Im Dreieck Krankenkasse, Rentenversicherung und Agentur für Arbeit nach der Aussteuerung

Tabu

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Übrigens, hast du wegen deiner Frau mal inzwschen eine Sachstandsanfrage bei der DRV gestartet, denn da ist ja auch wieder so einige Zeit ins Land gegangen, oder willst du solange warten bis du direkt eine UT Klage machen kannst.
Im März 2019 habe ich alle letzten von der DRV gewünschten Erklärungen abgegeben und ich werde im Oktober mich bei der DRV melden, denn dann bin ich in der passiven Phase der Altersteilzeit und habe etwas mehr Zeit als jetzt. Jetzt kommt sowieso ein Sommerloch bei der DRV.

In Bezug auf Deine Hausärztin: wenn sie eine Allgemeinmedizinerin ist, dann wäre sicher von ihr nicht verkehrt, Dich an einen Orthopäden zu überweisen. Ich glaube nicht, dass sie fachlich in der Lage ist, das Bericht auf dem Niveau eines Facharztes zu erstellen.

Zum Beispiel, meine HA überweist mich zu den Spezialisten, obwohl auch sie ein allgemeines Bericht erstellen konnte, nur der Teufel steckt im Schuh, pardon, im Detail. Meine Augenärztin weiß auch viel, dennoch überweist sie mich zu einem Retinologen, d.h. einem AA und eine Spezialisten für Netzhautkrankheiten. Weil sie weiß wann sie mit ihrem Latein am Ende ist.

Sonst ist kein Ende des Weges für uns in Sicht. Wir werden den Kelch bis zum Ende ausleeren müssen, dennoch sehe ich optimistisch in Deine und unsere Zukunft.

There is no way to happiness, HAPPINESS is the way (Buddha)

LG von Tabu und seiner Frau

P.S. Bitte löscht meinen den vorherigen Beitrag, der Versuch zu zitieren ist in die Hose gegangen. Sorry, manche lernen nie..
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Erledigt


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Wenn du Probleme mit dem zitieren hast kannst du hier Infos dazu finden: Richtiges Zitieren ! LG @HermineL
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

saurbier

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Hallo Tabu,

Im März 2019 habe ich alle letzten von der DRV gewünschten Erklärungen abgegeben und ich werde im Oktober mich bei der DRV melden, denn dann bin ich in der passiven Phase der Altersteilzeit und habe etwas mehr Zeit als jetzt. Jetzt kommt sowieso ein Sommerloch bei der DRV.
Genau, da wird dann noch etwas ruhiger gearbeitet, weil die SB´s ja bei der Arbeit der Kollegen eh nicht durchblicken und dann wohl lieber liegen lassen.

In Bezug auf Deine Hausärztin: wenn sie eine Allgemeinmedizinerin ist, dann wäre sicher von ihr nicht verkehrt, Dich an einen Orthopäden zu überweisen. Ich glaube nicht, dass sie fachlich in der Lage ist, das Bericht auf dem Niveau eines Facharztes zu erstellen.
Wozu bitte eine Überweisung zum Facharzt. Ich hab derzeit keine orthpädischen Probleme dessen Ursache und auch Behandlung nicht bereits seit spätestens 2013 vollkommen abgeklärt sind. Die fachärztlichen Gutachten (ortopädischer Seits) sagen alles aus und wurden sogar von einem Gerichtsgutachter als orthopäde nochmals eindeutig bestätigt. Bezüglich meiner Schulter-/ sowie Hüft-OP liegen die orthopädischen als auch KH-Befunde dem Hausarzt vor, genauso wie dieser weiter zu verfahren hat. Eben das im Falle meiner Hüfte mit einer erneuten Schmerzzunahme im laufe der Zeit durchaus zu rechnen ist, weil die Hüftgelenke halt verschließen sind, nur halt noch nicht so schlimm das ich bereits 2013 zwingend neuer Hüftgelenke bedurfte. Nun ja sind ja auch wieder 7 Jahre vergangen und man wird halt nicht jünger.

Einzig der Schmerztherapeut kann mir mit entsprechenden Medikamenten bzw. mal wieder einer 10 tägigen Stationären Behandlung mittels Schmerzpumpe eine entsprechende zeitliche Linderung verschaffen und bei dem hab ich ja auch im November einen Termin bekommen, daß aber weiß meine Hausärztin bereits.

Ja ja, die Speziallisten. HIer mal eine Story der gestrigen DRV Speziallisten.

Ich hatte ja den Termin bei der DRV zur ärztlichen Untersuchung.

