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Idee: Vermeidung von Maßnahmen durch provozieren von Hausverboten bei Maßnahmeträgern

captainahab

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#1
Ich habe da so eine Idee und möchte sie hier zur Diskussion stellen. Wir haben 2 Maßnahmeträger in unserer Stadt, beide im gleichen Gebäude.

Meine Idee: Ich erstelle ein Anleitung mit dem Thema:"Wie wehre ich mich gegen das Jobcenter, Grundlegendes Verhalten und Strategien im Umgang mit dem Jobcenter"

Umfang ca. eine DIN A4 Seite mit Verweisen ins Internet, dort erstelle ich dann noch weitere Seiten mit Verlinkung zu weiteren Themen.

Dieses Blatt hänge ich dann täglich bei den Maßnahmeträgern auf. Irgendwann wird man mich dort zur Rede stellen und mich auffordern damit aufzuhören. Ich teile denen dann mit, dass ich nur damit aufhören werde, wenn ich dort Hausverbot bekomme.

Bekomme ich dann eine Zuweisung zu einer Maßnahme für diesen Träger, verweise ich schlichtweg auf das Hausverbot beim Maßnahmeträger!

:peace::cheer2::biggrin::icon_mrgreen:
 
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#2
Was für eine Schwachsinnsidee. Aber für die Uhrzeit ziemlich belustigend. Der nächste Thread wird dann von dir sein, dass deine Leistungen komplett eingestellt worden sind und wie komme ich da wieder raus.
Es gibt genug Tipps wie man bei den Maßnahmeträgern auftritt, aber das was du vor hast ist kompletter Schwachsinn und total unnötig.
 

captainahab

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#3
Der nächste Thread wird dann von dir sein, dass deine Leistungen komplett eingestellt worden sind und wie komme ich da wieder raus.
Ebenfalls Schwachsinn, was wäre denn dafür der Grund? Lediglich habe ich von meinem Grundrecht gebrauch gemacht, meine Meinung frei zu äußern. Wenn der Maßnahmeträger diese Meinung in seinen Räumen nicht duldet, so be it...
 

RobbiRob

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#4
Das ist halt die Problemseite, wenn man zuviel Zeit hat ;-) ...

/trash
 

Gemcitabine

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#5
Wenn du sonst nichts besseres zu tun hast....

freiwillig täglich bei MT "abhängen", wenn auch nur zum Aufhängen, fiele mir nicht ein.

Es wäre eh sinnlos, da sich dort eh keiner wehren will, und wer es möchte, findet seine eigenen Wege.

Na gut, von 50 Personen würdest du evtl mal eine "scharf" machen bzw auf Ideen bringen. Und ob der das dann wirklich durchzieht....
Falls es nur um dich und dein Hausverbot geht, kann das auch sonstwie, außer in deinem Sinne, enden.

Grundsätzlich aber dennoch ein Lob an dich - dass du dich überhaupt wehren willst, ist ja schon mal gar keine Selbstverständlichkeit. Das ist natürlich im Gedanken an sich unterstützenswert. Jeder fängt mal klein als Schlumpf an :wink:
 

captainahab

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#6
Wenn man den allgeneinen Hinweisen hier folgt: (Links zu entsprechenden Threads gerade nicht griffbereit, kann aber nachgeliefert werden)

- Papiere bein Maßnahmgeträger nicht unterschreiben, auf Vertragsfreiheit hinweisen, auf gravierende Datenschutrechliche Mängel hinweisen.

- trotzdem darauf bestehen an der Maßnahe teilnehmen zu wollen, da man ja sonst sanktioniert wird, in letzter Konsequenz darauf zu warten, dass der Maßnahmeträger dann die Polizei ruft...

... läuft es doch ohnehin auf ein Hausverbot hin

freiwillig täglich bei MT "abhängen", wenn auch nur zum Aufhängen, fiele mir nicht ein.
Der Prozess ließe sich auch abkürzen, indem man gleich den Geschäftsführer verlangt und ihm sagt: "Ich hänge das hier jetzt jeden Tag auf, wenn ihr das nicht wollt, bitte ich um Hausverbot."
:icon_mrgreen:
 
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Allimente

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#7
Der Prozess ließe sich auch abkürzen, indem man gleich den Geschäftsführer verlangt und ihm sagt: "Ich hänge das hier jetzt jeden Tag auf, wenn ihr das nicht wollt, bitte ich um Hausverbot."
:icon_mrgreen:
Welchen Film schiebst Du denn? Scheint mir ein schwerer Fall von zuviel Langeweile zu sein. :doh:
 

Zerberus X

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#8
Ebenfalls Schwachsinn, was wäre denn dafür der Grund? Lediglich habe ich von meinem Grundrecht gebrauch gemacht, meine Meinung frei zu äußern. Wenn der Maßnahmeträger diese Meinung in seinen Räumen nicht duldet, so be it...
Fangen wir mit Geschäftsschädigung an (könnte Schadensersatzforderung nach sich ziehen) und hören wir mit Rufschädigung auf,von übler Nachrede ganz zu Schweigen.:biggrin:
 

Gemcitabine

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#9
das wäre dann ein gewisses Training in Selbstbehauptung....
besser als isoliert zu Hause rumhängen allemal.

Womöglich ziehst du aber auch etwas damit erst an, was ansonsten gar nicht zu dir käme. Und bringst SB auf dumme Ideen, wenn die davon Wind bekäme.

Vermeintliche Kontrolle über etwas (hier MT-Vorkommen in deinem Ort) entpuppt sich ja leider oft als sehr trügerisch. Ruckzuck wachsen neue MT wie Pilze aus dem Boden, wo du es gar nicht erwartest.

Fangen wir mit Geschäftsschädigung an (könnte Schadensersatzforderung nach sich ziehen) und hören wir mit Rufschädigung auf,von übler Nachrede ganz zu Schweigen.:biggrin:
man kann das Ganze ja etwas modifizieren.....

einfach täglich laut Unverständliches grölend vor den Hoftoren des MT rumtorkeln und Kumpels herzlich dazu einladen. Vielleicht noch nebenbei Musik machen und kleine Nahrungsspenden sammeln.... dann kann keiner obiges unterstellen und das Hausverbot gibts auch. :biggrin:
 
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DoppelPleite

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#10
Dann lieber gleich solche A4 Seite an einem Verkehrsgünstig gelegenen Ort, Parkplatz wie ÖPNV anbringen. So erspart man sich den Ärger mit dem MT.

Aber taktisch wehren tun sich nicht mal 10%, der Druck scheint nicht hoch genug und das Duckmäusertum dahin siechend.
 

Allimente

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#11
Aber taktisch wehren tun sich nicht mal 10%, der Druck scheint nicht hoch genug und das Duckmäusertum dahin siechend.
Von meiner Seite her kann ich sagen, dass ich schon mal eine Maßnahme (von mir selber gewünscht) gemacht habe, um mal aus dem tristen Alltag auszubrechen. Die Maßnahme war zwar völlig sinnlos, aber ich hatte durchaus meinen Spaß. Danach bin ich dann fast 1 Jahr in Ruhe gelassen worden.
 

Gemcitabine

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#12
Von meiner Seite her kann ich sagen, dass ich schon mal eine Maßnahme (von mir selber gewünscht) gemacht habe, um mal aus dem tristen Alltag auszubrechen. Die Maßnahme war zwar völlig sinnlos, aber ich hatte durchaus meinen Spaß. Danach bin ich dann fast 1 Jahr in Ruhe gelassen worden.
Du hast aber nachher sicher effizientere und angenehmere Wege gefunden für dein Ziel, oder?

Ich glaube nämlich, so ne Maßnahme ist ansonsten wie eine Flasche Tequila täglich. Kurzfristig hilfreich als Selbstmedikation, längerfristig schlägt die Sache dann schnell ins Gegenteil um.

Ich kann nicht anders, als bei JC-Maßnahmen unweigerlich an Alkoholkonsum zu denken. Mindestens 10 % der Teilnehmer, bis zu 80% sind entweder bereits abhängig oder auf einem guten Weg dahin. Wobei die Teilnehmer sich dann noch gerne gegenseitig verstärken in ihrem problematischen Trinkverhalten.
 

Allimente

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#13
Du hast aber nachher sicher effizientere und angenehmere Wege gefunden für dein Ziel, oder?
Natürlich. Das war ja auch nur einmal und nie wieder. Außerdem hatte die Maßnahme auch etwas mit meinem Beruf zu tun. Maßnahme ist auch das falsche Wort, es war eher eine Fortbildung ohne fortgebildet zu werden. Das es am Ende sinnlos war, habe ich leider erst später gemerkt und dann dann Beste draus gemacht. Und Alkohol trinke ich auch, aber nur ab und zu mal oder bei besonderen Gelegenheiten. Alkohol ist sicher keine Lösung.
 

Dinobot

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#14
Wir haben 2 Maßnahmeträger in unserer Stadt, beide im gleichen Gebäude.
Nur 2?. Bist du Dir da sicher?. Vergiß nicht, die Jobcenter schreiben permanent aus. Und es gibt auch Maßnahmen -für Verweigerer bzw. Querulanten -bei einigen Jobcentern. Solltest du dich so verhalten -wie hier angedacht, dann machst du Dich womöglich selbst zum Kandidaten dafür :icon_evil:, wie willst du denn dann dagegen argumentieren??

Es gibt bessere Strategien -der Maßnahmenvermeidung. Wissen ist Macht. Jeder Maßnahme muß eine Notwendigkeit, ein Bedarf zugrundliegen und ein passgenaues Integrationskonzept. Sb sagt : Sie machen jetzt diese Maßnahme: Deine Anwort sollte lauten : Bitte drucken sie die Gründe für den angeblichen Bedarf aus, der bei ihnen im System im Bewerberprofil eingetragen werden muss und auch dem dem Träger mit der Zuweisung ausgehändigt werden müsste. Zum Beispiel. Daneben kann auch das wirksam sein:

https://erbendertara.wordpress.com/...n-des-jobcenters-abwehrstrategien-fur-mutige/

Aber - Kein Maßnahmeträger wird Dir wegen irgendeiner Provokation eine ewiges Hausverbot erteilen können oder wollen, zumal die meisten Träger -laut Vertrag mit der BA -gar keinen Elo selbst ablehnen dürfen. Du schaffst damit nur Dir allein Ärger. Den Träger juckt das wenig.

Juckt übrigens auch Jobcenter selbst wenig, wenn dort Hausverbote erteilt werden und Maßnahmen zugewiesen werden sollen. Zuweisungen können auch postalisch erfolgen. Übrigens gibt es auch Maßnahmen, die darin bestehen, dass Träger mit Beratungsbus bei Dir zuhause vorfährt und dann Unterricht im Bus mobil erfolgen soll. Sozusagen Verfolgungsbetreuung.
[/QUOTE]

Viele Maßnahmen dienen auch mithin der Überwachung der Verfügbarkeit -sprich Prävention oder Überprüfung möglicher Schwarzarbeit

Der beste Schutz gegen unberechtigte Maßnahmen gegenüber Jobcenter und Träger ist -die Anforderungen an den Träger und das Jobcenter von Seiten der BA schon im Vorfeld zu kennen.

Und sich kundig zu machen, welche Ausschreibungen mal wieder in Deiner Stadt demnächst geplant sind, für welche Zielgruppen , mit welchem Inhalt und welcher Zielvorgabe.

Außerdem solltest du selbst auch keine sonstigen Angriffspunkte im Vorfeld oder überhaupt liefern. Alles, was Du gegenüber Sb sagst , das darf die Sb als vermittlungsrelevant betrachten und entsprechend einschätzen und zuordnen, mit Ermessen, was auch Vermessenheit beeinhalten kann. Zudem werden dann diese Daten an die BA weitergereicht und dort 10 Jahre gespeichert!!!
 
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Onkel Tom

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#15
Ach was.. Da werden leider etwas zu viel vorauseilende Ängste vor Repressionen geschoben,
was zwar berechtigt ist, jedoch "kreative" Aktionsmasnahmen nicht verstummen lassen sollten.

Leider ist von meinen vergangenen Aktionen kaum noch was zu finden, da wohl alles ältere als 10 Jahre
ins Nirwana befördert wird. Unter anderen habe ich damals bei einer Ein Euro Firma und bei Grone Schulen
einen Eindruck hinterlassen, die mich darauf nieee wieder zu Gesicht haben wollen :biggrin:

Die Ein Euro Job Firma spannte damals ihre Opfer zum Streikbruch gegen die Müllabfuhr ein und durften
an Vogelgrippe verendete Tauben einsammeln und das mit derart mangelhaften Arbeitsschutzmasnahmen,
das es schon als fahrlässiger Gesundheitsgefährdung zu sehen war.

Kaum wurde darüber in der Mopo berichtet, klingelte es in unserer Anti-H4-Vernetzung nach einem
Spontanbesuch auf den nächsten Tag.

Wir sind dann zu ca. 6 Aktiven hin und haben den Laden zur rede gestellt.

Ich habe anbei halb heimlich Fotos geschossen, wurde trotzdem erwischt und ja, die Polizei ist schon auf
dem Weg. Es wurden alle Personalien aufgenommen und ca.3 Jahre später sollte ich bei einer anderen
FA, die mit der Ein-Euro-Job-Klitsche verbandelt war ne Masnahme teilnehmen.

Nachdem sie meinen Namen erfassten hieß es ca. 30 Minuten später "Tut uns leid, für Sie haben wir nix.."
Damit zum JC und das Kasperletheater gegen unsinniger Masnahme hatte sich gleich erledeigt.

In den Grone Schulen haben wir ein paar Klassen "etwas gestört", wo Hirnwäsche zu Nidriglohnjobs
betrieben wurde. 2 Aktivisten sabotierten auf verbaler Weise den Dozenten und die anderen verteilten
Tipps und Tricks an die Teilnehmer_innen.

