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Im Dreieck Krankenkasse, Rentenversicherung und Agentur für Arbeit nach der Aussteuerung

Tabu

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Hallo zusammen,

@Bertolino
@ Doppeloma

ich danke Euch, ihr tröstet mich.

Wir haben einen fomellen Renten-Antrag (im Prinzip, ein Dreizeiler) am 25.10.18 gestellt und bekamen einen Beratungstermin am 20.12.18, an dem wir gemeinsam mit der SB der DRV den vollständigen Rentenantrag ausfüllen sollen. Ich habe inzwischen alles schon vorsorglich ausgefüllt und alle notwendigen Unterlagen als Beweise parat.

Die Kopie des formellen Antrags auf die Rente wurde bei der AfA vorgelegt und sie hat den Empfang bestätigt, sonst hätten wir kein ALG1 mehr bekommen (heute am 30.11. bekamen wir die Überweisung). Das alles bestätigt, dass alles bei der AfA im grünen Bereich ist.

Wir haben nur den Antrag auf die ALG1 bei der AfA gestellt nach dem Muster-Antrag des Elo-Forums und KEINE weitere Vollmachten bzw. Formulare ausgefüllt. Auch dem ÄD der Afa haben wir nur 2 medizinischen Berichte übersandt und KEINE Schweigepflicht-Entbindungsschreiben etc.

Nun, wenn die Email-Adresse der AfA falsch war, wie Doppeloma schreibt, dann stimme ich ihr zu, dass es gut ist, dass sie irgendwo in Internet verweilt.

Warten wir ab, was die DRV schreiben wird, denn die Reha am 13.12. kann meine Frau nicht antreten.

Sorry, liebe Doppeloma, für meine Verschwörungstheorien, aber zum Wahrscheinlichen gehört, dass Unwahrscheinliche eintritt.

Doppeloma, es hat die Frauenärztin meine Frau gefragt (im September und dann im Oktober 2018), aber meine Frau hat es abgelehnt. Wir stellen erst am 20.12.18 den vollständigen Antrag auf die Rente wegen der vollen Erwerbsminderung. Und jetzt warten wir ab, was für Fisimatenzchen noch kommen.

Ich glaube, dass der Wahn der Digitalisierung die DRV erreicht hat und einige Vorgänge vom Roboter automatisch eingeleitet werden. Die SB der DRV haben dadurch nur mehr Arbeit und der Chaos der allgemeinen Verunsicherung erfasst alle Menschen in Deutschland im Jahre 2018.

Ich habe noch 10 Monate zu arbeiten und dann gehe ich in die passive Phase der Alterateilzeit und ich sehe täglich was die Digitalisierung für Blüten treibt. Man will dadurch das Personal reduzieren, schafft aber mehr Chaos und mehr Arbeit. Weniger Menschen müssen mehr Arbeit leisten, der Fazit: die Menschen werden krank und werden zur KK oder DRV etc. „weitergereicht“. Traurig, aber wahr.

Mit SG muss ich noch abwarten, ob sie sich noch melden. Sie schicken keine Bestätigung, da sonst die zuständige Richterin sofort eine neue Klage aufgebrummt bekommt. Üblich wie fast überall, eine Schutzreaktion, meiner bescheidenen Meinung nach.

Gruss von
Tabu, der ist etwas müde geworden, um zu kämpfen.

Ein Held ist einer, der tut, was er kann. Die anderen tun es nicht. (Romain Rolland)
 

RobbiRob

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Wir haben einen fomellen Renten-Antrag (im Prinzip, ein Dreizeiler) am 25.10.18 gestellt und bekamen einen Beratungstermin am 20.12.18, an dem wir gemeinsam mit der SB der DRV den vollständigen Rentenantrag ausfüllen sollen.

Wir stellen erst am 20.12.18 den vollständigen Antrag auf die Rente wegen der vollen Erwerbsminderung
Auch wenn man den Antrag im DRV Beratungstermin am 20.12.18 erst unterschreibt, wird das Datum der Antragstellung der 25.10.18 sein.
 

Bertolino

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Zitat:
Ist die Email-Adresse korrekt? Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de richtg?
NEIN die ist NICHT mehr korrekt und eine andere gibt es für diesen Zweck auch NICHT mehr ... man mag eben bei der AfA auch keine Probleme mehr lesen, die so im arbeitslosen Land vorkommen ...
Ich hätte drandenken sollen:doh:, @Doppeloma hat das vor längerer Zeit schon angemerkt, dass die Adresse gar nicht mehr existiert. Da kamen wohl zu viele Beschwerden. Wen wundert´s...

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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Eigentlich müsste man das aber spätestens merken, wenn man eine Mail abgeschickt hat.

Oder haben die jetzt einen toten Briefkasten?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Tabu

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Eigentlich müsste man das aber spätestens merken, wenn man eine Mail abgeschickt hat.

Oder haben die jetzt einen toten Briefkasten?
[>Posted via Mobile Device<]
Ich vermute, dass der Chaos der Digitalisierung die DRV gelähmt hat und die SB aus dem KRM wurden abgezogen, um die Folgen des Chaos zu beseitigen. Es reicht nur ein Fehler in der Programmierung, dass -zig Tausendfach die irrsinnige Schreiben das DRV-Haus verlassen.

Theoretisch kann man sich auf dem klassischen Weg beschweren, aber ich warte ab, denn zuerst ist die DRV dran, um uns eine Erklärung zu liefern. Ich wasche meine Hände im Unschuld:popcorn:, sagt der Programmieren bei der DRV, - mir wurde die Aufgabe nicht eindeutig erklärt.:sorry:

Gruss
Tabu
 

Tabu

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Plötzlich und unerwartet kam heute ein Email von der AfA in Nürnberg:

Sehr geehrte Frau von Tabu,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Da für die Bearbeitung von Anträgen aller Art ausschließlich Agenturen für Arbeit zuständig sind, habe ich Ihre Nachricht an das Kundenreaktionsmanagement der Agentur für Arbeit weitergeleitet.


Bei dem Kundenreaktionsmanagement handelt es sich um eine eigenständige und neutrale Anlaufstelle für Kunden, die sich mit Beschwerden, Lob und Anregungen an die Agentur für Arbeit wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kundenreaktionsmanagements der Arbeitsagentur sind im Auftrag der Vorsitzenden der Geschäftsführung tätig. Die Beschwerdesachverhalte werden in Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Teamleitern geprüft und beantwortet.

Bei Fragen zu Ihrem Vorgang können Sie das Kundenreaktionsmanagement der Agentur für Arbeit Erfurt elektronisch unter Erfurt.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

oder telefonisch unter 0361 302 2300 bzw. 0361 302 2326 erreichen.

Mit freundlichen Grüßen



Frau von und zu XUZ

Zentrales Kundenreaktionsmanagement
Tel.: 0911 179 7844

Fax: 0911 179 908083

E-Mail: Kundenreaktionen@arbeitsagentur.de

Internet: www.arbeitsagentur.de


Postanschrift

Bundesagentur für Arbeit

Regensburger Str. 104

90478 Nürnberg

==============

Ich wasche meine Hände in Unschuld, weh denen, die der AfA und der DRV mehr Arbeit verschafft haben.

Nun wissen wir wieder die richtige Email-Adresse des KRM, Frau von Tabu sei Dank:cheer2:

Seid gegrüßt von Tabu
 

Tabu

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Bei der DRV weiß die linke Hand nicht was die rechte Hand macht!

Gestern kamen 2 Schreiben. In einem waren die kompletten Unterlagen, die man ausfüllen soll, damit die bereits bewilligte Reha mit allen Angaben vervollständigt wird. In zweiten Schreiben fordert die DRV, dass wir den Antrag auf die Erwerbsminderungsrente zügig zurücksenden.

Gruss
Tabu
 

saurbier

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Hallo Tabu,

herzlich willkommen in der deutschen Bürokratie!

Nun ein wenig sebst verschuldeter Wirrwar oder.

Schicke denen jetzt den Antrag auf Erwerbsminderungsrente per Einschreiben zu und verlange gleichzeitig dessen schriftlichen Eingang zu bestätigen.

Gleichzeitig sendest du der AfA eine Kopie des Rentenantrages zu.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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Hallo saurbier,

Gleichzeitig sendest du der AfA eine Kopie des Rentenantrages zu.
Wozu das denn bitte, da stehen viele Sachen drin, die bei der AfA Niemanden zu interessieren haben.

Wenn die (auch formlose) Antragstellung auf EM-Rente (bei der DRV) der AfA bereits nachgewiesen wurde hat das zu genügen, der ausgefüllte Antrag beweist doch dafür rein gar nichts ... :icon_evil:

Ich verstehe allerdings auch nicht was "Beschwerden" über die DRV beim KRM der AfA sollen, das interessiert die doch auch nicht ... :doh:

Aber vielleicht möchte man mit der AfA unbedingt noch neue Probleme haben ... mancher kann etwas RUHE vor (wenigstens) einer Behörde einfach nicht vertragen. :idea:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo Tabu,

Ich vermute, dass der Chaos der Digitalisierung die DRV gelähmt hat und die SB aus dem KRM wurden abgezogen, um die Folgen des Chaos zu beseitigen.
Nur gut, dass du dort nicht arbeitest, denn das KRM (Kunden-Reaktions-Management) ist eine Institution der AfA / BA und hat mit der DRV GAR NICHTS zu tun ... :icon_evil:

Es reicht nur ein Fehler in der Programmierung, dass -zig Tausendfach die irrsinnige Schreiben das DRV-Haus verlassen.
Es reicht bereits die Unterteilung der DRV-Bearbeiter in verschiedene Abteilungen und die bearbeiten dann gerne mal REHA und EM-Rente parallel / gleichzeitig für die selbe Person aber OHNE Kommunikation untereinander ...

Wenigstens könnt ihr den Termin am 20.12. (bei der DRV-Beratungsstelle) wohl absagen, wenn die Renten-Antrags-Unterlagen längst ausgefüllt bei der DRV eingegangen sind (nicht vergessen per "Übergabe-Einschreiben" zu schicken) was ihr dann leicht auf der Postseite nachprüfen und ausdrucken könnt.

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html

Vielleicht klappt es ja dann doch noch mit etwas RUHE zu den Festtagen und über den Jahreswechsel ... :feiern:

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo Doppeloma,

Asche auf mein Haupt, da hast du natürlich Recht.

Ich habe mich leider falsch ausgedrückt!

Ich meinte nicht eine komplette Kopie des Rentenantrages, sondern lediglich einen Nachweis über den Rentenantrages bei der DRV.

Da sollte dann die Kopie der ersten Seite bereits vollkommen ausreichend sein, denn da steht ja lediglich die Anschrift, Name etc. und nicht mehr, was aber der AfA als Nachweis reichen dürfte.

Eigentlich sollte Tabu das ja bereits vor langer Zeit schon mal gemacht haben, eben als er den Nathlosigkeitsantrag (§ 145 SGB III) gestellt hatte.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo zusammen,

@Doppeloma

Ich habe mich bei der DRV über die Vorgehensweise der Afa und bei der Afa über die DRV beschwert, weil die AfA im Namen meiner Frau einen Reha-Antrag am 16.11.2018 gestellt hat. Das ist IMHO unzulässig. Die Beschwerden sind bei der DRV und KRM eingegangen. Es kam ein Anruf von der AfA, aber wir wollten kein Telefonat führen und haben den SB gebeten uns schriftlich seine Meinung mitzuteilen. Bis heute noch keine Antwort.

Die Rentenunterlagen sind zwar ausgefüllt, aber wir wollen am 20.12.2018 mit der SB der DRV in der Beratungsstelle alles gemeinsam durchgehen und uns beraten lassen, falls wir Fragen haben.

Du hast Recht, die SB in der Reha-Abteilung und der Renten-Abteilung sind interne Konkurrenten. Sie sind sich oft gegenseitig sehr "behilflich" wie die Behörden untereinander auch. Hier spielt der Selbsterhaltungstrieb der Bürokratie eine entscheide Rolle und zu 85-90% beschäftigt sich eine Behörden mit sich selbst und verschafft sich selbst Arbeit.

Ein Beispiel aus der DDR-Zeit. Ich wollte eine sogenannte "Intelligenz-Rente" haben und teilte es dem Unternehmen mit. Eine SB hat mich angerufen und gesagt, dass ab nächsten Monat einen erhöhten Rentenbeitrag von meinem Gehalt abgezogen wird. Das war*s. Keine Anträge, keine Papiere. Nur ein Telefonat. Ein grüner SV-Auzweis für alles. Heute sind es mehrere Aktenordner.

