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in der rente bleiben

mario100

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ich bin jetzt seit paar jahren eu rentner und grusi empf..
bald kommt die prüfung,und viel hat sich nicht geändert.dinge wie hypertonie und depressionen sind leider langfristig.
ich möchte nicht mehr in hartz 4, es heisst nicht das ich nicht arbeiten will,sollte ich wieder können,,aber ich will mit dem jc nie mehjr was zu tun haben.
ich fühle mich von denen so erniedrigt wie nie in meinem lebe zuvor.

der höhepunkt war,als eine sb das fenster weit aufriss,nachdem ich in den raum kam,ohne grund.
gibt es eine möglichkeit wenn es geht in der rente zu bleiben,wenns geht dauerhaft??
 

Markus1977

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Hallo!

Du bist also nur befristet voll erwerbsgemindert?
 

Don Vittorio

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Ob Deine Rente weiterbezahlt wird,entscheidet einzig die DRV,darauf hat man keinen Einfluss,ausser eben bei einer Versagung den Rechtsweg zu gehen.
 

Barrit

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ich bin jetzt seit paar jahren eu rentner und grusi empf..
bald kommt die prüfung,und viel hat sich nicht geändert.dinge wie hypertonie und depressionen sind leider langfristig.
ich möchte nicht mehr in hartz 4, es heisst nicht das ich nicht arbeiten will,sollte ich wieder können,,aber ich will mit dem jc nie mehjr was zu tun haben.
ich fühle mich von denen so erniedrigt wie nie in meinem lebe zuvor.

der höhepunkt war,als eine sb das fenster weit aufriss,nachdem ich in den raum kam,ohne grund.
gibt es eine möglichkeit wenn es geht in der rente zu bleiben,wenns geht dauerhaft??
Da kennt sich @Anna B. bestens aus, solltest Ihre Antwort abwarten oder sie bei Eilbedürfigkeit per PN auf diesen Thread aufmerksam machen
 

Caso

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ich bin jetzt seit paar jahren eu rentner und grusi empf..
bald kommt die prüfung,...
gibt es eine möglichkeit wenn es geht in der rente zu bleiben,wenns geht dauerhaft??
Das entscheidet tatsächlich nur der Gutachter von der RV.
 

uwe2010

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Hallo mario100,
die, Ärzte der DRV entscheiden anhand deiner Akte ob ein erneutes Gutachten gemacht weden soll.
Vorab: Warst du regelmäßig zum Arzt und hast Dir Anti Depris verschreiben lassen? Hast Du eine Therapie gemacht? Was sagt dein Hausarzt? Der wird auf jedenfall von der DRV angeschrieben. Welche gebrechen hast Du noch mit angegeben?
Befristete EM-Rente zu erhalten und sich dann die Falten aus dem S.ck Klopfen und denken jetzt können die mich alle mal, reicht nicht aus! Das geht dann schief!

Gruß
Uwe
 
E

ExitUser

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Beim Antrag auf Weiterbewilligung einer befristeten EM-Rente gehts allen mies...

Mach dir aber nicht so viele Gedanken! Wenn sich dein Gesundheitszustand nicht gebessert hat sowie deine Ärzte aufgrund dessen hinter dir stehen und das dementsprechend Attestieren wenn sie von der DRV angeschrieben werden wirst du wohl kaum noch mal zu einem Gutachter der DRV müssen denn der kostet nämlich der DRV auch Geld.

Allerdings sollte man wie Vorredner schon beschrieben haben weiterhin regelmäßig unbedingt in Behandlung bleiben...!!!

Vielleicht hast du Glück und die "Unbefristete" ist dann im Briefkasten....



liesa
 

Muzel

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Also bei einer Verlängerung eine Em-Rente hast immer bessere Karten als bei einem Neuantrag. Bei einem Neuntag gilt die grundsätzliche Vermutung, dass du fit bist. Das gilt bei einer Verlängerung nicht. Das sieht man auuch am Antragsformular, das wesentlich kürzer ist. Ich habe diesen Antrag bei der Servicestelle gemacht und gleich einen Durchschlag erhalten.
 

Doppeloma

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Da kennt sich @Anna B. bestens aus, solltest Ihre Antwort abwarten oder sie bei Eilbedürfigkeit per PN auf diesen Thread aufmerksam machen
Kenne @Anna B. ganz gut und weiß, zumindest, dass sie auch keine "Glaskugel" besitzt, aus der sie die Wahrscheinlichkeit einer problemlosen Verlängerung der EM-Rente herauslesen könnte ... :icon_kinn:

Daher erlaube ich mir mal "stellvertretend" ein paar Bemerkungen dazu, denn sie bekommt (leider) bisher noch immer keine EM-Rente, dagegen habe ich bereits eine mit Befristung schon verlängert bekommen ... in meinem Falle auf "unbefristet" bis zur Altersrente, bin aber auch schon über 60 inzwischen.

Damit stellen sich bei mir Fragen an @Mario 100, die entscheidend sein könnten bei der DRV.

ich bin jetzt seit paar jahren eu rentner und grusi empf..
bald kommt die prüfung,und viel hat sich nicht geändert.dinge wie hypertonie und depressionen sind leider langfristig.
Wie alt bist du und seit wann (Jahr) bekommst du bereits durchgehend EM-Rente ???
Bei einer EM-Rente auf Zeit gibt es keine Grusi für (Dauer-)Rentner (nach Kapitel 4), sondern nur Sozial-Hilfe (nach Kapitel 3) aus dem SGB XII ...

Bereits an diesem Punkt wäre die Frage zu klären, ob du nun einen Verlängerungs-Antrag meinst oder Angst vor einer "Überprüfung" hast, die auch bei Renten ohne Befristung im Bescheid immer angekündigt wird.

Abgesehen davon, dass Bluthochdruck gut medikamentös behandelbar und ganz sicher kein Rentengrund ist, bei Depressionen gibt es (im jüngeren Lebensalter) auch nicht unbedingt eine Rente auf Dauer ...

Kommt aber eher öfter vor, übrigens auch ohne "Einnahme-Nachweis" von Psychopharmaka, nicht jeder verträgt solche Medikamente und nicht Jedem helfen die auch wirklich, ob ich Medikamente nehme oder nicht entscheide ich letztlich selber, denn die möglichen negativen Auswirkungen /Nebenwirkungen /Wechselwirkungen mit anderen lebensnotwendigen Pillen nimmt mir auch kein Arzt ab ... :icon_dampf:

Den Hinweisen, dass man weiter regelmäßig zum Arzt gehen sollte kann ich mich anschließen, wer ernsthaft krank ist und regelmäßig Rezepte für seine Tabletten braucht, wird das sowieso nicht vermeiden können.

Meine Ärzte wurden wegen der Verlängerung nicht angeschrieben, ich hatte auch keine aktuellen Befunde zum Mitschicken (empfehlenswert sich welche für den Zweck von den Ärzten geben zu lassen!), meine EM-Rente lief aber auch gerade erst einige Monate (war am Gericht fast 2 Jahre rückwirkend bewilligt worden).

ich möchte nicht mehr in hartz 4, es heisst nicht das ich nicht arbeiten will,sollte ich wieder können,,aber ich will mit dem jc nie mehjr was zu tun haben.
ich fühle mich von denen so erniedrigt wie nie in meinem lebe zuvor.
Kann ich dir nachfühlen, musste (bis zur gerichtlichen Entscheidung) auch fast 2 Jahre Hartz 4 in Anspruch nehmen, war kein "gutes" Gefühl nach fast 40 Arbeitsjahren und immer noch mit festem Job, den man wegen Krankheit aber nicht mehr ausüben kann, überall automatisch als "arbeitsfauler Langzeitarbeitsloser" angesehen zu werden... :icon_dampf:

Das alleine war schon erniedrigend genug, deswegen (NUR weil die DRV keine EM-Rente bewilligen wollte) überhaupt dort um Geld für den Lebensunterhalt und die Miete "betteln" zu müssen ... obwohl mir /uns die SB eigentlich nie was getan haben ... wir waren aber auch nicht oft persönlich dort, haben alles möglichst nur schriftlich gemacht ... :icon_neutral:

der höhepunkt war,als eine sb das fenster weit aufriss,nachdem ich in den raum kam,ohne grund.
Vielleicht war es einfach zu warm in dem Raum, oder dein Vorgänger hat nicht so besonders "frisch" gerochen, warum beziehst du das (depressionsbedingt ?) direkt auf deine Person, wenn jemand mal ein Fenster öffnet, um zu lüften ... das ist doch ein ganz harmloser Vorgang ... was daran ist "erniedrigend" ... :icon_kinn:

gibt es eine möglichkeit wenn es geht in der rente zu bleiben,wenns geht dauerhaft??
Das kannst du selber kaum beeinflussen, das entscheidet (bei jeder Verlängerung) letztlich die DRV, ob man deinen aktuellen Gesundheitszustand noch genauer überprüfen wird (durch Gutachten oder med. Reha-Maßnahmen) oder ob mitgeschickte aktuelle (oder von der DRV angeforderte) Befunde deiner Ärzte als ausreichend angesehen werden, das kann dir Niemand hier voraussagen...

Ich bekam erstaunlicherweise nach knapp einer Woche den Bescheid zur Verlängerung ohne weitere Befristung, ich denke aber, da hat auch mein Lebensalter eine Rolle gespielt und dass bereits die gerichtlichen Gutachter eigentlich klar gemacht hatten, dass keine Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit mehr zu erwarten ist.

