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Im Leistungsbezug (ALG II) ohne das der Antrag durch ist?

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Biggi74

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#1
Hallo Forum

Meine Frage steht oben.

Ich hatte heute morgen ein Gespräch (leider alleine, da sich keiner gefunden hatte) mit meiner SB und habe einen Vorschuß beantragt, weil ich nächsten Monat keine Miete zahlen und LM kaufen kann.

Kurze Vorgeschichte:
Ende Januar 07 habe ich einen Antrag auf ALG II gestellt. Da ich mit meinem noch Mann in der gemeinsamen Wohnung (Eigentum) getrennt lebe wurde mir gesagt das sie noch kein Geld zahlen würden, den Antrag aber bearbeiten.
Einige Wochen darauf habe ich eine akzeptable Wohnung gefunden die ich ab dem 1.3. beziehen könnte. Die ARGE hat mir auch schriftlich bestätigt, das sie, wenn mein Antrag bewilligt wurde, die komplette Miete bezahlen würden.
(Für mich heißt das das ich die Miete solange alleine bezahlen muß,oder?) Jedenfalls hab ich die Miete bezahlt, inkl. 2 MM (die dritte wird am 1.4 von mir bezahlt)
Die Koution habe ich selbst bezahlt, weil ich die nur auf Darlensbasis von der ARGE bekommen hätte. Leider hat es mir ein Loch in die Geldbörse gerissen da wir (mein Noch Mann und ich) die laufenden Raten für die Wohnung auch bezahlen mußten. (ich sehe das als Miete an, die Arge leider nicht :icon_motz: )
Da ich bis vor kurzem nicht wußte, das ich einen Ersteinrichtungsantrag und einen Umzugs dingsbums Antrag stellen konnte, habe ich mir Geld geliehen und die Renovierungskosten selbst übernommen (Blödekuhich) und keine Anträge gestellt.
Ende diesen Monats ist mein Umzug und nächsten Monat geht diverses (einmalzahliges wie: Telefonfreischaltungskosten, Versicherung etc.) extra mit ab. Da bleibt kein Geld übrig für uns.

So, heute war ich dann also bei der SB und die sagte mir doch ganz frech, das ich mich selbst hilfebedürftig gemacht habe, da ich die Miete selbst bezahlt hätte, die Koution , die Renovierungskosten etc., ich hätte auf alles Anträge stellen können und sie hätten auch die Koution bezahlt etc. Und ihrer Ansicht nach hätte ich die anteilige Kosten für die Eigentumswohnung nicht mehr zahlen brauchen/sollen, da ich ja in die andere Wohnung hätte wohnen können. (Das die noch renoviert werden mußte/Teppiche gelegt etc. bevor ich mit den Kindern da reinziehen kann, störte sie gar nicht, ich hätte ja mit dem Vermieter verhandeln können auf einen kostenlosen MOnat etc. :icon_rolleyes: )

Meine Erklärung, wieso, weshalb, warum,war ihr nicht aussagekräftig genug und sie meinte das ich keine Zahlungen rückwirkend bekommen würde (Miete etc.) weil ich das alles hätte gar nicht zahlen brauchen, da die ARGE das hätte übernommen. (bezug nehmend auf dem Schreiben wo steht das im Falle einer Bewilligung des Antrags die Miete übernommen würde)

Meine Frage: Hab ich mich wirklich selbst bedürftig gemacht und bekomme ich wirklich rückwirkend keine Zahlungen? Ich kanns mir ehrlich gesagt nicht so vorstellen das das stimmt
Eigendlich sollten sie doch froh sein, das sie einige Anträge nicht bearbeiten und kein Geld ausgeben brauchten Genaugenommen ist das doch gut für die, oder?


Auf meinen Einwand, das ich doch noch gar keine Leistungen von denen bekomme (ist ja noch in Bearbeitung) und ich daher dachte das ich das solange alles selbst bezahlen müßte ist sie gar nicht eingegangen.

Meine Frage: Bin ich bei denen Im Leistungsbezug, obwohl ich noch keinen Cent von denen bekommen habe und der Antrag noch nicht positiv bestätigt ist? Oder bin ich noch frei jeglicher Zwängen seitens der Arge?

Ich habe nach dem Endlosgespräch der SB meinen Antrag auf Vorschuß gegeben (Ich hab mit stempel den Wisch wiedergekriegt) und die sind gar nicht drauf eingegangen.
Bemerkung ihrerseits: Das muß erst noch geprüft werden, einen Vorschuß können wir nicht sofort geben, sie muß es erst mit dem Teamleiter äh... Fallmanager? besprechen und sie würde mich nächste woche nochmal anrufen und einen neuen Termin mit mir ausmachen. Sie bräuchte dann bestimmt noch Unterlagen und mit Leuten, die eine Eigentumswohnung /Haus besitzen, wäre das mit dem Antrag schwerer zu bearbeiten da sie (die Arge) ja davon ausgehen das da noch etwas zu holen ist :icon_mrgreen:

Da ich leider nicht viel Zeit hatte wegen einem anderen Termin, bin ich nicht da geblieben und bin im Vertrauen darauf, das sie wirklich anruft und einen neuen Termin ausmacht mit mir gegangen :icon_redface: (Ich bin verrückt das ich der Frau glaube ja? )
 

Biggi74

Elo-User/in

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#2
Kann mir keiner antworten? Es ist wirklich wichtig für mich das zu wissen...
 
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#3
Kann mir keiner antworten? Es ist wirklich wichtig für mich das zu wissen...
Ich hab deine älteren Beiträge mal ganz kurz aufgesucht.

Also soviel ich weiß, gibt es nichts rückwirkend!

In Bezug stehst du sicherlich erst, wenn du auch Geld von dort erhältst:

Fördern und Fordern.

Also mit allen Rechten und Pflichten! (Arbeitssuche und Arbeit annehmen)

Ob du etwas vom Amt erhältst ist ja auch abhängig von Unterhaltszahlungen des Mannes.

Dafür gibt es diese Bedarfsrechner oder du rechnest es selbst aus.

Sie haben dir schriftlich bestätigt, dass sie die Miete übernehmen, also warten und keine Miete zahlen, damit du die Zahlungen dann auch erhältst?

Rein theoretisch können sie jeden so eine unverbindliche Zussage machen, denn wenn sie feststellen, dass die Person ausreichend Einkommen (Unterhalt und ähnliches) dann brauchen sie ja sowieso nicht zahlen.

Beispiel: Miete + Regelsätze = Summe - Unterhalt - Kindergeld

Ich denke mal, es ist jetzt wichtig zu schauen, dass dein Antrag wenigstens schnell bearbeitet wird, damit du weißt woran du bist.

Soviel ich weiß darfst du nur Wohneigentum behalten, wenn du es auch selber nutzt. Das heisst du müsstest verkaufen oder dein Mann müsste dich auszahlen. Das wäre wiederherum ein sogenanntes Einkommen. Auch Miete aus Wohneigentum gilt als Einkommen.

Wenn es nach Antragstellung zufließt, dann müsstest du davon leben (Zuflussprinzip).

Wenn es vor Antragstellung zufließt und die Vermögensgrenzen nicht überschreitet, dann dürftest du das behalten.

So habe ich das zumindest verstanden.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand der das schon """hinter sich""" hat.

Schöne Grüße Heike
 
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