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immer mehr geschädigte und tote durch hartz IV

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ofra

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#1
"Ein Leben bei Kerzenlicht
endet in einem Großbrand

Mühldorf (LiZ). Eine Frau aus Oberbayern ist nach Medienberichten am Montagmorgen bei einem durch eine Kerze ausgelösten Großbrand ums Leben gekommen. Die 50-jährige Hartz IV-Bezieherin lebte bereits seit Januar ohne Strom in dem Haus, weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen konnte. «Die Beleuchtung bestand ausschließlich aus Kerzenlicht», sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Ermittlungen ging der Brand von einer vermutlich vergessenen Kerze aus.

*


Offenbar versuchte die 50-Jährige im ersten Stock, das gegen 6.30 Uhr ausgebrochene Feuer noch selbst zu löschen, bevor sie selbst in den Flammen umkam, wie ein Ermittler berichtete.

Bei dem Feuer in der Gemeinde Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühldorf am Montagmorgen drei Reihenhäuser bis auf die Grundmauern nieder, wie die Polizeidirektion Traunstein mitteilte. Einen 78-jährigen Nachbarn der in dem mittleren Reihenhaus allein lebenden Frau konnte die Feuerwehr mit einer Rauchvergiftung aus den Flammen retten. Aus dem anderen Eckhaus befreiten die Feuerwehrkräfte eine 48-Jährige sowie einen 24-jährigen Schüler unverletzt.

Obwohl zahlreiche Freiwillige Feuerwehren aus umliegenden Gemeinden anrückten, konnten die Brandbekämpfer nicht verhindern, dass die drei um das Jahr 1890 errichteten Reihenhäuser komplett ausbrannten. Auch ein Nachbargebäude wurde durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen, als die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen zu verhindern versuchte. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von knapp einer halben Million Euro."


weiterlesen: linkszeitung.de
 

ofra

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#2
man beachte den hohen sachschaden!

das ganze wäre vermeidbar gewesen!

hartz IV ist teuer!

wer haftet eigentlich dafür? bestimmt nicht die ARGE!
 

Curt The Cat

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#3
man beachte den hohen sachschaden!

das ganze wäre vermeidbar gewesen!

hartz IV ist teuer!

wer haftet eigentlich dafür? bestimmt nicht die ARGE!
Du bist ja zuckersüß, Ofra.... Beachte Du mal den Personenschaden. Die gute Frau ist bei dem Brand offenbar ums Leben gekommen...


 

ofra

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#4
Du bist ja zuckersüß, Ofra.... Beachte Du mal den Personenschaden. Die gute Frau ist bei dem Brand offenbar ums Leben gekommen...


das hab ich mir gedacht, dass hier wieder ein seitenhieb kommt.
mir ging es darum, die relation der höhe der stromrechnung im vergleich zum entstandenen sachschaden zu sehen!!
eventuell wäre es doch etwas "billiger" gewesen, der frau den strombezug weiterhin zu gewähren!
 
E

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#5
Nur wird der Neoliberalismus eine andere Rechnung aufmachen. Und in der steht das Opfer als wegfallende Ausgaben. Hier zählen nur die Schäden an Menschen, die in der Gesellschaft noch gebraucht werden und Sachschäden. Hartz IV ist nichts anderes als ein Gesetzeswerk, um Menschen zu brechen und die Schwachen zu vernichten und zwar so, daß die dumme Masse den Toten auch noch die Schuld an ihrem Tod gibt. Das ist die perfide Weiterentwicklung auf der Basis sozialdarwinistischer Ideen. Töten durch Bürokratie ohne, daß der Normalbürger die Zusammenhänge sieht und begreift.
 

Curt The Cat

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#6
das hab ich mir gedacht, dass hier wieder ein seitenhieb kommt.
mir ging es darum, die relation der höhe der stromrechnung im vergleich zum entstandenen sachschaden zu sehen!!
eventuell wäre es doch etwas "billiger" gewesen, der frau den strombezug weiterhin zu gewähren!
Dennoch vermag ich Deinem Gedankengang nicht zu folgen. Es ist mir ein Rätsel, wie man solch ein Rechenexempel aufstellen kann, angesichts der Tatsache, daß ein Mensch elendig in den Flammen umgekommen ist...


