INGA - mehr Schein als Sein (1 Betrachter)

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casandra58

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Hallo liebe Forum Gemeinde,

seit September 2016 beziehe ich ALG 1, mir wurde 2 Tage vor Ablauf der Probezeit NICHT fristgerecht gekündigt. Warum weis ich bis Heute nicht.

Egal hab damit auch abgehakt. Doch seit dem verfolgt mich das Pech im Bezug auf Arbeitsfindung wöchentlich. Als ich mich im August 2016 AL gemeldet habe, hatte ich einen Termin beim normalen Berater der AfA und beim nächsten Mal wurde ich schon dem dubiosen Verein INGA zugeordnet. Warum?? Auch das ist bis dato ungebantwortet.

Ich wäre schwer vermittelbar: Warum?? Weil ich heute 59 geworden bin, weil ich 2 Berufe gelernt habe, weil ich wärend der Kindererziehung gearbeitet habe, weil ich Hörgeräte trage seit meinem 20.Lebensjahr und daher als schwerbbehindert
mit 60 GdB eingestuft wurde, ???? Keine Ahnung warum.

Jedenfalls habe ich festgestellt, das der Typ - der noch nie im wirklichen Berufsleben etwas getan hat, mich behandelt als wäre ich minderbemittelt und benötige persönlichen Beistand in allen Lebenslagen. Hier muss ich sagen, das ich noch sehr gut beeinander bin.

Der Typ macht nichts anderes was ich zu Hause auch mache, am PC in der Jobbörse nach Stellenangeboten suchen, diese auszudrucken und jedesmal eine neue Eingliederungsvereinbarung vorzulegen, die ich ab sofort NICHT mehr unterschreiben werde. Weiterhin verlangt er jede Veränderung in meinem Privatleben mitzuteilen.

Hin und wieder werde ich eingeladen zu Beratungen für die er eine ganze Std. Zeit hat, ein normaler Berater nur 1/2 Std. Fazit: Diese INGA - was soll das, haben keinen wirklichen Nutzen festgestellt. Nur ein erfundener Arbeitsplatz um wieder Jemanden unter zu bekommen, der nicht wirklich arbeiten will. Nach 2 Monaten hat man mich bereits in die Zeitarbeit stecken wollen, habe ich abgelehnt. Ich bin gelernte Bürokauffrau und dafür zu alt (O-Ton AfA). Der Lebenslauf bei der AfA enthält alle möglichen Details, die in einen Lebenslauf nicht gehören.

So war ich kurzfristig beschäftigt - Produktionshelfer, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen gekündigt, war krank bis zum letzten Tag, aber noch bei dem AG angestellt, dieses Krank steht ebenfalls in dem Lebenslauf als Arbeitsunfähigkeit. Völlig desorientiert, ich war bis .... z.B. bei AG XXX und was vor dem letzten Tag war, hat in keinem Lebenslauf was zu suchen.

Wollte das ändern, was bisher immer möglich war, auch das ist nicht mehr möglich, ohne meinen Betreuer darf ich das nicht, nur noch er. Ich komme mir vor als hätte man mir alles abgesprochen, bin entmündigt und dergleichen.
Warum ich eigentlich schreibe, diese INGA..... hat Jemand Erfahrung damit und kann ich das beenden OHNE das mir irgendwelche Nachteile entstehen?? Wenn ich Erwerbsminderungsrente beantrage hat dieses INGA Vor- oder Nachteile??

MfG casandra58
 
G

Gast1

Gast
Hi casandra58,

ich gehe mal auf 2 Punkte Deines Beitrags ein:

... und jedesmal eine neue Eingliederungsvereinbarung vorzulegen, die ich ab sofort NICHT mehr unterschreiben werde.
Wenn Du sagst, dass Du die neue EGV nicht mehr unterschreibst, kriegst Du die EGV in Form eines Verwaltungsakts auferlegt. So ein Eingliederungsverwaltungsakt (EGV-VA) ist fast identisch mit einer EGV, mit dem Unterschied, dass die Rechtsfolgenbelehrung des EGV-VA's Dir mit Sperrzeiten droht, wenn Du nicht die in dem EGV-VA festgelegte Anzahl an Bewerbungen pro Zeiteinheit (Woche oder Monat oder bis zum Abschluss einer neuer EGV) tätigst.

EGV-VA's werden ohne Deine Unterschrift rechtskräftig. Andere Beispiele für Verwaltungsakte sind Bußgeldbescheide, Verkehrszeichen oder Baugenehmigungen. Die muss man als Betroffener auch nicht unterschreiben.