Also Termin um 10:00 Uhr, ich war auf die Minute prünktlich mit meinem Beistand eingetroffen (Freund aus der ersten gemeinsamen Reha). Also hab ich mich mit Auweis und Brief gemeldet und durfte dann warten - warten - warten. Um 10:40 Uhr kam dann endlich der liebe Gutachter und meinte es wäre doch besser wenn ich alleine zu ihm rein käme. Nein ich bestand auf meinem Beistand, man mag es kaum glauben er ließ ihn mitkommen, bat allerdings eine SB ebenfalls als Zeugin anwesend zu sein. Dann fing er an mich nach all meinen Krankheiten / Unfällen und OP´s abzufragen und als ich dann erwähnte das ich eine Lebensmittelallergie hätte, wurde es echt lustig, er bohrte und bohrte und wollte jedes Lebensmittel wissen auf das ich Allergisch regiere - hallo weswegen bin ich eigentlich da -. Dann fragte es welche Medikamente ich bekommen und als ich ihm die dann nannte konnte er nicht viel mit den Namen anfangen und wollte immer die Inhaltsstoffe wissen. Nach ca. 20 min. meinte er dann ich möge mich doch entkleiden und fing mit der körperlichen Untersuchung an, na wie schon vermutet (nicht anders als beim MdK oder äD-Gutachter) die obligatorische Verschrenkung der Arme im nacken bzw. Rücken, wie hoch man die Arme strecken kann und wie weit man sie abwinkeln kann, dann tastete er die Schulter von vorne und hinten ab wobei er Druckpunkte fand die mir klar schmerzen verursachten, aber das interessierte ihn mal nicht großartig. Es folgte das abtasten der Wirbelsegmente von HWS über BWS bis LWS sowie das selbige durch abklopfen. Als ich ihm dann sagte er solle im Bereich der LWS damit aufhören, kam seinerseit erbost zurück wieso. Meine Antwort darauf - weil das Schmerzen verursacht - hat er wohl überhört. Dann bitte einmal nach vorne vorbeugen und versuchen die Zehenspitzen zu erreichen, aber hallo bei den Kniegelenken war Schluss, sein Aussage darauf - wie weiter geht es nicht - hörte sich so an als würde er gerne nachhelfen wollen. Als nächstes durfte ich mich auf die Patientenliege legen, na was kommt kennen wohl alle. Genau, einmal li. Bein anheben, ach das reicht nicht dann heb ich es einfach höher, auf mein das reicht ich hab Schmerzen kam die intelligente Frage ja wo - na in der LWS. Dann mal das Bein anwinkel und Richtung Bauchnabel drücken (was die LWS-Bänder über den Ischias-Nerv extrem dehnt und damit zusätzliche Schmerzen verursacht), auch da machte er trotz - das reicht fleizig weiter. Dann noch der obligatorische Hüfttest mittels verdrehen des Beines. Nur wie man sowas richtig macht, das hat er eben nicht drauf (An- /Abwinkeln sowie im angewinkelten "90°" Zustand leicht drehen). Das selbe Spiel dann nochmals mit dem anderen Bein - man hat ja zwei davon.

Nach knapp 30 min. war die Begutachtung dann beendet und er sagte das ich in 4 bis 6 Wochen Bescheid bekäme.

Mit solch einer witzigen Untersuchung will also die DRV meine angeblich nicht ausreichenden medizinischen Befunde dergestalt bestätigt wissen, das eine Rente nicht mehr erforderlich ist - wie bitte. Wo bitte sind denn die MRT bzw. C´t Befunde auf welche man eine orthopädische Gegebenheit wenn überhaupt stützen kann.

Das ganze ist eine einzige Farce.

Der MdK-Gutachter sah für mich in 2007 nach solch einer Untersuchung dringend eine Reha als erforderlich an, weil meine Erwerbsfähigkeit gefährdet ist und selbst der äD-Gutachter in 2012 sah nach seiner ähnlichen Untersuchung eine Vermittlung nur noch zwischen 3-6 Std./tägl. als möglich an. Keiner der beiden kam auf die Idee zu sagen ich sein wieder Gesund.

Nun ja, warten wir die 4-6 Wochen ab und schauen was der ärztliche Gutachter jetzt so alles heraus gefunden hat/haben will und wie seine Entscheidung ausfällt.

So wie mir die SchwerB-SB der AfA heute mitgeteilt hat, wird sich die AfA zumindest mögliche Erstattungsansprüche gegenüber der DRV sichern.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, saurbier,

die dümmsten unter den Ärzten erkannt man an ihrem Auftreten und ihrer Arroganz, mit der sich ihre Inkompetenz kaschieren wollen. Die Fachleute sind da bescheidener, weil sie wissen, wie komplex eine Krankheit ist.

Nun hoffe ich, dass das Gutachten anders wird als dieses dubiöses Verhalten. Mein Gott, hoffentlich erwischt man später nicht noch so einen Gutachter beim SG, das wäre aber ein Hammer, denn LSG wird das Gutachten fachlich nicht mehr aufheben, sondern nur auf die Verfahrensfehler eingehen.