 

ofra

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#7
Nur wird der Neoliberalismus eine andere Rechnung aufmachen. Und in der steht das Opfer als wegfallende Ausgaben. Hier zählen nur die Schäden an Menschen, die in der Gesellschaft noch gebraucht werden und Sachschäden. Hartz IV ist nichts anderes als ein Gesetzeswerk, um Menschen zu brechen und die Schwachen zu vernichten und zwar so, daß die dumme Masse den Toten auch noch die Schuld an ihrem Tod gibt. Das ist die perfide Weiterentwicklung auf der Basis sozialdarwinistischer Ideen. Töten durch Bürokratie ohne, daß der Normalbürger die Zusammenhänge sieht und begreift.
dieses "indirekte töten" wird immer gruseliger. weil es immer näher rückt, weil man immer mehr leute im eigenen umfeld kennt, die es bald treffen wird ... bis es einen selber trifft ...
der natürliche tod des hartzlers hat folgende ursachen: mangelernährung, fehlende medikamente, fehlende medizinische behandlungen, mangelnde sozialkontakte, fehlende energieversorgung, ...
dann muss man nur noch geschickt den stamm ansägen und warten, bis er von selber umkippt ...
 

ofra

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#8
Dennoch vermag ich Deinem Gedankengang nicht zu folgen. Es ist mir ein Rätsel, wie man solch ein Rechenexempel aufstellen kann, angesichts der Tatsache, daß ein Mensch elendig in den Flammen umgekommen ist...


warum darf man das nicht? wenn man der frau weiterhin den strom gewährt hätte, wäre sie noch am leben und auch der hohe sachschaden wäre nicht enstanden.
ich wollte mit meiner anmerkung etwas weiter gehen und die frage aufwerfen, wie der staat eigentlich rechnet! ich hatte gedacht, dass es offensichtlich ist, worauf ich hinaus will! Tom hat es erkannt, was ich damit andeuten will.
 
E

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#9
Ich behaupte mit voller Überzeugung, dass solche Folgen der Agenda 2010 und Hartz IV als reiner Kollateralschaden mit eingeplant wurde!

Anders kann ich mir das absolut nicht vorstellen, wie soll es sonst möglich sein, einen Plan zu erstellen, der in die Zukunft gerichtet ist und ein Ziel hat und dann so dumm und kurzsichtig zu sein, um nicht zu erkennen, das Menschen in Not geraten können!? Nee, nee!

Hier geht es doch schon lange nicht mehr um menschliche Unzulänglichkeiten, sondern um Menschen, die in ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit, ausgelöst durch Hartz IV, auf unsichere Methoden zugreifen um nur ihrem Überlebenstrieb zu folgen! Siehe auch den Thread mit dem Notstromagregat!

Und dann soll mir blos niemand kommen und sagen, man könnte ja genügend Hilfe bekommen, wenn man sich nur richtig bemüht!
 

ofra

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#10
Ich behaupte mit voller Überzeugung, dass solche Folgen der Agenda 2010 und Hartz IV als reiner Kollateralschaden mit eingeplant wurde!

Anders kann ich mir das absolut nicht vorstellen, wie soll es sonst möglich sein, einen Plan zu erstellen, der in die Zukunft gerichtet ist und ein Ziel hat und dann so dumm und kurzsichtig zu sein, um nicht zu erkennen, das Menschen in Not geraten können!? Nee, nee!

Hier geht es doch schon lange nicht mehr um menschliche Unzulänglichkeiten, sondern um Menschen, die in ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit, ausgelöst durch Hartz IV, auf unsichere Methoden zugreifen um nur ihrem Überlebenstrieb zu folgen! Siehe auch den Thread mit dem Notstromagregat!

Und dann soll mir blos niemand kommen und sagen, man könnte ja genügend Hilfe bekommen, wenn man sich nur richtig bemüht!
richtig! das ganze ist kein zufall und systematisch geplant!
wer sind die planer? sind es unsere politiker? oder stehen da noch andere dahinter?
 
