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Immer-wieder Einladungen an Arbeitstagen

OnkelJosch

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#1
Hallo zusammen,
das Mobcenter schickt mir nun zum X-ten male ein Einladungsschreiben für Tage an denen ich meinem Minijob (seit>10Jahre) nachgehe.

Jedes mal sende ich dem/der SB/in dann das in der Einladung beigefügte Schreiben
(Der Aufforderung auf Blatt 1 vom xx.xx.20xx zur persönlichen Meldung am xx.xx.20xx werde ich aus folgenden
Gründen nicht nachkommen :)
per Brief/Fax mit dem o.g. Hinweis zu.

Leider scheint das eine großer Aufwand zu sein sich die "Arbeitstage" zu notieren/Merken, denn dies ist nun mal wieder die DRITTE Einladung hintereinander wo Sie es nicht raffen.:cheer2:
Langsam geht es mit auf Deutsch gesagt auf den S:censored:ck und auch ins Kleingeld denen jedes mal dasselbe mitteilen zu müssen.

Meine Frage hierzu wäre nun, sollte man irgendwie weiter dazu vorgehen (z.B. DAB) und gibt es da eine Regelung zu den mir unnötigerweise entstehenden Kosten, bzw. kann man das i.w. geltend machen ...
...oder schon mal ankündigen?
Gruß
 

HartzVerdient

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#2
Meine Frage hierzu wäre nun, sollte man irgendwie weiter dazu vorgehen [...]
Da wirst du nicht viel machen können. Meiner Ansicht nach, möchte man dir auch nix böses. Es sind automatische Prozesse, die da im Hintergrund laufen. Teilweise auch unterschiedliche Abteilungen im Jobcenter die da wirken.

Deine SB wird sicherlich nicht jeden Tag den Rechner anwerfen und nach deinem Namen suchen, um zu sehen, wann der Termin passt.

Da sind automatische Prozesse im Gange bzw. eine andere Abteilung, die die Termine vergibt und per automatischem Prozess heraussendet. Das Einzige was deine SB bekommt ist der Termineintrag in ihrem Kalender, wonach du am Tag XYZ zu erscheinen hast.

Also: Wenn der Termin stattfindet, dann bitte vernünftig mit der SB reden und keinen Stress veranstalten. Die kann bzgl. der internen Prozesse leider auch nix machen.
 

OnkelJosch

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#3
Hallo,
Thx. für die Rückmeldung.
Da wirst du nicht viel machen können. Meiner Ansicht nach, möchte man dir auch nix böses.
Böse hin/her es kostet jedes-mal Geld so unnötiges zu texten und zwar auf beiden Seiten, wobei mich meine Ausgaben im Mom. mehr interessieren.!

Es sind automatische Prozesse, die da im Hintergrund laufen. Teilweise auch unterschiedliche Abteilungen im Jobcenter die da wirken.
Wirken - ah so, in der "freien Wirtschaft" wäre ein mit - Wirken:icon_rolleyes: bei so einer Arbeit schnell zu ende:icon_neutral:.... ist aber nur meine Meinung...

Deine SB wird sicherlich nicht jeden Tag den Rechner anwerfen und nach deinem Namen suchen, um zu sehen, wann der Termin passt.
nö, aber drei Termine hintereinander sollte doch mal zur Namenssuche anregen...:biggrin:

Da sind automatische Prozesse im Gange bzw. eine andere Abteilung, die die Termine vergibt und per automatischem Prozess heraussendet. Das Einzige was deine SB bekommt ist der Termineintrag in ihrem Kalender, wonach du am Tag XYZ zu erscheinen hast.
Ah so, das ist also automatisch geregelt die Steuergelder arbeitender Menschen (+auch meine.)Sinn-frei zu verschwenden, ja dann...

Also: Wenn der Termin stattfindet, dann bitte vernünftig mit der SB reden und keinen Stress veranstalten. Die kann bzgl. der internen Prozesse leider auch nix machen.
Stress muss man deshalb nicht machen sind ja nur paar T€uro an Kosten, wir haben´s ja ...- hab ich letztens noch i.w. gelesen... (Ironie-off).
:sorry:Aber wozu mit SB/in reden wenn die nix machen kann? :doh:
 

Couchhartzer

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#4
Hallo zusammen,
das Mobcenter schickt mir nun zum X-ten male ein Einladungsschreiben für Tage an denen ich meinem Minijob (seit>10Jahre) nachgehe.
Stelle doch einfach mal an den Geschäftsführer des JC eine Anfrage, ob es wirklich die Beabsichtigung des JC ist deinen Arbeitsplatz mit derartigen "Einladungen" zu gefährden und ob er eventuell qualifizierte Mitarbeiter einsetzen könnte, die in der Lage sind sich mitgeteilte Arbeitszeiten zu notieren und auch entsprechend intellektuell bei ihren Aufgaben berücksichtigend umzusetzen.
 

Sowhat

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#5
Würde ich auch empfehlen, was Couchhartzer da schreibt.
Das Traurige ist ja, dass man da nicht einfach mal anrufen und einen Termin verschieben kann. Landet man ja nur noch bei einem Callcenter irgendwo in der Walachei und die richten es nicht unbedingt aus, obwohl sie alle sehr freundlich sind.
Ich sitze auch immer auf heissen Kohlen, weil ich zwei wichtige Facharzttermine habe und mich sorge an einem dieser Tage zum JC zu müssen. Man ist ja froh einen FA-Termin überhaupt zu bekommen und dann muss man absagen, weil das JC über allem steht. Sinnloses Gelaber, das meist nur 15 Minuten dauert ist wichtiger als Arzttermin und dann kann man auf einen solchen wieder zwei Monate warten.
Hat übrigens mal eine Zet gegeben, da konnte man den/die SB noch per Telefon direkt erreichen. Aber das gibt es längst nicht mehr.
 

götzb

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#6
Nur so viel dazu:

Das Jobcenter kann auf Einladungen verzichten, und z.b. per Email anfragen, ob es was neues gibt. Einfach mal dem Sachbearbeiter darlegen.
 

Sonne11

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#7
Die Frage ist doch, ob Du dann neue Termine bekommst und diese dann auch wahrnimmst, oder es sich mit der Absage erledigt? SB muss ihre vorgeschriebene Anzahl an Kontaktdichte erfüllen und lädt zu Zeiten ein, wo eh niemand kommen kann. Was SB als erfüllt einträgt weiß man ja nicht. Deswegen werden auch kranke eingeladen. Die SB manipulieren die Termine, so wie EGV auch und tragen beliebig ein.

Terminzeiten Kann SB sehr wohl einstellen und muss auf arbeitende Rücksicht nehmen. Deshalb sitzen die ja Donnerstag bis 18.00 Uhr dort.