Wir brauchen also ganz sicher nicht mehr zum JC in diesem Leben und auf Grusi aus dem SGB XII sind wir zum Glück (bisher wenigstens) auch nicht dauerhaft angewiesen, wir leben lieber bescheiden und unabhängig von den Ämtern mit unseren (beiden) Renten, dafür reicht es gerade so einigermaßen ... :icon_daumen:

Dauerhaft in Rente bleiben kannst du nur, wenn das die DRV so bewilligt, deine unguten Gefühle dem JC gegenüber interessieren die dabei aber nicht ...

Regulär muss eine Zeitrente nach (mehreren) Befristungen über insgesamt 9 Jahre (durchgehend und es darf keine "Arbeitsmarktrente" dabei sein !!!) in die EM-Rente ohne Befristung geändert werden, darum meine Frage, wie lange genau du bereits eine EM-Rente bekommst.

Es ist (meist) richtig, dass es deutlich schwieriger ist, die EM-Rente überhaupt zu bekommen und dass die (ersten) Verlängerungen häufig relativ problemlos bewilligt werden.

Aber es gibt auch da die berühmten "Ausnahmen", wenn die DRV eine EM-Rente auf Dauer einfach noch nicht geben will, wird auch nach mehreren Jahren mal nicht mehr verlängert, nur um den Eintritt der 9-Jahre-Regelung zu vermeiden.

Dann bleibt nur Widerspruch und Klage, in dieser Zeit ist aber das JC wieder zuständig, denn die DRV hat ja (bei Ablehnung der Verlängerung) zunächst beschlossen, dass man wieder Erwerbsfähig wäre ...

MfG Doppeloma
 

uwe2010

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Hallo Doppeloma,
mein Hausarzt wurde angeschrieben. Ich hatte nur eine Verlängerung mit Gutachter und seit März unbefristet ohne erneutes Gutachten. Nachricht hätte auch erst jetzt ende Mai sein dürfen. Meine Erfahrungen sind der Hausarzt, meine Arztbesuche und sonstige gebrechen aus den Akten entscheiden über unbefristet oder nicht. Ich ging auch davon aus das, jetzt die Latte höher gelegt wird aber dem war nicht so.
Wenns nach mir ginge könnte ich noch richtig was "bereissen" der wille ist immer noch da aber der Körper und die Psyche machen nicht mehr mit.
Fazit: Bin jetzt Berufsrentner auf Dauer aber so richtig wohl ist es mir in dieser Rolle auch nicht.......... langweilig.
Wenig Geld, also auch kein Jet Set, keine Weltreisen, kein Porsche, keine Pool und keine Freudenhäuser also auch nicht ganz so
das Wahre ;-) :))

Gruß
Uwe
 

mario100

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Kenne @Anna B. ganz gut und weiß, zumindest, dass sie auch keine "Glaskugel" besitzt, aus der sie die Wahrscheinlichkeit einer problemlosen Verlängerung der EM-Rente herauslesen könnte ... :icon_kinn:

Daher erlaube ich mir mal "stellvertretend" ein paar Bemerkungen dazu, denn sie bekommt (leider) bisher noch immer keine EM-Rente, dagegen habe ich bereits eine mit Befristung schon verlängert bekommen ... in meinem Falle auf "unbefristet" bis zur Altersrente, bin aber auch schon über 60 inzwischen.

Damit stellen sich bei mir Fragen an @Mario 100, die entscheidend sein könnten bei der DRV.



Wie alt bist du und seit wann (Jahr) bekommst du bereits durchgehend EM-Rente ???
Bei einer EM-Rente auf Zeit gibt es keine Grusi für (Dauer-)Rentner (nach Kapitel 4), sondern nur Sozial-Hilfe (nach Kapitel 3) aus dem SGB XII ...

Bereits an diesem Punkt wäre die Frage zu klären, ob du nun einen Verlängerungs-Antrag meinst oder Angst vor einer "Überprüfung" hast, die auch bei Renten ohne Befristung im Bescheid immer angekündigt wird.






Abgeshen davon, dass Bluthochdruck gut medikamentös behandelbar und ganz sicher kein Rentengrund ist, bei Depressionen gibt es (im jüngeren Lebensalter) auch nicht unbedingt eine Rente auf Dauer ...

Kommt aber eher öfter vor, übrigens auch ohne "Einnahme-Nachweis" von Psychopharmaka, nicht jeder verträgt solche Medikamente und nicht Jedem helfen die auch wirklich, ob ich Medikamente nehme oder nicht entscheide ich letztlich selber, denn die möglichen negativen Auswirkungen /Nebenwirkungen /Wechselwirkungen mit anderen lebensnotwendigen Pillen nimmt mir auch kein Arzt ab ... :icon_dampf:

Den Hinweisen, dass man weiter regelmäßig zum Arzt gehen sollte kann ich mich anschließen, wer ernsthaft krank ist und regelmäßig Rezepte für seine Tabletten braucht, wird das sowieso nicht vermeiden können.

Meine Ärzte wurden wegen der Verlängerung nicht angeschrieben, ich hatte auch keine aktuellen Befunde zum Mitschicken (empfehlenswert sich welche für den Zweck von den Ärzten geben zu lassen!), meine EM-Rente lief aber auch gerade erst einige Monate (war am Gericht fast 2 Jahre rückwirkend bewilligt worden).



Kann ich dir nachfühlen, musste (bis zur gerichtlichen Entscheidung) auch fast 2 Jahre Hartz 4 in Anspruch nehmen, war kein "gutes" Gefühl nach fast 40 Arbeitsjahren und immer noch mit festem Job, den man wegen Krankheit aber nicht mehr ausüben kann, überall automatisch als "arbeitsfauler Langzeitarbeitsloser" angesehen zu werden... :icon_dampf:

Das alleine war schon erniedrigend genug, deswegen (NUR weil die DRV keine EM-Rente bewilligen wollte) überhaupt dort um Geld für den Lebensunterhalt und die Miete "betteln" zu müssen ... obwohl mir /uns die SB eigentlich nie was getan haben ... wir waren aber auch nicht oft persönlich dort, haben alles möglichst nur schriftlich gemacht ... :icon_neutral:



Vielleicht war es einfach zu warm in dem Raum, oder dein Vorgänger hat nicht so besonders "frisch" gerochen, warum beziehst du das (depressionsbedingt ?) direkt auf deine Person, wenn jemand mal ein Fenster öffnet, um zu lüften ... das ist doch ein ganz harmloser Vorgang ... was daran ist "erniedrigend" ... :icon_kinn:



Das kannst du selber kaum beeinflussen, das entscheidet (bei jeder Verlängerung) letztlich die DRV, ob man deinen aktuellen Gesundheitszustand noch genauer überprüfen wird (durch Gutachten oder med. Reha-Maßnahmen) oder ob mitgeschickte aktuelle (oder von der DRV angeforderte) Befunde deiner Ärzte als ausreichend angesehen werden, das kann dir Niemand hier voraussagen...

Ich bekam erstaunlicherweise nach knapp einer Woche den Bescheid zur Verlängerung ohne weitere Befristung, ich denke aber, da hat auch mein Lebensalter eine Rolle gespielt und dass bereits die gerichtlichen Gutachter eigentlich klar gemacht hatten, dass keine Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit mehr zu erwarten ist.

Wir brauchen also ganz sicher nicht mehr zum JC in diesem Leben und auf Grusi aus dem SGB XII sind wir zum Glück (bisher wenigstens) auch nicht dauerhaft angewiesen, wir leben lieber bescheiden und unabhängig von den Ämtern mit unseren (beiden) Renten, dafür reicht es gerade so einigermaßen ... :icon_daumen:

Dauerhaft in Rente bleiben kannst du nur, wenn das die DRV so bewilligt, deine unguten Gefühle dem JC gegenüber interessieren die dabei aber nicht ...

Regulär muss eine Zeitrente nach (mehreren) Befristungen über insgesamt 9 Jahre (durchgehend und es darf keine "Arbeitsmarktrente" dabei sein !!!) in die EM-Rente ohne Befristung geändert werden, darum meine Frage, wie lange genau du bereits eine EM-Rente bekommst.

Es ist (meist) richtig, dass es deutlich schwieriger ist, die EM-Rente überhaupt zu bekommen und dass die (ersten) Verlängerungen häufig relativ problemlos bewilligt werden.

Aber es gibt auch da die berühmten "Ausnahmen", wenn die DRV eine EM-Rente auf Dauer einfach noch nicht geben will, wird auch nach mehreren Jahren mal nicht mehr verlängert, nur um den Eintritt der 9-Jahre-Regelung zu vermeiden.

Dann bleibt nur Widerspruch und Klage, in dieser Zeit ist aber das JC wieder zuständig, denn die DRV hat ja (bei Ablehnung der Verlängerung) zunächst beschlossen, dass man wieder Erwerbsfähig wäre ...

MfG Doppeloma
ich bin 27 jetzt.
ich bekomme seit ca. 3 jahren rente.
es wurde schon einmal überprüft,und 2 jahre verlängert.

ich weiss, dass die sich denken,den jungen burschen,der muss schnell ausm bezug raus, bevor das noch chronisch wird.
ich ar beim gutachter und de war auch so unfreundlich dreist.
hat gesagt" sie sind jahrgang 86,es muss was passieren, man kann medikamentös was machen.sie liegen bis 12 inne betten,das muss sich ändern".
kurz drauf bekam ich einen vorschlag für ne rehabilitationsmassnahme,die derselbe mann wohl empfohlen hatte, die ich aber aufgrund meiner körperl. probleme abgelehnt habe.

ich bin bei veschiedenen ärzten i n behandlung, aber ich lehne es (bisher)ab,medikamente zu nehmen (AD),und zudem gehe ich auch in keine klinik.

können die von der drv sagen, sie haben nicht alles getan was möglich ist, als strafe versagen wir ihnen die rente??
denn wenn ich in hartz 4 komme,dann gehts mir wiede richtig dreckig.auf massnahmen, und so weiter da bin ich nicht in der lage zu.
 

saurbier

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Hallo lieber Uwe2010,

mir würden im März die Weiterbewilligungsunterlagen von der DRV zugeschickt.