E

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#11
Ofra, alle die an der Agenda 2010 und Hartz IV mitgewirkt haben und beteiligt waren!

Zusammensetzung

Am 22. Februar 2002 wurde die Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt eingesetzt. Zu den Mitgliedern gehörten:

* Norbert Bensel, Mitglied des Vorstandes der DaimlerChrysler Services AG und der Deutschen Bahn AG
* Jobst Fiedler, Roland Berger Strategy Consultants
* Heinz Fischer, Abteilungsleiter Personal Deutsche Bank AG
* Peter Gasse, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen
* Peter Hartz, damals Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG
* Werner Jann, Universität Potsdam
* Peter Kraljic, Direktor der McKinsey & Company Düsseldorf
* Isolde Kunkel-Weber, Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes
* Klaus Luft, Geschäftsführer der Market Access for Technology Services GmbH
* Harald Schartau, damaliger Minister für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen
* Wilhelm Schickler, Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen
* Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
* Günther Schmid, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
* Wolfgang Tiefensee, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, heute Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
* Eggert Voscherau, Mitglied des Vorstandes der BASF AG

Beachtenswert an der Zusammensetzung der Kommission ist, dass unter den 15 Mitgliedern nur eine einzige Frau und keine Vertreterin eines Arbeitslosenverbandes zu finden ist. Zudem stammen 13 der 15 Mitglieder aus den Alten Bundesländern, lediglich Wolfgang Tiefensee wurde im Osten Deutschlands geboren. Peter Kraljic ist niederländischer Staatsbürger slowenischer Herkunft.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hartz_IV

Und natürlich alle Politiker die dafür gesorgt und gestimmt haben, dass es auch umgesetzt wird!

Nochmals vielen Dank euch allen! Hoffentlich rächt sich das bald mal, und ihr werdet spüren was es bedeutet, "Überflüssig" zu sein!

Auch wenn ich nicht an Wunder glaube!
 

Arania

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#12
Ihr traut den Leuten viel zuviel zu, und zwar negativ wie positiv, da wir die Agenda und die Hartz- Gesetze damals monatelang in der Partei diskutiert haben weiss ich auch das die meisten das viel gelassener und gleichgültiger gesehen haben, da wollte niemand Menschen vernichten, sondern die einen haben tatsächlich geglaubt sie würden etwas positives machen, die anderen haben bei allem Zweifel daran geglaubt das die Auffangnetze in Deutschland groß genug sind um bei allen Problemem helfen zu können

Das ist Gleichgültigkeit, mehr nicht
 
E

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#13
Arania, dass den Leute in den Parteien das völlig gleichgültig ist, aus Langeweile oder sonst woher, ist mir auch schon lange klar, war schliesslich auch mal in so einem Verein, habe aber schnell gemerkt, das man da nix reissen kann, vorallem wenn man vorrausschauend denkt! ;-)

Aber das so "tolle" Leute wie Unternehmensberater und Vorstandsmitglieder grosser Unternehmen die Folgen nicht erkennen können, halte ich für ein Gerücht!
 

Arania

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#14
Auch da würde ich sagen das geht denen am .... vorbei, da sie den Blick für die Realität der normalen Leute längst verloren haben, ich wette wenn Du Herrn Ackermann fragst, was passiert wenn jemand seine Wohnung verliert wegen Mietschulden etc. dann antwortet er Dir entweder: dann hilft der Staat oder derjenige ist selber schuld
 
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#15
Ähm, Grundsicherung ok, aber was ist mit den Leuten die Arbeiten?

Oder muss ich mir jetzt sämtliche Threats durchlesen? :icon_kinn:
 
E

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#16
Ebend, Arania, genau das meine ich ja, diese Argumente und Bummerangmethoden der Polit- Wirtschafts und Talkshowprofis gehören doch zu Ihrem Geschäft und zeigt doch deutlich das Kalkül, dieser Bande!
 

Atlantis

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#17
Ähm, Grundsicherung ok, aber was ist mit den Leuten die Arbeiten?

