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Immer mehr Selbständige brauchen Hartz IV

2010

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#1
Berlin. Immer mehr Menschen in Deutschland, die selbständig arbeiten, sind auf Hartz IV angewiesen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Zahl der Selbständigen, die ihre Einkünfte mit Hartz IV aufstocken, von 2007 bis 2010 um mehr als 50.000 auf im Jahresdurchschnitt etwa 125.000 Hilfebedürftige gestiegen. Im Februar 2011 zählte die BA knapp 118.000 selbständige Aufstocker. Dies geht aus Statistiken der Bundesagentur hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen.

Wie die BA auf Anfrage der SZ weiter mitteilte, verfügten etwa 85.000 dieser sogenannten Aufstocker nur über ein Einkommen von weniger als 400 Euro. 25.000 verdienten bis zu 800 Euro, der Rest etwas mehr. Arbeitsvermittler in den Jobcentern beobachten nach den Recherchen der Zeitung dieses Phänomen mit Sorge, nicht nur weil ihnen die Selbständigen besonders viel Zeit kosten: Sie fürchten einen Missbrauch des Sozialstaates, weil Selbständige ihr Einkommen so herunterrechnen können, dass sie auf dem Papier Anspruch auf die Hilfe zum Lebensunterhalt haben, obwohl sie auf das Geld gar nicht angewiesen sind. Immer wieder tauchen in den Jobcentern sogar Firmeninhaber mit mehreren Mitarbeitern auf, beantragen Hartz IV und bekommen es auch............ ......................................
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Mario Nette

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#2
Kann mal jemand aufschlüsseln, wie das erwähnte Herunterrechnen funktioniert?

Mario Nette
 

olivera

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#4
Alt erklärte weiter: "Die Beurteilung darüber, ob ein Selbständiger tatsächlich hilfebedürftig ist... ist eher etwas für steuerfachliche Feinschmecker als für Sachbearbeiter im Jobcenter."

Naja, von wegen "steuerliche Feinschmecker"-so diffizil ist das alles auch nicht unbedingt. Aber wohl wahr ist: KleinGewerbetreibende werden von buchhaltungsblöden
SB an den Rand des Wahnsinns getrieben, während ausgebuffte 'Unternehmer' (Gerne mbH) sich per AlGII den SubstanzAufbau finanzieren lassen - das Ganze gehört in die Hände der Finanzverwaltung
Kann mal jemand aufschlüsseln, wie das erwähnte Herunterrechnen funktioniert?

Mario Nette
Selbst wenn nicht bilanziert wird (wobei es recht flexibel zugehen kann hinsichtlich ausgewiesener Gewinne), kann ein Selbständiger ne Menge im Grunde privater Kosten übers Gewerbe finanzieren - und mit 'investitionen' statt Gewinnentnahme lässt sich das 'Unternehmen' bequem aufbauen - bis es rentabel genug ist, um fern des JC ne Weile gut davon zu leben, abzuwickeln ('kalter Konkurs'), Sachkapital beiseite schaffen, neue Runde: Gewerbe gründen, k(l)eine Gewinne ausweisen, LU vom JC, ...
Evtl. sollten die Finanzämter per 'negativer EKSteuer' -am Besten für alle- eine BasisGrundsicherung (kleines BGE iHv 'sächl./phys. Existenzminimum') gewährleisten, darüber hinausgehende Leistungsansprüche weiterhin der Bedürftigkeitsprüfung unterliegen (und der mist mit der privaten KV gehört abgesch. - na gut: zurechtgestutzt:biggrin:)
 

Speedport

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#5
Kann mal jemand aufschlüsseln, wie das erwähnte Herunterrechnen funktioniert?

Mario Nette
Da das bei jedem anders ist, geht es nur allgemein.

Ein Selbständiger kann, ganz grob gesagt, von seinen Einnahmen seine Kosten abziehen. Was übrig bleibt ist die Ausgangsbasis für Steuerberechnung oder Aufstockung in HartzIV.

Wenn nun die angeblich besorgten Mitarbeit in verschiedenen Jobcentern die oben angeführten Beobachtungen machen, kann man daraus, je nach Sachlage, nur zweierlei schließen:

1. Entweder sind diese Mitarbeiter zu dumm, entsprechende Mauscheleien nachzuweisen. Das macht man im allgemeinen durch die Prüfung der Kostenbelege.

2. Oder da saugen sich die Damen/Herren SB nur blaues Wasser aus dem Daumen, an der ganzen Sache ist nichts dran.
Man will nur einen Stein ins Wasser werfen, um Wellen zu machen.

Verdächtigen kann jeder Idiot, bewiesen muß es werden.

Bei Privatpersonen ist falsche Verdächtigung ein Charakterfehler, bei einer (Pseudo-)Behörde schlicht eine Sauerei.
 

Archibald

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#6
Der Bericht ist wieder einmal typische Hetze zum Zweck von Einsparungen!

Ich als selbstständiger bekommen Tag Täglich mit, wie es die HartzIV-Gesetze erst ermöglichen, Selbstständige - hierbei Subunternehmer - auszunehmen und sie auf einem, dem jeweils meist einzigen Auftraggeber genehmen, Umsatzlevel zu halten.

Diese Aufträge vermittelnden Unternehmen setzen dabei voraus dass der jeweilige Sub exklusiv für sie tätig ist, wer dies "missachtet" bekommt einfach keine Aufträge mehr.

Einige Unternehmen, die Aufträge an Subunternehmer vergeben rechnen geradezu damit, dass ihre Subunternehmer HartzIV beantragen um über die Runden zu kommen. Sie schieben eher unrentable Aufträge an diese Subunternehmer ab - die diese nicht ablehnen können siehe weiter oben... - während diese Auftraggeber rentable und gewinnträchtige Aufträge mit eigenen Leuten ausführen. So behalten sie auch überwiegend unrentable Kunden, führen aber - so denn ein solcher Auftrag eingeht - deren rentable Aufträge selbst aus.

Zwar könnten Subunternehmer hier wegen "Geschäftsschädigung" klagen, die Gerichte legen die Beweislast für klagende Subunternehmer dabei jedoch so hoch, dass eine dahingehende Klage für den jeweiligen Subunternehmer fast völlig unmöglich wird.

Warum sollte sich ein Selbstständiger "armrechnen" wenn ihn dann wissentlich für schlappe ~300 Euro ein Schicksal ereilt, wie es hier von Selbstständigen die wirklich in Not sind, in diesem Forum täglich aufs Neue geschildert wird? Am Ende* wartet dann - und das ist heute ja bereits möglich, muss also nicht erst eingeführt werden - der Spießrutenlauf durch die "Bildungsindustrie" mit anschließender Beugehaft im 1Eurojob, wobei die Selbstständigkeit dann zumindest zu ruhen hat, wenn sie nicht sogar bereits abgemeldet werden musste.

Selbstständige können sich - hier lügt der Bericht scheinbar absichtlich - heute eben nicht mehr einfach "armrechnen" und wenn ein Selbstständiger anstatt Mitarbeiter zu entlassen zuerst lieber selbst die Tortur des Sozialleistungsbezuges auf sich nimmt, anstatt andere zu entlassen und diese damit über kurz oder lang der entwürdigenden Sozialleistungshatz auszusetzen, dann ist das nicht nur in meinen Augen ein edler Zug den man unterstützen und anerkennen muss.

Stattdessen - das scheint immer mehr in Mode zu kommen - werden die eigentlichen Opfer zur Stimmungsmache missbraucht um von der Unfähigkeit der zuständigen Behörden, die eigentlichen Probleme anzugehen, abzulenken und dabei beim populistischen Mob dieser Gesellschaft Anerkennung zu erheischen.


Just my2Cents!

LG, Archibald.


Am Ende* steht hier für die Zeit nachdem per Anordnung eines "Jobcenter"-Mitarbeiters, die jeweilige Selbstständigkeit wirklich keinen Sinn mehr hat, weil sich die hochgradige "Kompetenz" dieser Mitarbeiter auf ein außerordentliches umfangreiches Wissen in Sachen wirtschaftlichem Handeln, Investitionen und reinvestieren von Gewinnen stützen, die selbst einen Rockefeller in wenigen Monaten 1Eurojobreif machen könnten.

Ich selbst konnte vor einigen Jahren - als meine "Eheähnliche" arbeitslos wurde - erfahren was es heist mit ~ 5000 Euro Umsatz zwar für sich selbst und das fortkommen der Selnbstständigkeit sorgen zu können, aber dann - aufgrund des heute, in seiner Folgewirkung quasi strafbaren Zusammenlebens mit einer Erwerbslosen - diese ~5000 Euro Umsatz offensichtlich neidischen Leistungsgewährern vorrechnen zu müssen, die diesen Umsatz mit Gewinn gleichsetzten.

Zwar konnte man ihnen den begriff abzuziehende Umsatzsteuer gerade noch so begreiflich machen, aber schon Laufende Kosten, Rücklagenbildung und Investitionen um auch zukünftig weiter Aufträge zu erhalten war scheinbar zu breites Wissen für jeden Dienstweg...

Übrigens habe ich an den Entscheidungen und deren Auswirkungen von damals - in Verbindung mit einigen Gesetzesänderungen im Gesundheitswesen noch heute schwer zu kauen und dies obwohl meine "Eheähnliche" eigeninitiativ seit Jahren wieder abhängig beschäftigt ist.

Ich finde einfach kein Gesetz, das es mir ermöglicht, sie wegen ihrer damaligen Arbeitslosigkeit und den daraus entstandenen Folgen für meine Selbstständigkeit auf Regress zu verklagen. ;)
 

Archibald

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#7
Da das bei jedem anders ist, geht es nur allgemein.

Ein Selbständiger kann, ganz grob gesagt, von seinen Einnahmen seine Kosten abziehen. Was übrig bleibt ist die Ausgangsbasis für Steuerberechnung
Wobei hier das steuerrechtliche Existenzminimum - nach Abzug von Kosten die bei HartzIV niemals anerkannt würden - zu beachten ist...

oder Aufstockung in HartzIV.
und hierbei nur das "soziokulturelle Existenzminimum" - ein teils gravierender Unterschied.

Wenn nun die angeblich besorgten Mitarbeit in verschiedenen Jobcentern die oben angeführten Beobachtungen machen, kann man daraus, je nach Sachlage, nur zweierlei schließen:

1. Entweder sind diese Mitarbeiter zu dumm, entsprechende Mauscheleien nachzuweisen. Das macht man im allgemeinen durch die Prüfung der Kostenbelege.

2. Oder da saugen sich die Damen/Herren SB nur blaues Wasser aus dem Daumen, an der ganzen Sache ist nichts dran.
Man will nur einen Stein ins Wasser werfen, um Wellen zu machen.
beides ein Volltreffer, in keinem der beiden Fälle jedoch trifft den Hilfesucheden eine Schuld.

Verdächtigen kann jeder Idiot, bewiesen muß es werden.

Bei Privatpersonen ist falsche Verdächtigung ein Charakterfehler, bei einer (Pseudo-)Behörde schlicht eine Sauerei.

Der Stammtisch braucht keine Beweise, nur darum geht es. Stimmung machen um Leistungen einzuschränken.
 

2010

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#8
Alt erklärte weiter: "Die Beurteilung darüber, ob ein Selbständiger tatsächlich hilfebedürftig ist... ist eher etwas für steuerfachliche Feinschmecker als für Sachbearbeiter im Jobcenter."

Naja, von wegen "steuerliche Feinschmecker"-so diffizil ist das alles auch nicht unbedingt. Aber wohl wahr ist: KleinGewerbetreibende werden von buchhaltungsblöden SB an den Rand des Wahnsinns getrieben, während ausgebuffte 'Unternehmer' (Gerne mbH) sich per AlGII den SubstanzAufbau finanzieren lassen - das Ganze gehört in die Hände der Finanzverwaltung Selbst wenn nicht bilanziert wird (wobei es recht flexibel zugehen kann hinsichtlich ausgewiesener Gewinne), kann ein Selbständiger ne Menge im Grunde privater Kosten übers Gewerbe finanzieren - und mit 'investitionen' statt Gewinnentnahme lässt sich das 'Unternehmen' bequem aufbauen - bis es rentabel genug ist, um fern des JC ne Weile gut davon zu leben, abzuwickeln ('kalter Konkurs'), Sachkapital beiseite schaffen, neue Runde: Gewerbe gründen, k(l)eine Gewinne ausweisen, LU vom JC, ...
Evtl. sollten die Finanzämter per 'negativer EKSteuer' -am Besten für alle- eine BasisGrundsicherung (kleines BGE iHv 'sächl./phys. Existenzminimum') gewährleisten, darüber hinausgehende Leistungsansprüche weiterhin der Bedürftigkeitsprüfung unterliegen (und der mist mit der privaten KV gehört abgesch. - na gut: zurechtgestutzt:biggrin:)
Eine GmbH über Hartz IV finanzieren ?
Wie geht das ?
Eine GmbH benötigt Stammkapital u. als Geschäftsführer steht man immer mit einem Bein im Knast.

Früher, ja, da konnte man als Selbständiger eine Menge privater Kosten auf seinen Beitrieb umlegen, da hat man auch noch handgeschriebene Quittungen beim Einkauf bekommen können.
So wurde eben dann aus einem Staubsauger ein Baustrahler.
Heute wo alles elektronisch abgerechnet wird, dürfte so etwas doch sehr schwer fallen, wenn nicht sogar unmöglich sein.
(kleines Beispiel)

Eine Gewinn u. Verlustrechnung ist eine einfache Sache, bei fortlaufend geführten Büchern. Problem denke ich, dürften die SB sein, welche etwa z,B. anzweifeln, oder sogar vorgeben, wie viel Briefpapier verwendet werden darf.

Archibald, ich stimme deinem Bericht absolut zu.

Zu Subunternehmen möchte ich folgendes anmerken:

Die Rechtssprechung wird in diesem Bereich in letzter Zeit immer restriktiver. Maßgeblich bei der Beurteilung der Frage, ob tatsächlich ein Subunternehmerverhältnis vorliegt oder eine Scheinselbstständigkeit, sind die tatsächlichen Umstände des Vertragsverhältnisses. Daher können auch korrekt erstellte Subunternehmerverträge nicht aus der Gefahr einer Scheinselbstständigkeit führen, wenn der Subunternehmer im Rahmen der gelebten Kooperation in die betriebliche Organisation des Unternehmers eingegliedert wird.

Es ist mit arbeitsrechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen, steuerrechtlichen und eventuell sogar strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Sofern tatsächlich Scheinselbstständigkeit vorliegt, ist in arbeitsrechtlicher Hinsicht mit dem Scheinselbstständigen ein normales Arbeitsverhältnis gegeben. Darauf sind dann wiederum die gesamten, arbeitsrechtlichen Vorschriften, sowohl die Gesetzlichen als auch etwaige, tarifvertragliche Regelungen, anzuwenden.

Wirtschaftsrecht: Scheinselbstständigkeit
Dabei denke ich spontan an die vielen kleinen Paketauslieferer , 1 Mann Betriebe, mit eigenem Fahrzeug, eingesetzt von einem Generalunternehmer.
 

Mario Nette

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#9
"Die Beurteilung darüber, ob ein Selbständiger tatsächlich hilfebedürftig ist, obwohl er zum Beispiel Angestellte hat, ob seine Betriebsausgaben vermeidbar oder angemessen sind oder das Kassenbuch stimmt, ist eher etwas für steuerfachliche Feinschmecker als für Sachbearbeiter im Jobcenter", kritisiert BA-Vorstandsmitglied Alt. Er hält es für nötig, darüber nachzudenken, ob sich die Bezugsdauer von Grundsicherungsleistungen für Selbständige zeitlich begrenzen lasse, besonders dann, wenn sie Angestellte haben, sagt er. "Irgendwann muss man schwarze Zahlen schreiben oder - so weh es tut - die Selbständigkeit aufgeben. Der Steuerzahler kann nicht auf Dauer eine nicht tragfähige Geschäftsidee mit finanzieren."
Hartz IV für Selbständige - Arm gerechnet - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Ich finde auch: Irgendwann müssen die Energieversorger mal ihre AKW dichtmachen, denn der Steuerzahler kann nicht auf Dauer eine nicht tragfähige Geschäftsidee mit finanzieren.

Mario Nette
 

NoPogo

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#10
Zu Subunternehmen möchte ich folgendes anmerken:



Dabei denke ich spontan an die vielen kleinen Paketauslieferer , 1 Mann Betriebe, mit eigenem Fahrzeug, eingesetzt von einem Generalunternehmer.[/QUOTE]

---------------

Die Unternehmen waren in den letzten Jahren sehr kreativ beim senken Ihrer Lohnkosten und
sitzen jetzt auf einer tickenden Zeitbombe.

Oft hat einer den Auftrag und alle seine "Gehilfen" sind auch "selbständig", kann lange funktionieren bis es zu Streitigkeiten kommt und die Bombe platzt.

Bin gerade selber mitten in einer Statusprüfung...
 

Archibald

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#11
Zu Subunternehmen möchte ich folgendes anmerken:


Dabei denke ich spontan an die vielen kleinen Paketauslieferer , 1 Mann Betriebe, mit eigenem Fahrzeug, eingesetzt von einem Generalunternehmer.
Nein, die meinte z.B. ich jetzt nicht. Obwohl ich solche auch kenne.
Wer allerdings 100 Pakete in einen Golf quetscht und dann noch glaubt er könne diese mit 50 ECent je Paket (War vor 4 Jahren noch 1.50 Euro je Paket) auch noch so ausliefern, dass er davon einen Gewinn erwirtschaften kann, dem ist so oder so nicht mehr zu helfen. Spätestens wenn die Karre streikt merken die warum man Rücklagen zu bilden hat und gehen mit oder ohne HartzIV Pleite.

Die Unternehmen waren in den letzten Jahren sehr kreativ beim senken Ihrer Lohnkosten und
sitzen jetzt auf einer tickenden Zeitbombe.

Oft hat einer den Auftrag und alle seine "Gehilfen" sind auch "selbständig", kann lange funktionieren bis es zu Streitigkeiten kommt und die Bombe platzt.

Bin gerade selber mitten in einer Statusprüfung...
Ja, auch das kenne ich... Da baut sich ein Tsunami an Altersarmut (wer hat da noch Geld für Vorsorge oder gar "unnötige" Versicherungen...) auf der unseren Politikern noch Bauchschmerzen bereiten wird. Hauptsache nicht regulieren, das hält die Arbeitslosenquote niedrig - sich aber dann über erfinderische Selbstständige beklagen. ;)

LG, Archibald
 

KAHMANN

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#12
Da das bei jedem anders ist, geht es nur allgemein.

Ein Selbständiger kann, ganz grob gesagt, von seinen Einnahmen seine Kosten abziehen. Was übrig bleibt ist die Ausgangsbasis für Steuerberechnung oder Aufstockung in HartzIV.

Wenn nun die angeblich besorgten Mitarbeit in verschiedenen Jobcentern die oben angeführten Beobachtungen machen, kann man daraus, je nach Sachlage, nur zweierlei schließen:

1. Entweder sind diese Mitarbeiter zu dumm, entsprechende Mauscheleien nachzuweisen. Das macht man im allgemeinen durch die Prüfung der Kostenbelege.

2. Oder da saugen sich die Damen/Herren SB nur blaues Wasser aus dem Daumen, an der ganzen Sache ist nichts dran.
Man will nur einen Stein ins Wasser werfen, um Wellen zu machen.

Verdächtigen kann jeder Idiot, bewiesen muß es werden.