Du kannst schon mit der Hilfe Deines Beistandes die ganze Untersuchung protokollieren. Darf man überhaupt ein Video dabei drehen, natürlich mit dem Erlaubnis aller Seiten oder ist sowas nicht zugelassen?

Was für eine Undankbarkeit gegenüber dem kranken Versicherungsnehmer und Einzahler, der krank geworden ist?
Man ist schon so vom Schicksal nicht verschont geblieben, nein, da wird noch drauf gehauen von humanen Ärzten..

Die Gesellschaftsmoral ist am @rsch und die Schließmuskel dieser Gesellschaft versagen total .. und wir dürfen es ausbaden.

Gruss
tabu
 

saurbier

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Hallo Tabu,

nun ja, ich hab natürlich ein Protokoll angefertigt, logisch.

Mein Beistand glaubt kaum das bei der Begutachtung etwas positives raus kommt, halt auch aus seiner eigenen Erfahrung mit den DRV Begutachtungen.

Der Witz an der Sache ist doch, daß dieser Gutachter sein Gutachten alleine auf eine 15 min. körperliche Untersuchung stützt ohne dazu auf eine einzige Röntgenaufnahme oder gar ein C´t zurück zu greifen. Wie will der also feststellen wie es aktuell um meine Wirbelsäule, Schulter oder gar Hüfte bestellt ist, immerhin hat der damalige Gerichtsgutachter sein Gutachten ja auf all das Bildmaterial aus der Uni-Klinik und vom Orthopäden sowie noch einige selbst erstellte Röntgenaufnahmen aufgebaut.

Aufgefallen ist ihm aber und das war ihm dann sogar eine Frage wert, seit wann sich meine Schienbeinknochen-Ansätze unterhalb der Kniescheibe so stark deformieren. Ich sagte ihm darauf lediglich das dies seit Jahren immer mehr wird.

Das er sich jetzt für sein "Gutachten" glatt 4-6 Wochen Zeit lassen will dürfte wohl alles sagen, oder.

Irgendwie erinnert mich dieses Untersuchungsprozedere an die äD-Untersuchung in 2012, die lief genauso ab. Damals allerdings kam der äD-Gutachter zu dem selben Ergebnis wie die Reha-Klinik, also das ich Teil-EMR bin.

Nun hoffe ich, dass das Gutachten anders wird als dieses dubiöses Verhalten.
Nun ja unter uns gesagt, hoffen kann man viel, nur wirklich daran glauben tue weder ich noch mein Beistand.

Mein Gott, hoffentlich erwischt man später nicht noch so einen Gutachter beim SG, das wäre aber ein Hammer, denn LSG wird das Gutachten fachlich nicht mehr aufheben, sondern nur auf die Verfahrensfehler eingehen.
Nein das wird eher nicht passieren, denn das Gericht hat ja eigene Gutachter im Portfolio mit denen die seit Jahren zusammen arbeiten und der hier war ja einer von der ärztlichen Untersuchungsstelle der DRV, arbeitet also in deren Auftrag. Im Prinzip doch nichts anderes wie der äD-Gutachter der AfA.

Schenke ich jetzt der Feststellung von ABSW glauben, dann geht es jetzt darum ob man mir die Arbeitsmarktrente nach § 302b SGB VI unbefristet geben muß, eben weil ich bereits ü60 bin.

Was für eine Undankbarkeit gegenüber dem kranken Versicherungsnehmer und Einzahler, der krank geworden ist?
Man ist schon so vom Schicksal nicht verschont geblieben, nein, da wird noch drauf gehauen von humanen Ärzten..

Die Gesellschaftsmoral ist am @rsch und die Schließmuskel dieser Gesellschaft versagen total .. und wir dürfen es ausbaden.
Nicht schlecht erkannt. Tja es dreht sich heute eben alles nur noch ums liebe Geld und wie lassen sich bei den Sozialkassen am besten Gelder einsparen - klar in dem man die Anträge ablehnt.


Grüße saurbier
 

ABSW

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Hallo saurbier,

das ganze Procedere hättest du dir ersparen können.
Für die Verlängerung der EM-Rente benötigt die RV Fakten
zu deinem derzeitigen Gesundheitszustand.
Die hast du nicht vorgelegt.

Man kann es sich auch selbst schwer machen.

Du gibst hier vielen Usern wertvolle Tipps und deine
eigene Angelegenheit ist mit Fehlern behaftet?

Es ist dringend anzuraten, dass bei Bezug der EM-Rente
immer in ärztlichen Behandlung zu bleiben, damit die
Einschränkungen jederzeit dokumentiert werden können.

Seit 1 Jahr hast du eine neue Hausärztin und verschreibt dir noch
hochdosierte Schmerzmittel.

Das erstellte Gutachten wird überwiegend unmittelbar mit dem SB
besprochen.