Oder muss ich mir jetzt sämtliche Threats durchlesen? :icon_kinn:
weiter arbeiten bis du auch mal 38 jahre voll hast, und dafür mal
den ars... hochbekommen das die arbeit wieder besser bezahlt wird.

streiken soll helfen.

oder dein arbeitgeber kündigt dich dann kommst du auch in den
genuß der grundsicherung.
ob du jemals wieder eine arbeit von der du anständig leben kannst
bekommst steht dann auf einem andern blatt.
 
E

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Gast
#18
weiter arbeiten bis du auch mal 38 jahre voll hast, und dafür mal
den ars... hochbekommen das die arbeit wieder besser bezahlt wird.

streiken soll helfen.

oder dein arbeitgeber kündigt dich dann kommst du auch in den
genuß der grundsicherung.
ob du jemals wieder eine arbeit von der du anständig leben kannst
bekommst steht dann auf einem andern blatt.
Das heißt dann, die Einen bekommen Grundsicherung und die Anderen sollen Arbeiten gehen und bekommen keine?

irgendwie unsinnig die Vorstellung.
 

Atlantis

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#19
Das heißt dann, die Einen bekommen Grundsicherung und die Anderen sollen Arbeiten gehen und bekommen keine?

irgendwie unsinnig die Vorstellung.

das sind doch spaltungsprozesse.

ich gehe arbeiten wem es nicht passt kann doch tauschen.
ich nehme gern ein arbeitsplatz so um sie 4800 € brutto.
1970 habe ich schon 2400 DM netto verdient da war das
geld noch was wert.
1992 waren es schon die summen von 4800 euro.

ab 1998 kam das elend auf uns zu und die löhne wurden immer
beschissener.



hier liegt der fehler in der bezahlung der arbeit würde die arbeit
anständig bezahlt würde der der arbeitet nicht mit der grundsicherung tauschen wollen.
diese argumente sind doch nur vorwand um den arbeiter mit arbeitslosen
zu spalten, zum nutzen des kapitals, wir werde doch auf der ganzen linie
verarscht.
 
E

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Gast
#20
das sind doch spaltungspha sen.

ich gehe arbeiten wem es nicht passt kann doch tauschen.
ich nehme gern ein arbeitsplatz so um sie 4800 € brutto.
1970 habe ich schon 2400 DM netto verdient da war das
geld noch was wert.
1992 waren es schon die summen von 4800 euro.

ab 1998 kam das elend auf uns zu und die löhne wurden immer
beschissener.



hier liegt der fehler in der bezahlung der arbeit würde die arbeit
anständig bezahlt würde der der arbeitet nicht mit der grundsicherung tauschen wollen.
diese argumente sind doch nur vorwand um den arbeiter mit arbeitslosen
zu spalten, zum nutzen des kapitals, wir werde doch auf der ganzen linie
verarscht.
kann schon stimmen, aber warum wird nicht JEDEM die Grundsicherung bezahlt und wer arbeitet, bekommt noch einen gewissen Stundenlohn vom Arbeitgeber dazu?

Der AG muss dann mehr Steuern zahlen, weil er ja auch mehr spart, so kann zumindest ein Teil der Grundsicherung wieder finanziert werden. Der Rest wird durch andere Steuern (die aber zu diesem Zweck nicht erhöht werden sollten) wieder eingenommen und so kann sich zumindest die Grundsicherung selbst finanzieren.

Bei einer ausreichenden Grundsicherung wird auch der Konsum gefördert, was zu mehr Nachfrage führt, das wiederum zu mehr Arbeitsplätzen und so wird wieder mehr Geld eingenommen (auf AG und Staatsseite).



Aber egal, ob man jetzt ein Bürgergeld, Grundsicherung oder wie es sonst noch heißen soll, einführt, mehr Geld für die Bürger führt früher oder später zu mehr Konsum,

Durch die Steuererleichterungen der Konzerne wurde weder ein Arbeitsplatz geschaffen, noch wurden die Löhne der Zeit angepasst

Der Gewinn der Geschäfte resultiert immer auf den Einnahmen, also dem Verkauf und nicht der Steuern, nur das kapieren die Damen und Herren VolksvertreterInnen nicht.
 
