IG Bau fordert: Rentner sollen Wohnungen für Familien räumen

Hartzeola

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Der Chef der Gewerkschaft IG Bau will jungen Familien zu mehr Wohnraum verhelfen: Der Staat soll Rentnern eine Umzugsprämie zahlen, damit die ihre vergleichsweise großen Wohnungen frei machen.

Um die Wohnungsnot von jungen Familien zu lindern, hat der Chef der Gewerkschaft IG Bau einen ungewöhnlichen Vorschlag gemacht: Robert Feiger will Senioren mit einer Prämie zum Auszug aus großen Wohnungen bewegen, um Platz zu machen für Familien.

"Viele Senioren sitzen im Alter in ihren großen Wohnungen fest, viele Familien müssen dagegen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen. Diesen Missstand müssen wir beheben", sagte der 52-Jährige der "Bild"-Zeitung (Artikel zahlungspflichtig).

Der Staat solle älteren Menschen bis zu 5000 Euro Zuschuss zahlen, damit sie Maklerkosten, Umzugshelfer und die Renovierung der alten Wohnung bezahlen könnten, schlägt der Gewerkschaftsboss vor.
Gewerkschaft IG Bau fordert Umzugsprämie für Rentner - DIE WELT
 
D

Don Vittorio

Gast
Solange das ohne Druck geschieht wäre solch eine Prämie für manche Senioren nicht schlecht.
Es gibt bestimmt Senioren,denen ihre Wohnung zu groß geworden ist,macht ja alles Arbeit,die aber nicht das Geld zum Umzug haben.
Allerdings dürfte es schwer werden eine billigere kleinere Wohnung zu finden,durch die vielen Singles ist gerade die Nachfrage nach kleinen Wohnungen riesig.

Aber der Gewerkschafter sollte sich auch einmal daran erinnern,das es einen Herrn Vietor gab,der sich mit andere Vorstandskollegen an der Neuen Heimat bereichert hatte und den Gewerkschaftseigenen Konzern mit ca.100 000 Wohnungen durch Misswirtschaft schließlich in den Ruin getrieben hatten und am Schluß wurden diese Wohnungen für 1 DM an einen Großbäcker verschenkt.

Vielleicht sollte sich die Gewerkschaft einfach einmal um Dinge kümmern,wofür sie eigentlich da sind.Zum Beispiel um die Zustände im Bauwesen.
Übrigens,apropo Gewerkschaften.
In der NETTO Zentrale saß angeblich auch der Betriebsrat am Tisch,wenn Personal nach Regensburg beordert wurde um dort beschimpft und bedrängt zu werden,weil es Krankheitstage oder andere Dinge gab,die den Herrschaften im Management nicht gefallen haben.
 

Dagegen72

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da würde ich mal sagen, erst einmal mit gutem Beispiel selbst vorangegehen und den womöglich eigenen zu großen Wohraum räumen

Wenn es für Rentner ok und freiwillig dann ok - und ohne schlechtem Gewissen :icon_motz:ok, sollen sie eine Prämie bekommen können. Alles andere wäre ja schon wieder in Richtung "Enteignung" auch wenn es eine Prämie geben soll. Wer soll die denn eigentlich bezahlen?

Viele haben aber auch ihre Erinnerungen in einer solchen Wohnung, die sie bestimmt in manchen Momenten auch aurecht hält, die hilfreich und schön für sie ist.

Ein solches Ansinnen ist für mich der blanke Hohn und Irrsinn. Und zeugt an Respektlosigkeit gegenüber die Rentner, die auch ihre Leistung für diese Gesellschaft gebracht haben, selbst in den meisten Fällen Kinder hervorgebracht haben usw.

"Viele Senioren sitzen im Alter in ihren großen Wohnungen fest, viele Familien müssen dagegen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen
Sorry, aber sind die Rentner schuld, dass sich Familien gründen, mit was weiß ich wie vielen Kindern, ohne in die Zukunft und an Wohnraum gedacht und geplant zu haben??

