IGMetall greift in den Wahlkampf ein – mit einem Lob für die Agenda 2010

wolliohne

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IGMetall greift in den Wahlkampf ein – mit einem Lob für die Agenda 2010 und „die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes“

Ein Leser der NachDenkSeiten machte uns auf die Augustausgabe der zentralen Publikation der IG-Metall aufmerksam. „Ein sensationeller Gastkommentar von Herrn Alfons Frese befindet sich in der aktuellen ‚metallzeitung’ auf den Seiten 14 und 15 [PDF - 5 MB].“ Sensationell ist in der Tat einiges an diesem Text des stellvertretenden Ressortleiters Wirtschaft beim Berliner Tagesspiegel. Von Albrecht Müller
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Steamhammer

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Dass die deutschen Gewerkschaften der stinkende Arrsch der deutschen Wirtschaft sind, wiess man schon lange. Schande über sie.
 

jockel

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IGMetall greift in den Wahlkampf ein – mit einem Lob für die Agenda 2010 und „die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes“

Ein Leser der NachDenkSeiten machte uns auf die Augustausgabe der zentralen Publikation der IG-Metall aufmerksam. „Ein sensationeller Gastkommentar von Herrn Alfons Frese befindet sich in der aktuellen ‚metallzeitung’ auf den Seiten 14 und 15 [PDF - 5 MB].“ Sensationell ist in der Tat einiges an diesem Text des stellvertretenden Ressortleiters Wirtschaft beim Berliner Tagesspiegel. Von Albrecht Müller
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Der Berthold Huber ist so eine neolineral v e r s c h i s s e n e Gewerkschafts-Pappnase wie sein Vorgänger Riester. Wenn der die Agenda 2010 lobt und der INSM und ihrem Vorsitzenden Clement nahesteht, dann sollten alle Alarmglocken bimmeln.

Huber solte sofort die Seiten zur christlichen Parteigewerkschaft wechseln. Dort gehört der Wendehals hin.

Eine ähnliche hinterkriechende Gewerkschaftsfreundlichkeit zum Kapital gibt es seit langen in der DGB-Gewerkschaft IG BCE.

Da kommen bei mir alle Mahlzeiten der letzten Wochen gleichzeitig hoch und ich denke an Georg Schramm zum Thema Volksverblödung und Verlogenheit von SPD und Teilen der DGB-Gewerkschaften.

Georg Schramm und Urban Priol über den Niedergang der SPD

Georg Schramm als August über die SPD und die Linke
 

flandry

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Da die Gewerkschaften ja soooo gut sind frage ich mich, weshalb die seit Jahren laufend Mitglieder verlieren.
 

ladydi12

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Hallo in die Runde,

na das ist doch wohl klar warum,

Da die Gewerkschaften ja soooo gut sind frage ich mich, weshalb die seit Jahren laufend Mitglieder verlieren.
nämlich weil die die Mitglieder untereinander ausspielen.:cool:

meint ladydi12
 

arbeitslos in holland

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Da die Gewerkschaften ja soooo gut sind frage ich mich, weshalb die seit Jahren laufend Mitglieder verlieren.
interessiert doch bei den wahlen für diese korrupten säcke nicht die bohne. und zahlen tun die gewerkschaftsmitglieder nur aus gewohnheit oder weil man zu faul ist, dort auszusteigen.

ergebniss sind dann solche typen, wie der handaufhalter und warmluft-produzent sommer. :icon_neutral:

und die de**en von der ig-metall tun nix gegen leiharbeit und werkverträge zb bei daimler.
 

hartaber4

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Ich finde die Gewerkschaften spiegeln nur/auch die gesellschaftliche Situation treffend wieder (in Deutschland)....
 

XxMikexX

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Die Gewerkschaften sind unglaublich wichtig, aber sie wurden neutralisiert.

Nur so kann man ein Projekt wie die Agenda2010 in kürzester Zeit durchziehen!

Die Judikative ist natürlich auch im Boot.

Für mich ganz klar ein Staatsstreich von oben.


Aber es geht noch weiter!
 

hartaber4

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Die deutschen Gewerkschaften haben lediglich begriffen, dass die deutsche Arbeitnehmerschaft seit Einführung der Agenda 2010 nicht viel begriffen hat...warte mal die nächste Wahl ab.....
 

0zymandias

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Höre ich da Agenda 2020? Ein neues Konzept nach Vorschlägen der Westerwelle-Kommission?

Aber den Gewerkschaften kann man keinen Vorwurf machen; die sind einfach zu der Erkenntnis gekommen, dass sie gewisse materielle Bedürfnisse haben, die die Arbeitnehmer eben nicht befriedigen können.

*Hier entsteht ein Sarkasmus-Smiley*
 

HartzVerdient

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Meine Kündigung

Habe vor paar Tagen die Kündigung meiner Mitgliedschaft bei der IG Metall Oldenburg eingereicht. Obwohl ich mtl. nur 1.57€ oder so zahle, so ist es mir echt nicht das Geld Wert. Wenn ich die Jahre zurückblicke, so hat mir die IG Metall Oldenburg mehr Schaden angerichtet, als Nutzen.
 
S

Steamhammer

Gast
Die Gewerkschaften sind unglaublich wichtig, aber sie wurden neutralisiert.

Nur so kann man ein Projekt wie die Agenda2010 in kürzester Zeit durchziehen!

Die Judikative ist natürlich auch im Boot.

Für mich ganz klar ein Staatsstreich von oben.


Aber es geht noch weiter!
Nein,Mike,neutralisiert wurden sie nicht.Sie haben sich selbst wie eine Hure für die brd~Wirtschaft prostitituiert und sich Dieter Hund freiwillig an den Hals geschmissen.
 