Ich denke schon, dass du zu der genannten Regelung zählst.

Gruß
 

saurbier

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Hallo ABSW,

das ganze Procedere hättest du dir ersparen können.
Für die Verlängerung der EM-Rente benötigt die RV Fakten zu deinem derzeitigen Gesundheitszustand.
Die hast du nicht vorgelegt.
sorry, aber hier sind wir wohl unterschiedlicher Auffassung.

Zum ersten, ich war und bin in dauerhafter ärztlicher Behandlung - sofern man das so überhaupt nennen mag - denn der Begriff Behandlung suggeriert ja das der Arzt eine Erkrankung behandelt. Ich bin jeden Monat bei meinem Hausarzt und auch ständig zu den jährlichen Laboruntersuchungen. (Ähm, die zahlt die Kasse ja inzwischen nur noch wenn man am Hausarztmodell teil nimmt und da entscheidet ausschließlich der Hausarzt ob er eine fachärztliche Begutachtung benötigt)

In meinem Fall ist es eben der inzwischen chronifizierte Schmerz, hervorgerufen durch die degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule.

Es ist dringend anzuraten, dass bei Bezug der EM-Rente immer in ärztlichen Behandlung zu bleiben, damit die
Einschränkungen jederzeit dokumentiert werden können.
Ja was bitte hat denn mein Hausarzt bisher wohl gemacht?

Ich bin seit 1998 in ständiger ärztlicher Behandlung, alleine der Medikamente wegen. Sobald ernsthafte Beschwerden hinzu getreten sind, erfolgte auch immer eine fachärztliche Abklärung. Genau das rate ich auch anderen, nicht mehr und nicht weniger.

An meinem Krankheitsbild selber kann man bisher noch nichts machen (kannst ja mal HermineL dazu befragen, oder Wikipedia), außer etwas gegen die Schmerzzustände zu unternehmen bzw. bei extremen Schmerzen zu Linderung eben eine OP in Erwägung zu ziehen um z.B. eine Versteifung der Wirbelsäule vorzunehmen bzw. künstliche Bandscheiben einzusetzen (immer in Abhängigkeit der Ursächlichkeit). Dies aber immer mit den bekannten OP-Risiken. Ob durch eine Versteifung der Wirbelsäule überhaupt wieder eine Erwerbsfähigkeit erziehlt werden kann/könnte wäre eh fraglich. Z.B. hat man dies bei einem Bekannten von mir im Alter von 50 Jahren vorgenommen und er blieb danach auch weiterhin in der vollen EMR und gebracht hat es auf Dauer auch nichts, denn wenige Jahre später kamen die unerträglichen Schmerzen wieder.

Seitens meines damaligen Orthopäden (Sportmedizinier) bin ich bezüglich der degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule austherapiert, denn die Diagnose steht, weshalb er 2007 ja auch die Behandlung durch den Schmerztherapeuten begrüßte.

Seit 1 Jahr hast du eine neue Hausärztin und verschreibt dir noch hochdosierte Schmerzmittel.
Das mir meine jetzige Hausärztin weiterhin BTM verschreibt, dürfte wohl nichts ungewöhnliches sein, denn ich war diesbezüglich ja immerhin bereits 2007 in stationärer Facharztbehandlung (Chefsarzt der Schmerztherapie im KH). Von dort hat mein Hausarzt entsprechende Befundberichte mit welchem die Notwendigkeit der Behandlung mittels BTM erforderlich ist. Ja, im November hab ich dort einen neuen Termin, weil meine jetzige Hausärztin gerne einen neuerlichen Befundbericht möchte. Das bedeutet jedoch keineswegs, daß sie mir kein BTM mehr verschreiben dürfte, denn der Befund als Schmerzpatient mit Chronifizierungsstadium III nach Gerbershagen liegt ihr ja vor.

Ja die DRV hat viele Wünsche, logisch will man ja Leistungsansprüche minimieren, denn die Kosten der DRV ja auf die Dauer gesehen viel Geld.

Hier kann man aber dennoch die Frage stellen, warum die DRV sich nicht an die im Rentenantrag aufgeführten Ärzte bzw. KH persönlich wendet, sondern nur den Hausarzt zwecks Befundbericht anschreibt. Ich persönlich behaupte mal aus dem jetzigen Vorgang heraus, weil man dort nicht bereit ist viel Geld zu zahlen, denn der Hausarzt erhält lediglich 28,44 € für seine Arbeit. Ein KH bzw. Facharzt würde dafür mit Sicherheit keinen Finger rühren.

Genauso darfst du dir doch auch mal die Frage stellen, warum die DRV SB meiner Hausärztin nicht die Zeit einzuräumen bereit war sich in meine Patientenakte (alte Papierakte) einzulesen und stattdessen lieber den eigenen ärztlichen Dienst einschaltete.