Und dann liest man in der Presse, dass für einen 1,5-2h Vortrag die ehemaligen Bundesbankpräsidenten und anderen Größen der Republik ca. 16.000 bis 20.000 Euro kassieren. Und man kämpft hier um die Groschen. Armes reiches Deutschland im Jahr 2018!

Es ist kein sozialer Neid, weil meistens von wissen, dass die Gesundheit und seelische Stärke wichtiger als Geld sind, hier stört mich die krasse soziale Ungerechtigkeit, wenn uns der Weg zur Armenküche als eine Orientierung vorgegeben wird.

LG
Tabu
 

Kerstin_K

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Ich habe mich bei der DRV über die Vorgehensweise der Afa und bei der Afa über die DRV beschwert,
Findest du das logisch? Was kann die DRV dafür, was die AfA macht?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Tabu

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Findest du das logisch? Was kann die DRV dafür, was die AfA macht?
[>Posted via Mobile Device<]
Sorry, hier ist ein Fehler von mir eingeschlichen. Natürlich haben wir uns bei der DRV über die Vorgehensweise der AfA uns beschwert, weil die DRV behauptet hat i. A. von der AfA gehandelt zu haben, d.h. die AfA hat den Reha-Antrag in unserem Namen und in unserem Auftrag an die DRV gerichtet. Darauf hat die DRV tätig geworden und die Reha-Unterlagen an uns geschickt. Und klar haben wir uns bei der KRM der AfA über die Vorgehensweise der AfA beschwert.

Inzwischen hat der KRM der AfA an uns geschrieben. Der Tenor: das Schreiben der AfA an die DRV war nur die Mitteilung, dass der AlG1 nach dem § 145 SGB III bewilligt wurde usw. (heute Abend stelle ich die Schreiben ein, so Gott es will, hoffentlich kann mir jemand des langen Schreibens kurzen Sinn erklären. Es kann sein, dass ich es falsch verstanden habe).

Doppoeloma hatte Recht: KRM der AfA macht ordentlich Druck auf die AfA-Stellen, da fliegen intern die Fetzen.

Bis heute Abend, meine Lieben (was hätte ich ohne Euch gemacht:icon_question::icon_question:

LG von Tabu
 

Tabu

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Guten Abend zusammen,

anbei 2 Schreiben : 1. Schreiben der AfA an Frau von Tabu vom 4. Dezember und 2. Schreiben der AfA an die DRV vom 30. Oktober.

In Schreiben der AfA an meine Frau teilte die AfA ihr mit, dass das Schreiben der AfA an die DRV vom 30.10.18 "lediglich um eine Mitteilung um den Bezug des AlG nach dem § 145 SGB III an die DRV" handelt.

Nun in diesem Schreiben unterstellt die AfA sogar, dass meine
Frau Suchtkranke ist:feiern: und informiert die DRV darüber und noch dass die Frau von Tabu das ALG 1 bekommten hat und die DRV nun entscheiden darf, ob sie Reha- oder Rentenantrag verlangen kann-

Nun haben wir beide Sachen:

1. Am 20. Dezember besprechen wir den Antrag auf die EM-Rente und stellen den vollen Antrag.

2. Soll man nun den Brief der DRV, d.h. der Reha-Abteilung ignorieren, da sie laut de AfA nur informiert wurde und die AfA keinen Reha-Antrag im Namen meiner Frau am 16.11.18 gestellt hat. In Schreiben der Reha-Abteilung der DRV steht schwarz auf weiß: "Auf Ihren Reha-Antrag vom 16.11.18 bewilligen wir Ihnen eine stationäre Leistung zur medizinischen Rehabilitation". Es steht fest, dass jemand(DRV oder AfA) im Namen meiner Frau den Reha-Antrag gestellt haben oder die SB der Reha machten es einfach für sie, so sind dort in Lohn und Brot:icon_evil:

3. Oder soll man beides tun: EM-Rentenantrag und den Reha-Antrag stellen, auf das Letzte hat meine Frau keine Lust.

Bitte um Eure hoch geschätzte Meinung.

P.S. Soll ich noch per Einschreiben zum 2. Mal an das SG die Rücknahme der Klage senden?
 

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Tabu

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Lieber Forum, liebe Doppeloma, Saurbier und alle lieben Menschen,


Adventszeit. Jahreswechsel. Zeit, durchzuatmen. Aber vor allem Zeit, Euch danke zu sagen!

Am 20 Dez hat meine Frau den vollständigen Antrag auf die Erwerbsminderungsrente gestellt.

Danke für alles, was Ihr für uns und für den Forum getan habt. Für die vermeintlich kleinen Höhepunkte sorgt ihr Tag für Tag: jeder Post und jede Idee, mit der ihr den Menschen hilft.
Es sind diese kleinen Puzzlestücke, die sich zum großen Bild zusammenfügen.

„Dir Zukunft hängt davon ab was wir heute tun." - Mahatma Gandhi

Frau von Tabu und Tabu wünschen Euch und Eueren Familie besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins Jahr 2019!

Herzlichst
Tabu
 

Tabu

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Hallo zusammen und gesundes NJ!

Am 10.12.18 habe meine Frau an die DRV geschrieben:

"
Sehr geehrte Damen und Herren,

Bezug nehmend auf den o.g. Bescheid in Bezug auf den angeblich von mir gestellten Reha-Antrag vom 16.11.2018 übersende ich Ihnen in der Anlage das Schreiben des Kundenreaktionsmanagaments der Agentur der Arbeit vom 4. Dezember 2018 und das Schreiben der Agentur der Arbeit and die DRV vom 30. Oktober 2018.
Laut dem Schreiben des Kundenreaktionsmanagement der AfA handelt sich beim Schreiben der Afa an die DRV vom 30. Oktober 2008 um lediglich eine Mitteilung über den Bezug des ALG1 nach dem § 145 des SGB III an die Rentenversicherung und seiters der AfA keine unzulässige Vorgehensweise vorliegt.
Aus diesem Grund teile ich Ihnen mit dass ich am 20. Dezember einen Beratungstermin in der Beratungsstelle der DRV in Weimar wahrnehmen werde und meinen Antrag gemeinsam mit der Sachbearbeiterin auffüllen und gegebenfalls an gleichem Tag übergeben werde.
Bitte teile Sie der Reha-Abteilung und den Renten-Abteilung der DRV diesen Sachstand mit.
In dieser Hoffnung und in der Hoffnung auf weitere gute Kontakte verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen
Frau von Tabu (Zitat-Ende)

Inzwischen wurde der Antrag auf die Erwerbsminderungsrente am 20 Dezember 2018 vollständig überreicht und von der DRV die Annahme bestätigt

Heute bekommen wir ein Schreiben der DRV, das wir nicht verstehen. Was will die DRV von uns? Sie wissen , dass meine Frau den Rentenantrag gestellt hat oder weiß die Reha-Abteilung nicht was die Rentenabteilung von der DRV tut? Soll man nun mitteilen,
dass man den ERM-Rente beantragt hat und auf die Entscheidung von der DRV warten?

Ich bitte um Eure Hilfe. Anbei das Schreiben der DRV

LG
Tabu
 

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ABSW

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Hallo Tabu,

es gilt der Grundsatz "Reha vor Rente"

Der Aufnahmetermin wird deiner Frau noch mitgeteilt.

Gruß
 

Tabu

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Ja, aber meine Frau hat keinen Antrag auf Reha , sondern einen Antrag auf die ERM-Rente.

Welchen Sinn hat jetzt das Schreiben der Reha-Abteilung der DRV, wenn in der Rentenabt. den Antrag auf die ERM-Rente eingegangen ist? Weiß da die linke Hand nicht was die rechte Hand tut oder wie soll ich das alles verstehen?

Uns wäre am liebsten, dass ohne Reha über den ERM-Antrag entschieden würde.

LG
Tabu
 

Tabu

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Hallo Tabu,

die Gewährung der Erwerbsminderungsrente
ist kein "Wunschkonzert"
Die Rentenversicherungsträger haben die "Anweisungen"
den Grundsatz "Reha vor Rente" mehr einzusetzen.

Gruß
Hallo, ABSW,

meine Frau hatte bereits eine Reha in der Zeit im April-Mai 2017 gehabt.
Die AfA hat Ende 2018 meine Frau aufgefordert den Renten- bzw. Reha-Antrag zu stellen. Die DRV schickte die Schreiben Mal von der Reha-Abt. , dann Mal von der Renten-Abt.., aber die AfA hat uns bestätigt, dass die AfA keinen Antrag auf die Reha gestellt hat.

Nun dieses unverständliches Schreiben. Was wollen sie von uns? Erst wollte sie eine Umwandlung der Reha-Antrags in die Renten-Antrag und jetzt wollen sie wohl noch eine Reha? Oder ist dies die Einzelaktion der linken Hand im DRV, d.h. die Reha-Fraktion braucht eine Existenzberechtigung?!

Jetzt wo wir endlich den formellen und vollständigen Rentenantrag nach dem die DRV uns über 1,5 Jahre darauf gedrängt hat dieser Forderung und auf Verlangen der AfA gestellt haben WOLLEN sie eine Reha?

Ich verstehe zur meinen unerträglichen Schande nicht was sie wollen und was man dagegen tun soll. Eine Reha für meine Frau wäre sinnlos und reine Zeitverschwendung (sie hat Brustrebs und Metastasen im Knochen), arbeiten KANN sie nicht. Wozu dann noch diese Reha?!

Wen Du Zeit und Lust hast dann lese diesen Thead von Anfang an, lies den Entwurf der Klageschrift und dann wirst Du die volle Geschichte kennen.

Ich weiß, dass das Prinzip "´Reha vor Rente" gilt, aber sicher nicht in einem Fall wie bei meinen Frau. Oder wollen sie durch Rehabericht gleich die Fakten schaffen und die Umwandlung des Reha-Antrags in einen Renten-Antrag vornehmen?! Wozu der Aufwand, wenn wir schon einen Antrag auf die ERM-Rente gestellt haben? Wo ist der Sinn? Der Sinn einer Reha ist die Reha mit dem Sinn, oder?

LG
Tabu
 

Larsson

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Zu viele Köche verderben den Brei. Du hast selbst kräftig mitgekocht, du wolltest ja ursprünglich den Rentenantrag herauszögern so lang wie möglich. Und in einer Behörde sitzen verschiedene Abteilungen, die selbstständig arbeiten. Evtl. weiss also die Rehaabteilung nichts von dem Antrag.
Setze einen kurzen Brief an die Rehaabteilung auf, in dem du Ihnen mitteilst, dass der Rentenantrag gestellt ist.
Sollte dann die DRV immer noch auf eine Reha bestehen, dann dient diese wohl als Gutachten zur Berentung.
Vom Grundsatz her stimme ich dir zu, wenn deine Frau so krank ist.
 

ABSW

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Hallo Tabu,
der alte Rehaantrag wird nicht umgewandelt.
Deine Frau hat eine Einladung zu einer neuen Rehamaßnahme erhalten.

Es läuft doch alles in deinem Sinne. Solange wie möglich das ALG 1
auszuschöpfen!!

Jetzt bist Du wieder unzufrieden.

Laut deinen Angaben wird deine Frau im Februar 63 Jahre alt.
Altersrente für Schwerbehinderte: 63+10 Monate - ohne Rentenabschlag (ab 1.1.2020)

Mein Rat wäre:
Rehamaßnahme durchführen. Die Auszeit wird deiner Frau guttun.
(und danach die Altersrente für Schwerbehinderte beantragen).
Oder:
Falls sie keine Rehamaßnahme antreten will oder kann, dann ein kurzes Schreiben an den Rententräger
und Antrag auf Altersrente für Schwerbehinderte beantragen.

Ich kenne niemanden, der so viele Optionen offen hat.


Gruß
 

Bertolino

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Hallo, Tabu,
Ist deine Frau rehafaehig?
Auch das ist ein wichtiger Punkt, der durch die behandelnden Ärzte zu klären ist. So wie du das beschreibst, macht die Reha doch gar keinen Sinn.
Und wenn sie dennoch darauf bestehen:

Vor Kurzem war ich beim Rentenberater meiner Gemeinde, da ging es auch vor allem um das Thema Reha/EMR. Der Mann war früher bei einer KK an einer übergeordneten Stelle beschäftigt, zuständig für Schwerstkranke. Jetzt ist er selbst in EM Rente und ehrenamtlicher Versichertenältester, etwa 60. Ich denke also, er weiß wovon er spricht. Er hat mir im besten Sinne einige Dinge um die Ohren gehauen. Doch ich denke, er liegt schon richtig. Letztlich geht es darum, was im Reha- Abschlussbericht drinsteht. Aus dem Gedächtnis:

Es kommt darauf an, worauf Sie bei einer Reha hinauswollen. Wenn Sie sich fit genug fühlen, um später wieder arbeiten zu können, dann machen Sie alles mit, was Ihnen angeboten wird. Betonen Sie auch, dass Ihnen die Reha sehr gut tut, dass Sie zuversichtlich sind und sich Ihr Zustand früher oder später wieder zum Besseren ändern wird. Seien Sie versichert, das Gutachten wird in Ihrem Sinne ausfallen.

