• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Immer mehr Haustiere landen im Tierheim

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Woodruff

VIP Nutzer/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
25 Jun 2006
Beiträge
2.039
Gefällt mir
1
#1
[...] Manche Menschen haben nicht mehr genug Geld für ein Haustier. Sie merken, dass die Haustiere für sie zu teuer werden. Deswegen bringen sie sie ins Tierheim. Häufig kommen ältere Menschen, die von einer kleinen Rente leben müssen oder Menschen, die keine Arbeit haben, sagen die Tierheimbetreiber
Immer mehr Haustiere landen im Tierheim - Tierisches - DerWesten


Die Kommentare, die bis jetzt dort zu dem Thema abgegeben worden sind, strotzen mit einer Ausnahme mal wieder vor Dummheit. Auf die Idee, dass jemand sich seine Tiere angeschafft haben könnte bevor er erwerbslos wurde, kommt anscheinend niemand :icon_rolleyes:
 

Guevara

Forumnutzer/in

Mitglied seit
1 Feb 2009
Beiträge
109
Gefällt mir
0
#3
Immer mehr Haustiere landen im Tierheim - Tierisches - DerWesten


Die Kommentare, die bis jetzt dort zu dem Thema abgegeben worden sind, strotzen mit einer Ausnahme mal wieder vor Dummheit. Auf die Idee, dass jemand sich seine Tiere angeschafft haben könnte bevor er erwerbslos wurde, kommt anscheinend niemand :icon_rolleyes:

Da muss man mal eher Fragen,warum schafft man sich den Überhaupt ein Haustier an !!

Mich würde mal intressieren ob Eltern auch bereit snd ihren Nachwuchs in einen 1m x 1m Käfig zu stecken um täglich ihnen ihr Futter und Wasser zu geben !!

Das was man anderen Lebensformen nicht zugesteht sollte der Mensch auch nicht erfahren !!

Irgend wann wird es eine Lebenform geben,die sich den Menschen ins Kinderzimmer stellt für die kleinen und um sich daran zu ergözen und
Verantwortung zu lernen !!

Da kann es schon mal passieren das man drauf Tritt,ein Bein/Arm ausreisst,Experimente mit ihnen macht zb. in der Microwelle,Badewanne,Futter,Fenster .

Ich denke mal,jedes Lebewesen hat das Recht !! auf Freiheit,Freie Entfaltung. Und nicht das der gestörte Mensch ihrer Soziale Kontakte mit
andere Lebewesen befriedigt !!

Guevara
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#4
Guevara, offenbar gehörst Du zu den Menschen, die mit Tieren nix anfangen können.

Haustiere zu halten ist bald also genauso ein finanzielles Privileg wie Kinder zu haben. Komischerweise entdecke ich unter den H4-Beziehern aber mehr Tierliebe als bei Leuten mit Geld. Die haben nämlich gar keine Zeit für Tiere, oder sie machen ihnen zu viel Dreck.

Ausserdem kann man das nicht verallgemeinern. Meine schwer schuftenden staatsergebenen Nachbarn haben ihre Katze ins Tierheim gegeben, bevor sie hier einzogen. In der Annahme, Katzenhaltung wäre hier nicht erlaubt.
Anstatt VORHER nachzufragen, ob Katzenhaltung erlaubt ist.
 

Guevara

Forumnutzer/in

Mitglied seit
1 Feb 2009
Beiträge
109
Gefällt mir
0
#5
Guevara, offenbar gehörst Du zu den Menschen, die mit Tieren nix anfangen können.

Haustiere zu halten ist bald also genauso ein finanzielles Privileg wie Kinder zu haben. Komischerweise entdecke ich unter den H4-Beziehern aber mehr Tierliebe als bei Leuten mit Geld. Die haben nämlich gar keine Zeit für Tiere, oder sie machen ihnen zu viel Dreck.


Ausserdem kann man das nicht verallgemeinern. Meine schwer schuftenden staatsergebenen Nachbarn haben ihre Katze ins Tierheim gegeben, bevor sie hier einzogen. In der Annahme, Katzenhaltung wäre hier nicht erlaubt.
Anstatt VORHER nachzufragen, ob Katzenhaltung erlaubt ist.
ich sehe in Tiere im Gefängnis und an der Leine keine Tierlliebe,eher das man was hat zu bevormunden und ihnen die Abhängigkeit aufzudrücken !!



Und das ist das Problem,das man lieber die Verantwortung für Tiere
bevorzugt als für die eigenen Kinder !!

Den Tiere muss man nicht haben,dadurch ermutigt man die vielen tausend Züchter noch mehr schaffen wen man Kauft !!

Es ist doch leichter ein Tier ins Tierheim zu geben als die eigenen angeschaften Kinder !! Also zieht man kostenmässig lieber Tiere vor als Kinder die man sein Leben hat !!

Ich habe nichts gegen Tiere,nur sehe ich sie lieber in Freiheit als Gefangenen der Tier-Mafia !! und im Kinderzimmer !!

Es sollte ein Zuchtverbot aller Rassen geben !!

Und nur !! die Zucht um die Arten in der freien Wildbahn zu erhalten !! Die der Mensch auf dem gewissen hat und zum fasst Austerben brachte !!

Guevara
 
E

ExitUser

Gast
#6
Und das ist das Problem,das man lieber die Verantwortung für Tiere bevorzugt als für die eigenen Kinder !!
Es ist doch leichter ein Tier ins Tierheim zu geben als die eigenen angeschaften Kinder !! Also zieht man kostenmässig lieber Tiere vor als Kinder die man sein Leben hat !!
Ein wenig vom eigentlichen Thema weg:
Heißt das, Du würdest einen allein stehenden Menschen verurteilen, der ein Tier betreut, um nicht vollkommen zu vereinsamen? Einer, der aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann/darf/soll? Ein alter Mensch hat wohl kaum eigene kleine Kinder im Haushalt aufzuziehen. Muss er Deiner Meinung nach auf tierische Gesellschaft verzichten?

ich sehe in Tiere im Gefängnis und an der Leine keine Tierlliebe,eher das man was hat zu bevormunden und ihnen die Abhängigkeit aufzudrücken !!
Hier stimme ich Dir in gewisser Hinsicht zu. Das mag in vielen Fällen so sein, aber eben nicht in jedem Fall. Oft genug ist es so, dass man sich dem Tier unterordnet.
 

fritzi

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Dez 2007
Beiträge
489
Gefällt mir
2
#7
Auf die Idee, dass jemand sich seine Tiere angeschafft haben könnte bevor er erwerbslos wurde, kommt anscheinend niemand :icon_rolleyes:
Und selbst wenn diese Leute darüber nachgedacht hätten, geht es ihnen vermutlich nur darum, auf Alg II-Beziehern herumtrampeln zu können. Wer Arbeitslosengeld bezieht, darf in den Augen einiger Menschen auch nicht darüber entscheiden, was er mit diesem Geld macht bzw. er darf es nur absolut zweckdienlich ausgeben.