Ich hab hier die bisherigen ärztlichen Begutachtungen des Hausarztes für die DRV (2014/2017) als Kopie vorliegen und da steht nichts anderes drin, als was der DRV durch die Rehas ab 1998 bis zur letzten Reha in 2012 bereits bekannt ist. Ganz im Gegenteil die jetzt im Rahmen der DRV ärztlichen Untersuchung beigefügte Liste meiner medizinischen Behandlungen führt erstmals für die DRV alle in meinem Leben stattgefunden Krankheiten/Behandlungen/Unfälle chonologisch auf, wie eben Hörstürze, Sehverlust diverse Unfälle etc..

Das erstellte Gutachten wird überwiegend unmittelbar mit dem SB besprochen.
Nun ja, deine Worte in Gottes Ohr. Ich glaube dennoch nicht wirklich das die SB noch vor Vorlage des Gutachtens auf den Antrag entscheiden wird, denn sie benötigt ja genau dieses Gutachten für ihre entgültige Entscheidung.

Für die SchwerB SB der AfA ist dieser Vorgang mehr als absurd, auch weil man auf meinen Antrag von mitte Februar sich bis mitte April Zeit lies um beim Hausarzt den Befundbericht anzufordern. Die AfA SB sieht für mich zumindest keine Vermittlungsmöglichkeit in eine Sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle, meinte sogar das der Äd-Gutachter - der automatisch ja eingeschaltet werden - mich aufgrund des alten Gutachtens aus 2012 sicherlich nicht zu einer erneuten persönlichen Begutachtung einlädt.

Ich denke schon, dass du zu der genannten Regelung zählst.
Mir ist jetzt nicht ganz klar, was du damit meinst.

Meinst du damit vielleicht das man mir jetzt im Rahmen von deinem Hinweis auf § 302b SGB VI meine Rente unbefristet bewilligt, ups das wäre schön.

Nun ich hab da wie gesagt nach dem auftreten des ärztlichen Gutachters so meine Zweifel. Also warten wir ab.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, saurbier,

wenn Du keine Beschwerden hast must Du nicht zur Kontrolluntersuchungen, allein weil man kann nicht auf Dauer die Medikamente verschreiben, ohne einen Zwischenuntersuchung.

Im Straus von meiner Augenkrankheiten ist eine PEX-Glaukom dabei, allein wegen dieser muss ich jede 3 Monate den Augeninnendruck Untersuchung, auch wenn ich sonst keine Beschwerden habe. Na klar , sehe ich nicht gut, aber mit der Vergrößerungssoftware, sehbehindertengerechten Ausstattung und -zig Brillen geht einigermaßen.

Ist Dein Schmeztherapeut ein Arzt?

LG von Tabu
 

saurbier

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Hallo Tabu,

mein Schmerztherapeut ist Chefarzt in einem Krankhaus, der sich eine eigene Schmerzambulanz incl. Stationsbetten in den letzten Jahren aufgebaut hat. Bei ihm arbeiten inzwischen mehrere Ärzte.

Und wie gesagt ich bin dort im November zur neuerlichen Kontrolle.

Aufgrund des damailgen Zustandes sind wir so verbleiben, daß wir alles telefonisch klären, solange keine akuten neuen Probleme auftauchen und das war eben bis heute nicht der Fall, zum Glück.


Grüße saurbier


-----


@Beasterhasi

ja ja Amtsermittlungsverfahren. Das ist doch alles nichts neues.

Übrigens dein Verlinkter bericht basiert auf ein SG-Urteil und ist damit nicht mal bindend für die DRV. Aber es gibt dazu bereits BSG-Urteile aus der Vergangenheit. Nur der Witz ist ja, daß die DRV selbst solche Urteile nicht anerkennt, wenn sie ihr nicht in den Kram passen.

Die DRV kennt meine Geschichte und hat immer alle Ärzte und KH´s in den Anträgen aufgeführt bekommen.

Als ich am Montag beim ärztlichen Untersuchungstermin dort war, lag dem Arzt nichts vor. Wie gesagt er stützt sein Gutachten jetzt auf die 30 min. Standartuntersuchungsmethode wie sie auch der MdK bzw. AfA äD-Gutachter durchführt. Da beschränkt sich dann die körperliche Untersuchung auf ein paar Bewegungen, dem auf Zehenspitzen stehen oder Hackenstand, arme in die Luft heben und so. weiter. Nur das wichtigste bei orthopädischen Krankheitsverläufen - dem Röntgenbild oder C´t / MRT wird natürlich aus Kostengründen nicht zurück gegriffen.

Wie sagte mein Beistand - wie will der Arzt überhaupt wissen was sich an deiner Wirbelsäule in den letzten 20 Jahren verändert hat, seit den damaligen Befunden die ja alle aufs Bildgebende Verfahren beruhen.


