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Immer mehr Wohnungslose in Sachsen

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Mario Nette

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#1
Dienstag, 22. September 2009 11:00

Immer mehr Wohnungslose in Sachsen

Die Zahl der Menschen ohne Dach über dem Kopf steigt im Freistaat weiter an. Die Diakonie Sachsen hat dazu eine Lebenslagenstatistik der Wohnungslosenhilfe veröffentlicht:

Im vergangenen Jahr 2008 waren es 2837 Menschen, die Hilfe und Unterstützung bei einer diakonischen Einrichtung der Wohnungslosenhilfe suchten und erstmals waren mehr als 30 Prozent davon Frauen. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 waren es 2572 Menschen, die bei der Diakonie Unterstützung und Hilfe fanden. Das sind nur die Zahlen der Diakonie- eine offizielle Statistik gibt es nicht mehr. Das SMS hat die Zählung eingestellt obwohl die CDU in ihrer Antwort auf unsere Wahlprüfsteine lapidar schreibt: "Die Zahl der Wohnungslosen wird statistisch erfasst. Die Jahresberichte der Träger von Einrichtungen informieren meist auch über den bestehenden Bedarf." (siehe Diakonie Sachsen - Online)

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Mario Nette
 

Erolena

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#2
"Hier weiß die rechte Hand offenbar nicht mehr, was die linke tut. Kein Wunder, dass das Problem der Wohnungslosigkeit auch im neuen Koalitionsvertrag nicht auftaucht, ebenso wenig wie Armut und Armutsbekämpfung", kommentiert Christian Schönfeld, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen, diesen offenkundigen Widerspruch.
Da haben sich die als so lebensklug bezeichneten Sachsen was zusammengewählt (CDU-FDP-Koalition).
Bitte nicht noch einmal am 27.9.!

Bei den Wohnungslosen ist es scheinbar nicht entschieden, ob und wer die Daten zur Wohnungslosigkeit erfasst.

Wieviele Umzüge in eine preiswertere Wohnung scheitern z.B. an den nichtgenehmigten Umzugskosten bei der ARGE. Man sollte einmal untersuchen, wie sich das in Sachsen auswirkt.
Preiswerte Wohnungen (z.B. in Prohlis, in Seidnitz) werden abgerissen, um den Wohnungsmarkt zu bereinigen - sprich rentabler / profitabler zu machen. Ich habe den Eindruck, die Wohnungen im unteren bis mittleren Preisbereich werden immer teurer.

Beim Wohngeld warten die Leute monatelang auf ihren Bescheid. Solche Bearbeitungsfristen sind eigentlich unvertretbar. Das gleiche bei den Schuldenberatungsstellen.
Von den heutigen unsozialen Verhältnissen ist längst nicht nur einer überfordert, der das Formular nicht versteht. Bei vielen geht das psychisch über die vorhandenen Kräfte. Gäbe es die Kinder nicht, wären sicher auch noch mehr Frauen unter denen, die aufgegeben haben.
 
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