Wenn Du also eh nie kommen kannst und mal nur eine Einladung bekommst, dann finde einen günstigen Weg denen abzusagen. Gibt doch welche. :wink::idea:
 

OnkelJosch

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#8
Hallo,
Nur so viel dazu:... per Email anfragen, ob es was neues gibt. Einfach mal dem Sachbearbeiter darlegen.
:sorry: aber das ist :icon_laber:
:doh:im Forum steht so ca. in jedem 2ten Beitrag .... lass E-Mail und Tele dort löschen. ALLES ausschließlich schriftlich[Post]

Die Frage ist doch, ob Du dann neue Termine bekommst und diese dann auch wahrnimmst, oder es sich mit der Absage erledigt?
Wie gesagt aktuell 3 aufeinanderfolgende Termine jeweils an einem meiner beiden Arbeitstage. Neuer Termin Nummer 4 kommt also garantiert.:cheer2:


SB muss ihre vorgeschriebene Anzahl an Kontaktdichte erfüllen und lädt zu Zeiten ein, wo eh niemand kommen kann. Was SB als erfüllt einträgt weiß man ja nicht. Deswegen werden auch kranke eingeladen. Die SB manipulieren die Termine, so wie EGV auch und tragen beliebig ein.
So ähnlich habe ich mir das auch gedacht...

Terminzeiten Kann SB sehr wohl einstellen und muss auf arbeitende Rücksicht nehmen. Deshalb sitzen die ja Donnerstag bis 18.00 Uhr dort.
Kann, - ja wenn er denn nur könnte, scheint er wohl, obwohl seit >10Jahre dem Center bekannt, wohl nicht zu können. Deshalb auch meine Frage nach Vergütung (Geld) für die vermeidbaren Rückantworten auf blödsinnige Einladungen. Übrigens bei uns nur Donnerstags bis 16Uhr, auch das ist mMn. AUA.

Wenn Du also eh nie kommen kannst und mal nur eine Einladung bekommst, dann finde einen günstigen Weg denen abzusagen. Gibt doch welche. :wink::idea:
Türlich kann ich, nur eben an 2tagen wo ich arbeite nicht, aber ausgerechnet für diese Tage kommt die Einladung, ich denk mal die sind einfach nicht in der Lage(höflich ausgedrückt).
 
Zuletzt bearbeitet:

götzb

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#9
Hallo,:sorry: aber das ist :icon_laber:
:doh:im Forum steht so ca. in jedem 2ten Beitrag .... lass E-Mail und Tele dort löschen. ALLES ausschließlich schriftlich[Post]
Wenn dir das sinnlose Vorladungen erspart ?
War ja nur eine Idee.
 

OnkelJosch

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#10
Wenn dir das sinnlose Vorladungen erspart ?
War ja nur eine Idee.
Ich denke das bleibt sich Gleich, ob die dir an einem Tag an dem du arbeitest eine Mail oder einen Brief senden, die sind halt :censored:

Herauszufinden wie man sich sinnlose Vorladungen erspart und vor allem auch noch Kosten dadurch hat weil man ja darauf antworten muß (Porto) war ja eigentlich eine meiner Fragen.
 

erwerbsuchend

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#11
Böse hin/her es kostet jedes-mal Geld so unnötiges zu texten und zwar auf beiden Seiten, wobei mich meine Ausgaben im Mom. mehr interessieren.!
Wenn Du also eh nie kommen kannst und mal nur eine Einladung bekommst, dann finde einen günstigen Weg denen abzusagen. Gibt doch welche.
Ich denke Sonne11 meint damit, dass man diese Absagen einfach per Fax schicken sollte. Es gibt ja genügend kostengünstige und kostenfreie Anbieter dafür :wink:
 

OnkelJosch

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#12
Ich denke Sonne11 meint damit, dass man diese Absagen einfach per Fax schicken sollte.
Bei mir geht's ausschließlich per Gerichtspost, oder wenn möglich natürlich günstiger und zwar IMMER per FAX und Brief (bezeugter Einwurf).
Es gibt ja genügend kostengünstige und kostenfreie Anbieter dafür :wink:
Kostenfreie mit Sendebestätigung mit Kopie?
Ich könnte selber über T-offline (49 Cent pro gesendetes Blatt) oder umsonst von der Fritz!
Aaber dann wäre ja Email und/oder eigene Faxnummer bekannt und das soll ja nicht sein.
Und Umsonst ist nur das man deren Unfähigkeit berichtigen muss, Papier, Porto/Umschlag, Zeit, bezeugter Einwurf, ist alles NICHT Kostenlos, aber wie man sieht, da sie auch nach dreimalhintereinander nix raffen UMSONST.:cheer2:
 
E

ExitUser

Gast
#13
SB muss ihre vorgeschriebene Anzahl an Kontaktdichte erfüllen und lädt zu Zeiten ein, wo eh niemand kommen kann. Was SB als erfüllt einträgt weiß man ja nicht.:
Die erfinden z.T sogar Termine. Habe ich im Verlauf der Jobboerse schon mal festgestellt.
Diese Termine habe ich dann mit meinen Aufzeichnungen abgeglichen und gleich mal für diese Fake-Termine nachträglich Reisekosten beantragt ;)

Wurden anstandslos gezahlt, auch nachträglich *gg*.
 

erwerbsuchend

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#14
Kostenfreie mit Sendebestätigung mit Kopie?
Aaber dann wäre ja Email und/oder eigene Faxnummer bekannt und das soll ja nicht sein.
Ich kann nicht für alle Anbieter sprechen. Schaue einfach mal selbst nach, welcher der möglichen Anbieter die von dir gewünschten Leistungen anbietet. Konkret kann ich dir aus eigener Erfahrung und Nutzung simple-fax empfehlen. Dies wird auch von mehreren Usern hier im Forum genutzt. Pro Seite Fax werden 7 cent fällig, es gibt keine Grundgebühr und du kannst die Absenderkennung so ändern, dass das JC dir nur postalisch antworten kann.

PS: Nein, ich bekomme keine Provision von denen :wink:
 

OnkelJosch

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#15
Hallo,
Die erfinden z.T sogar Termine. Habe ich im Verlauf der Jobboerse schon mal festgestellt.
Diese Termine habe ich dann mit meinen Aufzeichnungen abgeglichen und gleich mal für diese Fake-Termine nachträglich Reisekosten beantragt ;)

Wurden anstandslos gezahlt, auch nachträglich *gg*.
Ja so ist das, manch-einer findet es Toll sich damit hervortun und mit dem "Pack" auf eine Stufe zu stellen.
Wie Asi ist das denn?:icon_evil:
Solch Kriminelle Machenschaften gehören nicht ins Forum sondern "Gesperrt" :doh:

Ich denke meinetwegen kann man hier abschließen.
Noch mal danke an alle Beteiligten:cheer2:
 

OnkelJosch

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#16
Hallo,
sorry das ich noch mal dumm nachfrage:
... simple-fax und du kannst die Absenderkennung so ändern, dass das JC dir nur postalisch antworten kann.
Hieße dann wohl, einfach für diese JC-Faxe den Eigenen Fax Absender ändern in ...?
 