Bei Privatpersonen ist falsche Verdächtigung ein Charakterfehler, bei einer (Pseudo-)Behörde schlicht eine Sauerei.
Ich bin seit 2009 dabei meiner sog. Vermittlung klar zu machen das man zum selbständig machen Start Kapital ( hab ich) auch zusätzlich vom job center braucht. (ist doch logisch - wenn Ihr mich nicht vermitteln könnt mach ich mich halt selbständig)

Da hat die mir 6 Seiten Info Material für Berechnungsgrundlagen für Selbständige Leistungsberechtigte vorgelegt, die ich unterschreiben sollte.

Da steht zb drin.

- Renabilitätsvorschau für 6 Monate machen (Bilanz)
- Dann bekommt man einen Vorübergehenden Bescheid welche die
angenommenen Einnahme monatlich gegen den Bedarf anrechnet.
- Dann soll monatlich bei weniger Einnahmen nachgezahlt werden
(bei deren Zahlungsmoral kannst Du da als Selbständiger deinen
Laden gleich wieder zu machen)
- Als ich nach Investitionen gefragt habe wie und in welcher Höhe
ich die in Abzug bringen kann bzw. wie lange ich minus machen
kann, haben mich die beiden SB verwundert angesehen und
gemeinsam betont, " Sie müssen mit allen Mitteln Ihre
Hilfebedürftigkeit beenden und eine Minus Bilanzierung geht schon
mal gar nicht".

- Der Witz:
Irgendwo auf dem Merkblatt für Selbständige stand dann:
"Die Behörde hat das Recht Ihre Angaben anzuzweifeln und
die Berechnung der Bescheide nachträglich anzupassen!"


Die BA Jobmafia will einzig entscheiden welche Firma oder Konzern von Ihrer Existenz profitieren darf und welche nicht!


Genau dieses Recht versucht die Bundesagentur für Arbeit
nunmehr durch ständige Wiederholung in allen Medien als
rechtmäßig zu etablieren.

Dann macht auch gleich alle Zeitarbeitsbuden dicht, die bauen Ihre Geschäftsmodelle eben gerade nur auf zuschussfinanzierte Arbeitsplätze auf und unterstützen damit massiv den von der Bundesagentur f. A. forcierten prikären Arbeitsmarkt .


Bitte Danke
 

Ferdinand456

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#13
Umgekehrt: "Immer mehr ALG-II-Empfänger wurden selbständig"!

Die Meldung zäumt den Gaul von hinten auf: Es müsste heißen "seit 2007 wurden immer mehr ALG-II-Empfänger in die Selbständigkeit gelockt und gedrängt, deswegen stocken die heute noch alle auf".

Freiberufler gelten auch als "Selbständige". Das wären z. B. jede Menge Künstler, Musiklehrer, anderweitige Lehrer, Journalisten, etc. Ich selbst habe in der letzten "Maßnahme" erlebt, wie wir in die Selbständigkeit gedrängt werden sollten.

Freiberufliche Dozenten schwärmten mehr oder weniger von ihrer Tätigkeit vor ("Gucken Sie mich an, ich war arbeitslos, jetzt bin ich selbständig"), später stellte sich heraus: Die Hälfte von ihnen war mit fest angestellten hoch bezahlten Ehefrauen verheiratet.

Konzepte, weder durchdacht noch wirtschaftlich zukunftsträchtig, wurden den Arbeitslosen aufgedrückt, damit sie im Zuge einer Selbständigkeit gemeinsam ein Projekt gründen, ohne Business-Plan, ohne alles, zur Not: "Dann gründen Sie eben einen Verein!". Wer das bezahlt, erklärten sie nicht. Auf Spendenbasis? :icon_kinn:

Wer widersprach (z. B. ich), weil er mehrere Konzepte bereits mit diversen Unternehmens- und / oder Steuerberatern wie zukünftigen potenziellen Geschäftspartner durchdacht und -geplant hatte, galt als "Querulant" und wurde später sanktioniert.

Nun bestätigt sich meine Ansicht, dass seit einigen Jahren Tausende Arbeitslose in teilweise unsinnige, übereilte und nicht durchdachte "Selbständigkeiten" gedrängt wurden, bei denen sie Zeit ihres Lebens als Aufstocker vom Amt abhängig bleiben (obwohl das ja gar nicht mal das Schlechteste ist, besser als tatenlos herumsitzen).

Nun werden sie auf einmal zur Last? Sehr merkwürdig. Das Beste ist: Wenn sie nach einer gewissen Zeit ihr Unternehmen aufgeben, wie Heinrich Alt es vorschlägt, werden sie beim Amt den vollen ALG-II Satz beantragen, um dann WIEDER zur Auflage zu bekommen, dass sie nebenher, auch im Zuge einer Selbständigkeit, Geld verdienen sollten.
 

emil1959

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#14
Nun bestätigt sich meine Ansicht, dass seit einigen Jahren Tausende Arbeitslose in teilweise unsinnige, übereilte und nicht durchdachte "Selbständigkeiten" gedrängt wurden, bei denen sie Zeit ihres Lebens als Aufstocker vom Amt abhängig bleiben (obwohl das ja gar nicht mal das Schlechteste ist, besser als tatenlos herumsitzen).
Ehrlich ?
Dann würde ich lieber tatenlos herumsitzen, weil ich nach einer 60-Std.-Woche als Selbständiger ( Paketbote ) keinen Nerv hätte mich auch noch mit hirnrissigen SB herumzuplagen.
 

hartz5

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#15
AW: Umgekehrt: "Immer mehr ALG-II-Empfänger wurden selbständig"!

(obwohl das ja gar nicht mal das Schlechteste ist, besser als tatenlos herumsitzen).
Wieso kommt immer wieder dieses Totschlagargument, dass jeder Elo nur tatenlos rumsitzt ????????
 
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#16
AW: Umgekehrt: "Immer mehr ALG-II-Empfänger wurden selbständig"!

Die Meldung zäumt den Gaul von hinten auf: Es müsste heißen "seit 2007 wurden immer mehr ALG-II-Empfänger in die Selbständigkeit gelockt und gedrängt, deswegen stocken die heute noch alle auf".

Freiberufler gelten auch als "Selbständige". Das wären z. B. jede Menge Künstler, Musiklehrer, anderweitige Lehrer, Journalisten, etc. Ich selbst habe in der letzten "Maßnahme" erlebt, wie wir in die Selbständigkeit gedrängt werden sollten.

Freiberufliche Dozenten schwärmten mehr oder weniger von ihrer Tätigkeit vor ("Gucken Sie mich an, ich war arbeitslos, jetzt bin ich selbständig"), später stellte sich heraus: Die Hälfte von ihnen war mit fest angestellten hoch bezahlten Ehefrauen verheiratet.

Konzepte, weder durchdacht noch wirtschaftlich zukunftsträchtig, wurden den Arbeitslosen aufgedrückt, damit sie im Zuge einer Selbständigkeit gemeinsam ein Projekt gründen, ohne Business-Plan, ohne alles, zur Not: "Dann gründen Sie eben einen Verein!". Wer das bezahlt, erklärten sie nicht. Auf Spendenbasis? :icon_kinn:

Wer widersprach (z. B. ich), weil er mehrere Konzepte bereits mit diversen Unternehmens- und / oder Steuerberatern wie zukünftigen potenziellen Geschäftspartner durchdacht und -geplant hatte, galt als "Querulant" und wurde später sanktioniert.

Nun bestätigt sich meine Ansicht, dass seit einigen Jahren Tausende Arbeitslose in teilweise unsinnige, übereilte und nicht durchdachte "Selbständigkeiten" gedrängt wurden, bei denen sie Zeit ihres Lebens als Aufstocker vom Amt abhängig bleiben (obwohl das ja gar nicht mal das Schlechteste ist, besser als tatenlos herumsitzen).

Nun werden sie auf einmal zur Last? Sehr merkwürdig. Das Beste ist: Wenn sie nach einer gewissen Zeit ihr Unternehmen aufgeben, wie Heinrich Alt es vorschlägt, werden sie beim Amt den vollen ALG-II Satz beantragen, um dann WIEDER zur Auflage zu bekommen, dass sie nebenher, auch im Zuge einer Selbständigkeit, Geld verdienen sollten.
Ich stimme Dir voll zu, und auch ich habe solche Schulterklopfveranstaltungen schon erleben müssen.

Vor ein paar Jahren wurde bald jeder zweite in so eine Ich-AG gezwungen, ich kenne heute noch einige dieser Bügelservice; Änderungsschneider; Friseure in Garagen; Tierbetreuer (Hundesitter die auch das Aquarium sauber machen); Bürodienste, Webdeseiner, Freiberufliche Versicherungsvertreter; und und und die Liste ist wohl endlos, und wenn die alle eine richtige Kostenrechnung machen würden, würde wohl keiner von den noch am Leben sein, denn ich habe in BWL mal gelernt, der Sinn und Zweck eines Unternehmens ist es Gewinne zu erwirtschaften!
Von den Gewinnen werden dann unter anderen die Steuerern gezahlt, wenn man aber mehrmals keinen Gewinn ausweißt muss man den Sinn und Zweck des Gewerbes in Frage stellen, wenn das das Finanzamt machen würde, würde das Gewerbe eingezogen. Das wiederum würde man Marktwirtschaft nennen.
 

NoPogo

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#17
Nein, die meinte z.B. ich jetzt nicht. Obwohl ich solche auch kenne.
Wer allerdings 100 Pakete in einen Golf quetscht und dann noch glaubt er könne diese mit 50 ECent je Paket (War vor 4 Jahren noch 1.50 Euro je Paket) auch noch so ausliefern, dass er davon einen Gewinn erwirtschaften kann, dem ist so oder so nicht mehr zu helfen. Spätestens wenn die Karre streikt merken die warum man Rücklagen zu bilden hat und gehen mit oder ohne HartzIV Pleite.



Ja, auch das kenne ich... Da baut sich ein Tsunami an Altersarmut (wer hat da noch Geld für Vorsorge oder gar "unnötige" Versicherungen...) auf der unseren Politikern noch Bauchschmerzen bereiten wird. Hauptsache nicht regulieren, das hält die Arbeitslosenquote niedrig - sich aber dann über erfinderische Selbstständige beklagen. ;)

LG, Archibald



Regaleinräumer, Prospektverteiler, Landschaftsgärtner,
zieht sich durch alle Bereiche...

In größeren Autohäuser sin ganze Trupps an "selbständigen" Wagenpfleger unterwegs,
einer hat den Auftrag vom Auftraggeber und zahlt die anderen per Rechnungsstellung aus,
wird hier Scheinselbständigkeit festgestellt kommt noch illegale Arbeitnehmerüberlassung dazu...könnte bitter werden für den Auftraggeber.

LG NoPogo
 

Peter300

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#18
Hallo
Dieses Problem ist Hausgemacht es werden doch auch durch die ARGE u.die Regierung immer mehr Leute in Mini Jobs gedrengt,u.wenn die Menschen durch ihrer Hände Arbeit nicht mehr würdevoll leben können,wird doch der ausbeutung Tür u. Tor geöffnet,dann wehrt man sich halt,u.es wird betrogen so gut es geht,es wird doch von der Merkelschen Betügertuppe vor gemacht ein Rettungsschirm für Bedürfige haben sie ja noch nicht vorgeschlagen,die Millionen für Grichenland u. die Banken würden im eigenen Land dafür sorgen das keiner aufstocken muß,aber das lieg ja nicht im Intresse dieser Münchhausenpolitik lügen lügen bis sie es selber glauben:icon_dampf:
 
E

ExitUser

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#19
Die "Idee" von Herrn Alt, die Bezugszeit füer ergänzende Selbsständige zu begrenzen, ist sowas von pervers.

Unter die 125000 Aufstocker (Selbstständige) fallen auch SGB II Berechtigte / Arbeitslose, die nur wegen ihrem SGB II Bezug sich selbstständig ein Zubrot verdienen und trotzdem einen regulären Arbeitnehmerjob suchen. Soll man ihnen den Bezug auf Null setzen, weil sie trotz Arbeitslosigkeit ein wenig am Arbeitsleben teilnehmen wollen???

Noch perverser wird es, wenn man bedenkt, dass von den etwa 1 Million SGB II Berechtigten, die pro Jahr in einem sozialversicherungspflichtigen Job unterkommen, fast die Hälfte, also fast 500000 weiter aufstocken müssen. Das ist doch schon zahlenmäßig das weitaus größere Problem.
Schon vom Gleichheitsgrundsatz her müsste man dann ihnen, bzw. sämtlichen 1,4 Millionen Aufstockern, auch die Bezugszeit von Alg II begrenzen.

Wenn eine Tätigkeit nicht tragbar ist, dann spielt es keine Rolle, ob es eine Selbstständige oder eine schlecht bezahlte Arbeitnehmertätigkeit ist.

Dabei gibt es nur einen Grund für das bla bla.
Bei schlecht bezahlten Arbeitnehmern reicht eine Verdienstbescheinigung. Selbstständige mit ihrer Buchführung aber sind nicht zu fassen.
 

Paolo_Pinkel

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#20
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigte am Dienstag, 14.06.11, einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach die Zahl der Selbständigen, die ihre Einkünfte mit Hartz IV aufstocken, deutlich gestiegen ist. Demnach erhielten im Jahr 2010 durchschnittlich 125.000 Selbständige zusätzliche Leistungen. 2007 waren es rund 50.000 weniger. Im Februar 2011 zählte die BA rund knapp 118.000 selbständige Aufstocker. Etwa 85.000 von ihnen verfügten nur über ein monatliches Einkommen von weniger als 400 Euro. 25.000 verdienten bis zu 800 Euro, der Rest etwas mehr. Zugleich tauchten in den Jobcentern sogar Firmeninhaber mit mehreren Mitarbeitern auf und beantragten Hartz IV
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>>>> Zum Audiobeitrag (ab 11:50 Minute)
 
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#21
Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Nachdem das Prekariat erfolgreich gegeneinander aufgehetzt wurde geht es nun an die 2. Stufe der Diskriminierung

Experten in den Jobcentern warnen mittlerweile schon vor einem Missbrauch des Sozialstaats. Selbständige könnten ihr Einkommen so herunterrechnen, dass sie auf dem Papier Anspruch auf Hartz IV hätten, obwohl sie auf das Geld in Wahrheit gar nicht angewiesen seien, monieren Arbeitsvermittler gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".
Sorge um Sozialstaat: Mehr als 100.000 Selbständige beziehen Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 
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#22
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Die v. d. Leine hat in einem Interview gemeint, es handele sich zum großen Teil um 1-Mann-Betriebe. Das sind dann wohl die, die man vorher in die sog. "Ich-AGs" "befördert" hat?

Im Übrigen, ob ihm (dem Herrn Alt) wohl bewusst ist, was er hier von sich gegeben hat?

"Irgendwann muss man schwarze Zahlen schreiben oder - so weh es tut - die Selbständigkeit aufgeben", sagte er der "SZ". "Der Steuerzahler kann nicht auf Dauer eine nichttragfähige Geschäftsidee mitfinanzieren."
 

Paolo_Pinkel

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#23

spin

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#24
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Das Ganze ist doch ein übles Ding. Ach wie gern wandeln sie die Erwerbslosen in Selbstständige um, damit sie noch besser die Arbeitslosenstatistik fälschen können.

Die Hinweise auf "Herunterechnen" von Einkommen betreffen doch eher die Großbetrüger. Im SGB-II wird alles penibelst geprüft. Ist mal wieder ein weiter Versuch der Volksspalterei und Verunglimpfung. Solche Taktiken werden auch zum Teil angewandt, um ihre Versäumnisse aus dem Fokus zu bekommen. Da gibt's aktuell viele.
 

infotrust

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#25
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

In Anbetracht dessen, dass alle Kontoauszüge nach dem Bewilligungszeitraum im Rahmen der folgebewilligung auf den Tisch gelegt werden müssen, kann von "arm rechnen" nicht mehr die Rede sein.

Da muss Herr Alt wohl etwas falsch verstanden haben! Aber im Kern geht es doch darum einen neuen Sündenbock zu schaffen, um von den geplanten Kürzungen beim Gründungszuschuss abzulenken.

Hierzu auch folgender Artikel aus Gründer und Selbständige News2Use, 21/2011:

1. Arbeitsagentur unterstellt Selbständigen Sozialbetrug – Medien springen darauf an

Missbrauchen Selbständige den Sozialstaat? Erschleichen Sie sich Hartz IV zur Aufstockung ihres Lebensunterhaltes, weil sie sich arm rechnen, ohne arm zu sein? In der Süddeutschen Zeitung vom 14. Juni spekuliert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, darüber dass Selbständige ihr Einkommen so gestalten können, dass sie in der Hilfebedürftigkeit verbleiben – und das, obwohl er einräumt, dass „wir keine Empirie darüber haben, ob und wie oft das vorkommt“. Die Gewerkschaft Verdi vermutet Stimmungsmache gegen Selbständige hinter diesen Unterstellungen, zumal demnächst ein Gesetzesentwurf verabschiedet wird, wonach der für Selbständige oft unentbehrliche Gründungszuschuss beschnitten wird – „da kann ein bisschen Stimmungsmache gegen diese ‘Schmarotzer‘ nicht schaden“, mutmaßt die Gewerkschaft in einem Papier.

Fakt ist gemäß Arbeitsagentur-Statistik: Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker ist selbständig, 90 Prozent sind angestellt. Die Zahl der Selbständigen dieser Gruppe hat zwischen 2007 und 2010 um mehr als 50.000 Personen auf im Jahresdurchschnitt 125.000 erhöht – im Februar 2011 hat die BA knapp 118.000 selbständige Aufstocker gezählt. Rund 85.000 von ihnen haben über ein Einkommen von weniger als 400 Euro verfügt, 25.000 haben bis zu 800 Euro verdient, der Rest etwas mehr. Gemessen an der Gesamtzahl der Selbständigen handelt es sich um eine sehr kleine Zahl.

Arbeitsvermittler seien aufgrund dieser Zahlen alarmiert: Sie befürchten einen Missbrauch, denn Selbständige könnten ihr Einkommen herunterrechnen, so dass sie nur mehr ein Gehalt unter dem Existenzminimum beziehen – ohne tatsächlich bedürftig zu sein. Es tauchten in den Agenturen sogar Firmeninhaber mit mehreren Mitarbeitern auf, die Hartz IV beantragen, und es auch bekommen.

Ob es sich dabei tatsächlich um Selbständige handelt, die mit einem Porsche als Dienstwagen vorfahren, oder ob es sich um Selbständige in einer Krise handelt, denen kein eigenes Gehalt bleibt, weil sie zwei Arbeitsplätze für Mitarbeiter geschaffen haben – diese Antwort bleiben die Vermittler schuldig. Ferner gibt es keine Hinweise darauf, ob es sich bei der gestiegenen Zahl der Antragsteller um Personen handelt, die seit längerem selbstständig sind und deren Geschäft neuerdings aus dem Ruder gelaufen ist – oder ob wiederum immer mehr Hartz-IV-Bezieher den Ausweg aus der Arbeitslosigkeit in der Selbständigkeit suchen. Ebenfalls offen ist, welche Berufe besonders betroffen sind. Das Bundesarbeitsministerium lehnte eine Stellungnahme hierzu bisher ab, so die Nachrichtenagentur dapd.