Im übrigen glaube ich nicht, daß die Tierheime überfüllt sind, weil mittellose Menschen ihre Tiere dort abgeben. Ich denke, die meisten lieben ihre Tiere und nicht wenige würden eher an sich selber sparen, als ihr Tier abzugeben. Die hohen Tierarztkosten führen wiederum eher dazu, daß ein Tier vorzeitig eingeschläfert wird, weil eine langwierige Behandlung nicht finanzierbar ist.

Allgemein ist es wohl eher so, daß sich viele Leute ein Tier anschaffen, weil es so niedlich ist, gerade mal wieder ein toller Film im Kino lief und man nun den neuen "Modehund" haben muß, sie sich langweilen etc. Diese Tiere landen dann eines Tages im Tierheim, weil die Leute sich die Tierhaltung ganz anders vorgestellt und irgendwann gemerkt haben, daß da nicht so ein plüschiges Etwas einfach nur brav neben dem Sofa sitzt.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Ich bin nebenbei für zwei Tierschutzvereine tätig und weiß daher recht gut, wer dort sein Tier abgibt und wer nicht. Es hat mit dem sozialen Status nur wenig zu tun, denn viele Menschen, die unverschuldet in Not geraten, geben ihren treuen Begleiter nicht im Tierheim ab. Meine Familie selbst hatte während der Zeit der Arbeitslosigkeit 2 Hunde, 2 Katzen, 5 Meerschweine und 4 Fische ... Keines der Tiere wurde abgegeben. Im Gegenteil, wir hatten noch eine schwer kranke, blinde und taube Katze für ihre letzte Lebenszeit aufgenommen.

Aber man macht eben gern Propaganda und die Abschiebung des eigenen Haustieres passt doch zum weithin verbreiteten Bild des Arbeitslosen, nicht?
 
E

ExitUser

Gast
#9
Habe auf der verlinkten Seite meine Meinung abgegeben.
Ich bin auch der Meinung, dass die abgegebenen Tiere eher von den Nicht- Hartzern kommen, weil sie es sich anders vorgestellt haben. Oder damit das nervende Kind Ruhe gibt. Oder... es gibt viele Gründe, warum man sich ein Tier anschafft.
 

isabel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Okt 2006
Beiträge
1.350
Gefällt mir
58
#10
Hallo, Guevara,
meine Tochter ist schon über 20, ich werde 49.(April).
Über mein Hund habe ich genug geschrieben.
Ich habe ihm zur Pflege (also vorläufig, Sommer 2005) genommen, als er schon 3 Jahre alt war. Ein Mischling. Jetzt ist er fast 7 Jahre alt.
Futterkosten - nicht so großes Problem.
Aber Tierarztkosten.

Meine Wohnung ist genauso für mich, wie für ihm: "Gefängnis".
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, meinen Hund die "Freiheit" zu geben.
Würde bedeuten, genauso, wie für mich: Obdachlos.

Überlege , bevor Du schreibst.

Zitat von Gavroche:

Heißt das, Du würdest einen allein stehenden Menschen verurteilen, der ein Tier betreut, um nicht vollkommen zu vereinsamen? Einer, der aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann/darf/soll? Ein alter Mensch hat wohl kaum eigene kleine Kinder im Haushalt aufzuziehen. Muss er Deiner Meinung nach auf tierische Gesellschaft verzichten?
Die Frage möchte ich Dir auch stellen.

Sonst: Ernesto Che Guevara musste sich schon echt tausendmal in Seinem Grab umgedreht haben.
Ein so konservativer Mensch, wie Du, sollte sich einen anderen Nick suchen.
Eigentlich, sollte es überhaupt verboten werden, sich nach einem reellen Held zu nennen. Besonders, wenn man eigentlich andere Werte vertritt.
In Deinem Fall: konservative.
Wie wäre es, wenn ich mich Rosa Luxemburg nennen würde? Clara Zetkin?

Zumindest könnte ich ehrlich für ihre Ziele stehen.
Noch eine, die ich bewundert hatte: Joanne Darck.

Zur Information: mein Nick ist einfach mein zweiter, in Geburtsurkunde und Perso eingetragener Vorname.

MfG
Isabell
 

Guevara

Forumnutzer/in

Mitglied seit
1 Feb 2009
Beiträge
109
Gefällt mir
0
#11
Ein wenig vom eigentlichen Thema weg:
Heißt das, Du würdest einen allein stehenden Menschen verurteilen, der ein Tier betreut, um nicht vollkommen zu vereinsamen? Einer, der aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann/darf/soll? Ein alter Mensch hat wohl kaum eigene kleine Kinder im Haushalt aufzuziehen. Muss er Deiner Meinung nach auf tierische Gesellschaft verzichten?



Hier stimme ich Dir in gewisser Hinsicht zu. Das mag in vielen Fällen so sein, aber eben nicht in jedem Fall. Oft genug ist es so, dass man sich dem Tier unterordnet.
Wenn alte Menschen allein sind ist das wohl eher eine familieres Problem und nicht des Tieres !! Dies ist ganz einfach Gesagt ein Soziales Problem der Menschen,wenn sie ihre Alten wie früher gesagt oder Eltern sich selbst überlassen !!

Noch vor ein Jahrhundert hat man zusammen in einen Haus gelebt jeder war für jeden da !! Heute muss das Tier die Verpflichtung der Kinder übernehmen damit die Alten nicht alleine sind !! Oder man steckt sie aus desintresse oder man schiebt die Berufliches Karriere vor um sie ins Heim zu schicken !!

Das Tier solte aber nicht der Lückenbüsser für unsoziales und desinteressiertes Verhalten der Menschen sein !!

Und die Alten haben auch den Kindern und Enkelkindern das soziale und verantwortungsvolle Verhalten beigebracht !! und nicht das man Tiere im Käfig ihnen ins Kinderzimmer stellt !!

Es ist doch immer wieder verwunderlich was der Mensch sich für Gründe und Ausreden zusammen Gaukelt.Damit er Rechtfertigen kann warum er Tiere in den Käfig packt !!

ich spreche hier nicht von Hunde oder Katzen,ich spreche von den ganzen Kleintieren wie Hamster,Hasen,Vögel aller Art usw. .Die von Natur aus schon ein sehr kurzes Leben und diese dann noch in einen 70 x 70 cm Käfig verbringen müssen !! anstatt in Freiheit wo ihr Lebensraum ist.

Ich halte auch nichts von Zoo´s,wo Tiere von Kontinente gejagd um anschliessend hier zur Schau gestellt werden.

Entweder soll sich der Mensch mit Dokus aus dem TV begnügen oder Reisen, um sich dort die Natur anzuschauen.

Der Mensch hier kennt ja noch niemals die Heimische Tierwelt,weil man inzwischen so Faul ist ,sich zu bewegen,es reicht nur noch der Gang zu McDoof.


Guevara
 
E

ExitUser

Gast
#13
Diese Debatte ist für einen Tierschützer eher erschreckend. Alles wird politisiert, extremisiert ... Dann nehmt doch der alten Dame ihr Hündchen weg und kümmert euch selber um sie. Ich für meinen Teil lebe in einer 3-Generationen-Familie, die trotzdem Haustiere hat, weil die Welt nun einmal nicht nur eine Kreation für die Gattung Mensch ist.
 