Es war cool und spannend.. Ein Aktiver sollte später auch dort hin und nach dem raus kam, das er damals
dabei war, war die Abwehr zur Sinnlosmasnahme auch schneller und erfolgreich zu Ende, wie wir das
bei der ELSE-Runde zunächst glaubten..

(Nach dem Wohlwollen dritter nicht mehr machbar :)

Nun, das Hausverbot wird ja erst mündlich verabreicht und meistens heißt es dann wegen Hausfriedensbruch
die Polizei zu rufen.. Das ist in der Tat sehr riskannt und kostet dem "Täter", wenn er kein weiteren Schaden
anrichtet ca. 30 Tagessätze..

Aktionsformen, wie es sich hier der Threadstarter ausdenkt, machen nur dann was her, wenn mann mindestens
zu 2, besser 4 bis 6.. durchzieht, wegen Zeugen etc.

Weiter muss die verteilte "Lektüre" soweit ausgeschlafen formuliert werden, das die darauf
drohender Strafverfolgung zu mager oder besser gar nicht zum Zuge kommt..

Zu Aktionismus in diese Richtung ist es besser, pro Aktiven ca. 500 Euro auf Reserve zu haben, damit
Repression nicht gleich die bösesten Folgen nach sich ziehen..

Ich finde kreative Ideen ausbaufähig, doch anbei nix überstürzen und niemals alleine was wuppen.

Alleine sowas zu machen, halte ich für zu leichtsinnig..

:popcorn:
 

Dinobot

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#16
Zu Aktionismus in diese Richtung ist es besser, pro Aktiven ca. 500 Euro auf Reserve zu haben, damit
Repression nicht gleich die bösesten Folgen nach sich ziehen..
Die hat aber nicht jeder eben mal so in der Hosentasche. Ich für mich agiere dahingehend, das Jobcenter mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen. Nach unzähligen SB und hin und her Zuordnung zwischen den Teams - im Wechsel -wurde .Termin bei TL vereinbart. Danach bei GF . Auch die konnte mich nicht einschüchtern oder argumentativ durchdringen, zumal sachgerechte Angriffspunkte gegen meine Person schon immer fehlten und auch irgendwelche Konzepte meines Jobcenters - nachweislich. Neue konnten auch nicht inzeniert werden, da ich mir seit Jahren ein Ehrenamt zugelegt habe, welches mich auch vor willkürlichem Fallmanagement oder angedichteten Hemmnissen durchgängig bewahrt. Sb aus der Deckung locken und auflaufen lassen. Möglichst noch verunsichern oder nicht zu Wort kommen lassen -umso besser waren immer deren Fehlerquoten zu meinen Gunsten.

Alles andere wäre mir wie eine Steilvorlage zugunsten der Jobcenter vorgekommen. Ich selbst eigne mich auch nicht als
Pausenclown oder lasse mich dazu verleiten. was die Provokation
von Hausverboten angeht. Es gibt dazu auch viel zu viele
Träger in meiner Stadt.

Kurzum: Ich hatte nie die 500 Euro übrig, brauchte die aber auch nicht. ich bin seit langem kaltgestellt, was Maßnahmen betrifft und trotzdem IMMER aktuell im Bilde, was neue Planungen von Maßnahmen betrifft. Ich habe auch keine Angst. Wovor sollte ich die haben? Ich habe mir NICHTS vorzuwerfen. Mein Jobcenter dagegen schon. Ich habe ALLE Belege gespeichert und archiviert. Und ich bin darin rigoroser als die BA.

Sollte mein Jobcenter noch mal Aktionen starten -dann werde ich deren Versagen -in meinem Fall -öffentlich machen. In jeder Zeitung, die sich dafür interessier. Habe ich der GF auch damals klipp und klar gesagt, was wohl mithin gewirkt hat.

Und: Immer einen Beistand mitnehmen -zu jedem Gespräch.
 
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Onkel Tom

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#17
Yupp, dann bist Du ja gegen JC-Schikanen gut gerüstet und hast deine Eigenarten im Umgang mit
dem JC wohl ausentwickelt, ausgenommen neuer "Hasen, die dort aus dem Hut gezaubert" werden...

Und genau da liegt der Knackpunkt, wo sich Erwerbslose "zerstört" fühlen und auf die Idee kommen
"Denen möchte ich es gerne mal zurück geben".

Problematisch an solch Entwicklung ist der Anteil an Wut, die sich gesammelt hat und bei
Aktionen Einfluss nehmen kann. Nur aus Wut was machen ? Nein !

500 Euro muss mann dazu nicht unbedingt auf Seite haben.

Wichtigste ist, das Strafverteidiger "ruckelfrei" finanziert wird und parallel kommt ggf. noch Strafkete hinzu,
was Erwerbslose besonders weh tut.

Wenn mann jedoch z.B. zu zweit vor dem Eingang auf dem Bürgersteig Info-Flugis verteilt, lernt mann
auch die Masnahmen-Hauptverantwortlichen kennen, muss sich jedoch nicht auf deren
Eskallationsversuche einlassen. Sie bekamen gern auch ein Flugi :biggrin:

So geht mann der Gefahr von Hausfriedensbruch gleich aus dem Weg und darf sich daran
trotzdem erfreuen, lange MT- oder JC-Gesichter zu sehen..
Es ist nicht nur ergötzend, baut auch viel Wut ab.
 

Dinobot

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#18
Yupp, dann bist Du ja gegen JC-Schikanen gut gerüstet und hast deine Eigenarten im Umgang mit
dem JC wohl ausentwickelt, ausgenommen neuer "Hasen, die dort aus dem Hut gezaubert" werden...
Dagegen hilft die Vorstellung bzw. das Wissen darum, welchen Schulungen und Einsichten diese vorher unterworfen wurden oder noch werden könnten. Das wissen darum kann man im Gespräch benutzen,um Sb zu verunsichern, aufzuziehen oder deren Ausfallerscheinungen dem zuschreiben zu wollen und das im Gespräch gegen den sB verwenden, sich darüber lustig machen oder ihn bedauern, ihm empfehlen oder was auch immer -sich von deren Sichtweisen distanizieren und Sb bedauern. Oder aufziehen. Dazu braucht man aber Kenntnisse, was Sb so heute alles widerfahren kann:

Coaching bei einem Trainer , welcher Schauspiel studiert hat. Beispiel, siehe Info in #70:

https://www.elo-forum.org/umfragen-...beschwerden-md-192908/index3.html#post2329250

Übrigens , die meisten Sb bekommen auch diese Sicht des Arbeitslosen vermittelt, was ich für gefährlichen Unsinn halte:

ERLERNTE HILFLOSIGKEIT:

https://www.ph-ludwigsburg.de/filea...ckhorst/WS_2005_06/erlernte_hilflosigkeit.pdf

Was wird dort dazu vermittelt?:

https://www.ph-ludwigsburg.de/filea...ckhorst/WS_2005_06/erlernte_hilflosigkeit.pdf

Das kann mtihin helfen, den Sb ganz schnell wieder loszuwerden. Wer seinen Feind besiegen will, der sollte ihn kennen, insbesondere die Kunst beherrschen, sich über ihn lustig zu machen ohne angreifbar zu sein und auch , das Gespräch dominieren zu können, wenn Sb versucht, persönlich zu werden und Sb sofort zurechtweisen, beispielsweise, weil die BA jede negative Verschlagwortung gegenüber den Arbeitslosen nicht duldet. Keine negative Titulierung gegenüber Arbeitslosen, bekommen schon die Träger von Maßnahmen als Erklärung zu den Ausfüllhinweisen für eine Leistungs und Verhaltensbeurteilung mitgeteilt. Was im übrigen auch Hinweise enthät, was die BA unter anzustrebenden Wohlverhalten versteht.

Kann man auch gut verwenden, wenn man genug Darsteller Talent hat und SB verwirren und auflaufen lassen. Siehe dazu auch :

https://www.elo-forum.org/weiterbil...erhaft-zuweisung-anfechten-195379/index2.html

Zu # 32

Ähnlich -mit anderen Themen ist fast jeder Sb bei mir innerhalb kurzer Zeit zum HB Männchen oder Frauchen :icon_hihi:mutiert oder hat mich wortlos rausgeschmissen, weil ich nicht in seinem Hilflos-Opfer - Raster passte.:icon_hihi:

Jeder geplagte Elo könnte - zweckorientiert -die Kriterien des Wohlverhaltens aus den Luv Ausfüllhinweisen inzenieren und dem Sb verkaufen wollen, denn dann gibt es schlichtweg keine Angriffspunkte mehr -weder für Sb noch für den Träger.

Aber auch ansonsten sich nicht festlegen wollen -weil es eben auch Menschen geben soll, dieren Meinung und Einschätzungen sich stündlich ändern können, insbesondere was die eigene Person betrifft. Und bei vielen Menschen sind persönliche Gegebenheiten auch nicht vermittlungsrelevant. Dehalb wäre eine Frage nach verdeckten Hemmnissenodereine versuchte Zuschreibung auch irrelevant.

Es kommt darauf an -diese Positon vertreten und durchsetzen zu können und dem SB auch ansonsten keine Zeit für dumme Ideen lassen.

Und sich immer neu erfinden und Sb überraschen oder gleich mit mitgebrachten Paragraphen und Anträgen überhäufen.

Es gibt so viele strategische Möglichkeiten. Der Erfolg kommt mit der Übung. Nichts funktioniert von gleich auf jetzt. Aber es funktioniert -besser als ein proziertes Hausverbot -welches sowieso nur einen Nebenkriegsschauplatz darstellen würde. Die eigentliche Ursache dessen wird damit nicht erreicht.

Meine Meinung ergänzend dazu.
 

Regensburg

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#19
Moin :)

meine Meinung dazu:

sich vorbeugend gegen Maßnahme zu wehr setzen finde ich generell gut

ABER

ein H4ler bringt dem MT bares Steuergeld mit => Hausverbot wird einfach aufgehoben.
 
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HartzVerdient

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#20
Es gibt bessere Strategien -der Maßnahmenvermeidung. Wissen ist Macht. Jeder Maßnahme muß eine Notwendigkeit, ein Bedarf zugrundliegen und ein passgenaues Integrationskonzept. Sb sagt : Sie machen jetzt diese Maßnahme: Deine Anwort sollte lauten : Bitte drucken sie die Gründe für den angeblichen Bedarf aus, der bei ihnen im System im Bewerberprofil eingetragen werden muss und auch dem dem Träger mit der Zuweisung ausgehändigt werden müsste.
Meine Strategie ist etwas anders. So eine Antwort würde ich meiner SB nie direkt in dieser Art kommunizieren. Die wird sonst perplex dastehen und dich nach Hause schicken. Zwei Wochen später hat sie dann die passenden Antworten und du bist mit deiner Strategie am Ende.

Strategie sollte sein: SB auflaufen zu lassen.

... und das mit dem Auflaufen lassen ist nicht immer einfach, da man erstmal mit Argumenten "herumeiern" muss. Kein ja, kein nein, ein vielleicht. Irgendetwas, um aus dem Gespräch zu kommen. Erst wenn eine ungerechtfertigte Zuweisung kommt (was als Verwaltungsakt erlassen wird), sollte man die Katze aus dem Sack lassen.

Ansonsten verpulvert man mit "zu viel Informationen" schon im Vorfeld seine Strategien. Du erzählst dem JC bereits die Dinge, worauf die sich dann noch vor Erlass eines Verwaltungsaktes einstellen und argumentieren können. Selbst vor Gericht hätten die sich schon vorbereiten können.

Allerdings: Wie bei jeder Abwehr... Klappt immer nur 1-2x... Danach stellen die sich auch darauf ein.

Die Abwehrstrategien hier im Forum sind sicherlich alle gut und schön. Klappen aber nur - wie geschrieben - 1-2x. Es sei denn man bekommt zwischenzeitlich einen neuen SB, der genauso grün hinter den Ohren ist.
 

Gollum1964

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#21
ein H4ler bringt dem MT bares Steuergeld mit => Hausverbot wird einfach aufgehoben.
moin,

nicht nur das. Wahrscheinlich ist MT darüber hinaus nachtragend und führt ihn nach Beginn der Maßnahme einer "Sonderbehandlung" zu.

Wenn überhaupt, ist diese Strategie für kleine Orte möglich. Ich wohne in Hamburg und da gibt es hunderte von MT. Da ist der Aufwand einfach zu groß.
 
E

ExitUser

Gast
#22
Ich teile denen dann mit, dass ich nur damit aufhören werde, wenn ich dort Hausverbot bekomme.
das ist der einzige Fehler, den ich an der Idee erkennen kann, ansonsten finde ich sie prinzipiell interessant.

Eine Spur eleganter wäre meiner Meinung nach: Zettel schreiben und verteilen würde ich einfach ohne großes Aufhebens einfach machen, wenn ich dazu lustig bin und was daraus eventuell folgen KÖNNTE, wäre mir in dem Moment erstmal wurst (vordergründig).

So "blondmäßig" würde ich dann auch reagieren auf eventuelle "Kritik". Und mich hauptsächlich jederzeit durch belastbare Zeugen absichern, die mir bestätigen können, dass ich mich jederzeit "höflich und kooperativ" im Rahmen der gesetzlichen Grundordnung verhalten habe.

Wenn die mir dann trotzdem aus "irgendwelchen unerfindlichen Gründen" Hausverbot (entweder schriftlich oder bezeugt mündlich) erteilen würden, würde ich den Fussball-Blonden mimen mit hochgerissenen Armen und bestürztem Gesichtsausdruck *ICH?? WIESO??? ich bin unschuldig.* Ich will teilnehmen, warum lassen die mich nicht. Nein, nein, nein, so geht das niehihicht:icon_evil:
 

noillusions

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#23
Ich teile denen dann mit, dass ich nur damit aufhören werde, wenn ich dort Hausverbot bekomme.
Welcher normale Mensch bettelt um negative Konsequenzen? Andere fragen sich doch: Hat der einen an der Waffel? Genauso die Schlaumeier die "Geben sie mir das als Verwaltungsakt" bei SB sagen. Man möchte keine schlechte EGV, also möchte man die auch nicht als schlechte "Zwangs-EGV".
Ich will teilnehmen, warum lassen die mich nicht. Nein, nein, nein, so geht das niehihicht:icon_evil:
Genauso ein Käse. Erst argumentieren Elos gegen eine schwachsinnige Massnahme, und dann sagen sie "Ich will teilnehmen". Das kann nicht gutgehen, spätestens die Richterriege eines SG wird fragen: "Was denn nun, gegen die Massnahme oder Teilnahme-Wille?"
 

Dinobot

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#24
Meine Strategie ist etwas anders. So eine Antwort würde ich meiner SB nie direkt in dieser Art kommunizieren. Die wird sonst perplex dastehen und dich nach Hause schicken.
NO CHANCE für die Sb. Denn wenn die schon eine Maßnahme vorgemerkt oder als Angebot oder Dir oder dem Betroffenen hier sonst wie vor Ort angedreht hat, dann MUSS Sb vorher oder zeitgleich verpflichtend einen FÖRDERCHECK erstellen. Zitat -hilfsweise - aus der "Ermessenslenkenden Weisung " des Jobcenters Rendsburg aus 2017:

Förderentscheidungen, insbesondere das aus-
geübte Ermessen, sind immer nachvollziehbar in VerBIS zu begründen und zu dokumentieren.
Die Benutzung des „Förder Check“ ist grds. verpflichtend und in der Kundenhistorie zu vermer-
ken –
Und nicht irgendwann später. Und genau deshalb gibt es auch keinen Grund sich abwimmeln zu lassen, denn der Förderscheck ist unmittelbar dazu mit den hinterlegten angeblichen Vermittlungshemmnissen systembedingt verbunden. Kommt sie Dir blöd -ist mir auch schon passiert -dann sofort cool antworten - Ich möchte doch jetzt nicht annehmen wollen, dass sie diese Verpflichtung Weisung, Vorgabe nicht kennen oder wollen sie mich für dumm verkaufen?

Weiterhin darauf bestehen: Ich möchte bitte den Ausdruck dessen von ihnen inkl. der von hinterlegten Hemmnisse im Zusammenhang dazu.

Wissen ist Macht. Niemals klein beigeben. Aus Erfahrung gut: Argumente Dritter bringen und vertreten, die SB nicht widerlegen kann und diese erfahrungsgemäß in die Enge treiben . Geeignet erscheinen mir aktuell zur Abwehr neue und eindrucksvolle Statements und Argumente gegen Maßnahmen vom DGB (Sitzt sonst ansonsten in vielen Beiräten der JC, die keine OK sind) :

Dazu am besten in der Suchmaschine im Internet gockeln: Langzeitarbeitslose: Aktionsprogramm gegen Perspektivlosigkeit erforderlich, Nr.02, Januar des DGB

Da sind jede Menge der wahren Gründe genannt, die ein einzelner Elo mit der Teilnahme an Maßnahmen gar nicht ausräumen kann. Argumente, die man auch gegenüber Sb bestens zur Abwehr anwenden kann.

Maßnahmen sind bestenfalls ein Strofeuer und führen nur per Zufall dann mehrheitlich dazu:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...hoeren-dauerhaft-zum-prekariat-a-1229460.html

Aber -weil eben schon so viele seit so langer Zeit darin verweilen, sind genau deshalb die Eingliederungsversprechen ein Märchen. es kann nicht anders sein, denn sonst würden die 4 Millionen nicht darin verharren bzw. hängen bleiben . Es ist schlichtweg kein garantierter Platz mehr für eine dauerhafte Eingliederung. Und das wissen die Jobcenter. Deshalb konzentrieren die sich bei allen Eli nunmehr auf den Helferbereich, was geplanter Irrsinn ist. Weil nirgendwo sonst eine so hohe Fluktuation herrscht. Soll wohl auch so sein - damit der nächste Elo Kandidat wieder einen Platz bekommt -auf dem Helferkarussell., der sich dann ganz schnell als eingerichteter Schleudersitz entpuppt. Und genau da sind Argumente dessen und Beweise Dritter in Studien die stärkste Waffe , die man auffahren kann -um SB jämmerlich abprallen zu lassen - ohne sich selbst in die Gefahr von Ungemach oder Sanktionen daraus zu bringen. Das Konstrukt der Löge vor Ort zu demaskieren -und die Schwächen und bisherigen Versäumnisse des jeweiligen Jobcenter dazu genannt , die birngen jeden Sb in Erklärungsnot und wirken wie Treibsand , wo der sb als solcher dann so oder so seine Maske und dann seine Motivation verliert.

Und falls der dann noch ganz schnell mit der ein Euro Keule kommen möchte, dann sollte man dagegen noch schnell Argumente aus der Studie dazu bringen , Ein Euro Job garantiert meist dauerhaft den Verbleib zum Prekariat, übrigens auch die angedachten Teilhabe- Arbeitsverhältnisse, sofern die nicht mit einer AV verischerung verbunden wären :

https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_085_2018.pdf

Auf diese Art der Abwehr -Strategie sind die meisten Sb nicht vorbereitet -deshalb wirkt die -nach meiner Meinung - besser und setzt dem Klischee des Hartzers im BLÖD Format etwas entgegen, weil Sb dies nicht erwartet und dessen Manipulationstaktiken da keine Grundlage mehr haben.

Übrigens: Sb verzichten bei solchen Erfahrungen auch meistens auf weitere Versuche und Träger auf die Teilnahme, weil die keine Nerds im Kurs gebrauchen können, die dann die anderen Teilnehmer infizieren oder gar aufklären könnte. Das Bedrohungsszenario erachte ich als effizienter als den Träger noch zu offensiver Gegenwehr anstacheln zu wollen, besonders wenn man keine 500 Euro hat.

Die Zuweisung erfolgt vom Sb. Die Quelle , die erschöpft werden sollte. Dann ist alles andere überflüssig, insbesondere Überlegungen, das mit einem Hausverbot offensiv beim Träger angehen zu müssen.

Dazu bedarf es aber auch guter Vorarbeit. Immer seine Marktnähe belegen und seine Aktivitäten -in ernsthafter Weise und im üblichen Standard und regelmäßig wie ein Uhrwerk - auch ohne EGV oder VA -das gbt jeder Sb den Rest. Für manchen Sb gibt und gab es nie was zu tun - was dann auch (als belegbares Argument) die Sb überflüssig machen kann , was ich schon einigen Sb auf den Kopf zugesagt habe.


Strategie sollte sein: SB auflaufen zu lassen.
Das Endziel sollte sein -permanent abprallen lassen. So was spricht sich im Buschfunk der Mitarbeiter ganz schnell rum. Es findet sich dann kaum noch einer, der mit einem zu tun haben will, weil man so für sb ein Verlustgeschäft ist und sb sowieso kein Gegenmittel dafür hat und Zeit erst recht keine.

Anmerkung: Solche eine Strategie klappt wohl am besten - als Einpersonen BG, abgeschlossene Ausbildung, Berufserfahrung und über 35 jahre alt gegen gE Jobcenter, die eine hohe Kundendichte haben.

Meine Erfahrung und meine Einschätzung
 

Onkel Tom

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#25
Oh, endlich mal wieder eine "Kreativrunde" :wink:

Der Threadstarter kam mit der grobkörnigen Idee, "Wie versaue ich mir schon im Vorfeld das "Welcome", um
damit ein "wichtigen Grund" zwecks Abwehr einer Sinnlosmasnahme "auf Tasche" zu glauben..

Dann wurden erst die negativen Folgemöglichkeiten des Vorgehen ein Hausverbot für den
"Gastgeber" nachweislich zu provozieren, "beareitet" und was bleibt über ?

Ja, der Flurfunk des Betriebes ist soo unvergesslich, das z.B. ein Flugiverteilen vor einem MT noch
Jahre nachwirken kann, je nach dem. Erst schickt MT einen MA raus, der im Laden schon mehr zu
Sagen hat und will wissen, "was soll das hier ??"

"Wir sind hier, um Teilnehmer an Integrationsmasnahmen zu informieren."

Natürlich bekommen Sie ein Infoblatt.. Ließt, und schon kann das "Schachspiel" los gehen..

Und da ist alles möglich, von "OK, Aktive verteilen nun Infos" bis hin zum Polizeikontakt.. Die "sollte" feststellen,
das kein Handlungsbedarf besteht, da außer das Recht auf "Meinungsäußerung", nix vorliegt..

Geht es so aus, verstehen sich MT-Mitarbeiter als "vorübergehend besiegt" und merken sie sich
ihre Gesichter..

...
Auf diese Art der Abwehr -Strategie sind die meisten Sb nicht vorbereitet
...
Übrigens: Sb verzichten bei solchen Erfahrungen auch meistens auf weitere Versuche und Träger auf die Teilnahme, weil die keine Nerds im Kurs gebrauchen können, die dann die anderen Teilnehmer infizieren oder gar aufklären könnte.
...
Dazu bedarf es aber auch guter Vorarbeit.
...
Das Endziel sollte sein -permanent abprallen lassen. So was spricht sich im Buschfunk der Mitarbeiter ganz schnell rum.
...
Das "wie mache ich das", um zu den zitierten Punkten zu kommen ?

Hmm.. Ein Weg gefunden, mit dem eine Einzelperson "auf sich selbst zurecht geschnitten", durchsetzen kann,
jedoch nicht für jeden anderen Erwerbslosen "Rezäptfähig".

Zum Umgang mit SB und MT-MA sind anbei zwei verschiedene Schuhe und können nicht mit gleicher
"Kneifzange" angegangen werden. Deren "Käfige" und "Schlösser zur Gesprächsaneignung" sind
völlig unterschiedlich..

Wir sollten SB und MT-MA hier nicht zu viel vermischen, damit Neueinsteiger_innen die
Fäden besser auseinander halten kann..

Erfahrungsaustausch ist wichtig.. Patentrezepte gibt es leider nicht.. :wink:

Ich habe mir bei Aktionen immer den Satz "Gebe denen die Ängste zurück, von dem du sie bekommen hast"
vorgespiegelt was sich anbei oft (schneller) bewahrheitete und der Genuß von "süßer Rache" aufkam.

Und "süße Rache" ? Wer will das schon..

:sorry: Die PDF zu den Untersuchungen des Präkariat ist m.E. zum Thread "etwas OT" und ich kann
dessen Kapitel "Methode" nicht mehr folgen.. Las ein Elfenbeinturm.. kann nicht jeder..:wink:

:popcorn:
 

götzb

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#26
Mann muss diese Maßnahmeträger* immer
als persönlichen Feind ansehen. Denn sie wollen ja einen nichts gutes, sondern Geld mit dem Elend von Arbeitslosen verdienen.

Ob man nun die Eingangs erwähnte Strategie vollziehen muss, ist eine Sache, allerdings in 90 Prozent der Fälle reicht es aus, keinerlei Unterschriften zu leisten.
Auch könnte man über Bullshit Jobs reden, und da bei auf die Bullshitjobs im Jobcenter und der Maßnahmedozenten zu sprechen kommen.:icon_pause:


* also die Maßnahmen anbieten, und keine echten Bildungsmaßnahmen finanziert über einen Bildungsgutschein
 

Dinobot

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#27
Wir sollten SB und MT-MA hier nicht zu viel vermischen, damit Neueinsteiger_innen die
Fäden besser auseinander halten kann..
Die Fäden hält Sb in der Hand, weil der Träger nach der Pfeife der Sb zu tanzen hat. Mehrheitlich gibt den Umgangsstil mit Elo Sb vor, weil Sb dem Träger die -angeblichen - Hemmnisse und die Vorgaben zur Bearbeitung dessen vorgibt. Sb hat die Kontrolle, wenn und wann Sb es will , weil Sb jederzeit über alles -auch jedes gesprochene Wort des Elo vom Träger per Datenaustausch informiert wird.

Insofern findet jede Aktion gegenüber dem Träger seine letztendliche Bewertung beim Sb. Selbst wenn ich den Träger abgewehrt hätte, dann die sb, mehrheitlich. nicht.
Oder mögliche Folgen meines Verhaltens beim Träger. Oder gar eine Fortsetzung dessen beim nächsten Träger. Das sind mitnichten zwei unterschiedliche Bereiche. Wie soll denn der Betroffene das Problem der Maßnahmezuweisung mit einem Hausverbot beim Träger bewerkstelligen, sodass auch gleich Sb das Handtuch wirft -ohne Folgen für Elo? Es mag ja sein, dass eine Aktion auch mal zwei Angreifer "überzeugt" . Ist jedoch nicht an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig zu erwarten.

Ich habe mir bei Aktionen immer den Satz "Gebe denen die Ängste zurück, von dem du sie bekommen hast"
In dem Zusammenhang und Deiner Überforderung mit der Studie:

:sorry: Die PDF zu den Untersuchungen des Präkariat ist m.E. zum Thread "etwas OT" und ich kann dessen Kapitel "Methode" nicht mehr folgen
:popcorn:"
Meine Erklärung dazu, anhand eines anderen Zitats:

Die omnipräsente Angst vor dem sozialen Abstieg diszipliniert: Die «Unterschicht» fungiert als ein kontinuierliches Bedrohungsszenario, Prekarisierung entfaltet sich als Macht- und Kontrollsystem, wird so zum Herrschaftsverhältnis (vgl. Dörre 2006).
https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Prekariat_Bros_RLS_01.pdf

Welche Angst zurückgeben? wenn man Sb eine solchen Spiegel vorhält und das System begreift, wie es wirklich ist. Die vorherige Studie sollte dazu beitragen. Das übergeordnete Begreifen des Systems als dessen, wie vorher zitiert , das schafft Befreiung , wenn man es als solches begreift und erkennt und entsprechend im Jobcenter ggf. beim Träger kommuniziert, was auch n meinem Jobcenter Fakt ist und immer war: Jobcenter vermitteln mehrheitlich keine Arbeit. Träger auch nicht. Der Erhalt des Systems steht im Vordergrund. Wer sich dem anvertraut, der entkommt ihm so möglicherweise nie mehr sondern wird im Sinne des vorherigen Zitats zum Selbstzweck nur noch im Sinne des Machterhalts und zur Verhinderung von Aufständen im Zaum gehalten und "aktiviert".

Maßnahmen sind sinnlose Beschäftigungstherapie und der Elo wird ansonsten im Versuchlabor Jobcenter weiter versklavt und zu Versuchszwecken weiteren Projekten zugeführt, die eine Eingliederung in Echtzeit simulieren sollen.

In dem Fall hat der Betroffene wahrscheinlich auch vorher mit kostspielligen "Ausbruchsversuchen " via kostspieliger Vorstellungsgespräche an der Umschichtungs Mentalität und Gewinnmentalität des Jobcenters gekratzt. Was jetzt wohl mit der "Umerziehung " zu Bewerbungen im Nahbereich entschärft werden sollte, so meine Vermutung. Die Maßnahme kam also nicht von ungefähr.

Die BA und die Jobcenter wollen die Elos als Menschenmaterial behalten -um nach Gutdünken zu verfahren. Damit der Elo dann auch schon dem Zwang verpflichtet bleibt, hat man darunter den Flüchtling platziert und und über dem Elo den Niedriglohnsektor.

Alle schön gemeinsam -auf ewig mit Hartz iV verbunden. So soll es sein und bleiben. Jobcenter ist despotisches Kasperletheater einer verfehlten Politik-und deren Instrumente sind zudem unvollständig, unwirksam und nützen nur der Maßnahmeindustrie. Wer das verinnerlicht und nach außen im Jobcenter den Sb präsentiert und mit Wissen untermauert, der ist für das System unbrauchbar.

Für Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen auf jeden Fall.

Sicherlich, wer Zeit und Langeweile hat, der kann da gerne Aufstände proben. Vor Gericht entscheidet aber das Wissen über die Maßnahme als solche -schwarz auf weiss -über

1. tatsächliche Inhalte der Maßnahme/n
2. Tätsächliche Umsetzung des Trägers
3. Offensichtliche Defizite im Vergleich dessen
4. Und der Notwendigkeit und Bedarf des Elo danach
5. Verhalten und Umsetzung der sB, inkl. passgenauer Zuordnung einer Maßnahme mit enprechendem Inhalt

Und der Mängel im Umgang mit dem Elo und dessen bisheriges Verhalten insgesamt. Wobei dann das Ergebnis des Urteils manchmal aber jeder Beschreibung spottet -aber dem System zuträglich ist und bleibt.

Zwar sind Maßnahmen letztdenlich sowieso nur zum Zeitvertreib oder Überwachung der Elo und mithin der Statistik geschuldet. Ich habe hier noch nie eine seriöse Übereinstimmung oder gar ein Verhalten auf Augenhöhe des Jobcenters mit dem Elo beschrieben gefunden, was diesem dann auch zu einer passgenauen und langfrstigen Aufnahme einer Arbeit verholfen hat. Nicht das Verhalten . was auch nur im Ansatz geeignet wäre , Hartz iV Empfänger in eine auskömmliche Arbeit zu bekommen.

Das ist mein übergeordnetes Resümee, welches ich gegenüber -nicht nur meinem - Jobcenter vertrete. Es ist und war nie eine ECHTE Eingliederung geplant, als man Hartz iV etabliert hat. so meine Überzeugung und Erfahrung, welches ich durch die Studien und das aktuelle Vorgehen der Politik und dem Wissen um die Inhalte von sehr vielen neuen Maßnahmen bestätigt finde.

Der Betroffene hier wird immer weiter Probleme bekommen, sofern er das System offensiv provoziert -dabei aber seine "Rückendeckung" aus dem Auge verliert. Meine Einschätzung und meine Meinung noch dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gollum1964

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#28
Es ist und war nie eine ECHTE Eingliederung geplant, als man Hartz iV etabliert hat.
Dinobot,

völlig richtig. Wo kämen dann auch die ganzen MA bei den Jobcentern und den Maßnahmenträgern hin, wenn man alle Hartzer in den 1. Arbeitsmarkt integrieren würde. Das war und ist nie ernsthaft geplant gewesen von Politik und Wirtschaft. Die Gruppe der LZA dienen letzlich der Schaffung und Stützung des Niedriglohnsektors (Bestätigung durch G. Schröder).
Merkwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, dass weder die personelle Ausstattung als auch die Ausgaben in diesen Bereichen massiv zurückgehen, obwohl laut Medien in der BRD eigentlich fast schon Vollbeschäftigung vorherrscht.
Da man im Rahmen des Teilhabegesetzes den harten Kern der LZA in unterprivelegierte Arbeitsplätze verdonnern möchte in 2019, passt auch der Umstand, dass über die gesamte Dauer eine Verfolgungsbetreuung geplant ist. Das heißt letztendlich, dass die Kunden nicht mehr zum SB müssen, sondern SB seine "treuen" Kunden beim Arbeitgeber besucht. Nach 5 Jahren dann wieder in die andere Richtung. Irgendwie sollen die Kunden nicht mehr vom Jobcenter weg.

Auch deshalb habe ich daher keine Hoffnung, dass kurzfristig die Sanktionswaffe durch das BVG verworfen wird.

Allerdings glaube ich, dass das System langfristig implodiert. Zu Beginn von Hartz4 war ursprünglich nur die Gruppe der Arbeitslosen betroffen. Im Laufe der Zeit führte dieses System zu einer Zersetzung des unteren Mittelstandes (z.B. durch Ausweitung ZAF) und eine zunehmende Altersarmut. Geht der Prozeß munter so weiter, wird es irgendwann soviele Leidtragende geben, dass es auch für Politik und Wirtschaft ungemütlich wird, dieses Hartz4-Regime aufrechtzuerhalten. Man muß ja nur die politische Zusammensetzung heute mit der in Zeiten vergleichen, wo tatsächlich soziale Ruhe herrschte (60er und 70er Jahre). Diese Entwicklung geht weiter.
 

noillusions

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#29
Da sind jede Menge der wahren Gründe genannt, die ein einzelner Elo mit der Teilnahme an Maßnahmen gar nicht ausräumen kann. Argumente, die man auch gegenüber Sb bestens zur Abwehr anwenden kann.
Das juckt die nicht die Bohne. Selbst wenn jemand höheres Alter als Hemmnis anführt, kommt irgendein Kommentar in der Richtung "es gibt hier etliche die haben es trotzdem geschafft". Ebenso bei dem Thread "Maßnahmeabwehr mit guten Argumenten" gab es von einem Ex-SB den Tipp zu fragen "wie viele wurden erfolgreich vermittelt durch die Maßnahme?". Ich Wette da kommen rosarote Erfolgsmeldungen und die überprüft man dann - WIE?
Ich kenne Flyer im JC da steht für eine JC-interne Maßnahme eine deutlich über 90%ige Erfolgsquote drauf. Wenn das so wäre, müßte in meinem Landkreis die Arbeitslosigkeit ja gen null gehen...

Es ist die immer gleiche Strategie: Du bist arbeitslos, mit dir stimmt was nicht.
Oh, endlich mal wieder eine "Kreativrunde" :wink:
Das (grobkörnige) Hausverbot ist ja sowas wie ein möglicher letzter Rettungsanker, wenn es im Vorfeld schon nicht klappte. Problem ist halt, dass das initiativ vom Träger ausgehen muß mit der passenden, unproblematischen Begründung.
wenn man es als solches begreift und erkennt und entsprechend im Jobcenter ggf. beim Träger kommuniziert,
Damit fliegt man dann nicht mehr unter dem Radar und ist als Widerständler enttarnt.
1. tatsächliche Inhalte der Maßnahme/n
2. Tätsächliche Umsetzung des Trägers
3. Offensichtliche Defizite im Vergleich dessen
4. Und der Notwendigkeit und Bedarf des Elo danach
5. Verhalten und Umsetzung der sB, inkl. passgenauer Zuordnung einer Maßnahme mit enprechendem Inhalt
Wie kriegt man das ohne Teilnahme an der Maßnahme raus?
Der Betroffene hier wird immer weiter Probleme bekommen, sofern er das System offensiv provoziert -dabei aber seine "Rückendeckung" aus dem Auge verliert. Meine Einschätzung und meine Meinung noch dazu.
Dann darfst du aber auch nicht...

wenn man es als solches begreift und erkennt und entsprechend im Jobcenter ggf. beim Träger kommuniziert,


...machen.
 

Dinobot

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#30
Das juckt die nicht die Bohne. irgendein Kommentar in der Richtung...
Ich nenne mal hier einen Vergleich: Wenn ich den Händler einer wertlosen Ware auf einer Kaffefahrt als Verbreiter von alternativen Fakten entlarve, weil ich vollkommen andere Testergebnisse kenne und dabei habe und andere das auch vorher auch schwarz auf Weiss dokumentiert haben, dann gibt es unter denen auch einige , die sich taub stellen und weiter ihr Ding durchziehen wollen , weil ja auch so viele -angeblich -von der Ware begeistert waren, dann ist jeder selbst schuld, der sich darauf einlässt bzw. dem Glauben schenkt. Sbs sind Weltmeister darin, dem Elo alles verkaufen zu wollen -solange man sich davon beeindrucken lässt oder dem nicht Einhalt gebietet. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, inwieweit er SB gewähren oder sich davon beeindrucken lässt.

Es ist die immer gleiche Strategie: Du bist arbeitslos, mit dir stimmt was nicht..
Fängt aber meistens nicht, weil schon längst kalter Kaffee -als Strategie. Aber wer sch davon beeindrucken lässt... Sb hat Ermessen, was deren Einschätzungen und Vermutungen angeht. Viel zu viele erliegen dabei eher wilden Phantasien, die einzig zweckdienlich die Zuweisung zur Maßnahme erklären und bewirken soll. Was hält den Elo ab, dem Sb dies als Vorwurf zu servieren und zudem mal gerne eine Zusammenstellung seiner Vorhalte Und Gründe -in Schriftform - zu verlangen? Zur wohl notwenidgen Überprüfung und Korrektur?


Wie kriegt man das ohne Teilnahme an der Maßnahme raus?
Das Internet ist groß und weit und viele Maßnahmen sind im Vorfeld ausgeschrieben...

Dann darfst du aber auch nicht...
Im Gegensatz zu meiner eigenen Meinung komuniziere ich immer nur die Erkenntnisse Dritter, welche eindrücklich völlg andere Ergebnisse dessen anzeigen und zudem auch andere Zielgruppen für angedachte Maßnahmen vorgesehen haben. Nebst Maßnahmeinhalt, der nicht mal im Ansatz von mir allein stammt,sondern aus seriösen Quellen. Zudem kann ich immer noch anschauliche Beispiele permanent liefern, die eben aufzeigen, dass AG vollkommen anderer Meinung sind, was die Beurteilung meiner Person anbelangt. Und ganz ehrlich, das , was in den Maßnahmen mehrheitlich bearbeitet werden soll, das hat noch nie einen AG interessiert oder war vermittlungsrelevant oder würde es sein. Es gab bisher auch nur weinige MAßnahmen -nur bei AA -in anderen Teilen von Deutschland, die für mich in Teilen sinnvoll hätten sein können -aber nicht im Hinblick auf irgendwelche angedichteten Hemmnisse im Sinne der Standard Inhalte von Jobcenter Maßnahmen.


Es ist doch Fakt, der Elo ist nicht daran schuld. Selbst wenn er es wäre , dann nützt ihm das Wissen daraum gar nichts. Denn den AG interessiert das nicht weiter. Die AG können sich die besten Rosinen rauspicken -und das sind nun mal die die ALG I und nicht die ALG II Bezieher. Das ist auch so gewollt, was man an der Qualität und den Inhalten eines Teils -von deren Maßnahmen auch ganz deutlich erkennen kann.

Die Schuld haben mehrheitlich die Jobcenter -ganz klar. das beginnt schon beim Vorenthalten der Fördergelder für deren eigenes Verwaltungsbudget. Von nichts kommt eben auch nichts.
 

noillusions

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#31
Sbs sind Weltmeister darin, dem Elo alles verkaufen zu wollen -solange man sich davon beeindrucken lässt oder dem nicht Einhalt gebietet. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, inwieweit er SB gewähren oder sich davon beeindrucken lässt.
[...]
Was hält den Elo ab, dem Sb dies als Vorwurf zu servieren und zudem mal gerne eine Zusammenstellung seiner Vorhalte Und Gründe -in Schriftform - zu verlangen? Zur wohl notwenidgen Überprüfung und Korrektur?
Korrektur? Immerhin herrscht da dann Dissenz.
Das ist dann halt das Übliche: Meinungsverschiedenheit->EGV-VA.
Das Internet ist groß und weit und viele Maßnahmen sind im Vorfeld ausgeschrieben...
Du hast tatsächliche Inhalte geschrieben. Das zeigt sich erst bei der Durchführung.
Zudem kann ich immer noch anschauliche Beispiele permanent liefern, die eben aufzeigen, dass AG vollkommen anderer Meinung sind, was die Beurteilung meiner Person anbelangt.
Was meinst du damit? "Nette" Absagen, am besten nach Vorstellungsgesprächen? Das muß erst mal geschafft werden.
 

Dinobot

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#32
in 2019, passt auch der Umstand, dass über die gesamte Dauer eine Verfolgungsbetreuung geplant ist. Das heißt letztendlich, dass die Kunden nicht mehr zum SB müssen, sondern SB seine "treuen" Kunden beim Arbeitgeber besucht. Nach 5 Jahren dann wieder in die andere Richtung. Irgendwie sollen die Kunden nicht mehr vom Jobcenter weg.
Im Moment steht aber Heils Projekt im Vordergrund. Und da sind schon Maßnahmen ausgeschrieben, die das anders handhaben. Da wird es noch so einige Aufstände geben, denke ich mir. Veileicht wäre dann auch das Nachdenken über ganz sichere Methoden der Abwehr -nicht gerade NUR Hausverbot -angebracht. Insbesondere, weil es schon Jobcenter gibt, die eben nicht mehr direkt mit dem Kunden zu tun haben wollen, sondern im Hintergrund den Elo der Verantwortung der Träger überlassen wollen -wo Elo dann ANSCHLIEßEND landet -ob im ersten geförderten Markt oder im zweiten Markt des Aktiv -Passiv Tauschs ganz aus der Statistik verschwindet -aber trotzdem arbeitslos bleibt, weil keine Beiträge zur AV geleistet werden.

Der Trend und der Inhalt der ersten angedachten Maßnahmen zur Zuführung sind auf Weg. Da soll der Elo überall hin begleitet werden -zu Vorstellungsgesprächen und sogar zur Vertragunterzeichnung mit dem AG -im sozialen Arbeitsmarkt. Danach weiterhin "überwacht" vom Träger der ersten zuführenden Maßnahme, der dann auch Ansprechpartner des AG weiterhin sein wird. Usw.

Der einzige Lichtblick . Die Politik, Die BA und die TRäger posaunen aber aktuell völlig andere Wünsche dazu aus, obwohl die BA und die Träger doch wissen müssten, was schon im Hintergrund alles anders von der BA zum sozialen Arbeitsmarkt für die Elos an Zumutungen gebastelt wird und schon wurde. Das ist ganz großes Kino -wenn man so will, was da im Gegensatz nach außen für ein Anschein erweckt wird. Da wird weiter suggeriert, es gehe denen um das Wohl des Elo. Natürlich, soll ja kein Elo im Vorfeld wissen, was ihm wirklich ergänzend droht, wenn err zum Beispiel im Januar 2019 der Vorfeldmaßnahme GO in Hannover -zum Beispiel -zugewiesen wird. Davon gibt es ansonsten schon mehrere, in unterschiedlicher Ausprägung und Namen, alle bislang nicht freiwillig gekennzeichnet.

Isofern würde ich jedem raten, sich eher auf die Abwehr dieser "trojanischen" Vorfeldmaßnahmen zu wappen und dabei für sich
sein ganzes Potential in die Waagschale zu werfen.

Aktuelle Vorstellungsgespräche sollten helfen -weil wer die bekommt, der kann ja wohl nicht "schwerstvermittelbar" sein.
 

Onkel Tom

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#33
Im Moment steht aber Heils Projekt im Vordergrund. Und da sind schon Maßnahmen ausgeschrieben, die das anders handhaben. Da wird es noch so einige Aufstände geben, denke ich mir.
...
Isofern würde ich jedem raten, sich eher auf die Abwehr dieser "trojanischen" Vorfeldmaßnahmen zu wappen und dabei für sich
sein ganzes Potential in die Waagschale zu werfen.
...
In diesen "Projektentwicklungen" werden die Erwerbslosen noch nicht einmal dazu gehört, was sie
davon halten. Der Erwerbslose hat sich als "Werkstück" hin zu begeben und die Macher_innen solcher
"Aktivierungsmasnahmen" dürfen sich bezüglich Arbeitspsychologie und Arbeitspädagogik an ihren
"entrechtet zugewiesenen Werkstücken" ausprobieren. Gelingt denen die Umgestaltung des "Werkstück"
nicht, werden Ursachen dessen auf dem Erwerbslosen abgeschoben beziehungsweise interpretiert.

Um des Erwerbslosen Feedback in solchen Projekten mitschwingen zu lassen, haben wir 2007 schon
in HH darum gekämpft, das im Beirat auch 2 Erwerbslosenvertreter dabei sein sollten, was zumindest
vollig "durchgeknallte Intregratinskonzepte" ausbremsen würde. Dieser Kampf kam mit dem klaren
Eindruck zum Erliegen, das erwerbslose weder mitbestimmen sollen, noch Wissen über künftiger
Planungen erlangen sollen..

Einen Aufstand wird sich solange nicht ergeben, solange Betroffene noch das absolute Minimum zu
essen haben und der eingeträufelte Gewöhnungseffekt nicht als Gift des Selbst erkannt und begegnet
wird.

Der PP-Vortrag "Die erlernte Hilflosigkeit" passt da wie die zarte Faust aufs Auge der Erwerbslosen,
die zu Werteverlusten und Resignation führt..

Vor 10 Jahren hat man sich noch getroffen, um einen Erwerbslosen "eindrucksvoll" den Popo zu retten.
Heute haben sich viele in sich zurückgezogen und versuchen irgendwie ihre vom SB verabreichten
Druckstellen wieder los zu werden, wie man es z.B. in diesem Forum immer wieder sehen kann..

Bezüglich Vereinzelung und Entsolidarisierung von Menschen, dessen ökonomischer Verwertbarkeit
einem AG nicht mehr ausreicht, hat H4 und dessen Regime scheinbar schon gewonnen :-<

Meines Erachten sollten sich Erwerbslose wieder vermehrt in Inis treffen und nicht nur dann selbst
aktiv werden, wenn sie gerade wieder ein JC-Problem haben.
Der Erfahrungsaustausch über Möglichkeiten von Problemlösungen lohnt sich und man ist dann auch
nicht mehr so von der Teilnahme an Eloforen abhängig, wie es sich mittlerweile entwickelt hat.

Damals hat man sich in Eloforen auch zu Treffen verabredet, um einfach zu persönlichen Gesprächen zu
kommen oder auch mal einen MT oder dubioser Jobmesse ein Besuch abstatten zu wollen.
"Zahltag" und "Störaktionen von Jobmessen" sind ja schon laange her..

Schaaade, das heute das Zusammenhaltsgefühl auch leidet..

Stellt Euch vor, Afd kommt an die Macht und schwupps werden Eloforen nach einer gewissen Zeit
einfach platt gemacht.. Dann wird bemerkt, das "sozialer Kontaktpflege" durch H4 massiv gelitten hat,
sowie die Komponennte Diktat zu zerstörerichen Entfaltung kommt..
 

Dinobot

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#34
Das ist dann halt das Übliche: Meinungsverschiedenheit->EGV-VA.
Optimal ist die Möglichkeit, den VA oder EGV mit den Weisungen des jeweiligen Jobcenters zu vergleichen. Dann fällt auf: Wenn überhaupt, dann bekommt Elo nur das, was der GF in diersem Jobcenter den Sb vorgegeben hat. Und nicht einmal dann alle Möglichkeiten genannt oder zugebilligt. Somit ist klar, der Elo bekommt nur das Angebot des Jobcenters -und sonst nichts, was dessen Bedarf entspricht. Schon mal gar nicht, was er wirklich zu einer erfolgreichen Eingliederung in seinem Einzelfall braucht, wenn nicht gerade Elos Bedarf und Inhalt der Weisungen zusammenpassen, was meist nie der Fall ist. Insofern ist das nicht nur eine Meinungsverschiedenheit -sondern ganz klar die Notwendigkeit, dies in seiner Ausprägung und den damit verbundenen Nachteilen erfassen zu können. Vollkommen legitim , wenn man sowas generell nicht unterschreibt.

Die absurde Folgerung dessen ist, dass man da hinziehen müsste, wo es die richtige Förderung für den persönlichen Einzelfall gibt.

Gleiches gilt in Bezug auf Maßnahmen . Ich selbst würde mich derzeit nur für eine Maßnahme persönlich erwärmen können, die bald in Wesel startet. Ist aber somit unerreichbar. Auch so ein Fehlanreiz im Konstrukt. Auch die vieler anderer Jobcenter, welche eine solche eben nicht anbietet, könnte ich mir vorstellen.

Das hier keine einheitliche Förderung oder sinnvolle Förderungen im Sinne der Elos bundesweit unter Mitsprache der Elos ermöglicht wird, das zeigt ganz deutlich, es geht den Akteuren nicht um eine schnelle und nachhaltige Eingliederung, wie vorher schon angemerkt.

Warum gibst Du da noch so viel darauf, was da als Statement von Seiten der Sb kommt oder wie das oder jenes wirken wird?.
Ein Elo sollte sich selbst bzw. seinen Bedarf in den Mittelpunkt stellen, wenn nicht möglich oder erwünscht, dann soll Sb ihr Ding alleine durchziehen, und braucht dazu kein Arbeitslosensitzdenkmal zur Tarnung dessen. Würde ich der Sb auch direkt sagen.

Du hast tatsächliche Inhalte geschrieben. Das zeigt sich erst bei der Durchführung.
Mit tatsächlich meine ich die Vorgaben des Auftraggeber BA in diesem Fall und nicht die schöngefärbten und entschärften Flyer Inhalte. Denn die vertraglichen Inhalte muss Träger liefern und die müssten zum Bedarf des Elos passen und auch zu den Gründen, die Sb dafür anführt, was aber so nie der Fall ist. Alle drei Vorgaben stimmen in der Mehrzahl nie überein und das genügt -um damit das ganze zusammenstürzen zu lassen, wie ein Kartenhaus, zum Vorteil des Elo -in einem Gerichtsverfahren erst recht. Wenn Elo das strategisch gut verwendet.

Was der MT ansonsten sonst noch so veranstaltet, das kann dem Elo ansonsten so ziemlich schnuppe sein. Das muss Elo sich dann auch nicht zusätzlich antun.

Was meinst du damit? "Nette" Absagen, am besten nach Vorstellungsgesprächen? Das muß erst mal geschafft werden.
Ich schaffe das konstant immer wieder. Vermehrt, seit ich ein Ehrenamt bekleide und meine Bewerbungsunterlagen sehr persönlich und ansprechend auf E-mail Bewerbungen dergestalt übertragen habe, dass sie den gleichen Effekt haben wie eine schriftliche Bewerbung mit Mappe. Ohne Maßnahme -ganz in Eigenregie:wink: Hat auch ein schönes Layout, die gibt es heute auch ähnlich im Internet zu bestellen. Für schriftliche Bewerbungen. Kosten sind aber für Elos unerschwinglich. Auch so ein Grund, warum Elos so nachhaltig benachteiligt sind.

In deisem Jahr hatte ich immerhin bisher 8 Vorstellungsgespräche -aufgrund meiner Eigenbewerbungen -4 VV bislang. Und 5 Vorstellungsgespräche nebenher -ohne bisheriges Wissen des jobcenters und neun vertrauliche Absagen sowie 4 08/15 Absagen. und 2 Hinterlegungen im Bewerberpool von ZAF. Im März -zum Beispiel -gar keine Reaktion der AG auf insgesamt 5 Bewerbungen. Macht aber im Gesamtzusammenhang dann nicht so viel aus. Hatte mich halt wohl bei den falschen AG beworben.

Insofern - es kann sich lohnen, seinen Lebenslauf modernen Gegebenheiten anzupassen und dazu auch Kenntnisse in der Grafikbearbeitung. Ehrenamt macht sich im Lebenslauf auch gut, dann hat Sb es schwer, dir eine Arbeitsmarktferne einreden zu wollen oder eine Einschätzung dahingehend aufrecht zu erhalten.

Die ganzen Vorurteile und Zuschreibungen der Jobcenter verfangen nicht -weil mein Jobcenter diese Ergebnisse kennt
Und das -wahrscheinlich -auch deren verordnetes Weltbild des Elo zusätzlich konterkarieren .

Jeder kann selbst dazu beitragen. Es gibt immer eine Strategie für jeden Elo, genug Antworten bekommen zu können. Wenn sie unterschiedlich sind -umso besser . Nicht alle Ansprechpartner der AG haben ALG IIer als Kandiaten auf dem Schirm. Völlig normal.

Zur Vermeidung von Maßnahmen gibt es sicher kein Patentrezept. Aber der Nachweis der konstanten Marktnähe kann helfen -um gegen verordnete Bewerbungstrainings Argumente anführen zu können und durchsetzen zu können -notfalls auch vor Gericht. Dann sollte man dem Träger und der Sb aber nicht ermöglichen, irgendwelche Hausbverbote gegen den Elo zu verwenden. Leider gibt es nämlich auch Maßnahmen, die der Umerziehung dienen sollen. Da kommt man dann womöglich vom Regen in die Traufe.

Meine Meinung dazu
 

Onkel Tom

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#35
Optimal ist die Möglichkeit, den VA oder EGV mit den Weisungen des jeweiligen Jobcenters zu vergleichen. Dann fällt auf: Wenn überhaupt, dann bekommt Elo nur das, was der GF in diersem Jobcenter den Sb vorgegeben hat.
...
Vollkommen legitim , wenn man sowas generell nicht unterschreibt.
...
Leider gibt es nämlich auch Maßnahmen, die der Umerziehung dienen sollen.
...
Yupp, dessen Erkenntnisse haben sich nicht nur in Eloforen etabliert. Wege, wie man sich solchen
Unsinn entziehen kann, sind bereits gut bepflastert. Standardreaktionen haben sich schon als Routienen
fortentwickelt, was jedoch nicht sagen soll, das im Gefilde Pro und Contra des JC-Tango keine Schotterpisten
mehr gibt.

Den letzten Erwerbslosen, den ich zum JC begleitete, war eine Reise auf bepflasterten Wegen, wo mann
sich sicher fühlen kann und staubigen Schotterpisten, die zur "konstruktiven interegration in Arbeit"
nur Schaden anrichten.. War ich als Begleitung dabei, funzte es relativ gut, (politischen,) BA, JC, SB - Unbeholfenheits-
aktionen und verdreckter Mullbinden fern zu halten. War ich nicht dabei gab es Verbalattacken wie
"Sie sind in HH beruflich überflüssig und sollen sich nun auch bei ZAFs bundesweit bewerben" oder
"Sie haben sich nicht beworben und könnte Sie nun sanktionieren" oder "machen sie erstmal Bufti u.s.w.".

Des Erwerbslosen Berichterstattung zu meinen Abwesenheitszeiten und die Erfahrungen mit der SB meinerseits
waren so unterschiedlich, das klar wurde, das SB ein doppelten Reifen fuhr..

Außer VV in dubiosen Arbeitsverhältnissen und Bluffs bezüglich "Sie hätten sich nicht beworben", hatte
SB nix zu bieten.. Dumm gelaufen, das ich zu den letzteren Beschuldigungen gleich dahinter
her war, dies aufklären zu wollen.. Ob SB von weiterer Verfolgung von sanktionsbewährter Mitwirkung absah,
damit Elo und Ich nur nicht den Beweis in die Hand bekommen, das SB voll geblufft hat, um den Elo unter
Kontrahierungszwänge zu dirigieren ? Jedenfalls hatte SB doch Probleme damit, was wir nicht auf dem Kopf
gefallen sind :biggrin:

Nun das Forschen nach Differenzen zwischen "Arbeitshilfen zum SGB xy.." und den erlebten Umsetzungen
ist für den wehrhaften Erwerbslosen immer gut, um zu bewerten, in wie weit das Ermessen des SB in Missbrauch
von Ermessen abweicht. Hinzu kommt die ungleiche Augenhöhe der Beteiligten, bis hin zu Machtdemonstrationen
eines SB..

Mit einem ausgereiften und stets aktuallisierten Bewerbungskonzept konnte ich oft SB davon überzeugen,
das eine "Aktivierungsmasnahme" in meinem Fall völliger Unsinn ist.

Ich hatte mir ein sogenannten "Bewerbungs-Baukasten" entwickelt, womit ich auch VV-Bombardemons von
SBs flott bewältigen konnte.
Von einem SB bekam ich zu hören "Oh, Sie sind da ja schon fortschrittlicher, wie es bei Bewerbungstrainings
gelehrt wird".

Ich hatte mehr damit zu tun, den SB Controlling und Diktat durch EGV etc. durch die Finger zu entgleiten.
JC-RA hatte manches Mal bis zu 4 Monaten gebraucht, meinen Widersprüchen (ohne §§-Verweise)
Paroli zu wuppen. Das meiste endete im "Schach Patt".

Diese Vorgehensweisen habe ich im positiven Sinne Elo-Inis zu verdanken, in der Erfahrungen analysiert,
Strategien erprobt und verfeinert wurden. Auch wenn es noch so anstrengend werden konnte,
wie z.B. das Thema Bettlägerichsbescheinigung, hat sich aktives Elo-Treffen gelohnt und Wut abgebaut..

Es war einmal.. Bin mittlerweile "kaputt geschrieben" und JC ade..

:wink:
 

Dinobot

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#36
Jedenfalls hatte SB doch Probleme damit, was wir nicht auf dem Kopf gefallen sind :biggrin:
Genauso kann es funktionieren, wenn Elo sich nicht vom Jobcenter -Drücker-Gehilfen ins Bockshorn jagen lässt.


Hinzu kommt die ungleiche Augenhöhe der Beteiligten, bis hin zu Machtdemonstrationen
eines SB..
Oftmals nichts als Ausdruck tätsächlicher Ohnmacht und Überforderung, was aktuell sogar anhand einer Ausschreibung der BA für die MITARBEITER das Jobcenter Reinickendorf ersichtlich wird - psychosoziale Beratungsstelle :

http://www.service.bund.de/IMPORTE/...Result=true&templateQueryString=Reinickendorf

Dann auf der Seite den magentalink anklicken.

Kann man auch als Elo auch den Mitarbeitern anderer Jobcenter empfehlen: Wenn sie ein Problem haben , dann lassen sie doch die 0800 Nummer mithin freischalten und wenden sich dahin...Oder: Schon mal stattdessen an eine Beratung gedacht?

Augenscheinlich bröckelt die Front der Schergen -innerhalb der Maschinerie , wahrscheinlich auch wegen immer mehr auffälliger Inkompetenz im Umgang mit den Elos, wie auch im Jobcenter Berlin Mitte:

https://www.wr.de/politik/jobcenter...uer-eingeschraenkte-menschen-id215505557.html

Weitere -erfolgreich erprobte -Argumentation : den Sb einfach mal wissen zu lassen, er sei überfordert oder schlichtweg ungeeignet, was die persönliche Eingliederung betrifft.:wink:

War übrigens bei mir das Argument, welches TL zuletzt den Rest gegeben hat, weil er und seine SBs das vorher auch vielsieitig schon vorher bewiesen hatten. Hatte Beistand dabei:icon_hihi: . TL wurde NUR daraufhin hochrot:icon_dampf: 2 Minuten später war das Gespräch vorbei. TL war auf diese Argumentation und auf den Beistand nicht vorbereitet. Die alternative Weiterleitung in ein mir bekanntes besseres Team marktnah hat der dann noch vorher abgelehnt.:popcorn:

wie z.B. das Thema Bettlägerichsbescheinigung,
Das Problem hatte ich auch zuletzt -weil ohne Grund und Anlass-- ins Haus geflattert. Wollte GF sogar mit persönlichen Gepräch mittels Gehrinwäsche für "normal " in einer Meldeaufforderung erklären. Nach Vorlage anderer Weisungen - von anderen GF - war Schicht im Schacht.

Seitdem kaltgestellt. Vermutung: Die wollten mich im System als krank definieren und auch nach außen inzenieren, damit ich damals in deren aktuelle Maßnahme für Kranke gepasst hätte:icon_evil:

Resümee : Auch aktuelles Wissen um die Schwächen des System kann man den Sb um die Ohren hauen -wenn es anders nicht geht.

Ist Sb erst einmal verunsichert und dessen Allwissen als Pappkullisse im Sinne der Maßnahmeindustrie erkannt und enttarnt worden, dann sollte das auf die Dauer oder gleich besser wirken -als sich NUR beim Träger gegen die Maßnahmen zu wehren oder Hausverbot zu inszenieren.
 
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Gollum1964

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#37
Genauso kann es funktionieren, wenn Elo sich nicht vom Jobcenter -Drücker-Gehilfen ins Bockshorn jagen lässt.
wobei es bei solchen Terminen immer anzuraten ist, mit Beistand aufzuschlagen. Für jemand, der zwar das perfide System Hartz4 durchschaut, aber ein (erziehungsbedingt) zu manierliches Verhalten an den Tag legt, ist es häufig schwer, sich allein gegen fast psychopathische SB zur Wehr zu setzen. Letztere betrachten einen dann als gutmütigen Idioten und treiben ihn wie Freiwild vor sich her. Solchen Menschen gebührend entgegenzutreten, fiel mir anfangs und dazu noch allein sehr schwer, da man mit solchen Charakteren selbst in der rauen Arbeitswelt kaum zu tun hatte (am ehesten noch bei der Bundeswehr).

Aber Dinobot hat schon Recht, den Hebel schon bei SB richtig zu legen, weil damit automatisch das Problem sinnlose Maßnahmen an der Wurzel gepackt werden kann. Setzt man immer erst bei den Maßnahmen an, bekämpft man nur das Symptom. Viele SB spornt man dadurch an, gleich weitere Maßnahmen nachzuschieben, bis Elo zerbricht. Denn SB muß im Gegensatz zu Elo nicht sofort für Fehltritte geradestehen.
 

noillusions

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#38
Warum gibst Du da noch so viel darauf, was da als Statement von Seiten der Sb kommt oder wie das oder jenes wirken wird?
Das mache ich ja gerade nicht - ich habe das doch in Frage gestellt. Ich habe auch geschrieben dass SB Elo immer so "definiert", dass es für eine Standardmassnahme oder eine die gerade aufgefüllt werden muß passt.
Das war ja das mit "wie erfolgreich war die Maßnahme bisher?"
Das Problem ist dass es bei geschicktem Argumentieren von SB ja auch mal schwierig werden könnte.
Es kann nicht jeder ältere Elo viel Vorstellungsgespräche erreichen (außer vielleicht bei ZAF) und dann ist ein typischer Steit "besser darstellen/bewerben" versus Weiterbildung - also sinnlose Maßnahme gegen Qualifizierung.

Und was nutzen dir Weisungen der JC? Willst du darauf hinaus, dass diese bestimmte Dinge gar nicht erst in Erwägung ziehen und damit nicht chancenneutral agieren?
 

Dinobot

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#39
Und was nutzen dir Weisungen der JC? Willst du darauf hinaus, dass diese bestimmte Dinge gar nicht erst in Erwägung ziehen und damit nicht chancenneutral agieren?
Nicht chancenneutral schon deswegen, weil jede Förderentscheidung dem pflichtgemessen Ermessen unterliegen soll, aber viel zu oft daraus nur die Pflicht zur Einsparung -zum Wohl des Verwaltungsbudgets rauskommt. Gefördert werden soll , was im Einzelfall notwenidg ist. Es ist eine Frage des Einzelfalls. Wozu das Wissen um den Inhalt der Weisungen dienen kann ? Zum Beispiel das ausgeäbte Ermessen der Sb auf Vollständigkeit zu kontrollieren. Hat Sb alles darin gewährt, was im Enzelfall notwendig ist? Vergleich doch mal selbst -zwischen dem VA des Users nachfolgend und der akteullen Weisung des Jobcenters, welche ich gerade dem User hier im Link dazu präsentiert habe:

https://www.elo-forum.org/eingliede...e-10-18-braeuchte-echt-hilfe.html#post2331348

Dort in #4

In diesem Zusammenhang der augenscheinlichen Ermessensfehler vermag man dann -auch oftmals - keine Strategie auf den Einzelfall erkennen und untermauern.

Denn deshalb ist dann eine damit verbundene Maßnahme fast nie in irgendeinem Bedarf des Elo im Enzelfall zuzuschreiben . Jedenfalls könnte man dann so ergänzend auch gegen -nicht passgenaue - Maßnahmen besser argumentieren.

Und das Jobcednter merkt so auch -den können wir nicht mehr über den Tisch ziehen.
 
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noillusions

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#40
@Dinobot macht Ehrenamt, hat Vorstellungsgespräche, kriegt wohlklingende Absagen - wieso ist so jemand NOCH NICHT UNTER DER HAUBE? --> Das ist auffällig, mit @Dinobot stimmt vielleicht was nicht - den muß sich mal unsere Psycho-Tante ansehen.
 

Dinobot

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#41
@Dinobot macht Ehrenamt, hat Vorstellungsgespräche, kriegt wohlklingende Absagen - wieso ist so jemand NOCH NICHT UNTER DER HAUBE? --> Das ist auffällig, mit @Dinobot stimmt vielleicht was nicht - den muß sich mal unsere Psycho-Tante ansehen.
:wink: Arbeitgeber: Warum sind sie eigentlich noch arbeitslos?

Meine Antwort: Das haben mich schon viele AG auch schon vorher gefragt -und es dabei belassen. Von Anfang an. Sie dürfen jetzt gerne darüber hinaus mal mit mit positiven Beispiel punkten und mich einstellen, denn dafür bin ich eigentlich hier!!

Betretendes Schweigen im Walde. Mehr nicht.

Es gibt zu viele Rosinen im Kuchen und die Arbeitgeber suchen sich die besten raus, mit den aktuellsten Kenntnissen. Tausend andere Gründe. Ich wohne zudem in der Stadt -mit der höchsten Arbeitslosenrate im Bundesgebiet. Das kommt noch dazu.

Da ändert keine Pschycho Tante:icon_evil: was daran. Viele AG, die ich getroffen habe, die hätten eher einen Besuch bei einer solchen Einrichtung gebraucht. Davon kannst du ausgehen.

Meine Kleidung ist inzwischen nicht mehr die modernste. Smartphone habe ich auch keines. Man ist halt nicht mehr so konkurrenzfähig dadurch. Und vor allem - schon einige Zeit über 55 Jahre alt. Da wird man schon im Vorfeld ganz schnell hinausgelobt. Mit entsprechenden halbseitigen Absagen -voller Bedauern - im Turbotempo.

Ist aber eigentlich nicht das Thema hier. Frage doch per PN an, wenn Du damit ein Problem hast.
 
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Onkel Tom

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#42
...
Und was nutzen dir Weisungen der JC ? Willst du darauf hinaus, dass diese bestimmte Dinge gar nicht erst in Erwägung ziehen und damit nicht chancenneutral agieren ?
Jo, Du hast dir die Frage mit der Folgefrage bereits selbst beantwortet..

Chancengleichheit oder sogenannte Genderprinzipien kannst Du anhand "Ermessensspielraum" fast in der
Pfeife rauchen.. Wie stark es qualmt, siehst Du zwichen Vorgaben einer "Arbeitshilfe" oder Weisung und
erlebter Praxis.. Im Forum auch immer wider Thema wie ; mürbe machen, hamsterrad, überrumpeln, Zwang,
Drohung, Niedermache und haste nicht gesehen..

Alles Anwendungen, die dem SB die notwendige Zeit zu verkürzen, einen Erwerbslosen korrekt nach Vorgaben
einer Arbeitshilfe bearbeiten zu müssen. Um eine EGV in der ersten Runde aus zu handeln, bedarf es ca.
eine ganze Stunde an Dialogen.. Doch man gönnst sich bevorzugt nur 20 Minuten..

Vergleiche doch mal einen Termin zum Abschluss einer EGV und die Arbeitshilfe zum § 15 SGB II..

2008 waren wir Elo-Inis richtig glücklich darüber, das die BA dazu verdonnert wurde Weisungen etc.
öffentlich einsehbar zu machen. Dank Tacheles-Sozialhife war es nun möglich Fehleranalyse zum
Vorgang zu wuppen und damit stabiler vor dem SG auf zu treten.

Die ersten 3 Jahre H4-Regime haben so mach heftige Blüten getrieben, die heute fast vergessen sind,
jedoch heutzutage als Neuversuch wieder Triebe bekommt, wie z.B. den § 2 SGB II in ein sogenannten
"Leibeigenschaftspassus" umformuliert in der EGV wieder zu geben..

Gerade "verstümmelte" Gesetzestexte finden sich oft verschärfend in einer EGV wieder.
 

noillusions

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#43
Ist aber eigentlich nicht das Thema hier.
Das kann es werden wenn man an ehrgeizige SB gerät. Dann kannst du dich in "next level"-Maßnahme-Abwehr üben - gegen Gefälligkeitsgutachten von ÄD (Abschiebung in die GruSi) oder besagter Psycho-Tanten (nicht minder fies, was die für ein Negativ-Blick haben), die dich dann "gutachterlich zurechtlegen" für Maßnahmen oder irgendetwas was dir nicht paßt.
Frage doch per PN an, wenn Du damit ein Problem hast.
Ich hatte so ein Problem mal, aber das war vor deiner Zeit.
 

Dinobot

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#44
Das kann es werden wenn man an ehrgeizige SB gerät. ...Ich hatte so ein Problem mal, aber das war vor deiner Zeit.
Was hat das mit mir zu tun?.Wie bereits geschildert, gibt es keine Veranlassung für Irgendwas dahingehend und zudem würde eine solche Aktion schon an speziellen Besonderheiten scheitern.:icon_mrgreen:

Du brauchst genau deswegen nicht versuchen, irgendwelche inzenierten Horroreulen Meinungen nach zu Athen tragen, das bisherige optimale Gegenwehr dann so beantwortet würde.

Solche Art der Einschüchterung funktioniert bei mir nicht. Und ist hier zudem überflüssig.


irgendetwas was dir nicht paßt.
Hatte ich schon -immer und durchweg. Ich bin in allen Sparten taktischer Kriegsführung -sofern wieder erforderlich -zur weiteren Aufrechterhaltung meines selbstbestimmten Lebens bewandert und aktuell da auch auf einem sehr guten Level -trotz Hart iV angelangt.

Nur ging das auch nicht sofort. Man muss schon taktisch vorgehen und sich sehr gut auskennen, was den Sb als Gegner betirfft. Immer wieder neu.

Bangemachen gilt nicht.
 
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Onkel Tom

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#45
Nanana.. Nun bitte kein Futterneid wegen Meinungsverschiedenheiten aufkommen lassen.

Das würde dem Erfahrungsaustausch hier der "eigenen Kreativität" nur schaden.

Meinungsverschiedenheiten wie man was wuppt gibt es viel und wir kommunuzieren hier ja a la :

"kann" und nicht "soll" oder "muss", wie im JC immer vorgegaukelt wird gelle :wink:
 

noillusions

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#46
Solche Art der Einschüchterung funktioniert bei mir nicht. Und ist hier zudem überflüssig.
[...]
Bangemachen gilt nicht.
Merkwürdig dass du das als Einschüchterungsversuch ansiehst. Ich bin froh wenn ich solcherlei Informationen bekomme, wenn möglich im Voraus.

Mag sein dass du in deinem Alter weniger wahrscheinlich sowas abkriegst. Ich hatte weniger Glück und wäre froh gewesen, wenn ich vorher gewußt hätte womit ich es zu tun bekommen könnte.
 

Onkel Tom

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#47
...
Ich hatte weniger Glück und wäre froh gewesen, wenn ich vorher gewußt hätte womit ich es zu tun bekommen könnte.
Da kommen wir auf einen Punkt zurück, wie es wohl jedem so ergeht, der noch nicht mit der AfA/JC zu
tun hatte. Mir erging es auch mal so, zumal ja damals 2004 kurz vor H4 noch die Allgemeinvorstellung
vorherrschte, das ein Amt alles richtig machen würde.

Die Montagsdemonstrationen gegen den Sozialabbau hatten noch reichlich Mitstreiter_innen.
Sie machten darauf aufmerksam, das die "Arbeitsmarktreformen" für die Lohnerwerbsabhängigen nur
Schaden anrichten. Ich dachte anbei, das einige Aktive mit ihren Warnungen "übertreiben" und
habe mir die Erstausgabe der SGB-Änderungen runter geladen und als Handheld ausgedruckt.

Meine Frage war anbei, ob die H4-Gegner wirklich Überblick und Recht zum Streitgegenstand haben.
Nach dem ersten Lesedurchgang kam in mir der Gedanke auf "Hä, habe ich das inhaltlich wirklich verstanden,
was ich parallel nicht glauben wollte ?!

Beim zweiten Mal durcharbeiten pusselte sich ein Mosaik zurecht, der aufzeigt, das SBs sich nun an
Erwerbslose ausprobieren können und deren "Ermessungsspielraum" übelste Folgen nach sich ziehen kann.

Bis dahin kannte ich nur SBs, die auf Abwimmeln setzen oder die nach "Leben und leben lassen" hantierten.

Ja, dieses erste Selbststudium überzeugte mich davon, das die Modemos nicht übertreiben und es tat sich
für mich Neuland für Protest auf.. Trotzdem musste ich das Handheld auch noch ein drittes Mal durchkauen,
jedoch mit Begleitung von Fachkompetenzen.

In dieser 3.ten Runde bauten sich Grundgerüste in meinem Kopf auf, wie man mit diesem und jenen
§§ umgehen könnte doch die Frage, wie man mit "Ermessensspielräumen" klar kommen kann,
blieb offen.

Ok, noch unüberschaubare Macht den untersten Gliedern der "ARGE" und ich werde da wohl reichlich
Pionier machen müssen, wie das funzen soll und wird.

Büffeln und nochmal Büffeln war für mich angesagt.. Bis zum 1.Januar 2005 konnte ich dann schon
zu den Änderungen mitreden und konnte zB. Zum Argument "Dafür bekommen wir jetzt 50 Euro mehr" kontern.

"Dafür bekommst Du kein Kleidergeld oder andere Gelder, die man neben dem Lebensunterhalt so
beantragen kann und weiter hast Du in Zukunft viel weniger Mitbestimmung, wenn es um Ämterkram geht."

Naja, der Schröder und Co - Bande ist es offenbar gelungen, der Mehrheit der Bevölkerung H4 als eine
neue Errungenschaft zu verkaufen..

Ach ja, anbei die so tolle Chanche durch einer "Arbeitsgelegenheit" umgangssprachlich Ein Euro Job
wieder in den Arbeitsmarkt gelangen zu können ? Gut, bin noch etwas unvoreingenommen und neugierig.

So suchte ich mir ein Ein-Euro-Job, der auf mein Beruf passte und ja, kann anbei die Erfahrung machen,
was sich die Regierung anhand der Umsetzungen gedacht, beziehungsweise gemacht haben.

Damit bekam ich ein Volltreffer.. Ich landete bei einem Träger die es besonders dick hinter den Ohren
tragen und ich war nun in voller Motivation nach Forschen, Analysieren und gegen angehen zu wollen.

Klaro, das ich meine Erfahrungen dazu nicht für mich behalten sollte und habe dies unter anderem
jedermann zugänglich gemacht.. Willkommen in mein ersten Ein-Euro-Job-Krimi :wink:

http://www.chefduzen.de/index.php?P...d09781bdb9f3e&topic=19878.msg181915#msg181915

Mit er anschließenden "Operation Bratfisch" ging der Träger entgültig platt :cheer2:

Damit verfeinerte sich mein Wissen um Ein-Euro-Job und wie der Zufall das so will, hatte ich 2006 wieder
Pionierland, Kapitel "EGV-Kenntnisse" aneignen betreten..
Wegen einer Massenbeglückung von EGVs und Machtdemonstration einer SB war klar, so nicht !

Ich wehrte mich mittels einer Anzeige wegen Nötigung (im Amt). Das ich der erste in HH war, der sich so
was wagte, wusste ich nicht und musste mir zunächst die Blöd vom Halse halten, da Verwurstelung a la
"Florida-Rolf" oder weitere Erwerbslose nur Ärger und Nerven kosten.

Dies gelang mir ganz gut und bis zum Ende 2006 war ich dann soweit, mit Wissen andere Erwerbslose zu
unterstützen, was bei der Elo-Inni ELSE ganz gut zum Tragen kam..

Ja, so hatte ich mich damals gegen H4 fit gemacht. Ich machte nicht mehr nur eigene Erfahrungen, sondern
alle Ini-Besucher_innen tauschten sich aus und so musste nicht jeder die gleiche Nummer überstehen.

Es entstand die "Legokiste", in der Strategien und Textbausteine zur Abwehr fortentwickelt wurden.

Nun haben wir hier ja reichlich Infos hinterlassen, womit der Leser versteht, wie der Organismus
H4 im Amt funktioniert doch oft ist der Zwang, nach des JC Spielregeln mitspielen zu müssen, wo SB
beim Schummeln immunisiert ist und der Erwerbslose dagegen genau das Gegenteil überstehen muss.

Die Jobcentren fühlen sich in ihrem Tun um so sicherer, solange kein Protest vor ihrer Haustür sichtbar ist.

Ich dachte bei diesen Thread erst daran "Schöne Idee aber sollte ausgearbeitet werden"..
Natürlich mit der Hoffnung, das Erwerbslose wieder vermehrt vor den Türen ihrer Peiniger aktiv werden..

Kann mir mal bitte jemand verraten, warum außer der Threadstarter und ich keinerlei Ansätze von
Bedürfnis auf "gemeinsam solidarischen Protest" mehr vorhanden scheint ?

Ich lese hier nur über den "Einzelkampf" für sich selbst..

Ratschläge in Eloforen bringen zwar Gegenmittel und Rettungsringe aber an gemeinsamer Ursachenbekämpfung
fühlt man sich gleich überfordert..

Soo, meine Gedanken dazu und muss jetzt weiter Bundestag bei Phönix gaffen..

:icon_pause:
 
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noillusions

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#48
Ich dachte bei diesen Thread erst daran "Schöne Idee aber sollte ausgearbeitet werden"..
Hat ja auch angefangen.
Natürlich mit der Hoffnung, das Erwerbslose wieder vermehrt vor den Türen ihrer Peiniger aktiv werden..

Kann mir mal bitte jemand verraten, warum außer der Threadstarter und ich keinerlei Ansätze von
Bedürfnis auf "gemeinsam solidarischen Protest" mehr vorhanden scheint ?
Unterstellung.
Ich lese hier nur über den "Einzelkampf" für sich selbst..

Ratschläge in Eloforen bringen zwar Gegenmittel und Rettungsringe aber an gemeinsamer Ursachenbekämpfung
fühlt man sich gleich überfordert..
:icon_pause:
Was hast du eigentlich für Ansprüche? Egal was den Leuten die Erzielung von Einkommen verhagelt - es handelt sich um Benachteiligte - da kannst du nicht allzuviel erwarten. Am besten klappt das noch in großen Städten wie damals in Hamburg mit der JobberInnen-Bewegung; Schwarze Katze z.B. In anderen Ländern haben Elos auch eher noch die Arbeitnehmer auf ihrer Seite, was hier auch oft nicht mehr der Fall ist.

Logisch das Leute auch von ihrem "Einzelkampf" berichten, worüber könnten sie auch besser berichten?
 

Dinobot

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#49
Kann mir mal bitte jemand verraten, warum außer der Threadstarter und ich keinerlei Ansätze von
Bedürfnis auf "gemeinsam solidarischen Protest" mehr vorhanden scheint ?:
Weil das aktuell ganz schnell Wasser auf die Mühlen derer in den Jobcentern wäre, die seit Jahre förmlich zugesch ......en werden mit den Thesen kruder Studien, die den Elo eine Vielzahl von Problemen seelischer Art unterstellen ,so absurd das ist und immer war. Die Öffentlichkeit ist dahingehend manipuliert worden, um das Zerrbild des BLÖD Format eines Langzeitarbeitslosen formschön weiter zurecht zu spinnen und die Jobcenter nutzen das schamlos, für weitere Übergriffigkeit aus.

Meiner Meinung nach bewirkt man deshalb heutzutage so weniger als zuvor. Was war und ist möglicherweise der Fehler und das bisherige Versäumnis auf Seiten der Elos? Ich denke , die Antwort liefert eine andere Gruppe, die sich Gehör mit einem bereiten Netzwerk verschaftt, was mithin dafür sorgt, dass der Migrant oder Flüchtling -bei weitem -nicht so übergriffig behandelt wird -wie der Elo weiterhin.

Es fehlt eine Interessenvertretung -wie sie Flüchtlinge innehaben.

http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/fluechtlinge-lobbyarbeit-fuer-schutzsuchende-a-1432500

Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich aktuell lieber als Flüchtling in Hartz iV sein wollen -weil schon die Maßnahmen für diesesGruppe -bei weitem nicht die Schärfe dessen besitzen, wie sie Inländern zugemutet wird.

Zum Beispiel.

Diese Kleintel macht es vor -wie man sich Gespräche auf Augenhöhe -ganz automatisch verschaftt.

Wenn überhaupt, dann finde ich die Aktionen des Schreckens des Jobcenters Treptow Köpenick sehr clever -weil sehr geistreich damit das System vorgeführt wird . Ebenso die Aktionen von Frigga W. in Berlin.

Aber eines ist auch wahr. Nach langer Zeit eines Hartz iV Bezuges überlegen es sich die Elo zweimal, ob sie Fahrgeld privat dafür berappen können und wollen. Da wäre eine Interessenvertretung viel wirksamer, die gegen die Verunglimpfung und die Rechtlosigkeit der willkürlichen Sanktionspraxis vorgeht, diie nur den Jobcentern nutzt. Und die vereinahmten Fördergelder der Verwaltung wieder zur Ausschüttung an die Elos verfügt und überwacht. Jemand , der die Kontrolleure im Sinne der Arbeitslosen- und nicht der Verwaltung - kontrolliert.
 
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Matt45

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#50
Gerade die letzte Seite gelesen. Super geschrieben.

Zum Thema "Einzelkampf". Ich hatte gestern schon bei einen anderen Thema hier geschrieben, ich bin neidisch auf die Beschützer des Hambacher Forst.

Solche Leute würde ich mir wünschen bei Protesten zu den Sanktionen/ALG2 Problemen. Vielleicht würden dann viele andere ELOS mitmachen. Die Politik "labert" nur, nur großer Protest der Bevölkerung kann noch etwas bewirken. Leider ist es aber wirklich so: Jeder "kämpft" für sich und anonym(auch hier im Forum). Irgenwie fehlt uns die Lobby oder spezielle Investoren.

Ich(Aufstocker bzw. Ergänzer) habe hier im Forum auch unwahrscheinlich viel gelernt. Habe einen großen Vorteil: Ich war früher schon ein Querdenker und daher habe ich schnell andere Ansichten wie es die "Offiziellen" haben. Dadurch sehe ich viele "Hartz4 Gesetze" auch von einer anderen Seite.

Der "Schlüssel" bei Hartz sind eigentlich nur Begriffe und Wörter und auch einmal Paroli bieten. Allerdings nie persönlich werden oder Gewalt anwenden.

Ich muss Kinder ernähren und hätte mir vor 30 Jahren auch vieles anders vorgestellt, auch im sozialen Bereich.

Arbeiten ist auch kein Verbrechen, trotzdem wünschte ich mir mehr mitdenken unserer Gesellschaft. Leute die meinen: Besser diese Arbeit als keine! Diese Ansicht habe ich nie verstanden, weil diese Leute auch meckern über Lohn,Armut, Renten.......Was nützt den Leuten dann diese Arbeit?

Mit meinen SB komme ich gut zurecht, allerdings bin ich auch am arbeiten(Aufstocker) und habe mich vom "Konsum" in Deutschland fast verabschiedet. Meine Kinder sind mir viel wichtiger, ich komme dadurch so ganz gut zurecht.

Deutschland sehe ich im Jahre 2018 sehr "angekratzt", aber in sehr vielen Bereichen. Die aktuelle Stimmung gibt sehr viel wieder, auch wenn der Mainstream vieles anders sieht.
 

Onkel Tom

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#51
...
Unterstellung.
...
Soso, da wird meine Hoffnung, das sich Erwerbslose wieder vermehrt miteinander treffen, um sich
gegenseitig den Hintern zu retten und hin und wieder eine Aktion zu wuppen gleich als Unterstellung
interpretiert..

Was glaubst Du, woher sich die Baumbesetzer_innen die Energie her holen, um die Räumung in die
Länge zu ziehen, besser noch den Wald zu retten ?

Es sind nicht nur die Ziele, die gemeinsam gesteckt wurden. Das miteinander, die sozialen Kontakte,
Gruppenerfolge stärken den Zusammenhalt und lässt manchmal Wunder wirken.

Da muss man auch nicht neidisch werden. Sich einfach mal einer Sache anschließen und mitmachen,
verscheucht so manch negative Gedanken.

Seid wann stellt man an Erwerbslosen Ansprüche ?? Ich habe es nicht getan, lediglich Wünsche los gelassen.

Gruppen wie "Die Überflüssigen" oder "Aktionsbündnis gegen Ein-Euro-Job" waren Leute, die nach ihren
Aktionen auch mal was zu lachen hatten, was anbei ablief.. Dies stärkt Körper und Gemüt.
Dieses Funerlebnis durfte ich auch bei der Elo-Ini ELSE und alerta erleben.

...
Weil das aktuell ganz schnell Wasser auf die Mühlen derer in den Jobcentern wäre
...
Ich stimme Dir zu, das mit kruden Thesen Erwerbslose zugemüllt, durch das "Blutblatt" diffamiert und
stikmatisiert wurden, wovon man heute auch nicht verschont bleibt.

Doch heute weiß man mehr darüber Bescheid wie zu den Anfängen und kann anhand dessen besser
dagegen agieren. Unsere Gegner_innen kochen auch nur mit Wasser :wink:

...
Meiner Meinung nach bewirkt man deshalb heutzutage so weniger als zuvor. Was war und ist möglicherweise der Fehler und das bisherige Versäumnis auf Seiten der Elos?
...
Das halte ich für einen Trugschluss. Verpasste ungenutzte Zeiten von möglichem Protest kann man
nicht nach holen. Alles befindet sich im Jetzt und warum sollte man anbei nix bewirken können ?

Mensch achte und erfreue sich auch an den kleinen Details, die eine Aktion mit sich bringt..

Mit vorab gesteckten Erwartungshaltungen ist man nach dem ersten Treffen endtäuscht und Ja, warum soll
ich mich jetzt auf die Socken machen ?..

Erste Treffen zu Bündnissen und Aktionsvorbereitungen sind besser ohne Erwartungen aber mit Wünsche
und Hoffnungen besuchenswert.

Schönen sonnigen Samstag :wink:
 
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noillusions

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#52
Soso, da wird meine Hoffnung, das sich Erwerbslose wieder vermehrt miteinander treffen, um sich
gegenseitig den Hintern zu retten und hin und wieder eine Aktion zu wuppen gleich als Unterstellung
interpretiert..
Du behauptest, dass das alles früher besser war und häufiger, ich bezweifele das. Und auch die Negativ-Sicht auf Internetforen teile ich nicht.
Was glaubst Du, woher sich die Baumbesetzer_innen die Energie her holen,[...]

Seid wann stellt man an Erwerbslosen Ansprüche ?? Ich habe es nicht getan, lediglich Wünsche los gelassen.
Auch früher haben mehr Leute Ostermärsche und Wendland/Anti-Wackersdorf-Proteste gemachte als sich für Arme eingesetzt, das waren die Vorläufer dieser Hambach-Waldbesetzer.
Was ist das für eine Wortklauberei mit der Unterscheidung von "Ansprüchen" und "Wünschen"?


Das Problem mit dem Widerstand das @Dinobot geschildert hat ist bei der bürgerlichen Ökö-Bio-Bewegung ja das Umgekehrte: Die haben eine gute Lobby und stehen gut da, während Elos eine Anti-Lobby wie die BLÖD haben.
Auch die JC haben sowas ja drauf mit ihren Hochglanz-Broschüren und ihrem "Sprech". Wenn sich da jemand auflehnt, dann fragen sich Nicht-Betroffene "was hat der/die eigentlich, bekommt Geld fürs Nixtun und nun auch eine "Förderung" (PR-Sprech der BA) und lehnt das ab!" Die Presse schreibt dann "soundsoviele Sanktionen weil jemand eine WEITERBILDUNG ablehnte". Tatsächlich geht es aber um dreckige Maßnahmen.
 

Kerstin_K

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#53
Was macht eigentlich die KEAS? Lange nichts gehört. Gibt es die noch?
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Onkel Tom

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#55
Was macht eigentlich die KEAS? Lange nichts gehört. Gibt es die noch?
Yupp weitere Infos hier.. http://www.die-keas.org/


@noillusions

Über deinen letzten Beitrag muss ich schmunzeln..

Du bezweifelst etwas, ob was früher besser war und paar Zeilen weiter beantwortest Du es, um Zweifel
wegräumen zu können..

Wortklaubereien ? Erwartung und Wunsch oder Hoffnung..
Wenn man dessen Bedeutungen unterscheidungsschwierigkeiten hat ?

Von Unterstellung und Ansprüchen hast Du angefangen.. Musst ja wirklich viel Frust inne haben..
 

noillusions

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#56
Keine Ahnung was daran so schwer zu verstehn ist - ich behaupte dass es früher wie heute so war das "Friedensbewegte/Anti-Atom-Protestler"("früher") und "Bio-Öko-Waldbesetzer"(heute) immer aktiver waren als Arme für ihre Interessen.
Erstere haben halt insgesamt mehr Möglichkeiten.
Und yo, dass man mal Frust hat...

Diese Erbsenzählerei mit "Wunsch an" oder "Anspruch an" mache ich nicht mit.
 
E

ExitUser

Gast
#57
Mahlzeit. Meiner persönlichen Erfahrung nach scheitert es an der Basis idR an einzelnen Leuten, die sich "richtig dolle" einbringen wollen und alles vermeintlich besser wissen.

Vor allem solche Leute, die viele leere Worthülsen verteilen. Und wenn man dann dran kratzt, ablenken oder nix davon wissen wollen. Oder aggressiv werden, wenn ihnen gar kein "Argument" mehr einfällt.

Solche "Sitzungen" eskalieren meistens in Zank und Streit. Womit dann früher oder später das "Endziel" erreicht ist: Selbstzerfleischung oder/und Auflösung.

Diese sog. "Selbst-Ini-Szene" ist "durchsetzt" mit solchen Leuten. Meiner Erfahrung nach ist es reine Zeitverschwendung, sich darüber einen Kopf zu machen, ob die einfach nur doof, per Standard aggressiv oder von irgendwoher "bestellt" sind.

Ich setze meine Kraft lieber anderweitig ein.

Das größte Problem ist, dass wenn diese Typen dann "erfolgreich" waren, weitere Kreise ziehen. Die werden nicht satt. Bis in dieses Forum hinein. Ich plaudere hier aus dem Nähkästchen, leider.
 

Onkel Tom

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#58
Ich wollte lediglich klarstellen, das ich weder jemanden hier etwas unterstelle, noch eine Erwartungshaltung
habe.

Den Wunsch und seine Hoffnungen zu äußern das Erwerbslose sich wieder mehr untereinander persönlich
treffen und vor den Orten ihrer Peiniger aktiv werden, ist hier weder angekommen, noch erwünscht.

Woran das wohl liegt ? H4 hat offenbar gewonnen ? Nö, wasch mich und mach mich nicht nass funzt nicht.

Alles zu spät, sich verkriechen, SB im Griff behalten wollen und alles ist gut.. Ansonsten hier melden..

Das reicht nicht und der Titel des Thread hatte ja auch einen anderen Ansatz..
Das Minimum, zu zweit mal Fugis zu verteilen ist schon von Threadinhalten her absolut "unzumutbar"..

Soo, nun bitte noch mal Thread genauer lesen und dann erst kratzen, beißen und Haare ziehen. :biggrin:
 

HartzVerdient

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#59
OnkelTom die Hauptakteure dieser Farce wurden bei der letzten Bundestagswahl abgestraft.

Es bringt nichts, das Symptom zu bekämpfen. Man muss bei dessen Initiatoren anlegen. Und das geht bekanntlich durch Wahlen.
 

Onkel Tom

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#60
Jo, heute wird das "Fieberthermometer" in Bayern "abgelesen". Gerade da hat es ja die heftigen Eingriffe
wie z.B. PolG und künftiger Verfahrensweisen mit "Gemütserkrankten" gegeben..

Mal heute abend erst mal die Glotze anmachen..

Eventuell kommt bei Erwerbslosen doch noch der Mut auf, sich außerparlermentarisch vor Ort
zu beteiligen.

Es ist derzeit ja schon viel los, was das angeht aber das "Gegen-H4" kommt anbei nur ganz leise an..

Dazu was aus der Röhre : https://www.tagesschau.de/inland/unteilbar-demonstration-103.html

Aber gut, ich habe verstanden :wink:

(Hoffentlich) Schönen Sonntag.
 
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Kerstin_K

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#61
Vielleicht auch mal überlegen, dass Widerstand heute durch Internet und so ganz anders ablaufen könnte? Früher müsste man sich treffen, um sich auszutauschen. Heute geht das halt auch anders.
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HartzVerdient

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#62
Ich kann den Einwand von Onkel Tom durchaus nachvollziehen. Auch das was Onkel Tom schrieb, hat durchaus seine Richtigkeit.

Auch wenn vieles heute durch Internet geschehen kann, so wird ein öffentliches Auftreten dennoch eine weite Tragkraft haben.

Medien sind vor Ort und berichten. Der physikalische Kontakt Gleichgesinnter ist auch nicht zu unterschätzen.

Im Internet kämpfen viele Einzelkämpfer, während man im Verbund durchaus eine andere Gewichtung haben kann.

Auch bei mir hat sich ein Umdenken in mehr öffentliche Präsenz eingestellt.
 

Kerstin_K

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#63
Vielleicht lässt sich ja beides kombinieren? Ueber das Internet kann man sehr einfach viele Menschen erreichen. Man muss halt Wege finden, dass diese sich zusammenschließen und dann raus gehen.
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