E

ExitUser

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#21
Nur wird der Neoliberalismus eine andere Rechnung aufmachen. Und in der steht das Opfer als wegfallende Ausgaben. Hier zählen nur die Schäden an Menschen, die in der Gesellschaft noch gebraucht werden und Sachschäden. Hartz IV ist nichts anderes als ein Gesetzeswerk, um Menschen zu brechen und die Schwachen zu vernichten und zwar so, daß die dumme Masse den Toten auch noch die Schuld an ihrem Tod gibt. Das ist die perfide Weiterentwicklung auf der Basis sozialdarwinistischer Ideen. Töten durch Bürokratie ohne, daß der Normalbürger die Zusammenhänge sieht und begreift.
 

Jenie

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#22
Das merkt man doch schon selbst hier im Forum...

Mir fällt auf das die letzten vier wochen sich die Posts mit hilferufen schon bald vervierfacht haben. auch die meldungen über sanktionen
 
E

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#23
Ein Staat und eine Gesellschaft wie die Unsere, muss es sich einfach leisten können, Menschen die es nicht aus eigener Kraft schaffen oder aus Mangel an Möglichkeiten, aus welchen Gründen auch immer, mit "durchzuziehen"!

Und Menschen die sich ein selbstbestimmtes individuelles Leben, ausserhalb der Gesellschaftsform und Norm wünschen, muss dieses auch gestattet sein dürfen!

Wenn man tatsächlich eine Demokratie aufrechterhalten möchte!

Meiner Meinung nach. :-D
 

Kaulquappe

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#24
Ein Staat und eine Gesellschaft wie die Unsere, muss es sich einfach leisten können, Menschen die es nicht aus eigener Kraft schaffen oder aus Mangel an Möglichkeiten, aus welchen Gründen auch immer, mit "durchzuziehen"!

Und Menschen die sich ein selbstbestimmtes individuelles Leben, ausserhalb der Gesellschaftsform und Norm wünschen, muss dieses auch gestattet sein dürfen!

Wenn man tatsächlich eine Demokratie aufrechterhalten möchte!

Meiner Meinung nach. :-D
So sollte es EIGENTLICH sein, klar. Das wäre doch auch sicher möglich, wenn es ("von oben") gewollt würde, oder?
 

ofra

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#25
Ihr traut den Leuten viel zuviel zu, und zwar negativ wie positiv, da wir die Agenda und die Hartz- Gesetze damals monatelang in der Partei diskutiert haben weiss ich auch das die meisten das viel gelassener und gleichgültiger gesehen haben, da wollte niemand Menschen vernichten, sondern die einen haben tatsächlich geglaubt sie würden etwas positives machen, die anderen haben bei allem Zweifel daran geglaubt das die Auffangnetze in Deutschland groß genug sind um bei allen Problemem helfen zu können

Das ist Gleichgültigkeit, mehr nicht

GLEICHGÜLTIGKEIT TÖTET
 
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#26
Sozialverträgliches Frühableben
aus Wikipedia

Sozialverträgliches Frühableben ist das Unwort des Jahres 1998. Es spielt darauf an, dass ein Mensch mit Erreichen des Rentenalters mehr volkswirtschaftliche Kosten verursacht, als er volkswirtschaftlichen Nutzen bringt, und benutzt damit das Gedankengut eines vermeintlich kurzfristig darwinistisch handelnden Staates.

