Infos zur Sperrzeit wegen Weigerung einer Weiterbildungsmaßnahme in Vollzeit, obwohl ich nur teilzeit gearbeitet habe?

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Sardegna

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Ich soll an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, obwohl das in meinen Augen schon sinnlos ist, da ich immer in diesen Bereichen (auch zuletzt) gearbeitet habe, ich also keine Auffrischung benötige.

Nun sehe ich auch noch, dass diese Weiterbildungsmaßnahme in Vollzeit angeboten wird.

Meine Frage nun:
Muss ich an dieser Maßnahme teilnehmen?
Bekomme ich eine Sperrzeit, wenn ich mich weigere?

Vielen Dank
 

BerndB

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Ich würde sagen, es geht nicht darum wie du vorher gearbeitet hast, sondern in welchem Umfang du dich der AfA zur Verfügung gestellt hast. Wie hast du dich zur Verfügung gestellt?
 

vidar

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Moin @Sardegna,

Bist du in den letzten 12 Monaten ausschließlich einer Teilzeitbeschäftigung nachgegangen?
Wurde dann dein ALG-1 Leistungsanspruch ausschließlich aus der Entlohnung deiner vorherigen Teilzeitbeschäftigung errechnet?

Hast du auf dem Antrag angegeben, dass du weiter nur an einer Teilzeitbeschäftigung interessiert bist?

Wie viele Wochenstunden hast du vorher gearbeitet?
Wie viele Wochenstunden dauert die Maßnahme?

Hast du deinem Ansprechpartner darüber informiert, dass dir die angebotene Maßnahme nicht bei der Arbeitsplatzsuche weiterhelfen könnte, weil du dir bereits über die dort zu vermittelten Themenbereiche mittels deiner bisherig erfolgten Tätigkeiten ein umfangreiches praktisches und theoretische Wissen aneignet konntest?

Hast du deinem Ansprechpartner um Auskunft darüber gebeten, warum nur diese angebotene Maßnahme dafür geeignet sein soll dich wieder in Arbeit zu bringen?
.
 

Sardegna

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ALG 1 wurde aufgrund der Teilzeitarbeit (30 Stunden wöchentlich) beantragt und bewilligt.

Die Maßnahme wird in Vollzeit (40 Stunden wöchentlich) angeboten.

Morgen habe ich einen Termin zur Besprechung (mit meiner Sachbearbeiterin) dieser Bildungsangebote.

Daher meine Frage, ob ich mich weigern kann an einer Vollzeitmaßnahme teilzunehmen, ohne eine Sperre zu riskieren.
 

vidar

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Die Maßnahme wird in Vollzeit (40 Stunden wöchentlich) angeboten.
Sofern du bei/auf deinem Antrag die künftige Ausübung eines Vollzeitjobs nicht generell ausgeschlossen haben solltest, wirst du auch an einer Vollzeitmaßnahme
teilnehmen müssen.
Morgen habe ich einen Termin zur Besprechung (mit meiner Sachbearbeiterin) dieser Bildungsangebote. Daher meine Frage, ob ich mich weigern kann an einer Vollzeitmaßnahme teilzunehmen, ohne eine Sperre zu riskieren.
Wie du vor deiner SB reagieren bzw. argumentieren könntest, um eine nicht zu deinem Profil passenden Maßnahme abwehren zu können, habe ich dir bereits mitgeteilt.
.
 

Sardegna

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Ich muss ausdrücklich ausschließen, dass ich nicht Vollzeit zur Verfügung stehe?

Das muss ich morgen unbedingt klären.

Ich habe lediglich die 30 Stunden angegeben, wie ich halt vorher gearbeitet habe, für 30 Stunden bekomme ich auch ALG 1

...meine Güte

danke für die info
 

Sardegna

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ja, das habe ich getan...

Das Gespräch heute mit meiner SB war sehr gut...muss man ja auch mal sagen hier

vielen Dank.
 

karuso

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Ich habe lediglich die 30 Stunden angegeben, wie ich halt vorher gearbeitet habe, für 30 Stunden bekomme ich auch ALG 1

Wieviel du in deinem Letzten Job an Stunden pro Woche gearbeitet hast spielt bei der Berechnung von ALG1 keine Rolle nur dein Nettoverdienst im Monat spielt hier eine Rolle.Und wenn man ein Jahr Arbeitslosengeld bekommen will muß man 24 Monate versicherungsspflichtig beschäftigt gewesen sein. Dann werden von den letzten 12 Monaten von deinem Nettoverdient ein Durchschnitt ermittelt und auf dieser Grundlage bekommst du dein Arbeitslosengeld 1 60 oder 67 Prozent.

Beichspiel: 2 Personen ledig ohne Kinder gehen für 2000 Netto pro Monat arbeiten der eine 20 Stunden der andere 40 Stunden beide werden Arbeitslos beide bekommen das selbe Arbeitslosengeld und haben auch die selben Recht und Pflichten gegenüber der BA.

Daher wirst du mit dem Argument ich habe nur einen Teilzeitjob gehabt und deswegen muß ich keine Maßnahme machen in Vollzeit nicht weit kommen.Wenn du ohne Grund einfach verweigerst wirst du eine Sanktion bekommen von der BA.
 

Sardegna

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Sorry,

also ich habe den Antrag auf ALG 1 in Teilzeit 30 Stunden beantragt und muss nicht ausschließen, dass ich nicht für Vollzeit zur Verfügung stehe.

Ich bekomme 24 Monate (ich bin 58) nach meinem letzten Gehalt (14 Jahre 30 Stunden) ALG 1 bewilligt.

Und ich muss keine Vollzeit Maßnahme antreten, so meine SB. Wir werden gemeinsam eine geeignete Maßnahme finden. (Ich würde eher einen Sprachkurs in Englisch sinnvoll finden, weil das an mir vorbeigegangen ist, die jüngeren Kollegen sind für mich immer eingesprungen).

Auch die in meinen Augen unnötige Maßnahme wird neu verhandelt, bei einem neuen Beratungstermin und zwar in Teilzeit.

Ich kann mich im Moment nicht beschweren...

...aber mal sehen was passiert, ich bat um schriftliche Bestätigung
 
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