Sprotte

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
3 Mrz 2008
Beiträge
1.922
Gefällt mir
1.242
#14
Diese Debatte ist für einen Tierschützer eher erschreckend. Alles wird politisiert, extremisiert ... Dann nehmt doch der alten Dame ihr Hündchen weg und kümmert euch selber um sie. Ich für meinen Teil lebe in einer 3-Generationen-Familie, die trotzdem Haustiere hat, weil die Welt nun einmal nicht nur eine Kreation für die Gattung Mensch ist.
:icon_klatsch: ....völlig richtig.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Das ist doch so. Will mir vielleicht noch jemand erklären wollen, dass wir die blinde und taube Pflegekatze besser in die "Freiheit" entlassen hätten? Übrigens, um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: "Mein" Tierheim vermittelt auch Haustiere an Erwerbslose und stundet sogar die Gebühren, wenn die Verantwortlichen einem Menschen zutrauen, dass er für das Tier sorgt. Sorry, aber Gerede und Verbote machen die Welt nicht besser!
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#16
Ich habe meine Katzen vom Tierschutzbund, und sie wurden abgegeben weil sich bei der Besitzerin der einen die Lebensumstände geändert hatten (Trennung), und weil der Besitzer der anderen keine Zeit mehr für sie hatte. Er hatte schon Angst sie ins Heim geben zu müssen und war heilfroh, als sie bei uns landete.
Ob wir erwerbslos waren oder nicht, interessierte die Dame vom Tierschutzbund nicht. Abgeben würde ich sie nie.

Was ist daran verwerflich, @Guevara?
 
E

ExitUser

Gast
#17
Meinen Kater habe ich als Kätzchen von einer anderen Hartzerin bekommen, die sich schweren Herzens von einigen ihrer Tiere trennen musste.
Ohne meinen Pancake? Undenkbar. Der kleine Stubentiger gehört zu unserer Familie.

LG
 
E

ExitUser

Gast
#18
Das finde ich mal prima ;)

Wir in unserem hiesigen Verein sind schon vor längerer Zeit darin überein gekommen, nicht den sozialen Status eines Menschen, der sich um ein Tier bewirbt, zu berücksichtigen, sondern allein seinen Charakter. Bisher sind wir gut damit gefahren. Auch kein Arbeitsloser brachte je sein "adoptiertes" Tier zurück.
 
E

ExitUser

Gast
#19
Ich habe meinen Hund von einer Tierschützerin die von der Polizei einen ganzen Wurf Welpen bekommen hat die in einer leeren Wohnung zurück gelassen wurden. Für kein Geld der Welt gebe ich den Hund wieder weg!!!

[FONT=arial,helvetica]Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde, [/FONT]
mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.


AUTOR / QUELLE:
Franz von Assisi
 
E

ExitUser

Gast
#20
Tja, es scheint mit der Menschheit ja nicht aller Hopfen und Malz verloren zu sein, wo es doch schließlich noch Menschen gibt, die ein Herz für Tiere haben, die einen Teil ihres Lebens nicht auf der Sonnenseite stehen durften.

Echt super, freut mich ehrlich!
 
E

ExitUser

Gast
#21
...vielleicht sind die "sozial Schwachen" sogar die besseren Tierbesitzer. Warum haben viele Obdachlose Hunde? Den Tieren geht es besser wie den Obdachlosen selbst.
Auch wir ALGIIér stehen ja nun nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens und trotzdem haben viel Tiere und würden sie nie wieder hergeben.
Wer sich ein Tier anschafft muss auch die Verantwortung dafür übernehmen. Auch solte ein Tier immer ein Tier bleiben und nicht mit Schleifen im Fell oder gefärbtem Fell bedacht werden.
Für mich ist mein Hund ein treuer Wegbegleiter den ich nicht mehr missen möchte, der aber z.B. im Schlafzimmer oder gar Bett nichts zu suchen hat oder auch in Taschen (Moshammer, Paris Hilton)!!!!
 
E

ExitUser

Gast
#22
Sicherlich gibt es viele Menschen, die man als sozial schwach bezeichnet, die ihrem tierischen Gefährten die selbe Loyalität entgegenbringen, wie umgekehrt. Das sind für mich die schönen Momente des Lebens.

Ob es nun in jedem Fall so ist, weiß ich nicht. Aber ich denke, wer schon nicht mehr viel hat, hängt umso mehr an dem, das er noch hat. In unserem Tierheim ist die "soziale Mischung" der Interessenten eher ausgewogen, nur werden hier - im Gegensatz zu anderen Vereinen und Heimen - Menschen nicht von der Vermittlung ausgeschlossen, nur weil sie keinen Job haben. Klar, viele schrecken vor Tierarztkosten zurück. Aber die meisten Heime suchen auch Tierfreunde, die einen Pflegeplatz anbieten.

Aber wie auch immer: Wer wirklich für den Tierschutz steht, ist in meinen Augen immer ein sozial starker Mensch, denn er kümmert und sorgt sich um Schwächere!
 
E

ExitUser

Gast
#23
Klar, viele schrecken vor Tierarztkosten zurück. Aber wie auch immer: Wer wirklich für den Tierschutz steht, ist in meinen Augen immer ein sozial starker Mensch, denn er kümmert und sorgt sich um Schwächere!
Das eine was ich will, dass andere was ich muss!!! Ein Tier = Verantwortung!!!
 
E

ExitUser

Gast
#24
Stimmt, ein Haustier bedeutet immer Verantwortung. Aber es ist eine schöne Verantwortung, denn sie wird dir gedankt. Mit einem Schweifwedeln, zum Beispiel :icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#25
Aber es ist eine schöne Verantwortung, denn sie wird dir gedankt. Mit einem Schweifwedeln, zum Beispiel :icon_wink:
Absolut korrekt.
[FONT=arial,helvetica]Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.

AUTOR / QUELLE:
Josh Billings
[/FONT]
[FONT=arial,helvetica][/FONT]​
[FONT=arial,helvetica]
[FONT=arial,helvetica]Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

AUTOR / QUELLE:
Roger Andrew Caras (1928 - 2001), Präsident des britischen Tierschutzvereins

Vielleicht kommt auch daher mein Einsatz für vom Aussterben bedrohten Haustierrassen und dem Arche Hof Standgut Projekt....
[/FONT]
[/FONT]
 
E

ExitUser

Gast
#26
Was ist das Strandgut-Projekt, wenn ich mal fragen darf?

Ja, du hast völlig recht, und deshalb würde ich persönlich niemals eines meiner Tiere im Stich lassen und es weggeben, egal, wie knapp das Geld ist. Das bin ich ihnen einfach schuldig.
 
E

ExitUser

Gast
#27
E

ExitUser

Gast
#28
Tja, Herr Kollege ebenfalls Fachinformatiker, das sind eigentlich diejenigen Lösungen für die Gesellschaft der Zukunft, wie sie mir in etwa vorschweben. Etwas wirklich Neues eben, und kein Aufguss des Gescheiterten. Ehrlich gesagt könnte ich mir eine solche Lebensweise eher vorstellen, als ein Dasein als Kommerz-Dummie ...
 
