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Im Rentenwiderspruchsverfahren Sozialamt zuständig?

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ulifräulin

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18 Feb 2008
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#1
Ich habe mal eine Frage an euch. Da ich seit Dezember 2005 krank bin, und ab dem 01.07.2007 Rente wegen voller Erwerbsunfähigkeit, bis zum 31.05.2007 bezogen habe, dann der Verlängerungsantrag abgeleht wurde, bin ich im sogenanten Widerspruchsverfahren.Die Austeuerung durch die Krankenkasse war am 29.01.2008 ist auch korrekt.Ich habe aber noch ein bestehendes Arbeitsverhältnis. Ich bin auch weiterhin krankgeschrieben. Vom Arbeitsamt bekam ich dann auch gesagt, ich solle den Antrag mit allen dazugehörigen Papieren ausfüllen bzw.besorgen. Ich tat dies, und am zweiten Termin am 24.01.2008 sagte man mir folgendes. Da ich im Rentenwiderspruchsverfahren bin und keine 15 Std arbeiten könne, sind wir nicht zuständig.Gehen Sie zur Arge. Also auf zur Arge. Auch die Arge ist in sochen Fällen nicht zuständig, da ich Ihnen ja nicht für mindestens 15 Std Arbeit zur Verfügung stehe.Aber ich solle doch mal den Antrag ausfüllen, damit Sie vom Amtsarzt untersucht werden könnten. Fals der Arzt nicht mindestens 15 Std feststellt, müssen Sie zum Sozialamt um Grundsicherung beantragen. Da ich aber nicht arbeiten kann, tat ich dies nicht, weil wenn ich ja sage ich kann diese 15 Std arbeiten, dann muß ich mich ja gesundschreiben lassen, und mein Rentenantrag wegen voller Erwebsunfähigkeit wäre dann hinfällig.Nun also bin ich gezwungen zum Sozialamt zu gehen und Grunsicherung zu beantragen.Jetzt kommt natürlich das Antragsverfahren beim Sozialamt. Hier muß man natürlich alles ofenlegen.
Wohnungsgröße,Auto,Lebensversicherung Bargeld bis zu einem gewissen Freibetrag usw.werden berechnet.Es kann doch nicht sein wenn Menschen unverschuldet krank werden,daß Ihnen vorgeschrieben wird erst mal das mühsam ersparte Kapital zb. ( Lebensversicherung ) Umzug in eine kleinere Wohnung usw. bewerkstelligen müssen, damit sie Grundsicherung bekommen.
Ich selbst (52) bin manisch depressiv ( Bipolar ) seit 17 Jahren und leite zwei Selbsthilfegruppen.Aber egal welche Krankheit jeder bedauerlicherweise hat,es ist und bleibt eine ganz große Schweinerei wie mit uns umgegangen wird.So etwas nennt sich dann Sozialstaat, nein wir werden in die Armut neben unserer Krankheit von der Gesundheitspolitik getrieben. Würde mal sehr gerne euere Meinung dazu hören, und ob der Weg oben richtig dargestellt ist!
Lg Uli
 
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ExitUser

Gast
#2
Leider ist das Realität. Wer meint, daß Hartz IV schlimm ist, muß erleben, daß im Krankheitsfall das Sozialamt eher noch schlimmer ist. Das Schonvermögen ist deutlich geringer. Der Umgang mit dem "Kunden" ist auch nicht freundlicher. Ich selbst habe über Monate immer neue Versuche erlebt mir die Leistung zu kürzen bzw. gar nicht auszuzahlen. Zwangsumzüge sind beim SozA schon länger üblich als es Hartz IV gibt. Die Mitarbeiter sind in Schikanen auch deutlich geübter und erheblich kaltschnäuziger.
 
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