Ziviler Ungehorsam

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Verraten und verkauft!

Die Genossen der Bosse (DGB-Mafia, Verdi, IG Metall etc.) agieren schon seit Jahrzehnten unter dem Deckmantel des Großkapitals und sind nebst der SPD die größten Verräter der Arbeitnehmer. Die politische Linke ist gut beraten diesem nichtsnützigen und systemtragenden Sauhaufen konsequent den Rücken zu kehren - damals wie heute.

Gewerkschaften sind seit jeher prokapitalistische Interessenverbände zum Schutze der Profit- und Eigentumsstrukturen der Arbeitgebers, zum einen unterbindet der bürokratische Apparat bezahlter Funktionäre seit jeher die Selbstorganisation der ArbeitnehmerInnen und Belegschaftseigentum, zum anderern spurt er wie ein Schoßhündchen und tanzt tarifgetreu stets nach der Pfeife der Wirtschaftsmächtigen, wenn diese wieder das Märchen aufdiktieren, den allerheiligen "Standort Deutschland" sichern zu müssen, um "konkurrenzfähig" zu bleiben. Soll das Bonzenpack doch hingehen, wo der Pfeffer wächst. Wir brauchen euch und Euer verfluchtes Kapital nicht - wir nehmen unser Leben selbst in die Hand!

Arbeitnehmermacht statt Gewerkschaftsverrat!
Für den Kommunismus!
 

jockel

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Die Gewerkschaften sind unglaublich wichtig, aber sie wurden neutralisiert.

Nur so kann man ein Projekt wie die Agenda2010 in kürzester Zeit durchziehen!

Die Judikative ist natürlich auch im Boot.

Für mich ganz klar ein Staatsstreich von oben.


Aber es geht noch weiter!
Es kommt der CDU- und FDP-Unternehmerpolitik entgegen, wenn die Gewerkschaften durch Mitgliederverluste finanziell ausbluten. Da kann man wieder während der Fußballsaison so schön seine asoziale Unternehmerpolitik ohne Widerstand durchpeitschen. Je finanziell schwächer eine Gewerkschaft, desto größer die Versuchung der Gewekschaftsfunktionäre sich anzubiedern. Man muß ja als Funktionär ohne Gewerkschaftsmitglieder zusehen, wo man bleibt.

Man kommt sich wie in der Mafiaklüngelschmierfilzrepublik vor. Wenn ich immer wieder die abgedroschenen Schlagworte Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat höre, dann kommt mir das letzte Mittagessen wieder hoch.

Die Prinzen - Deutschland

Deutschlands DGB-Gewerkschaften sind zu Hausmeister Krauses spießigen Hundezüchtervereine verkommen.

Hausmeister Krause
 

jockel

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Nein,Mike,neutralisiert wurden sie nicht.Sie haben sich selbst wie eine Hure für die brd~Wirtschaft prostitituiert und sich Dieter Hund freiwillig an den Hals geschmissen.
Im Prinzip kann man für die DGB-Gewerkschaften angesichts der Mitgliederverluste und der Käuflichkeit von Funktionären andere Gewerkschafts-Logos verwenden.

So in etwa wie das Hurenlogo Imperia, daß auf der Mole in Konstanz zu finden ist.
 

jockel

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Die Gewerkschaften sind unglaublich wichtig, aber sie wurden neutralisiert.

Nur so kann man ein Projekt wie die Agenda2010 in kürzester Zeit durchziehen!

Die Judikative ist natürlich auch im Boot.

Für mich ganz klar ein Staatsstreich von oben.


Aber es geht noch weiter!
Gewerkschaften waren einmal für die Arbeiterklasse ein ganz anderes Kaliber, heute sind es Schoßhündchenvereine.

Wie waren die Gewerkschaften mal?

Die organisierten Generalstreiks in ganz Deutschland. Da lief absolut nichts mehr.

Ernst Busch "Solidaritätslied 1932 - 1937 - 1947" (B. Brecht)

1. Auf ihr Völker dieser Erde,
einigt euch in diesem Sinn,
daß sie jetzt die eure werde,
und die große Nährerin.

Refrain:

Vorwärts und nicht vergessen,
worin unsere Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen,
vorwärts und nie vergessen:
die Solidarität!

2. Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber!
Endet ihre Schlächterei!
Reden erst die Völker selber,
werden sie schnell einig sein.

Refrain:

3. Wollen wir es schnell erreichen,
brauchen wir noch dich und dich.
Wer im Stich läßt seinesgleichen,
läßt ja nur sich selbst im Stich.


Refrain:

4. Unsre Herrn, wer sie auch seien,
sehen unsre Zwietracht gern,
denn solang sie uns entzweien,
bleiben sie doch unsre Herrn.

Refrain:

5. Proletarier aller Länder,
einigt euch und ihr seid frei.
Eure großen Regimenter
brechen jede Tyrannei!

Refrain:

Vorwärts und nicht vergessen
und die Frage konkret gestellt
beim Hungern und beim Essen:
Wessen Morgen ist der Morgen?
Wessen Welt ist die Welt?
 
S

Steamhammer

Gast
Im Prinzip kann man für die DGB-Gewerkschaften angesichts der Mitgliederverluste und der Käuflichkeit von Funktionären andere Gewerkschafts-Logos verwenden.

So in etwa wie das Hurenlogo Imperia, daß auf der Mole in Konstanz zu finden ist.
Ich habe noch den passenden Werbeslogan, was aber parallel zu dem von Dir gefundenen verwendet werden kann:

BDA und DGB --Hand in Hand für das Kapital!
 
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