Fakt ist jedoch, dass es klare Regeln gibt, unter welchen Bedingungen der Lebensunterhalt durch staatliche Förderung aufgestockt werden kann – und wer diese erfüllt, hat Anspruch, wer nicht, der nicht. Heinrich Alt hält es dennoch für nötig, darüber nachzudenken, ob sich die Grundsicherungsleistung für Selbständige zeitlich begrenzen lasse. Irgendwann müsse man schwarze Zahlen schreiben oder - so weh es tut - die Selbständigkeit aufgeben. „Der Steuerzahler kann nicht auf Dauer eine nicht tragfähige Geschäftsidee mitfinanzieren", sagte er.

Tatsächlich können die Agenturen und Argen schon jetzt von jedem Aufstocker verlangen, dass er sich auf Stellenangebote bewirbt und die unrentable Selbständigkeit aufgibt oder im Nebenerwerb fortsetzt, wenn er eine solche Stelle findet. Findet er keine Stelle, so ist es allemal besser, er verdient einen Teil seines Einkommens durch die Selbständigkeit als ganz von Hartz IV abhängig zu werden.

Ministerin von der Leyen forderte trotzdem heute postwendend öffentlich von der Bundesagentur für Arbeit, sie möge solchen Mißbrauch verhindern. Die FDP lehnte die Überlegungen dagegen ab. Jeder, der seinen Lebensunterhalt "auch nur teilweise aus eigener Kraft bestreitet, hat die Anerkennung der Gesellschaft verdient", sagte der Obmann der FDP-Fraktion im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales, Pascal Kober, nach Angaben der Nachrichtenagentur dapd. "Aufstocken ist nichts Ehrenrühriges." Es müsse vielmehr sichergestellt werden, dass Bedürftige "eine kompetente und zielführende Beratung durch die Jobcenter" erhielten. Deren Mitarbeiter müssten in die Lage versetzt werden, Gründungsideen und Geschäftsmodelle genauer zu bewerten. "Persönliche Betreuung hilft deutlich mehr als starre Fristen, nach denen der Regelsatz gekürzt wird", betonte Kober.

Uns und viele unserer Gesprächspartner bei den Arbeitsagenturen erstaunt, welches Medienecho die Angriffe auf die Selbständigen gestern hervorgerufen haben, während die geplanten Kürzungen des nachweislich erfolgreichen Arbeitsmarktsinstruments Gründungszuschuss kaum von den Journalisten aufgegriffen wurden. Die Presse reagiert reflexhaft. Ein TV-Sender zeigt Bilder von Selbständigen mit Porsche und Pool, die Hartz IV beantragen und stellt dies als Regelfall dar, weil sich damit Quoten erzielen lassen. Selbst seriöse Medien berichten den ganzen Tag über dieses Thema, während sie die massiven Kürzungen beim Gründungszuschuss weitgehend ignorieren. Traurig.
 

olivera

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#26
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

...Die FDP lehnte die Überlegungen dagegen ab.
Ob das wirklich geschickt ist, als Aufstocker welcher Art auch immer (Selbständiger Freiberufler/Gewerbetreibender) sich der Fürsprache durch diese Partei zu bedienen? Wie war noch mal das Sprichwort? "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr".
Jeder, der seinen Lebensunterhalt "auch nur teilweise aus eigener Kraft bestreitet, hat die Anerkennung der Gesellschaft verdient", sagte der Obmann der FDP-Fraktion ...
..damit umso größer die Miss- und Ver-Achtung derer, die nicht, auch nicht teilweise ihren LU bestreiten (können/dürfen), ausfallen kann :icon_party:
"Aufstocken ist nichts Ehrenrühriges."
Besonders dann nicht, wenn es ein einträgliches Geschäftsmodell ist für die ZAF-Klientel der Freideutsen..
Es müsse vielmehr sichergestellt werden, dass Bedürftige "eine kompetente und zielführende Beratung durch die Jobcenter" erhielten. Deren Mitarbeiter müssten in die Lage versetzt werden, Gründungsideen und Geschäftsmodelle genauer zu bewerten.
Und die BewertungsMaßstäbe werden von wem festgelegt? Röschtösch, von LiberalKonzernokraten nach dem Motto: small business follows big business...
"Persönliche Betreuung hilft deutlich mehr als starre Fristen, nach denen der Regelsatz gekürzt wird", betonte Kober.
Allerdings: Besser als feste Regelungen, aus denen sich eindeutige Rechtsansprüche ergeben, eignet sich zur Sozialkontrolle nach Gutsherrenart kapitalhörige PIxDaumen-Willkür ("Ermessen" nach unbestimmten Rechtsbegriffen) Und wenn man ehrlich ist: werden mit den Gründungszuschüssen mehr Luftschlösser aufgeblasen, als Fundamente für nachhaltige Wirtschaftstätigkeit gelegt.
-
Übrigens verbleibt zu fragen: wozu dieser thread hier (unter "Information"), wo doch das selbe Thema -nur unter anderer 'ÜberSchrift'- schon im Forum behandelt wurde/wird? http://www.elo-forum.org/news-disku...mer-mehr-selbstaendige-brauchen-hartz-iv.html
Nachdem das Prekariat erfolgreich gegeneinander aufgehetzt wurde geht es nun an die 2. Stufe der Diskriminierung...
Mir kommen die Tränen.. :icon_neutral:
 

Merkur

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#29
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Die meisten sind doch die Privaten Arbeitsvermittler und diese haben sie selber geschaffen.
 

jockel

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#30
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Warum soll der kleine Mann nicht das dürfen, was sich die deutsche Wirtschaft schon seid Jahren zu Eigen macht, indem sie sich ihre Hungerlöhne durch die Allgemeinheit subventionieren lässt?

Das hat die Regierung von ihrer Hauptsache-Arbeit-Politik.

==> http://www.elo-forum.org/news-disku...mer-mehr-selbstaendige-brauchen-hartz-iv.html
Wieso fördert man dann die idiotische Existenzgründerei, wo jeder an jeder Straßenecke mit einer Würschtelbude Karriere machen soll?

Es gibt Branchen, die sind brechend voll von Marktanbietern. Je mehr es werden, desto mehr versauen sie sich gegenseitig die Geschäfte durch sinnlose Preisunterbieterei. Viele der Existenzgründer kennen nicht Mal die einfachste Rentabilitätsprüfung in der Preiskalkulation ihrer Warensortimente - die Deckungsbeitragsrechnung und den Brak-Even-Point.

Deckungsbeitragsrechnung

Deckungsbeitragsrechnung : Aufgaben mit Lsungen

YouTube - ‪Deckungsbeitragsrechnung (mit 4 Produkten)‬‏

Berechnung Break-Even-Point (Punkt, ab dem Gewinne erwirtschaftet werden)

YouTube - ‪Break Even Point Grafisch (Rechnungswesen)‬‏

YouTube - ‪Break-even-Analyse - Deckungsbeitrag - Gewinnschwelle - Erlös- und Kostenfunktion‬‏
 
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#31
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Fakt ist gemäß Arbeitsagentur-Statistik: Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker ist selbständig, 90 Prozent sind angestellt.
Wenn man das Verhältnis zwischen Selbstständigen und Angestellten mal ganz nüchtern betrachtet, müsste man ja eher von letzteren Verlangen, ihr Angestelltenverhältnis zu Gunsten einer Vollzeit-Hartz-IV-Karriere zu beenden.

Klar wäre diese Forderung irrwitzig. Warum aber wird es dann von Selbstständigen erwartet?
 

Koelschejong

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#32
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Wieso fördert man dann die idiotische Existenzgründerei, wo jeder an jeder Straßenecke mit einer Würschtelbude Karriere machen soll?

Es gibt Branchen, die sind brechend voll von Marktanbietern. Je mehr es werden, desto mehr versauen sie sich gegenseitig die Geschäfte durch sinnlose Preisunterbieterei. Viele der Existenzgründer kennen nicht Mal die einfachste Rentabilitätsprüfung in der Preiskalkulation ihrer Warensortimente - die Deckungsbeitragsrechnung und den Brak-Even-Point.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, diese Grundbegriffe fehlen mir auch völlig. Ich habe niemals in meinem Leben eine Deckungsbeitragrechnung durchgeführt, noch habe ich einen Break-Even-Point errechnet.

Mir hat's bisher gereicht, wenn ich sauber ermitteln konnte, ob ich Gewinn oder Verlust mache, aber das hört sich eben nicht so schön reziplikativ an.
 

katharin

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#33
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Ich kann nicht so viel essen wie ich kotzen möchte………

Wir versuchen zu (über-) leben. Das ist alles.
Statt dessen sind wir Schmarotzer(!?). Egal was wir tun.
Seit ich denken kann, bin ich selbständig.
Erst als Tochter eines Ergotherapeuten, dann als Ehefrau eines Physiotherapeuten, nach der Scheidung mit dem was mir geblieben ist (ebenfalls im Gesundheitswesen.)

Ich bringe meine Kinder und mich als „Aufstockerin“ durch (was für ein Un-Wort) .
Ich habe dies bisher ALLEIN geschafft (wg. der Kids Sozialgeld beantragen müssen).
Der Vater muss nicht zahlen. Ich vermittle den Kids, dass Arbeit zum Leben gehört, so selbstverständlich wie das Atmen.
Ich habe mich mit NICHTS selbständig gemacht (240,- € ein halbes Jahr lang, das war gleich NULL von der Arge !)

Von Neidern fast in den Wahnsinn getrieben, Krankheiten und Schicksalsschlägen immer wieder getrotzt………als angebliche Sozialbetrüger an den Pranger gestellt und von den Medien verhetzt, so dass meine kleine Rest-Familie fast zerbrochen wäre. (Jahrelange Gerichtsprozesse sprachen letztlich FÜR mich)
Jetzt sind wir noch Sozialschmarotzer weil ich daran festhalte, selbständig zu arbeiten.
Die einzige Form, mit der ich klarkomme. Wer will mich beraten? Etwa die Arge? Wenn sie etwas könnten außer Lügen…..aber jetzt haben sie wieder Öl ins Feuer bekommen. 1-Mann-Selbständige sollen schuld daran sein, dass es dem Sozialstaat schlecht geht. (MIR ist soooo schlecht...)

Ich habe immer wieder darum gekämpft, dass ich selbständig arbeiten kann. So wie es mir physisch und psychisch möglich ist. Bewerbungen schreibe ich parallel ständig. Die Dummheiten von der Arge, seien es an den Haaren herbeigezogene Arbeitsbeschaffungspläne, Maßnahmen, 1-€-Jobs oder anderer Blödsinn, gipfeln in Widersprüchen und Klagen. (bisher hat die Arge alles kurz vor dem G-Termin zurückgezogen)
Der Schriftkram und Aufwand mit der Arge umfasst locker einen Nebenjob. Ganz zu schweigen von dem Aufwand, den ich als Selbständige mit Abrechnungen für meinen Betrieb und separat noch für die Arge zu schreiben habe (u. a. vorausschauende und später abschließend.
Was das für ein Aufwand und Schwachsinn ist, weiß nur, wen es betrifft)

Ich verringere mit meiner Arbeit meine Hilfebedürftigkeit.
Weil ich selbständig im Wohnhaus arbeiten kann, sehen meine Kinder mich noch, sowie ich die beiden und die verdaddelten PC-Stunden halten sich im Rahmen.
Die letzten 2 Tage habe ich Anhörungen und Stellungnahmen gegen die Arge verfasst. Geschrieben mit einer gebrochenen Hand.

Wohlgemerkt: Wenn auch mal eine Hand gebrochen ist, mein Herz Narben trägt, aber meine Seele bekommt die Arge nicht !

LASST MICH ENDLICH MEINE ARBEIT TUN, auch wenn IHR an mir Eure Sternchen NICHT verdient.
Vergesst nicht: auch Ihr seid nur ein einziges Jahr von H4 entfernt.
 
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#34
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Darum, Leute, laßt Euch bloß nicht auseinanderdividieren!

Das könnte denen so passen............

Die "unten" haben sich in der Wolle u. oben kann gemauschelt werden in aller Ruhe.
 

midola

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#35
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Das perverse daran ist doch folgendes:

Es gibt ca. 1.4 Millionen Aufstocker, wie schon geschrieben wurde sind davon etwa 10% selbstständig, wären 90% angestellt sind.
Wir reden hier also über 140.000 Selbstständige in einem Land mit 82 Millionen Einwohnern. Selbst wenn 100% dieser Selbstständigen zu Unrecht ALG II beziehen würden (ich denke eher die Zahl derer ist im Promille-Bereich angesiedelt), wären das immer noch Peanuts im Vergleich zu dem, was in diesem Land an Steuerverschwendungen stattfindet.
Und natürlich sind die ALG II Aufstocker die vielleicht 5€ zuviel bekommen wichtiger als die vielen Steuerhinterzieher mit Millionen-Einkommen. Spätestens daran erkennt man doch welch üble Propaganda hier getrieben wird.
Ein Herr Zumwinkel kommt mit einer Bewährungsstrafe und der Zahlung einer Strafe in Höhe der hinterzogenen Steuern davon, einem ALG II Empfänger wird die Lebensgrundlage entzogen.:icon_dampf:

Und bei der nächsten Wahl haben wir wieder das gleiche, Rot-Grün, Schwarz-Gelb, Schwarz-Rot oder wie auch immer. Es kommt immer die gleiche Sch... dabei raus :icon_kotz:
 
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#36
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

@Olivera:
Übrigens verbleibt zu fragen: wozu dieser thread hier (unter "Information"), wo doch das selbe Thema -nur unter anderer 'ÜberSchrift'- schon im Forum behandelt wurde/wird? Immer mehr Selbständige brauchen Hartz IV
Zitat:
weil es mir wichtig war und ich es nicht gesehen habe, Frau Perfekt!:confused:

vielleicht kann einer der mods das ja zusammenführen? :icon_knutsch:
 
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#37
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

@Olivera:

weil es mir wichtig war und ich es nicht gesehen habe, Frau Perfekt!:confused:

vielleicht kann einer der mods das ja zusammenführen? :icon_knutsch:
nee ich find schon richtig, dass es gerade in diesem Unterforum (wo viele Betroffene lesen und ggfls schreiben) gerade dieses Thema nochmal aufgeführt und disskutiert wird.....

einige lesen vielleicht gar nicht unter dem anderen Unterforum....
 

Rounddancer

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#38
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Dann kommt halt noch erschwerend hinzu, daß die Krankenversicherung seit Januar ja auch genaue Regeln hat, ab wann sie uns nur noch als freiwillige Mitglieder sehen, dann aber mindestens 300 Euro (mit Pflegeversicherung) monatlich von uns haben will.
Das ist, wenn mindestens einer der drei Punkte zutrifft:
1. Unsere Selbstständigkeit braucht 15 oder mehr Stunden/Woche,
2. Wir machen damit mindestens 30 Prozent unseres Einkommens,
3. Wir haben mindestens einen Angestellten mitmehr als 400 Euro Lohn.

Jetzt hoffe ich halt, daß ich eine 27-30 Stunden abdeckende Anstellung finde, sozialversicherungspflichtig,- dann wäre ich schonmal aus dem Hartz IV-Bedarf raus, und die verbleibenden Wochenarbeitsstunden dann durch meine Selbstständigkeit verkaufe...
 
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#39
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Dann kommt halt noch erschwerend hinzu, daß die Krankenversicherung seit Januar ja auch genaue Regeln hat, ab wann sie uns nur noch als freiwillige Mitglieder sehen, dann aber mindestens 300 Euro (mit Pflegeversicherung) monatlich von uns haben will.
Das ist, wenn mindestens einer der drei Punkte zutrifft:
1. Unsere Selbstständigkeit braucht 15 oder mehr Stunden/Woche,
2. Wir machen damit mindestens 30 Prozent unseres Einkommens,
3. Wir haben mindestens einen Angestellten mitmehr als 400 Euro Lohn.

Jetzt hoffe ich halt, daß ich eine 27-30 Stunden abdeckende Anstellung finde, sozialversicherungspflichtig,- dann wäre ich schonmal aus dem Hartz IV-Bedarf raus, und die verbleibenden Wochenarbeitsstunden dann durch meine Selbstständigkeit verkaufe...

1. ist bei mir sicher erfüllt
2. ebenfalls .. habe außer den Unterhaltsleistungen meines Ehemannes und des Kindergeldes kein sonstiges Einommen
3. ist keinesfalls erfüllt ... ich steh alleine da

300 EUR zahl ich ebenfalls nicht, wurde gerade mit Schreiben vom 18.04.2011 bestätigt. Also entweder stimmen deine Infos nicht für alle KVs, diese Regelungen gelten nur für neue freiwillige Mitglieder ober meine KV hat diese Regelungen noch nicht mitbekommen ...
 

jockel

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#40
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Ich muss zu meiner Schande gestehen, diese Grundbegriffe fehlen mir auch völlig. Ich habe niemals in meinem Leben eine Deckungsbeitragrechnung durchgeführt, noch habe ich einen Break-Even-Point errechnet.

Mir hat's bisher gereicht, wenn ich sauber ermitteln konnte, ob ich Gewinn oder Verlust mache, aber das hört sich eben nicht so schön reziplikativ an.
Die Leistungs- und Kostenrechnung und das anschließende Controlling ist absolut kein Problem. Man muß nur das Strickmuster mit ein bissel betriebswirtschaftlicher Bildung gelöffelt haben. Es kommt darauf an wie man es mit einfachen Worten anschaulich vermittelt und nicht akademisch geschwollen erklärt.

Bei einem Kleingewerbe arbeitet man nur mit einer Einnahmen-Überschußrechnung, indem man fortlaufend in einem Geschäftsbuch (Journal) die Einnahmen und Ausgaben aufrechnet und summenäßig gegenüberstellt. Am Ende zieht man über die Rechnung Einnahmen - Ausgaben = Saldo das Ergebnis. Ist der Saldo positiv, dann hat man Gewinn gemacht, ist er negativ sind es Verluste.

Saldo

EDV-technisch langt da etwas Excelgrundwissen zu.

Da werden nicht wie in einem großen Unternehmen

- die doppelte Buchhaltung mit Konto und Gegenkonto,
- die Kontenverbuchung von Vorsteuer und Umsatzsteuer,
- von Gewinnen und Verlusten,
- die Bilanzaufstellung in Aktiva und Passiva,
- die Gewinn- und Verlustrechnung,
- die Erfolgsrechnung

edv-gestützt über ein Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystem verlangt. Und jeder Anbieter, z.B. KHK Sage, SAP oder andere Anbieter haben dann noch ihre programmeigenen Philosophien, die man als Anwender schnallen muß.

Bei Kleinbgewerbetreibenden ist die Buchhaltung noch einfach, überschaubar und damit auch weniger fehleranfällig.

Das mit der doppelten Buchhaltung, auch Doppik --> Doppik genannt, haben uns im Mittelalter die Klöster und die italienischen Händler eingebrockt. Die deutsche Hanse und die Pfandleiher Fugger und Welser haben die doppelte Buchhaltung über ganz Europa verbreitet.

Die Geschichte der Buchführung

Geschichte und Entwicklung der Buchhaltung in Jahreszahlen
 

olivera

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#41
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

@Olivera:

weil es mir wichtig war und ich es nicht gesehen habe, Frau Perfekt!:confused:

vielleicht kann einer der mods das ja zusammenführen? :icon_knutsch:
Ja, letzteres wollte ich eigentlich anregen, aber vergaß, es zu formulieren. :icon_redface:Wie nachlässig, wie imperfekt von mir! :icon_smile:
 

Rounddancer

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#42
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Auf der Webseite des BMWi gibt es ein Existenzgründer-Modul, da kann man eine CD bestellen (gratis), da ist alles drauf, was man als Gründer so braucht. Auch die Software für ein Kassenbuch, und ein kleines Warenwirtschaftssystem sind da dabei. Die Inhalte der CD sind auch zum Download dort ebenso verfügbar, wie diverse eLearning-Kurse zu Themen Gründer und Selbstständigkeit.
 

noiram

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#43
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Warum soll der kleine Mann nicht das dürfen, was sich die deutsche Wirtschaft schon seid Jahren zu Eigen macht, indem sie sich ihre Hungerlöhne durch die Allgemeinheit subventionieren lässt?