Deshalb immer denken: erst (Arbeit, Geld) Wohnung, dann Nachwuchs

"unverhofft kommt oft" kann doch nicht immer bezüglich Nachwuchs passieren, oder? :biggrin:
 

Berenike1810

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Dem Herren muss ja ganz schön langweilig sein, in seinem großen, schicken, Büro !

- Will er in die Politik ?

Herr F. hat aber vergessen zu sagen, dass er sich höchst selbst auf die Wohnungssuche für die Rentner machen werde.

> Dass er ihnen eine Seniorenfreundliche*, durchaus bezahlbare, Wohnung mit lebenslanger Mietpreisbindung, zusichert.

*> Dass es eine Wohnung sein wird, die Einkaufsmöglichkeiten, Frisör, Arzt, Kultur, etc., im gut erreichbaren Umfeld bietet.

> Eine Wohnung in einem Umfeld, dass Sozialkontakte, unter den Senioren, fördert und nicht nur zulässt.

Vielleicht lässt sich dann ja der Eine oder der Andere "Alte Baum" verpflanzen.


-- Wenn ich an die Wohnungssuche für meine Mutter denke, wird mir heute noch übel !
Fast zwei Jahre haben wir gesucht.

Als wir endlich eine passende, ebenerdig mit Freisitz, 45 qm, hell und ganz schick, gefunden hatten, scheiterte die Vermietung, zunächst, an ihrer Katze "Sally" .......:icon_motz:

> Monate später hatte der Typ die Wohnung immer noch nicht los, 45 qm für 600 € .

- In ländlicher Gegend, nächste Einkaufsmöglichkeit ca. 5 Km entfernt. Aber in der direkten Nähe meiner Schwester, diese ist Hausfrau und motorisiert.

Die Mutter bekam sie dann doch noch, da sich die Gattin des Vermieters stark machte, und wir mehrfach nachgefragt hatten.

Na, dann mal viel Spaß, Herr F. !

Berenike
.
 

Anna B.

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was mischt der sich in die Wohnungspolitk ein..soll lieber dafür sorgen, dass alle Beschäftigten anständig entlohnt werden...

denke vorrangig an Pflegefachkräfte, Erzieherin in Kiga, an VerkäuferInnen,Friseure und und und..
da hat er ein reiches Betätigungsfeld und kann mehr als 8 Stunden täglich sich damit beschäftigen..

Gewerkschaft und Wohnungsbeschaffung?..der Zusammenhang erschließt sich mir nicht...
 

hartz5

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Da haben die Lobbyisten der Wohnungswirtschaft schon mal gute Arbeit geleistet...

Wundert mich, dass so was nicht schon früher kam.....
Vermieter könnten nicht nur kleine Wohnungen verteuert an Rentner vermieten sondern auch die grossen Wohnungen der Älteren, die ja meist noch günstige Mieten dank Altverträgen haben, teuer an zahlungskräftige Mieter (nein, nicht an Familien, die werden sich das auch weiterhin nicht leisten können) vermieten, ohne den Weg über Sanierungen und die damit einhergehenden Mieterhöhungen gehen zu müssen.....oder denkt jemand, die Riesenwohnung der Professorenwitwe in bester Innenstadtlage wird an eine Familie mit Kindern vermietet ?????
 

hope40

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Generell finde ich den gedanken so uebel nicht.

AAAABER:

Es gibt weder ausreichend kleine wohnungen, Alters,-behindertengerechte gleich gar nicht und die dann noch bezahlbar sind /bleiben allemal nich.

Wenn ich, als alter mensch, nochmal umziehen wuerde, wuesste ich/solte es die letzte wohnung sein, die man nur mit den"beinen voran "verlaesst, da muesste sie schon einigen kriterien genuegen.

Der wunsch ist fromm :) , ggf.sogar sinnvoll, abet er offenbart die fehlplanungen /die ignoranz...die grenzen des wohnungsmarktes !