E

ExitUser

Gast
#29
Tja, Herr Kollege ebenfalls Fachinformatiker, das sind eigentlich diejenigen Lösungen für die Gesellschaft der Zukunft, wie sie mir in etwa vorschweben. Etwas wirklich Neues eben, und kein Aufguss des Gescheiterten. Ehrlich gesagt könnte ich mir eine solche Lebensweise eher vorstellen, als ein Dasein als Kommerz-Dummie ...
Dann schau Dir die Homepage an und melde Dich wenn Du Interesse hast. Alles weitere per PM.
Ich muss jatzt Hühner füttern...
 
E

ExitUser

Gast
#31
...vielleicht sind die "sozial Schwachen"
Sind wir wirklich "sozial schwach"? Ein klares NEIN!
Sozial schwache Menschen sind für mich die, die ihre Mitmenschen nach ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit beurteilen, nicht aber nach ihren menschlichen Fähigkeiten.


LG

PS:
Passt zwar nicht ganz ins Tierthema, aber ich musste das mal loswerden.
 
E

ExitUser

Gast
#32
Das Tiere im Tierheim landen (wenn sie "Glück" haben), liegt nicht an den ALG II-Empfänger/innen, sondern ist ein altes Problem.
 

Clint

Elo-User/in

Mitglied seit
31 Okt 2005
Beiträge
803
Gefällt mir
26
#33
Also ich weiß nich....
Jeden Satz mit 2 in Worten zwei !!?
Was soll mir das sagen?
Also dieses ganze Gerede von Tierfreiheit und so klar ich bin gegen Berhardiener im 1 Zimmer Apartment und dann noch den ganzen Tag auf Maloche und Abends ohne Hund auf Kneipentour.
Mein Kater kommt aus dem Ländlichemn und hatte mit 8 Wochen schon Flöhe und Würmer. Mein Geburtstagsgeld ist für Spritzen und Floh/Wurmmedikamente drauf gegangen. Macht aber nichts. Und vl. hält er sich auch 23 Jahre wie seine Vorgängerin.
In freier Wildbahn halten Katzen nur 5-6 Jahre. Und Katzenschnupfen und Feline Leukämie ist auch kein Spaß.
Man sollte erst mal nachdenken bevor man so tolle Ideen wie "Che" äußert.
Manchmal laufen einem Tiere auch zu. Satt und Gesund und ein warmer Hintern waren für Anton, den Kater einer Nachbarin, anscheinend wichtiger als die Freiheit.
Und wenns Joe bei mir nicht mehr gefällt...die Wohnungstür ist nie abgeschlossen und wie man Türen nach innen aufmacht kann er schon.
Und solange wie es was Nutzt wird auch der Tierarzt irgendwie bezahlt.
Aber Drähte, Schläuche, Kabel - weder bei mir noch bei meinem Kater!

LG

Clint
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#34
Also ich weiß nich....
Jeden Satz mit 2 in Worten zwei !!?
Was soll mir das sagen?
Also dieses ganze Gerede von Tierfreiheit und so klar ich bin gegen Berhardiener im 1 Zimmer Apartment und dann noch den ganzen Tag auf Maloche und Abends ohne Hund auf Kneipentour.
Mein Kater kommt aus dem Ländlichemn und hatte mit 8 Wochen schon Flöhe und Würmer. Mein Geburtstagsgeld ist für Spritzen und Floh/Wurmmedikamente drauf gegangen. Macht aber nichts. Und vl. hält er sich auch 23 Jahre wie seine Vorgängerin.
In freier Wildbahn halten Katzen nur 5-6 Jahre. Und Katzenschnupfen und Feline Leukämie ist auch kein Spaß.
Man sollte erst mal nachdenken bevor man so tolle Ideen wie "Che" äußert.
Manchmal laufen einem Tiere auch zu. Satt und Gesund und ein warmer Hintern waren für Anton, den Kater einer Nachbarin, anscheinend wichtiger als die Freiheit.
Und wenns Joe bei mir nicht mehr gefällt...die Wohnungstür ist nie abgeschlossen und wie man Türen nach innen aufmacht kann er schon.
Und solange wie es was Nutzt wird auch der Tierarzt irgendwie bezahlt.
Aber Drähte, Schläuche, Kabel - weder bei mir noch bei meinem Kater!

LG

Clint
Uff, 23 Jahre? Das ist ein stolzes Alter!
 
E

ExitUser

Gast
#36
Meine Tochter bekam ein Kanninchen geschenkt, wir nannten sie "Schnuffi", weil es so gut zu unserer "Moppeli" passte, die nach dem Tod ihrer Freundin allein im Gehege lebte.
Die Damen Schnuffi und Moppeli lebten nun nach kurzem Hauen und Stechen friedlich im Gehege.
Eines Morgens bemerkte ich einen Hügel aus Nistmaterial und Fell, der sich bewegte.
Darunter: Vier kleine neugeborene Kanninchen. Leider waren sie zum Teil mißgebildet - die Tierärztin sagte, dass käme des öfteren bei Kanninchen vor - und so starben sie.
Danach habe ich die "Dame Schnuffi" kastrieren lassen, um weiteren Nachwuchs zu unterbinden ;-))

LG
 
E

ExitUser

Gast
#39
Meine Herr'n! 7 kg - der ist ja schwerer, als ein kleinerer Schoßhund. Aber so richtig knuffig. Ich habe gerade einen Ausflug ins Weball gemacht und erfahren, dass 'Dame Schnuffi' bei guter Rundumversorgung sogar 12 Jahre alt werden könnte. Ne, dass ist kein Hamster...
 
E

ExitUser

Gast
#40
Meine Herr'n! 7 kg - der ist ja schwerer, als ein kleinerer Schoßhund. Aber so richtig knuffig. Ich habe gerade einen Ausflug ins Weball gemacht und erfahren, dass 'Dame Schnuffi' bei guter Rundumversorgung sogar 12 Jahre alt werden könnte. Ne, dass ist kein Hamster...
Nee, ´n Hamster ist das wirklich nicht;-))
Im Moment leben unsere Kaninchen leider nicht so ideal, weil ihr altes Gehege im Eimer ist. Von daher müssen sie sich einen sehr kleinen Käfig teilen, und ihr Auslauf beschränkt sich auf 1 1/2 m² hinter einer Pappkartonabsperrung:-((
Aber ich habe bereits neues Holz besorgt, um ein neues Gatter zu bauen, bzw. mein Ex wird bauen;-)).
In den nächsten Tagen wird er davon erfahren!!!!
Unsere Kaninchen gehen sehr liebevoll miteinander um.
Putzen sich gegenseitig, schmusen viel miteinander oder entspannen sich gemeinsam in der Streu. Auf den Menschen sind sie nicht so fixiert - was aber typisch für Kaninchen ist, die nicht allein leben.
Aber allein sollte ein Kaninchen auch nicht leben, da es Rudeltiere sind, die intensiv in einem Familienverband leben. Deswegen war es uns ja auch wichtig, nach dem Tod unserer Kleinen, ein neues Tier dazuzuholen, anstatt das Alte abzugeben. Ich mag das nämlich gar nicht, Tiere weggeben, wie einen überzähligen Stuhl oder einen zerbrochenen Teller.