Eine EGV (Eingliederungsvereinbarung) hingegen droht, das ist zumindest der Fall beim Bezug von ALG I, nicht mit Sperrzeiten in der Rechtsfolgenbelehrung. Du kannst Dir ja mal Deine aktuelle EGV und darin die Rechtsfolgenbelehrung anschauen: Die Rechtsfolgenbelehrung ist harmlos.

Deswegen ist es günstiger beim Bezug von ALG I eine EGV abzuschließen als einen EGV-VA aufgedrückt zu bekommen.

Deswegen solltest Du dem Arbeitsvermittler sagen, dass Du den Inhalt der neuen EGV erst prüfen willst, ehe Du sie unterschreibst, und dass Du für die Prüfung der EGV 10 bis 14 Tage Zeit brauchst. In dieser Zeit prüfst Du sie, und wenn Dir der eine oder andere Punkt darin nicht gefällt, schreibst Du dem Arbeitsvermittler einen Brief, in dem Du ihm mitteilst, was Du an der EGV geändert haben möchtest.

Der Arbeitsvermittler geht dann darauf ein und legt Dir eine neue Version einer EGV vor, oder auch nicht. Geht er nicht darauf ein, erlässt er einen EGV-VA.

casandra58 meinte:
So war ich kurzfristig beschäftigt - Produktionshelfer, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen gekündigt, war krank bis zum letzten Tag, aber noch bei dem AG angestellt, dieses Krank steht ebenfalls in dem Lebenslauf als Arbeitsunfähigkeit. Völlig desorientiert, ich war bis .... z.B. bei AG XXX und was vor dem letzten Tag war, hat in keinem Lebenslauf was zu suchen. Wollte das ändern, was bisher immer möglich war, auch das ist nicht mehr möglich, ohne meinen Betreuer darf ich das nicht, nur noch er.
Du meinst wahrscheinlich den Lebenslauf, der in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit über Dich hinterlegt ist.

Du solltest prüfen, ob Arbeitgeber, die die Jobbörse benutzen, diese Informationen in Deinem Lebenslauf einsehen können (ich glaube, AU-Zeiten sind für Arbeitgeber nicht sichtbar). Deswegen solltest Du Dein Profil, wie es die Arbeitgeber in der Jobbörse sehen, in der Jobbörse suchen und es prüfen.

Wie kannst Du Dein Profil finden, das die Arbeitgeber in der Jöbbörse sehen können? Hier eine Anleitung:

https://www.elo-forum.org/alg/18145...end-bewerberprofil-jobboerse.html#post2177898

Deinem Arbeitsvermittler solltest Du alles, was Dir in diesem Profil nicht passt, schriftlich mitteilen und ihn unter Fristsetzung auffordern, die entsprechenden Punkte in Deinem Lebenslauf zu löschen. Berufe Dich hierbei auf Dein Recht der informationellen Selbstbestimmung.
 

Katzenstube

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Hallo Cassandra58,
leider kann ich Deine Erfahrungen nur bestätigen. Da mir auch diktiert wurde, was und wie der Lebenslauf sein muss habe ich zwei Versionen gehabt: eine für Mrs. Inga und eine Version, die an die Firmen ging. Auch ich bekam ZAF's Vorschläge, bin dort aber mit einem Fragenkatalog aufgelaufen, der denen wohl die Lust auf mich genommen hat.

Gruß von Katzenstube
 

AnonNemo

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@schlaraffenland:
Mit deinem Hinweis, dass eine EGV nicht verweigert wird zu unterschreiben ... hast du Recht, ... kleines aber ... weil ich das lese
casandra58 meinte:
seit September 2016 beziehe ich ALG 1,
... dürften bisher maximal - wenn es normal zugehen würde - zwei EGVen vorgelegt worden sein. Es ist aber ...
casandra58 meinte:
verfolgt mich das Pech im Bezug auf Arbeitsfindung wöchentlich.
... das wöchentlich dürfte nur im übertragenen Sinn gemeint sein aber das ...
casandra58 meinte:
jedesmal eine neue Eingliederungsvereinbarung vorzulegen
... ist trotzdem zu oft ~> die nächste vorgelegte EGV kann also (fast) bedenkenlos abgelehnt werden, weil die letzte noch einige Monate gültig sein müsste.