Wenn Sie aber meinen, langfristig nicht mehr arbeiten zu können, wenn Sie also EMR "anstreben", machen Sie Folgendes: Bei denjenigen Therapien, die Ihnen nicht guttun, bestehen Sie darauf, dass dieser Sachverhalt jeweils auch tatsächlich schriftlich vermerkt wird; oder besser noch, sagen Sie: Das tut mir nicht gut, es ist besser, wenn ich mich zurückziehe/ausruhe. Vermerken Sie bitte, dass ich an der Therapie nicht teilnehmen kann, weil ich ... Schmerzen habe ... zu geschwächt bin ... mich nicht ausgeruht fühle ... mich diese Therapie noch kranker macht. Versäumen Sie morgendliche Termine, entschuldigen Sie sich anschließend mit dem Hinweis, dass sie wegen ... Schmerzen ... sehr schlecht geschlafen haben und deshalb vollkommen erschöpft sind und lassen Sie das unbedingt vermerken.
Gruß
Bertolino
 

Tabu

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Hallo, Larsson,

herzlichen Dank.

am Montag geht ein Übergabe-Einschreiben an die DRV:

"
Sehr geehrte Damen und Herren,

Bezug nehmend auf das o.g. Schreiben von Frau NN teile ich Ihnen mit, dass ich am 20. Dezember 2018 einen vollständigen Antrag auf die Erwerbsminderungsrente gestellt habe. In der Anlage übersende ich Ihnen die Antragsbestätigung der DRV-Beratungsstelle in Weimar.
Bereits in meinem Schreiben vom 10.12.2018 bat ich um die entsprechende Mitteilung an die Reha-Abteilung sowie an die Renten-Abteilung der DRV zwecks der Koordinierung ihrer Vorgehensweise.

In dieser Hoffnung und in der Hoffnung auf weitere gute Kontakte verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen
Frau von Tabu"

Wir werden sehen, was passiert. Bis sie dort reagieren wird sich schon de Reha-Klinik mit allen Aufnahme-Papiern melden.
Ein Chaos mit System, so sind alle in Lohn und Brot. Ich kann nicht sagen, dass nicht indirekt davon profitieren kann.

LG
Tabu

P.S. Als ich das geschrieben habe, las ich erst die Post von ABSW und Bertolino.
Danke für die Post. Wir werden erst abwarten, ob hier nicht ein Koordinierungsprolem seitens der DRV vorliegt, da wir vermuten,
dass die Reha-Abt. von dem Rentenantrag nicht weißt.

Danach sehe wir was man machen kann.
Die Reha hat zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit keinen Sinn, obwohl meine Frau rehhafähig ist, d.h.
sie kann alle Tätigkeiten im beschränkten Umfang, aber eben unter 3h pro Tag tun. Es kann aber sein, dass man die Reha nicht antreten kann, weil man z.B., erkältet ist usw.

# ABSW Bis jetzt hat Doppeloma bezogen auf den Fall meiner Frau immer betont, dass man bei der Schwerbehinderten-Rente (ohne Abzug)schlechter materiell als im Falle einer EMR-Rente gestellt wird.

Geburtsdatum: Februar 1956 (z.Z. kurz vor dem 63. Lebensjahr
Datum des Eintritts des Leistunsfall: 12.12.21016 (Datum des Beginn de Dauerkrankscheibung bis heute)
1. Reha April-Mai 2017, laut dem Reha-Bericht Dauer AU, die Voraussetzungen zur ERM-Rente sind erfüllt.

Nun haben wir einige Varianten:
die Reha wird gemacht mit dem gleichen Erbegnis wie 2017. Wenn die Umwandlung mit dem Datum des Reha-Berichts im Jahr 2019 erfolgt, welche Variante (ERM-Rente oder Schwerb-Rente) für meine Frau besser?
 
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Larsson

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Ein Chaos mit System, so sind alle in Lohn und Brot. Ich kann nicht sagen, dass nicht indirekt davon profitieren kann.
Wir werden sehen, was passiert. Bis sie dort reagieren wird sich schon de Reha-Klinik mit allen Aufnahme-Papiern melden.
Ein Chaos m
Wenn das der Fall sein sollte, dann muss der Arzt Frau Tabu rehaunfähig schreiben.
Und mal ehrlich, Frau Tabu ist schwer krank und daran wird sich wohl nichts mehr ändern. Es sollte also in erster Linie darum gehen, ihre Zeit so unbeschwerlich wie möglich zu gestalten. Ein bisschen juckt es ja immer in den Fingern, denen das mal um die Ohren zu hauen.
Dir und der Frau Tabu, wünsche ich von Herzen alles Gute.

Zum Chaos aber möchte ich dir sagen, dass hast du schon ein bisschen mitverzapft.
 

Tabu

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Zum Chaos aber möchte ich dir sagen, dass hast du schon ein bisschen mitverzapft.
Nun man macht was man kann, die Rettung der Schiffbrüchigen ist oft die Sache der Schiffbrüchigen seblst. Man nutzt auch die Systemfehler der Behörden. Nicht wer der Recht hat bekommt auch Recht, sondern der, wer bessere Anwälte (Doppeloma, saurbier, Macht Sinn, Kerstin, ABSW, Dir und vielen anderen Usern dieses Forumsei an dieser Stelle gedankt) hat.
 

ABSW

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Hallo Tabu,
dir kann man wirklich nicht helfen.

Bei der Rentenversicherung arbeiten die Mitarbeiter schon zusammen.
Dabei wurde festgestellt, dass eine Rehamaßnahme angeordnet wird.
"Grundsatz Reha vor Rente" (ob dies in dem Fall deiner Frau Sinn macht,
daran kann man zweifeln)

Für deine Frau ist es doch nur von Vorteil, dass der alte Rehantrag nicht mehr
umgedeutet wird.

Durch die neue Gewährung der Rehamaßnahme ist dies auch bestätigt.

Prognose:
Rehaantritt als Beispiel im Februar 2019 - Resultat: " nicht mehr arbeitsfähig"
Dieser Rehaantrag wird dann umgewandelt in Antrag auf Erwerbsminderungsrente
Zurechnungszeit bis 65 + 8 Monate.

Also lass dein EINSCHREIBEN an den Rententräger.

Somit ist alles erfüllt, was Du immer wolltest.

Lange ALG 1 und die neue Zurechnungszeit bei den Erwerbsminderungsrenten
 
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Larsson

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Für deine Frau ist es doch nur von Vorteil, dass der alte Rehantrag nicht mehr
umgedeutet wird
Meine urpersönliche Meinung:
Eine Reha dient der Gesundung. Frau Tabu hat Brustkrebs mit Knochenmetastasen. Bei einer solchen Diagnose ist wohl nicht mehr von einer Gesundung auszugehen. Es geht darum, Frau Tabu ihrer Lebenszeit möglichst noch viel Lebensqualität zu geben.
 
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Kerstin_K

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Man kann eine Reha aber auch wie einen Urlaub sehen. Vielleicht helfen die Anwendungen ja auch, die Lebensqualität zu verbessern oder eine Verschlechterung zu verlangsamen?
 

Larsson

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Man kann eine Reha aber auch wie einen Urlaub sehen. Vielleicht helfen die Anwendungen ja auch, die Lebensqualität zu verbessern oder eine Verschlechterung zu verlangsamen?
Das ist natürlich richtig. Aber da hätte Frau Tabu den Antrag wohl von sich aus gestellt.
Hier ging es aber darum, sie solle jetzt eine machen und da frage ich mich schon, was das eigentlich soll?
Es ist ein kleiner Unterschied, ob ich etwas von selbst beantrage oder ob ein anderer mir das sagt.

Sei es drum, der Frau Tabu alles Gute.
 

Tabu

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@ ABSW
Meine Frau will keine Reha machen und ein Spielzeug der DRV sein, weil sie die Reha als sinnlos für die Feststellung der Erwerbsunfähigkeit ansieht.
Wir werden das Übergabe-Schreiben senden und dann sehen wie die DRV reagiert, es konnte sein, dass es ein Irrtum war.
Meine Frau will keine Reha antreten. Sie will ihre Ruhe, weil die dieses Reha-Vorhaben der DRV logisch nicht versteht. Eine Behörden-Willkür mit einem Menschen mit der Brust- und Knochenkrebs mit vielen Nebenwirkungen der ständigen Chemotherapie usw., die bis zum Lebensende durchgeführt werden müssen, die äußerst fraglich ist.

Eine Reha-Maßnahme betrachtet sie als langweilig, in Winter erst recht. Kein Urlaub, da hat sie zu Hause besser.
 

Doppeloma

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Hallo Tabu,

# ABSW Bis jetzt hat Doppeloma bezogen auf den Fall meiner Frau immer betont, dass man bei der Schwerbehinderten-Rente (ohne Abzug)schlechter materiell als im Falle einer EMR-Rente gestellt wird.
Warum stellst du solche Behauptungen auf ???
Ich kenne die Renten-Ansprüche deiner Frau nicht in allen Einzelheiten und kann das überhaupt nicht beurteilen und noch weniger die Vergleichsrechnungen anstellen, die dafür nötig wären ... :icon_dampf:

Was Anderes habe ich nie behauptet, als die (rein theoretische) Möglichkeit, dass sie mit einer EM-Rente vielleicht finanziell besser gestellt sein könnte, als mit der Rente wegen Schwerbehinderung, die DRV wird auch nur die konkrete Renten-Art berechnen, die sie dann letztlich mal bekommen soll.

Die bisherigen und aktuellen Wirrnisse bei der DRV und der AfA hast du doch selbst herausgefordert ... dazu äußere ich mich lieber gar nicht mehr ... aber halte dich zurück mich in deine "Traumvorstellungen" mit einzubeziehen und mir irgendwas "unterzuschieben" ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Tabu

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Hallo, Doppeloma,

ich mag die Leute, die mir widersprechen.

Soweit ich mich erinnern kann hast Du geschrieben, dass die ERM-Rente wird so berechnet, als wäre man 62 J. alt (egal wie alt man beim Eintritt in die ERM-Rene ist, damals sind wir davon ausgegangen, dass meine Frau ab dem Datum der Erkrankung 12.12.2016 (d.h. im Alter von 60 J. und 10 Monaten) in die ERM-Rente eintritt. In diesem Zusammenhang haben wir über die Schwerbehinderten-Rente ab 60 J. diskutiert und da hast Du geschrieben, dass man schlechter gestellt wird als bei der ERM-Rente.
Wenn das nicht der Fall ist, dann weiß ich wirklich nicht mehr wie der Allzheimer mit dem Vorname hieß, denn so anscheinend beginnt die Allzheimer Krankheit sie bei mir.

Nun haben wir eine andere Lage: im Februar 2019 wird meine Frau 63 J. und kann theoretisch zwischen der Schwerbehinderten-Rente und der ERM-Rente wählen. Das Schwierigste ist für mich ist meine Frau zu überzeugen, diese verdammte 2. Reha zu absolvieren, worauf sie keine Lust hat.
Danach würde alles wie im Scenario von ABSW ablaufen und man hätte wirklich die Wahl zwischen 2 Rentenarten. Da weiß ich immer noch nicht was besser ist.

Wir werden sehen was die DRV schreiben wird. Übrigens hat das SG sich immer noch nicht gemeldet. Ich glaube, dass liegt daran, dass statistisch unser Fall dadurch noch als unerledigt gilt und so schützt sich die Richterin von Mehrarbeit.

Man erwartet keine Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit ist wie die wahre Liebe: es gibt sie nicht.
 
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ABSW

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Hallo Tabu,

es gibt die Möglichkeit der Probeberechnungen zu den
verschiedenen Rentenarten.
Hätte man bereits bei der Antragstellung im Dezember erledigen können.
 
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Tabu

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Hallo, ABSW,

im Dezember 2018 war meine Frau noch nicht 63 J. Erst ab diesem Alter im Februar 2019 kann sie den Antrag auf die Schwerb Renten ohne Abzüge rechtlich gesehen stellen. Wir werden sehen, ob wir nicht noch eine Proberechnungen bei der DRV anfordern werden. Zuerst muss ich meiner Frau die Reha schmackhaft machen, man darf dieses Geschenk der DRV nicht ablehnen.

LG
Tabu
 

ABSW

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Hallo Tabu,
in welchem Zeitalter lebst Du?
Vorausberechnungen sind möglich.
In einer Sekunde hat dies der Sachbearbeiter erstellt.
 

