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In wie weit angemessen...

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Milky

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Hallo,

Meine Mutter (bekommt aufstockend ALGII zum Arbeitslosengeld) und ich (20 Jahre alt, ALGII) wohnen in einer Bedarfsgemeinschaft.
Meine Mutter hatte bis vor kurzen einen Job, nur konnte sie diesen krankheitsbedingt nicht mehr ausüben (arztliches Atest etc. ist vorhanden).
Wir kommen aus einem kleinen Dörfchen im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) bei Bad Oldesloe und nun macht sich meine Mutter auf einmal Sorgen, das wir eventuell ausziehen müssen, weil die Wohnung zu teuer ist bzw. das Amt einen Umzug verlangen könnte. Ich muss dazu sagen, dass wir bis dato keine Probleme mit der KdU hatten. Ihr ist es trotzdem wichtig dass ich hier mal nachfrage.

Weiss jemand wo die preisliche Grenze liegt, was eine Wohnung für 2 Personen hier kosten darf?
Wir haben 62qm Wohnfläche und bezahlen 430€ (kalt), ist das angemessen?


Vielen Dank schonmal für die (hoffentlich) Hilfe
 
E

ExitUser

Gast
Milky schrieb:
Wir haben 62qm Wohnfläche und bezahlen 430€ (kalt), ist das angemessen?
Ich fürchte, nein... aber wenn du es genau wissen willst, dann ruf doch einfach mal bei der ARGE an und frag, was für 2 Personen und eurem Baujahr angemessen ist. Einfach nen anderen Namen nennen, wenn du keine schlafenden Hunde wecken willst... :)

Oder geh hin und hol dir ein Merkblatt an der Info.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Milky

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Danke, ich werde mich Montag bei der ARGE mal erkundigen.
Aber selbst wenn die Wohnung etwas zu teuer ist, wird doch der Satz, der für unser Gebiet an KdU gezahlt wird, weiter gezahlt oder? Nur das wir den Rest aus eigener Tasche zahlen müssen richtig? Man liest immer so viel dass die Ämter einen ''Zwangsumzug'' verordnen!?
 

Heiko1961

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Also in Hamburg, für zwei Personen max. 60 m² und 409 € Kaltmiete.
 
E

ExitUser

Gast
Milky schrieb:
Aber selbst wenn die Wohnung etwas zu teuer ist, wird doch der Satz, der für unser Gebiet an KdU gezahlt wird, weiter gezahlt oder? Nur das wir den Rest aus eigener Tasche zahlen müssen richtig? Man liest immer so viel dass die Ämter einen ''Zwangsumzug'' verordnen!?
Ja, stimmt, beides.

Das heißt man wird zur Kostensenkung aufgefordert. Wie man das macht, ist eigene Angelegenheit, theoretisch, denn welchen vermieter bekommt man schon dazu, die miete zu senken, und wer möchte schon ein Zimmer an einen Fremden vermieten?

Letztlich bleibt nur der Umzug, wenn man so eine Aufforderung erhält und eine Miete über der Angemessenheitsgrenze hat...

deshalb spricht man von Zwangsumzug...wer kann schon vom Regelsatz noch Miete zahlen? Erziehungsgeld oder Freibetrag aus Arbeitseinkommen z.B. hat nicht jeder...

Gruß aus Ludwigsburg
 

wolliohne

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Milky

aus meiner Erfahrung,
handelt hier jede ARGE wie sie es für richtig hält, d.h. feste Größen und Kosten der Wohnungen interessiert dort niemanden !

Ich würde mich auf keine der Aussagen 100% verlassen.

Empfehlung: lasse Dich vorsichtshalber juristisch beraten,als Gewerkschaftsmitglied z.B. geniesst Du kostenlosen Rechtsschutz.

Im Zweifel immer Widerspruch einlegen und mit sämtlichen kopierten Unterlagen direkt zum SG,auch hier hilft der Rechtspfleger kostenlos bei der Erstellung der Klageschrift.
 

uwe

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Der amtliche Satz der Argen im Herzogtum Lauenburg -Stormarn für die Kosten der Unterk. belaufen sich -für 2 Pers. auf 360,50 € kalt.
D.h. inc. der Betr. Kosten + Heizung.
Auf Nachfrage bei der Arge Mölln, teilte mir ein SGB Leiter mit, da es keinen Mietspiegel in dem Sinne gibt wurden hier Pauschalbeträge festgelegt und zum Ansatz gebracht .
Befinde mich derzeit auch in gleicher Sache im Stress mit der Arge.
 
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