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Infomobil des Bundestages bundesweit unterwegs

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#2
Und was soll das bringen? - "Bundestag, schnell erklärt für Anfänger"? Eines ist sicher: Die Fragen und Wünsche, die man dort äußert, bekommt bestimmt nie irgendein Bundestagsabgeordneter zu hören. Und falls doch, interessiert er sich bestimmt nicht dafür. Antworten bekommt man mit Sicherheit bestenfalls von irgendeinem hochdotierten PR-Praktikanten aus dessen Bundestagsbüro.
 

Dagegen72

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#3
@JobcenterAffe: ja, das mag sein. Fragen zu Organisatorischem kann man jedenfalls schon stellen. Bspw. wie man es schafft, als Gast im Bundestag auf die Gasttribüne zu kommen beim nächsten Berlin-Ausflug.

Man muss sich vorher anmelden, dann kann man auch mal live dabei sein.

Bücher und Infomaterial abgreifen bringt vielleicht nicht soviel da man alles im Internet nachlesen kann. Aber man kann dieses Material dann im nächsten Umsonstladen auslegen und in das Bookcrossingregal legen, damit es andere auch noch lesen können.
Also einige Bücher befinden sich gerade in meinen Klauen: der Parlamentsrundgang, das rot-weißgestreifte, das gold-weiß gestreifte ..: https://www.btg-bestellservice.de/index.php?navi=1&subnavi=50&anr=10037701 man kann alles online bestellen, kostenfrei !

Wissen ist jedenfalls Macht :)
 

Onkel Tom

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#4
Jo, habe mir das weiß-rot gestreifte Büchlein gleich mal bestellt und mit der angabe zur E-Mail-Addy
"zurzeit@keine" funzt das auch, ohne sich gleich nackig machen zu müssen..

Eine neue Übersicht, welche Gesichter wie im Bundestag vertreten sind, schadet nicht..

Bin ja gespannt, wie flott die mit der zusendung sind..
 

Zeitkind

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#5
Ich interessiere mich eher für die katastrophale Politik der Bundeskaspertheaters und nicht dessen Fassade.
Die kunterbunte Tünche ist übrigens ganz und garnicht kostenlos.
Mir reicht, deren regelmäßige PR-Show Bundespressekonferenz zu verfolgen;
Lügen, Verschweigen, Ausweichen, Diskeditieren, Verdrehen ...
 

Dagegen72

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#6
cool, Onkel Tom, kann aber sein, dass die Fotos der letzen Legislaturperiode, statt der aktuellen die dir zuschicken.

@zeitkind: ich meine gelesen zu haben, kostenfrei - ja, dann möchte bitte jeder nochmal selbst drauf achten - im Infobus kann man das Material jedenfalls kostenlos mitnehmen inkl. Bonbons, Kullis und Bauwollbeutel mit Bundesadler wem es gefällt. nicht dass der mich so toll fand und mir das Zeug deshalb schenkte obwohl es was kostet :O ne, glaube ich nicht

auf ibäh las ich vorhin, dass da diese Bundestagsbücher für ein paar Euro zum Verkauf stehen ...
 
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Dagegen72

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#8
Steuergelder wie sie für vieles andere auch verwendet werden wie Bankenrettung, Waffen und Panzer, in Konzerne stecken die sagen sie brauchen es, und dann doch ihre Zelte abbrechen wie es bei Müller Milch der Fall war usw. - die sinnlosen bescheuerten neuen Steelen vor der Bundesagentur für Arbeit wo Bundesagentur für Arbeit drauf steht, werden einen sinnlosen dreistelligen (wenn es nur reicht) Betrag gekostet haben - von Steuergeldern ! USW.

Gut, in der Tat ... da es Internet gibt, kann man auch alles rund um den Bundestag im Internet nachlesen, damit würde Papier gespart werden, die Fahrt- und Abnutzugnsgebühren des Busses und die Leute, die da ihre Arbeit auch .. ein paar Leuten ist dadurch eine Arbeit gewährleistet. hihi vielleicht ABM - vielleicht ist der ganze Bus ABM, also Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ich weiß es nicht. Vielleicht sind das ein - Euro- Jobber ... hihi (bischen rumfahren und was dafür erhalten fände ich ok hihi)
 