Larsson

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Zuerst muss ich meiner Frau die Reha schmackhaft machen, man darf dieses Geschenk der DRV nicht ablehnen.
Du solltest dich mal mehr darauf konzentrieren, was Frau Tabu möchte.
Du fabrizierts schon wieder ein unglaubliches Chaos. Am Samstag hast du dich über den erneuten Rehaantrag echauffiert und ein Schreiben dahingehend aufgesetzt. Nun willst du ihr eine Reha schmackhaft machen? Das passt hinten und vorne nicht zusammen.
Frage Frau Tabu, was sie möchte und unterstütze sie dabei.
 

Tabu

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Du solltest dich mal mehr darauf konzentrieren, was Frau Tabu möchte.
Du fabrizierts schon wieder ein unglaubliches Chaos. Am Samstag hast du dich über den erneuten Rehaantrag echauffiert und ein Schreiben dahingehend aufgesetzt. Nun willst du ihr eine Reha schmackhaft machen? Das passt hinten und vorne nicht zusammen.
Frage Frau Tabu, was sie möchte und unterstütze sie dabei.
Ja, am Ende mache ich das was sie will. Ich sehe mich eher in einer beratenden Funktion. Meiner bescheidenen Meinung nach wäre fiskalisch für meine Frau besser jetzt die Reha , danach die Umdeutung in den ERM-Rente zu bekommen, sonst kommt die DRV sogar auf den Gedanken sie in die ERM-Rente ab Dezember 2016 zu schicken. Eine Reha gegen die Punkte von fast 2 Jahre in der Altersrente. Plus Rückzahlungen an den Arbeitgeber /Zuzahlungen an Krankengeld ca. 5000 Euro.
 

Larsson

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Ja, am Ende mache ich das was sie will. Ich sehe mich eher in einer beratenden Funktion. Meiner bescheidenen Meinung nach wäre fiskalisch für meine Frau besser jetzt die Reha , danach die Umdeutung in den ERM-Rente zu bekommen, sonst kommt die DRV sogar auf den Gedanken sie in die ERM-Rente ab Dezember 2016 zu schicken. Eine Reha gegen die Punkte von fast 2 Jahre in der Altersrente. Plus Rückzahlungen an den Arbeitgeber /Zuzahlungen an Krankengeld ca. 5000 Euro.
Na, wieviel Geld wird das wohl sein? 50€ Euro mehr im Monat?
Deine Frau ist in Ihrem letzten Lebensabschnitt angekommen, wiegt da das Geld wirklich so schwer?
 

Tabu

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Nicht so pessimistisch sehen, Larsson, die Todgesagten leben länger als manche angeblich Gesunden. Wir werden es sehen, ob meine Empfehlung angenommen wird. Das Geld ist wichtig, aber nicht das Wichtigste.
 

Larsson

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Nicht so pessimistisch sehen, Larsson, die Todgesagten leben länger als manche angeblich Gesunden. Wir werden es sehen, ob meine Empfehlu
Das hat nichts mit Pessimismus zu tun oder der Frage welche Zeit Frau Tabu bleibt.
Aber dein ganzer Faden ist ein Sammelsurium an Wünschen, die du wechselst wie die tägliche Unterhose und man oder zumindest ich habe den Eindruck, dass es mehr deine Wünsche sind, als die deiner Frau.
 

Tabu

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Bis jetzt habe ich immer im Forum nach den Meinungen und Hilfe gefragt, danach machte ich meiner Frau eine Empfehlung. Nicht jede wurde angenommen. Dank des Forums ist bis jetzt sehr gut gelaufen.
Für mich wichtig vor allem die Kritik meiner Meinung, die Entscheidung liegt immer bei meiner Frau. Ich kann nur versuchen, sie zu beeinflussen, aber am Ende ist ihre Meinung entscheidend. Danach steht sie auch dazu.

IMHO es wäre schade, wenn sie keine neue Reha machen würde, denn danach kann die DRV alles machen und die Reha sogar sanktionieren oder meine Frau ab Dez 2016 in die ERM-Rente schicken (dann war alles wirklich umsonst, da gebe ich allen Kritikern Recht). Mir geht in erster Linie um Selbstbestimmung meiner Frau, wann sie in die Rente gehen will, dafür bin ich bereit auch Prügel von ihr einstecken:). Sie will kein Spielball der Behörden sein, vor allem, der unkompetenten Sachbearbeiter, denen nur ums Geld geht. Die KK, AfA konnten bis heute nicht widerlegen, dass ihnen in erster Linie um Geld geht.

Nun siehe, was die DRV mit der Reha beabsichtigt. Neue Reha wird alle Einzahlungen der KK und AfA legitim machen und keine Rückzahlungen notwendig machen. Ein Behördentrick im Tanz um den goldenen Kalb. Frau von Tabu ist ihnen egal in der Zeiten von Pest und Cholera.
 

Larsson

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IMHO es wäre schade, wenn sie keine neue Reha machen würde, denn danach kann die DRV alles machen und die Reha sogar sanktionieren oder meine Frau ab Dez 2016 in die ERM-Rente schicken (dann war alles wirklich umsonst, da gebe ich allen Kritikern Recht). Mir geht in erster Linie um Selbstbestimmung meiner Frau, wann sie in die Rente gehen will, dafür bin ich bereit auch Prügel von ihr einstecken:). Sie will kein Spielball der Behörden sein, vor allem, der unkompetenten Sachbearbeiter, denen nur ums Geld geht. Die KK, AfA konnten bis heute nicht widerlegen, dass ihnen in erster Linie um Geld geht.

Nun siehe, was die DRV mit der Reha beabsichtigt. Neue Reha wird alle Einzahlungen der KK und AfA legitim machen und keine Rückzahlungen notwendig machen. Ein Behördentrick im Tanz um den goldenen Kalb. Frau von Tabu ist ihnen egal in der Zeiten von Pest und Cholera.
Du hast geschrieben, Frau Tabu möchte keinesfalls eine Reha machen, sie möchte Ihre Ruhe. Warum bitte willst du ihr jetzt eine schmackhaft machen? Entweder du akzeptierst diesen ihren Wunsch oder sie ist nicht nur Spielball der Behörden, mit deinen Schmackhaft-pro-Reha-Wunsch wird sie auch zu deinem. Und wie bereits gesagt, du eröffnest das Spiel tägl. neu, das führt zu keinem Ergebnis. Und ein in Sachen EM-Rente, dass sie sie bekommt, halt zu den alten Bedingungen, da muss ich sagen ein Unentschieden ist keine Niederlage.

Und der Gesetzgeber kann sich mit seinen Rentenreformen nicht daran orientieren, wer wann, wie krank wird. Und wenn ihr da jetzt genau in einem Schwebezeitraum fallt, dann ist es grundsätzlich zu verstehen, das Maximum mitzunehmen. Aber in Anbetracht einer Erkrankung, egal welcher, ist das Maximum für den Kranken selbst, nicht immer das, was zählt.
 

Tabu

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Ja, Larson, es wirklich so wie Du schreibst. Wir warten die Antwort der DRV ab. Meine Frau hat gesagt: "Danach sehen wir weiter".

Für einen Leien wie ich und meine Frau ist vieles unverständlich, daher sieht es so aus, als würde ich jeden Tag ein neues Spiel eröffnen.
Da ich eine lange Leitung habe, dass kann Doppeloma sicher gerne bestätigen, läuft bei mir das Prozess der Erkenntnis im Stufen, dabei erleide ich die Rückfälle in allen Denkmuster usw. Dann passiert es auch so, dass ich laut überlege oder meine Meinung ändere oder meine Frau ändert ihre Meinung und
daher ändere ich auch die Position. In der Suche nach Wahrheit verändert diese ihre Form und Gestalt. Nur das Veränderliche hat in unserem Leben Bestand:).

Auf jeden Fall akzeptiere ich die Meinung meiner Frau, sie kann ihre Meinung verteidigen. Und das ist sehr wichtig, wenn der Kranke nicht passiv ist und sehr unbequem sein kann. Das hilft gegen Krankheit sehr. Das war mir immer wichtig.

Daher widerspreche ich Dir in keiner Weise, sondern versuche meine Intentionen zu erklären.
 

Larsson

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Für einen Leien wie ich und meine Frau ist vieles unverständlich, daher sieht es so aus, als würde ich jeden Tag ein neues Spiel eröffnen.
Da ich eine lange Leitung habe, dass kann Doppeloma sicher gerne bestätigen, läuft bei mir das Prozess der Erkenntnis im Stufen, dabei erleide ich die Rückfälle in allen Denkmuster usw. Dann passiert es auch so, dass ich laut überlege oder meine Meinung ändere oder meine Frau ändert ihre Meinung und
daher ändere ich auch die Position. In der Suche nach Wahrheit verändert diese ihre Form und Gestalt. Nur das Veränderliche hat in unserem Leben Bestand:).
Damit klingt es tatsächlich verständlicher. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Und wenn dann alle paar Tage evtl. noch ein neuer Brief reinflattert, dann muss man seine Position überdenken und es können Zweifel entstehen. Alles in Allem keine einfache Situation.
 
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saurbier

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Hallo Tabu,

sind wir nun wieder da angekommen, wo wir mal waren.

Dank deinem "das beste aus dem System holen", hast du nun dieses Chaos.

Und wie die Schreiber wieder einmal bemerkten, versuchst du nun wieder deine Frau in etwas zu drängen, damit "du" ja keinen Cent unnötig verlierst.

Wenn deine Frau so Krank ist, dann laß sie doch endlich in Ruhe ihre eigene Entscheidung treffen und rede ihr nicht irgend was ein, was später wohlmöglich nur streß bereiten wird - wie man hier ja wieder sieht.

Es war doch klar, daß sowas wie jetzt bei alledem heraus kommt, denn durch deinen Hickhack und sich mit jeden anzulegen hast du die Herrschaften nur sauer gemacht, daß sie jetzt stur nach Plan arbeiten.

Hättest du damals sofort das Angebot der DRV angenommen, ja dann hätte man deiner Frau auch die EMR bewilligt, nun aber sind wieder fas 2 Jahre vergangen und dein Versuch das ganze ja hinaus zu zögern (und auch noch das Angebot abzulehnen) hat die DRV doch nur bestärkt das da wohl noch was gehen könnte.

Will deine Frau jetzt die Rente, dann setze ein Schreiben an die DRV (schau mal wer dir damals das Rentenangebot machte als Absender) hier eben dem damaligen Absender (Abt.) und teile dieser mit das deine Frau (falls ihr der Arzt das denn überhaupt bestätigt) nicht Rehafähig ist und du nun auch aufgrund des damaligen Angebotes die EMR beantragt hast. Dabei betonne dann nochmals das von seiten deiner Frau zu keiner Zeit ein neuer Reha-Antrag gestellt wurde (eben wegen der Rehaunfähigkeit ??).

Allgemein darf man davon ausgehen, daß diese Reha eben aufgrund des Rentenantrages erfolgt, da eben Reha vor Rente geht zumal bei deiner Frau ja eine gewisse Zeit inzwischen auch verstrichen ist. Da dürfte die Reha eben nichts ungewöhnliches sein.

Ich frage mich allerdings auch, was du da beim Rentenberater überhaupt so besprochen hast (Wahrscheinlich wenig bis nichts), denn der hätte da bei ausfüllen des Rentenantrages schon darauf hinwirken können, daß eine vorgeschobene Reha nichts bringt. Genauso gut hätte er dir am Computer eine Prognose zur möglichen Rentenhöhe für SchwerB machen können.

Du solltest nicht vergessen, bei Krebspatienten kann sich innerhalb 2 Jahre so manches am Gesundheitszustand und damit an einer frühzeitigen Rentenberechtigung eben in beide Richtungen (positiv/negativ) verändern.

Nun trifft wohl das ein, was ich damals schon angedeutet hab, die DRV entscheidet völlig neu - von wegen da war mal ein Angebot. Nichts anderes hat mein Freund bereits vor 19 Jahren erlebt, zuerst wollte man in in die EMR schicken und als er ablehnte und wenige Jahre einen Rückfall bekam durfte er sich Jahre vor Gericht um die EMR streiten. Da sind sich Behörden und Politiker einig - was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, Saubier,

Ja, es gibt eine soziale Gerechtigkeit für die KK, DRV oder AfA...
Sie können diese soziale Gerechtigkeit für nahezu alle ihre Interessen missbrauchen, deren Ziel darin besteht, sich selbst einen privilegierten Zugang zu Ressourcen aus unseren Beiträgen zu verschaffen oder doch zumindest die Versicherten von ihrem Zugang zu Ressourcen abzuschneiden.