Das fast auch nur deswegen, weil @casandra58, wegen ihrem Alter, mehr als 12 Monate ALG1-Anspruch hat, oder weil die EGV eine kürzere Laufzeit als 6 Monate haben könnte.

schlaraffenland meinte:
Wie kannst Du Dein Profil finden, das die Arbeitgeber in der Jöbbörse sehen können? Hier eine Anleitung:
... oder, man gibt die eigene Referenznummer ein.
Diese ist an dem -B zu erkennen ... der sicherste Fundort für diese ist ein VV :wink:
 
G

Gast1

Gast
@AnonNemo, ich kenne das aus meinen ALG-I-Bezugszeiten so, dass EGV's beim Bezug von ALG I jeweils bis zum nächsten Meldetermin gültig sein können.
 

Doppeloma

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Hallo casandra58,

Doch seit dem verfolgt mich das Pech im Bezug auf Arbeitsfindung wöchentlich.
Was heißt das, musst du jede Woche zur AfA ?
Hast du Fahrtkosten dafür, bekommst du IMMER eine schriftliche Einladung nach § 309 SGB III mit Rechtsfolgenbelehrung, dann solltest du mal anfangen deine Fahrtkosten (für JEDEN dieser Termine) einzufordern da ist irgendwann auch im ALGI jede "Eigenleistungsfähigkeit" überschritten.

Du musst die AfA dort packen wo es ihr selber richtig weh tun wird und das ist bei Forderungen von DIR aus dem Vermittlungsbudget nach § 44 SGB III.

§ 44 SGB III Förderung aus dem Vermittlungsbudget

Der Anspruch ergibt sich bei schriftlichen Einladungen aus dem § 309, also stelle Anträge auf die Erstattung der Reisekosten und verlange auch immer einen Bescheid dazu ... lass dir NICHTS von irgendwelchen "Bagatellgrenzen" erzählen, die gibt es im Gesetz nicht. :icon_evil:

Auch ALGI ist nicht immer hoch genug, um das alles alleine finanzieren zu müssen, wenn man zu oft Sehnsucht nach dir hat... zumindest MUSS JEDER schriftlich (nachweislich, Eingang auf einer Kopie bestätigen lassen) gestellte Antrag auch bearbeitet werden, da kannst du als "Kunde" von der AfA verlangen. :idea:

Als ich mich im August 2016 AL gemeldet habe, hatte ich einen Termin beim normalen Berater der AfA und beim nächsten Mal wurde ich schon dem dubiosen Verein INGA zugeordnet. Warum?? Auch das ist bis dato ungebantwortet.
Mit 58 sollen Arbeitslose besonders "schnell und effektiv" wieder in Arbeit vermittelt werden, denn es macht sich nicht gut in der ELO-Statistik wenn ausgerechnet diese "Renten-Nahen" Jahrgänge so schwer der Politiker-These widersprechen, dass man deren Erfahrungen so dringend überall braucht am Arbeitsmarkt.

In einer Maßnahme wie INGA bist du zunächst mal als "beschäftigt" aus der Statistik raus ... meiner Kenntnis nach ist es aber freiwillig diese "Sonderbetreuung" in Anspruch zu nehmen, hast du mal direkt diese Frage gestellt ob du da hin MUSST und wenn ja wo genau steht das im Gesetz geschrieben (willst du bitte schriftlich haben für deinen Anwalt) ???

Im SGB II kann man dieses "Problem" eleganter lösen, da gibt es extra einen § (§ 53a SGB II) dafür, dass man ab 58. Jahre unvermittelt nach einem Jahr NICHT mehr als "arbeitslos" geführt wird, also aus der offiziellen Statistik fällt, auch ohne wirklich wieder Arbeit zu haben.

Ich wäre schwer vermittelbar: Warum?? Weil ich heute 59 geworden bin, weil ich 2 Berufe gelernt habe, weil ich wärend der Kindererziehung gearbeitet habe, weil ich Hörgeräte trage seit meinem 20.Lebensjahr und daher als schwerbbehindert
mit 60 GdB eingestuft wurde, ???? Keine Ahnung warum.
Dazu hat man dich doch aber aufzuklären, ehe man dich in den "AfA-Kindergarten" einsortiert, INGA war früher mal eine Reha-Maßnahme der DRV im Anschluss an medizinische Rehas z. B., um die Erwerbsfähigkeit wieder zu stabilisieren.