E

ExitUser

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#17
Hallo,

Ja so ist das, manch-einer findet es Toll sich damit hervortun und mit dem "Pack" auf eine Stufe zu stellen.
Wie Asi ist das denn?:icon_evil:
Das heißt, wenn dir das JC zu unrecht zu viel Leistungen gezahlt hat, dieses Geld aber zu spät zurückfordert und du es daher behalten darfst (Fehler des JC)
Überweist du das Geld dann aus Großzügigkeit trotzdem zurück, weil du ja weißt, dass es dir nicht zugestanden hätte?

Wenn das JC mir einen Leistungsanspruch bestätigt, der mir nicht bewusst war, dann mache ich den geltend.
Sagt mir jemand, Hey du bekommst noch Geld von mir, dann freue ich mich und nehme es.

Ich muss davon ausgehen, dass die MA des JC rechtmäßig handeln.
Ich kann ja mal was versemmeln und mich irren und habe was falsch notiert.
 

OnkelJosch

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#18
Hallo,
ich weiß nicht warum du nach einer Rechtfertigung suchst... DEINE SACHE WIESO...
Mir wäre es lieber gewesen du hättest #15 beantwortet.:peace:
Sagt mir jemand, Hey du bekommst noch Geld von mir, dann freue ich mich und nehme es.
Tja, wenn mir jemand sagt: "Hey du bekommst noch Geld von mir", dann frage ich; wieso/woher und falls es mir nicht zustünde würde ich es auch so kundtun und es nicht haben wollen.
So unterschiedlich sind halt die "Gewissen".
 

Helga40

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#19
Sind denn die Arbeitszeiten immer fest, also z. B. Montag von 8 bis 12, Mittwoch von 8 bis 14 Uhr etc... und dem Jobcenter schriftlich so belegt, z. B., weil der Arbeitsvertrag vorliegt und die festen Arbeitszeiten drin stehen? Oder arbeitest du eher auf Abruf?

Wieviel Stunden in der Woche arbeitest du denn, dass fast immer der Meldetermin in die Arbeitszeit fällt, wenn es doch nur ein Minijob ist?
 

OnkelJosch

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#20
Hallo,
Sind denn die Arbeitszeiten immer fest, also z. B. Montag von 8 bis 12, Mittwoch von 8 bis 14 Uhr etc... und dem Jobcenter schriftlich so belegt, z. B., weil der Arbeitsvertrag vorliegt und die festen Arbeitszeiten drin stehen?
Ja, die Tage/Arbeitszeiten sind seit >10Jahren immer gleich und denen auch bekannt, da es schon (fast hätte ich gesagt: Tausendfach) mitgeteilt wurde.
Die sind einfach nicht in der "Lage"!
Wieviel Stunden in der Woche arbeitest du denn, dass fast immer der Meldetermin in die Arbeitszeit fällt, wenn es doch nur ein Minijob ist?
Sorry das war schon beantwortet
...Wie gesagt aktuell 3 aufeinanderfolgende Termine jeweils an einem meiner beiden Arbeitstage.
und klar war auch das die Damen und Herren nur Donnerstags auch mal Nachmittags werken.
Ich weiß auch nicht wieso die Frage, selbst wenn ich nur Donnerstags arbeiten würde, bringt es nichts wenn die :censored:orfköppe immer für Donnerstags eine Ladung versenden.
Ist ja auch mittlerweile egal, das bissle Kleingeld das ich verwende um deren Blödheit zu korrigieren, da kann ich locker mit.
Mittlerweile macht es mir schon spass!:cheer2:
Die müssen sich doch voll Idiotisch vorkommen wenn man nach X wiederholten FALSCHEN Einladungen da mal eintrudelt und diesbezüglich nachfragt.:icon_mad:
 

Helga40

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#21
Sind es noch die 125 Euro im Monat mit Arbeiten am Dienstag und Donnerstag? Wieviel Stunden sind das in der Woche? Die Einladungen sind auch genau zu den Uhrzeiten, wo du deine ein oder zwei Stunden (viel mehr kann es bei dem Verdienst ja nicht sein) arbeitest?

Aber, wenn du die Nachfragen nicht magst, dann lass es. Ich frage nur, weil mir gerade letzte Woche im Rahmen der alljährlichen Archivierung eine Akte mit einem ähnlichen Sachverhalt in die Hände fiel, wo sich auch jemand darauf berufen hatte, er wäre zum Termin arbeiten. Tatsächlich lagen zwischen Termin und Beginn Arbeit aber noch ein oder zwei Stunden, die Sanktion wurde daher bestätigt.
 

OnkelJosch

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#22
Sind es noch die 125 Euro im Monat mit Arbeiten am Dienstag und Donnerstag? Wieviel Stunden sind das in der Woche? Die Einladungen sind auch genau zu den Uhrzeiten, wo du deine ein oder zwei Stunden (viel mehr kann es bei dem Verdienst ja nicht sein) arbeitest?
So wie du fragst arbeitest du wohl im JC wie.
Also die Einladungen sind immer vormittags an Arbeitstagen, wie nun schon x -Fach geschrieben und so wie deine Fragestellung ist, arbeitest Du wohl tatsächlich beim JC - da die das ja auch nicht raffen, sehe ich da eine gewisse Korrelation.
Meine Arbeitszeit ist soweit klar definiert das sie von 9 bis 11:30 und an zwei Tagen geschieht, da ich wegen meinen "Einschränkungen" zwischen den jeweiligen Tätigkeiten immer eine "Pause" einlegen muss um es überhaupt zu schaffen reicht das auch.
Die Fahrtdauer einer Fahrt beträgt >1 Stunde.
Was also selbst bei deiner "Vermutung" schon von 1/4 vor 8 bis 13:00 Uhr dauern würde.

Ich frage nur, weil mir gerade letzte Woche im Rahmen der alljährlichen Archivierung eine Akte mit einem ähnlichen Sachverhalt in die Hände fiel, wo sich auch jemand darauf berufen hatte, er wäre zum Termin arbeiten. Tatsächlich lagen zwischen Termin und Beginn Arbeit aber noch ein oder zwei Stunden, die Sanktion wurde daher bestätigt.
Anstatt in den Akten zu Forsten wie/wo man eine Sanktionierung herbeizaubern kann um dem Hilfebedürftigen noch eins rein-zuwürgen, sollte das liebe JC mal lieber dem Steuersparer sowie dem Hilfebedürftigen Steuer-/Geld ersparen und mal in den PC/Akte schauen um nicht Tausende Unsinniger Briefe zu versenden.
 

erwerbsuchend

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#23
Hieße dann wohl, einfach für diese JC-Faxe den Eigenen Fax Absender ändern in ...?
Unter "Kontoeinstellungen" findest du den Punkt "Fax Absender bearbeiten". Dort steht standardmäßig deine E-Mail-Adresse drin, mit der du das Konto erstellt hast. Du kannst dort jedoch einen beliebigen Text eintragen, der jedoch auf ca. 30 Zeichen begrenzt ist. Ich habe dort z.B reingeschrieben: "Bitte nur postalisch antworten". Diesen Text sieht dann der Empfänger an der Stelle, wo normalerweise die Absendernummer steht.
 

