In der abschließenden EKS vergessen, Ausgaben für Warenankäufe aufzuführen - Kann man nach Abgabe noch nachbessern? (1 Betrachter)

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Dirk B.

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Hallo in die Runde,

ich habe ein Problem mit meiner abschließenden EKS.

Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe mich Mitte Mai mit einem Grippevirus infiziert und war ca. 6 Wochen lang krank. In diesen Zeitraum fiel der Abgabetermin meiner EKS. Diesen habe ich zunächst telefonisch um 10 Tage verlängern lassen und mich dann nicht weiter darum gekümmert. Da ich deshalb wegen fehlender Mitwirkung mit der Einstellung der Zahlungen gerechnet habe, bin ich ca. am 10. Juni zum Arzt gegangen und habe mich für 2 Wochen krank schreiben lassen. Dies habe ich jedoch nicht dem JC gemeldet und ca. am 20.6. erhielt ich per PZU die erneute Aufforderung, meine Unterlagen endlich einzureichen.

Gesundheitlich immer noch angeschlagen und noch immer nicht im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte habe ich die EKS erstellt und fristgerecht am 30.06. abgegeben. Da ich immer einige hundert Buchungen bearbeiten muss, ist das sehr aufwändig.

Nun sind mir dabei einige Fehler unterlaufen: Zum einen habe ich anfallende Dispozinsen mit als Kosten aufgeführt, zum anderen habe ich übersehen, Ausgaben für den Ankauf von Waren geltend zu machen. Für diese Ausgaben sind sowohl Quittungen als auch Abbuchungen von meinem Geschäftskonto vorhanden. Aufgrund der Versäumnisse habe ich für das JC Einnahmen erzielt und ich soll bis zum kommenden Montag dazu Stellung beziehen. Ich habe in dem genannten Zeitraum keine Einnahmen erzielt. Eher im Gegenteil: Da die Geschäfte ziemlich schlecht liefen, bin ich ziemlich ins Minus gerutscht.

Nun meine Fragen: Ist es möglich, die getätigten Ausgaben nachträglich geltend zu machen? Soll ich als Grund für die Fehler in der Abrechnung meinen schlechten Gesundheitszustand angeben oder diesen besser verschweigen?

Ich hoffe, Ihr könnt mit in diesem Fall weiterhelfen.
DirkB.
 

Dirk B.

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Hat niemand eine Idee, was ich schreiben könnte?:rolleyes:
 

Amethrin

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ich habe keine Erfahrung aber es ist doch logisch, dass du versuchen musst die Ausgaben geltend zu machen. Ich würde sagen, dass ich krank war. Es kann nicht sein, dass man nicht krank sein darf. Und dass unsereins auch angeschlagen leisten muss ist nun mal so.
 

DoppelPleite

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Stecke jetzt zwar nicht in der Materie so drin, aber Fehler können jedem mal passieren und ich glaube es spricht nichts dagegen diese im Nachhinein zu berichtigen. Nachweise kannst Du ja anführen, um die Sache glaubhaft zu machen.
Die AU in dem Sinne würde ich außen vorlassen, was willst Du damit auch erreichen.

Wenns hart auf hart kommt könnte man den SB des JC noch zutrauen, dass dieser von Dir eine Geschäftsunfähigkeitsbescheinigung für die abweichenden Posten verlangt. Dann dreht sich auf einmal ein ganz anderes großes Rad mit, welches aktuell still steht.

Nur mein Gedankengang dazu, ohne Gewähr :wink:
 
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