Warum man das nun für die AfA übernommen hat ist mir nicht bekannt, aber die Begeisterung hält sich wohl meist in engen Grenzen bei den dafür Auserwählten.

Es finden sich immer Gründe, warum Jemand (angeblich) schwer vermittelbar sein soll ...
So gab es auch schon deutlich jüngere ELOs hier, denen das Vorhandensein eines 11-Jährigen Kindes dafür "vorgehalten" wurde, das bisher bei der Berufstätigkeit der Mutter offenbar nicht besonders "hinderlich" gewesen war.

Die junge Frau wurde trotzdem der INGA überstellt, weil der SB ihr die gewünschte Schulung zur Busfahrerin NICHT zugetraut hat, obwohl sie bereits 2 Einstellungszusagen dafür hatte ... eine Beschwerde in Nürnberg (beim Kundenreaktions-Management) zu dieser frechen Vorgehensweise hat dann recht schnelle Wunder gewirkt.

Gute 2 Monate später hatte sie den Busführerschein (auf Kosten der AfA) und konnte eine Stelle antreten, sie hatte ja sogar die Wahl.
Das kann also auch für dich ein Weg sein dir mal "Luft" zu machen und dich wahrscheinlich auch von INGA zu befreien.

Jedenfalls habe ich festgestellt, das der Typ - der noch nie im wirklichen Berufsleben etwas getan hat, mich behandelt als wäre ich minderbemittelt und benötige persönlichen Beistand in allen Lebenslagen. Hier muss ich sagen, das ich noch sehr gut beeinander bin.
Dann schreibe das in der Weise auf und sende eine Beschwerde nach Nürnberg, dass du dich NICHT gut betreut fühlst von deiner zuständigen AfA und man dich nicht aufgeklärt hat, was du in dieser "Senioren-Betreuungsmaßnahme" überhaupt sollst.

Du siehst dich durchaus noch in der Lage dir eigenständig Stellen-Angebote am PC herauszusuchen und weißt auch wie man Bewerbungen schreibt, dafür brauchst du KEINE "Nachhilfe", die Termine sind nur Zeitverschwendung für dich, man kann dir dort NICHTS beibringen, was du noch nicht weißt.

Der Typ macht nichts anderes was ich zu Hause auch mache, am PC in der Jobbörse nach Stellenangeboten suchen, diese auszudrucken und jedesmal eine neue Eingliederungsvereinbarung vorzulegen, die ich ab sofort NICHT mehr unterschreiben werde.
Was steht denn da immer so Wichtiges drin, dass man das bei jedem Termin wieder neu machen muss, eine EGV musst du überhaupt nicht unterschreiben, im SGB III noch weniger als im SGB II ... auch ein "Ersatz-VA" kann dir nicht sonderlich schaden, denn die Sperrzeit-Tatbestände sind für ALGI bereits gesetzlich abschließend geregelt im § 159 SGB III.

§ 159 SGB III Ruhen bei Sperrzeit

Auch ein VA kann daran mit eventuell abweichenden Bestimmungen NICHTS ändern. :icon_evil:
Es wäre allerdings deutlich anstrengender für die SB wenn sie nun ständig VA bescheiden und wieder aufheben müssten ... zudem kann man dagegen wenigstens Widerspruch einlegen ... :first:

Weiterhin verlangt er jede Veränderung in meinem Privatleben mitzuteilen.
Was konkret will er den wissen, wie oft du deine Wäsche wechselst oder was genau meint der damit, dein Privatleben ist das was es auch heißt = PRIVAT ... verlange die Rechtsgrundlagen dafür oder hast du das schriftlich, dann direkt als Anhang mit nach Nürnberg schicken.

Hin und wieder werde ich eingeladen zu Beratungen für die er eine ganze Std. Zeit hat, ein normaler Berater nur 1/2 Std. Fazit: Diese INGA - was soll das, haben keinen wirklichen Nutzen festgestellt.
Schriftliche Einladung = Fahrtkosten-Antrag nicht vergessen, was wird denn da so "gelabert" wennn es überflüssig ist dann steh auf und geh wieder, du bist doch nicht im "Knast" ... du kannst jederzeit GEHEN, wer will dich aufhalten (dürfen) ???

Nach 2 Monaten hat man mich bereits in die Zeitarbeit stecken wollen, habe ich abgelehnt. Ich bin gelernte Bürokauffrau und dafür zu alt (O-Ton AfA).
Kann mir nicht vorstellen dass es nach § 140 SGB III zumutbar ist dich in ZAF zu stecken, zudem wollen die ZAF auch keine "Oldys" ab Ü 50 mögen die nicht mehr so gerne ... die Leute lassen sich nicht (mehr) alles gefallen, wollen anständig bezahlt werden und sind schnell mal krank (also nicht mehr so belastbar).