Dagegen72

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#9
@Zeitkind: habe nochmal geschaut:
https://www.btg-bestellservice.de/index.php?sid=b1230805baafe48b6f4a93e0f50b5d62
Die Materialien werden kostenlos abgegeben und sind nicht für den Verkauf bestimmt. Sie dürfen weder zum Zwecke der Wahlwerbung noch von Parteien, Fraktionen, Organisationen oder Unternehmen für deren Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden.
aber wenn du meinst, dass es Steuergeld kostet, dann ist es doch so, dass wir uns die Bücher selbst finanzieren, oder? Ist ja unser Steuergeld.
ich mein, auch ALG II bezieher zahlen Steuern mit jeder Ware und mit jeder Rechnung (Mehrwertsteuer) und viele sind ehrenamtlich tätig - damit zahlen sie zwar keine Steuern, leisten aber trotzdem wertvolle Arbeit. (sie sollten aber auch bezahlt bekommen)

manche haben auch kein Internetanschluss, dann ist der Infomobil doch ok. Es gibt auch Unsinnigeres - siehe Extra 3 von gestern, für das Geld in Müll geworfen wird . 127.000 Euro für ein aufheizenden Messingmist als Deko für eine Stadtbank ...:doh:
 

Dagegen72

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#10
gerade mir bisher nicht bekannte Seite entdeckt "mehr Hartz IV":
Die meisten Menschen glauben, dass derjenige der Steuerzahler ist, der Geld verdient. Steuerzahler ist in Wirklichkeit aber der Kunde. Einfaches Beispiel ist die Mehrwertsteuer. Die wird von jedem Konsumenten bezahlt. Auch mit anderen Steuern und Sozialabgaben verhält es sich nicht anders. Natürlich bezahlt der Unternehmer zunächst Steuern und Sozialabgaben. Aber diese Kosten gehen eins zu eins in die Preiskalkulation. Der Unternehmer streckt dieses Geld vor, bekommt es aber komplett zurück, wenn er seine Waren oder Dienstleistungen verkauft.
Reiche Menschen werden durch Zinssysteme oder durch clevere fiskalische Tricks reicher. Nicht, weil sie mehr leisten. Den Wert einer Arbeit am verdienten Geld zu messen, ist falsch. Eine Altenpflegerin leistet mehr Arbeit als ein Börsenspekulant, ein Paketbote mehr als ein Bankkaufmann. Der Hartz-IV-Empfänger gibt mindestens 50 Prozent seiner Transferleistungen wieder aus, ist also ein Steuerzahler und auch an der Steuerlast beteiligt. Der Anteil an einkalkulierten Steuern und Sozialabgaben im Konsum liegt ebenfalls bei rund 50 Prozent. Anders ausgedrückt: Die Hälfte der gesamten Transfergelder sind für den Staat ein durchlaufender Posten. Die andere Hälfte stammt tatsächlich aus dem Steuersäckel.
https://www.mehr-hartz4.net/index.p...ements&cHash=d7fdf81380e8cbbeeac52500a105baed
Impressung: Deutscher Schutzverband gegen Diskiminierung e.V. - ist auch auf facebook, was meint ihr dazu?
 

Onkel Tom

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#11
Vielen Dank an den Steuerzahler. Mein online bestelltes Buch vom 07. ist heute angekommen.
Es ist aktuell vom Juli 2018.. Hat also "kostenlos" gefunzt :wink:
 
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#12
... dafür wird nächstes Jahr die Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt erhöht.

Also doch nicht wirklich "kostenlos". ;-)

Möchte nicht wissen, wieviel hunderttausend Euro da so eine Werbeagentur samt Werbetextern und Nobel-Fotografen für die Erstellung dieser Broschüre abgerechnet hat.

Vielen Dank an den Steuerzahler.
Nicht vergessen: Das sind immer noch WIR, auch als ALG-II-Empfänger. Die indirekten Steuern sind KOPFsteuern. Da zahlt jeder vom Grundsatz her gleich viel, egal ob reich oder arm.
Die indirekten Steuern machen mittlerweile schon einen größeren Betrag im Bundeshaushalt aus, als Lohn- und Einkommensteuer. Die wurden die letzten 20 Jahre teilweise verdoppelt!
 

Dagegen72

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#15
super Onkel Tom # 11 :)
@JobcenterAffe: es ist gut, dass die Mwst nicht um einen Prozenterhöht wird.

Und wenn du dich aufregst über Kosten die der die SteuerzahlerIn zahlt, dann bitte an der richtigen Stelle und diese richtigen Stellen wurden schon massig aufgezählt. Man könnte mich nachts wecken und ich könnte sie aufzählen. Oder ich könnte sagen: guckt Extra 3 oder Mario Barth deckt auf bzw. deckte auf. In Extra 3 wird regelmäßg vom "Unsinn der Woche" berichtet hihi. Also wo Kommunen sinnlos Geld rauspfeffern. Oft vermutlich um diesem gestzlich verordneten Kunst am Bau gerecht zu werden :doh:

Danke Schlaraffenland fürs hinterfragen, war einen Moment verunsichert wegen dem Prozentpunkt.
Aber man könnte ja mal schauen siehe wikipedia was andere Länder so an Mehrwertsteuer zahlen. Da liegen wir trotz Erhöhung von 16 auf inzischen 19 % ( 7% auf Lebensmittel und Bücher, Getränke sind glaube ich 19%) immer noch günstig, schaut mal nach.

