Info: Welche Rentenansprüche haben Witwen und Witwer nach dem Tod ihres Ehegatten? (2018)

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vidar

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Mit dem Tod des Ehegatten steht der überlebende Ehepartner vor großen finanziellen Herausforderungen. War der verstorbene Ehegatte gesetzlich rentenversichert, so besteht in der Regel Anspruch auf Witwenrente bzw. Witwerrente. Wir klären, wann und in welcher Höhe der Anspruch auf Witwenrente besteht. © www.anwaltsregister.de

Quelle: https://www.anwaltsregister.de/witwenrente

An die MODs. Falls ein anderes (Informations-) Forum hier besser geeignet sein sollte, bitte verschieben.
 

hostdreamer

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Hallo,

wenn die entsprechenden Voraussetzungen für die große Witwenrente erfüllt sind ca. 60% Deiner Rente. Bei einer kleinen Witwenrente sind es wenige 25%.

Beispiel :

Deine Netto-Rente ca. 1.000,- €
Große Witwenrente ca. 600,- €
Kleine Witwenrente ca. 250,- €

Gruß
Hostdreamer
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Es ist zu unterscheiden bei der großen und kleinen Witwenrente, nach altem und neuem Recht.

Bei der großen gibt es statt 60%, dann nur noch 55%.
Die kleine ist auf 24 Monate befristet.

https://www.deutsche-rentenversiche...istenzen/H_Rente_sichert_Existenzen_node.html

„Sie erhalten nach neuem Recht bei der großen Witwenrente 55 Prozent der Rente des Verstorbenen (anstatt 60 Prozent).
Die kleine Witwenrente ist auf 24 Monate befristet.“
 

hostdreamer

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Hallo liebes Forum,

ich ging von meinem mir zutreffenden Fall aus, somit und ich schreibe nur von mir:

Große Witwenrente, weil ...

Ihr Ehepartner nach dem 31. Dezember 2001 gestorben ist ( sein würde ), Sie aber vor dem 1. Januar 2002 geheiratet haben ( ich seit 11/1981 ) und ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 ( ich 04/1955, meine Frau 03/1958 ) geboren ist. = altes Rentenrecht


Neues Beispiel:

Netto-Rente = 1.000,- €
Sterbevierteljahr = 1.000,-€
Danach 600,- € bei großer Witwenrente
Oder 250,-€ bei kleiner Witwenrente = Viertel der Rente


Das mit " nur " noch 55 % ist mir neu aber mal wieder ein Rentenverschlechterungs-Entscheid.


Somit wird das Thema Rente mal wieder zum Politikum und versetzt den Betroffenen ( Witwe ) in unnötige wirtschaftliche Not, besonders dann, wenn die Hinterbliebene nie Einkommen ( Hausfrau ) in ihrem Leben hatte.

Eine Netto-Rente von ungefähr 1.000,- ist nicht selten, davon nur noch 55 % sind 550,- € Rente bei heutigen Haushaltskosten bleibt zum Leben kaum noch etwas übrig und der Gang zum Amt wäre in diesem Falle notwendig.

Das ist unsozial und ungerecht.



Ergänzung:

Die Hinterbliebenenrente nach altem Recht:

Zitat:

Die große Witwenrente beträgt 60 Prozent der Rente Ihres verstorbenen Gatten. Sie können diese Rente erhalten, wenn Ihr verstorbener Ehepartner die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren (Mindestversicherungszeit) erfüllt, sie vorzeitig erfüllt ist (zum Beispiel durch einen Arbeitsunfall) oder er bereits eine Rente bezogen hat. Außerdem dürfen Sie nicht wieder geheiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben.
Zitatende.

Und...
Zitat:

Die kleine Witwenrente entspricht einem Viertel der Rente, die dem Verstorbenen zustand oder zugestanden hätte.
Zitatende
Quelle:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/03_Familie_und_Kinder/01_Informationen_zur_Rente/07_H_Rente_sichert_Existenzen/H_Rente_sichert_Existenzen_node.html



Gruß
Hostdreamer
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Mir ging es nur darum den aktuellen Stand darzulegen.


Das ist ja das Problem der sich ständig ändernden Gesetzgebung im Rentenrecht.

Da diskutiert der Opa, der ohne Abschläge mit 60 in Rente gegangen ist, mit den Enkelkindern über Ansprüche in der Zukunft.
Die später regelmäßig versendete Rentenauskunft wird nicht richtig gelesen und überhaupt nicht verstanden.

Die Grundstruktur des Rentenrecht sollte sich jeder junge Mensch mal durchlesen, damit die ganzen Rattenfänger der Versicherung oder Umverteiler der Politik keine Chance haben.
 
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