Inzwischen machen die gegenüber meinem Hausarzt bereits ein Eilverfahren daraus, weil der angeblich die Unterlagen noch nicht zurück geschickt haben soll.

Der Witz dabei, meine derzeitige volle EMR-Arbeitsmarktrente läuft erst zum 31.07. aus, womit ja noch etwas Zeit wäre, wenn man hier hört das die DRV binnen einer Woche entschieden hat.

Da ich ja bereits seit 1998 BU-Rentner (per Gerichtsbeschluss) bin, bleibt jetzt echt abzuwarten wie dir DRV weiter verfahren will. Einen solzialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeitsplatz gibt es derzeit nämlich nicht (bin bei diversen ZAF´s registriert bzw. schon abgelehnt) und als Ü55 wird das immer schlechter.

Und die gesundheitlichen Probleme haben sich natürlich auch nicht gebessert, wie auch wenn die Knochen hinüber sind und man für ein leidliches Leben auf Opiate agewiesen ist.

Vielleicht will man bei der DRV ja noch schnell vor der Rentenreform soviele wie möglch mit dem alten Recht abspeisen.

Zu mario100 sei angemerkt, mit 27 sieht die Situation natürlich ganz anders aus, wie bei uns alten (Ü50 etc.).

Bei einem 27jährigen lässt sich sicherlich mit einer anständigen Therapie auf lange Sicht so einiges machen. Da wird sich die DRV dann sicherlich schon sehr ernsthaft überlegen ob sie ihm einfach so die Rente verlängert.

Wie er hier ja schreibt, lehnt er es ab entsprechende Medikamente zu nehmen noch sich in eine Klinik zu begeben.

ich bin bei veschiedenen ärzten i n behandlung, aber ich lehne es (bisher)ab,medikamente zu nehmen (AD),und zudem gehe ich auch in keine klinik.
Das bedeutet doch im Umkehrschluss für die DRV, der Antragsteller unternimmt nichts um seine Genesung aktiv voran zu treiben. Warum also sollte man ihm neuerlich die Rente verlängern.

Selbst wenn man ihn nicht dazu zwingen kann, in eine Klinik zu gehen, bzw. Medikament zu nehmen, bliebe der DRV die Möglichkeit eine EMR davon abhängig zu machen, denn nach dem SGB sind wir nun mal dazu verpflichtet positiv mitzuwirken und alles was negative Auswirkungen haben könnte zu unterlassen.


Gruß saurbier
 

mario100

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Hallo lieber Uwe2010,

mir würden im März die Weiterbewilligungsunterlagen von der DRV zugeschickt.

Inzwischen machen die gegenüber meinem Hausarzt bereits ein Eilverfahren daraus, weil der angeblich die Unterlagen noch nicht zurück geschickt haben soll.

Der Witz dabei, meine derzeitige volle EMR-Arbeitsmarktrente läuft erst zum 31.07. aus, womit ja noch etwas Zeit wäre, wenn man hier hört das die DRV binnen einer Woche entschieden hat.

Da ich ja bereits seit 1998 BU-Rentner (per Gerichtsbeschluss) bin, bleibt jetzt echt abzuwarten wie dir DRV weiter verfahren will. Einen solzialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeitsplatz gibt es derzeit nämlich nicht (bin bei diversen ZAF´s registriert bzw. schon abgelehnt) und als Ü55 wird das immer schlechter.

Und die gesundheitlichen Probleme haben sich natürlich auch nicht gebessert, wie auch wenn die Knochen hinüber sind und man für ein leidliches Leben auf Opiate agewiesen ist.

Vielleicht will man bei der DRV ja noch schnell vor der Rentenreform soviele wie möglch mit dem alten Recht abspeisen.

Zu mario100 sei angemerkt, mit 27 sieht die Situation natürlich ganz anders aus, wie bei uns alten (Ü50 etc.).

Bei einem 27jährigen lässt sich sicherlich mit einer anständigen Therapie auf lange Sicht so einiges machen. Da wird sich die DRV dann sicherlich schon sehr ernsthaft überlegen ob sie ihm einfach so die Rente verlängert.

Wie er hier ja schreibt, lehnt er es ab entsprechende Medikamente zu nehmen noch sich in eine Klinik zu begeben.



Das bedeutet doch im Umkehrschluss für die DRV, der Antragsteller unternimmt nichts um seine Genesung aktiv voran zu treiben. Warum also sollte man ihm neuerlich die Rente verlängern.

Selbst wenn man ihn nicht dazu zwingen kann, in eine Klinik zu gehen, bzw. Medikament zu nehmen, bliebe der DRV die Möglichkeit eine EMR davon abhängig zu machen, denn nach dem SGB sind wir nun mal dazu verpflichtet positiv mitzuwirken und alles was negative Auswirkungen haben könnte zu unterlassen.



Gruß saurbier

aber kann einem die drv vorschreiben,welchen lebensstil man pflegt,ob und wie oft man zum arzt geht, welche medikamente man nimmt?
ich kanns mir kaum vorstellen.

natürlich ist es positiv wenn man der drv arzt berichte zur verfügung stellen kann,aber dafür haben die eigene ärzte und gutachter, man ist ja noch nicht mal verpflichtet, irgendwelche entbindungen zu erteilen.
 

saurbier

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Hallo du machst es dir etwas einfach, ist allerdings nur meine Meinung.

aber kann einem die drv vorschreiben,welchen lebensstil man pflegt,ob und wie oft man zum arzt geht, welche medikamente man nimmt?
ich kanns mir kaum vorstellen.
Die DRV wird dir sicherlich nicht vorschreiben welchen Lebensstil du zu führen hast.

Allerdings vergisst du hier, du möchtest eine Leistung (Rente) von der DRV und nicht umgekehrt.

Mit der Leistung der DRV ist allerdings verbunden, dass auch du alles notwendige unternimmst was sich eben nicht negativ auf deine Gesundheit auswirkt sondern eher positiv.

Die DRV wird sicherlich niemanden dazu zwingen (noch können) eine OP vorzunehmen, man wird auch niemanden direkt dazu zwingen Medikamente zu nehmen. Sowas ist an ganz harte Gesetze gebunden, was hier aber zu weit führen würde und ggf. etische Diskussion auslösen könnte.

Allerdings kann die DRV über einen längeren Zeitraum ihre Leistung davon abhängig machen, wenn du mit der Verweigerung der Einnahme diverser Medikamente oder einem Aufendhalt in einer Klinik einer längerfristigen Genesung entgegen wirkst.

Wie ich schon geschrieben habe, sind Empfänger von Sozialleistungen ganz gleich ob KG/ALG-I/ALG-II und auch EMR auf Zeit immer zur Mitwirkung verpflichtet.

Beim KG bedeutet dies, alles zu unternehmen um eine Genesung voran zu bringen, beim ALG-I schnellstmöglich eine Tätigkeit zu finden bzw. aufzunehmen/anzunehmen und bei der EMR je nach umstand den Zustand nicht zu verschlechtern bzw. an einer Verbesserung mitzuwirken.

Letzteres trifft im besonderen bei einer vollen EMR auf Zeit zu.

Hier bekommt man eben 3 Jahre Zeit zur Genesung und falls dies eben nicht ausreichend ist eben im Regelfall noch 3 weitere Male und wenn einfach nichts mehr geht bekäme man die volle EMR ohne zeitliche Begrenzung.

Letztendlich musst du im schlechtesten Fall bei einer Ablehung der EMR im Widerspruchsverfahren vor Gericht ggf. mittels Gutachter den Richter davon überzeugen, warum du z.B. als 27jähriger keine Medikamente nimmst und auch nicht in eine stationäre Massnahme zu gehen gedenkst. Nichts desto trotz aber die volle EMR auf Zeit haben willst um zu genesen.

Es gibt leider Gottes Menschen deren Psyche so kaputt ist, dass man da nichts mehr machen kann (kannte ich auch mal), andererseits aber auch solche, denen man mit entsprechenden Mittel einen sehr erträglichen Alltag ermöglicht.

Die Entscheidung wie es mit dir eben weiter geht, liegt eben bei der DRV und den zur Begutachtung heran gezogenen Ärzten.

Was glaubst denn du wie deine Aussichten stehen, wenn dein behandelnder Arzt in einer Anfrage der DRV mitteilt, das du dich weigerst Medikamente zu nehmen noch stationär behandeln zu lassen, wenngleich dies nach seiner Auffassung positiv wäre.

Sicherlich eine Überlegung wert.


