Immobilie jetzt als Bares - Was beachten ?

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loewenrudel

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Hallo,

ich bin (war) Mitglied einer Erbengemeinschaft und habe den Wert meines Anteiles beim Erstantrag durch Beleg des Wertes der für Erbschaftssteuer veranschlagt wurde nachgewiesen. Nun hat sich ein Interessent für das Häuschen gefunden, der allerdings nicht den mittlerweile durch Gutachten festgesetzten Verkehrswert zahlt, da das Haus in der Versteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft ist und dort für die Hälfte des Verkehrswertes bereits einmal nicht ersteigert wurde. Da nun der Folgeantrag ansteht und sich der Vermögenswert geändert hat, würde mich interessieren:

Kann mir nun ein "Strick" gedreht werden, daß ich meinen Anteil unter Verkehrswert verkaufe ?
Und besteht ein Unterschied zwischen Grundbesitz (Geld gebunden) und dem nun entstehenden Bargeld ?
Handelt es sich dabei um einen Zugang von Vermögen ? Oder nicht, da das Vermögen bereits bestand, wenn auch in anderer Form ?

Im voraus vielen Dank.

MfG
Heiko
 

wolliohne

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Grundsätzlich

muss Vermögen und ein Zugang natürlich angegeben werden !

evtl. Änderungen sind unverzüglich der ARGE mitzuteilen.

Alles gute
 

loewenrudel

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Re: Grundsätzlich

Hallo,

Zugang und Vermögen geht schon klar. Hab ich im Erstantrag auch pflichtbewußt angegeben ;-)

Nur verändert sich durch den Verkauf meines Anteils der Wert nach unten und auch der "gebundene Charakter" des Vermögens.
Deshalb meine Fragen.

Gruss
Heiko
 
A

Arco

Gast
?? liegt der Verkehrswert des Hausanteiles innerhalb Deines normalen Schonvermögen ( jetzt 150 Euro x Lebensalter ) und somit "normales" Vermögen oder

?? war das Hauseigentum bisher eigengenutzt und dadurch "Sonderschonvermögen"

Die Antworten hängen davon stark ab .......
 

loewenrudel

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Hallo,

also kein eigengenutztes Wohneigentum und keine "Beanstandungen" wegen der Vermögenshöhe bei Erstantrag 7/2006.

Nun etwas spitzfindig evtl.: Es handelt sich dann ja nun nicht um einen "Zugang" von Vermögen, da das "Vermögen" ja bereits bestand, allerdings in Form eines Erbanteils. Nun hat sich nur der Erbanteil in "Bares" verwandelt und zudem die Höhe noch nach unten verändert.

Also was tun ? Und welche Pflichten ?

Gruss
Heiko
 
A

Arco

Gast
.... dann müßte es nach meiner Meinung eine reine Vermögensumwandlung sein - also von Schonvermögen in Hauserbteil nach Barvermögen.

Wie gesagt innerhalb der Schonvermögensgrenzen.

Das der Betrag nun nachweisbar weniger wird und nicht "verschleudert" wurde müßte unschädlich sein.

Also eigentlich nur den Vorgang bei der Arge melden wenn soweit ....

So, wenn es nicht selbstgenutztes Wohneigentum war.
 

loewenrudel

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Hallo,

der ursprünglich gemeldete Betrag lag dem Steuerbescheid für die Erbschaftssteuer zugrunde, also eher ein imaginärer vom Finanzamt angesetzter Betrag.
Der nun erzielte Betrag kam durch Angebot und Nachfrage zustande. Ich bin einfach vorsichtig im Umgang mit dem Amt geworden, dachte nicht daß die hier teilweise geschilderten Vorgänge tatsächlich in der Realität passieren ;-)

Gruß
Heiko
 

loewenrudel

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Hallo,

noch abschliessend eine (vielleicht doofe) Frage: Der Schonvermögensbetrag gilt auch für den Lebenspartner ? (Frau hat Minijob und kriegt ergänzendes ALG 2)

Ich glaub ich muss mich mal mehr mit der Materie beschäftigen

;) Die ARGE macht mich sonst noch zum :x , bisher ganze Energie in Jobsuche gesteckt :)

Gruss
Heiko
 
A

Arco

Gast
loewenrudel meinte:
Hallo,

noch abschliessend eine (vielleicht doofe) Frage: Der Schonvermögensbetrag gilt auch für den Lebenspartner ? (Frau hat Minijob und kriegt ergänzendes ALG 2)

Ich glaub ich muss mich mal mehr mit der Materie beschäftigen

;) Die ARGE macht mich sonst noch zum :x , bisher ganze Energie in Jobsuche gesteckt :)

Gruss
Heiko
.... richtig, der Ehepartner hat auch den eigenen Schonvermögensbetrag gem. Lebensalter.

Übrigens können rechnerisch beide Beträge zusammengezählt werden (nur bei Ehegatten) wenn z.B. der Betrag des Hauses doch höher wäre als Dein Schonbetrag ....
 
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