OnkelJosch

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#24
Hallo,
Unter "Kontoeinstellungen" findest du den Punkt "Fax Absender bearbeiten". Dort steht standardmäßig deine E-Mail-Adresse drin, mit der du das Konto erstellt hast. Du kannst dort jedoch einen beliebigen Text eintragen, der jedoch auf ca. 30 Zeichen begrenzt ist. Ich habe dort z.B reingeschrieben: "Bitte nur postalisch antworten". Diesen Text sieht dann der Empfänger an der Stelle, wo normalerweise die Absendernummer steht.
ja danke dir :cool: hat mir sehr geholfen.:cheer2:
 

Helga40

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#25
So wie du fragst arbeitest du wohl im JC wie.

...

Anstatt in den Akten zu Forsten wie/wo man eine Sanktionierung herbeizaubern kann um dem Hilfebedürftigen noch eins rein-zuwürgen, sollte das liebe JC mal lieber dem Steuersparer sowie dem Hilfebedürftigen Steuer-/Geld ersparen und mal in den PC/Akte schauen um nicht Tausende Unsinniger Briefe zu versenden.
Nun, ich muss nicht wühlen, als SB Recht lade ich niemanden ein, sondern erlasse Widerspruchsbescheide oder fahre zum Gericht.

Wenn das zeitlich alles stimmt, hast du ja keine Sanktion zu erwarten. Wenn aber zeitlich vor und nach deinem Job noch was möglich war, ggf. weil du "nur" bei privat putzt, kann das eben auch anders enden. Ob du das jetzt hören magst oder nicht.
 

OnkelJosch

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#26
Hallo,
Wenn das zeitlich alles stimmt, hast du ja keine Sanktion zu erwarten.
Die Zeiten stimmen schon, das JC wollte auch schon mal Bestätigung/en vom Arbeitgeber, worüber er schon "not amused" war.

Über eine Sanktion diesbezüglich mache ich mir also keine Sorge.
Meine Sorge gilt eher das der Arbeitgeber mal die Nase voll hat von solchen "Bestätigungen" und ich dann meinen Job los bin.

... Wenn aber zeitlich vor und nach deinem Job noch was möglich war, ggf. weil du "nur" bei privat putzt, kann das eben auch anders enden.
Wie gesagt, die Zeiten stimmen und es ist eine Firma nix Privat.
Und dank für deine Mühe.
Gruß
 

Kerstin_K

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#27
ggf. weil du "nur" bei privat putzt
Seit wann hat denn ein privater Arbeitgeber weniger Rechte? Ich habe eine Haushaltshilfe und normal bin ich zeitlich flexibel, aber es gibt durchaus ßituationen, wo es mir wichtig ist, dass die verabredete zeit eingehalten wird. Sollte jemals ein jC versuchen, da reinzugraetschen, weil ein meldetermin angeblich wichtiger ist, kann sich dieses JC auf was gefasst machen.
 

Fairina

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#28
Helga, auch ein "nur bei privat putzt" ist ein Arbeitsplatz. Punktum und Aus. Es geht nicht um das Putzen bei mir selbst zuhause sondern um einen Arbeitsplatz und da hat der SB gefälligst da drauf zu achten. Wenn immer wieder Einladungen kommen zu Zeiten wo der HartzIV-Bezieher seinem Job nach geht, dann ist das Schikane und dann gehört dem SB was auf die Griffel gegeben.
 

OnkelJosch

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#29
Hallo,
Nun, ich muss nicht wühlen, als SB Recht lade ich niemanden ein, sondern erlasse Widerspruchsbescheide oder fahre zum Gericht.
Wo du doch "Recht" bearbeitest, wie sieht es denn aus mit der Erstattung meiner durch "unnötige-Terminvergabe" des JC entstandenen Kosten ???
...und wie kann man so-was möglicherweise unterbinden?
Auch wüsste ich gerne wer die Termine vergibt/aussucht, es gibt ja hier unterschiedliche Meinungen, aber du müsstest es doch eigentlich wissen?
Auch würde mich interessieren was es mit so-etwas auf sich hat:

Die erfinden z.T sogar Termine. Habe ich im Verlauf der Jobboerse schon mal festgestellt.
Diese Termine habe ich dann mit meinen Aufzeichnungen abgeglichen und gleich mal für diese Fake-Termine nachträglich Reisekosten beantragt ;)

Wurden anstandslos gezahlt, auch nachträglich *gg*.
Wer kümmert sich um so was?
Oder sucht so eine SB-Recht "nur" Fehlverhalten bei EWL um seine Widerspruchsbescheide oder bei Gericht gegen den EWL immer gut da zu stehen?
Irgendwie haben deine Fragestellungen immer nur den Anschein das hier "nur" zum Eigennutz (SB Recht) gelesen/geantwortet wird.

EWL Vorsicht mit dem was du schreibst, "Maulwurf" ließt mit.

Ich werde in Zukunft mit meinen "Daten" noch vorsichtiger sein.

In diesen Sinne...:peace:
 

OnkelJosch

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#30
Hallo,
nach etwas Recherche habe ich doch noch etwas gefunden was man eventuell den :censored: Mit - ?Arbeitern? schreiben könnte.

Da es sich hier nun wiederholt und in Folge um Einladung an Arbeitstagen handelt und ich jedes mal auf meine Kosten Ihre Briefe beantworten muss um nicht sanktioniert werden zu können, verweise ich auf Ihre Pflicht zum Aktenstudium (bereits erhobene Daten heranzuziehen) und der Datensparsamkeit.

Vielleicht noch dazu:

Für nachfolgende gleichlautende Schreiben kündige ich Schadloshaltung sowie Rechtsmittel sowie aushilfsweise verweis auf: SGB § 65 Abs. 1 Nr. 3 (der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.) hingewiesen und auf Gleichlautende Schreiben nicht mehr geantwortet.

Gerne noch Hinweise dadu und/oder Änderungd - Vorschläge....
 

OnkelJosch

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#31
Hallo,
jetzt kommt et...:cheer2:

obwohl zum Einladungstermin ein Fax sowie ein bezeugter Brief erbracht wurde schreibt die dusselige SB nun eine neue Einladung von wegen:
...leider sind Sie am blabla - trotz Belehrung über Rechtsfolgen - nicht zum Termin erschienen. Sie haben mir bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt, der Sie daran gehindert hat usw. blablabla...

Ich gebe Ihnen hiermit gem. §24 SGB x Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern.