Gruß saurbier
 
E

ExitUser

Gast
Hmmm, also mit 27 Jahren und der Einstellung sehe ich die Chance
auf eine weitere Befristung oder gar eine Dauerhafte EM-Rente allerdings
kaum.


liesa
 

Homer450

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Ich habe auch vor knapp 3 Monate mein EU Verlängerung beantragt.
Bis jetzt habe ich noch keinen Bescheid, weiß aber von Freitag wo ich bei der RV angerufen habe, das dieser auf den Weg ist zum SovD.
Was das für ein Bescheid ist weiß ich nicht. Ich Trottel habe vergessen nach zu fragen.
Von mir wollten die ein Gutachten von meinen HA, Lungenfacharzt,und ja sogar von meiner Augenärztin nur weil ich angegeben habe, das meine Sehkraft sich verschlechtert hat, und ich jetzt eine Gleitsichtbrille tragen muss.
Die Augenärztin hatte vermutet das ich nicht mehr sehr gut sehen kann, durch die ganzen Medikamente.
Mein HA und Lungenfacharzt haben auf jeden Fall noch mal darauf hingewiesen das eine befristet Rente keinen Sinn macht, und die sollen die unbefristete Rente genehmigen.
Von meinen Kardiologen wollten sie nichts, weil damals der Gutachter von der RV schon assistiert hat, das mein Herz unwiderruflich kaputt ist.
Die 2 Jahre jetzt der befristeten Rente war ich ständig in Behandlung bei allen meinen Fachärzten und HA und habe an einen Lungenprogramm Teilgenommen ohne das dies was gebracht hat.
Mal sehen jetzt was der Bescheid sagt, der nun kommen soll.
Ich hoffe aber das dieser positiv ist.
Als Nachschlag: Mein HA hat selber empfohlen das es gerade als EU auf Zeit wichtig ist regelmäßig den Arzt aufzusuchen und auch seine Medikamente einzunehmen weil durch die Gefahr verringert wird von einen Gutachter zum nächsten wieder zu müssen.
 

Knirpschen

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hallo liebe forengemeinde,

zitat mario:
natürlich ist es positiv wenn man der drv arzt berichte zur verfügung stellen kann,aber dafür haben die eigene ärzte und gutachter, man ist ja noch nicht mal verpflichtet, irgendwelche entbindungen zu erteilen.
zitat ende.

bist du dir da ganz sicher?
ist man nicht verpflichet durch die mitwirkunspflicht alle unterlagen einzureichen und der schweigeentbindung zwingend zuzustimmen?
 

Homer450

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aber kann einem die drv vorschreiben,welchen lebensstil man pflegt,ob und wie oft man zum arzt geht, welche medikamente man nimmt?
ich kanns mir kaum vorstellen.

natürlich ist es positiv wenn man der drv arzt berichte zur verfügung stellen kann,aber dafür haben die eigene ärzte und gutachter, man ist ja noch nicht mal verpflichtet, irgendwelche entbindungen zu erteilen.

Ich denke mal das dieser Schuss schnell nach hinten los gehen kann, besonders dann wenn man einen Verlängerungsantrag gestellt hat.
Sicherlich werden sie dir nicht vorschreiben können ob du zu einen Arzt gehst, Unterlagen abgibst. Aber glaube mir die können sich auch stur stellen. Oder die lassen dich einfach durch einen Gutachter Dschungel rennen.
Wenn man seine Verlängerung haben möchte dann sollte man auch kooperativ sein.
 

Muzel

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Ich habe nie eine ambulante oder stationäre Therapie von der DRV bekommen und trotzdem meinen dauerhafte Em-Rente bekommen.
Natürlich ist es wünschenswert eine Behandlung zu bekommen, nur leider erhält Sie nicht jeder und dann muss man man sich selber durchwurschteln. Ein ärztlicher Vertrag funktioniert wie jeder Vertrag auch. Ich wollte mich einer medikamentösen Betreuung anvertrauen, wenn ich hätte einem Arzt vertrauen könnte. Die Ärzte glaubten mir nicht und ich ihnen auch nicht.
 

Doppeloma

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Hallo mario100,

ich bin 27 jetzt.
ich bekomme seit ca. 3 jahren rente.
es wurde schon einmal überprüft,und 2 jahre verlängert.
schon sehr überraschend, dass du deine weiteren Lebensziele nur darin siehst, möglichst auf Dauer von EM-Rente und Grusi (SGB XII) zu existieren ("leben" kann man das auf die Dauer ja nicht nennen) ...:eek:

ich weiss, dass die sich denken,den jungen burschen,der muss schnell ausm bezug raus, bevor das noch chronisch wird.
NaJa, nach 3 Jahren EM-Rente ist wohl mit Sicherheit davon auszugehen, dass deine Probleme schon chronisch sind, sehe ich eher nicht (mehr) als Argument an.

Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass man mit entsprechender Behandlung in deinem Alter noch andere Ziele entwickeln könnte, als den Rest des Lebens weiter vor sich hin "zu vegetieren" ... :icon_kinn:

ich ar beim gutachter und de war auch so unfreundlich dreist.
hat gesagt" sie sind jahrgang 86,es muss was passieren, man kann medikamentös was machen.sie liegen bis 12 inne betten,das muss sich ändern".
Richtig ist allerdings auch, dass der Betroffene die Bereitschaft haben muss sich (freiwillig) helfen zu lassen (in welcher Weise genau, sei jetzt mal dahingestellt), man kann eine Behandlung (besonders psychischer Probleme) nicht erzwingen wollen.

Das erzeugt automatisch eine Abwehrhaltung, die ich selber auch kenne ... gerade dieser ständige Druck von außen, die Erwartungen in Berufs- und Privatleben haben dazu beigetragen, dass es immer schlimmer wurde ...

Es ist da (aus meiner ganz persönlichen Sicht und Erfahrung) keine echte Hilfe, wenn alle nur glauben und ständig anraten, dass man all diese Probleme mit Psychopillen und /oder Psychotherapie "locker aus der Welt schaffen könne" ...

Mal davon abgesehen, dass es tatsächlich oft sehr schwierig ist, überhaupt den richtigen Therapeuten zur richtigen Zeit zu finden kann man die realen Probleme auch nicht einfach dauerhaft "weglabern", es kommt natürlich immer auf die konkrete Ursache der psychischen Probleme an.

kurz drauf bekam ich einen vorschlag für ne rehabilitationsmassnahme,die derselbe mann wohl empfohlen hatte, die ich aber aufgrund meiner körperl. probleme abgelehnt habe.
Das herauszufinden ist aber nicht unbedingt das Ziel von Reha-Maßnahmen, dort hatte ich (mit über 50) erstmalig mit Psychotherapeuten zu tun, ich hatte danach keinen weiteren "Bedarf" eine empfohlene "ambulante Psychotherapie" durchzuführen, wie es dann im Reha-Bericht gestanden hat.

Man sollte mich da nur von meiner "Arbeitsunlust und mangelnden Motivation" befreien, die wahren Probleme mit dem (vorhandenen) stressigen Arbeitsplatz interessierten den "Therapeuten" gar nicht ... :icon_evil:

Auf diese "Behandlung" durfte ich dann auch nach Meinung meines behandelnden Psychiaters verzichten, es gibt also kein "Allheilmittel" und wer keine Pillen nimmt und nicht in die Klinik will ... dem steht auch keine Rentenverlängerung zu ???

Das ist deutlich "zu kurz gedacht", meist von Leuten, die noch keine derartigen Gesundheitsprobleme hatten, da ist man nämlich oft nicht mehr in der Lage, so was "positiv und hilfreich" zu sehen und anzunehmen ... :icon_evil:

ich bin bei veschiedenen ärzten i n behandlung, aber ich lehne es (bisher)ab,medikamente zu nehmen (AD),und zudem gehe ich auch in keine klinik.
Es klingt hier allerdings ein wenig "bockig", ich habe das nie abgelehnt, sondern klare Gründe dafür gehabt ... ich vertrage viele Medis nicht so gut und muss wegen anderer Krankheiten trotzdem lebenslang welche einnehmen ... das ist mir wichtiger, als Psychopharmaka zusätzlich zu nehmen, weil man meint (die DRV und deren Gutachter z.B.), damit könnte man mich gewaltsam wieder erwerbstauglich bekommen.

Die (eigentlich) beruflichen Probleme lösen sich dadurch aber nicht "in Luft auf", nur weil man sie mit Pillen "betäubt"/betäuben soll (im Sport nennt man so was Doping ...) ... Schichtdienst und Arbeits-Überforderung sind trotzdem dauerhaft nicht zu ertragen ...

Auch nach einem (angeblich) "erfolgreichen" Klinik-Aufenthalt wären MEINE Probleme noch immer die Gleichen gewesen, nach der "Käseglocke" wäre der "Holzhammer" gefolgt, mich wollte aber auch Niemand (auch nicht die DRV) in eine Akutklinik "zwingen" ...

Die EM-Rente habe ich letztlich trotzdem bewilligt bekommen, es kommt also immer auf den konkreten Einzelfall an, ob was sinnvoll ist oder nicht an Behandlungsmaßnahmen.

können die von der drv sagen, sie haben nicht alles getan was möglich ist, als strafe versagen wir ihnen die rente??
Dann hätte man dir ja keine EM-Rente erst geben (und verlängern) brauchen, bis dahin hattest du ja offenbar diese Behandlungen auch noch nicht wahrgenommen ... die entscheiden das nicht "als Strafe" für versäumte Behandlungsmöglichkeiten, sondern weil sie irgendeine Entscheidung dazu treffen müssen ...

Die Rente wird dir ja nicht "versagt", die wird dann einfach nicht verlängert, wenn dir (zur Prüfung der weiteren Notwendigkeit) eine medizinische Reha vorgeschlagen wird, als Entscheidungsgrundlage dann machst du diese Reha und wenn nicht, dann fehlt deine Mitwirkung und die EM-Rente wird nicht verlängert, darauf besteht nun mal kein Rechtsanspruch.

Sonst bräuchte es diese Befristungen ja gar nicht erst geben, dass du das dann als "Strafe" ansiehst, ist deine persönliche Empfindung, die DRV "bestraft nicht", sondern entscheidet zu gestellten Anträgen.

denn wenn ich in hartz 4 komme,dann gehts mir wiede richtig dreckig.auf massnahmen, und so weiter da bin ich nicht in der lage zu.
Mal ganz ehrlich, vielleicht brauchst du diesen "Gong", um dann einzusehen, dass du dir helfen lassen solltest und nimmst das freiwillig in Angriff ... wovon glaubst du könnte es dir mal besser gehen, wenn du gar nichts machst ...