LG
 
E

ExitUser

Gast
#41
...Ich mag das nämlich gar nicht, Tiere weggeben, wie einen überzähligen Stuhl oder einen zerbrochenen Teller.
Ich kann mich bemühen, wie ich will, ich werde die 'Weggeber' nicht verstehen. Man hängt doch selber an den 'Mopp'ls'!

Aber ich habe bereits neues Holz besorgt, um ein neues Gatter zu bauen, bzw. mein Ex wird bauen;-)).
In den nächsten Tagen wird er davon erfahren!!!!
Wenn er 'gerne' baut, wird er sich bestimmt freuen:icon_lol:

Bei Penny gibt es Restbestände vom letzten Jahr, Laufställe für Kaninchen, runtergesetzt von etwa 15,00 auf 8,?. Wär' das nichts?
 
E

ExitUser

Gast
#42
Ich kann mich bemühen, wie ich will, ich werde die 'Weggeber' nicht verstehen. Man hängt doch selber an den 'Mopp'ls'!



Wenn er 'gerne' baut, wird er sich bestimmt freuen:icon_lol:

Bei Penny gibt es Restbestände vom letzten Jahr, Laufställe für Kaninchen, runtergesetzt von etwa 15,00 auf 8,?. Wär' das nichts?
Danke für den Tipp, so ein Gatter haben wir noch, aber das ist nicht hoch genug für unseren Schnuffi, und die Abdeckung hat der ratz-fatz durchgekaut. Deswegen wird jetzt ein hohes Gatter aus den Holzleisten eines alten Futonbettes gebaut, und die Metallumzäunung des alten Gatters von innen gegengetackert (damit die Karnikels nicht alles in Null-komma-nix durchnagen^^). Dann können sie auch wieder auf der Loggia wohnen, mit extragroßem "Ferienhaus" und Platz zum Hoppeln und Spielen. Das, was sie momentan haben, ist nur ein Provisorium, und nicht so tierfreundlich wie ich es gern hätte.
Aber wie gesagt, ich musste ja erst mal Holz organisieren und nun muss ich noch meinen Ex überzeugen, dass er fuuuuurchtbar gern baut.....:icon_mrgreen:

LG
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#43
Wenn draussen die Bäume grünen, die Vögel zwitschern und mein Nachbarsmädchen komische Verrenkungen im Garten macht, dann weiss ich: Juhu, es ist Frühling!:icon_smile:
Die hat nämlich echt ein dreistes Kaninchen, das irgendwie immer abhaut. Einmal hat es es sogar bis zur nächsten Kreuzung geschafft, wo es dann von besorgten Mitbürgern geborgen und im Tierheim abgegeben wurde, wo das Nachbarsmädchen es dann wieder fand.
Bin mal gespannt, was es sich diesen Sommer einfallen lässt.
 
E

ExitUser

Gast
#44
Meine süßen Susi und Felix, die geb ich für nichts in der Welt her.

Und wenn die das Soziale noch kürzen würden, dann fress ich ebend weniger, oder teile meine letzte Stulle mit denen.

Die sind für mich inzwischen wichtiger als Familienmitglieder, denn eins
haben die beiden allen anderen voraus. Sie haben mich noch nieh enttäuscht.

Ich kann zwar auch Leute verstehen die anders Denken aber, die sollten
sich niehmals ein Tier anschaffen. Die würde nicht mal einer an mir vorbei
aus der Wohnung schaffen, dann gäbe es tote. Das mein ich völlig erst.

Mir könnte mann auch einen Ferrari dafür bieten. Die beiden sind absulut
unverkäuflich, egal um welche Summe es geht. Ich wäre meines Lebens
nicht mehr froh.

Wenn ich in die kleinen Gesichter blicke von meiner Susi und meinem
Felix dann ist das die wahre Freude für mich, dann empfinde ich wärme
und wohlbehagen.

Ich weiß das nicht jeder so denken kann, ich verstehe das auch, das ist bei mir schon Krankhaft, aber ich darf niehmand dabei erwischen das er
absichtlich Tiere Quält, der muß damit rechnen das ich ihn erschlage,
und glaubt mir wo ich hinschlage wächst kein gras mehr. Ich hab noch nieh verloren in meinem Leben, und schon einiges durchgemacht in meinem
Leben.

Leute denkt drann die kleinen viecher haben auch Seelen, und sie schenken soviel Freude, enttäuscht sie nicht. Die schwachen brauchen
die Starken. Wenn wir das auch noch aufgeben, haben wir auf der Erde
nichts mehr zu suchen. Wenn ich immer die schlechtigkeit der Menschen
in der Zeitung lese Bete ich manchmal zu Gott das er uns von der Erde
fegt mit einem Wisch.

Ihr denkt jetzt bestimmt ich bin so ein Vereinsamter armer spinnender
Greis der nichts anderes kennt als seine Katzen. Weit gefehlt, ich habe damals meine Jugendliebe geheiratet, und bin es heute noch. Wenn ich
einmal Verantwortung für jemand oder etwas übernehme, dann gilt das
für mich ein Leben lang.

Ich habe auch schon andere Tage in meinem Leben gehabt, und nen
7er BMW und son scheiß, glaubt mir der fährt auch bloß. Der ganze
Kommerz ist absoluter Dreck. Das einzige was zählt ist unsere Mitmenschen und unsere kleinen Freunde ( Tiere ) und die Natur an
sich. Alles andere ist nur Müll.

Martin
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#45
Meine Theorie ist: Wer keine Tiere mag, kann auch nicht fair zu seinen Mitmenschen sein.
 

Clint

Elo-User/in

Mitglied seit
31 Okt 2005
Beiträge
803
Gefällt mir
26
#46
Uff, 23 Jahre? Das ist ein stolzes Alter!
Und sie war eine Kratzbürste und ich hab unter ihr gelitten. Aber (Ruhrgebietsspruch) "Haße angepäckt muße heiraten" will heißen pakta sund servanda oder ich katzenbesitzer also meine Pflicht Fressen und Arzt.
Und weil ich als "höhres Lebewesen" eh die Arschkarte gezogen hab wird über Deine Pflichten dann später verhandelt.
Mit Joe hab ich glatt den Jackpott gezogen er ist zu gut für diese Welt.
Sowas unkätzig Liebes ist mir noch nie untergekommen.
2mal "Hey Joe" und einmal mit nem Tabakpäckchen "abgeschoßen" reichten.
Die Boxenbespannung ist keine Extremkletterwand mehr. Und nun reicht bei Vergehen Hey Joe.
Und nu macht er mal wieder den Pappaarm-Kater

Gruß

Clint
 

robbi

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Aug 2008
Beiträge
13
Gefällt mir
0
#47
Ich möchte auch meine Meinung zur sogenannten Haustierhaltung sagen.
Tiere haben eigene Interessen und sind nicht für Menschen da.
Leider ist bezügl. der Tiere schon viel Unheil zu verzeichnen.
Es ist "normal", dass wir Menschen über sie verfügen.
Das finde ich sehr schlimm.
Viele Tiere sind durch Zucht schon so "verändert", dass sie nicht ohne Menschen leben können.
Diesen Tieren zu helfen unter Berücksichtigung ihrer Interessen halte ich für wichtig.
Das Elend der Tiere wird aber nicht enden, wenn die Ursachen nicht beachtet werden und wenn nur vereinzelte Tiere Hunde, Katze, Hamster u.s.w. Schutz b. Menschen finden und wenn Züchter durch Kauf von Tieren unterstützt werden. Kurz, wenn Tiere zu Konsumartikeln werden!