Das hat die Regierung von ihrer Hauptsache-Arbeit-Politik.

==> http://www.elo-forum.org/news-disku...mer-mehr-selbstaendige-brauchen-hartz-iv.html
Genau so ist es.
Außerdem ist es ein Armutszeugniss der Agentur für Arbeit, sie ist nicht in der Lage zu prüfen sondern sie will alles kontrollieren.
Wenn ich daran denke was mir mit dem JC passiert ist, so hätten die mir eher mein Geschäft kaputt gespart als unterstützt, dass ich wieder auf die Beine komme.
Das Personal ist in betriebswirtschaftlichen Dingen genau so ahnungslos wie ihr Herr Alt.
Meine geschäftlichen Probleme fingen mit der Einführung von H 4 an, als plötzlich meine Leistungen mit Preisen am Markt so unterboten wurden, dass ich kaum mithalten oder gar nicht mehr mithalten konnte.
Ich hätte die gleiche Arbeit für 4,00€/Stunde im Angestelltenverhältniss machen können, bzw. wurde mir gesagt, dass über Praktikas es noch billiger geht.
Da sind doch solche Äusserungen von Alt, nur mit dem Ofenrohr ins Gebierge geschaut.
 
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#44
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Auf der Webseite des BMWi gibt es ein Existenzgründer-Modul, da kann man eine CD bestellen (gratis), da ist alles drauf, was man als Gründer so braucht. Auch die Software für ein Kassenbuch, und ein kleines Warenwirtschaftssystem sind da dabei. Die Inhalte der CD sind auch zum Download dort ebenso verfügbar, wie diverse eLearning-Kurse zu Themen Gründer und Selbstständigkeit.
Ich kann's nicht finden, hättest Du auf die Schnelle einen Link parat, bitte?
 

Koelschejong

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#46
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Die Leistungs- und Kostenrechnung und das anschließende Controlling ist absolut kein Problem. Man muß nur das Strickmuster mit ein bissel betriebswirtschaftlicher Bildung gelöffelt haben. Es kommt darauf an wie man es mit einfachen Worten anschaulich vermittelt und nicht akademisch geschwollen erklärt.

Bei einem Kleingewerbe arbeitet man nur mit einer Einnahmen-Überschußrechnung, indem man fortlaufend in einem Geschäftsbuch (Journal) die Einnahmen und Ausgaben aufrechnet und summenäßig gegenüberstellt. Am Ende zieht man über die Rechnung Einnahmen - Ausgaben = Saldo das Ergebnis. Ist der Saldo positiv, dann hat man Gewinn gemacht, ist er negativ sind es Verluste.

Saldo

EDV-technisch langt da etwas Excelgrundwissen zu.

Da werden nicht wie in einem großen Unternehmen

- die doppelte Buchhaltung mit Konto und Gegenkonto,
- die Kontenverbuchung von Vorsteuer und Umsatzsteuer,
- von Gewinnen und Verlusten,
- die Bilanzaufstellung in Aktiva und Passiva,
- die Gewinn- und Verlustrechnung,
- die Erfolgsrechnung

edv-gestützt über ein Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystem verlangt. Und jeder Anbieter, z.B. KHK Sage, SAP oder andere Anbieter haben dann noch ihre programmeigenen Philosophien, die man als Anwender schnallen muß.

Bei Kleinbgewerbetreibenden ist die Buchhaltung noch einfach, überschaubar und damit auch weniger fehleranfällig.

Das mit der doppelten Buchhaltung, auch Doppik --> Doppik genannt, haben uns im Mittelalter die Klöster und die italienischen Händler eingebrockt. Die deutsche Hanse und die Pfandleiher Fugger und Welser haben die doppelte Buchhaltung über ganz Europa verbreitet.

Die Geschichte der Buchführung

Geschichte und Entwicklung der Buchhaltung in Jahreszahlen
Danke für die ausführliche Darstellung. Mir ist durchaus bewußt, wie eine Buchhaltung funktioniert. Ebenso kann ich einen Gewinn ermitteln, nach der Existenzgründung zunächst, wie Du so schön schreibst über eine simple Einnahme-Überschussrechnung, heute dann eben über eine Bilanz. Das alles kenn ich seit bedauerlicherweise vielen Jahren. Aber obwohl ich durchaus in einer Reihe von, teilweise auch Großunternehmen gearbeitet habe, brauchte ich nie eine Deckungsbeitragsrechnung oder eine Break-Even Point Ermittlung zu erstellen. Das war der Punkt, den ich treffen wollte. Wirtschaft funktionierte und funktioniert auch ohne diese wunderschönen Worte, die heute eben gerne in sehr lange und sehr kompliziert aussehende Formeln gepresst werden, die eben auf einen Existenzgründer dann auch sehr abschreckend wirken könne.

Mein Punkt war und ist - natürlich habe ich schon vor zig Jahren ermittelt, wie hoch denn meine Produktionskosten und meine Stückkosten sind und natürlich habe ich errechnet, welchen Gewinnzuschlag und Umsatz ich denn bei diesen Kosten brauche, um zumindest eine Kostendeckung zu erreichen.

Dazu aber braucht man keine mathematischen Formeln, das bekommt man mit dem kleinen 1 x 1 und allenfalls etwas Prozentrechnung ebenso hin - und das sollte ein Existenzgründer dann schon können.
Man muss nicht alles verkomplizieren.
 

Rounddancer

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#47
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Klar, der Break-Even-Point und seine Berechnung hat halt, wie häufig,
einen betriebswirtschaftlich/mathematischen Lösungsweg,- und einen biederen, kaufmännischen.

Beide sind richtig, wenn man die richtigen Zahlen eingesetzt, und sich nicht verrechnet hat.
 

Koelschejong

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#48
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Klar, der Break-Even-Point und seine Berechnung hat halt, wie häufig,
einen betriebswirtschaftlich/mathematischen Lösungsweg,- und einen biederen, kaufmännischen.

Beide sind richtig, wenn man die richtigen Zahlen eingesetzt, und sich nicht verrechnet hat.
Das meinte ich. Mit kompliziert/mathematischen Methoden, gepaart mit bombastische klingen Fachausdrücken verschreckt man sicher den ein oder anderen Existenzgründer, der davon unbeleckt ist, aber dennoch in seinem Bereich durchaus eine faire Chance hätte. Ich bin fest davon überzeugt, ein sehr erheblicher Prozentsatz unserer Wirtschaft funktioniert sehr erfolgreich völlig ohne diese Methoden.
 

jockel

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#49
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Genau so ist es.
Außerdem ist es ein Armutszeugniss der Agentur für Arbeit, sie ist nicht in der Lage zu prüfen sondern sie will alles kontrollieren.
Wenn ich daran denke was mir mit dem JC passiert ist, so hätten die mir eher mein Geschäft kaputt gespart als unterstützt, dass ich wieder auf die Beine komme.
Das Personal ist in betriebswirtschaftlichen Dingen genau so ahnungslos wie ihr Herr Alt.
Meine geschäftlichen Probleme fingen mit der Einführung von H 4 an, als plötzlich meine Leistungen mit Preisen am Markt so unterboten wurden, dass ich kaum mithalten oder gar nicht mehr mithalten konnte.
Ich hätte die gleiche Arbeit für 4,00€/Stunde im Angestelltenverhältniss machen können, bzw. wurde mir gesagt, dass über Praktikas es noch billiger geht.
Da sind doch solche Äusserungen von Alt, nur mit dem Ofenrohr ins Gebierge geschaut.
Die wenigsten der Existenzgründer (Hechte) haben bei dem Überfluß an Marktanbietern (Haie) eine reale Chance, sich am Markt behaupten zu können. Die werden von den größeren, markterfahrenen Räubern niedergemacht, zumal sich diese noch einer weitaus besseren subventionierten Schmierung durch Arbeitsagenturen, ARGEn, Jobcenter, IHKs, HWKs, Unternehmerverbände, Unternehmensberatungen, Steuerberater, Banken, Juristen erfreuen können. Und schon platzt die Seifenblase Existenzgründung. Die Großen bestellen sich die billigen 1-Euro- und Minijobber, die Praktikanten, die prekär Arbeitenden, die Kombilöhner, die Leih- und Zeitarbeiter zu geförderten Sonderkonditionen. Dazu hat der Existenzgründer gar nicht die Möglichkeit.

Dem Existenzgründer fehlt auch die betriebswirtschaftliche Bildung und Erfahrung, die praktische Anwendung und die Mittel von Marketing und Werbung.

Zusätzlich betrachte man sich mal seine Eigenkapitalausstattung. In Krisensituationen oder wenn das Finanzamt, die Bank, die Sozialversicherung auf der Matte steht, ist Schluß mit lustig. Die wollen Geld sehen, egal ob man Verluste oder Gewinne macht, ob man eine wiederkehrende, zahlungskräftige Stammkundschaft hat oder nicht.

Existenzgründung von Kleinen dient nur zu Einem: Sie noch schneller ausplündern, verarmen und verelenden lassen. Die Chance zur Selbstständigkeit wird ihnen nur vorgegauckelt mit Slogans: Vom Tellerwäscher zum Millionär wie im american Way of Live. Und viele glauben noch an diese Märchen.

Es empfiehlt sich deswegen diese Quellen zu Lesen, um Klarheit im Kopf zu bekommen - weg mit den Ideenspinnereien im Kopf vom Könntesein, wenn man wöllte und besser bodenständig bleiben, eben Schuster bleibe bei deinen Leisten, nähre die ehrlich und redlich:

YouTube - ‪Ivan Rebroff - Wenn ich einmal reich wär Dornbirn 2002‬‏ - Wenn ich einmal reich wär --> aus Anatevka - Anatevka

Michael Hartmann - Die geschlossene Gesellschaft des Topmanagements

"Wer arm geboren wird, stirbt auch arm"

Privatisierung der Bildung Teil 3: Die Vertiefung der Unterschiede — Der Freitag
 

Roter Bock

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#50
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Hallo zusammen,

ich bin auch selbstständig und beziehe ALG II. Ich habe zwar monatlich Umsätze, aber bisher noch keine Gewinne, besonders im Sommer wirds hier für mich eng, ab September wirds besser!

Ich glaube weder an die Tellerwäscher - Millionär Story, bei mir ist es einfach ne Altersfrage. Kein AG stellt Leute über 50 ein (ist so) ergo bin ich selbständig. Was soll ich mich mit einem Markt abquälen der mich "altersdiskrimminiert" also gehts "Kraft eigener Wassersuppe" weiter.

Was mich ärgert ist, das die Arge mir dauernd Blödsinns 50+ Massnahmen offeriert die pro Nase 5000 Euro kosten - dafür wäre dann Geld da, im Geschäft wäre es besser aufgehoben, könnte mal endlich meinen Vertrieb verbessern. Die EGV (per VA) hat meinen SB quasi zum Über-Kontroller gemacht, Ausgaben über 500 Euro soll ich absprechen und genehmigem lassen. :icon_dampf:

Ich habe mir dann erlaubt, den Herrn als "Pro-Forma Geschäftsführer" per mail zu begrüßen und ihn auf das Thema "Geschäftsführerhaftung" hinzuweisen.

Jetzt gehts per Rechtsanwalt weiter, erstens wegen der EGV und zweitens wegen dem Leistungsbescheid. Weil selbstständig, wurden meiner Frau und mir (BG) erstmal reichlich Leistungen gekürzt (es fehlen rund 200 Euro am Regelsatz). So kriegt man natürlich selbständig handelnde Menschen klein (aber nicht mit mir).

Während für Banken die lustige bunte Papiere gekauft haben, mal eben 450 Milliarden Euro da sind, stellt mich die Arge unter Kuratel.

Klare Taktik der Arge:

1. Jeder Selbstständige mit Hartz 4 ist ein potentieller Betrüger!
2. Geh doch endlich ganz kaputt, alter Mann, damit wir dich in die Maßnahmen und Zappelbuden schaufeln können!

mein Fazit: Beklagen hilft nicht sondern Klagen! Wer keine brauchbaren Jobs anzubieten hat, hat jedes Recht verloren selbstständige Hartzer zu drangsalieren.

Roter Bock
 

Rounddancer

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#51
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Das meinte ich. Mit kompliziert/mathematischen Methoden, gepaart mit bombastische klingen Fachausdrücken verschreckt man sicher den ein oder anderen Existenzgründer, der davon unbeleckt ist, aber dennoch in seinem Bereich durchaus eine faire Chance hätte. Ich bin fest davon überzeugt, ein sehr erheblicher Prozentsatz unserer Wirtschaft funktioniert sehr erfolgreich völlig ohne diese Methoden.
Darum ist es wichtig, daß nicht nur irgendwelche frisch von dem Studium kommende Betriebs- und Wirtschaftswissenschaftler sich um die Existenzgründer kümmern, sondern auch erfahrene Praktiker, Meister, Senior-Experten, die als Gründer-Paten zur Seite stehen.

Beides hat eine Berechtigung, da es ja auch verschiedene Gründer, und verschiedene Lerntypen unter uns gibt.

Das ist so, wie damals, als ich bei den Freimaurern Dauergast war. Da gab es hochwissenschaftliche, alles auch so ansetzende und begründende Männer darunter. Das war so der sechste Grad. Wenn die so philosophieren,- dann sah ich sie fast auf der Wolke schweben, die dem "Münchner im Himmel" entgegenkam.
Aber es gab auch richtige Praktiker, Meister, dritter Grad, oft wirklich im Leben Meister. Die habhaft waren, greifbar, rauh, aber herzlich.
Alles ehrenwerte Männer,- aber halt mit ganz anderen Ansätzen.
 

warpcorebreach

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#52
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

wenn die praxis wirklich so wäre wie uns hier mal wieder weissgemacht werden soll, was wäre dann ?
nichts wäre dann, weil es völlig legitim wäre und irgendwann auch schonmal so gewesen ist das 100 % steuerrecht gilt.
aber es ist auch ganz klar was das ziel ist. die selbstständigen sollen den quatsch lassen und gefälligst fürn hungerlohn malochen.
scheinbar bringt es nichts den leuten die gewinne "grosszurechnen" denn ich sage immer wieder: die arge ganoven können zwar dies und jenes nicht anerkennen aber die steuererklärung schlussendlich nicht ignorieren. wird zeit das dieser unfug generell ein ende hatt und wieder (nur) steuerrecht gilt.
 

jockel

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#53
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Hallo zusammen,

ich bin auch selbstständig und beziehe ALG II. Ich habe zwar monatlich Umsätze, aber bisher noch keine Gewinne, besonders im Sommer wirds hier für mich eng, ab September wirds besser!

Ich glaube weder an die Tellerwäscher - Millionär Story, bei mir ist es einfach ne Altersfrage. Kein AG stellt Leute über 50 ein (ist so) ergo bin ich selbständig. Was soll ich mich mit einem Markt abquälen der mich "altersdiskrimminiert" also gehts "Kraft eigener Wassersuppe" weiter.

Was mich ärgert ist, das die Arge mir dauernd Blödsinns 50+ Massnahmen offeriert die pro Nase 5000 Euro kosten - dafür wäre dann Geld da, im Geschäft wäre es besser aufgehoben, könnte mal endlich meinen Vertrieb verbessern. Die EGV (per VA) hat meinen SB quasi zum Über-Kontroller gemacht, Ausgaben über 500 Euro soll ich absprechen und genehmigem lassen. :icon_dampf:

Ich habe mir dann erlaubt, den Herrn als "Pro-Forma Geschäftsführer" per mail zu begrüßen und ihn auf das Thema "Geschäftsführerhaftung" hinzuweisen.

Jetzt gehts per Rechtsanwalt weiter, erstens wegen der EGV und zweitens wegen dem Leistungsbescheid. Weil selbstständig, wurden meiner Frau und mir (BG) erstmal reichlich Leistungen gekürzt (es fehlen rund 200 Euro am Regelsatz). So kriegt man natürlich selbständig handelnde Menschen klein (aber nicht mit mir).

Während für Banken die lustige bunte Papiere gekauft haben, mal eben 450 Milliarden Euro da sind, stellt mich die Arge unter Kuratel.

Klare Taktik der Arge:

1. Jeder Selbstständige mit Hartz 4 ist ein potentieller Betrüger!
2. Geh doch endlich ganz kaputt, alter Mann, damit wir dich in die Maßnahmen und Zappelbuden schaufeln können!

mein Fazit: Beklagen hilft nicht sondern Klagen! Wer keine brauchbaren Jobs anzubieten hat, hat jedes Recht verloren selbstständige Hartzer zu drangsalieren.

Roter Bock
Schön, daß Du mitdenkst und Selbststände nicht gegen Alg-II-Empfänger oder andere Bevölkerungsgruppen ausspielen willst bzw. ihnen den Schwarzen Peter zuschiebst.

Was mich anstinkt sind diese gesellschaftspolitischen Machtgrundlagen, die die Bevölkerung systematisch fertigmacht.

Wie der Ex-Vizepräsident der DDR-Staatsbank Most und Gysi schon richtig bemerken. Privatwirtschaft im Kleingewerbe sollte man wegen der wirtschaftlichen Flexibilität bis zu einer bestimmten Größenordnung zulassen und fördern. Ab einer bestimmten Größe wird Privatwirtschaft zum gesellschaftspolitischen Fluch, wenn sie nach der politischen Macht greift und soziale Grundlagen der Bevölkerung systematisch unterminiert, dem Kommerz, dem Kapital und Profit unterordnet.

Deshalb befürworte ich in struktur- und volkswirtschaftlich bestimmenden Bereichen und Branchen Volks- und Genossenschaftseigentum zum Erhalt sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit, verbunden mit der leistungsorientierten Weiterentwicklung von fähigem Fachpersonal.

Soziale Herkunft, Alter, Rasse, Religion usw. sollte bei der Persönlichkeitsförderung keine Rolle spielen, sofern sie für das Allgemeinwohl tätig sind und nicht auf eigennütziges Raffen getrimmt werden.

Arbeit muß sich lohnen. Wer sich mehr leisten will, muß es sich vorher begründet verdient haben. Es sollten Leute gefördert werden, die auf Gemeinschaftsinn, Kollegialität, Solidarität, gegenseitige Hilfe Wert legen.

Auf die Förderung von Konkurrenzsituationen lege ich absolut keinen Wert, weil es in den wenigsten Fällen die Qualität einer Arbeit oder die menschliche Kreativität unter Streß- und Druckbedingungen fordert, sondern eher absichtlich brachliegen und verrotten läßt.

Konkurrenz belebt eben nicht das Geschäft.

Auch der bürokratische Kontrollwahn ist dann nicht angebracht, wenn er zum Hindernis, zur Barriere wird - auf jeden Fall dann diese schlechte Eigenschaft annimmt, wenn Kontrolleure fachliche Stümper sind und von der Branche keine Ahnung haben.

Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser, aber nur wenn sie beratend, unterstützend, helfend und lenkend wirkt, um Fehler und Mißerfolge zu verhindern.
 

pflaum

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#54
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Zitat aus der SZ:""Die Beurteilung darüber, ob ein Selbständiger tatsächlich hilfebedürftig ist, obwohl er zum Beispiel Angestellte hat, ob seine Betriebsausgaben vermeidbar oder angemessen sind oder das Kassenbuch stimmt, ist eher etwas für steuerfachliche Feinschmecker als für Sachbearbeiter im Jobcenter", kritisiert BA-Vorstandsmitglied Alt." von hier : Hartz IV für Selbständige - Arm gerechnet - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Also ich lesen hier mal heraus, daß das "Unvermögen" der SB betriebliche Angelegenheiten eines Selbständigen zu beurteilen auch schon im Vorstand des BA, also bei Herrn Alt angekommen ist.Schon jetzt.:icon_dampf:

Da hat wohl auch die Abweichung vom Steuerrecht auf die Sonderbuchführung nach SGB II Art nicht so richtig geholfen. Und nun haben se den Salat.
Der SB spielt "Unternehmensberater" und produziert so haufenweise Widerspruche und jede Menge Arbeit für die SG im
Lande.

Vielleicht sollte man darüber nachdenken, anstatt den Selbständigen Alg II Beziehern die Schuld an der Misiere zuzuschieben, vielleicht zur
Verfahrensweise nach Steuerrecht zurück zu kehren. Da könnten die FA dann Amtshilfe bei der Jobcentern leisten.

UND ES GÄBE KLARE VORSCHRIFTEN ! UND NICHT DIESES RIESEN DURCHEINANDER NACH TAGESLAUNE DER SB MIT TAUSENDEN WIDERSPRÜCHEN.

Und die Zeit die ich verbingen muß um gegen die fehlerhaften Bescheide anzugehen würde ich viel lieber damit verbringen, mit meinen Kunden zu arbeiten und eigenes Geld zu verdienen !
 

Roter Bock

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#55
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Roter Bock schreibt mal dazwischen...

Schön, daß Du mitdenkst und Selbststände nicht gegen Alg-II-Empfänger oder andere Bevölkerungsgruppen ausspielen willst bzw. ihnen den Schwarzen Peter zuschiebst.

Warum sollte ich verschiedene Gruppen gegeneinander ausspielen? Den Mist überlasse ich den Arge's, denn das ist genau was Ihnen nützt!

Was mich anstinkt sind diese gesellschaftspolitischen Machtgrundlagen, die die Bevölkerung systematisch fertigmacht.

Ja ohne Vorbehalte...

Wie der Ex-Vizepräsident der DDR-Staatsbank Most und Gysi schon richtig bemerken. Privatwirtschaft im Kleingewerbe sollte man wegen der wirtschaftlichen Flexibilität bis zu einer bestimmten Größenordnung zulassen und fördern. Ab einer bestimmten Größe wird Privatwirtschaft zum gesellschaftspolitischen Fluch, wenn sie nach der politischen Macht greift und soziale Grundlagen der Bevölkerung systematisch unterminiert, dem Kommerz, dem Kapital und Profit unterordnet.

Auch das stimmt, aber von der erforderlichen Größe wäre ich mit meiner Kleinklitsche noch weit entfernt.

Deshalb befürworte ich in struktur- und volkswirtschaftlich bestimmenden Bereichen und Branchen Volks- und Genossenschaftseigentum zum Erhalt sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit, verbunden mit der leistungsorientierten Weiterentwicklung von fähigem Fachpersonal.

...wird hier leider nix wie man ja sieht, fähiges Fachpersonal wird eher rausgeschmissen, wer zu korrekt ist um andere zu besch... sowieso. Die Idee ist ja richtig - aber wir sind hier einfach im falschen Film und zuwenige. Noch!

Soziale Herkunft, Alter, Rasse, Religion usw. sollte bei der Persönlichkeitsförderung keine Rolle spielen, sofern sie für das Allgemeinwohl tätig sind und nicht auf eigennütziges Raffen getrimmt werden.

Also ich möchte gern ein bisschen raffen um endlich aus der Arge rauszukommen, für das Allgemeinwohl war ich lange tätig - für Gottes Lohn. Aber wenn's klappt könnte ich trotzdem ein paar Leute "mitnehmen" die auch daran verdienen. Und ich könnte auch mal ne Arge - Pause brauchen.

Arbeit muß sich lohnen. Wer sich mehr leisten will, muß es sich vorher begründet verdient haben. Es sollten Leute gefördert werden, die auf Gemeinschaftsinn, Kollegialität, Solidarität, gegenseitige Hilfe Wert legen.

Hier lohnt sich zur Zeit nur Eigentum. Das BDG haben wir hier doch schon bei Leuten die von Haus aus mit Silberlöffel geboren wurden. Das ist die Realität hier. Leider. Die sind faul wie sonstwas, aber gesellschaftlich akzeptiert. Gestern war ich einkaufen, da kam so ne Reiterhofbesitzerin mit Schaftstiefeln in den Discounter hat dumm rumgekuckt wie die "armen Schweine" einkaufen und ist anschließend mit Rolls Royce und Chauffeur abgedampft. Ich kriege da meinen Hass wenn ich so "besichtigt" werde. Na-Ja, als ich denen die eingebildete Vorfahrt mit meiner Schrottkarre genommen habe, konnte ich mal 3 Tonnen edles Altmetall bei ner Vollbremsung erleben.:icon_smile: Nicht sehr reflektiert aber wat mut dat mut!


Auf die Förderung von Konkurrenzsituationen lege ich absolut keinen Wert, weil es in den wenigsten Fällen die Qualität einer Arbeit oder die menschliche Kreativität unter Streß- und Druckbedingungen fordert, sondern eher absichtlich brachliegen und verrotten läßt.

Konkurrenz belebt eben nicht das Geschäft.

Auch der bürokratische Kontrollwahn ist dann nicht angebracht, wenn er zum Hindernis, zur Barriere wird - auf jeden Fall dann diese schlechte Eigenschaft annimmt, wenn Kontrolleure fachliche Stümper sind und von der Branche keine Ahnung haben.

Bei der Arge gibt es nur Stümper - wenn die wirklich gut wären müssten die nicht dort arbeiten, so ist das. Grade diese Stümper kosten mich eine Zeit, es ist unglaublich.

Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser, aber nur wenn sie beratend, unterstützend, helfend und lenkend wirkt, um Fehler und Mißerfolge zu verhindern.
Die sollten lieber dort kontrollieren wo sich das auch lohnt, und nicht Leute wegen 2,50 Euro dumm anmachen, die mal ehrlich verdient wurden.

Gruss Roter Bock
 

helz

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#56
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

jetzt wollen die also allen ernstes dem volke klar machen, das es wohl besser ist im minijob dahinzuvegetieren mit wenig bis keiner aufstiegschance, sich mit hungerlöhnen abspeisen zu lassen, anstatt das zu machen, was man kann.

ich bin auch selbständig bzw. baue es gerade wieder auf.
war mit dem ex selbständig über 15 jahre - recht erfolgreich - dann trennung, er firma, ich kind.

gut.
habe in 2 jahren weit über 400 bewerbungen geschrieben - für alle möglichen und unmöglichen bereiche und bundesweit, europaweit.
no chance - alleinerziehend, nicht mehr 35.

was ist die alternative?

die sachbearbeiter in den jobcentern sollten um jeden menschen froh sein, der einen teil seines lebensunterhaltes selber bestreiten kann, sei es das der mensch 100 euro verdient oder nur noch 100 euro vom jobcenter bekommt.

wann bitte, wann stehen wir endlich auf und drücken unseren unmut aus?

wir werden verarscht während wir daneben stehnen.
man diffamiert uns, beleidigt uns, wertet uns ab.
und wir stehen da und gucken wie das schaf vorm scheunentor.

es reicht, es muß ein aufschrei durch dieses land gehen ……

zum thema tragfähige ideen:
schön und gut.
das problem ist doch auch, das man oft mit dem marketing alleine gelassen wird.
ich bin grafiker, ich kann logos machen ich kann bücher machen, aber mich selber zu bewerben, damit habe ich schwierigkeiten.

nein das jobcenter ist ehr daran interessiert, mich oder andere in das 100. bewerbungstraining zu stecken, wo aber auch nur proforma unterrichtet wird. ich saß mal in einem training, wo streng nach din unterrichtet wurde.
wenn ich in meiner branche einem arbeitgeber eine bewerbung nach din unterjubele, was meint ihr wie der trommelnd auf dem boden liegt.

aber das interessiert ja nicht.
wir wollen ja nicht wirklich helfen, wir wollen nur unsere statistik schönen.

aber wer natürlich danach belobigt wird, wie schön er statistiken im eigenen hause fälscht, wer sozusagen von arbeitgeberseite (hier die jobcenter leitung) dazu angehalten wird, der traut das eigene verhalten natürlich auch dem kunden zu.

inovative ideen kommen aus dem hause von der leyen und ihres ganzen anhangs nicht.
 

Rounddancer

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#57
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Viele von uns Selbstständigen haben Angst, Ihre eigene Leistung zu verkaufen.

Warum? Wir haben Angst, abgewiesen zu werden.

Gut, das kann vorkommen. Aber es kann auch sein, und besonders, wenn wir uns in der Vorbereitung auf den Kundenkontakt in den Kunden und seine Wünsche und Probleme hineinversetzt haben, daß wir offene Türen einrennen,- oder immerhin den Fuß in die Tür bekommen.

Wir wissen: Wir sind gut, unsere Leistung ist gut, unser Produkt paßt, die Probleme des Kunden trefflich zu lösen.

Also können wir uns fröhlich im Spiegel anlächeln, und damit frohgemut den Termin mit dem Kunden ausmachen.

Dann hingehen, immer bewußt, daß wir, unsere Leistung, unser Produkt das Problem unseres Kunden lösen, seine Wünsche erfüllen wird.

Klappt es: Toll!
Klappt es nicht? Nicht schlimm. Visitenkarte, Flyer und guten Eindruck hinterlassen. Manchmal müssen Kunden erst woanders Lehrgeld zahlen, - dann ist es gut, wenn sie dann in der Schublade nsere Visitenkarte oder unseren Flyer haben.
Und wenn nicht? Dann war es ein Versuch. Eine Übungsgelegenheit, die wir durchgehen, und dahingehend überprüfen können, was wir bei einem nächsten Kunden noch besser machen können.

Wir wissen doch alle: Mit guter, packender Werbung kann man sogar schlechte Produkte, miese Leistung verkaufen. Aber unsere Produkte, unsere Leistung sind gut. Und sie lösen die Probleme, sie erfüllen die Wünsche unserer Kunden.
Also: Legen wir los!
 

katharin

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#58
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Du kommst sicher grad frisch vom Motivationskurs........
 

Couchhartzer

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#59
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Wir wissen doch alle: Mit guter, packender Werbung kann man sogar schlechte Produkte, miese Leistung verkaufen.
Das ist für mich noch lange kein Grund ganz genauso mistig zu werden, wie diverse derartige Politiker, Finanzjongleure, raffgierige Geschäftsführer, Jobcenter-SBs, usw. die sowas machen, oder gar solchen Menschen hintenrein zu kriechen.
 

Bambi_69

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#60
AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Ich habe mir dann erlaubt, den Herrn als "Pro-Forma Geschäftsführer" per mail zu begrüßen und ihn auf das Thema "Geschäftsführerhaftung" hinzuweisen.
:icon_daumen:
Sowas Ähnliches habe ich auch mal mit meinem SBchen gemacht. Komischerweise wollte er den Job "Geschäftsführer" aber nicht annehmen... :icon_kinn:
 

arbeitslos in holland

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#61
komisch, ein teil des hartz-murks wird hier mit zähnen und klauen verteidigt ?!!

wo seht ihr den unterschied, ob ich maßnahmeträger das geld in den hintern stecke, oder selbst-ständig(!)en ihr hobby über steuergelder finanziere ??!

sozial ist, was arbeit schafft !!

kann sich noch jemand an philip holzmann erinnern ?
das war genau der schei§§laden, den der schröder-mafiosi vor laufender kamera "gerettet" hat !
das ist kein witz !!

jetzt muß man bloß wissen, wie sehr dieser drecksladen seine konkurrenz ins trudeln gebracht hatte, dank seines sozialdumpings.

solch einen dreckhaufen noch geld hinterher zu werfen, so naiv sind nur politiker !

damals hat man doch gemerkt, wie fatal es ist, wenn sich die politik in die wirtschaft einmischt. gelernt hat man davon gar nix

das selbe schema läuft mit den aufstockenden selbstständigen.was ist denn das wesen von selbstständigkeit ?

das ich für meinen kram selbst verantwortlich bin, nicht andere !
d.h. wenn mein laden nichts abwirft, bin ich pleite-ende!

aber das geht ja gar nicht bei murks IV

die kdu und einen betrag x(rs) hab ich jeden monat im säckel. die konkurrenz(nichtaufstocker)muß das erstmal verdienen !!
das das ernorme wettbewerbsverzerrungen zur folge hat, interessiert die politiker-asse nicht. ist denen doch gerade recht, wenn 100.000e aus der statistik fallen.

jetzt, wo es fast zu spät ist, erkennt die politik ihren fehler. natürlich werden die selbstständigen auf die barrikaden gehen, weil man ihnen etwas nimmt, was sie für normal erachten.
normal ist das aber nicht und für den wettbewerb eine katastrophe.

an solch einem beispiel(und insbesondere die reaktionen darauf!)erkenne ich, wie weit wir schon richtung sozialismus sind. gut, das der idiot schröder in der freien wirtschaft nichts verloren hat, das wußte man schon von vornherein.
das das murksel aber jetzt die bevölkerung mit ihrer staats-wirtschaft beglückt, das hätte ch mir nicht träumen lassen.

noch was anderes ist auch noch wichtig:

wer kontrolliert denn, wieviel aufstocher "schwarz" arbeiten oder einnahmen ins ausland verschieben??

das können nur selbstständige !!

es hat natürlich einen schönen nebeneffekt:

die aufstocker fehlen bei jeder aktion der elo. die können schon aus rein logischen überlegungen nichts gegen murks IV einzuwenden haben.

sollen doch die politik-clowns aufstockern ihr staatssalär kürzen, begrenzen oder ganz wegnehmen.
da wären manche hobby-unternehmer ganz schnell pleite. habe ich doch jahrelang bei ebax erlebt:

unternehmer die zu blöd sind, mit zwei händen im dunkel ihren eigenen arsch zu finden(lecker futter für abmahnhaie)

der letzte "experte" hat für ein paar millionen€ spielzeugeisenbahnen(märklin)verkauft, die er nie selbst gesehen hat :icon_neutral:
wenn ich mir überlege, das solche chaoten und nixkönner zur erhaltung des sozialen frieden(der wär' sonst schon lange zum teufel)mit voller ahnungslosigkeit und echter merkbefreiter zone zwischen den ohren, auf ihre kundschaft losgelassen werden, dann sind die schon pleite, bevor die tinte unter dem gründungspapier trocken ist.

wenn man was sinnvolles hätte machen wollen, hätte man die existenzgründer begrenzt finanziell unterstützen können. ein darlehen, zinsfrei, bis zum max von €10.000
dann hätte man sie ins kalte wasser begleitet, aber schwimmen hätten sie selber lernen müßen.
wer nicht rechnen kann und sonst eher von mässigen verstand, würde heute nicht durch den staat künstlich am überleben(im markt)gehalten werden.

bei den aufstockern gibt es die selbe vollkasko-mentalität, wie bei den bankern und finanzjongleuren. wer wirtschaftlich unvernünftig handelt, hat im markt nix verloren !

nachtrag:

bei der kurzarbeiterregelung wurde auch betrogen das es kracht. da haben die herrschaften unternehmer ihr personal massenweise in kurzarbeit geschickt(offiziell)und nebenher durften die sklaven noch voll arbeiten(doppelter gewinn)
da hat es doch die politik auch fertiggebracht, diesen dreck als "erfolg" hinzustellen. mach' subventionen und bau' keine kontrolle ein und du erhältst betrug en masse.

warum man solche wirtschaftlichen vollnieten in die politik schickt, wird mir auf ewig ein rätsel bleiben :icon_neutral:
 

KAHMANN

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#62
Ich mach mich jetzt erst mal als Schriftsteller selbständig.

Ich schreib ein Buch, das dauert 3 Jahre. Da bin ich 3 Jahre aus der Vermittlung und auch gleich aus der Statistik.

Einnahmen hab ich erst mal nicht und Kosten für Selbständigkeit eigentlich auch nicht. Wenn ich fertig bin wird das Buch ein Kracher wie Saraz.. Dings Bums und die Verlage rennen mir die Bude ein.

Die erste Kohle krieg ich dann in 5 Jahren oder so.
Der Titel vom Buch lautet.

DEUTSCHLAND EIN GRIFF INS KLO
 

jockel

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AW: Nun werden die Selbständigen kriminalisiert

Viele von uns Selbstständigen haben Angst, Ihre eigene Leistung zu verkaufen.

Warum? Wir haben Angst, abgewiesen zu werden.

Gut, das kann vorkommen. Aber es kann auch sein, und besonders, wenn wir uns in der Vorbereitung auf den Kundenkontakt in den Kunden und seine Wünsche und Probleme hineinversetzt haben, daß wir offene Türen einrennen,- oder immerhin den Fuß in die Tür bekommen.

Wir wissen: Wir sind gut, unsere Leistung ist gut, unser Produkt paßt, die Probleme des Kunden trefflich zu lösen.

Also können wir uns fröhlich im Spiegel anlächeln, und damit frohgemut den Termin mit dem Kunden ausmachen.

Dann hingehen, immer bewußt, daß wir, unsere Leistung, unser Produkt das Problem unseres Kunden lösen, seine Wünsche erfüllen wird.

Klappt es: Toll!
Klappt es nicht? Nicht schlimm. Visitenkarte, Flyer und guten Eindruck hinterlassen. Manchmal müssen Kunden erst woanders Lehrgeld zahlen, - dann ist es gut, wenn sie dann in der Schublade nsere Visitenkarte oder unseren Flyer haben.
Und wenn nicht? Dann war es ein Versuch. Eine Übungsgelegenheit, die wir durchgehen, und dahingehend überprüfen können, was wir bei einem nächsten Kunden noch besser machen können.

Wir wissen doch alle: Mit guter, packender Werbung kann man sogar schlechte Produkte, miese Leistung verkaufen. Aber unsere Produkte, unsere Leistung sind gut. Und sie lösen die Probleme, sie erfüllen die Wünsche unserer Kunden.
Also: Legen wir los!
Rounddancer bitte nicht persönlich nehmen, sondern Dein Zelebrieren von Produktwerbung, die Du auf dem 50plus-Training gelernt hast, ganz sachlich betrachten:

Das wirkt auf mich wie die Verblödungsveranstaltungen mit Tschakka. Könnte aber auch aufdringlich-lästige FDP-Werbung für Schwesterwilli sein.

YouTube - ‪FDP Friedhelm Ernst spricht zur Landtagswahl 2011‬‏

YouTube - ‪Der Lottogewinner Erwin Lindemann‬‏

Tschakka! Die Höller-Show ist aus - Nachrichten DIE WELT - WELT ONLINE

Jürgen Höller

YouTube - ‪Juergen Hoeller - Du kannst es schaffen!‬‏

Warum ist Höller nicht Karriere- und Medienberater für das Merkel?

Und es erinnert mich an das kriminelle Wirken von PPV alias White Oasis usw.

Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt : Dreiste Abzocke geht weiter

Ist der Stil wie auf Kaffeefahrten oder von Scientology oder Türdrückerei.

YouTube - ‪Loriot: Vertreterbesuch‬‏

Rounddancer fange am besten bei Kaffeefahrtenbetreibern an und verkaufe Lama- und Magnetfelddecken, Katzenfelle und Nahrungsergänzungsmittel.

