In den Büros des Hagener Jobcenters macht sich Angst breit (1 Betrachter)

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Martin Behrsing

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WAZ_HA_12-10-05_Angst_im_Jobcenter

Jobcenter

In den Büros des Hagener Jobcenters macht sich Angst breit


Seit der tödlichen Messerattacke von Neuss wächst auch im Jobcenter Hagen die Angst. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen. Seit der tödlichen Messerattacke im Jobcenter Neuss wächst auch in Hagen die Angst. Mitarbeiter werden häufiger beleidigt und bedroht. Anfang dieser Woche ist einer der Kunden in ein Büro marschiert, als ein Mitarbeiter telefonierte. Er hat den Schreibtisch umrundet und auf die Gabel gedrückt. Die Stimmung unter den Kunden wird aggressiver.



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Jobcenter: Personalrat fordert Sofortmaßnahmen

In den Büros des Hagener Jobcenters macht sich Angst breit

Sofortmaßnahmen fordert indes Personalrätin Karin Müller-Sieg. „Das Sicherheitspersonal aufzustocken wäre ein sichtbares Zeichen. Zumindest so lange, bis die Ergebnisse des Arbeitssicherheitsausschusses greifen.“

Für mehr Anerkennung der Arbeit, die im Jobcenter geleistet wird, wirbt Eva-Maria Kaus-Köster. „Ein Achtel der Hagener Bevölkerung wird von uns betreut. Damit tragen wir erheblich zum sozialen Frieden in der Stadt bei“, so die Geschäftsführerin, „die Menschen, die zu uns kommen, befinden sich oft in einer extremen Lebenssituation. Sie haben Angst um ihre Existenz. Unseren Mitarbeitern bleibt nicht anderes übrig, als nach Gesetzeslage zu entscheiden. Das ist keine einfache Situation.“

Jens Stubbe

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https://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/personal-und-kunden-schuetzen-1.1126132
 

Curt The Cat

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AW: n den Büros des Hagener Jobcenters macht sich Angst breit

JC-Vorstandsvorsitzender Thomas Lenz meinte:
... „liegt nicht die Lösung des Problems.“ .. .„wir es mit einem kaum noch händelbaren Gesetz zu tun haben ...
Mal abgesehen von dem restlichen "Inhalt" ...

händelbaren
-> meint -> nicht zu handhabenden ...

Boah ... was k**** mich dieses Neusprech/ Denglish an ...


:icon_kotz:
 

hartaber4

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Solange das Prekariats-Handling noch gelingt....
 

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"Unseren Mitarbeitern bleibt nicht anderes übrig, als nach Gesetzeslage zu entscheiden. Das ist keine einfache Situation."

auf deutschland bezogen: wäre schön, wenn sie sich an die gesetze halten würden!!!
 

Shamo

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Das Sicherheitspersonal aufzustocken wäre ein sichtbares Zeichen.
Stocken "die" das Sicherheitspersonal auf, dann bringt der Beistand meines Beistandes seinen Beistand mit zum Termin, nicht das noch gefragt wird, weswegen man zu viert kommt.
 

hartaber4

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Stocken "die" das Sicherheitspersonal auf, dann bringt der Beistand meines Beistandes seinen Beistand mit zum Termin, nicht das noch gefragt wird, weswegen man zu viert kommt.
3 Beistände sind auch das Limit.... frage mich jetzt nicht nach dem Aktenzeichen der Entscheidung.

Wobei SB, die mit der Sache nicht betraut sind, auch nichts damit zu tun haben dürfen (natürlich so ein Definitionsding..).
 

vagabund

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Unseren Mitarbeitern bleibt nicht anderes übrig, als nach Gesetzeslage zu entscheiden
Das wäre in vielen Fällen ja schon mal die halbe Miete, wenn sie es tun würden. Aber wenn es Weisungen von "oben" gibt, genau das nicht zu tun ....

bleibt nur der Rechtsweg, nur der heilt nicht die psyschichen Auswirkungen bei den Betroffenen.
 
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ExitUser

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"Unterschreiben Sie dieses hier und zwar sofort, oder ich sanktioniere Sie wegen mangelnder Mitwirkung. Sie wissen, wir sitzen am längeren Hebel. Klagen Sie halt, das tangiert uns nicht, wir haben Zeit."
Als klitzekleines Beispiel genannt.

Dieser menschenverachtende Zynismus ist wirklich nur schwerstens zu ertragen.

Es bleibt das Restrisiko ,Mensch’, das wir nicht ausschließen können.“
Das Restriskio Mensch kann man auch solange gängeln und in die Ecke treiben, bis es anfängt um sich zu beissen wie ein geprügelter Hund.

Ausschließen nicht – wohl aber minimieren. Darin sind sich Personalrat und Geschäftsführung einig. Deshalb hat Eva-Maria Kaus-Köster den Ausschuss für Arbeitssicherheit zusammengerufen. „Dazu wollen wir uns externen Sachverstand holen“, so die Geschäftsführerin. Gleichzeitig kündigt sie an, Kontakt zu Polizei und Staatsanwaltschaft zu suchen, um auszuloten, welche Vorkommnisse künftig zur Anzeige gebracht werden.
Bravo! Nix, aber auch überhaupt nix verstanden!
 

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"Unterschreiben Sie dieses hier und zwar sofort, oder ich sanktioniere Sie wegen mangelnder Mitwirkung. Sie wissen, wir sitzen am längeren Hebel. Klagen Sie halt, das tangiert uns nicht, wir haben Zeit."
Als klitzekleines Beispiel genannt.

Dieser menschenverachtende Zynismus ist wirklich nur schwerstens zu ertragen.

Das Restriskio Mensch kann man auch solange gängeln und in die Ecke treiben, bis es anfängt um sich zu beissen wie ein geprügelter Hund.



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