Wenn jemand wirklich etwas für Tiere übrig hat und nicht nur seine Vorteile in der sogenannten Haustierhaltung sieht, sollte konsequnt sein und keine Tiere essen.
Ob es ein Schaf, Schwein oder Rind ist, jedes dieser Tiere will leben und hat Ängste, Schmerzen und wird daran gehindert die eigene Natur auch nur annähernd auszuleben. Diese Tiere werden als Nahrungsmittel produziert.
Die Werbung und die gesellschaftl. Verhältnisse verschleiern dies, denn niemand möchte das Leid sehen, für das er mitverantwortlich ist.
Wir Menschen haben immerhin die Möglichkeit zu protestieren uns mehr oder weniger erfolgreich zu wehren. Die Tiere können das nicht, sie haben gar keine Chance.
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#48
Es entsetzt mich wenn
- Tiere VERzüchtet werden um irgendeiner menschlichen "Vorliebe" zu entsprechen
- Tiere vermenschlicht werden
- nicht artgerecht gehalten werden
- nur billige Reste von Irgendetwas als Futter erhalten
- bei Bedarf nicht zum Tierarzt gebracht werden
- fett und ungesund ernährt werden bis sie Diabetes o.a. haben
- als Inventar zur Wohnung betrachtet werden (und falls sie irgendwann farblich nicht mehr zur neuen Einrichtung passen ausgesetzt werden)
- als lebendes "Spielzeug" für die Kinder angeschafft werden und entsprechend leiden müssen
- und noch Einiges mehr
:icon_motz:
 

Yogy

Forumnutzer/in

Mitglied seit
28 Aug 2008
Beiträge
83
Gefällt mir
17
#49
@ robbi

wie sagte meine Mutter doch so schön, alles was mit zu ist, sollte man mit Vorsicht betrachten. Also nichts gegen Tierliebe, aber manchmal geht mit das alles ein bißchen zu weit. Die Natur ist kein Streichelzoo und die Antilope ist "produziert" worden, um als Nahrungsmittel für die Raubkatzen zu "dienen".

Und die Natur des Menschen ist eben dem der Tiere manchmal näher, als es manchen Menschen lieb ist.

Nur was er daraus macht, das liegt natürlich in seiner Hand.
 

robbi

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Aug 2008
Beiträge
13
Gefällt mir
0
#50
Hey Yogy!

Tierliebe bedeutet sehr oft Macht gegenüber dem Tier. Auch der Bauer, der sein Kälbchen erst streichelt und dann schlachtet "liebt" es.
Das scheint erstmal paradox. Aber kaum jemand denkt darüber nach, weil es eben immer so war. Weil es eben die Mutter auch so sagte.
Es stimmt, wir sind auch Tiere, aber welche die reflektieren können und die das was sie tun betrachten können.
Ich glaube es war erst 1967 wo Kinder nicht mehr als Eigentum galten.
Und die Frau war je nach sogenannter Kultur oft nicht mehr wert als 2 Ochsen! Niemand hat das groß interessiert.
Die neusten Forschungen an Menschenaffen , aber auch Rabenvöglen zeigen, zu was unsere Verwandten fähig sind.
Ob es ein Hund oder eine Katze ist sie haben Ängste und Schmerzen genau wie der Laboraffe und das Schwein kurz vor dem aufschlitzen.
Für mich ist es eine Angelegenheit des Gewissens keine Tiere zu be(nutzen).
Wenn jemand auf die Idee kommt, Menschenfleisch als Delikatesse zu verkaufen, weil damit Maximalprofit erzielt werden kann, kann ich mir vorstellen mich morgen in der Fleischtheke wiederzufinden.
DAS IST KAPITALISMUS
Die Unterteilung in Haustiere, Wildtiere, Zirkustiere usw ist nichts weiter als die Zuordnung zur Nutzungart.
Mir ist schon bewuß, dass dies alles nicht in jedem Fall nachvollzogen wird, aber es ist mein Leben !
Nichts an diesem ist extrem, im Gegenteil es ist ganz normal!
Robbi
 

Henrik55

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Apr 2006
Beiträge
980
Gefällt mir
223
#51
Hey Yogy!

Tierliebe bedeutet sehr oft Macht gegenüber dem Tier. Auch der Bauer, der sein Kälbchen erst streichelt und dann schlachtet "liebt" es.
Das scheint erstmal paradox. Aber kaum jemand denkt darüber nach, weil es eben immer so war. Weil es eben die Mutter auch so sagte.
Es stimmt, wir sind auch Tiere, aber welche die reflektieren können und die das was sie tun betrachten können.
Ich glaube es war erst 1967 wo Kinder nicht mehr als Eigentum galten.
Und die Frau war je nach sogenannter Kultur oft nicht mehr wert als 2 Ochsen! Niemand hat das groß interessiert.
Die neusten Forschungen an Menschenaffen , aber auch Rabenvöglen zeigen, zu was unsere Verwandten fähig sind.
Ob es ein Hund oder eine Katze ist sie haben Ängste und Schmerzen genau wie der Laboraffe und das Schwein kurz vor dem aufschlitzen.
Für mich ist es eine Angelegenheit des Gewissens keine Tiere zu be(nutzen).
Wenn jemand auf die Idee kommt, Menschenfleisch als Delikatesse zu verkaufen, weil damit Maximalprofit erzielt werden kann, kann ich mir vorstellen mich morgen in der Fleischtheke wiederzufinden.
DAS IST KAPITALISMUS
Die Unterteilung in Haustiere, Wildtiere, Zirkustiere usw ist nichts weiter als die Zuordnung zur Nutzungart.
Mir ist schon bewuß, dass dies alles nicht in jedem Fall nachvollzogen wird, aber es ist mein Leben !
Nichts an diesem ist extrem, im Gegenteil es ist ganz normal!
Robbi
Es gibt auch eine umgekehrte Sicht der Dinge, nämlich das der Hund den Menschen dominiert und ihn für sein Überleben "nutzt".
 

Yogy

Forumnutzer/in

Mitglied seit
28 Aug 2008
Beiträge
83
Gefällt mir
17
#52
Nun, vielleicht ein bißchen off topic, aber "Menschenfleisch" ist durchaus in der Welt eine Ware geworden. Nieren, Luge, Leber oder andere "Teile" werden sehr wohl angeboten und verkauft bzw. gehandelt. Zwar nicht zum Essen aber als Transplantat. Und wie die mehr oder weniger freiwilligen "Spender" behandelt werdern, möchte ich hier nicht weiter ausführen.