Der Begriff der sozialen Gerechtigkeit und das Ziel sozialer Gerechtigkeit sind für die Versicherten als illusorisch zu bezeichnen. Man erlebt die sogenannte soziale Gerechtigkeit als Bedarfs- und Prozessgerechtigkeit auf dem Jahrmarkt des staatlich verordneten Reichtums.

Bei der Rentenantragsstellung hat die SB auf dem Antrag geschrieben: "Die ERM wird vom 25.10.2018 (Tag der Antragstellung) gewünscht, nicht früher".
Meine Frau hat da extra unterschrieben.

Es konnte sein, dass das Vorgehen der DRV damit begründet ist, dass man eine gewisse Gewichtung auf diesen Termin gelegt hat.

Jetzt werden sie sich bei der DRV über unsere, d.h. meine, Blödheit sich wundern und dann uns die Sachlage erklären oder hier liegt ein Koordinierungsfehler der verschiedenen Abteilungen vor, was aber wenig wahrscheinlich ist. Wenn die DRV die Nummer hart durchzieht, dann ist die neue Reha unausweichlich. Wenn so kommen, sollte werde ich auf Wunsch meiner Frau so vorgehen, wie Du vorgeschlagen hast.

Für mein Rechtsempfinden ist es seltsam, dass für einen Fall wie meine Frau -zig Lösungen geben kann. Ich weiß, ich weiß: mea culpa, mea culpa maxima...

Gruss
Tabu
 

saurbier

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Hallo Tabu,

Ja, es gibt eine soziale Gerechtigkeit für die KK, DRV oder AfA...
Nun ja, deine Auslassungen zu dem Thema kann man sehen wie man will, sie bringen dich dennoch nicht weiter und sind nach meiner persönlichen Auffassung auch nicht zu generalisieren. Jeder Fall ist eben ein Einzelfall der auch eine besondere Betrachtung bedarf.

Bei alledem darfst du dann auch nicht verschiedene Paar Schuhe miteinander mischen. Die KK, AfA und DRV sind grundsätzlich soziale Absicherungssysteme welche die Arbeitnehmer/Angestellten alleine aus ihren Beiträgen (auch wenn es mehr oder weniger Zwangsbeiträge sind) aufrecht erhalten/unterhalten und auf welchen dieser Personenkreis dann auch einen entsprechenden Schutz genießt. Sie werden zwar soziale Absicherung genannt, sind aber korrekt betrachtet ja Versicherungen. Was daran dann krankt, ist alleine der Umstand das unsere Politiker dort einen ständigen zugriff haben, was aber letzten Endes ja auch wieder nur an dem blinden Vertrauen der deutschen Wählerschaft liegt, denn würde das Volk da mal auf die Straße gehen bzw. bei einer Bundestagswahl der oder der Partei einfach mangels Vertrauen die Stimme verweigern (hieße dann ja einer anderen Partei die Stimme geben), würde sich dort schon was ändern, nur dazu sind die Deutschen eben viel zu träge. Da sind uns die Franzosen um längen voraus, man schaue aktuell mal auf die Gelbwesten welche Marcron aktuell mächtig unter Druck setzen und auf diese Weise jetzt schon soziale Verbesserungen erreicht haben.

Aber zurück zu deinem leidigen Thema.

Für mein Rechtsempfinden ist es seltsam, dass für einen Fall wie meine Frau -zig Lösungen geben kann.
Nein es gibt nicht zig Lösungen.

Die DRV hat deiner Frau nach dem Ergebnis der letzten Rehabilitationsmaßnahme aufgrund der dortigen sozialmedizinischen Beurteilung ein Angebot unterbreitet - stellen sie einen Rentenantrag -, genau den hast du damals ja nicht angenommen, denn du wolltest das ganze weiter hinaus ziehen, damit deine Frau einige Euro mehr Rente bekommt.

Der Zug ist jetzt wohlmöglich aus Sicht der DRV abgefahren - da hast du dann Pech, punkt aus.

Auch hab ihr doch auch den nächsten Fehler schon wieder gemacht, als ihr beim Beratungstermin auf den Rentenbeginn des jetzigen Antrages gesetzt habt.

Ich frag mich immer noch, wozu ihr überhaupt einen entsprechenden Beratungstermin (Hilfe bei der Antragsausfüllung) wahr genommen hab, ohne mal mit dem Sachbarbeiter den Fall überhaupt zu erörtern. Man oh man, da hat man die Möglichkeit persönlich mit einem Sachbearbeiter der Rentenkasse mal zu sprechen und wohlmöglich Unklarheiten zu erörtern und was macht ihr ???

Hättet ihr dem SB/Rentenberater mal erklärt und wohlmöglich mit dem damaligen Aufforderungsschreiben als Nachweis darauf hingewiesen das euch die DRV ja bereits damals (2016/2017 ?) die volle EMR doch schon angeboten hat und dies nur der widrigen Umstände wegen KK (Ärger mit der KK und derem Dispositionsrecht) nicht zustande (man muß ja seine eigenen Fehler nicht gleich offen legen) kam und man deshalb jetzt auf verlangen der AfA wegen der Anwendung des ALG-I nach § 145 SGB III, aber auch der wiederholten Anfrage der DRV in der Vergangenheit nach einem EMR-Antrag jetzt deren Begehren ja nachkommen muß/will, dann wäre das wohl bereits alles über die Bühne, dann wohl aber mit dem Datum eines Umdeutungsfalles (Reha in Rente 2016/2017 ?).

Das aber dürfte ja keineswegs in deinem Interesse sein, weshalb ich mal frei vermute, hast du da wohl nichts von früheren Vorgängen erwähnt und aus bisherigen Fehlern gelernt, oder.

Du schreibst jetzt ja wieder, daß man im Falle der angebotenen Umdeutung viel zurück zahlen müßte.

Ja was glaubst den du, daß du etwas besseres bist als all die anderen hier, die in solch einem Fall einer Rehaumdeutung dann ihre Rentennachzahlungen an die KK bzw. AfA ja mitunter sogar noch an die JC verlieren. Meinst du - du bist was besseres als ähnliche Fälle wie meiner wo die DRV bis zu zig tausende Euros aus unserer eigenen Tasche zurück verlangt, weil man unsere bisherige Teil-EMR durch die Wandlung in eine volle EMR ggf. über Jahre hinweg komplett zurück verlangt (Verlust des grundsätzlichen KG-Anspruches wegen voller EMR). Ich kenne da inzwischen LSG/BSG-Fälle wo es von 3-stelligen bis zu 5-stelligen Zahlbeträgen geht, die die DRV zurück haben will. Da bleibt uns eben nur der rechtliche Klage Weg.

Ich bleib dabei, wenn du der DRV noch vor dem ALG-I Antrag den gewünschten Rentenantrag mit einem entsprechenden Begleitschreiben zugeschickt hättest
wäre die ganze Sache bereits erledigt und deine Frau hätte dann zwar einen Rentenbeginn basierend auf der Rehaumdeutung bzw. was die DRV dazu damals ja bereits als Zeitpunkt geplant hatte, aber es wäre ruhe eingekehrt.

Für die AfA wäre dies vollkommen egal, denn für die hättest du dann ja bereits den Nachweis der EMR-Antragstellung zum ALG-I Antrag beifügen können. Übrigens so hab ich das bei mir damals auch gemacht, noch bevor mich die AfA zur Rente bzw. Reha auffordern konnte, hatte ich ja meinen EMR-Antrag bereits an die DRV nachweislich versendet, demzufolge kam von der AfA dazu auch nichts.

Wer beim Umgang mit Behörden alles kompliziert macht, muß sich halt nicht wundern wenn viel verkehrt läuft. Deutsche Behördern sind keine Denkfabriken sondern Papierverwaltungsanstalten. Dort sitzen in den seltesten Fällen Sachbearbeiter die sich großartig gedanken machen, die verfahren eher stur nach Schema F, denn so riskieren die eben auch keine Rügen von ihren Vorgesetzen. Ich will aber ausdrücklich betonen, es gibt hier und da auch mitdenkende SB, nur leider viel zu wenige. Der letzte wirklich gute und auch freundliche war mir beim JC /20122013 untergekommen - es war der Teamleiter der in meinem Beisein mit der AfA und der DRV versuchte in meinen Fall (schon sehr kompliziert) eine Klärung zu erziehlen.

Ich kann nur bei meinem Rat verbleiben, auf das damalige Rentenangebot der DRV (Rehaumdeutung) und dem dortigen dazugehörigen Schriftverkehr - man achte auf das Aktenzeichen (meist ja eine spezielle Rentennummer) und dem Sachbearbeiter - per klärendem Einschreibebrief nochmals einzugehen.

Also schreibe den damaligen Sachbearbeiter an und teile ihm mit, daß du mit dem jetzigen EMR-Antrag selbstredend auf das damalige wiederholte Angebot eingegangen bist (Rehaumdeutung), weil man doch immer wieder unter Bezug auf deinen noch fehlenden EMR-Antrag anfragte. Vielleicht wäre es ja sogar noch vorteilhaft, wenn du dem Schreiben an den SB dann auch gleich ein Attest vom behandelnden Arzt deiner Frau beifügen würdest, aus dem man dann eine aktuelle Rehaunfähigkeit entnehmen kann, denn daraus könnte der SB dann wohlmöglich auch entnehmen das sich der Gesundheitszustand auch nicht gebessert hat.


Grüße saurbier
 
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Tabu hat doch geschrieben, dass sien Frau rehafähig ist. wieso dann ewig auf Rehaumfähigkeit rumreiten?
 

Larsson

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Tabu hat doch geschrieben, dass sien Frau rehafähig ist. wieso dann ewig auf Rehaumfähigkeit rumreiten?
Evtl. weil Frau Tabu eine Reha nicht möchte und ihre Ruhe will, das hat er auch geschrieben. Und ob nun rehafähig oder nicht, entscheidet letztlich der Arzt zusammen mit Frau Tabu.
 
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Das mussder Arzt aber gut begründen, sonst glaue ich nicht, dass die DRV das akzeptiert.
 
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Das mussder Arzt aber gut begründen, sonst glaue ich nicht, dass die DRV das akzeptiert.
Meine Aussage zielte darauf ab, das über die Rehafähigkeit vom Arzt zusammen mit dem Patient, im dem Falle Frau Tabu, entschieden wird. Nicht von Herrn Tabu und auch nicht von uns. Es ging mir nicht darum, wie das der DRV gegenüber begründet wird, der Arzt wird schon wissen, wie er es begründet, sollten sie übereinkommen, das eine Reha kontraproduktiv ist. Und ob neben dem Wunsch von Frau tabu, nicht auch körperliche Erkrankungen gegen eine Reha sprechen, das wissen wir nicht.
 
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Doppeloma

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Hallo Tabu,

ich mag die Leute, die mir widersprechen.
Ob du mich magst ist mir ziemlich egal, ich kann es nicht ausstehen wenn man sich auf meine Informationen beruft und es anders (nämlich FALSCH) darstellt, als ich es tatsächlich geschrieben habe.
Es mag sich jeder bei Interesse selber die Mühe machen, dieses "Endlos-Thema" danach zu durchforsten, ich habe wirklich Besseres zu tun und brauche das nicht extra nachlesen, um das zu wissen. :icon_evil:

Soweit ich mich erinnern kann hast Du geschrieben, dass die ERM-Rente wird so berechnet, als wäre man 62 J. alt (egal wie alt man beim Eintritt in die ERM-Rene ist, damals sind wir davon ausgegangen, dass meine Frau ab dem Datum der Erkrankung 12.12.2016 (d.h. im Alter von 60 J. und 10 Monaten) in die ERM-Rente eintritt.
Ich habe sehr genau erklärt wie sich das mit den "Zurechnunges-Jahren" (für eine EM-Rente) als Ersatz für fehlende Beitragszeiten verhält, wenn man deswegen vorzeitig aus dem Berufsleben aussteigen muss und da "tut Niemand", als wäre Frau Tabu schon 62 Jahre alt.
Es wird nur fiktiv ein Einkommen "zugerechnet", das sie noch (jährlich) bis 62 (nach dem gesetzlichen Stand von 2018 jedenfalls) hätte erzielen können ohne (z. B. mit 60) in EM-Rente zu müssen.