was die Bundestagsbücher betrifft:
was mich beim sporadischem Durchlesen stört: es wird von den WählerInnen und den Abgeordneten gesprochen. ich finde, es wird so eine harte Grenze gezogen. Auf der einen Seite sind die einen, auf der anderen Seite die anderen. Fakt ist aber: jede,r WählerIn kann selbst auch Mitglied in einer Partei werden bzw. sein zunächst einmal. Und da kann man gleich aktiv werden, sich ggf. in Ämter wählen lassen, wenn man das möchte und man Zeit und Aufwand dafür aufwenden möchte, evtl. in Absprache mit der Partei Infostände o.ä. organisieren.
 
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#16
Aber man könnte ja mal schauen siehe wikipedia was andere Länder so an Mehrwertsteuer zahlen. Da liegen wir trotz Erhöhung von 16 auf inzischen 19 % ( 7% auf Lebensmittel und Bücher, Getränke sind glaube ich 19%) immer noch günstig, schaut mal nach.
Das wird immer so schön als Beispiel hergenommen, daß die Mehrwertsteuer hierzulande "so niedrig" ist. Aber nicht vergessen: Vor 40 Jahren noch lag der Satz 'mal bei nur 11 % (!). Mittlerweile bald doppelt so hoch (und das ist ein PROZENTSATZ!).

Und die anderen Länder, die höhere Sätze haben, haben dann als Ausgleich meist auch viel niedrigere direkte Steuern.

In den USA gibt's eine Umsatzsteuer in vielen Bundesstaaten überhaupt nicht, in den meisten anderen liegt sie mit 5-10 % auch außerordentlich niedrig.

Fakt ist aber: jede,r WählerIn kann selbst auch Mitglied in einer Partei werden bzw. sein zunächst einmal. Und da kann man gleich aktiv werden, sich ggf. in Ämter wählen lassen, wenn man das möchte und man Zeit und Aufwand dafür aufwenden möchte, evtl. in Absprache mit der Partei Infostände o.ä. organisieren.
Über eine "Parteikarriere" zum Profipolitiker etwas an diesem System ändern zu wollen, halte ich für reichlich naiv. Wohin "sowas" über die Jahrzehnte führt kann man als Paradebeispiel an "Den Grünen" sehen. Und auch "Die Linke" ist da gut in diesem Fahrwasser.

Wenn wirklich eine Änderung zum Besseren stattfinden sollte, dann nur über einen kompletten Systemwechsel. Die repräsentative Demokratie muß da in meinen Augen systembedingt total versagen.

Stichwort "Aleatorische Demokratie". Aber das würde jetzt den Rahmen dieser Diskussion sprengen.
 

Dagegen72

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#17
oha, das mit der al. Demokratie ist mir neu, danke für die Info.

@Mwst / USA: ja, vielleicht sollte Trump darüber mal nachdenken, dort die Mwst (heißt sie für uns die Verbraucher, Umsatzsteuer heißt sie für die Verkäuferinnen, Unternehmerinnen..) anstatt Strafzölle zu verordnen und damit krass Unruhe zu stiften.

@PolitikerInnenkarriere: muss man sehen. Sehen viele kritisch, das ist klar, weil die Abgeordneten und Ministergehälter auch einen faul und geldabhängig machen können, wo man nicht mehr weg will und man lieber anfängt mit dem Strom zu schwimmen als das Gegenteil, als die Geldquelle zu verlieren, so stelle ich es mir vor .. Van Aken stieg also auch nach G20. hatte keinen Bock mehr auf Bundestag.
Bei Die Linke kann sowas diskutiert werden. Wo will man hin, wie soll es werden, wo will die Partei hin ..es gibt Bundes- und landesarbeitsgemeinschaften zu den verschiedensten Themen, man muss kein Linken-Mitglied sein um da mitmachen zu könne, kann man aber. netz tut kund
 

Onkel Tom

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#18
...
Über eine "Parteikarriere" zum Profipolitiker etwas an diesem System ändern zu wollen, halte ich für reichlich naiv.
...
Stichwort "Aleatorische Demokratie". Aber das würde jetzt den Rahmen dieser Diskussion sprengen.
Naja, Knobelbecher haben die bestimmt in der "Bundestagkneipe" neben an..
Nachweislich unabhängige Sachverständigte kämen da besser, wie die Lobbyvögel, die zur Entscheidungsfindung
der Regierung ihren faulen Senf beitragen..

A ja, dann könnte es auch ein wenig besser mit demokratischen Verhältnissen klappen.

Der Wähler hat derzeit nur die wahl, wer sich von der Bonzenschaft erpressen lässt.
 
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