Grüße saurbier
 

Tabu

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Hallo, saurbier,

es freut mich sehr, dass Du alles im Blick hast und Dich auf die Schlammschlacht mit der DRV vorbereitet hast. Du hast alle meine Bedenken zerstreut und das ist sehr gut, denn ich wünsche Dir viel Erfolg und nicht nur aus Dankbarkeit für Deine Hilfe.

LG
Tabu
 

Tabu

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Hallo zusammen,

mit dem Rentenbescheid vom 01. Juli 2019 teilte die Deutschen Rentenversicherung meiner Frau mit, dass ihr die Rente wegen voller Erwerbsminderung ab dem 01.09.2018 bewilligt worden ist. Der Anspruch besteht längstens bis zum 31.12.2021. Das ist das Endes des Monats, in dem ich die Regelaltersgrenze erreichen werde.

Ich bin sehr zufrieden, die ERM-Rente wurde praktisch mit dem Monat der Aussteuerung begonnen und nicht mit dem Tag der Diagnose bzw. Tag der Ende der Reha.

Für die Zeit vom 1.09.2018 bis zum 31.07.2019 ist die Nachzahlung fällig, weil die ERM-Rente höher als das ALG. Die Nachzahlung wird aber vorläufig nicht ausgezahlt.

So auf Kurze.

LG von Frau von Tabu und von Tabu
 

Tabu

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Guten Morgen,

gestern kam ein Schreiben der AfA über den Erstattungsanspruch de AfA gegenüber der DRV und meiner Frau.

In der Anlage das Schreiben.

Die AfA zahlt das ALG1 bis zum 4. Juli 2019, da sie zu diesem Termin über die Bewilligung der ERM-Rente erfahren hat. Die DRV zahlt die ERM-Rente aber erst ab dem 1. September 2019.
Und sie wird die Rente für September erst am Ende des Monats zahlen.

Wie soll meine Frau die Zeit vom 4. Juli bis zum 30. September 2019 überbrücken, ohne Zahlungen von der AfA oder DRV zu bekommen? Das sind ja fast 3 Monate ohne Kohle, Kies, Moneten...

Wann wird die DRV mit der AfA die Frage des Erstattungsanspruchs klären? Es werden sicher Monate vergehen, wenn man die Arbeitsweise der DRV und AfA kennt?

Gruss
Tabu

P.S. Interessant ist, dass de Antrag vom 12.09.2018 auf das ALG1 als Rentenantrag gewertet und die Rente ab dem 1.09.2018 bewilligt wurde, allerdings besteht der Anspruch auf die volle ERM-Rente ab dem 12.12.2016, d.h. ab dem Tag der Diagnose und der Krankschreibung.

Alles ist so kompliziert, dauert viel zu lange und kein Schwein wie ich blickt durch. Was, was
würde ich ohne Euch machen? Die Beispiele dafür sah ich genug: die Antragsstellung sofort auf die mündliche Aufforderung der KK usw.
 

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saurbier

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Hallo Tabu,

tja jetzt hast du ja entlich die volle EMR für deine Frau durch - herzlichen Glückwunsch.

Das mit der Abrechnung und Rückforderung des ALG-I haben wir ja bereits alles zuvor ausgiebig erläutert. Das geht im Regelfall sehr zügig über die Bühne.

Die AfA zahlt das ALG1 bis zum 4. Juli 2019, da sie zu diesem Termin über die Bewilligung der ERM-Rente erfahren hat. Die DRV zahlt die ERM-Rente aber erst ab dem 1. September 2019.
Und sie wird die Rente für September erst am Ende des Monats zahlen.
Sorry aber da paßt was nicht zusammen.

Wenn deine Frau ihre Rente ab dem 01.09.2018 bewilligt bekommen hat, dann ist hier nicht verständlich weshalb die DRV jetzt erst ab dem 01.09.2019 erstmals die Rente an deine Frau auszahlen will. Da ist eindeutig Klärungsbedarf.

Schau hierzu mal § 101 Abs. 1a Satz 1a SGB VI, denn demnach müßte deine Frau unmittelbar ihre Rente ausgezahlt bekommen, denn sie hat ja ALG-I erhalten.


Und sie wird die Rente für September erst am Ende des Monats zahlen.
Nun ja, daß ist aber nichts neues. Die AfA zahlt ja auch immer erst am Ende des Monats für den abgelaufenen Monat.

So ist das bei der DRV inzwischen auch, die zahlen erst am Monatsletzten für den bbgelaufenen Monat, nennt sich nachschüssige Leistung.

Da darf es also auch keine Zahlungslücke geben, es sein denn hier ist etwas verkehrt gelaufen und das solltest du dann mal ganz schnell mit der AfA aber auch DRV Bund abklären. Für eine volle EMR gibt es nach o.g. § 101 SGB VI keinen rechtlichen Grund die Rentenzahlung nicht sofort aufzunehmen, denn damit entfällt ja das ALG-I.