Auch die Verkaufssender HSE24, QVC, Channel21, 1-2-3.tv und solch Schund brauchen immer neues Frischfleisch. Oder Du machst auf Astro-Show mit Glaskugel oder als aggressiv auftretender Wanderprediger bei Living Gospel TV

Du sagst es doch suggestiv: Wir wissen doch alle: Mit guter, packender Werbung kann man sogar schlechte Produkte, miese Leistung verkaufen.

Du kannst auch über CallCentern Lottospiele, Zeitungs- und DSL-Abos verscherbeln.

Spätestens von Du Dein Tagesumsatzsoll nicht gebracht hast, bist Du wieder raus aus dem Vertrieb.
 

helz

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#64
Wenn nun die angeblich besorgten Mitarbeit in verschiedenen Jobcentern die oben angeführten Beobachtungen machen, kann man daraus, je nach Sachlage, nur zweierlei schließen:

1. Entweder sind diese Mitarbeiter zu dumm, entsprechende Mauscheleien nachzuweisen. Das macht man im allgemeinen durch die Prüfung der Kostenbelege.

2. Oder da saugen sich die Damen/Herren SB nur blaues Wasser aus dem Daumen, an der ganzen Sache ist nichts dran.
Man will nur einen Stein ins Wasser werfen, um Wellen zu machen.

oder die mitarbeiter erkennen kosten, die das finanzamt anerkennt – auch hier würden ja "mauscheleien" die steuerlast drücken und somit zu verdienstausfällen des staates führen - also JC-mitarbeiter erkennen kosten, die das finanzamt anerkennt eben nicht an.
sind also päbstlicher als der pabst.

was auch ne sauererei ist
 

warpcorebreach

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die kdu und einen betrag x(rs) hab ich jeden monat im säckel. die konkurrenz(nichtaufstocker)muß das erstmal verdienen !!
das das ernorme wettbewerbsverzerrungen zur folge hat, interessiert die politiker-asse nicht. ist denen doch gerade recht, wenn 100.000e aus der statistik fallen.

jetzt, wo es fast zu spät ist, erkennt die politik ihren fehler. natürlich werden die selbstständigen auf die barrikaden gehen, weil man ihnen etwas nimmt, was sie für normal erachten.
normal ist das aber nicht und für den wettbewerb eine katastrophe.

an solch einem beispiel(und insbesondere die reaktionen darauf!)erkenne ich, wie weit wir schon richtung sozialismus sind. gut, das der idiot schröder in der freien wirtschaft nichts verloren hat, das wußte man schon von vornherein.
das das murksel aber jetzt die bevölkerung mit ihrer staats-wirtschaft beglückt, das hätte ch mir nicht träumen lassen.

noch was anderes ist auch noch wichtig:

wer kontrolliert denn, wieviel aufstocher "schwarz" arbeiten oder einnahmen ins ausland verschieben??

das können nur selbstständige !!
sorry aber deine argumentation is quatsch. in der situation so wie sie sich tatsächlich dastellt wäre auch jeder selbstständige froh vom amt wegzukommen. es ist ja nun nicht so als ob betrug nur wärend h4 möglich ist. ausserdem könnte man dein beispiel auch für jeden angestellten übernehmen: warum sich kaputtmalochen wenn einen die h4 hängematte auffängt bei kündigung.
 

arbeitslos in holland

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#66
es ist ja nun nicht so als ob betrug nur wärend h4 möglich ist. ausserdem könnte man dein beispiel auch für jeden angestellten übernehmen: warum sich kaputtmalochen wenn einen die h4 hängematte auffängt bei kündigung.
das sehe ich anders:

selbstständige und arbeitnehmer lassen sich in deutschland gar nicht vergleichen

was zahlt ein an ?

- lohnsteuer
- kirchensteuer
- krankenversicherung, zuzahlungen und praxisgebühr
- pflegeversicherung
- rentenversicherung
- soli(abbau west :icon_eek:)
.........
..........
der an zahlt aus seinem bruttogehalt, ohne große möglichkeiten der manipulation !

der selbstständige kann betriebsausgaben und verluste lustig absetzen, bis er 0€ verdient.
dafür braucht er entweder einen vernünftigen steuerberater
oder:
genug kriminelle energie !

natürlich gehe ich nicht davon aus, dass jeder aufstocker ein betrüger ist. die hand ins feuer, würde ich aber für keinen selbstständigen legen.

es war schon immer so:

nur die doofen zahlen ihre steuern !

sorry aber deine argumentation is quatsch. in der situation so wie sie sich tatsächlich dastellt wäre auch jeder selbstständige froh vom amt wegzukommen
das ist lustig. ich verstehe schon, dass man den papierkram lieber nicht am hals hätte. allerdings ist doch die frage, wie lange dann die maroden buden und luftschlösser noch bestehen würden, ohne subventionen

da braucht man auch gar nicht lange debatten führen, denn das sah man schon damals bei den hirnrissigen ich-ags.
nur damals waren die subventionen zeitlich begrenzt und die einstellung der zuschüsse besiegelte das ende der luftschlösser.
 

warpcorebreach

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#67
auch normale an können eine geschönte steuererklärung einreichen. irgendwelche betrügereien egal ob selbstst. oder an können später immernoch auffliegen, die gefahr ist hier bei selbstst. meiner meinung nach sogar grösser. steuern bezahlen im normalfall auch beide.
ich bleibe dabei. die fakten werden verdreht. in der praxis haben wir aber tatsächlich eine wettbewerbsverzerrung, allerdings anders als wie du meinst. durch die , ich nenne es "grossrechnerei", der arge werden wir künstlich klein gehalten, der wettbewerb ist nicht gegeben. ich vertrete schon länger die these das durch die nichtanerkennung der steuerlichen vorschriften es quasi nicht möglich ist wärend h4 raus aus dem bezug zu kommen, ausser man schafft es eventuell innerhalb eines bewilligungszeitraums. dann besteht immernoch die reelle gefahr das die abschliessende eks dich wieder bedürftig macht. ohne quatsch wie soll das funktionieren ?
 

katharin

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#68
@ arbeitslos in Holland:

Sowas in diesem Forum? Wer bist Du eigentlich?

Ich wiederhole mich:

WIR (Meine Kinder und ich > ich bin allein erziehend) versuchen zu (über-) leben.
Das ist alles.
Statt dessen sind wir Schmarotzer(!?). Egal was wir tun.

Seit ich denken kann, bin ich selbständig.
Erst als Tochter eines Ergotherapeuten, dann als Ehefrau eines Physiotherapeuten, nach der Scheidung mit dem was mir geblieben ist (ebenfalls im Gesundheitswesen…von wegen Luftschlösser)

Ich bringe meine Kinder und mich als „Aufstockerin“ durch (mir gefällt das Wort auch nicht)
Der Vater muss nicht zahlen !! Ich vermittle den Kids, dass Arbeit zum Leben gehört, so selbstverständlich wie das Atmen.
Ich habe dies bisher ALLEIN geschafft (wg. der Kids Sozialgeld beantragen müssen).

Ich habe mich mit NICHTS selbständig machen müssen (240,- € ein halbes Jahr lang, das war gleich NULL von der Arge !) Und das, nachdem mich die Arge meine Umschulung nicht hat beenden lassen.
KEINE Darlehen, KEINE Ich-AG. KEINE Gelder ausgeben „dürfen“, geschweige denn können für Werbung, Geräte, Materialien oder ähnliches.
Alles nach und nach…..und dann noch Rechenschaft und Sanktionen.

Unter „normalen“ Umständen sind 3-5 Jahre schon wenig, um ein Geschäft zum gesunden Laufen zu bringen. Aber unter solchen Bedingungen und Widrigkeiten?

Was maßt Du Dir da an??

Von Neidern fast in den Wahnsinn getrieben, Krankheiten und Schicksalsschlägen immer wieder getrotzt………als angebliche Sozialbetrüger an den Pranger gestellt und von den Medien verhetzt, so dass meine kleine Rest-Familie fast zerbrochen wäre. (Jahrelange Gerichtsprozesse, welche letztlich FÜR mich entschieden worden sind)

Jetzt sind wir noch Sozialschmarotzer weil ich daran festhalte, selbständig zu arbeiten.
Die einzige Form, mit der ich klarkomme.
Es gibt fast nichts, was an mir noch nicht krank war, oder operiert / geheilt werden musste.
Ich muss selbst entscheiden, wann ich „Gas geben kann“ und wann nicht.
Wer will mich beraten? Etwa die Arge?
Wenn sie etwas könnten außer Lügen…..aber jetzt haben sie wieder Öl ins Feuer bekommen. 1-Mann-Selbständige sollen schuld daran sein, dass es dem Sozialstaat schlecht geht. (MIR ist soooo schlecht...)

Ich habe immer wieder darum gekämpft, dass ich selbständig arbeiten kann. So wie es mir physisch und psychisch möglich ist.
Bewerbungen schreibe ich parallel ständig.
Die Dummheiten von der Arge, seien es an den Haaren herbeigezogene Arbeitsbeschaffungspläne, Maßnahmen, 1-€-Jobs oder anderer Blödsinn, gipfeln in Widersprüchen und Klagen. (bisher hat die Arge alles kurz vor dem G-Termin zurückgezogen)
Gern arbeite ich in einem sozialvers.pfl. Job.- Wenn er zu mir, meinem Leben und meiner Selbständigkeit passt. Das war bisher das einzig Senkrechte.
So, dass ich arbeitsfähig bin, UND Geld verdiene.
Der Schriftkram und Aufwand mit der Arge umfasst locker einen Nebenjob.
Ganz zu schweigen von dem Aufwand, den ich als Selbständige mit Abrechnungen für meinen Betrieb und separat noch für die Arge zu schreiben habe (u. a. vorausschauende und später abschließend.
Was das für ein Aufwand und Schwachsinn ist, weiß nur, wen es selbst betrifft.

Oder kannst DU da objektiv urteilen? Bisher kamen nur Parolen und heiße Luft an.)

Ich verringere mit meiner Arbeit meine Hilfebedürftigkeit.
Von der Arge habe ich noch nicht einen einzigen VV bekommen, welcher auch nur annähernd meinen Bedarf gedeckt hätte oder meine Arbeitskraft erhalten würde…da wäre ich erst recht „Aufstockerin“ geblieben.

Nur weil ich selbständig im Wohnhaus arbeiten kann, ist meine Geschäfts-Miete gering und ich bekomme auch noch die Kids „gedeckelt“. Nachteil ist die fehlende (Lauf-) Kundschaft.
Die letzten 2 Tage habe ich Anhörungen und Stellungnahmen gegen die Arge verfasst. Geschrieben mit einer gebrochenen Hand.

Wohlgemerkt: Wenn auch mal eine Hand gebrochen ist, mein Herz Narben trägt, aber meine Seele und meine Kids bekommt die Arge nicht ! (Auch wenn sie es gerade versuchen)

ICH WILL ENDLICH MEINE ARBEIT TUN, nicht mehr fragen müssen was ich wann und für was ausgeben darf, wohin ich warum und für was fahren muss.

Ja, ich habe schon 1x (in Worten: einmal) „unrichtig“ gerechnet…..Als ich noch (total) dumm war und Angst hatte, wie mir ein Minus ausgelegt wird:
Da habe ich mehr Einnahmen geschrieben als ich tatsächlich hatte.

Du hast NULL Ahnung wie es jemandem geht, der selbständig arbeiten MUSS, um mithalten zu können. (oder NOCH zu wollen. )
„Gefährliches Halbwissen“ das Du hier verbreitest, gepaart mit Boshaftigkeit.

Sicherlich hast Du es nirgendwo besser gelernt…..
 

olivera

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#69
Das alte Lied...: Die Kleinen streiten sich -und die Großen können sich freuen.

wie beim Zoff zwischen Arbeiter und Krämer: Eintracht zwischen Produzent und Großhandel.

Ob AN (lohnabhängiger Beschäftigter) oder AG (Unternehmer und 'SelbstBeschäftiger'), beide haben im Prinzip eine Wahlentscheidung getroffen, zwischen den Präferenzen 'Sicherheit' vs 'Freiheit'. Das eine ist mit Abhängigkeit verbunden, das andere mit Risiko. Dessen sollte man sich bewußt sein - hinterher Klagen gilt nicht. Dass der hartzIV-Staat als Vertreter der GroßKaptalInteressen beide gängelt und beschränkt, sollte vielleicht eher zu Verständnis u. Solidarität untereinander führen als zu gegenseitiger Diffamierung?
 

helz

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#70
wo seht ihr den unterschied, ob ich maßnahmeträger das geld in den hintern stecke, oder selbst-ständig(!)en ihr hobby über steuergelder finanziere ??!
der unterschied ist:
maßnahmenträger nimmt horrende summen an geld ein, ohne wirklich eine leistung zu erbringen, die in einem wie immer gearteten verhältnis zur geldsumme steht

selbständige versuchen sich ihren lebensunterhalt zu verdienen und müssen manchmal eben auch aufstocken, wie die ausgenutzten angestellten, die für wenig geld arbeiten müssen.

oder sind das evt. auch hobby-arbeiter, da sie ja nicht geschafft haben, einen adäquaten lohn auszuhandeln?



sozial ist, was arbeit schafft !!
eine marxistische totschlag parole

anyway:
wenn ich als selbständiger mein business gut in die reihe bekommen, evt. mit ein paar jahren sich sukzessive reduzierender aufstockung, dann habe ich auch die möglichkeit anderen menschen arbeit zu bieten.

oder ist es deiner ansicht nach sozialer, endlose erfolglose bewerbungen zu schreiben, um irgendwann resignierend im hartz iv bezug zu verharren?


damals hat man doch gemerkt, wie fatal es ist, wenn sich die politik in die wirtschaft einmischt. gelernt hat man davon gar nix
was hat das mit aufstockern zu tun?
nur weil ich mich bemühe auf eigen füßen zu stehen, kann es doch nicht sein, das ich bis alles optimal läuft am hungertuche zu nagen habe?


wenn mein laden nichts abwirft, bin ich pleite-ende!
und stehe beim jobcenter zu 100% auf der lohnliste

hmm ist das nun besser als aufstocken?
kostet das den steuerzahler nun mehr doer weniger geld ? :icon_kinn:
das letzte war eine rhetorische frage!


die kdu und einen betrag x(rs) hab ich jeden monat im säckel. die konkurrenz(nichtaufstocker)muß das erstmal verdienen !!
und bei diesem konstrukt bleibt natürlich enorm viel geld für werbung etc. übrig
oh yeah amen


normal ist das aber nicht und für den wettbewerb eine katastrophe.
welcher wettbewerb?
glaubst du echt, wenn ein paar selbständige - in der regel sind es einpersonenfirmen - aufstockende leistungen bekommen, das der wettbewerb so den bach runter geht?
wow

meiner ansicht nach alles gründe für bedingungsloses grundeinkommen!
verringert auch den sozialneid unter den bedürftigen!

wer kontrolliert denn, wieviel aufstocher "schwarz" arbeiten oder einnahmen ins ausland verschieben??
das jobcenter bemüht sich doch :lol:
oh mann, sorry
aber das ist für mich gerade sozialneid erster güte.

schwarze schafe gibt es immer und überall.
aber ich denke, das innerhalb der selbständigen aufstocker genauso hart gearbeitet wird und genauso ehrlich gehandelt wird, wie bei den vollbeziehern oder den angestellten aufstockern!

und ganz ehrlich, auch aufstockung als selbständiger macht nicht reich.
es reicht evt. gerade so mit genauso erheblichen einschränkungen wie bei allen anderen und es ist nicht ein cent da, der wie auch immer wohin verschoben werden könnte.
 

arbeitslos in holland

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#71
maßnahmenträger nimmt horrende summen an geld ein, ohne wirklich eine leistung zu erbringen, die in einem wie immer gearteten verhältnis zur geldsumme steht

selbständige versuchen sich ihren lebensunterhalt zu verdienen und müssen manchmal eben auch aufstocken, wie die ausgenutzten angestellten, die für wenig geld arbeiten müssen.

oder sind das evt. auch hobby-arbeiter, da sie ja nicht geschafft haben, einen adäquaten lohn auszuhandeln?
ohja, und für wirtschaftlich unvernünftiges handeln, wirst du wie auch der bildungsträger "belohnt"

eine marxistische totschlag parole
die spd und die grünen sind vom marxismus so weit entfernt, wie die erde von der sonne !(die cdu ist da schon etwas näher dran)
hast du die letzten jahrzehnte hinter'm mond verbracht oder wie kommt soviel ahnungslosigkeit zustande ? :icon_wink:

wenn ich als selbständiger mein business gut in die reihe bekommen, evt. mit ein paar jahren sich sukzessive reduzierender aufstockung, dann habe ich auch die möglichkeit anderen menschen arbeit zu bieten.
logisch ! als steuerzahler muß ich gescheiterte existenzen durchfüttern, weil du ja in keine elo-statistik mehr auftauchst.
das ist der grund, warum du subventioniert wirst, nicht die minimale hoffnung das du was erschaffst !
das geht der regierung gepflegt am gesäß vorbei

oder ist es deiner ansicht nach sozialer, endlose erfolglose bewerbungen zu schreiben, um irgendwann resignierend im hartz iv bezug zu verharren?
meine ansicht ?
die ist ein dreck wert, solange ich nicht in der kasperbude in bärlin mir den ar...öööh arm breitsitze !
sozial ist in deutschland gar nichts mehr, aber sozialistisch !

was hat das mit aufstockern zu tun?
nur weil ich mich bemühe auf eigen füßen zu stehen, kann es doch nicht sein, das ich bis alles optimal läuft am hungertuche zu nagen habe?
ja und ?

ist es etwa aufgabe des steuerzahlers, gescheiterte existenzen bis zum st. nimmerleinstag durchzufüttern ?!
und sieht das deine konkurrenz auch so gelassen, das sie dich mit über wasser hält. :icon_neutral:

und stehe beim jobcenter zu 100% auf der lohnliste
dann könnte sich die von der lügen-leierkasten sich die 3 mio elo-erfolg in den aa..abend schieben :icon_smile:


und bei diesem konstrukt bleibt natürlich enorm viel geld für werbung etc. übrig
oh yeah amen
wie ging selbstständigkeit früher, ohne hartz IV ??!

welcher wettbewerb?
glaubst du echt, wenn ein paar selbständige - in der regel sind es einpersonenfirmen - aufstockende leistungen bekommen, das der wettbewerb so den bach runter geht?
wow
wenn man die einen staatlich fördert und die anderen nicht.
dir sind ja schon die simpelsten wirtschaftlichen zusammenhänge suspekt !
wenn dann solche ahnungslosen als selbstständige herumwurschteln läßt, dann entwickeln sich groschengräber ohne ende. aber wie schon gesagt: die 3 mio-lüge darf was kosten !

meiner ansicht nach alles gründe für bedingungsloses grundeinkommen!
das wäre das nächste wolkenkuckuksheim :biggrin:

schwarze schafe gibt es immer und überall.
aber ich denke, das innerhalb der selbständigen aufstocker genauso hart gearbeitet wird und genauso ehrlich gehandelt wird, wie bei den vollbeziehern oder den angestellten aufstockern!

und ganz ehrlich, auch aufstockung als selbständiger macht nicht reich.
ganz ehrlich: dann machst du etwas falsch !
es reicht evt. gerade so mit genauso erheblichen einschränkungen wie bei allen anderen und es ist nicht ein cent da, der wie auch immer wohin verschoben werden könnte
dabei kenne ich soviele die ohne rechnung arbeiten.................

und jetzt mal klartext:

ich kritisiere nicht die frösche, die im subventionstümpel herumsitzen. ich kritisiere diejenigen, die mit absolut aberwitzigen, volkswirtschaftlich unsinigen ideen, die arbeitslosenquote verfälschen !

du hast ein ding nicht kapiert:

wenn ganz heerscharen selbstständiger, nebst ihren sklaven hartz IV beantragen, dann kann mißbrauch nicht ausgeschlossen werden. du magst ja wirklich "bedürftig" sein, der nächste selbstständige hat sich nur arm gerechnet !
genau wie sich millionäre zu bettlern machen lassen, mit ihren steuerberatern(die erst bei einkommen von +500.000€ einen finger rühren :eek:)+400€/h nicht dafür kassieren, das sie sich den finger im hintern drehen :biggrin:
 

arbeitslos in holland

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#72
Sowas in diesem Forum? Wer bist Du eigentlich?
einer, der schon vor über 10 jahren die konsequenzen gezogen hat und heute in einem sozialstaat lebt !!