In diesem Zusammenhang haben wir über die Schwerbehinderten-Rente ab 60 J. diskutiert und da hast Du geschrieben, dass man schlechter gestellt wird als bei der ERM-Rente.
Richtig, dazu habe ich dir erklärt, dass es diese "fiktiven Zurechnungsjahre" bei dieser Renten-Art nicht gibt, die auf eine EM-Rente "aufgeschlagen" werden und NUR das tatsächliche Erwerbseinkommen die Berechnungsgrundlage bilden wird ...
Es ist also anzunehmen / möglich, dass eine Schwerbehinderten-Rente geringer ausfallen KÖNNTE als eine EM-Rente ... da fehlen Frau Tabu ja schon ein paar "echte / vollwertige" Beitragsjahre (z. B. seit Beginn der AU) ... und die werden auch nicht "fiktiv" ersetzt bei der Berechnung ...:icon_evil:

Dass es wirklich im Falle von Frau Tabu so sein muss, habe ich nie behauptet und eine Vergleichsrechnung könnte dazu nur die DRV durchführen, auch das habe ich dir in diesem Zusammenhang schon mitgeteilt ... dafür brauche ich nicht mal nachlesen, ich weiß was ich weiß und was ich NICHT weiß, schreibe ich auch NICHT (oder weise zumindest darauf hin, dass ich es nicht genau weiß) ...

Wenn das nicht der Fall ist, dann weiß ich wirklich nicht mehr wie der Allzheimer mit dem Vorname hieß, denn so anscheinend beginnt die Allzheimer Krankheit sie bei mir.
Da kann ich gerne aushelfen, er hieß mit Vornamen ALOIS ...

Die häufigste Ursache ist die Alzheimer-Krankheit , benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer.
Quelle

Informationen zur Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzerkrankungen . DAlzG

... ob das sonst auf dich zutreffen kann lässt sich dort gut nachlesen, ich denke eher du bist verbohrt und uneinsichtig wenn du selber "auf die falschen Pferde gesetzt hast" und nun die Scherben einsammeln musst, die dabei entstanden sind. :icon_kratz:
Dann versuchst du das anderen Menschen "in die Schuhe zu schieben" oder eben den Behörden ... es sind IMMER "die anderen Schuld" ... das ist sicher auch kein Zeichen von bester Gesundheit aber ich bin kein Arzt und kein Psychiater ...

Nun haben wir eine andere Lage: im Februar 2019 wird meine Frau 63 J. und kann theoretisch zwischen der Schwerbehinderten-Rente und der ERM-Rente wählen.
Ihr habt überhaupt keine "andere Lage" und wenn deine Frau die Rente wegen Schwerbehinderung nun vorziehen möchte, dann MUSS sie konkret darauf einen Antrag stellen an die DRV, auch diese Rente bringt man ihr nicht "auf dem Silbertablett" vorbei ...
War da nicht noch was mit "schwebenden Dispositionsrechten" von KK und / oder AfA ... auch schon ALLES vergessen, die wollen Erstattungen haben und die gibt es NUR aus einer EM-Rente die ihr (lange genug) rückwirkend bewilligt wird.

Das Schwierigste ist für mich ist meine Frau zu überzeugen, diese verdammte 2. Reha zu absolvieren, worauf sie keine Lust hat.
Braucht sie ja auch nicht "Lust drauf haben", die Rente für Schwerbehinderte bekommt sie auch OHNE Reha, sofern sie das maßgebliche Lebens-Alter dafür erreicht hat, braucht sie NUR NOCH DEN ANTAG darauf stellen (und den Schwerbehinderten-Ausweis beifügen) ..., dass sie nun diese Renten-Art mit Beginn zum XX in Anspruch nehmen möchte (z.B. ab dem 01.03.2019).
Ob KK und AfA das dann hinnehmen werden wird sich ja schnell herausstellen, wenn es dann KEINE Erstattungen geben kann aus einer rückwirkend bewilligten EM-Rente ... damit kenne ich mich tatsächlich nicht aus ...

Ich beziehe inzwischen reguläre Altersrente, die musste ich allerdings auch noch rechtzeitig beantragen für den nahtlosen Übergang aus meiner EM-Rente ... sonst hätte ich eben einfach kein Geld mehr bekommen von der DRV.

So kann man den "Behörden-Spaß" aber bestimmt noch ein wenig ausdehnen, bis deine Frau endlich mal die RUHE bekommt nach der sie sich so sehnt ... das Chaos ist doch bei der DRV sowieso schon perfekt ... und OHNE den konkreten Antrag auf Rente für Schwerbehinderte hat sie auch keine "Wahl" ...
Sollte sie die Reha noch auf sich nehmen, weil du das ja so gerne möchtest, dann wird dort NUR zur EM-Rente entschieden und nicht "wahlweise" zur Rente wegen Schwerbehinderung.
Das hindert die DRV übrigens NICHT die EM (Eintritt des Leistungsfalles) trotzdem rückwirkend zur ersten Reha oder sogar zum Beginn ihrer AU festzulegen, dieses Prinzip hast du auch immer noch nicht verstanden.
Rente wegen Schwerbehinderung ist eine (spezielle) Renten-Art die überhaupt NUR auf SEPARATEN Antrag berechnet und gezahlt wird ... du glaubst immer noch die DRV ist der Ort für "Wunschkonzerte" ...

Da weiß ich immer noch nicht was besser ist.
Das sollte DIR auch völlig EGAL sein, es wäre wohl viel wichtiger was besser für deine Frau ist, aber dein Schluss-Satz gibt mir da auch sehr zu denken ... :icon_kratz:

Die Gerechtigkeit ist wie die wahre Liebe: es gibt sie nicht.
Das mit der Liebe sehe ich ein wenig anders und in meinem Leben sehe ich das zum Glück auch bestätigt ... ich glaube DU "liebst nur dich selbst" (oder nicht mal das ?) und deinen übersteigerten "Gerechtigkeits-Sinn" ...

MfG Doppeloma
 

ABSW

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Hallo saurbier,
deine Empfehlung kann ich nicht nachvollziehen. (zurück zur Umdeutung alter Rehaantrag).
Der Zug ist für mich abgefahren.

Rententrag auf Erwerbsminderung wurde im Dezember gestellt.
Die RV prüfte den Antrag - Einleitung Rehamaßnahmen
Schreiben der Rentenversicherung vom 8.1.19:
Aufnahmetermin wird noch mitgeteilt.
"Da sie jetzt belastbar für Leistungen zur medizinischen Reha und reisefähig sind.

Gestaltungsrecht eingeschränkt.
kann ohne Zustimmung der Afa der Bewilligungsbescheid nicht zurück genommen werden.

Das sind die derzeitigen Fakten.

Ob die Gewährung der Rehamaßnahmen sinnvoll ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Durch die neue Bewilligung der Rehamaßnahme ist die alte Umdeutung des Rehantrages
nicht mehr Gegenstand.

Gruß
 

ABSW

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Tabus Frau hatte einen Termin bei der Rentenversicherung - Antrag auf Erwerbsminderungsrente
In diesem Zusammenhang hat die Rentenversicherung auch umfassende Auskunft und
Beratungspflichten.
 

Tabu

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Herzlichen Dank an alle, auch an die, die wie Bertlino, Larsson, Kerstin, ABSW unerwähnt sind !

Was würde ich ohne diese Forum und seiner geballten Kompetenz machen?

@ saurbier

Danke für Deine Erklärungen.
Es ist erstaunlich für mich, wie wenig ich von der Materie verstehe. Deine Sicht der Logik (Vernunftslogik) der Behörden und der Herrschaft der Verwaltung ist interessant. Wir hoffen, aber dass die bürokratischen Strukturen uns und vor allem, solche Personen wie ich mit einem niedrigen IQ vor willkürlicher Ausübung von Staatgewalt durch deren Bindung an allgemeine Gesetze schützen. Und da sehe ich ein, dass man auf sich selbst und die altruistische Hilfe von einzelnen Personen gestellt ist, wie es in diesem Forum meine Frau und ich mehrmals erfahren haben, was durchaus nicht selbstvertändlich ist, und wofür die Worte der Dankbarkeit niemals, niemals reichen werden. So was muss man erlebt haben. Herzlichen Dank!

Wir werden es so machen, wie Du vorgeschlagen hast. Nun warten wir die Antwort der DRV ab.


@ Doppeloma

Es hat sich nun herausgestellt, dass ich damals nur die Hälfte verstanden habe, davon nur die Hälfte behalten, und vom Rest nur die Hälfte richtig wiedergegeben habe. Danke für Deine Geduld und Dein selbstloses Engagement (wenn ich richtig verstanden habe).

„Altruismus und Egoismus galten von jeher als unvereinbare Gegenpole des menschlichen Handelns. Im Licht der neuen Erkenntnisse aber stellt sich heraus, wie sehr beide einander bedingen und brauchen. Wenn Altruisten die eigenen Interessen vergessen, gehen sie unter; reine Egoisten allerdings sind in der Regel auch nicht lange erfolgreich. Darum würde man den menschlichen Empfindungen und fast all unseren Handlungen nicht gerecht, erklärte man sie allein durch Eigennutz oder aber ausschließlich durch die Sorge um andere. Oft ist nicht einmal klar auszumachen, wo die eigenen Belange aufhören und fremde beginnen. "Mitgefühl ist weder altruistisch noch eigennützig", so hat es der amerikanische Neuroökonom Paul Zak formuliert. "In Wirklichkeit zeigt diese Regung, wie sehr wir gelegentlich die Bedeutung des Individuums überschätzen."

Quelle:
https://www.zeit.de/2009/53/DOS-Altruis
 
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deine Empfehlung kann ich nicht nachvollziehen. (zurück zur Umdeutung alter Rehaantrag).
Der Zug ist für mich abgefahren.
Ich schliesse mich saubiers Empfehlung an. Stimmt, der Zug ist abgefahren, aber noch fahren ale mit und können miteinander kommunizieren und dann kann man schauen, ob alle gemeinsam bei einer Haltestelle aussteigen oder jeder getrennt.
 

Tabu

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Ich schliesse mich saubiers Empfehlung an. Stimmt, der Zug ist abgefahren, aber noch fahren ale mit und können miteinander kommunizieren und dann kann man schauen, ob alle gemeinsam bei einer Haltestelle aussteigen oder jeder getrennt.
Larrson, danke für Deine Post. Wir werden bald sehen, ob der zuständige SB auf alten Zug oder auf einen neuen aufspringen will. Hier ist ein großer Raum für Gestaltung (man kann sie auch die Willkür:) nennen) vorhanden. Man wird die Vorschriften interpretieren müssen, alles ist möglich in Absurdistan des bürokratischen Denkens.
 
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Hier ist ein großer Raum für Gestaltung (man kann sie auch die Willkür:) nennen)
Mein Motto: Es gibt Wölfe, aber man sollte nicht immer von vorne herein davon ausgehen, das einem ein solcher gegenübersitzt. Und damit bin ich immer bestens gefahren.
Und wenn es doch mal ein Wolf ist, kann man immer noch Zähne zeigen.
 
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Tabu

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Man hat oft mit einem unsichtbarem Gegenüber zu tun. Der SB drückt einen Button und es geht ein Schreiben aus, der meistens wenig hilfreich ist, aber der SB hat seine Schuld getan. Bürokratisch, wenig transparent und informativ. Die Behörde und die Leiter sowie alle Glieder der Verwaltungsapparats sichern zuerst ihr Überleben: sie werden sich niemals abschaffen und produzieren ihre Existenzberechtigung selbst. Man konnte sicher viel effizienter handeln, aber das wäre für eine Behörde kontraproduktiv. Manchmal kann man das ausnutzen.
 

saurbier

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Hallo ABSW,

deine Empfehlung kann ich nicht nachvollziehen. (zurück zur Umdeutung alter Rehaantrag).
Der Zug ist für mich abgefahren.
Wie bitte kommst du denn darauf, daß hier der Zug abgefahren ist.

Rententrag auf Erwerbsminderung wurde im Dezember gestellt.
Die RV prüfte den Antrag - Einleitung Rehamaßnahmen
Nun ja, dieser neuerliche Rentenantrag wird nun bearbeitet, ja da geb ich dir schon recht.

Nur scheinst du ja wohl zu vergessen, es liegt ein früheres Verfahren bei der DRV auf dem Tisch, nach dem die KK bereits das Dispositionsrecht ausgeübt hat und zu welchem die DRV damals aus dem Ergebnis der ersten Reha bereits eine Umdeutung vornehmen wollte, hier fehlte es dann nur noch an der entsprechenden Zustimmung seitens Frau Tabu - also einem Rentenantrag.

Wir können uns hier ewig darüber auslassen, nur stecken wir eben nicht in den Köpfen der DRV SB´s und wissen nicht wozu die Herrschaften sich heute bereit erklären.

Hier ist doch eben auch die Frage, von wem überhaupt ein Reha/Rentenantrag seitens der AfA gestellt wurde, denn Frau Tabu war es ja nicht. Also wer stellt in deren Namen einen Antrag - der wohl kaum eine rechtliche Bewandtnis haben kann.