P.S. Interessant ist, dass de Antrag vom 12.09.2018 auf das ALG1 als Rentenantrag gewertet und die Rente ab dem 1.09.2018 bewilligt wurde, allerdings besteht der Anspruch auf die volle ERM-Rente ab dem 12.12.2016, d.h. ab dem Tag der Diagnose und der Krankschreibung.
Tja, da haben wir das worauf dich Doppeloma und ich ja bereits immer wieder in der vergangenheit hingewiesen haben.

Deine Frau bekommt rückwirkend demzufolge ab dem 12.12.2016 (Tag der Diagnose und der Krankschreibung) ihre volle EMR. Das bedeutet das die KK sofern sie ihre Ansprüche angemeldet hat (Dispositionsrecht) ihr vorschüssiges KG von der DRV Bund erstattet verlangen darf.

Das ist aber nicht mehr dein Problem, darum muß sich die DRV Bund kümmern, das ist in den §§ 102-107 SGB X so geregelt.

Für dich ist jetzt wichtig, zu klären warum die DRV nicht ab 04.07.2019 die Rentenzahlung aufnimmt, denn die AfA dürfte die Zahlung ihres ALG-I nunmehr unverzüglich einstellen.


Grüße saurbier

P.S. Ja warum soll es dir anders ergehen als mir. Die DRV macht halt was sie will, solange wir nicht auf unser Recht bestehen und zur Not darum kämpfen. Schau nur mal wie lange man dich jetzt mit der Entscheidung hat im unklaren lassen.

Bei mir sieht es ja nicht viel anders aus, denn bis heute hat man auf meinen Weiterbewilligungsantrag auch noch keine Abschließende Entscheidung getroffen. Ganz im Gegenteil mich hat gestern erst eine Arzthelferin meines Schmerztherapeuten angerufen und erzählt das die DRV von diesem aktuelle Befundbericht haben möchte, aber das nicht ginge weil ich ja zum letzten Mal im Juni 2010 da gewesen wäre und das nur, weil ich angeblich angegeben haben soll das ich mich derzeit dort in Behandlung befinde. Da hab ich der Damen erst einmal lange erklären müssen was Sache ist und das ich der DRV lediglich im Schreiben vom 20.05. mitgeteilt hatte, daß ich mich dort seit 2006 in Behandlung befände und vor einer neuerlichen Hüft-OP zuerst mit ihm beraten würde. Da staut man sicherlich nicht schlecht wie verlogen die DRV agiert, vor allem aber das die sich offenbar bis heute nie entsprechende Befunde eingeholt hat. Die Arzthelferin sagte mir dann das sie der DRV nun mitteilt das ich letztmalig dort in 06.2010 behandelt wurde und der nächste Termin im Nobember 2019 ansteht.

Wen wundert es da noch, wenn die jetzt behaupten das die medizinischen Befundakten keine Weiterbewilligung hergeben, wenn die sich keine Befunde aus der Vergangenheit aus Faulheit besorgt haben.

Ich habe inzwischen den Eindruck das dort nur noch Leute sitzen, die keine Lust mehr zum arbeiten haben, vor allem wenn es ums Aktenstudium geht.

Ich habe inzwischen meine Klage auf einstweilige Anordnung bei Sozialgericht bezüglich meiner per Gerichtsbeschluss zugesprochenen BU-Rente eingereicht, mal schauen wie die DRV da jetzt verfährt, das Schreiben bezüglich dem Aktenzeichen hab ich gestern (nach 3 Tagen) schon mal erhalten.



Grüße saurbier
 

Tabu

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hallo saurbier,

anbei der Rentenbescheid. Schau mal ihn an, damit Du ein vollständiges Bild hast und ich keine Fehler mache (denn ich habe nur ein fuktionierendes Auge).


LG
Tabu
 

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Katzenstube

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Hallo Ihr,
Mein Rentenbescheid hat selbige Inhalte. Liegt das nicht daran, dass die EMR unbefristet ist und mit AFA, Jc oder Krankenkasse die Ansprüche abgerechnet werden.
Bei mir kam letztes Krankengeld Anfcng Mai, erste Rentenzahling August 19. Im Juli hat man sich ausgeklinkt als Kk weil Rente bewilligt und die Krankengeldzahlung der letzten vier Wochen (Mai Juni 19) wäre genau fällig gewesen mit Erhalt des Rentenbescheides, Ende Juni 19.

Ich war der Meinung, dass dieses so üblich ist ..... wenn auch ein Hammer. MEINE Krankenkasse fand noch nicht mal den Hinweis auf Leistungseinstellung von Nöten.

Ja Tabu, da müssten,,, und müssen wir noch eine Weile Nerven lassen.