Ich wiederhole mich:
ich habe dein statement mit mehr interesse gelesen, als du meines. anders kann ich mir die nächsten zeilen nicht erklären :icon_kinn:

Was maßt Du Dir da an??
ich maße mir an, dir zu sagen(falls du in der regierung sitzt)das du offensichtlich den perückenhalter nur hast, damit es nicht in den hals reinregnet

Jetzt sind wir noch Sozialschmarotzer
nö, waren selbstständige schon immer, neben politikern, beamten und dem rest der nicht-lohnsteuer(sozialabgaben)blecher !

Du hast NULL Ahnung wie es jemandem geht, der selbständig arbeiten MUSS, um mithalten zu können. (oder NOCH zu wollen. )
„Gefährliches Halbwissen“ das Du hier verbreitest, gepaart mit Boshaftigkeit
sorry, als lohnsteuerzahler hatte ich 2000 die schnauze gestrichen voll. wo sind die gelder geblieben, die mir von meinem lohn geklaut worden sind. wo ist die beteiligung der nicht-lohnsteuerblecher !?!
10 jahre habe ich mich verarschen lassen und jetzt ist wirklich schicht im schacht !!

und während meine generation die altersarmut erwartet, habe ich meine grundrente !
achso,

als selbstständiger würdest du, wie jeder andere bürger, die selben abgaben zahlen müssen. willkommen in einem sozialstaat. deutschland ist ein biotop für bekloppte :biggrin:

bevor ich es vergesse:

ich kritisiere nicht dich, als frosch im subventionstümpel, sondern die macher dieser grütze !

Sicherlich hast Du es nirgendwo besser gelernt…..
doch. jeden tag lerne ich, wie ein sozialstaat funktioniert mit mindestlohn, grundrente und sozialem ausgleich über alle einkommen !:icon_smile:
 

Rounddancer

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#74
Nö. Ich halte es da mit dem bekannten Arbeitsforscher Prof. Frithjof Bergmann: Grundeinkommen ja. Aber nicht bedingungslos.
Denn das würde jeder mitnehmen, aber niemand würde es bezahlen.
Die Reichen nicht, denn die haben ihr Kapital längst im Ausland. Die Armen nicht, denn sie haben dann auch nicht mehr, eher weniger als heute, bei steigender Umsatzsteuer und steigenden Preisen.
Und der Mittelstand? Der ist dann längst ausgestorben und verarmt, oder hat auch seine Villa im Tessin oder in Südfrankreich.
 
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Gast
#75
Ein "Arbeitsforscher" ist ein unproduktiver, unnützer Fresser. Aber von seinem Standpunkt aus........ naja, lieber die Arbeit erforschen als selbst zu arbeiten. Oder besser eine Leihbude gründen als in einer zu schaffen. Die Gesellschaft sorgt ja für diese "Koriphäen".
 

helz

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#80
ohja, und für wirtschaftlich unvernünftiges handeln, wirst du wie auch der bildungsträger "belohnt"
wer sagt dir, das ein selbständiger, der am markt noch nicht so erfolgreich ist, das er sich komplet trägt "wirtschaftlich unvernünftig handelt"?
beispiele - beweise?

demnach müßte ja auch ein arbeitsloser, der es einfach nicht schafft einen job zu finden, wo wir doch gerade soviele leute brauche, siehe die leier vom "fachkräftemangel", auch selber schuld sein das es nicht klappt!
:icon_kinn:


hast du die letzten jahrzehnte hinter'm mond verbracht oder wie kommt soviel ahnungslosigkeit zustande ? :icon_wink:
ich möchte dich bitten, nicht persönlich zu werden :icon_party:

logisch ! als steuerzahler muß ich gescheiterte existenzen durchfüttern, weil du ja in keine elo-statistik mehr auftauchst.
die andere alternative ist, das du hartz iv empfänger durchfütterst, die komplett vom alg 2 abhängig sind.
deine entscheidung

ist es etwa aufgabe des steuerzahlers, gescheiterte existenzen bis zum st. nimmerleinstag durchzufüttern ?!
warum gehst du immer von der these der gescheiterten existenz aus, ohne den fall zu kennen?
denn - siehe oben - demnach ist ein langzeitarbeitsloer auch eine gescheiterte existenz.
und ich finde es echt geil, wenn wir uns hier gegenseitig versuchen die würde zu nehmen :icon_evil:

und sieht das deine konkurrenz auch so gelassen, das sie dich mit über wasser hält. :icon_neutral:
wie meine konkurenz etwas sieht, tangiert mich nur periphär
und ehrlich, deine ansichten eigentlich auch



wie ging selbstständigkeit früher, ohne hartz IV ??!
wie ging leben früher ohne hartz iv?

dir sind ja schon die simpelsten wirtschaftlichen zusammenhänge suspekt !
keine vermutungen persönlicher art!
wenn dann solche ahnungslosen als selbstständige herumwurschteln läßt, dann entwickeln sich groschengräber ohne ende.

du urteilst nur aufgrund ein paar äußerungen, und kennst nicht die fälle - von keinem!
aber das ist ja wohl legitim.

was ist deine lösung?




dabei kenne ich soviele die ohne rechnung arbeiten.................
interessant!

mit anderen worten: wer ehrlich ist ist selber die pappnase?
laßt alle kohle beziehen udn schwarz arbeiten?
denn das ist es ja!
und nun frage ich mich: wer ist der im wolkenkuckucksheim?

ich kritisiere nicht die frösche, die im subventionstümpel herumsitzen. ich kritisiere diejenigen, die mit absolut aberwitzigen, volkswirtschaftlich unsinigen ideen, die arbeitslosenquote verfälschen !
das klang nicht nur für mich anders :icon_razz:



wenn ganz heerscharen selbstständiger, nebst ihren sklaven hartz IV beantragen,
und du gehst damit davon aus, dass alle welt schlecht ist und unethisches handeln dem menschen imanent ist!

dann kann mißbrauch nicht ausgeschlossen werden.
missbrauch kann nie ausgeschlossen werden , genauso wenig wie ehrlichkeit ausgeschlossen werden kann!
aber beide phänomene gibt es immer dort, wo menschen sind
ob auf hartz iv oder in großen firmen (egal was du nun davon halten magst)

du magst ja wirklich "bedürftig" sein, der nächste selbstständige hat sich nur arm gerechnet !
aber das rechtfertigt nicht, auf alle einzuschlagen
damit heißt du es genauso gut, wenn auf alle hartz iv empfänger eingeschlagen wird, denn die sind ja auch bildungsfern, schmarotzer und saufen nur
und ich denke da findest du niemanden, der dir das unterschreibt!
 

helz

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#81
einer, der schon vor über 10 jahren die konsequenzen gezogen hat und heute in einem sozialstaat lebt !!
du hast dich also davon gemacht und meinst - trotz deiner flucht - all die kritisieren zu müssen, die so dusselig waren es dir nicht gleich zu tun?
:icon_kinn:


ich maße mir an, dir zu sagen(falls du in der regierung sitzt)das du offensichtlich den perückenhalter nur hast, damit es nicht in den hals reinregnet
ich weiß nicht wie katharin das sieht, für mich klingt es wie ne beleidigung

nö, waren selbstständige schon immer, neben politikern, beamten und dem rest der nicht-lohnsteuer(sozialabgaben)blecher !
und wo können leute wie du arbeit finden?
irgendwer muß ja die produktionsmittel bereitstellen, wenn nicht die selbständigen.



und während meine generation die altersarmut erwartet, habe ich meine grundrente !
weil du geflüchtet bist
 

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wer sagt dir, das ein selbständiger, der am markt noch nicht so erfolgreich ist, das er sich komplet trägt "wirtschaftlich unvernünftig handelt"?
beispiele - beweise?
beispiele kenne ich ohne ende zb von ebax. ich war dort jahrelang ein forenonkel, der selbsternannte "experten" vor ihrem endgültigen finanziellen ruin bewahren wollte. allesamt "bildungselite" dh. mindestens abitur und studium und dumm wie die nacht !
und jetzt komm' ich daher mit hauptschule und ohne ausbildung und soll solchen narren helfen !

und nach dem genau selben system, landen völlig ahnungslose in der selbstständig und danach im ruin !!
und das schärfste dabei ist:
wären sie im hartz IV-bezug geblieben, wären sie finanziell nicht ganz so derbe auf die schnute gefallen !

demnach müßte ja auch ein arbeitsloser, der es einfach nicht schafft einen job zu finden, wo wir doch gerade soviele leute brauche, siehe die leier vom "fachkräftemangel", auch selber schuld sein das es nicht klappt!
:icon_kinn:
nach der logik von der uv/dl müßen sich die elo bloß gegenseitig versicherungen verschachern und damit wäre der kittel geflickt !
absurd ! :icon_neutral:

die andere alternative ist, das du hartz iv empfänger durchfütterst, die komplett vom alg 2 abhängig sind.
deine entscheidung
:icon_party:

ich füttere gar nix irgendwo durch. deswegen brauch ich auch keine rücksicht nehmen, weil ich weder davon abhänge, noch dafür zur kasse gebeten werde

warum gehst du immer von der these der gescheiterten existenz aus, ohne den fall zu kennen?
denn - siehe oben - demnach ist ein langzeitarbeitsloer auch eine gescheiterte existenz.
und ich finde es echt geil, wenn wir uns hier gegenseitig versuchen die würde zu nehmen :icon_evil:
tatsache ist doch, das sich leute mit völlig absurden ideen selbstständig machen. da wird kein gründerseminar besucht, da wird einfach rumgewurschtelt. wie schon oben beschrieben:
ebax ist voll von ruinierten ebax-powersellern, denen ihre ahnungslosigkeit endgültig das rückrat gebrochen hat. heute weiß keiner mehr, was geldwäsche ist und was da für eine strafe steht.
im ebax-forum gab es schon öfters selbsttötungen von ruinierten selbstständigen.
denen haben die deppen in den jc doch erzählt, das das alles ganz easy wär'.
jetzt sind sie nicht nur temporär aus den statistiken-sondern für immer ! :icon_sad:

wie meine konkurenz etwas sieht, tangiert mich nur periphär
das ist mal wieder der heilige st. florian

was ist deine lösung?
du wirst dich wundern:
ähnlich wie in den NL(und jetzt von der politik vorgeschlagen)

statt auf alle ewigkeiten kdu und rs, zeitlich begrenzt. entweder der laden läuft, oder eben nicht.
gibt es wenigstens weniger gefälschte elo-zahlen.........kotzt mich nämlich wirklich an !
mit anderen worten: wer ehrlich ist ist selber die pappnase?
laßt alle kohle beziehen udn schwarz arbeiten?
denn das ist es ja!
und nun frage ich mich: wer ist der im wolkenkuckucksheim?
ich kenne keine reichen, die denn staat nicht beschissen haben, wo sie konnten. erwartest du von mir die aufforderung, gefälligst deine steuern zu bezahlen ?!?
ist mir doch egal !

du bist doch wohl nicht so bekloppt, dass du von betrüger-doktoren drohen lässt. gutti und co beweisen doch:
bescheiß wo du kannst, passiert doch eh nix'

und du gehst damit davon aus, dass alle welt schlecht ist und unethisches handeln dem menschen imanent ist!
ich ??

klar, betrug liegt im wesen des menschen. ich habe leuten schon geholfen und mich dabei strafbar gemacht !
interessiert mich keinen meter !
ich schaue mir trotzdem gerne die letzten großen tragödien an-vor gericht !

missbrauch kann nie ausgeschlossen werden , genauso wenig wie ehrlichkeit ausgeschlossen werden kann!
aber beide phänomene gibt es immer dort, wo menschen sind
ob auf hartz iv oder in großen firmen (egal was du nun davon halten magst)
sicher. man tut aber in der politik gerade so, als wenn das überraschend wäre.

aber das rechtfertigt nicht, auf alle einzuschlagen
damit heißt du es genauso gut, wenn auf alle hartz iv empfänger eingeschlagen wird, denn die sind ja auch bildungsfern, schmarotzer und saufen nur
und ich denke da findest du niemanden, der dir das unterschreibt!
wie schon gesagt: als subventionsfrosch sitzt du im tümpel, hast ihn aber nicht angelegt. die subventionen nicht anzunehmen, wäre wirtschaftlich idiotisch. die annahme nur vernunft. ich kann schlechterdings leuten nicht vorwerfen, sich intelligent zu verhalten.

die politik ist es doch, die die schmarotzer erkannt haben will. wirtschaftlich vernünftig ist es aber auch, wenn deine konkurrenz ebenfalls die hand auffällt, ob bedürftig oder nicht.
und die politik kann nicht erkennen, ob zurecht kassiert wird oder eben nicht
und genau das szenario gab es 2008 mit dem "erfolgsmodell" kurzarbeitergeld. und genauso hirnrissig die "abwrackprämie" oder "umweltprämie". da wurden teils neuwertige autos durch die presse gejagt, wegen einem almosen von 3000€ :icon_neutral:
so bekloppt können nur die deutschen sein !
 

arbeitslos in holland

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du hast dich also davon gemacht und meinst - trotz deiner flucht - all die kritisieren zu müssen, die so dusselig waren es dir nicht gleich zu tun?
:icon_kinn:
für mich war die grenze mit der finanzierung der dt. einheit eindeutig und endgültig überschritten. ich soll zahlen, damit die treuhand den plunder an die pfeffersäcke verschachert-ich glaub' mich holnse ab :icon_party:
das war lange vor hartz IV(!!!)

und außerdem:
habe ich nicht eingesehen, 2000 das selbe geld angeboten zu bekommen, wie 1994.
da konnten die mich mal gepflegt am aaars--- öööh arm lecken :icon_party:

hätte hier aber auch schief gehen können, ich hatte weder garantien noch rücklagen !
mit dem heutigen wissen, wäre ich 1989 ohne jegliche ausbildung direkt nach holland. die schei§§e hätte ich mir gerne erspart !

ich weiß nicht wie katharin das sieht, für mich klingt es wie ne beleidigung
wenn sie politikern ist, dann ist das so. und wenn nicht, dann nicht



und wo können leute wie du arbeit finden?
irgendwer muß ja die produktionsmittel bereitstellen, wenn nicht die selbständigen.
ich habe doch hier auch chefs, beamte und politiker
nur die bezahlen in die gleichen systeme ein, wie jeder niederländer
und ich auch.
daneben greift mir die königin lang nicht so unverschämt in die tasche, wie das murksel !


weil du geflüchtet bist
ich bin nicht geflüchtet aus bestimmten gründen, sondern aus rein wirtschaftlichen erwägungen. sowieso ist das wort "flucht" oder "migrant" in europa nicht korrekt.

ich sah mich schon immer eher als europäer, nicht als deutscher !
 

jockel

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1.347
#85
... und genau das szenario gab es 2008 mit dem "erfolgsmodell" kurzarbeitergeld. und genauso hirnrissig die "abwrackprämie" oder "umweltprämie". da wurden teils neuwertige autos durch die presse gejagt, wegen einem almosen von 3000€ :icon_neutral:
so bekloppt können nur die deutschen sein !
Abwrackprämie? Nee es war nicht die Idee aller Deutschen, es war die Idee des unfähigen CDU-Bundeswirtschaftsministers Michael Glos, der angeblich widerwillig dieses Amt übernahm, weil es sonst für ihn nichts Geeignetes an hohen Posten zu verschachern gab. Von berufswegen war er Getreidemüller aus einer Dorfklitsche im bayerischen Franken, aber kein Volkswirtschaftler. Ein Getreidemühlenbundesministerium hatte man leider nicht zu vergeben. Der war jahrzehntelang CDU-Parteizinnsoldat und wollte auch mal vom großen Kuchen naschen.

YouTube - ‪Richling als Wirtschaftsminister Glos‬‏

YouTube - ‪Jürgen Trittin zum scheidenden Bundeswirtschaftsminister Michael Glos‬‏

und was kam dann an Sachkompetenz?

Herr zu Guttenberg

YouTube - ‪ZAPP - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg‬‏ und jetzt?

und danach Bundeswirtschaftsminister Rösler, der froh ist, endlich das undankbare Bundesgesundheitsministerium wieder los zu werden - ein Mediziner, der was von Wirtschaft versteht?

YouTube - ‪"Rücktritt, Rücktritt - schmeiß den Vorsitz an die Wand!"‬‏

Der Glos hat die Idee mit der Abwrackprämie erfunden. Vielleicht wollte er auch in die Automobillobby wie die Schmierseife Wissmann, der jetzt auf sachkundiger Präsident des Verbandes der Automobilindustrie mimt. Die ganze schwarzgelbe Truppe ist ein einziger bazillusverseuchter Schmierfilz.

Also warum Abwrackprämie, warum werden Tiere gekeult, warum einheimische Gurken- und Tomatenfelder angeblich wegen EHEC-Virus untergepflügt?

Startseite - ZDF Mediathek - Hassknecht kocht

Weil der schwarzgelben Truppe immer nur eins einfällt, wenn sie am Ende ihres Lateins ist:

Ihr bekloppter Marktradikalismus und Privatwirtschaft wird ihre eingerührten Wirtschafts- und Finanzkrisen richten. Richten werden sie's wohl - aber nicht auf- sondern zugrunde.

Die haben's mit ihrem Angebot-und-Nachfrage-Wahn - je weniger Güter und Leistungen am Markt, um so höher die Verkaufspreise. So sieht deren Wachstumsbeschleunigung aus. Also wenn man vor lauter Profitgier zuviel Waren und Leistungen produzierte, die kein Mensch haben will, also auf Halde rumliegen, dann vernichtet man sie wieder, um für den Restbestand die Preise auf Rekordhöhe zu jagen.

Ich bezweifle, daß Schwarzgelb was von Volks- und Marktwirtschaft versteht. Vom Lügen, Betrügen, Bestehlen, Ausrauben der Völker allemal - zum Wohle ihrer eigenen und Brieftaschen ihrer Anhänger sehr wohl!!!!

Das nennen die dann intelligent geführte Marktwirtschaft. Von Intelligenz kann ich als Betriebswirt da herzlich wenig erkennen, eher von Verschwendung von Material, Energie, Arbeitsmittel, Arbeitskräften, die eigentlich sinnvoller verwendet werden können. Aber die intelligenten, schwarzgelben Marktwirtschaftsführer, Wirtschaftsweisen?????, Wirtschafts- und Bankenbosse sind selbstverständlich für den selbstverursachten Schaden nicht verantwortlich und haftbar zu machen. Die Schadensbeseitigung schiebt man auf deutsche und Europas Steuerzahler ab.