Als naechstes kommt dann, oma/opa in zu grossen wohnungen (wie wird das definiert ?)kriegen ne zwangseinquartierung....da hat die famile gleich ne kinderbetreuung und oma/opa ne pflege bei bedarf (da spart der staat so toll :( ) es waer ja quatsch, zB.Wohnungen, die nur spekulationsobjekte sind, dem wohnungsmarkt zuzufuehren, leer stehende wohnungen zu sanieren und dem wohnungsmarkt zuzufuehren...zu verhindern, das immer mehr wohnraum in bueros verwandelt wird...immer mehr ferienwohnungen entstehn, die dem wohnungsmarkt fehlen, immer mehr luxuswohnungen entstehn, die keiner bezahlen kann....

Ich vermute, wohnraum gaebs noch genug....wenn er denn zu bezahlen waer...

Aber....die idee is prinzipiell nich "verkehrt "....
 

Berenike1810

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Ja, die spinnen doch !

In "meiner" Region schießen die Wohnraumplaner "einen Vogel nach dem anderen ab" !

Seit 2012, stehen 14 von 15 neuerrichteten Reihenhäuser leer. Diese Reihenhäuser wurden laut Bauherren: "...extra für junge Familien geplant und gebaut..."; (ist das nicht niedlich ? und sozial ?)

Die Vermarktung lief bereits in 2012 an > und siehe da: bis heute ist gerade einmal eines der RH verkauft ?!

> Woran kann es liegen ?

> Warum schlagen die jungen Familien nicht zu ?

.....hhmmmm, ob es etwa am Preis liegt....???:icon_kinn:


762.000,00 € (pro Rh)

Für Ruheständler gibt es seit über einem Jahr 4 Eigentumswohnungen, (je 4 Zimmer, großer Freisitz) im Angebot, behindertengerecht, Fahrstuhl von der TG bis zum DG, unverbaubarer Ausblick;

> Keine einzige ist verkauft !

Na,ja: 1,2 Mio pro Wohnung plus Erbpacht.

Und die Obdachlosen werden täglich mehr.

Berenike
.
 

MrsNorris

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Ich finde den Gedanken auch nicht übel, solange kein Zwang dabei ist. Wenn ich mir in meiner Stadt so die Bauprojekte anschaue, rege ich mich jedesmal auf. Wohnungen für Alte werden gebaut und teure Eigentum-Single-Wohnungen, aber nix für Familien. Die sollen sich weiter schön auf 60 qm quetschen...Und bevor jetzt wieder kommt dass man sich darüber Gedanken machen soll bevor man Kinder bekommt:
Kinder und das Leben sind nicht immer planbar!
 
E

ExitUser

Gast
Ein Bekannter hatte eine geräumige 80m²-Wohnung. Zuerst waren die Kinder ausgezogen, später leider die Frau verstorben. Er dann allein da drin.
Hat zig-mal versucht, eine kleinere Wohnung zum selben Mietpreis zu bekommen. Jedenfalls sollte sie nicht teurer sein als seine alte Wohnung.
Da ging kein Weg rein!
Schließlich hat er aufgegeben, zwei Zimmer seiner Wohnung geräumt, Türen zu u. nicht mehr genutzt, fertig.
Dabei wäre diese große u. sehr günstige Altbauwohnung ideal für eine junge Familie gewesen.
 

USERIN

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Senioren Wie arm oder reich sind Deutschlands Rentner?

Die Durchschnittsrente sagt wenig über den Rentnerwohlstand. Zwar liegt jede zweite Rente unter 700 Euro.

aus

Senioren: Wie arm oder reich sind Deutschlands Rentner? - Wirtschaft - FAZ


Demnach verfügen ja 50% der RenterInnen über die Mittel sich viele m² in Bestlagen zu finanzieren.....:wink: (und nicht ganz ironiefrei)

P.S.

Sollte ich mir im Alter ein großes Refugium leisten können, würde ich das auch sicher umsetzen..... und kann gut auf das typisch deutsche Schubladendenken verzichten.