UNJETZKUTET::cheer2:
Bitte kommen sie zum unten angegebenen Termin am: xx.xx.2018 in das :censored:.

Und was soll ich sagen, es ist ein WIEDER-EINMAL ein ARBEITSTAG.

Die können doch nur "Undicht" sein.
 

erwerbsuchend

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#32
Ich gebe Ihnen hiermit gem. §24 SGB x Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern.

UNJETZKUTET::cheer2:
Bitte kommen sie zum unten angegebenen Termin am: xx.xx.2018 in das :censored:.
Das hört sich nach einer Anhörung an, die man am Besten nur schriftlich beantwortet. Solltest du dafür Hilfe benötigen, dann solltest du dieses Schreiben anonymisiert hier hochladen.

Ist diese Einladung am selben Wochentag wie die vorhergehenden?
 

OnkelJosch

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#33
Das hört sich nach einer Anhörung an, die man am Besten nur schriftlich beantwortet.
Schon geschehen "Widerspruch" - und "naturellement" wie immer und alles, per Brief(zeugen Einwurf) + Fax (Sendebericht) . Dann noch das üblicherweise beigelegte "Wischlein" ... das man aus folgenden Gründen den Termin nicht nachkommen kann und "naturellement" wie immer und alles, per Brief(zeugen Einwurf) + Fax (Sendebericht) .


Solltest du dafür Hilfe benötigen, dann solltest du dieses Schreiben anonymisiert hier hochladen.
Danke dir für dein Hilfe Angebot.

... dann solltest du dieses Schreiben anonymisiert hier hochladen...
anonym:
Folgeeinladung
Sehr Verblüfter ELO
der Einladung zum 00.oo.2018 sind Sie leider - trotz Belehrung über die Rechtsfolgen - nicht nachgekommen. Sie haben mir bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt, der Sie daran gehindert hat, den Termin wahrzunehmen. Ich beabsichtige deshalb, Ihr Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld um den in meinem vorangegangenen Einladungsschreiben genannten Prozentwert des für Sie nach § 20 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von drei Monaten zu mindern.
Ich gebe Ihnen hiermit gern.§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern.
Bitte kommen Sie zum unten angegebenen Termin in das "Trollcenter"
Bitte bringen Sie Ihre Einladung zum Termin mit.
Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen.
Dies ist eine Einladung nach§ 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit§ 309 Abs. 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).
Wenn Sie ohne wichtigen Grund dieser erneuten Einladung nicht Folge leisten, wird Ihr Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld nochmals um 10 Prozent des für Sie maßgebenden Regelbedarfs für die Dauer von drei Monaten gemindert. Die Minderung wegen des Nichterscheinens zum 00.oo.2018 bleibt hiervon unberührt.
Beachten Sie bitte unbedingt auch die nachfolgende Rechtsfolgenbelehrung und die weiteren Hinweise. Unter bestimmten Voraussetzungen können notwendige Reisekosten erstattet werden. Für weiter Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Agentur für Arbeit. Bitte bringen Sie auch Ihren Personalausweis oder Reisepass mit.
Mit feuchten Füßen

Rechtsblabla:
1. Eine Verletzung der Meldepflicht nach§ 59 SGB II i.V.m. § 309 SGB III liegt vor, wenn Sie der Aufforderung Ihres zuständigen Jobcenters, sich persönlich zu melden oder zu einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin zu erscheinen, nicht nachkommen.
2. Bei einer Verletzung der Meldepflicht wird das Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld um 1 0 Prozent des für Sie maßgebenden Regelbedarfs zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach§ 20 SGB II gemindert.
3. Minderung und Wegfall dauern drei Monate und beginnen mit dem Kalendermonat nach Zustellung des entsprechenden Bescheides über die Sanktionen (§ 31 b SGB II). Während dieser Zeit besteht kein Anspruch auf ergänzende Hilfen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe).
4. Durch Verletzung der o.g. Pflichten können sich ggf. Überschneidungen der Sanktionszeiträume ergeben (Beispiel: 10 Prozent Minderung aufgrund erster Verletzung der Meldepflicht vom xxxx. bis yyyy. und 1 O Prozent Minderung aufgrund einer weiteren Verletzung der Meldepflicht vom xxxx. bis yyyy. --> Überschneidung vom xxxx. bis yyyy. mit insgesamt 20 Prozent Minderung).
5. Minderungen wegen Meldepflichtsverletzungen treten zu Minderungen nach§ 31 SGB II hinzu
(Beispiel: 10 Prozent Minderung aufgrund Verletzung der Meldepflicht vom xxxx. bis yyyy. und 30 Prozent Minderung aufgrund einer Verletzung der Grundpflichten vom xxxx bis yyyy. --> vom xxxx. bis yyyy. insgesamt 40 Prozent Minderung).
6. Bei einer Minderung des Arbeitslosengeldes II um mehr als 30 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs können auf Antrag ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen erbracht werden. Diese sind grundsätzlich zu erbringen, wenn minderjährige Kinder in der Bedarfsgemeinschaft leben. Beachten Sie aber, dass Sie vorrangig Ihr Einkommen und verwertbares Vermögen zur Sicherung des Lebensunterhaltes einsetzen müssen.
7. Gemäߧ 32 Abs. 2 S. 2 i.V.m. § 31b Abs. 1 S. 4 SGB II kann im Einzelfall bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 25 Jahren der Sanktionszeitraum auf sechs Wochen verkürzt werden.


...Ist diese Einladung am selben Wochentag wie die vorhergehenden?
wie gesagt, an einem ARBEITSTAG und wie gesagt, die haben nicht mehr alle Latten am Zaun.

Lieber STEUERZAHLER du tust mir leid, das du für solche Vollpfosten Steuergelder erarbeiten musst.:doh:
 

Couchhartzer

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#34
jetzt kommt et...:cheer2:

obwohl zum Einladungstermin ein Fax sowie ein bezeugter Brief erbracht wurde schreibt die dusselige SB nun eine neue Einladung
[...]
Und was soll ich sagen, es ist ein WIEDER-EINMAL ein ARBEITSTAG.
Ich würde mal sagen hier wird es jetzt Zeit für eine echte Dienstaufsichtsbeschwerde an die höchstmögliche Stelle, unter Beifügung der bisherigen Einladungsvorgänge und den jeweiligen Absagen von dir und mit den Begründungsausührungen (also so in etwa in dieser Art):
  • es entsteht hier unweigerlich der Eindruck, dass derartiger Mißbrauch des Einladungsinstrumentes vorsätzlich und aus rein persönlichen Gründen betrieben wird
  • es entsteht zudem auch der Eindruck, dass deswegen vorsätzlich und auch wissentlich Steuergelder für Arbeitszeitressourcen, Material wie Druckertoner / Papier, Porto durch den/der ausführenden Mitarbeiter/in verschwendet werden, um persönliche Ressentiments auszuleben
  • es entsteht weiter auch der Eindruck, dass geltendes Recht und geltende Rechtsprechungen dazu vorsätzlich ignoriert und nicht angewendet werden, um eigene Befindlichkeiten ausleben zu können
  • und es entsteht auch der Eindruck, dass ausführende/r Mitarbeiter/in jegliche notwendige Qualifikation fehlt, um dafür ein Gehalt auf Kosten der Steuerzahler zu kassieren, für eine Leistung die jedoch nicht ansatzweise erbracht, sondern anscheinend lediglich mittels persönlichem Ausleben von durchaus fragwürdigem Verhalten mißbräuchlich vorgetäuscht wird.