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

Außerdem hast du einen Schwerbehinderten-Ausweis (OH, ich ahne gerade warum man dich in der Probezeit noch schnell entlassen hat, danach wäre das nicht mehr so einfach möglich gewesen :idea:), da will dich ganz sicher KEINE ZAF einstellen.

Die haben es auch lieber wenn sie die Leute in Nichteinsatz-Zeiten schnell wieder entlassen können, ganz schlecht da Schwerbehinderte einzustellen ...

Der Lebenslauf bei der AfA enthält alle möglichen Details, die in einen Lebenslauf nicht gehören.
Dein Lebenslauf gehört DIR, was haben die darin herum zu wuseln, lass dir das nicht gefallen, ist dein Profil auf "anonym" gestellt in der JobBörse ?
Diese Manipulationen in deinem Lebenslauf würde ich auch ansprechen in der Beschwerde, es sind DEINE Unterlagen und für die Richtigkeit bist NUR DU verantwortlich.

Wollte das ändern, was bisher immer möglich war, auch das ist nicht mehr möglich, ohne meinen Betreuer darf ich das nicht, nur noch er. Ich komme mir vor als hätte man mir alles abgesprochen, bin entmündigt und dergleichen.
Dito, das geht gar nicht und das solltest du dir auf keinen Fall weiter bieten lassen.

Fasse das zusammen als Beschwerde und schick das per Mail an die folgende Adresse ... ich glaube dann ist INGA bald Geschichte für dich ...

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Wenn ich Erwerbsminderungsrente beantrage hat dieses INGA Vor- oder Nachteile??
Wie kommst du denn darauf EM-Rente beantragen zu wollen, du bist doch soweit gesund, hast gerade erst den Job verloren da bekommst du doch keine EM-Rente von der DRV egal ob mit oder ohne INGA, das interesssiert doch die Rentenkasse gar nicht.

Lies dich mal etwas im Bereich "Schwerbehinderte/ Gesundheit/Rente" ein, dann bekommst du eine ungefähre Vorstellung davon, was dich erwartet wenn du EM-Rente beantragst, weil du mit (inzwischen 59 Jahren) so schlechte Aussichten am Arbeitsmarkt hast ... und bisher /aktuell nicht mal längere Zeit AU gewesen bist.

Sorry für meine Offenheit aber das kannst du vergessen, ich selbst musste nach einer Herz-OP und fast 4 Jahren AU bis zum Sozialgericht um die EM-Rente zu bekommen.
Ich hatte sogar noch einen Job aber den habe ich gesundheitlich nicht mehr bewältigen können, das hat die DRV nicht besonders "gejuckt", bis sie am Gericht dann einlenken musste war ich genau so alt wie du gerade bist.

Nimm dein ALGI mit und lass dich zur Not irgendwann AU schreiben (das geht notfalls bis zu 78 Wochen mit Krankengeld) wenn die dich zu sehr nerven, mit deinem Ausweis kannst du vermutlich spätestens mit 63 Jahren in die Rente für Schwerbehinderte gehen, also tu dir das nicht an, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Die geben sowieso bald auf bei der AfA ... wie du INGA los werden kannst habe ich dir beschrieben.

MfG Doppeloma
 

Roseanne

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Hallo Casandra,
ich halte das INGA-Team auch für überflüssig wie einen Kropf. Sie machen genau das was du sagtest, nichts anderes als der "normale" Berater und wie ich selbst in der Jobbörse.
Die Seminare die ich besuchen musste wurden von jungen Männern gehalten die nach dem Studium arbeitlos waren und so bei der Agentur landeten, haben noch nie im "echten" Berufslaben gestanden.
Der Hammer war ja als sie ein Filmchen einspielten, dieses hatten sie von You Tube runtergezogen, war einwandfrei erkennbar.
Als ich um eine Weiterbildung bat wurde ich aufgefordert mir selbst eine auf der Homepage der Agentur zu suchen, da sie mir keinen Anbieter empfehlen darf. So ein Quatsch. Das sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Sinn, Nutzen oder Mehrwert sehe ich keinen.
Wenn ich könnte würde ich auch nicht mehr hingehen.
 
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