Zu Berühmtheit kam der Begriff dadurch, dass ihn Ärztekammerpräsident Karsten Vilmar als Mittel ironischer Kritik in einem Radiointerview mit dem NDR verwendete. Das Thema war die Gesundheitspolitik der Rot-Grünen Bundesregierung, welche geplant hatte, die Ärztehonorare zu begrenzen. Im Wortlaut hieß es von Vilmar: „Dann müssen die Patienten mit weniger Leistung zufrieden sein, und wir müssen insgesamt überlegen, ob diese Zählebigkeit anhalten kann, oder ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen.“ Auf die Nachfrage, ob die Pläne der Regierung zum früheren Tode der Patienten führen würden, meinte Vilmar: „Wird diese Reform so fortgesetzt, dann wird das die zwangsläufige Folge sein.“
 

ofra

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#27
beispiel für unaufrichtige berichterstattung

im vergleich zum eingangs erwähnten bericht hier ein beitrag aus br-online.de.
dieser klingt doch überraschend anders:

"Frau stirbt bei Reihenhausbrand

Neumarkt St. Veit - Der Großbrand von drei Reihenhäusern in der in Neumarkt St. Veit (Lkr. Mühldorf), bei dem am Morgen eine 50 Jahre alte Frau ums Leben kam, ist vermutlich auf eine brennende Kerze zurückzuführen. Das Feuer war gegen 7 Uhr in dem Reihenhaus der Frau in der Altöttinger Straße ausgebrochen und hatte von dort aus auf die Nachbarhäuser links und rechts übergegriffen. Ein 78-jähriger Nachbar erlitt dabei eine Rauchvergiftung und musste ins Altöttinger Krankenhaus eingeliefert werden. 120 Feuerwehrmänner waren im Einsatz, der entstandene Sachschaden wird auf zirka 400.000 Euro geschätzt. Die 50-Jährige hatte in ihrem Haus aus dem Jahr 1890 ohne Strom gelebt."

in dem text oben wird mit keinem wort der traurige hintergrund erwähnt, wie es zu dieser tragödie kam. außerdem wird auf das alter des hauses verwiesen und so dem leser suggeriert, es handle sich wahrscheinlich um einen altbau, in dem gar keine stromleitungen vorhanden sind.
man tut also so, als ob das normal sei, dass in altbauten mit kerzenlicht gelebt wird.
sauerei!
 

Arania

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#28
GLEICHGÜLTIGKEIT TÖTET
Natürlich kann Gleichgültigkeit töten, aber hier ging es um Absicht, das ist etwas anderes, obwohl man sich über die Begriffe sicher streiten könnte, aber was bringt das ?

Das Arme meistens eher sterben ist eine leider altbekannte Wahrheit, in Sozialstaaten wurde nur früher alles getan um das nach Möglichkeit zu verhindern, aber da wir nun kein Sozialstaat mehr sind, kommt es nun vermehrt zu menschlichen Tragödien

Und natürlich- wenn wir uns mit Dritte-Welt-Ländern vergleichen- dann sind wir natürlich immer noch ein Sozialstaat, denn die dortigen Verhältnisse haben wir hier nicht
 

ofra

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#29
Natürlich kann Gleichgültigkeit töten, aber hier ging es um Absicht, das ist etwas anderes, obwohl man sich über die Begriffe sicher streiten könnte, aber was bringt das ?

Das Arme meistens eher sterben ist eine leider altbekannte Wahrheit, in Sozialstaaten wurde nur früher alles getan um das nach Möglichkeit zu verhindern, aber da wir nun kein Sozialstaat mehr sind, kommt es nun vermehrt zu menschlichen Tragödien

Und natürlich- wenn wir uns mit Dritte-Welt-Ländern vergleichen- dann sind wir natürlich immer noch ein Sozialstaat, denn die dortigen Verhältnisse haben wir hier nicht
natürlich geht es uns im vergleich dazu besser. jedoch denke ich, dass die not in unserem land völlig unnötig und künstlich herbeigeführt ist. bei uns müsste wirklich kein kind hungern!
 

Rinzwind

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#30
[...]
Und natürlich- wenn wir uns mit Dritte-Welt-Ländern vergleichen- dann sind wir natürlich immer noch ein Sozialstaat, denn die dortigen Verhältnisse haben wir hier nicht
Kein Problem! Das Verbrecherpack wird schon die Verhältnisse hier an die der Dritte-Welt-Länder anpassen. :icon_biggrin:

Ist ja auch einfacher und profitabler als andersrum. :icon_neutral:

Schönen Gruß, Andreas
 
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