Genauso intelligent, ist die Schnapsidee mit den plakettenpflichtigen Umweltzonen oder landwirtschaftliche Nutzflächen zur E-10-Biospriterzeugung zu mißbrauchen.

Wie wär's da mal mit der Herstellung von sparsamen und schadstoffarmen Motoren gewesen statt die großvolumigen Dreckschleudern zu produzieren, damit die Schickimicki auf Münchner oder Düsseldorfer Prachtmeilen (Maximilianstraße oder Königsallee) zum Prominieren und Shoppen rumflanieren können? Oder wie wär's denn mit einem wissenschaftlichen Vorlauf in der Elektromobilität oder Brennstoffzellentechnik bis runter für Volksfahrzeuge gewesen?

Aber Schwarzgelb hätte am liebsten an einem Atomstromantrieb für Kraftfahrzeuge gefeilt. Nur wohin dann mit den abgebrannte Brennstäben? Solche Kisten am liebsten aus dem Ganzen feilen, damit die Förderung ewig und 3 Tage für ihre Wirtschafts-Busenfreunde dauert.

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Und dann subventioniert man die teure Technik für Politik, Reiche und Wirtschaft, aber bloß nicht für's Volk. Eben freie Fahrt für reiche, freie Bürger auf freien Autobahnrennpisten.

Ein Beispiel wie man die neue, schöne, umweltfreundliche E-Mobilität für die Politik, Reichen, Schönen und Prominenten zum subventionierten Spielzeug erklärt. Das nennt sich dann noch zukunftsweisende Umweltpolitik:

RBB, Sendung "Kontraste" vom 23.06.2011, 21:45 Uhr: Teure E-Autos als Steuersparmodell - Dienstwagenprivileg macht's möglich
 

Kelton

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#86
Wie wär's da mal mit der Herstellung von sparsamen und schadstoffarmen Motoren gewesen statt die großvolumigen Dreckschleudern zu produzieren, damit die Schickimicki auf Münchner oder Düsseldorfer Prachtmeilen (Maximilianstraße oder Königsallee) zum Prominieren und Shoppen rumflanieren können?
Wie wär's, einfach mal nicht den Neidhammel raushängen zu lassen, nur weil man sich kein Auto leisten kann, das 60.000 € oder mehr kostet? Sollen wohl wieder alle in diesen Plaste-und-Elaste-Seifenkisten rumfahren, was? Nur damit keiner neidisch wird, wie?
 
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#87
Wie wär's, einfach mal nicht den Neidhammel raushängen zu lassen, nur weil man sich kein Auto leisten kann, das 60.000 € oder mehr kostet? Sollen wohl wieder alle in diesen Plaste-und-Elaste-Seifenkisten rumfahren, was? Nur damit keiner neidisch wird, wie?
Diese Schlitten werden zu Lasten der Allgemeinheit gegen alle Vernunft gefahren.
Mit dem Geländewagen durch die City zum Bäcker Brötchen holen.
Nur um zu zeigen: Schaut her, ich habs...
 
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#88
Ich finde es gut, dass es diese teuren Kisten gibt.
Da können die Leute mit zu viel Kohle wenigstens ihr Geld sinnlos rausschleudern und es kommt in Umlauf.

Ich finde es auch immer wieder belustigend, wenn auf dem IK*A Parkplatz ein P*rschefahrer krampfhaft und erfolglos versucht sein Billy-Regal im Kofferraum unterzubringen, während ich vollkommen entkrampft gerade eine Eckcouch, Tisch, Stühle, Frau und Kinder in mein rumänisches Billigauto packe. :biggrin:

An Neid denke ich da jedenfalls nicht wirklich.
 

Kelton

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#89
Diese Schlitten werden zu Lasten der Allgemeinheit gegen alle Vernunft gefahren.
Es geht Dich einfach nichts an, und von einer Luftverpestung kann bei modernen Fahrzeugen wohl kaum die Rede sein. Laß' bitte den Neid beiseite. Es geht Dich nichts an, ob andere Menschen mehr Geld in Autos, Kleidung, ihre Häuser oder ähnliches stecken (können) als Du. Es ist ihr Geld, sofern der Staat bereits Steuern abgeschöpft hat.
 
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#90
Es geht Dich einfach nichts an, und von einer Luftverpestung kann bei modernen Fahrzeugen wohl kaum die Rede sein. Laß' bitte den Neid beiseite. Es geht Dich nichts an, ob andere Menschen mehr Geld in Autos, Kleidung, ihre Häuser oder ähnliches stecken (können) als Du. Es ist ihr Geld, sofern der Staat bereits Steuern abgeschöpft hat.
Falsch. Ich bin teil der Gesellschaft u. es geht mich sehr wohl etwas an.
Ein Auto habe ich mir weder in (sehr) guten noch in schlechten Zeiten zugelegt, brauch ich nicht.
Spinner...
 

Kelton

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#91
Ein Auto habe ich mir weder in (sehr) guten noch in schlechten Zeiten zugelegt, brauch ich nicht.
Spinner...
Es ist schön, wenn man mitten in Frankfurt wohnt und alle paar Minuten eine Straßenbahn, einen Bus oder die U-Bahn zur Verfügung hat. Schön für Dich. Aber erstens gilt dies nicht für alle Menschen in diesem Land und zweitens - auch wenn Du es nicht verstehen magst - legen viele Menschen auf persönliche Mobilität sehr viel Wert. Und nochmal: es geht Dich - auch als offensichtlichen Exot - einfach nichts an.
 
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#92
So, so.......... Leute ohne Auto sind für Dich also Exoten! :icon_neutral:

Das scheint mir denn doch eher auf Dich zuzutreffen, auch angesichts Deiner bisherigen Beiträge u. hier im Forum geäußerten Ansichten.

Und Deine Beifallspender bestärken mich.

:icon_lol:
 

jockel

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#93
Wie wär's, einfach mal nicht den Neidhammel raushängen zu lassen, nur weil man sich kein Auto leisten kann, das 60.000 € oder mehr kostet? Sollen wohl wieder alle in diesen Plaste-und-Elaste-Seifenkisten rumfahren, was? Nur damit keiner neidisch wird, wie?
Mit Neid hab ich nichts im Sinn. Neid, Habgier, Profitsucht praktizieren die Machthaber, die Schönen, Reichen und Prominenten unter Ihresgleichen. Die versuchen sich aller naselang gegenseitig in Statussymbolen zu übertrumpfen.

Schön das solche Leute, die ihren Rachen nicht vollkriegen ab und zu auch mal auf die große Gusche fallen.

Wer war durch seine Anlage- und Steuerberater gleich beklaut worden?

Nino de Angelo, Karsten Speck, Gunter Gabriel, Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals, Wolfgang Lippert, ... - wollten alle nach oben langen und bei der feinen Gesellschaft besser mitmischen.

Und dann muß man die noch sehen, die sich aus steuerhinterziehenden Gründen ins Ausland absetzen, aber ständig uns in deutschen Medien auf den Geist gehen.

Und woher holen sie sich ihr Vermögen?

Durch Lug, Betrug, Diebstahl und Raub beim Volk. Reich und vermögend wird man nicht durch Arbeit.

Wie wäre es mal mit einer vernünftigen, bodenständigen Lebensweise, die allen was nutzt?

Ich kann mich nicht daran erinnern, daß der Trabant aus Plaste und Elaste - also aus Kautschuck gewesen wäre. die Karosseriebeplankung des Trabant waren mehrere mit Phenolharz durchtränkte Baumwoll-Lagen, auch Duroplast genannt. Der Trabant konnte nicht aus Tiefzieblech gefertigt werden, weil Westeuropa das Liefer-, Waren-, Rohstoff-, Transportembargo (Waffe im kalten Krieg) - Embargo / CoCom - gegen die sozialistischen Staaten verhängt hatte.


Wie hätte sich eigentlich die BRD in so
  • einer wirtschaftlichen Embargolage
  • mit zugleich laufenden Kriegsreparationszahlungen an die Alliierten und
  • offener Mauer (gestohlenen Fachkräfte an die Westwirtschaft - gleiche Situation wie heute mit der EU-Osterweiterung und AN-Freizügigkeit)
selbst helfen können, wenn sie nicht den Marshallplan in den Wirtschaftswunderjahren gehabt hätte?

Wenn es die Westalliierten für die Bundeswirtschaft nicht als Wirtschaftswundergeburtshelfer gegeben hätte, dann wäre die BRD heute gleichgestellt mit dem von deutschen und französischen Banken ausgeplünderten Griechenland - pleite!!!

Wie macht man eigentlich als BRD-Bank noch Profite an pleitegemachten Ländern?

Das geht beispielsweise so:

ARD/WDR, Sendung "Monitor" Nr. 621, 21:45 Uhr vom 16.06.2011: Teure Griechenland-Rettung: ein geschickter Coup der Deutschen Bank?

Financial Times: Deutsche Banken laden Hellas-Bonds ab

Griechische Staatsanleihen: Deutsche Banken laden Hellas-Bonds am Markt ab | FTD.de

Erst macht man kapitalistische Freundesländer an Kapitalmärkten pleite und anschließend verdient die Ackermann-Bank mit Hilfe schwarzgelber Regierungsgauner an der Rettung Griechenlands, indem man als Wertpapierhändler ihnen zu Wucherzinsen Rettungskredite aufhalst.
Die DDR-Betriebsbelegschaften waren findig und improvisierten. Dazu war keine BRD-Betriebsbelegschaft gezwungen und in der Lage.

Im Westen gab es auch solch ähnlich produzierte Exemplare - den Lloyd - Sperrholz mit Kunstleder überzogen. Da wird allerdings nicht drüber gelästert.

Es fahren sogar viele Westeuropäer gern Trabant, Wartburg, MZ, Simson, AWO, Barkas, W50, L 60, Robur - weil die mittlerweile technischer Kult sind. In Bayern, in der Eifel, in Westfalen gibt es mir bekannte Trabant-Clubs.

Was war das Gute an den Ostfahrzeugen?

Die konnte man mit technischem Geschick und handwerklichen Grundkenntnissen bis auf den Eingriff in sicherheitsrelevante Bereiche selber reparieren, wenn man sich die Ersatzteile beschafft hatte. Da brauchte man nur eine Fahrzeugbühne oder -grube und das errichtete sich so manche Garagengemeinschaft selbst.

Die ostdeutsche Fahrzeuggeschichte ging auch nicht erst ab der DDR los.

Autoträume zwischen Apolda und Frankenberg | MDR.DE - MDR-Fernsehreihe "Schau ins Land", davon der Teil: Autoträume zwischen Apolda und Frankenberg

erhältlich über den MDR-Mittschnittservice

Der MDR-Mitschnittservice | MDR.DE
 

jockel

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#94
Es geht Dich einfach nichts an, und von einer Luftverpestung kann bei modernen Fahrzeugen wohl kaum die Rede sein. Laß' bitte den Neid beiseite. Es geht Dich nichts an, ob andere Menschen mehr Geld in Autos, Kleidung, ihre Häuser oder ähnliches stecken (können) als Du. Es ist ihr Geld, sofern der Staat bereits Steuern abgeschöpft hat.

Für die Leute, die ihr Fahrzeug veredeln müssen
  • mit Tieferlegen,
  • anderen Auspuff,
  • andere Bereifung,
  • anderen Motor, Getriebe,
  • Einbauen einer lauten Heulboje, die man Hifi-Anlage nennt und dadurch das Martinshorn der Sondereinsatzfahrzeuge nicht mehr mitbekommt
habe ich kein Verständnis. Die haben Zwangs- und Profilneurosen und einen wahnsinnigen Geltungsdrang.

Das ist Materialverschwendung und Umweltverschmutzung. Die Wirtschaft, die damit Geld verdient an Fahrzeugfetischisten, sollte man verbieten und keinerlei Umbauzulassungen rausgeben.

Auch moderne Fahrzeuge verpesten die Umwelt, wenn sie die technisch machbaren Grenzwerte absichtlich mit Hilfe des Machteinflusses ihrer Industrielobbyisten überschreiten.

Für mich ist ein Fahrzeug ein Gebrauchsgegenstand, welches mich mit angemessenen Kostenaufwand von A nach B bringen soll. Ich finden sogar Carsharing mit Mitfahrgemeinschaften für sinnvoll und zweckmäßig.

Es gab in der DDR sogar Leute, die waren froh, mit einem Dübener Ei oder Camptourist = Klappfix ihren Campingurlaub zu machen.

Das Dübener Ei | MDR.DE

Dübener Ei

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FrankyBoy

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#95
Jetzt einmal ganz sachlich- und volkswirtschaftlich begründet die lage analysieren:

1. Das Realeinkommen deutscher Verbraucher hat in den letzten 20 jahren kontinuirlich abgenommen.
2. Zwangsabgaben wie Praxisgebühr, GEZ-Erhöhungen, Öko-Steuer, die Banken- und Finanzkrise sowie viele weitere Gebühren und Abgaben sind dermaßen gestiegen, dass das Einkommen der breiten Bevölkerung geschrumpft ist.
3. Gleichzeitig sind die Gewinne von Konzernen (nicht kleine- und mittlere Unternehmen, die nichts oder wenig mit Export zu tun haben) explodiert.
4. Je nach Branche hat man auch weitere zwangsabgaben wie GEZ, IHK, HWK und natürlich die Sozialversicherungsbeträge zu entrichten - klar das das frei verfügbare Einkommen, nach den Monopol-Energiepreisen und der Inflation auf Lebensmittel KuM-Betriebe in Schieflagen bringen.

Murkesel macht nur Murks und von den Lügen Krückt auch nur was das Zeug hält - hier ein beispiel dazu:

sueddeutsche.de: Hartz-IV-Sätze werden oft als Bedrohung für den Arbeitsmarkt angesehen, weil sich Arbeit nicht mehr lohnt. Wie sieht die Balance zwischen Sozialstaat auf der einen und einem funktionierenden Arbeitsmarkt auf der anderen Seite aus?
Borchert: Im Karlsruher Urteil steht, dass der gesetzliche Leistungsanspruch so ausgestaltet sein muss, dass er stets den gesamten Bedarf jedes individuellen Grundrechtsträgers deckt. Damit ist das sogenannte Lohnabstandsgebot tot.
sueddeutsche.de: Hat der Staat das Lohnabstandsproblem nicht selbst geschaffen?
Borchert: Das Lohnabstandsproblem ergibt sich aus zwei Ursachen, für die beide der Gesetzgeber verantwortlich ist. Vor allem nämlich aus dem Abgabenkeil, den die Sozialversicherung zwischen Brutto und Netto schiebt. Darunter leiden vor allem Familien, die trotz drastisch geringerer Leistungsfähigkeit dieselben Beitragssätze zu schultern haben. Und nur bei ihnen finden wir das Lohnabstandsproblem. Das Bundesverfassungsgerichts hatte 2001 eine deutliche Entlastung der Eltern gefordert. Doch das hat der Gesetzgeber eiskalt unterlaufen.
sueddeutsche.de: Und was ist die zweite Ursache?
Borchert: Zweitens hat man durch die Entfesselung der Leiharbeit mit der Hartz-I-Reform und der Abschaffung aller Zumutbarkeitsschranken durch die Hartz-IV-Reform mit voller Absicht einen Niedriglohnsektor geschaffen, der uns nun dieses Kopfzerbrechen bereitet. Kurz gesagt, werden hier Opfer zu Tätern gemacht. Wer an dieser Stelle Debatten über "spätrömische Dekadenz" anzettelt, will nur vom eigenen Versagen ablenken.
Interview mit Sozialrichter Jürgen Borchert - "Fünf Euro mehr sind im Vergleich zynisch" - Geld - sueddeutsche.de

Und die Propaganda dazu:

Video-Bericht
Berlin, 08.05.2007 Buchpräsentation "Familie gewinnt" mit Ursula von der Leyen und Liz Mohn; Zusammenfassung

Bertelsmann Stiftung | Audio & Video
Achtung! Bertelsmann ist die größte mediale Dreckschleuder im Universum, dicht gefolgt vom Axel Springer Verlag und beide Konzerne hatten schon unter Hitler Volksverhätzung betrieben!

 
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Nicht vergessen :
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/Hartz_I-IV_Einfuehrung_groesster_EU-Niedriglohnsektor.pdf
Unser Alt-Bundeskanzler Schröder bestätigt das am 28. Januar 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos [PDF - 23.1 KB]:
Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. ….
.............Und wir sind sicher, dass das veränderte System am Arbeitsmarkt erfolgreich sein wird. …
 

FrankyBoy

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#97
Ja genau - ich schreibe die Tage mal einen Song "Die Sklaven von der Waterkant mit ihrem irrem Sound" - natürlich mit Elo-Drumkit und so weiter.
 

Alter Sack

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Nicht vergessen :
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/Hartz_I-IV_Einfuehrung_groesster_EU-Niedriglohnsektor.pdf


Zitat:
Unser Alt-Bundeskanzler Schröder bestätigt das am 28. Januar 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos [PDF - 23.1 KB]:
Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. ….
.............Und wir sind sicher, dass das veränderte System am Arbeitsmarkt erfolgreich sein wird. …
Dieser Alt-Bundeskanzler Schröder sollte lieber mal zu Gott beten, dass er mir nicht über den Weg läuft.:icon_motz:
 
E

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#99
Dieser Alt-Bundeskanzler Schröder sollte lieber mal zu Gott beten, dass er mir nicht über den Weg läuft.:icon_motz:
Du könnten dann aber nette Besuch von kleiderschrankähnlichen Kollegen seines Arbeitgeber bekommen. :biggrin:

*liebesgrüßeausmoskau*
 

Clint

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Für die Leute, die ihr Fahrzeug veredeln müssen
  • mit Tieferlegen,
  • anderen Auspuff,
  • andere Bereifung,
  • anderen Motor, Getriebe,
  • Einbauen einer lauten Heulboje, die man Hifi-Anlage nennt und dadurch das Martinshorn der Sondereinsatzfahrzeuge nicht mehr mitbekommt
habe ich kein Verständnis. Die haben Zwangs- und Profilneurosen und einen wahnsinnigen Geltungsdrang.

Das ist Materialverschwendung und Umweltverschmutzung. Die Wirtschaft, die damit Geld verdient an Fahrzeugfetischisten, sollte man verbieten und keinerlei Umbauzulassungen rausgeben.

Auch moderne Fahrzeuge verpesten die Umwelt, wenn sie die technisch machbaren Grenzwerte absichtlich mit Hilfe des Machteinflusses ihrer Industrielobbyisten überschreiten.

Für mich ist ein Fahrzeug ein Gebrauchsgegenstand, welches mich mit angemessenen Kostenaufwand von A nach B bringen soll. Ich finden sogar Carsharing mit Mitfahrgemeinschaften für sinnvoll und zweckmäßig.

Es gab in der DDR sogar Leute, die waren froh, mit einem Dübener Ei oder Camptourist = Klappfix ihren Campingurlaub zu machen.

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Dübener Ei

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Ja ja wie schön wars doch in der DDR. Alle fuhren Trabbi. HÄHÄ. Nur nich die Polit Elite! Die fuhr Volvo und mußte auf den nicht Jahrzehnte warten. Und son 2 Takt Trabbi ist ne ziemlich üble Dreckschleuder. Ich glaub die hatten noch nichtmal ne Benzin abhängige Ölzumischung, weil aus ideologischen Gründen durfte natürlich keiner was besseres haben. Deswegen keine Neuerungen, außer für die Gleicheren der Gleichen. Wandlitz schon vergessen?
Und nun mal wieder zurück ins wirkliche Leben. Ostalgie ist schön aber wer wollte das System abschaffen? Die Mehrheit der DDR Bürger.

LG

Clint
 
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