Ob jemand Vegerarier, Veganer ist, ob er doch lieber laktovegetabile Ernährung vorzieht oder schlicht und ergreifend das ist, was der Mensch nun mal ist, ein "Allesfresser", das ist eine Frage der Weltanschauung, oder einfach eine Frage der Herkunft (kulturel) oder eben einfach der Not gehorchend.

Kapitalismus ist eine Geschichte , der Umgang mit Tieren ist eine andere Geschichte.
Ausgebeutet wird in jedem Wirtschaftssystem, und das, denke ich, ist ein ganz anderes Thema und hat nichts damit zu tun, warum immer mehr Tiere im Tierheim landen.

LG Yogy
 

Debra

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mrz 2007
Beiträge
2.927
Gefällt mir
12
#53
- als lebendes "Spielzeug" für die Kinder angeschafft werden und entsprechend leiden müssen
Gerade Kindern gehört der Umgang mit Tieren beigebracht und das geht nun mal schlecht ohne Tiere.
 

robbi

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Aug 2008
Beiträge
13
Gefällt mir
0
#54
Alles hängt mit allem zusammen. Es sollten lediglich Denkanstöße sein.
Wenn immer mehr Tiere im TH landen, dann hat dies z. B. damit etwas zu tun, dass Tiere Konsumartikel/Wegwerfartikel sind. Die Züchter freuts!!

Ich möchte nur noch abschließend etwas dazu sagen; Ich lehne Gewalt total ab, d.h. auch Gewalt gegen nichtmenschl. Tiere.
Nicht hier, aber im realen Leben werde ich dafür angefeindet. Das finde ich sehr bedenklich. Klartext; in dieser Gesellschaft wird man eher anerkannt, wenn man in irgendeiner Form Gewalt ausübt!

LG
Robbi
 

scullers

Elo-User/in

Mitglied seit
13 Jun 2007
Beiträge
175
Gefällt mir
5
#55
Ich möchte auch meine Meinung zur sogenannten Haustierhaltung sagen.
Tiere haben eigene Interessen und sind nicht für Menschen da.
Leider ist bezügl. der Tiere schon viel Unheil zu verzeichnen.
Es ist "normal", dass wir Menschen über sie verfügen.
Das finde ich sehr schlimm.
Viele Tiere sind durch Zucht schon so "verändert", dass sie nicht ohne Menschen leben können.
Diesen Tieren zu helfen unter Berücksichtigung ihrer Interessen halte ich für wichtig.
Das Elend der Tiere wird aber nicht enden, wenn die Ursachen nicht beachtet werden und wenn nur vereinzelte Tiere Hunde, Katze, Hamster u.s.w. Schutz b. Menschen finden und wenn Züchter durch Kauf von Tieren unterstützt werden. Kurz, wenn Tiere zu Konsumartikeln werden!

Wenn jemand wirklich etwas für Tiere übrig hat und nicht nur seine Vorteile in der sogenannten Haustierhaltung sieht, sollte konsequnt sein und keine Tiere essen.
Ob es ein Schaf, Schwein oder Rind ist, jedes dieser Tiere will leben und hat Ängste, Schmerzen und wird daran gehindert die eigene Natur auch nur annähernd auszuleben. Diese Tiere werden als Nahrungsmittel produziert.
Die Werbung und die gesellschaftl. Verhältnisse verschleiern dies, denn niemand möchte das Leid sehen, für das er mitverantwortlich ist.
Wir Menschen haben immerhin die Möglichkeit zu protestieren uns mehr oder weniger erfolgreich zu wehren. Die Tiere können das nicht, sie haben gar keine Chance.
Zudem sollten sich die sog. Tierfreunde mal überlegen , unter welchen Haltungsbedingungen die Zutaten für das tägliche Dosen- Trockenfutter , für den kleinen Liebling/Hund oder Katz/ bis zur "Verarbeitung" dahinvegetierten....................!
Wobei die kläffenden Kameraden eh zumeist mit Trockenfutter und Wasser zum bis zum Aufquellen zugeproft werden - so muss man nicht all zu oft Gassi gehen , der Köter kann besser Anhalten , in der Wohnung geschieht seltener ein Unglück und die Haufen könnte man (machen aber die meisten eh nicht) besser mit der Tüte aufnehmen !
Ne´ gesunde Fütterung ist das aber nicht - die Kameraden brauchen frischen Pansen (in dem sie sich auch gerne wälzen) und Artgenossen zur Rudelbildung - wie sie auch jeder Papagei oder Wellensittich braucht !
Die meisten der sog. Tierfreunde/Halter hierzulande machen eben auch nichts anderes als M. Jackson , der seinen Affen im Haus/Bett hielt - nicht Tierliebe , sondern Einsamkeit und Egoismus bestimmen das Treiben !
 
E

ExitUser

Gast
#56
Wirtschaftskrise trifft auch Vierbeiner

München

... Unterdessen registrieren die Mitarbeiter der Tiertafel immer mehr Anrufe von Hundehaltern aus München, die sich die Kosten für ihre Haustiere nicht mehr leisten können.

Gut 150 Anrufe waren es im vergangenen Monat, die um Hilfe baten. „Viele von ihnen haben am Telefon bitterlich geweint“, so Hollm. Knapp 40 bis 60 Euro müssen Tierhalter von großen Hunden für das Futter ausgeben. Für Katzen und kleine Hunde sind immerhin 20 bis 30 Euro fällig. Viel Geld, für einen Hartz-4-Empfänger, der kaum genug Geld hat, um sich selbst satt zu machen.

http://www.abendzeitung.de/muenchen/
 

Debra

Elo-User/in

Mitglied seit
24 Mrz 2007
Beiträge
2.927
Gefällt mir
12
#57
Wobei die kläffenden Kameraden eh zumeist mit Trockenfutter und Wasser zum bis zum Aufquellen zugeproft werden - so muss man nicht all zu oft Gassi gehen , der Köter kann besser Anhalten , in der Wohnung geschieht seltener ein Unglück und die Haufen könnte man (machen aber die meisten eh nicht) besser mit der Tüte aufnehmen !
Ne´ gesunde Fütterung ist das aber nicht - die Kameraden brauchen frischen Pansen (in dem sie sich auch gerne wälzen) und Artgenossen zur Rudelbildung - wie sie auch jeder Papagei oder Wellensittich braucht !
Die meisten der sog. Tierfreunde/Halter hierzulande machen eben auch nichts anderes als M. Jackson , der seinen Affen im Haus/Bett hielt - nicht Tierliebe , sondern Einsamkeit und Egoismus bestimmen das Treiben !
Na, ich weiß nicht, ob das so stimmt. Ich glaub eher, in dem Trockenfutter ist irgendwas drin, was die Tiere süchtig macht. Meine Katze war jedenfalls verrückt nach Trockenfutter, da brauchte ich nur die Packung zu schütteln, dann ist die völlig durchgedreht... ich hab ihr das aber nur ab und zu gegeben, weil Katzen sehr empfindliche Nieren haben und Feuchtfutter besser ist.
Und mein Schoßhündchen hat auch Pansen bekommen. Ich bin froh, dass es überhaupt Tierheime gibt. Niemand kann voraussehen, ob z.B. ein Halter stirbt oder sonst was. Manchmal ist es eben unumgänglich, dass ein Tier ins Tierheim muss. In anderen europäischen Ländern haben die Tiere da nicht so viel Glück. Da werden alte Esel einfach von der Klippe geschubst.
 