Hinzu kommt in dem Fall auch noch ein kleiner Umstand, an dem die wenigsten wohl denken mögen, eben weil kaum einer die rechtlichen Hintergründe dazu überblickt - nämlich selbst wenn die DRV nun aufgrund des aktuellen Rentenantrages von Frau Tabu aus Dezember 2018 entscheidet (wohlmöglich mit neuer Reha) - auch hier kann die DRV den Rentenbeginn immer noch rückwirkend zum ersten AU-Tag festlegen (wie z.B. auch bei mir) und von Doppeloma ja bereits erläutert. Dann hätte Herr Tabu mit seiner damaligen Taktik des hinaus zögern auch nichts gewohnen.

Für mich ist der Zug da noch lange nicht abgefahren, denn dazu sind in den letzten Wochen ja so manche Dinge irgendwie sehr merkwürdig abgelaufen.

Die DRV hatte aufgrund des Rehaergebnisses vom 07.05.2017 (Erwerbsfähigkeit unter 3 S.d/tägl. auch auf den allgemeinen Arbeitsmarkt) bereits in Erwägung gezogen, eine volle EMR zu bewilligen. Hierzu bat sie Frau Tabu entsprechenden Antrag zu stellen, was folgte ist ja hinlänglich nachzulesen.

Im Oktober 2018 stellte Herr Tabu dann einen formlosen Antrag auf volle EMR, dem er dann ja zu Ende 2018 entsprechendes Antragsformular über den DRV SB nach schickte.

Hier scheint durch die diversen Anträge nun bei der DRV manches durcheinander zu laufen, denn ein neuerlicher Rehaantrag und ein Rentenantrag landen bekanntlich in verschiedenen Sach-Abt. mit verschiedenen Aufgabengebieten und Entscheidern.

Um da wieder Klärung rein zu bringen, bleibt nach meiner Auffassung nur, sich an die damalige Sachbearbeitung von 05/2017 zu wenden.

Wir wollen ja nicht vergessen, was bitte soll jetzt eine neuerliche Reha bringen, wenn 05/2017 bereits volle EMR gegeben war und die Krebs-Erkrankung ja bis heute noch vorliegt. Meines Wissens ist es bei Krebspatienten eher so, daß die DRV da von einer 5-jährigen Karrenzzeit (mögliche positive Heilungsphase) aus geht.

Und auf das Schreiben der DRV eingehend, stellt sich für mich doch die Frage, wer hat hier den neuerlichen Rehanatrag bei der DRV gestellt, welcher der AfA nun das Dispositionsrecht einräumt. Sollte dies wohlmöglich die Konsequenz aus Herrn Tabu´s Rentenantrag im Oktober 2018 sein, denn es steht ja frei nach § 145 SGB III binnen einem Monat einen Reha-/Rentenantrag zu stellen aus welchem heraus die DRV entscheidet.

Dieses ganze HickHack muß sich Herr Tabu nun mal leider alleine anrechnen lassen und da käme er nach meiner Auffassung nur mit einer schriftlichen Klärung über den damaligen DRV SB wieder raus - immer vorausgesetzt die DRV schaltet wegen der damaligen mangelden Mitwirkung von Herrn Tabu nicht auf stur. Das aber müßte nun alles kurzfristig geschehen.

Und das Thema SchwerB-Rente ist nach meiner Meinung auch abzuhaken, denn hier liegen bereits seitens der KK und nun ja auch seitens der AfA Leistungsansprüche über das Dispositionsrecht vor. Was jetzt bliebe ist eben nur noch eine EMR, wobei dort dann die Frage offen bleibt ab wann.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, Kerstin,

ist nicht dieser Satz von saurbier einfach genial? Schon im Briefwechsel mit der DRV wegen der Einschränkung des Dispositionsrechts hatte ich einen leisen Verdacht, dass die DRV auf die Zeit spielt (denn die KK zahlt fleißig auch in die DRV-Kasse). Nun beginn jetzt eine neue Saga wegen der Reha-Antrages, der irgendjemand gestellt haben soll.

Man kann der DRV die Frage stellen:

"
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein vollständiger Rententrag auf Erwerbsminderung wurde am 20. Dezember 2018r gestellt.

Und auf das Schreiben der DRV eingehend stellt sich für mich die Frage,

wer hat hier den neuerlichen Rehanatrag bei der DRV gestellt, welcher der AfA nun das Dispositionsrecht einräumt?

Sollte dies wohlmöglich die Konsequenz aus meinem Rentenantrag im Oktober 2018 sein, denn es steht ja frei nach § 145 SGB III binnen einem Monat einen Reha-/Rentenantrag zu stellen aus welchem heraus die DRV entscheidet?

Mit freundlichen Grüßen

Frau von Tabu""

LG
Tabu
 

saurbier

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Hallo Tabu,

du hast doch im Oktober bereits einen Rentenantrag gestellt - wenn auch nur einen formlosen -, da bliebe dann lediglich die Frage offen, ob dies auf Aufforderung der AfA im Zusammenhang mit dem ALG-I Antrag geschah oder eben von dir aus - sozusagen vorgreifend -.

Also den Brief würde ich etwas anders formulieren:

"
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Datum vom XX.XX.XXXX habe ich Ihnen bereits einen formlosen Rententrag zugesandt. Am 20. Dezember 2018 wurde dann in Ihrem Haus in ..... zusammen mit Ihrem Mitarbeiter(in) .... der vollständige Rentenantrag zur Erwerbsminderung R0210 gemeinsam ausgefüllt und zu Ihren Händen übergeben.

Auf Ihr jetziges Schreiben vom ... eingehend, stellt sich für mich doch die ernsthafte Frage, wer hat hier einen neuerlichen Rehabilitations-Antrag bei der DRV gestellt, aus welchem man nunmehr ein Dispositionsrecht für die AfA herzuleiten gedenkt.

Sollte dies ggf. eine Konsequenz aus meinem formlosen Rentenantrag im Oktober 2018 sein, dann dürfte dies eine Fehleinschätzung Ihrerseits sein, denn der formlose Rentenantrag erfolgte aufgrund Ihrer Bitte nach einem Rentenantrag unter Bezug auf Ihre Schreiben vom XX.XX.XXXX und vom XX.XX.XXXX.

Mit freundlichen Grüßen

Frau von Tabu""
Per Einschreiben verschicken!!!
XX und ... sind von dir auszufüllen. Denke daran die damaligen Schreiben der DRV den Rentenatragzukommen zu lassen (letzter Satz) sind sehr wichtig, denn damit sieht der SB das hier schon viel früher etwas eingeleitet wurde!
Ich würde es auch an deiner Stelle tunlichst vermeiden, hier den § 145 SGB III in Verbindung mit dem formlosen Rentenantrag zu erwähnen, denn logischer Weise setzt er das Reha-/Rentenverfahren NEU in Gang. Das dürfte dir da wohl entgangen sein, wenngleich ich mal davon ausgehe das du es der AfA mitgeteilt hast fristgerecht den Antrag zu stellen, oder.

Das o.g. Schreiben ist jedoch zweitrangig und dürfte auch nicht wirklich viel bringen. Viel wichtiger wäre es, sich wie schon erwähnt umgehend an den damaligen SB bzw. der Abt. zu wenden, denn nur der/die kann wenn überhaupt das ganze wieder in die Spur bringen.

Und noch eins am Rande, wenn die DRV hier jetzt etwas von Dispositionsrecht der AfA schreibt, nun dann könnte man die Herrschaften ja vielleicht auch mal daran erinnern das sie bereits seit langem langem auf den Rentenantrag von Frau Tabu warten.

Eine neuerliche Reha dürfte Frau Tabu wohl wenig bringen, deshalb könnte man auch so argumentieren das der jetzige Zenober sie wieder nervlich total fertigt macht, womit eine Reha zum jetzigen Zeitpunkt nicht drin ist, wenn man nach Ablehnungsgründen suchen sollte, zumal die letzte ja erst mal 1,5 Jahre her ist und das dortige Ergebnis doch schon eindeutig war.

Immerhin würde das Dispositionsrecht der AfA auch nicht geschmälert, denn der schriftliche Rentenantrag (20. Dezember 2018) liegt ja vor.


Grüße saurbier
 
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Tabu

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Hallo, saurbier,

nun habe ich den selbstverschuldeten Chaos, denn meine Frau hat auf dem vollständigen Rentenantrag vom 20. Dezember noch den Satz "Versicherte möchte früh möglichst ab 1. Antragsstellung 25.10.2018 nicht vorher" unterschrieben müssen.

Du hast ein richtig gutes Schreiben verfasst. Wir werden versuchen, den Vorgang zurückzurudern, damit die Möglichkeit der Umdeutung der Reha aus dem Jahr 2017 wirksam wird. Wir warten noch ein wenig bevor ich dieses Schreiben schicken, denn wir befürchten, dass der Chaos dadurch noch größer wird.

Es ist uns klar, dass es sein muss, da

a) keine Sicherheit vorhanden ist, dass die DRV die Ergebnisse der neuen Reha als Grundlage für die ERM-Rente zur Grundlage einer neuen Entscheidung nehmen wird (wie in Deinem Fall). Man weiß nicht genau, ob die neue Reha eine neue Rechtslage mit der Möglichkeit der Umdeutung der neue Reha in die ERM-Rente ab dem End der neuen Reha schaffen würde (ist es sowas schon vorgefallen und überhaupt möglich ist?)

b) die neue Reha keinen neuen Erkenntnisse bringen würde.

Nun bleibt mir etwa eine Woche (??) Zeit für das Schreiben, das Du hervorragend formulierst hast, vielen Dank!!!

Inzwischen hat sich die Reha-Klinik gemeldet und die Reha vom 31.01. bis zum 21.02.19 vorgesehen, ich befürchte aber,
dass die DRV bis zum 31.01. noch keine Antwort sendet (sie brauchen dort mindestens 3 Wochen, meiner Erfahrung nach).

Also wird eventuell der Chaos noch größer.. (die Kunst ist, möglichst unbeschädigt dies zu überstehen).

Man darf die neue Reha nicht grundsätzlich ablehnen, sonst benachrichtigt die DRV die AfA und die AfA sperr das ALG1 bis man zur Vernunft kommt.
Daher würde ich eher das Vorgehen der DRV hinterfragen, wie Du es vorgeschlagen hast.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Tabu
P.S. Manchmal will man besonders schlau sein und wird dafür bestrafft. Ein Boumerang kommt zurück, aber wann?
 
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Hallo Tabu,

ich habe mir die Mühe gemacht den ganzen Thread zu lesen.
Auch habe ich festgestellt, dass das Thema in mehreren Foren war.
Auf jedes Schreiben reagierst Du mit Widerspruch usw.
Du beschäftigst viele User mit dem Thema.

Der Leistungsfall wird durch den sozialmedizinischen Dienst des
Rententrägers festgelegt. Die Entscheidung ob eine Erwerbsminderungsrente
gewährt wird entscheiden die eigenen Juristen der Rentenversicherung.

Du willst alles ausschöpfen, Krankengeld, Arbeitslosengeld nach Nahtlosigkeitsregelung.

Dein formloser Rentenantrag vom Oktober 2018 gilt. Und nicht
deine hinauszögern auf den 20.12.18.

Hier in diesem Forum kämpfen viele um eine Erwerbsminderungsrente.
Die haben es verdient, dass man ihnen hilft.

Vielleicht prüft jetzt die DRV Bund diesen Fall jetzt eingehend.
 
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Hallo Tabu,

Wir warten noch ein wenig bevor ich dieses Schreiben schicken, denn wir befürchten, dass der Chaos dadurch noch größer wird.
Und wie bitte soll man das jetzt deuten, doch wohl so - noch etwas hinaus zögern -, oder wie. Also das alte Spiel.

Du willst es einfach nicht verstehen, ja warum machen wir hier überhaupt noch mit.

Inzwischen hat sich die Reha-Klinik gemeldet und die Reha vom 31.01. bis zum 21.02.19 vorgesehen, ich befürchte aber,
dass die DRV bis zum 31.01. noch keine Antwort sendet (sie brauchen dort mindestens 3 Wochen, meiner Erfahrung nach).
Und schon fährt der Zug mit Vollgas los, was soll da bitte noch ein schreiben bewirken, wenn eine neue Rehabilitation gänzlich andere Fakten schafft.

Dir ist wohl noch immer nicht klar, welche Risiken mit einer neuen Reha verbunden sein könnten.

Wenn deine Fau viel Pech hat, dann kommt sie mit einem weit besseren Ergebnis aus der neuen Reha heraus als damals und was dann?

Da würde es schon reichen das man sie plötzlich nur noch für 3-6 Std./tägl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingeschränkt sieht, tja dann wären alle deine Träume von der vollen EMR vorbei. Oder willst du dann vielleicht 2/3/4 Jahre vor dem Sozialgericht um die volle EMR noch streiten.