Psychische Probleme sind denen mit Alkohol oder Drogen nicht ganz unähnlich, viele Betroffene müssen erst ganz "nah am Abgrund" stehen ehe sie sich helfen lassen, was sagen denn deine behandelnden Ärzte so ... oder in welcher Weise "behandeln" die dich eigentlich.

Beim JC kann man eine AU-Bescheinigung abgeben (vom eigenen Arzt) und dann braucht man da auch ohne EM-Rente nicht an Maßnahmen teilnehmen und keine Bewerbungen schreiben ...

Weil man dir keine Rente mehr verlängert bist du ja nicht direkt gesund und arbeitsfähig ... wer AU geschrieben wird, ist aber nicht unbedingt auch EM ...

MfG Doppeloma
 

MissRuhrpott

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@Doppeloma,
ein toller Beitrag,in vielem sprichst Du mir aus der Seele.....:icon_klatsch:

@mario,
Dir wird nichts anderes übrig bleiben als Kompromisse zu machen.
Ich sollte jetzt laut psychiatrischem Gutachten in Therapie und mit AD behandelt werden.(Wobei die Begutachtung eine Farce war,und meine nicht kontrollierbare Grunderkrankung unberücksichtigt blieb....)

In meiner Widerspruchsbegründung habe ich AD abgelehnt,da ich dies schon vor vielen Jahren,sowie Opioidanalgetika,im Rahmen der Schmerztherapie - hier werden AD wesentlich niedriger dosiert als bei psychischen Erkrankungen - versucht habe.Diese wirken aber gar nicht,nicht ausreichend und/oder verursachen noch zusätzliche Schmerzen als NW.Außerdem schränken sie mich mental extrem ein.Mir reichen meine physischen Probleme aber vollkommen.....
Außerdem bin ich von Anfang an in engmaschiger Facharztbehandlung und bekomme das derzeit letzte zur Verfügung stehende Rheumamedikament.
Eine Grundmedikation,die auch keine Gummibärchen sind,besteht natürlich auch die ganzen Jahre,die werde ich mein Lebtag auch nicht mehr los.

Es ist nun mal so,daß man vor der DRV in der Beweispflicht ist und sich rechtfertigen muß.Berechtigte Gründe zur Ablehung von Therapien oder zumindest gut - wenn nicht sehr gut - begründete Zweifel an den Erfolgsaussichten sind ein nicht zu unterschätzender Baustein,will man seine Erwerbsunfähigkeit bestätigt wissen.
Denn irgendwas kramen die immer aus ihrem "Schatzkästchen",und sei es noch so theoriebasiert.
Und das von Leuten die - wie Doppeloma richtig bemerkt - noch keine derartigen gesundheitlichen Probleme hatten.
Auf dieser Basis habe ich mir bei meiner Widerspruchsbegründung immer versucht vorzustellen,daß ich meine Probleme jemandem erkläre der 6 Jahre alt ist :icon_neutral:
 

Muzel

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Das ist wohl war, harmlose Pillen gibt es nicht. Es sind Frauen wegen der Antibabypille gestorben.
 

Existenzminimum

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Das ist wohl war, harmlose Pillen gibt es nicht. Es sind Frauen wegen der Antibabypille gestorben.
Anderseits sind viele aus dem Fenster gesprungen, haben sich vor die Bahn geworfen, die keine AD etc. genommen haben.
Die Frage ist, was deinen o.a. Erkenntnis letztlich bringt? Es gibt viele (kenne einige), die mit AD klarkommen (ohne allerdings nicht), da hat sich hinsichtlich Nebenwirkungen wohl einigs getan.

Ich hab den Eindruck, das ein Teil derjenigen, die Medikamente ablehnt, dies tut um selbst mögliche positive Veränderungen zu verhindern.
 

Muzel

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Du bringst es auf den Punkt. Jede Pillenverordnung ist ein Abwägungsvorgang. Daran sollte auch der Patient beteiligt sein. Deshalb ist eine Zwangsmedikation abzulehnen.
Meine Mutter hat Alzheimer und hat Medikamente bekommen. Sie erkennt mich nur gelegentlich. Aber die Pillen haben komplett ihre Persönlichkeit verändert. Meine Mutter ist nicht mehr die Person, die sie vor der Erkrankung war.
 

MissRuhrpott

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Anderseits sind viele aus dem Fenster gesprungen, haben sich vor die Bahn geworfen, die keine AD etc. genommen haben.
Die Frage ist, was deinen o.a. Erkenntnis letztlich bringt? Es gibt viele (kenne einige), die mit AD klarkommen (ohne allerdings nicht), da hat sich hinsichtlich Nebenwirkungen wohl einigs getan.

Ich hab den Eindruck, das ein Teil derjenigen, die Medikamente ablehnt, dies tut um selbst mögliche positive Veränderungen zu verhindern.
Mit dieser Erkenntnis kommt man zu dem Schluss,daß es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.Und eben das muß man sich selbst,sowie der behandelnde Arzt,bei langjähriger oder gar lebenslanger Medikamenteneinnahme immer vor Augen halten.

Daß sich einiges bei den AD in Hinsicht NW getan hat heißt für den Einzelnen erstmal nichts.Für die Wirkung und NW sind bestimmte Enzyme im Körper für die Verstoffwechselung verantwortlich.Es gibt Menschen,bei denen sie nicht/nicht ausreichend vorhanden sind oder nicht funktionieren.In solchen Fällen werden die NW auch mit der Zeit nicht milder (diese können aber auch allein durch die Zusatzstoffe ausgelöst werden,hatte da selbst schon Aha-Effekte).Oder sie wandeln den Wirkstoff so um,daß er das Gegenteil von dem was er sollte,bewirkt.

Ich kenne auch viele die mit AD und Opiatanalgetika prima klar kommen.Nutzt mir nur nicht wirklich was.......unter Morphium hatte ich - aufgrund der unerträglichen NW! - sogar ernst zu nehmende Suizidgedanken.....bloß raus aus dem Elend....

Bei Medikamenten gibt es keinen "Mainstream",dem man einfach reflektionslos folgt.
Und letzten Endes entscheidet immer noch der behandelnde Arzt.
Und ein Gutachter darf nur Empfehlungen aussprechen,niemals aber in die laufende Behandlung eingreifen.
Es sei denn,es handelt sich um einen Notfall.
 

ikarus

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Du bringst es auf den Punkt. Jede Pillenverordnung ist ein Abwägungsvorgang. Daran sollte auch der Patient beteiligt sein. Deshalb ist eine Zwangsmedikation abzulehnen.
Meine Mutter hat Alzheimer und hat Medikamente bekommen. Sie erkennt mich nur gelegentlich. Aber die Pillen haben komplett ihre Persönlichkeit verändert. Meine Mutter ist nicht mehr die Person, die sie vor der Erkrankung war.


Persönlichkeitsveränderungen passieren bei Alzheimer früher oder später auch ohne Pillen!
Ist ne Abwägungssache!
Man sollte die Mutter so nehmen und lieb haben wie sie ist!
Das ist nicht mehr meine Mutter (Vater), ist nicht mehr die die ich kenne,
höre ich beruflich leider viel zu oft.
Wir in der sozialen Betreuung bekommen von diesen Leuten noch so viel
schönes zurück, das sollten die Angehörigen sehen und nicht immer die schlimmen
Veränderungen!

Aber wir sind bei der EM - Rente und ich schweife ab!

Mein Sohn psychisch krank hat mit 29 Jahren sofort eine unbefristete EM-Rente bekommen.
Er und wir Eltern wären froh wenn er noch Arbeiten könnte aber es geht nicht.
Und ohne Tabletten wäre er aufgeschmissen. Wir hatten es mit und ohne Pillen versucht.
Wir sind keine Freunde von Pillen aber manchmal geht es nicht ohne!
Leider ist die Psyche eine Krankheit die man nicht wie einen Knochenbruch behandeln kann.

Bei psychischen Erkrankungen, Alzheimer, Demenz ist unsere Medizin leider noch steinzeitlich.
Die Ärzte können zwar alles schön beschreiben, wissen aber im Grunde nichts.
 

mathias74

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ich bin 27 jetzt.

ich bin bei veschiedenen ärzten i n behandlung, aber ich lehne es (bisher)ab,medikamente zu nehmen (AD),und zudem gehe ich auch in keine klinik.
Was spricht gegen eine Klinik ?
Wie hälst du es ohne Medikamente aus ?
Wie sieht deine Zukunft mit 27 aus ?
Wie hoch ist deine Rente und kommst du damit zurecht ?

Ich hab auch eine EM-Rente auf Zeit und ich tu alles damit ich da bald wieder raus komm, ich kann von meiner Rente+Grusi dauerhaft nicht leben und will es auch nicht, man will sich auch wieder mal was gönnen zumal mit der Zeit dieses und jenes kaputt geht und man kann sich nichts neues kaufen weil das Geld nicht langt.

Ich nehme alle Möglichkeiten an die mir Angeboten werden um wieder fit zu werden, Einzel - und Gruppengespräche, Sport - leider klappt das mit einer Klinik noch nicht :icon_cry:Widerspruch läuft, von 4 Tabletten bin ich jetzt auf eine runter und das langt-hoffentlich brauch ich sie bald nicht mehr.

Rente schön und gut aber dafür bin ich noch zu jung :biggrin:

Ich bin ja auch ein Exot hier ich hab die Rente obwohl ich sie gar nicht wollte
 

Homer450

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EU Rente und vielleicht Grusi wenn man es braucht beruhigt und schützt vor anderen Behördenwillkür (ALG 2 z.b.)