Ferner halte ich "gemischtes" Wohnen (egal ob alt/jung, in-/ausländisch, behindert/nicht behindert) für viel wichtiger.

Die Sünden von Stadtbaupolitik und Wohnungsplanung betreffend der "Getto-Bildung/"Problemviertel" kann man sich heute in fast allen deutschen Großstädten anschauen....
 

Jürgen3

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Für viele ältere Menschen ist die eigene Wohnung eben mehr als nur ein Dach über dem Kopf.
Man kennt die Nachbarn, den Hausmeister, die Macken der Wohnung, wo man spazierengehen kann, mit wem man ein Schwätzchen halten kann, wo man einkauft, wo die Ärzte sind.
Viele können oder möchten sich nicht mehr in ein völlig neues Milieu einleben und ihren letzten Lebensabschnitt in vertrauter Umgebung verbringen.

Wenn man Wohnungsnot bekämpfen will, sollte man an völlig anderen Stellen ansetzen. Was ist eigentlich aus dem sozialen Wohnungsbau geworden? Wie sieht es mit leerstehenden Zweitwohnungen aus? Dem Umbau von ehemals preisgünstigen Wohnungen zu teuren Luxusapartments?

Mich würden auch mal die persönlichen Wohnverhältnisse des Gewerkschaftsbosses interessieren. Wie viele Wohnfläche steht ihm zur Verfügung? 150qm? Ein Haus? Eine Zweitwohnung? Eine Ferienwohnung? Vielleicht könnte er da auch selbst Platz schaffen und Zimmer für Familien zur Verfügung stellen?
 

jackfruit

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Rentner können mieten was immer sie wollen, ob sie nun in einer 1-Raumwohnung oder sonst was bewohnen wollen.

Viele bekommen doch ohnehin nur noch ein oder max. zwei Kinder, da ist nun auch keine 8-Zimmerwohnung erforderlich.

Wir selbst wohnen zu dritt auf 56qm (3-Raumwohnung) und finde es überhaupt nicht zu klein. Wohnungsnot lässt sich auch nicht dadurch lösen Rentner aus ihren Wohnung zu werfen, wenn der Vermieter lieber an Kinderlose vermietet.

Hier sind ja wohl ehr der soziale Wohnungsbau und kommunale Wohnbaugesellschaften/genossenschaften gefragt.
 

Falwalla

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auf den ersten blick eine gute idee?

5000 euro belohnung? toll. kostet so manch umzugsfirma.

auf den zweiten blick:
ja, viele rentner bewohnen eine große wohnung. einige möchten sich gern verkleinern. nur, wie hier schon erwähnt, sind diese rar und meist sogar noch teurer als die derzeitige bleibe.
und wer älter wird, ist ... kennt das sicherlich. man zieht nicht so gern aus der gewohnten umgebung. da wirds noch schwieriger.
man muss wege zu dingen des täglichen bedarfs, behördenwege, ärzte, die anbindung an den sog. nahverkehr (bus, bahn, straßenbahn ...) bedenken.



nicht nur algII-bezieher sollen an die randbezirke gurken. wobei dort die mieten - meldung vor tagen in der presse - dass selbst dort die mieten steigen, es angebl. in mitte, prenzlberg inzw. die tendenz zu günstigeren mieten gehn soll.
na ja, kann ich mir nicht so vorstellen.

und die viel gelobten neubauten - lösen das problem einfach nicht. zu viel zuwanderung. die fangen mit 6, 7 euro an. die sind dann noch preiswert, andere ab 10 euro/qm. aber nicht für rentner mit kleiner börse. natürlich auch nicht für algII-bezieher.
 
E

ExitUser

Gast
Wer hat denn überhaupt wo angeregt, daß Rentner aus ihrer Wohnung "geworfen" werden sollen?

