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Infosammlung über die ARGE Aachen und dem Geschäftsführer und Staatsanwaltschaft

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Martin Behrsing

Mitarbeiter
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16 Jun 2005
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#1
Infosammlung über die ARGE Aachen und dem Geschäftsführer und StaatsanwaltschaftNachdem wir nun wissen, dass die Strafanzeige wegen Volksverhetzung, Billigung und Belohnung einer Straftat von der ARGE Aachen kommt, möchte ich, dass wir hier alles über den Geschäftsführer (ist ja wohl in seiner Funktion als Geschäftsführer zumindest mit verantwortlich für die Anzeige) sammeln. Und sei es noch so unbedeutend. Mal sehen, was wir für ein Puzzle zusammenbekommen und dann wissen, wie hier der Abbau demokratischer Rechte funktioniert. Ebenso wäre es gut, wenn alles über die Abteilung I der Staatsanwaltschaft Aachen gesammelt wird.

WICHTIG: Bitte nur Infos, die belegbar sind. Alles andere können wir nicht berücksichtigen.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Passt das auch?

Die Aachener Nachrichten berichten, dass einer Aachenerin von der "Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender" (ARGE) ein Minijob als "Außendienstmitarbeiterin im erotischen Bereich" angeboten wurde.

Die Stellenbeschreibung: "Aufsuchen potenzieller Kunden im Raum AC/K/D/HS, Gewinnung neuer Mitglieder für die interaktive Internetplattform." Erste Reaktion der allein stehenden Mutter von zwei vier und acht Jahre alten Mädchen: "Ich dachte, ich muss mich übergeben." Endgültig schlecht wurde ihr, als sie den angegebenen Arbeitgeber kontaktierte. Der habe ihr bedeutet, dass telefonische Akquise nicht ausreiche, sondern "persönlicher und körperlicher Einsatz erforderlich" sei.

Der Leiter der ARGE Aachen, Marcel Raschke, hat den Vorfall der Zeitung gegenüber bestätigt und erklärt, es sei oberstes Ziel, auch eine Mutter mit zwei Kindern aus dem Arbeitslosengeld II herauszuführen. Das Angebot habe ohne negative Folgen abgelehnt werden dürfen.
http://www.ra-blog.de/887-ARGE-Aachen-vermittelt-Prostituierte

gibts auch hier

http://www.wdr.de/themen/panorama/19/arbeitsvermittlung/index.jhtml
 

Bruno1st

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#4
erste 2 Google Ergebnisse "Raschke ARGE Aachen Geschäftsführer"

Arge Aachen vermittelt im Rotlichtmilieu
http://www.wdr.de/themen/panorama/19...ng/index.jhtml

ARGE erwägt Beschwerde
http://www.jurablogs.com/de/arge-erwaegt-beschwerde

Exitieren diese Typen überhaupt ? Bei diesem Exemplar gibt es im Netz ja einige Spuren, aber bisher nur Foren/Presseartikel.
Meinen Geschäftsführer habe ich zur Kontrolle auch mal durchlaufen lassen - nada, niente.

Klicktel Herbst 2007 - bringt auch nur einen Raschke raus, aber beim Vornamen fehlt ein "l"
 

Hartzbeat

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#6
Zur ARGE Aachen und Geschäftsführung:
09.11.2004[...]Die Arge bildet folgende Organe:
die Trägerversammlung , die sich aus jeweils sechs Vertretern der Vertragspartner zusammensetzt und in der auf die Dauer von fünf Jahren die Agentur für Arbeit Aachen den Vorsitz hat sowie den Geschäftsführer.

In Abstimmung beider Vertragspartner wird diese Aufgabe Marcell Raschke übertragen, der bisher in der Stadt Aachen die Funktion des Leiters der Leistungsabteilung im Sozialamt wahrgenommen hat. Die Aufgabe des stellvertretenden Geschäftsführers wird Jürgen Schoenen übernehmen, der zur Zeit als Führungskraft in der Agentur für Arbeit fungiert.