Ich habe jetzt auch meine Verlängerung der Rente und bin erleichtert auch wenn es nur für 3 weitere Jahre ist.

Wenn man ein wenig finanziell abgefedert ist hilft das doch ungemein sich auf seine Krankheit zu konzentrieren und sich so zu verhalten das man noch ein paar schöne Jahre hat.
Ich weiß das es mir gesundheitlich nicht mehr besser gehen wird, das ist fakt, aber ich versuche so zu leben das ich nicht einroste und ich meine Kinder obwohl die schon Erwachsen sind ein guter Vater bin. Auch das meine Frau nicht so viele Abstriche bei mir machen muss.
Meine Medikament nehme ich regelmäßig, und das sind nicht gerade wenig. Arztbesuche natürlich regelmäßig.
Gegen das hängen lassen mache ich so viel wie möglich bei uns im Haushalt. Ich stehe bis auf das Wochenende um 4:30 Uhr auf, mache zu Haus so weit wie ich kann sauber und koche.
Zwischen durch gehe ich spazieren mit unseren Hund.
Meine Frau arbeitet in Nachtschicht Vollzeit und muss tagsüber schlafen.
Dadurch das sie arbeitet und meine EU Rente nicht gerade klein ist, sind wir Gott sei dank in keinen finanziellen Engpass.
Was ich aber damit sagen möchte egal wie krank man ist, man sollte sich nie aufgeben und hängen lassen, das kann nur die Krankheit verschlimmern und zu immer mehr Depressionen führen.
Medikamente sind Schei... ist klar aber wenn sie die Krankheit mindern können und zu besseren Lebensqualität beitragen, dann OK. Augen zu und durch.
Was mir auffällt ist das gerade junge Menschen sehr schnell an Lebensmut verlieren, verstehe ich aber ihr habt noch viele Jahre vor euch, mit Krankheit oder ohne. Damit müsst ihr klar kommen.
Schafft euch eine Aufgabe und wenn man sich ein kleines Haustier anschafft. Es muss ja kein Hund sein. Hauptsache Aufgabe.
Ich werde auf jeden Fall die Jahre die ich noch habe alles daran setzen das mir noch ein wenig Lebensqualität bleibt. Dazu gehören auch diese blöden Medikamente nehmen und die Arztbesuche.
Und was ich noch vergessen habe, in Juli feiern meine Frau und ich Silberhochzeit und ich glaube das trotz meiner Krankheit ich ein Glas Wein trinken werde zusammen mit meiner Frau.:biggrin:
 

uranus

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hiMario,
eine regelmäßige Behandlung (nachweislich) ist schon von Vorteil und ein gutes Verhältnis zum/zur Haus-oder Facharzt/ärztin. Letztendlich entscheidet das Gutachten
, da haben die anderen schon recht. Aber Depris sind i.d.R. langfristig -klar.
 

mario100

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Was spricht gegen eine Klinik ?
Wie hälst du es ohne Medikamente aus ?
Wie sieht deine Zukunft mit 27 aus ?
Wie hoch ist deine Rente und kommst du damit zurecht ?

Ich hab auch eine EM-Rente auf Zeit und ich tu alles damit ich da bald wieder raus komm, ich kann von meiner Rente+Grusi dauerhaft nicht leben und will es auch nicht, man will sich auch wieder mal was gönnen zumal mit der Zeit dieses und jenes kaputt geht und man kann sich nichts neues kaufen weil das Geld nicht langt.

Ich nehme alle Möglichkeiten an die mir Angeboten werden um wieder fit zu werden, Einzel - und Gruppengespräche, Sport - leider klappt das mit einer Klinik noch nicht :icon_cry:Widerspruch läuft, von 4 Tabletten bin ich jetzt auf eine runter und das langt-hoffentlich brauch ich sie bald nicht mehr.

Rente schön und gut aber dafür bin ich noch zu jung :biggrin:

Ich bin ja auch ein Exot hier ich hab die Rente obwohl ich sie gar nicht wollte

das geld ist natürlich wenig, ist halt hartz 4 niveau.
ich lebe ja nun schon seit 2006 durchgehend so und habe mich dran gewöhnt.
ich will keine AD nehmen wegen folgendem:

ich nehme seit 10 jahren schon blutdruckmittel (betablocker, diuretika, ace hemmer etc),ws mich sehr belastet,da ich es einfach nicht schaffe davon loszukommen.
jetzt seit kurzem muss ich auch thyroxin wegen de schilddrüse nehmen.also 2 fette pillen-keulen.
jetzt noch eine langfristige antidepressiva pille wäre zu viel.

in eine klinik möchte ich nicht da ich nicht gerne langfristig mich an fremden orten aufhalte, nicht gerne mit anderen,fremden menschen auf engem raum bin.und ändern kann eine klink meine probleme auch nicht.
meine zukunft?keine ahnung.
ich habe ja mittleren bildungsabschluss und auch schon seit 2003 3 ausbildungen angefangen.
aber es ging einfach wegen meiner gesundheitlichen,psychischen und familiären probleme nicht.
ehrlichgesagt,denke ich gar keine mehr.
wenn ich sehe, was die ausbildungsleiter und sonstige bosse so für ansprüche haben,könnte ich kotzen.
heutzutage hat ja jeder idiot eine wenigstens angefangenes studium.

und wenn ich wieder in hartz 4 komme,dann meinen die wieder, der junge kerl muss wieder aus der statistik raus,dann kommen die sinnlosen einladungen,massnahmen und so weiter, und dann wirds mit meiner gesundheit wieder schlimmer.
2006 habe ich 2 monate 100% sanktion gehabt, da war ich 19 und habe massnahmen nicht gemacht.keinen plan von recht und rechten.
ich weiss gar nicht mehr wie ich da überlebt habe.
aber ich hab das thema hartz 4 jahrelang mitgemacht, und das war echt hefig(ARGE Bochum)
 

MissRuhrpott

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Was mich besonders wütend macht ist,daß die allwissenden Gutachter mal eben so Medikamente empfehlen,wie Bonbons,
ohne sich auch nur den kleinsten Gedanken über Wechselwirkungen gemacht zu haben.
Aber darin sind die meisten ja ganz groß - Thesen in den Raum werfen,ohne zu reflektieren.Kompetenz geht anders.

Ad sind für mich zwar eh kein Thema,aber bei meinem Medicocktail bliebe sowieso nicht mehr viel Auswahl.
Das gleiche trifft für Betablocker,Diuretika (D. nehme ich u.a. auch) und vieles andere zu:

Wechselwirkungen der Psychopharmaka

Dann muß noch differenziert werden,was das richtige vom Rest wäre.
Und das ist übertragbar auf jedes beliebige Medikament.

Ich bin mal gespannt was bei mir durch den Widerspruch noch kommt.
Sollte da einer meinen ich könnte ja das Cortison dauerhaft erhöhen damit ich ackern gehen kann,
den hau ich den Schrieb um die Ohren.....und dann gibt's mal Nachhilfe vom Fach-Laien..... :icon_dampf:
 

Doppeloma

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Hallo MissRuhrpott,

Was mich besonders wütend macht ist,daß die allwissenden Gutachter mal eben so Medikamente empfehlen,wie Bonbons,
ohne sich auch nur den kleinsten Gedanken über Wechselwirkungen gemacht zu haben.
Aber darin sind die meisten ja ganz groß - Thesen in den Raum werfen,ohne zu reflektieren.Kompetenz geht anders.
Völlig richtig, die ersten (und auch einzigen außer meinen behandelnden Ärzten) Gutachter, die das mal berücksichtigt haben was in Punkto Medikamenten (Unverträglichkeiten /Wechselwirkungen usw.) Sache ist bei mir, mal was hinterfragt haben, das waren die gerichtlich beauftragten Gutachter.

Ad sind für mich zwar eh kein Thema,aber bei meinem Medicocktail bliebe sowieso nicht mehr viel Auswahl.
Das gleiche trifft für Betablocker,Diuretika (D. nehme ich u.a. auch) und vieles andere zu:
Da kann ich mich sofort anschließen, meine Hausärztin schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als mir der Psychiater (beim ersten Besuch ohne Nachfrage was ich schon so einnehmen muss ... :icon_kratz:) eine Packung Psychopharmaka zum Abschied "in die Hand drückte" ..."nehmen sie das mal, damit sie erst mal runterkommen" ...

NaJa, ich habe ihn mir bald (mit Bestätigungen auch meiner Kardiologen) "erzogen", dass ich solche Experimente für mich als lebensgefährlich leider ablehnen muss ... :-(((

Seit der Herz-OP muss ich lebenslang bestimmte Medikamente nehmen, weil eine hohe Neigung zu Rhythmusstörungen/Vorhofflimmern besteht, zusätzlich ist mein Blutdruck oft beängstigend hoch ... das hängt alles irgendwie mit der mechanischen Klappe zusammen ...

Die arbeitet prima und bisher soweit auch störungsfrei, aber solche "Nebenwirkungen" gehören eben auch dazu ... bekämpft werden sie mit Beta-Blocker/Blutdruckmitteln und Gerinnungshemmer ...

Wechselwirkungen der Psychopharmaka

Die meisten AD (auch die modernen) wirken auf das Herz-Kreislauf-System eher negativ ... häufigste Nebenwirkungen sind Herzklopfen /Herzrasen/Blutdruckanstieg usw. meine Hausärztin meinte mal dazu: "wir wollen doch nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben" ...

