In welchen Monat müssen Aufwendungen berücksichtigt werden?

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Marzipan

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Hallo,

habe mal eine Frage:

In welchem Monat müssen Aufwendungen (also z.B. Pendelkosten o.ä.) in der Bedarfsberechnung berücksichtigt werden? In dem Monat, in dem sie anfallen oder in dem Monat, in dem man letztendlich das Gehalt erhält?

Gruß
Marzipan
 

lopo

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Hallo,

die Berücksichtigung erfolgt beim Zufluss + der Anrechnung des Gehaltes.

Ansonsten habe ich ja nichts zum Gegenrechnen der Aufwendungen.

Aufwendungen können nur mit Einkommen verrechnet werden, wie sonst.
 

Marzipan

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Hallo,

die Berücksichtigung erfolgt beim Zufluss + der Anrechnung des Gehaltes.

Ansonsten habe ich ja nichts zum Gegenrechnen der Aufwendungen.

Aufwendungen können nur mit Einkommen verrechnet werden, wie sonst.

Hmm, es ist nämlich so, dass 3 Monate gearbeitet wurde, dann kam die Kündigung und das Gehalt in einer Summe dann 2 Monate nach der Kündigung.

In den Arbeitsmonaten hat das Amt nichts weiter berücksichtigt. Erst in dem Monat als das Geld in großer Summe kam, wurde dann der Grundfreibetrag von 100 Euro und ein Freibetrag von 200 Euro berücksichtigt, obwohl ja die Ausgaben in den Arbeitsmonaten viel höher waren.
Amt sagt, dass in dem Auszahlungsmonat aber ja keine Ausgaben anfielen, die höher als der 100-Euro-Freibetrag lagen, weil man da ja schon wieder arbeitslos war, aber was ist denn mit den Monaten, indem sie anfielen?
 

lopo

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Hallo.

In den Arbeitsmonaten hat das Amt nichts weiter berücksichtigt. Erst in dem Monat als das Geld in großer Summe kam, wurde dann der Grundfreibetrag von 100 Euro
Wie gesagt, wenn kein Geld zufließt, kann nichts angerechnet werden und auch keine Aufwendungen gegen gerechnet werden.

Der Nachteil ist, kommt das Geld erst zwei oder drei Monate später in einer Summe, bekommt man nur einmal den Freibetrag von 100 € . Der Rest bleibt sich gleich.

Eine Pauschale von 100 € bleibt immer anrechnungsfrei.
  • 20% der Differenz zu einem Bruttoeinkommen bis von 800 Euro,
  • 10% ab 800 Euro bis 1.200 Euro brutto (bis 1.500 Euro brutto, wenn Sie mindestens ein minderjähriges Kind haben.
Ab 400 Euro brutto können höhere Ausgaben geltend gemacht
werden.


Ab 1. Okt. Änderungen der Erwerbstätigenfreibeträge
 

Marzipan

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@Lopo

Mit anderen Worten: Wer arbeiten geht, kein Geld bekommt und sein Erspartes für die Aufwendungen ausgibt ist selbst Schuld?? :icon_question:

Das kann doch wohl nicht der Ernst des Gesetzgebers sein?
 

Marzipan

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Hallo.

Wie gesagt, wenn kein Geld zufließt, kann nichts angerechnet werden und auch keine Aufwendungen gegen gerechnet werden.


Geflossen ist Geld: Einkommen des Partners: nämlich Gehalt einer Teilzeitstelle in Höhe von knapp 800 Euro - wobei auch da keine tatsächlichen Aufwendungen berücksichtigt wurden. :rolleyes:
 
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