Dem kann man dann noch eine würzende Anfrage beifügen, ob man es seitens der übergeordneten leitenden Stellen wirklich für so sehr nützlich, zweckmäßig und förderlich hält, wenn hier ständig und beharrlich gegen sämtliche Vorgaben von Sparsamkeit / Wirtschaftlichkeit aus persönlichen Gründen mißachtet und ignorierend verstoßen wird und ob man es ggf. auch bevorzugt, mit Bundesrechnungshof und/oder öffentlichen Medien dazu mal ein klarstellendes Gespräch zu führen,
 
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OnkelJosch

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#35
Ich würde mal sagen hier wird es jetzt Zeit für eine echte Dienstaufsichtsbeschwerde an die höchstmögliche Stelle, unter Beifügung der bisherigen Einladungsvorgänge und den jeweiligen Absagen von dir und mit den Begründungsausührungen
Wie/Was ist die höchstmögliche Stelle?
- und könntest Du so lieb sein die Begründungsausührungen zu erweitern, dann könnte ich vielleicht besser darauf Argumentieren...?
Ich möchte hiermit, wie es mir das Petitionsrecht nach Art.17 GG einräumt, eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen ??? Was??
 
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Couchhartzer

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#36
Wie/Was ist die höchstmögliche Stelle?
Bei JC ohne Optionskommune zu sein die BA und das dortige Beschwerdemanagement.
Bei JC einer Optionskommune in der Regel der Landrat mit seiner Beschwerdestelle.



und könntest Du so lieb sein die Begründungsausührungen zu erweitern, dann könnte ich vielleicht besser darauf Argumentieren...?
Ich möchte hiermit, wie es mir das Petitionsrecht nach Art.17 GG einräumt, eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen ??? Was??
Die Gründe stehen bereits sehr deutlich sichtbar in meinem Beitrag (ich hab sie dir aber nochmals farblich gekennzeichnet).
Das Lesen und Erkennen kann ich dir jedoch nicht abnehmen.
 

OnkelJosch

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#37
die im Beitrag #32 angegebenen Schreiben sind ja schon "raus".

Dienstaufsichtsbeschwerde geht heute oder spätestens morgen noch per Zustellungsurkunde raus.

Jetzt hätte ich noch 1-3 Fragen, kann ich für die Widersprucheinreichung eine Kostenerstattung (beantragen) fordern (gem. § 63 Abs. 1 SGB X)

und wie wird das € - mäßig beziffert? 1fax +1Brief der von einem unabhängigen Zeugen eingeworfen wurde?

Gibt es da vielleicht vorgaben(Pauschale)?

Muss man erst die Antwort auf den Widerspruch abwarten oder kann man das schon vorab (beantragen) fordern?

Ich glaube meine Fragen sind teilweise im 63er geregelt/beantwortet?!:sorry:
BSG, 17.03.2015 - B 11 AL 8/14 R
 
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Kerstin_K

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#38
Kosten fuer den Widerspruch bekommst du nur erstattet, wenn disem stattgegeben wird.
 

OnkelJosch

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#39
Kosten fuer den Widerspruch bekommst du nur erstattet, wenn disem stattgegeben wird.
Ja danke dir, steht ja auch in s.u. (hatte ich zuerst "überlesen"
§ 63 Abs. 1 SGB X sagte :
(1) Soweit der Widerspruch erfolgreich ist, hat der Rechtsträger, dessen Behörde den angefochtenen Verwaltungsakt erlassen hat, demjenigen, der Widerspruch erhoben hat, die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen zu erstatten
und wie wird das € - mäßig beziffert? 1fax +1Brief der von einem unabhängigen Zeugen eingeworfen wurde?

Gibt es da vielleicht vorgaben(Pauschale)?
Wieviel € wäre für mich von Interesse und ob eben eine vorgabe(Pauschale) gekannt ist.
Übrigens, die Dienstaufsichtsbeschwerde ist raus, Kosten14,11€, aber was tut man nicht alles um sich einen netten Tag mit dem JC zu machen.:cheer2:
Nochmals ein :icon_daumen: DANKE @Couchhartzer für die wirklich tolle Hilfe.
 

Helga40

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#40
Gegen was bist du in Widerspruch gegangen? Die Meldeaufforderung ist doch wahrscheinlich nicht falsch oder wurde ein unzulässiger Meldegrund angegeben?

Dass du einen wichtigen Grund für das Nichterscheinen hast, macht die Einladung nicht rechtswidrig. Dafür gibt's nunmal die Rückseite, wo man angeben kann, dass man nicht kommt und wieso.
 

OnkelJosch

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#41
Gegen was bist du in Widerspruch gegangen?
Gegen die Aufforderung. Wie ja auch in der Rechtsbehelfsbelehrung angegeben ist, ist das mein Recht.
Die Meldeaufforderung ist doch wahrscheinlich nicht falsch oder wurde ein unzulässiger Meldegrund angegeben?
Wie die lautet denn die Meldeaufforderung ?

#32
Sind das die ersten Sätze bis: "Ich gebe Ihnen hiermit gern.§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern. "?
Oder gilt: "Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen."?


Dass du einen wichtigen Grund für das Nichterscheinen hast, macht die Einladung nicht rechtswidrig.
Nö, aber der Vorwurf: "trotz Belehrung über die Rechtsfolgen der Einladung nicht nachgekommen zu sein und angeblich bisher auch keinen wichtigen Grund mitgeteilt zu haben."

Obwohl Fax sowie Brief bereits SECHS TAGE VORHER, VOR 9UHR MORGENS dort eingegangen sind.

Dafür gibt's nunmal die Rückseite, wo man angeben kann, dass man nicht kommt und wieso.
Genau das ist auch Gleichzeitig noch geschehen, die Einladung wurde zum (ich glaube) 5ten male HINTEREINANDR-ABGESAGT weil DIE :censored:nicht dazu in der Lage scheint, Arbeits- von Nicht- Arbeitstagen auseinanderzuhalten.
 

Helga40

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#42
Meldegrund ist die berufliche Situation, ein Widerspruch ist auch nur gegen die Meldeaufforderung zulässig. Ein Widerspruch gegen die in der Aufforderung enthaltene Anhörung ist unzulässig, da das kein Verwaltungsakt ist.
 