Beta-Blocker können (als Nebenwirkung) übrigens auch Depressionen auslösen, ich kann mir aber nicht leisten die einfach nicht mehr zu nehmen, um das "auszuprobieren", glaube ich aktuell auch nicht mehr, da es mir inzwischen (seit ich EM-Rente bekomme und nicht mehr verzweifelt darum kämpfen muss) auch psychisch wieder deutlich besser geht ... ganz ohne AD und mit Beta-Blocker ... :smile:

Was ist mir also wichtiger, meine Herz-Gesundheit oder meine Psyche ... naja, wenn der "Motor" nicht mehr will, dann nützt mir die "sonnige Gemütslage" auch nicht mehr viel ... ;-)))

Also beschränke ich mich lieber auf die Medikamente, die meinen Motor ruhig und gleichmäßig "in Gang halten" und störe dieses aktuell gute Gleichgewicht besser nicht durch Medis, die genau das auslösen können, was die Anderen vermeiden sollen.

Die gerichtlichen Gutachter haben das endlich erkannt und für voll genommen, auch die Tatsache, dass ich nur minimale Dosen von allen Medikamenten vertrage und an einigen (in normal üblicher Dosis) schon fast gestorben wäre, haben sie zur Kenntnis genommen ... und im Gutachten vermerkt, dass ich auch bei eventueller "Optimierung" (was immer die darunter verstehen woll(t)en :icon_pfeiff:) der Medikamente nicht mehr Erwerbsfähig bin und werde.

Dann muß noch differenziert werden,was das richtige vom Rest wäre.
Und das ist übertragbar auf jedes beliebige Medikament.
Korrekt, so sehe ich das auch und es geht nicht stur darum ob AD allgemein sinnvoll sind oder nicht (da ist auch noch viel im Nebel, was die Wirkungen überhaupt betrifft), gerade diese Medikamente sollten viel verantwortungsvoller von den Ärzten eingesetzt werden ... auch auf die oft erhöhte Suizid-Gefahr bei Beginn der Einnahme wird eher nicht von den Ärzten hingewiesen ... :icon_evil:

Mein einer Schwiegersohn (inzwischen 40 Jahre alt) kann auch nicht ohne AD, er wurde leider schon in der Kindheit psychisch so kaputt gemacht, dass er nur mit diesen Pillen irgendwie im realen Leben "existieren" kann ...
Meine Tochter bemerkt sofort an seinem gesamten Verhalten, wenn er seine Pillen mal vergessen hat ... mir ist die andere Seite der Medaille also durchaus auch bekannt und bewusst ... er geht übrigens trotzdem Vollzeit arbeiten ... :icon_daumen:

Ich werde ihm ganz sicher nicht empfehlen lieber EM-Rente zu beantragen, solange er das nicht selber als letzte Lösung ansieht, ich glaube ein Kampf wie unserer darum, würde ihm den Rest geben ... :eek:

MfG Doppeloma
 

MissRuhrpott

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Hallo Doppeloma,
ja, leider ist das was Du beschreibst die traurige Wahrheit.

Da kann ich mich sofort anschließen, meine Hausärztin schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als mir der Psychiater (beim ersten Besuch ohne Nachfrage was ich schon so einnehmen muss ... :icon_kratz:) eine Packung Psychopharmaka zum Abschied "in die Hand drückte" ..."nehmen sie das mal, damit sie erst mal runterkommen" ...
Genau - diese Handlungsweise macht leider auch vor praktischen Ärzten ohne Gutachtertätigkeit nicht halt.Wenn man als Patient nicht ständig hellwach ist,kann das ganz böse ausgehen.Nur gut daß Deine HÄ da auch ein Auge drauf hatte.Du hast völlig recht,es wird oft viel zu verantwortungslos mit diesen,aber auch anderen,Medikamenten umgegangen.

Die meisten AD (auch die modernen) wirken auf das Herz-Kreislauf-System eher negativ ... häufigste Nebenwirkungen sind Herzklopfen /Herzrasen/Blutdruckanstieg usw. meine Hausärztin meinte mal dazu: "wir wollen doch nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben" ...
AD greifen auch in den Stoffwechsel ein und sorgen bei Dauereinnahme für erhebliches Übergewicht.Ich bin jetzt gerade an der Grenze zum Übergewicht durch 15 kg Cortisonbedingte Zunahme,mir reicht's.Bei Rheuma macht sich jedes Kilo noch mehr bemerkbar.....

Wegen Herzrasen/Klopfen mußte ich schon Rheumamedikamente absetzen - Anweisung vom Doc.Mein Blutdruck war von Jugend an zu niedrig,bin ständig umgekippt.Seitdem ich auf Rheuma behandelt werde ist der normal,da habe ich nie mehr ein Problem gehabt,und so soll es auch bleiben.

Ich meine ja auch immer,die Gutachter sehen einen zum ersten mal,nur wenige Minuten,und meinen dann alles zu wissen.Resultat ist dann nicht selten,daß "mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird".Und das auch noch unter Nichtbeachtung evtl lebensgefährlicher Folgen.....ein absolutes "Aufregerthema" für mich :icon_dampf:

Was ist mir also wichtiger, meine Herz-Gesundheit oder meine Psyche ... naja, wenn der "Motor" nicht mehr will, dann nützt mir die "sonnige Gemütslage" auch nicht mehr viel ... ;-)))
*Ironie an* Da bleibt ja noch die Möglichkeit als Held in den Zenit aufzusteigen - im Dienste des Vaterlandes sozialverträglich verschieden :icon_twisted:
Ich sag ja - Aufregerthema.......

... auch auf die oft erhöhte Suizid-Gefahr bei Beginn der Einnahme wird eher nicht von den Ärzten hingewiesen ... :icon_evil:
Dazu habe ich gestern noch ein Statement von einem Psychiater gelesen.Seine Aussage war,daß Suizidgedanken zum einen erst durch die Einnahme entstehen können,andererseits aber einige von denen,die diese schon vor der Einnahme hatten,ihren Plan erst durch die neu gewonnene Agilität in die Tat umsetzen.Sehr erschreckend.....

..... er geht übrigens trotzdem Vollzeit arbeiten ... :icon_daumen:
Dein Schwiegersohn hat scheinbar die passenden und funktionierende Enzyme :icon_daumen:
Ich stehe unter diesen Medikamenten gar nicht mehr auf.....und wenn ich dann mittags aus dem Bett krabbele bin ich nicht nur durch die Schmerzen und Entzündungen eingeschränkt,sondern auch in hohem Maße mental.
Und dieser Zustand ist für mich so furchtbar,daß ich dann tatsächlich reale psychische Probleme bekomme inkl Suizidgedanken.
Wobei sich AD in der Schmerztherapie wirklich etabliert haben.Aber selbst in den geringen Dosen hauen die mich total um.
Die können sich drehen und wenden wie sie wollen - mit arbeiten wird das bei mir nichts mehr,nichtmal 3 Stunden.
Nach maximal 2 Tagen stecke ich in so einem dicken Schub,daß ich kaum noch auf die Toilette komme......nein danke,das brauche ich nun wirklich nicht.

Na mal sehen,was wird.Widerspruch läuft,warten und hoffen......
 

Muzel

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Psychopharmaka wirken bei einen bei anderen führen sie zum Tod. aus meinem Bekanntenkreis ist einer mit Urlaubsschein der psychiatrischen Klinik an SM (sich selbst mit Stein ertränkt) und die andere hat sich nach Entlassung erhängt. Und als Entlastung bekommt man zu hören, dass man nicht alles voraussehen kann. Ich finde diese Ausrede billig.
 

Existenzminimum

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Ich erinner mal, dass es hier um den User Mario100 geht, nicht (wieder mal) um die Gelegenheit die Krankengeschichten anderer User auszubreiten....:cool:
 

Homer450

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Ich erinner mal, dass es hier um den User Mario100 geht, nicht (wieder mal) um die Gelegenheit die Krankengeschichten anderer User auszubreiten....:cool:
Das ist richtig, trotzdem schadet es nicht wenn andere berichten, wie es ihnen ergangen ist und wie sie sich verhalten, das kann unter Umständen dazu führen das man selber noch mal über sich nachdenkt und ein paar positive Aspekte für sich nutzen kann.
Beispiele von anderen User helfen viele andere besser als man glauben kann.
Wenn man ein wenig von Psychologie versteht dann weiß man was gemeint ist.
Und wir sind doch ein ein Hilfe Forum, oder nicht?
 

Muzel

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Existenzminimum kann sagen was er will, die eigenen Erfahrungen zählen mehr. Die Leute, die sich wegen Fehlleitungen der Psychiatrie jetzt tot sind, die haben für mich einen Namen und die Ausrede finde ich zum kotzen, dass man nicht alles voraussehen kann. Wozu haben diese Leute studiert?
 

saurbier

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Hallo liebe(r) Munzel,

nichts für ungut, ich kenne einige Leute mit psychischen Problemen, selbst meine Mama litt jahrelang daran, besonders nach dem frühen Tod meines Papas.

Gute Ärzte hierfür zu finden ist sicherlich nicht einfach, denn die Pharmaindustrie macht es denen heute viel zu einfach.

Häufig wird leider auch allzu oft den Beschwerden gar nicht mehr auf den Grund gegangen, dass ist nicht nur bei psychisch kranken so, sondern auch bei anderen Gesundheitsproblemen.

Aber leider kenne ich auch 2 Personen, welche es irgendwie bis heute geschafft haben sich mit ihren "angeblich" ach so schweren psyschischen Problemen erfolgreich vor einer Arbeit zu drücken.

Es gibt eben auch die andere Seite.

Sicherlich kann es sein, dass hier besagte Person mit 24 Jahren psychische Probleme hat, sowas können wir ja mangels fehlender Ausbildung nicht so einfach wissen.

Dennoch erscheint mir "persönlich" der Auftritt nicht sehr seriös.