Gruss von Katzenstube
 
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ABSW

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Hallo Tabu,

es freut mich sehr, dass deiner Frau die EM-Rente bewilligt worden ist.
Und man nicht mit dem Leistungsfall in 2016 zurückgeht.

Ab 01.08.2019 laufende Zahlung.
Nachzahlung wird vorerst einbehalten.

Die Rente beginnt am 01.09.2018 - als Rentenantrag gilt der am 12.09.2018
gestellte Antrag auf Arbeitslosengeld.


D.h. die Krankenkasse hat keine Erstattungsansprüche.

Überwiegend ist die RV Bund sehr schnell mit der Abrechnung.

Alles Gute für deine Frau.
Eine schöne lange Rentenzeit.

Gruß
 

Tabu

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Hallo, ABSW, saurbier und Katzenstube,

es steht geschrieben im Rentenbescheid "Die Anspruchsvoraussetzungen (für EM-Rente) sind ab dem 12.12.2ß16 erfüllt. Die Zahlung und die EM-Rente beginnt aber am dem 1.08.2018.

Das kann sein, dass die DRV und KK sich irgendwie einigen müssen, aber ich muss keine Rückzahlungen an die KK leisten, das ist gut so.

Die AfA hat die letzte Zahlung am 4. Juli 2019 für die ersten 4 Juli-Tage geleistet und für sie ist damit der ALG-1-Anspruch nicht vorhanden. Allerdings bekommt meine Frau ihre erste Rentenzahlung für August 2019 am Ende des Monats. Die Versorgungslücke ist fast 2 Monate.

Du meinst, dass die DRV schnell in der Abrechnung ist? Wenn aber die DRV nicht schafft, was machen wir? Die Hunde und Katzen brauchen ihr Futter, die Bank kann das Haus versteigern lassen, wenn wir in Verzug geraten.

Mit den §§ von saurbier habe ich mich noch nicht befasst, dazu hatte ich noch keine Zeit.
Das werde ich noch tun und ich freue mich, dass Du, saurbier, proaktiv ist und Deine abwartende Haltung abgelegt hast (Der Angriff ist die beste Verteidigung, manchmal:).
Viel Erfolg!

Und vielen Dank für die Hilfe. Wenn alles abgeschlossen wird werden ich für den Forum wieder spenden. Leider bin ich nicht so aktiv in Forum, meine Sehbehinderung ist schon ein Hindernis geworden und meine Frau braucht meine Zeit. Ich muss gestehen, dass ich früher meine Zeit, Gesundheit und Kraft nicht hoch genug geschätzt habe. Erst jetzt lerne ich den wahren Wert schätzen.

Liebe Grüße
Tabu
 

Katzenstube

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Hallo Tabu,

ich habe es so verstanden:

"Die Anspruchsvoraussetzungen (für EM-Rente) sind ab dem 12.12.2016 erfüllt...….
Das ergibt eine Nachberechnung ab 1.9.2018, die verrechnet werden kann mit Leistungen Krankenkasse, Afa, JC ect. bis 4. Juli 2019.


Dieses alles muss verrechnet sein bevor
Die Zahlung der EM-Rente beginnt, die dann ab dem 1.08.2019 (Somit Ende des Monats) nunmehr regelmässig monatlich an Deine Frau ausbezahlt wird.

Gruß von Katzenstube
 

Tabu

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Hallo, Katzenstube,

Meine Frau wurde am 11. September 2018 ausgesteuert. Die EM-Rente begann am 1. September 2018. Inzwischen hat die KK meiner Frau 28 Euro zurückerstattet, das ist die Differenz zwischen dem Beitrag der KK in die Rentenkasse und dem tatsächlichen Betrag der KK wegen der ER-Rente.

Die KK wird von der DRV nur für 11. Tage was erstattet bekommen.
Die AfA bekommt natürlich mehr, d.h. das ALG1 zurück, die Beiträge der AfA an die DRV bleiben bei der DRV, so denke ich:).

Die Versorgungslücke ab dem 4. Juli bis zum Ende August bleibt trotzdem, so was darf nicht entstehen, denn es gibt Leute, die sehr wenig haben. Da denke ich an eine alleinstehnde Mutter mit 4 Kindern.

LG
Tabu
 
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ABSW

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Hallo Tabu,

Das Arbeitslosengeld wird zum Monatsende für den abgelaufenen Monat gezahlt.

Die Rente wird in der Regel am letzten Bankarbeitstag des Monats, rückwirkend für diesen Monat, überwiesen.

Das mit deiner Versorgungslücke ist doch sehr fragwürdig.

Bis Ende Juli ist die Abrechnung abgeschlossen. Somit entsteht keine Versorgungslücke.

Man kann auch alles übertreiben.

Anscheinend versuchst Du weiter etwas zu finden.

Gruß
 
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