OnkelJosch

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#43
Ok es mag wohl sein das der Widerspruch nur gegen die Meldeaufforderung zulässig ist,
aber da ich kein Rechtsgelehrter bin ist das für mich aus dieser Einladung nicht offenkundig dargelegt.
Also Widerspruch aus den oben genannten Grund.
Und spätestens wenn der Widerspruch abgelehnt wurde ist es ein VA.:icon_mrgreen:
Ich glaube auch das eine Einladung (Meldeaufforderung) bestimmt sein muss, dann hätte das:
"Ich gebe Ihnen hiermit § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äußern."
- darin nichts zu suchen.
http://www.schaer-info.de/Kap5/aufsatz_schur.htm

Auch verwunderlich ist das SB bereits einen Einladungstermin aus gleichem Grund schon für 4Tage früher vorgesen hat.
.
Die kann doch nicht 4Tage später aus dem gleichen Grund Laden.

Da dieser Termin auch (7Tage) früher geschrieben wurde als die Einladung mit der Anhörung ist das wohl genug Grund für einen Widerspruch.

Die braucht Ärztlichen Beistand:wink:
 
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OnkelJosch

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#44
Aber danke für den Hinweis, da werde ich doch gleich mal einen Widerspruch nachschieben.:peace:
Da eine Einladung aus gleichem Grund: "lch möchte mit lhnen lhre aktuelle berufliche Situation besprechen." wohl nicht alle 4Tage stattfinden kann.

Oder aber der Meldegrund doch die Aufforderung zur Anhörung ist und da dort eine Rechtsfolgebelehrung dran hängt, dann wohl doch ein Verwaltungsakt ist.
Gar nicht mal so leicht sich durch so viele SB Fehler durchzuwühlen:biggrin:
 

OnkelJosch

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#45
Gegen was bist du in Widerspruch gegangen? Die Meldeaufforderung ist doch wahrscheinlich nicht falsch oder wurde ein unzulässiger Meldegrund angegeben? Dass du einen wichtigen Grund für das Nichterscheinen hast, macht die Einladung nicht rechtswidrig. Dafür gibt's nunmal die Rückseite, wo man angeben kann, dass man nicht kommt und wieso.
Eine Fogeeinladung mit dem Zweck der Anhörung nach § 24 SGB X ist schon mal rechtswidrig. Dazu gibt es auch Urteile.

Da sollte man im Widerspruch schon mal gleichzeitig einen Antrag nach § 86a SGG an das JC stellen.
SG München S 45 AS 2607/15 ER vom 17.11.2015
 

OnkelJosch

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#46
Da SB ja auch in der Einladung zum Einladungstermin die Gelegenheit gibt, sich zum Sachverhalt zu äußern
(§ 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X)) gibt es da eine Frist (sich zum Sachverhalt zu äußern)?

Ich vermute darin nämlich eine "Hinterlist" mit dem SB wissen das der Termin (weil ja an einem Arbeitstag) sowieso nicht wahrgenommen wird, einen Versuch zu sanktionieren.

Von wegen Termin nicht wahrgenommen (OK) ... jedoch hätten Sie ja auch Gelegenheit gehabt sich Schriftlich zu äußern.
Da Nicht geschehen, Frist vorbei - Sanktion.
HAT SICH ERÜBRIGT ANTWORT GEFUNGEN
 
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Helga40

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#47
Nun, einzelne erstinstanzliche Entscheidungen sind immer ein Risiko. Mein SG hat überhaupt kein Problem mit Sanktionen bei Folgeeinladungen, wenn der Meldegrund entsprechend definiert wurde (wie hier mit "berufliche Situation").

Wie erstinstanzliche Gerichte zu Meldeversäumnissen wegen gleichzeitiger Arbeit auch entscheiden können, dir mal zur Info:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...einladung&s1=Anh%F6rung&s2=&words=&sensitive=

.Ein bloßer Hinweis auf das Bestehen eines Beschäftigungsverhältnisses ist nicht ausreichend als wichtiger Grund. Erforderlich wäre vielmehr der Nachweis, dass die Klägerin sich nicht von ihrer Arbeitsverpflichtung freistellen lassen oder Urlaub in Anspruch nehmen konnte, um den streitigen Meldetermin wahrzunehmen.
 

Kerstin_K

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#48
Als AG einen MA wegen JC Termin freistellen? So kann man AG auch verärgern.

Und Urlaubstage dafür verplempern kann ja wohl auch nicht sein.
 

Helga40

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#49
Kannst du gern vor Gericht argumentieren, kann aber eben trotzdem nach hinten losgehen, vor Gericht und auf hoher See...
 

OnkelJosch

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#50
Das ist doch völlig aus der Luft gegriffen, da schon Ladungen für Termine wegen Arbeit seitens SB umgeplant und auch wahrgenommen wurden.
Und plötzlich soll es dann nicht mehr akzeptiert werden.
Das ist doch völlig aus der Luft gegriffen, denn im geschilderten Fall, ... "
noch keinen einzigen Meldetermin beim Beklagten wahrgenommen hat" ,
"im "Betrieb" des Klägers mitarbeite" ,
"Nähere Angaben zu Art und Umfang der Mitarbeit haben sie trotz mehrfacher Nachfrage bisher nicht gemacht" .

... liegt die "Sachlage" doch wohl eindeutig anders.
Urlaub? Der Erholungsurlaub hat den Zweck, es dem Arbeitnehmer zu ermöglichen, sich zu erholen und über einen Zeitraum für Entspannung und Freizeit zu verfügen.

und nicht für JC Termine
 

OnkelJosch

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#51
Erforderlich wäre vielmehr der Nachweis, dass die Klägerin sich nicht von ihrer Arbeitsverpflichtung freistellen lassen oder Urlaub in Anspruch nehmen konnte, um den streitigen Meldetermin wahrzunehmen.
zum Thema "Urlaub" !
Im Betrieb arbeiten 30 (in Worten=DREISIG) Minijobber und niemand nimmt Urlaub (Obwohl zustünde) ... die Leute behalten lieber ihren Job.:welcome: In der Realität:cheer2:
Ihr JC-Freaks seid so "Weltfremd":doh:
 

Kerstin_K

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#52
Das funktioniert aber nur, so lange die AG willigt Schafe finden, die das mitmachen.

Viele Minijobber wissen auch gar nicht, dass ihnen Urlaub zusteht.
 

OnkelJosch

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#53
Das funktioniert aber nur, so lange die AG willigt Schafe finden, die das mitmachen.

Viele Minijobber wissen auch gar nicht, dass ihnen Urlaub zusteht.
Mag sein das viele es nicht wissen, aber was würde das Wissen nutzen, wenn dadurch dein Job beendet wird. - Noch mehr dumme Einladungen vom 0-Jobcenter, noch eine Maßnahme "Wie Bewerbe ich mich Richtig" ? Laß mer aufhören. ...:icon_kotz2:
Die 30 wissen das alle, die wissen aber auch alle das ein JobENDE dann droht.
 