Wer so ernsthaft krank ist, vor allem in einem Alter wo er das ganze Leben noch vor sich hat, hegt den Wunsch in Rente zu bleiben (EMR auf Zeit), aber will sich weder mit Medikamenten noch stationär behandeln lassen und möchte gleichzeitig weg vom Jobcenter weil man ihn dort erniedrigt.

Vielleicht sollte man mario 100 mal darauf aufmerksam machen, dass die DRV vor einer Rente zuerst mit einer Reha den Versuch zu unternehmen hat, ob nicht wieder eine Arbeitsfähigkeit erreicht werden kann. Wann sie sowas macht, dass bleibt ihr überlassen.

Sofern er bisher keine Medikamente nehmen will, noch in eine Stationäre Maßnahme geht, könnte auch die DRV auf den Einfall kommen, ihn in eine stationäre Rehabilitation zuschicken denn über entsprechende Häuser verfügt die DRV.

Wie auch bei mir aktuell und sicherlich allen anderen die eine Weiterbewilligung der EMR beantragt haben, dürfte sicherlich auch bei mario 100 die DRV entsprechende medizische Auskünfte bei den behandelnden Ärzten für einen Weiterbewilligungsantrag zu grunde legen.

Wenn dort dann im medizinischen Bericht ausgeführt wird, dass der Antragsteller keine Medikamente nehmen will noch in eine stationäre Massnahme will, könnte die DRV ggf. zur Prüfung des aktuellen Gesundheitszustandes eine stationäre medizinische Reha voran schicken, um so abzuklären wie es weiter geht.

Wie gesagt kann, muss aber nicht.


Gruß saurbier
 

Existenzminimum

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Existenzminimum kann sagen was er will, die eigenen Erfahrungen zählen mehr. ...
Ich spreche ganz sicher nicht gegen eigene Erfahrungen bzw. deren personenbezognene Konsequenzen daraus. Aber wenn die Individualität so hochgehalten wird, sollte man sich mit allgemeinen Ratschlägen dann auch zurückhalten und seine individuelle, persönliche Krankengeschichte nicht als direkten oder indirekten "Masstab" in so einem thread darstellen. (Ironie on: Das gehört in den "Ach-ich-bin -ja so-krank- und-muss-das-zu- jedem- möglichen Zeitpunkt- loswerden-Thread", der noch zu eröffnen wäre. Ironie off.
Btw: Die Leute, die ich kenne und wirklich leiden gehen mit ihrer Darstellung dessen eher sparsam um.. .)



Die Leute, die sich wegen Fehlleitungen der Psychiatrie jetzt tot sind, die haben für mich einen Namen und die Ausrede finde ich zum kotzen, dass man nicht alles voraussehen kann. Wozu haben diese Leute studiert?
Dies Leute gibt es sicher auch, keine Frage. Soll das jetzt die Orientierung für Mario100 sein? Damit ist ihm nicht geholfen.

Allerdings will er wohl lieber keinen anderen Input, als solchen, der ihm möglichst den Status als Dauerrentner gewährt. Dafür sehe ich jetzt allerdings nicht die Notwendigkeit. Und dafür sind andere ja auch kompetenter.
 

Muzel

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Existenzminimum. wonach richtest du dich denn, wenn nicht an persönlichen Erfahrungen bei Entscheidungen, die Zukunft betreffend? Leider gibt es keine objektiven Erkenntnisse für Entscheidungen. Die Zukunft ist und bleibt ungewiss.
 

Muzel

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Saubier, nach langer Krankheit wieder auf die Füße zu fallen ist ein Akt. Mein Chef hat meine lang andauernde Krankheit noch in mein Arbeitszeugnis geschrieben. Das er das nicht durfte, dürfte er eigentlich wissen. Natürlich hätte ich klagen können, aber die Lücke war da und wäre im Erklärungsnotstand gewesen. Denn ich weiß nicht, ob man was daran machen kann, wenn der AG wahrheitsgemäß schreibt, dass man nur 3 Monate gearbeitet hat und dann ein Jahr später gekündigt wird.
 

MissRuhrpott

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@Existenzminimum,
nur weil Du vielleicht zig Leute kennst die diese und jene Medikamente nehmen,und die auch ach so super vertragen,oder sich so oder anders verhalten (der Schuh "allgemeine Ratschläge" passt Dir wie angegossen) hast Du garantiert nicht das Recht,den Erfahrungsaustausch von wirklich Betroffenen durch den Dreck zu ziehen.
Das zeigt nur,daß Dein Horizont da endet,da Du aufgrund Nicht-Betroffenheit an dieser Stelle eben keinen Zugang zum Thema hast.
Und Menschen mit Taktgefühl halten sich dann dezent zurück bzw am besten ganz raus.
 

saurbier

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Hallo liebe(r) Munzel,

du kannst mir glauben, ich weiss was es heißt, wenn man nach langer Krankheit und dann auch noch wie durch ein Wunder wieder in Arbeit kommt.

Ich hab das von 1997 bis Ende 2002 mitgemacht, auch wenn dieser Zeitraum noch nicht einmal "so" lang war.

Und trotz meiner damaligen BU-Rente und der damit verbunden sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeit habe unendlich viele Tage gehabt, wo ich mich trotz extremer Schmerzen zur Arbeit zwingen musste.

Und niemand sollte dem Irrglauben unterliegen, dass es mir aktuell (volle EMR auf Zeit) bei der Ausführung meines Minijob auch nur im geringsten leicht fällt der Arbeit nachzukommen. Ja der Job verlangt keinen besonderen körperlichen Einsatz, ist zeitlich dazu noch sehr kurz, aber dennoch fällt mir inzwischen jeder Meter den ich laufen muss extrem schwer. Das ist halt die andere Seite der Medallie (Rente).

Aber andererseits wird mir seitens meines Hausarztes dazu geraten in Bewegung zu bleiben, selbst wenn es nur 50m am Stück sind.

Mein Trost ist dann immer, dass wenn ich danach wieder zu Hause bin, ich ja ausgiebig verschnaufen kann.

Aber was bleibt einem andererseits schon übrig, wenn man sich nicht von der Willkür eines Amtes und damit manch tollen SB abhängig machen will.

Wenn ich dann heute meinen ehemaligen Arbeitskollegen, welcher den ach so tollen Ärzten die ihm zu einem kleinen Eingriff an der WS geraten haben, der heute nur noch mit stärksten Opiaten leben muss, eben weil die OP negativ verlief sehe, da danke ich Gott das mir der Prof. in der Uni-Klinik damals unbedingt von einer OP abgeraten und stattdessen langfristig neben einer BU-Rente auf BTM setzte.


Gruss saurbier
 

Existenzminimum

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@Existenzminimum,
nur weil Du vielleicht zig Leute kennst die diese und jene Medikamente nehmen,und die auch ach so super vertragen,oder sich so oder anders verhalten (der Schuh "allgemeine Ratschläge" passt Dir wie angegossen) hast Du garantiert nicht das Recht,den Erfahrungsaustausch von wirklich Betroffenen durch den Dreck zu ziehen.
Deine Interpretation.




Das zeigt nur,daß Dein Horizont da endet,da Du aufgrund Nicht-Betroffenheit an dieser Stelle eben keinen Zugang zum Thema hast.
Und Menschen mit Taktgefühl halten sich dann dezent zurück bzw am besten ganz raus.
Woher willst du wissen, das ich nicht betroffen bin? Weil ich nicht ja und Amen zu allem sage? Und wenn du Taktgefühl hast, dann halte dich doch selbst zurück oder mache einen eigenen thread zu deiner Krankengeschichte auf.
 

Existenzminimum

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...Denn ich weiß nicht, ob man was daran machen kann, wenn der AG wahrheitsgemäß schreibt, dass man nur 3 Monate gearbeitet hat und dann ein Jahr später gekündigt wird.
Wenn du es nicht weißt, warum lässt du es nicht anwaltlich klären?

...wonach richtest du dich denn, wenn nicht an persönlichen Erfahrungen bei Entscheidungen, die Zukunft betreffend?
In Bezug auf den TE ist es doch so, dass er hinsichtlich AD noch gar keine Erfahrung hat. Dann kommen andere und reitreitählen lang und breit, warum sie keine AD nehmen oder mnehr nehmen. Was soll das dem TE bringen? So gut wie gar nichts.

Hinsichtlich Medikamente habe ich selbst verschiedenste und z.T. gegensätzliche Erfahrungen machen können. Gleiches Medikament einmal geholfen, einmal nicht. Projektion in die Zukunft? Schwierig, offen.

Auch die persönlichen Kriterien sind ja eben nicht "objektiv" und können auch in die Irre führen. Zwangsmedikamentation außer in lebensbedrohlichem Zustand ist abzulehnen, klar. Aber lass dir mal von Leuten erzählen die Nachbarn von psychatrisch erkrankten Leuten sind, die ihre Medis nicht nehmen und dann den anderen das Leben zur Hölle machen. Da "hilft" dann nur die Geschlossene.
 

Muzel

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Die "Geschlossene" hilft auch nicht jeden. Meine Tante musste dorthin und als wieder herauskam, hat sie sich an der Heizung aufgehängt.
 

Caso

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Die "Geschlossene" hilft auch nicht jeden. Meine Tante musste dorthin und als wieder herauskam, hat sie sich an der Heizung aufgehängt.
Vielleicht doch zwischendurch nochmal den Beitrag 1 lesen?
Und bei der Sache von Mario bleiben?
Wie wärs?

Ich hab auch n Onkel, und der....:icon_pause:
 

Muzel

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Grundsätzlich ist es nicht abwegig über einen stationären Aufenthalt nachzudenken, wenn man in Rente bleiben will.
 
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