:icon_eek:
 

ethos07

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Die Idee ist ja nicht neu und wird immer wieder einmal durch den Blätterwald von unterschiedlichen Seiten eingeworfen. Auch ist sie nicht per se abwegig: im Verlauf des Lebens ändern sich nun mal die Wohnbedürfnisse...

Doch wird man das Problem aktuell mit einer Einmalprämie nicht lösen können. Denn häufig sind neue kleine Mietwohnungen wesentlich teurer als die seit Jahren bewohnten... Es müsste also auf die gesamte Lebenszeit (bzw. bis zum freiwilligen Umzug ins Altenheim) eine die neue kleinere Wohnung sichernde Subvention geben.

Dazu kommt, das kleine Wohnungen schon jetzt in den von Wohnungsnot besonders betroffenen Städten Mangelware sind. Und um die rangeln noch viele andere Grupppen: Studierende, Erwerbslose, Prekäre, neonomadische Berufsstätige,....

Erst recht nicht vorhanden sind solche kleine Butzen die auch noch altengerecht bis behindertengerecht fürs Alter ausgelegt sein sollen.

Ausserdem möchte mensch - wie die meisten, aber gerade im Alter ganz besonders - in der vertrauten Umgebung bleiben.

Warum ausgerechnet die IG Bau nun hier Vorreiter spielt, kann man echt rätseln: Ev. erhofft sich die IG Bau mit ihrem Vorstoss eine Ankurbelung des altersgerechten Wohnungsneubaus? Worübern dann mehr Arbeitsplätze für Bauleute entstehen könnten? Und darüber dann mehr Gewerkschaftsmitglieder? und daraus dann mehr Einnahmen für die IG-Bau ...??:biggrin:
 

bla47

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Toller Ertrag für 50 Jahre bezahlte Gewerkschaftsbeiträge. Oft ist ein alter Mietvertrag mit grosser Wohnung billiger als ein neuer Vertrag für eine kleine Wohnung.
Und warum sollen Maklerkosten vom Staat bezahlt werden. Wenn diese Berufsgruppe zu arm geworden ist...mein auf richtiges Beileid...vielleicht hilft ein JC beim Aufstocken...so wie bei allen anderen Leuten auch.
Gewerkschaften waren mal für Arbeiter da, heute nehmen sie Interessen von Türaufschliessern wahr ? Was ist da los ? Zum Kotzen ist das !
 

Dagegen72

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hope40:

Der wunsch ist fromm :) , ggf.sogar sinnvoll,
der Gedanke könnte sinnvoll sein, wenn es um Gegenstände handelt. Aussortieren, was nicht mehr nötig ist und der Platz wegnimmt und anders neu einräumen.

In diesem Fall handelt es sich aber um Menschen. Das ist der Knackpunkt.

"..."

genau - Omi und Opi auf Kost und Logis - Rente braucht dann auch nicht mehr gezahlt werden

ethos07:
Warum ausgerechnet die IG Bau nun hier Vorreiter spielt, kann man echt rätseln: Ev. erhofft sich die IG Bau mit ihrem Vorstoss eine Ankurbelung des altersgerechten Wohnungsneubaus? Worübern dann mehr Arbeitsplätze für Bauleute entstehen könnten? Und darüber dann mehr Gewerkschaftsmitglieder? und daraus dann mehr Einnahmen für die IG-Bau ...??:biggrin:
genau. Die IG Bau wollte sich eben auch mal wieder in das Gespräch bringen. Um die kleine Eisenbahngewerkschaft ging es ja jetzt lange genug und verdi ist sowieso in irgendeinem Ort des Landes aktiv und präsent, leicht gefolgt von IG-Metall

wollte was suchen, da finde ich das:

mit 80 hat ein Rentner nun einen neunjährigen Rechtsstreit VERLOREN - und er muss mit Frist mit 89 - schwerbehindert und fast blind - aus seiner Wohnung raus :(

"Initiative für bezahlbaren Wohnraum" steht ihm bei.

Gericht bleibt hart: Opa Hans (89) muss seine Wohnung räumen | Düsseldorf*| EXPRESS

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