Die Arge verfügt nicht über eigenes Personal, sondern beide Vertragspartner stellen der Arge das erforderliche Personal zur Verfügung. Das Personal verbleibt jeweils beim ursprünglichen Dienstherrn. Die Arge ist zunächst geplant mit 165 Mitarbeitern. Die Stadt Aachen plant, mindestens 84,5 Mitarbeiter in die Arbeitsgemeinschaft ein zu bringen, darunter 41 Fallmanager. Diese werden zuständig sein für rund 17 000 Hilfsbedürftige aus der Stadt Aachen.

Der nunmehr unterzeichnete Vertrag ist bis zum 31. Dezember 2009 befristet und kann einvernehmlich um jeweils drei weitere Jahre verlängert werden.[...]
(Quelle: http://www.aachen.de/DE/archiv/archiv_stadt_buerger/archiv_stadt_buerger_aktuelles/arge1.html)

Kritik an ARGE-Chef Raschke vom 07.03.2005:
Links: Lokale Umsetzung des Arbeitsmarktgesetzes Hartz IV unbefriedigend (Original-Text-Copyright Michael Karmann, daher hier nicht zitiert)
Ratsmann Andreas Müller (PDS) kritisierte auf der "Montagsdemonstration" die lokale Umsetzung des Arbeitsmarktgesetzes Hartz IV. während der Kundgebung vergangenen Montag.
Müller: Der städtische Sozialausschuss kümmert sich zu wenig um die Umsetzung des Gesetzes und kritisierte auch den Chef der "Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender in der Stadt Aachen" (Arge), Marcell Raschke. Raschke habe bislang gegenüber dem Sozialausschuss "wenig konkrete Zahlen" genannt.

In der Ratssitzung heute (9.3.2007) will Müller dazu nutzen, in einer großen Anfrage zu erfahren, wie es um die von Hartz IV betroffenen Langzeitarbeitslosen derzeit steht.

Müller habe kein Verständnis für die von der ASEAG eingesetzten "Busbegleiter" (älteren Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen helfen), eine den Ein-Euro-Jobs ähnliche Tätigkeit. Die ASEAG sei eine GmbH, aber Ein-Euro-Jobs dürfe es in der Privatwirtschaft nicht geben.

Dazu Behörden und Kommunalpolitik: Ein-Euro-Jobs seien nicht auf gemeinnützige Initiativen beschränkt, sie müssten nur "gemeinnützige Tätigkeiten" sein. "Wie aber kann ein Unternehmen gemeinnützig tätig sein?" fragte Müller.
(Quelle: http://klarmann.myblog.de/klarmann/archiveofmonth/2005/03/00)
 

X-med

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#7
Genau wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGE mit Geschäftsführer Marcel Raschke zeigten sich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Personaldezernent Heinz Lindgens sehr erleichtert, dass der gefährliche Vorfall bei der ARGE heute Morgen ein unblutiges Ende genommen hat. Eine Kundin der ARGE hatte - wie schon gemeldet - im Dreiländerkarree zwei Mitarbeiter mit einer Luftdruckpistole bedroht. Nach etwa zwei Stunden konnte die Täterin von der Polizei festgenommen werden, ohne dass ein Mitarbeiter der ARGE zu Schaden gekommen ist. Den genauen Hergang ermittelt die Polizei zurzeit noch.
Unmittelbar nach dem Vorfall haben Personaldezernent Heinz Lindgens, Co-Dezernet Rolf Kourten, ARGE-Geschäftsführer Marcel Raschke und sein Stellvertreter Jürgen Schönen beschlossen, die Sicherheitsmaßnahmen im Dreiländerkarree zu verstärken. Die Zahl der Sicherheitskräfte wird sofort verdoppelt, zudem wird im Eingangsbereich eine Sicherheitsschleuse installiert. Morgen wird in einer Dienstbesprechung über weitere Konsequenzen aus dem gefährlichen Vorfall beraten.

Personaldezernent Heinz Lindgens: "Die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen liegt uns ganz besonders am Herzen. Wir werden den heutigen Vorfall genau analysieren und alle notwendigen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit ergreifen."



Herausgegeben am 05.09.2007 von:

Stadt Aachen
Presse- und Informationsbüro
Hans Poth
Markt 39
52058 Aachen
fon: 0241/432-1309
fax: 0241/28-121
mail: presse@mail.aachen.de
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