OnkelJosch

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#54
Im Betrieb arbeiten 30 (in Worten=DREISIG) Minijobber
Ich hatte mehr Resonanz erwartet, man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen!

Da beschäftigt ein AG 30Minijobber, anstatt "NORMALE" Arbeitsplätze mit 38-Woche zu besetzen.

Mit dem Ziel: "SPAREN UM JEDWEDEN-PREIS" denn,

30MJ die keinen Urlaub nehmen und auch nicht vergütet bekommen,

kein Weihnachtsgeld bekommen,

keine Krankentage bezahlt werden und

zudem noch ein lapidarer Kündigungsschutz.

Wie viele schöne Arbeitsplätze wären das...

wo ist die Kontrolle vom JC... (die sind wenn überhaupt darauf bedacht das der Minijobber sich noch einen weiteren Minijob sucht um "die vom JC erbrachten Leistungen" noch mehr zu senken.

Wo ist da die Kontrolle von Politik, JC, Staat?

:cheer2:Armes Deutschland:cheer2:
 

Fairina

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#55
Nun, auch gegen solche Ausnutzer ist ein Kraut gewachsen. Ein AG muss bei den verschiedenen SV, KK, BG, FA, Minijobzentrale! und u. U. weiteren Stellen Angaben zur Arbeitszeit, Urlaub usw. machen. Ich würde hier doch mal einen Hinweis auf evtl. falsch abgegebene Erklärungen geben. Natürlich unter der Vorrausetzung, das die MA nicht ihre "Urlaubsanträge oder -Bestätigungen" unterschrieben haben. Noch ein Hinweis: Wenn ich Urlaubsbestätigungen schreibe, so ist das kein offizielles Dokument, doch ich denke, daß so ein AG sich so etwas einfallen läßt.

Was du sagst in Bezug auf JC-Freaks ist etwas zu hart, stimmt aber teilweise.

Ich habe ja geschrieben, das ich kaufmännische Leiterin einer Firma war (ppa), leitende Finanz- und Bilanzbuchhalterin, Personalchefin mit umfassenden Befugnissen. Als Personalchefin habe ich das gesamte Personalwesen, Personalbuchhaltung usw. als Aufgabengebiet und daher ein wenig Wissen in meiner über 25jährigen Tätigkeit. Trotzdem will man hier bei einfachsten Vorfällen ein Hinz und ein Kunz vormachen und meine Qualifikation angreifen das ich keine Ahnung hätte. Und ich bin noch nicht lange raus aus meinem Beruf.

Ebenso ist mir bekannt, daß viele Minijobber weder um ihre Rechte wissen, noch diese durch setzen. Das geht bei Minijobbern leichter als bei Vollzeitangestellten. Sowohl bei Gehalt, Nebengehaltsleistungen wie auch bei Arbeitszeiten, Urlaubszeiten usw. wird kräftig auf AG-Seite gelogen und aus AN-Seite kräftig mitgemacht aufgrund Angst um den Arbeitsplatz.
Zudem ist der weitaus größte Teil der AN im Minijobbereich weiblichen Geschlechts. Mit diesen haben die AG ohnehin leichtes Spiel.
Leider wird die Gruppe der Minijobber auch von den jeweiligen Gewerkschaften mehr schlecht als recht vertreten. Es täte mal Not, auch wenn ich keine Alice S. und eigentlich auch kaum Gewerkschaften mag, wirklich mal eine Gewerkschaft zu gründen in dem die Minijobber wirklich vertreten werden. Branchen- und gewerkschaftlich übergreifend. Dann würden z. B. Arzthelferinnen, Putzfrauen, Verkäuferinnen usw. mal gestärkt in ihrem stetigen Kampf um ihre Rechte oder um Aufklärung.
Natürlich sind auch Minijobber männlichen Geschlechts gerne eingeladen dann zu so einer Gewerkschaft. Denn auch bei denen greift die Seuche der Umwandlung von Vollzeit- in Minijobarbeitsplätzen um sich.

Das sind so meine Gedanken zu dem Fall.
 

Fairina

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#56
Nun zu dem vorliegenden Fall:
Auf Dauer wird ein AG das weder mitmachen noch akzeptieren, daß ein AN ständig überraschend Urlaub oder Freizeit haben möchte aufgrund eines JC. Dadurch ist ein Arbeitsplatz massiv in Gefahr. DA würde ich ansetzen. Evtl. bei einem guten AN-AG-Verhältnis kann man auch mal den AG einschalten. Ich hätte dies getan in meiner damaligen Berufstätigkeit und hätte einen geharnischten Anruf und einen geharnischten Brief an den GF des JC mit Kopien an das KRM und an das Ministerium geschickt. Natürlich würde ich auch Lohnausfall (Bruttolohn + AG.Anteile) bzw. Schadenersatz als AG einfordern beim JC.

Vielleicht noch ein Weg den JC-MA auf den rechten Weg zu bringen. Zukünftig dürften er und seine Vorgesetzten sich diese oder andere Schikanen bei dem betroffenen überdenken. Denn bei erneuten Vorfällen würde ich als AN nochmals den selben Weg gehen.
 

OnkelJosch

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#57
Nun, auch gegen solche Ausnutzer ist ein Kraut gewachsen.
In dem genannten Fall sehe ich das etwas (vielleicht durch Rosabrille) anders, da zur Personalchefin/Personalwesen/Personalbuchhaltung ein persönlich freundschaftliches Verhältnis besteht,

liegt ein damit verbundenes wissen vor, dass hier nicht das "ausnutzen" die treibende Kraft ist, sondern das das "Geschäft" einfach nicht mehr hergibt (Geld-Verdienst)

da bleibt so gut wie nix an "black numbers" übrig, zu dem sind Cheffe und Chefin wirklich extrem gesundheitlich angeschlagen,

ich vermute die wollen nur noch ihr Rentenbezugsalter erreichen und Peng.

Ich will sie nicht in Schutz nehmen, habe aber auch für Ihre Situation Verständnis.

Ich bin froh wenigstens bissle mit dem Minijob zu verdienen(das 0-Jobcenter natürlich nicht),

bin auch nicht dazu da um zu denunzieren, schon gar nicht mit dem Erfolg = JobWeg.

Die "Schwachmaten" vom AfA & JC müssten doch anhand ihrer "Zahlen" (mit denen sie doch so Toll "Jonglieren" können sehen-

"Wie Firma 10Arbeiter Voll - 30 minijob?? Äh -

da stimmt doch was nicht...

Aber Nöö- "scheiß der Hund drauf" lassmerlieber den "kleinen" was schikanieren

und dem arbeitenden Steuerzahler noch was unnötige Maßnahmen bezahlen.

Die Politikertante an der Macht tut sich im Monat 30mille in de Tasch und der Harzer lutscht "Daumen".

ARMES DEUTSCHLAND

Das sind so meine Gedanken zu dem Fall.
 
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