Man darf die neue Reha nicht grundsätzlich ablehnen, sonst benachrichtigt die DRV die AfA und die AfA sperr das ALG1 bis man zur Vernunft kommt.
Genau, du darfst gar nichts, denn hier liegt ein misteriöses Dispositionsrecht vor, dessen Ursache bisher nicht mal geklärt ist, denn irgend einer muß da ja einen Rehaantrag gestellt haben, der auch noch von Frau Tabu unterschrieben wurde, sonst würde es ja nicht funktionieren.

Deshalb schrieb ich nicht umsonst, daß nur der Hausarzt bzw. behandelnde Arzt da mit einer Rehaunfähigkeit weiter helfen kann. Dazu könnte man hier ausnahmsweise durchaus mal auf einen angegriffenen nervlichen Umstand zurück greifen, den dieses ganze Prozedere bei Frau Tabu jetzt ausgelöst hat. Das dürfte man ja einem Krebskranken abnehmen, bei dem es soviel Ärger gab und jetzt auch nochmals gibt, denn mit der neuerlichen Reha bezweifelt ja die DRV immerhin ihren ehemals bekundeten Gesundheitszustand. Also bei meiner Mutter hätte dies glatt eine Krise ausgelöst.

Aber bitte, wenn du meinst du hast Zeit, gut dann nimm sie dir ruhig und schicke deine Frau in die Reha, mal schauen ob es da dann eine Wunderheilung wie bei den vielen anderen hier auch gibt. Letzten Endes ist es ja euer Geld.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, sauerbier,

ich nehme Deine Einwände sehr ernst und habe hier ein Schreiben, das Du verfasst hast, um einen Satz (in Kursiv) ergänzt, das morgen an die DRV rausgeht, ist diese Ergänzung OK?

"Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Datum vom 25.10.2018 habe ich Ihnen bereits einen formlosen Rententrag zugesandt. Am 20. Dezember 2018 wurde dann in Ihrem Haus in ..... zusammen mit Ihrem Mitarbeiter(in) .... der vollständige Rentenantrag zur Erwerbsminderung R0210 gemeinsam ausgefüllt und zu Ihren Händen übergeben.

Auf Ihr jetziges Schreiben vom ... eingehend, stellt sich für mich doch die ernsthafte Frage, wer hat hier einen neuerlichen Rehabilitations-Antrag bei der DRV gestellt, aus welchem man nunmehr ein Dispositionsrecht für die AfA herzuleiten gedenkt.

Mir liegt ein Schreiben des Kundenreaktionsmanagement der AfA vom 04.12.2018, aus dem hervorgeht, dass seitens der AfA kein Rehabilitations-Antrag bei der DRV gestellt worden ist.

Sollte dies ggf. eine Konsequenz aus meinem formlosen Rentenantrag im Oktober 2018 sein, dann dürfte dies eine Fehleinschätzung Ihrerseits sein, denn der formlose Rentenantrag erfolgte aufgrund Ihrer Bitte nach einem Rentenantrag unter Bezug auf Ihre Schreiben vom XX.XX.XXXX und vom XX.XX.XXXX.

Mit freundlichen Grüßen"
=====
Wir werde sehen wie die DRV reagieren wird (sie nehmen sich viel Zeit und an dem Fall sind zu viele SB beteiligt). Für die Verwirrung sorge nicht nur ich allein. Die Hausärztin ist schon informiert und sieht keine Notwendigkeit einer Reha ein. Meine Frau berichtete mir, dass in der Reha viel Sport und keine einzige Untersuchung (Szintigrafie etc.) gemacht.

Danke vielmals für Deine Hinweise. Ich hoffe, dass das wost case nicht eintritt.

Gruss
Tabu

P.S. @ ABSW
Wir haben schon der DRV im Dez 2018 geschrieben, dass weder meine Frau noch die AfA einen Reha-Antrag gestellt haben.

Kann man die DRV bitten, die Proberechung aufzustellen:
a) ERM-Rente ab dem 08. Mai 2017 (Ende der Reha) vs.
b) Schwerbeh.-Rente ab dem Februar 2019 (63 J.) ?

Wenn man einen Antrag auf die ERM-Rente gestellt hat ist es zulässig, parallel einen Schwerb.-Rentenantrag zu stellen?
 
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saurbier

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Hallo ABSW,

lies einmal bitte das Einladungsschreiben zur Rehamaßnahme vom 8.1.2019

"Eingang Ihres Schreibens"
Und - was soll das nun beweisen.

Das sagt doch lediglich aus, daß dort auf ein Schreiben reagiert wurde, aber nicht einmal auf welches und von wann.

Normaler Weise nimmt man immer Bezug auf Schreiben unter Hinweis auf das Absende-Datum oder eben einem Aktenzeichen mit Absende-Datum, oder einem speziellen Ansprechpartner, aber auf - Eingang Ihres Schreibens - im besonderen wenn ja Tabu schreibt er habe keinen Reha-Antrag gestellt und selbst die AfA streitet dies ab - obwohl man ja expliziet auch noch auf das Dispositionsrecht der AfA hinweist ist mehr als merkwürdig und bedarf sehr wohl einer Klärung.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo Tabu,

und es geht schon wieder los, du kannst es nicht lassen - oder.

Kann man die DRV bitten, die Proberechung aufzustellen:
a) ERM-Rente ab dem 08. Mai 2017 (Ende der Reha) vs.
b) Schwerbeh.-Rente ab dem Februar 2019 (63 J.) ?
Hier läuft aktuell jetzt ein Antragsverfahren auf eine EMR, da kannst du nichts mehr ändern, denn das Dispositionsrecht liegt nun ausschließlich bei der AfA, dein Pech.

Wie es dazu kam, nun da kann man viel spekulieren oder gar vermuten.

All dieses Theater hättest du dir natürlich ersparen können, hättest du damals gleich mal der DRV den auf deren Bitten hin gewünschten EMR-Antrag zugeschickt.

Ich vermute mal, daß du im Oktober einfach einen formlosen Antrag auf eine EMR an die DRV geschickt hast, ohne unsere Ratschläge zur Kenntnis zu nehmen und in dem Antragsschreiben ausdrücklich Bezug auf die bisherigen in der Vergangenheit von der DRV zugeschickten Anfragen bezüglich der Reha-Umwandlung in eine EMR.

Demzufolge hat man bei der DRV daraus ein eigenständiges Verfahren gemacht und beginnt nunmehr mit einem neuen EMR-Verfahren (Prüfung/Entscheidung).

"Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Datum vom 25.10.2018 wurde Ihnen von hier (Absender Frau Tabu) ein formloser Rententrag zugesandt. In folge dessen wurde dann aufgrund der späten Terminvergabe am 20. Dezember 2018 dann in Ihrem Haus in ..... zusammen mit Ihrem Mitarbeiter(in) .... der vollständige Rentenantrag zur Erwerbsminderung R0210 gemeinsam mit Ihrem Rentenberater bzw. SB ausgefüllt und zu Ihren Händen übergeben.

Auf Ihr jetziges Schreiben vom 08.01.2019 eingehend, stellt sich für mich doch die ernsthafte Frage - wer hat hier einen neuerlichen Rehabilitations-Antrag bei der DRV gestellt -, aus welchem man nunmehr ein Dispositionsrecht für die AfA herzuleiten gedenkt, zumal mir seitens der AfA eine Bestätigung vorliegt das diese keinen Rehabilitations-Antrag bei der DRV gestellt hat.

Sollte dies somit eine Konsequenz aus meinem formlosen Rentenantrag vom 25.10.2018 sein, dann dürfte dies eine Fehleinschätzung Ihrerseits sein, denn der formlose Rentenantrag erfolgte letzten Endes ausschließlich aufgrund Ihrer mehrfachen Bitte aus der Vergangenheit nach entsprechendem Renten-Antrag zum Zwecke der Umdeutung der Rehabilitionsmaßnahme vom xx.xx.xxxx in einen Renten-Antrag nach § 116 Abs. 2 Satz 2 SGB VI hier unter Bezug auf Ihre Schreiben vom XX.XX.XXXX und vom XX.XX.XXXX seitens Ihres Mitarbeiters Herrn/Frau XXXXX.

Mit freundlichen Grüßen"
Wenn möglich nutze besser diese Version und denke daran die passenden Bezugsdaten und vor allem Bezugsperson bzw. Personen einzusetzen, denn der Verweis auf die früheren Schreiben ist wichtig.

Die Hausärztin ist schon informiert und sieht keine Notwendigkeit einer Reha ein. Meine Frau berichtete mir, dass in der Reha viel Sport und keine einzige Untersuchung (Szintigrafie etc.) gemacht.
Nun ja, wenn die Hausärztin in der Reha keine Notwendigkeit sieht, dann kann sie doch auch eine derzeitige Rehauntauglichkeit attestieren. Da könnte sie sich doch auf eine aktuelle akute Depression eben wegen aller Umstände berufen. Bei mir z.B. hatte vor vielen Jahren mein Hausarzt sogar telefonisch eine meine Rehabilitation abgesagt, weil ich plötzlich Magenbluten bekam und er dies vor der Reha erst mal die Ursache abklären wollte. Als der DRV-Mann damit kam das man das in der Reha ja behandeln könnte, wurde mein Hausarzt stink sauer und erzählte dem SB am Telefon mal etwas erregt das er mich behandelt und kein Rehaarzt - das mal als Tipp am Rande.

Auf diese Weise würde man ja etwas Zeit für die Sachbearbeitung gewinnen.

Das deine Frau in der Reha keine spezielle Krebsbehandlung erfahren hat, na das dürfte doch jedem klar sein, eine Reha ist kein Krankenhaus. Da soll man lediglich fit für die Arbeit gemacht werden - mehr durch Erholung und psychischer Entspannung.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, saurbier,

herzlichen Dank, so werden wir auch verfahren. Ein exzellentes Schreiben, ein sachlich gehobener Style, einfach Klasse!

Danke für Deine Hinweise. Es liegt einfach daran, dass ich von der Materie nicht viel Ahnung habe. Das ist soweit oder nicht ganz soweit gekommen bin liegt eventuell, dass "Der blödeste Bauer die dicksten Kartoffeln hat". Es fehlt mir einfach das Grundverständnis und das Wissen ist fragmentärer Natur. Ein gefährliches Halbwissen, das schon einigen Usern wie die verehrte Doppeloma aufgefallen ist.

LG
Tabu
 

Kerstin_K

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Saurbier, was hast du immer mit deinen Bezugspersonen? Auc bei der DRV wechseln sie Sachbearbeiter öfter mal.
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

soweit dir ja bekannt, liegt bzw. lag bereits ein Entscheidung vor - da hat nicht ein Sachbearbeiter sondern ein Team aufgrund der sich ergebenden Umstände eine Entscheidung getroffen -, die dann von irgend einem SB schriftlich niedergelegt wurde. Solange man dazu keinen Bezug aufbaut, wird es auch nichts, so sehe ich das aufgrund meiner langjährigen Behördenerfahrungen.

Man kann natürlich auch das Risiko eingehen und eine völlig neue Entscheidung über die nun genemmigte Reha abwarten - nur wer will da garantieren das nochmals eine volle EMR bewillligt wird - ich nicht.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Hallo Kerstin_K,
soweit dir ja bekannt, liegt bzw. lag bereits ein Entscheidung vor - da hat nicht ein Sachbearbeiter sondern ein Team aufgrund der sich ergebenden Umstände eine Entscheidung getroffen -, die dann von irgend einem SB schriftlich niedergelegt wurde. Solange man dazu keinen Bezug aufbaut, wird es auch nichts, so sehe ich das aufgrund meiner langjährigen Behördenerfahrungen.
Dann ist ein Verweis auf Bezugspersonen, also einzelne SBs erst recht sinnfrei.

Nach meiner Erfahrung bekommt jeder Vorgang bei der DRV eine Nummer, die an die Sozialversicherungsnummer angehängt wird. Wenn man diese Nummer im Schriftverkehr immer angibt, ist der Bezug hergestellt.
 
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Dann ist ein Verweis auf Bezugspersonen, also einzelne SBs erst recht sinnfrei.

Nach meiner Erfahrung bekommt jeder Vorgang bei der DRV eine Nummer, die an die Sozialversicherungsnummer angehängt wird. Wenn man diese Nummer im Schriftverkehr immer angibt, ist der Bezug hergestellt.
Es gibt immer eine Bearbeitungskennzeichen hinter der Versicherungsnummer und das Bearbeitungskennzeichen steht für das Team, dass den Vorgang bearbeitet. Man sollte es im Schriftverkehr immer angeben.
 
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