicht so ömmelig wird wie die letzten Male mit der "Teilnahme"...

Hoffe, dass ich erscheinen kann.
Hatte dir ja "Versprochen", an dich zu denken und möchte nun Wort halten:

Am Donnerstag, 6. November 2014, 11:30 Uhr findet das Berufungsverfahren im Einstweiligen Verfügungsverfahren gegen die zugewiesene Arbeitsstelle bei der Freien Hansestadt Hamburg vor dem Landesarbeitsgericht HH statt.

Osterbekstraße 96, 22083 Hamburg, 4. Stock, Saal 407.
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roterhusar

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Neuer Termin! Nach Verschiebung aufgrund des Bahnstreiks v. 6.11.2014 Termin Berufung Hannemann ./. Freie und Hansestadt Hamburg Zuweisung Integrationsamt vor dem Landesarbeitsgericht:

Donnerstag, den 20. November 2014, 10:30 Uhr, Saal 407, Osterbekstr. 96

VERSCHOBEN Arbeitsgericht! Lt. Pressemitteilung des Gerichts: "Der Termin zur Verhandlung vor der Kammer wurde von Amts wegen verlegt auf" (Erkrankung des Vorsitzenden)

Hannemann ./. Freie Hansestadt Hamburg

Montag, 15. Dezember 2014, 10:45 Uhr, Saal 112, Osterbekstraße 96, 22083 Hamburg

https://www.ingehannemann.de/
 

Fairina

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Als Beamtin hat sie sich zu fügen mit einer Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz.
 

Lecarior

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Als Beamtin hat sie sich zu fügen mit einer Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz.
Hannemann ist keine Beamtin, sondern Beschäftigte. Das ist bereits daran erkennbar, dass sie sich mit ihrem Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht streitet. Wäre sie Beamtin, wäre das Verwaltungsgericht zuständig (§ 54 Abs. 1 BeamtStG).
 

Fairina

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Stimmt. Insofern ist es fast ein Wunder, daß sie überhaupt noch einen Arbeitsplatz haben wird. Ich weiß jetzt aber auch nicht mehr genau, ob da nicht zwischen Beamtenanwärterin und Beamtin auf Lebenszeit unterschieden wird. Ist zu lange her.
 

Lecarior

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Ich weiß jetzt aber auch nicht mehr genau, ob da nicht zwischen Beamtenanwärterin und Beamtin auf Lebenszeit unterschieden wird. Ist zu lange her.
"Anwärter" sind das beamtenrechtliche Pendant zu Auszubildenden. Auch für die gilt die Rechtswegzuweisung zu den Verwaltungsgerichten. Als Anwärterin hätte sie auch nicht die Aufgaben gehabt, die mit denen sie tatsächlich betraut war. Zudem wäre es viel einfacher gewesen, sich von ihr zu trennen. Aktuell geht es ja darum, eine andere Verwendung für sie zu finden, da die Kündigung im deutschen Arbeitsrecht ja - zu Recht - als ultima ratio gilt. Als Anwärterin wäre sie Beamtin auf Widerruf und man hätte die Ernennung einfach nur widerrufen müssen. Die Hürden dafür sind nicht sonderlich hoch.
 

pinguin

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Zu unterscheiden ist aber zwischen Landes- und Bundesbeamten; Hamburg ist ein Bundesland, weshalb ein Landesbeamter hier nur in und für Hamburg tätig sein kann, darf, sollte? Der läßt sich mal eben nicht irgendwo anders hinschicken.
 

Fairina

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Danke Lecarior, bin zu lange aus dem Bereich raus und war nur ÖD-Angestellte und bin damals nicht in die Beamtenlaufbahn gegangen.
 

Helga40

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Die Rücknahme der Zuweisung ist gesetzlich in § 44g Abs. 5 SGB II geregelt:

5) Die Zuweisung kann
1. aus dienstlichen Gründen mit einer Frist von drei Monaten,
2. auf Verlangen der Beamtin, des Beamten, der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers aus wichtigem Grund jederzeitbeendet werden.
Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer kann der Beendigung nach Nummer 2 aus zwingendem dienstlichem Grund widersprechen.

Mitbestimmungspflichtig ist der PR des Arbeitgebers, nicht der PR der Dienststelle (JC).
 

ZynHH

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Neuer Termin! Nach Verschiebung aufgrund des Bahnstreiks v. 6.11.2014 Termin Berufung Hannemann ./. Freie und Hansestadt Hamburg Zuweisung Integrationsamt vor dem Landesarbeitsgericht:

Donnerstag, den 20. November 2014, 10:30 Uhr, Saal 407, Osterbekstr. 96

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