Clint

Elo-User/in

Mitglied seit
31 Okt 2005
Beiträge
803
Gefällt mir
26
#58
AW: Wirtschaftskrise trifft auch Vierbeiner

Tiertafeln?
Absoluter Schwachfug! Es sei denn Du wohnst direkt neben einer,
Meine nächste ist in GE macht mit ÖPNV 4 Teuro irgendwas, Du kriegst nur für 2 Viecher. Naja bei Berhardienern... für 4 Tage damit nicht Abgezockt wird. Mein Kater frisst 1 1/2 Dosen Katzenfutter am Tag, macht von Tip oder Kaufland gerundet nach oben 55 Centavos.
Mal hypothetischer 2. Katze in 4 Tagen 4,40
Genau der Preis der Fahrkarte B. Ersparnis 0 und ich muß mir noch ne 2. Katze anschaffen und beide kastrieren zwecks Vermeidung von Stress inne Bude / Katzenplage. Spritzen auch mal 2. Und jede Menge Zeit inner Bahn und beim Anstehen verplempern, die ich lieber mit Joe, meinem Kater, verbringen würde.

Wat soll dat?

Aber wir sparen. Koste es was es wolle.

LG

Clint
 
E

ExitUser

Gast
#60
Nun ja, wer gewerbsmässig Hundezucht betreibt, muss sich ob dieses Urteils nicht wundern. :cool:
 
E

ExitUser

Gast
#61
Hoffentlich steht die Entscheidung des Sozialgerichtes noch nicht hier!

Nur der Information halber;
Kein Hartz IV für Haustiere

Frohe Ostern
robbi

Die Überschrift des Artikels ist ja auch schon für den Popo...
Sozialgericht: Hundehaltung ist ¸¸reines Privatvergnügen"

da geht es ja um Hundzucht und nicht um die Haltung eines Hundes!
Meinen Hund gebe ich niemals weg, kann kommen was will!!!
 

nightangel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Jul 2005
Beiträge
1.735
Gefällt mir
603
#62
Also ich habe meine Katzen vor ca. 13 Jahren, im alter von 7 Jahren, zu mir genommen weil die damaligen Besitzer auf Grund einer Allergie händeringend ein neues gutes Zuhause suchten. Sie wollten die beiden schon damals nicht ins Tierheim geben. Damals hatte ich noch Arbeit. Wie gesagt das ist nun ca. 13 Jahre her. Meine Mohrle musste ich schweren Herzens im Alter von 15 Jahren einschläfern lassen, was nun knapp 5 Jahre her ist. Meine Tina ist immer noch bei mir und jetzt stolze 20 Jahre alt. Dabei war gerade sie von klein an immer schon kränkelnd, sprich chronischer Katzenschnupfen dadurch bedingt des öfteren die Augen entzündet, hatte schon mit den Nieren Probleme was wir aber dank guter Tierärzte und Pflege schnell in den Griff bekommen haben.
Vor knapp 2 Jahren sollte laut TA auch sie eingeschläfert werden. Doch meine Meinung war nur aufgrund des hohen Alters und das sie nun krank, war kam das nicht in frage. Das Geld für die Behandlung habe ich irgendwie zusammen gekratzt bekommen. Ich kenn ja meine süsse und weiß sie ist ein Kämpfer. Ich hätte es gespürt wenn sie selber aufgegeben hätte. Wie gesagt mittlerweile ist sie 20 Jahre alt und fit. Sie hat indirekt mehrmals mein Leben gerettet da kämpfe ich selbstverständlich auch um ihres. Ich hätte genauso auch um meine Mohrle gekämpft, doch da war es hoffnunglos, sie hätte die nächste Std. schon nicht mehr überlebt.

Ich würde meine Tina niemals hergeben und wenn das Geld nicht reicht, würde eher ich hungern als sie hungern zu lassen.

Zu meiner Mohrle die ja leider nun auf dem Tierfreidhof ruht, sie war eine sehr sensible. Wenn es mir nicht gut ging hat sie das sofort gespürt, setzte sich neben mich aufs Sofa legte ihre Schnauze auf meinen Arm und guckte mich mit grossen Augen an als wolle sie mir sagen: "Du bist nicht allein, ich bin bei dir."

Die Entscheidung die beiden damals zu mir zu nehmen war spontan aber ich kann nur sagen ich habe es nie bereut.
Diese Tiere haben mir soviel gegeben, das ich es ihnen schuldig bin und war sie nicht im Stich zu lassen.

Mein Motto ist, wenn ich in guten Zeiten die Verantwortung für ein Lebewesen übenehme, stehe ich auch in schlechten Zeiten dazu. Dann übernehme ich diese Verantwortung bis zum Ende auch wenn es in manchen Zeiten schwer wird. Menschen haben mich schon oft im Stich gelassen wenn ich sie gebraucht hätte, meine Katze/n nie.

Sie sind in schweren Zeiten für uns da, dann sollten wir in solchen Zeiten auch für sie da sein.
Tiere sind Lebewesen und haben das gleiche Recht geliebt zu werden und nicht bei der geringsten Schwierigkeit abgeschoben zu werden, wie wir Menschen auch.

Zum Schluss noch ein Zitat war mir gut gefällt und was viel Wahrheit beinhaltet:

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beissen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.

Mark Twain, 30.11.1835 - 21.04.1910
US-Schriftsteller
 
Mitglied seit
4 Sep 2008
Beiträge
1.247
Gefällt mir
75
#63
Da kann man fast nix mehr hinzufügen zu Nightangels post :icon_daumen:

Ich hab meinen Kater jetzt auch 14 Jahre und bevor ich ihn weggeben würde, würde ich lieber hungern. Ich hab damals Verantwortung für ihn übernommen, in guten und schlechten Zeiten und die kann ich nicht einfach wegwerfen, weil grad nicht soviel Geld da ist!
Mit Kindern macht man sowas doch auch nicht? eher im Gegenteil, gerade die Familien, die ärmlich leben, schaffen sich eins nachm andern an (mal pauschalisiert), komisch, da reicht das Geld dann wohl? :icon_kotz: Kinder kosten doch etwas mehr, denke ich.

Ich frag mich ehrlich immer, was das für scheußliche Menschen sind, die ihr Tier mal eben so aussetzen oder hergeben können, wenns grad nicht passt...wie schlecht muss es dem Tier denn da schon bei dem ergangen sein?

Ich jedenfalls leg alles auf Seite, was nur geht und (was jetzt vermutlich blöde für viele klingt) hab sogar schon die 250€ angespart, die ich später für seine Einäscherung ausgeben werde, so dass er immer bei mir sein wird. Niemals mehr geb ich mein Tier zum einschläfern und danach in diese Zerhäckselfabrik....niemals mehr, das macht einen fertig ohne Ende.
Sowas können aber wahrscheinlich nur echte Tierfreunde nachvollziehen :icon_knutsch:

P.S Tiere sind die besseren Menschen! :cool:
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten