Ich wurde von heute auf morgen gekündigt (1 Betrachter)

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Ich wurde von heute auf morgen gekündigt– obwohl ich 2 Tage zuvor vom Chef gelobt wurde!!! KOLLEGIN HAT MICH BEIM CHEF SCHLECHT GEMACHT!:icon_dampf:


Das Unternehmen gibt sich sehr familiär und sozial eingestellt, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ich wurde nach knapp 3 Wochen (bzw. 16 Tage Arbeit), da Feiertag dazwischen lagen, von heute auf morgen ohne jegliche Vorankündigung gekündigt.
Dazu muss man sagen, ich wurde noch 3 Tage zuvor vom Vorgesetzten sehr gelobt. Wegen meiner guten Arbeitsleistung, der Chef sagte er würde sich bei mir gar keine Sorgen machen, wenn es so weiter ginge, würde ich das alles in spätestens 2 Monaten mit links machen. Er betonte zudem dass ich effektiv und produktiv arbeiten würde und nicht nur da säße und mir alles nur anhören würde. Ich würde bereits produktiv Arbeit bewältigen. Ich bekam an meinem 1. Arbeitstag den Auftrag ca. 13 Rechnungen zu erstellen die ich nach einmaliger Erklärung fehlerlos erstellte. Am nächsten Tag gab es ein Meeting mit dem Chef und seiner Schwester (die auch dort arbeitet und die Schulungsverwaltung übernimmt), der Chef sagte im Meeting, dass seine Schwester mir alles problemlos geben könne, da ich alles super mache!
Ich schreibe immer alles mit, um auch hin und wieder nach zu sehen. Da ich in der Hauptverwaltung der Hauptfirma sowie der Tochterfirma und in der Buchhaltung eingearbeitet wurde! Gleichzeitig fielen noch Assistenztätigkeiten (Assistentin der Geschäftsführung) an.
Kurz beschrieben, damit sich hier jeder ein Bild machen kann was verlangt wurde. Dies war viel Info aber ich war sehr motiviert und alles klappte sehr gut, da ich mir alles notierte und bei Unklarheiten sofort nachhackte! Ich merkte auch schon nach einigen Tagen, wie ich immer weniger in meinen Aufzeichnungen nach sehen musste, da ich anfing mir alles nach und nach einzuprägen. Mein Elan, Interesse, sowie die sofortige Umsetzung von Aufgaben die mir nur einmalig erklärt und gestellt wurden, wurde auch immer wieder gelobt!
Zwei Tage vor der Kündigung, hätten wir morgens Finanzbuchhaltungsbesprechung gehabt, ich hatte leider angenommen, dass diese nicht um 8.30 sondern um 9.00 standfände. Den Tag davor hatten wir IHCC Besprechung (Tochterfirma Schulungen und Fortbildungen die angeboten werden) diese fand um 9.00 Uhr statt! Vielleicht hatte ich beide auch verwechselt, ich hatte auf alle Fälle nicht mehr im Kalender geschaut bevor ich ging.
Es ist doch auch allzu verständlich bei all den Informationen und dem ganzen hin und her Gehüpfe zwischen zwei Unternehmen 1x Hauptfirma und 1x Tochterfirma sowie der Finanzbuchhaltung sich ständig auf zu splitten! Ich hatte für jede Firma eine extra Signatur sowie extra E-Mail Accounts die immer wieder durch gesehen werden mussten, sowie 2 Telefonnummern. Ich musste sehr aufpassen, wie alles signiert und versendet wurde bei E-Mail Korrespondenz, Brieferstellung und Rechnungsverschickung. Natürlich musste ich auch am Telefon aufpassen wie ich mich meldete, ob mit Hauptfirma oder Tochterfirma!
Ich kam leider zu spät zur Finanzbuchhaltungsbesprechung.
Im Büro angekommen bei der Kollegin in der Buchhaltung, sagte diese wir hätten Besprechung gehabt um 8:30 Uhr. Es war mir sehr unangenehm und ich sagte es tue mir sehr leid und das ich gedacht hätte, dass diese um 9:00 Uhr stattfinden würde. Ich wollte nochmal in den Kalender sehen, die Kollegin meinte daraufhin, „glaubst du mir etwa nicht“? Natürlich glaube ich dir sagte ich! Ich war nur so geschockt dass ich das nicht mitbekommen hatte und sah für mich selber noch mal nach! Vielleicht auch um es mir selber glaubhaft zu machen!
Seit dem war die Kollegin äußerst reserviert und ließ immer mehr fiese BEMERKUNGEN fallen, was meine Art und Weise betraf neue Arbeitsabläufe zu erlernen! Als wir dann die Buchhaltungsbesprechung hatten mit dem Chef, ging es auch ganz schnell nicht mehr um die Buchhaltung sondern um mich! Da ich mir eine kleine Übersicht zusammengefasst hatte über bereits gesehene Arbeitsgebiete bzw. verschiedene Aufgaben. Ich wollte wissen, was so auf mich zu kam und wie sich die Aufgaben speziell in der Buchhaltung für mich darstellten und wie ich die hier erwähnte Kollegin vertreten würde. Die Aufhaben die die Tochterfirma betrafen hatten wir bereits einen Tag davor mit 1 Mitarbeiter der diese Aufgaben an mich abgeben sollte, so wie der Schwester des Chefs besprochen.

So nun. Der Chef sagte ich solle mir mehr Zeit lassen und vom Tempo runter gehen, ich hätte alle Zeit der Welt und alle wären mir behilflich. Hauptsächlich sollte die Kollegin aus der Buchhaltung entlastet werden und die Schwester vom Chef wolle einen Teil der Schulungsverwaltung abgeben und ich sollte alle vertreten können im Falle einer Krankheit!

Ich sagte, ja es sei klar dass die Kollegin aus der Buchhaltung unterstützt werden müsse und es zu viel Arbeit für sie alleine wäre! Daraufhin sagte die Kollegin, dass es ihr nicht zu viel sei und sie ihre Aufgaben bzw. die Klientenbearbeitung behalten wolle! Da war ich etwas baff! Gut ich dachte mir nix, vielleicht sollte ich nur einen Teil der Rechnungserstellung und die Mahnungen übernehmen! Ich wollte ihr nichts weg nehmen! Aber so einen Eindruck machte ihre Aussage! DIE KOLLEGIN MEINTE DANN AUCH NOCH ES SEI SO RÜHREND WIE ICH MIR IMMER ALLES AUFSCHREIBEN WÜRDE! Dies in einem sehr abfälligen Ton!

Nach der Besprechung im Büro mit der Kollegin zusammen, war eine angespannte Stimmung zwischen uns! Ich sprach sie später darauf an. Sie sagte auch wenn sie manchmal etwas grob oder barsch rüber käme würde es sie nicht so meinen!
2 Tage später zeigte Sie mir Reisekostenabrechnungen und Bewirtungskostenabrechnungen und ich erstellte noch verschiedene Mahnungen, gleichzeitig zeigte sie mir wie ich die Flüge eintragen solle im Kalender des Chefs! Desweiteren schaute ich mir noch die Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen an und trug Änderungen in einem Excel Sheet ein, kopierte die Gutachten und legte sie in der Patientenakte ab!
Als ich noch mitten beim Ablegen war, wollte mir die Kollegin wohl was zeigen! Ich war so vertieft in meiner Aufgabe, dass ich es nicht sofort mitbekam! Ich bekam nur mit wie sie sagte „ soll ich dir jetzt zeigen wo die Sachen hinkommen oder nicht?“ Gut ich ging mit und ließ alles liegen, obwohl ich gerade am blättern war in einem Ordner um die Sachen richtig abzulegen! Sie war kurz davor Feierabend zu machen und das Tempo was sie hatte war zu schnell! Das sagte ich ihr auch! Und das ich mir gerne alles aufgeschrieben hätte! Sie sagte du schreibst doch eh immer alles mit, ich weiß jetzt nicht wo dein Problem ist“! Ist es dir zu viel? Wir haben ja nix gemacht jetzt!
Ich wiederholte mehrfach, dass es nicht um die Menge der Aufgaben ginge sondern um die Geschwindigkeit! Sie wiederholte immer wieder wie ein Roboter „ Wenn es dir zu viel ist, sag es“! Dann lassen wir was weg! Das ging so ungefähr 3 mal hin und her!
SO ETWAS HATTE ICH WIRKLICH NOCH NIE ERLEBT! Sie wollte mich nicht verstehen und stellte mich so dar als ob ich überfordert sei! AM NÄCHSTEN TAG ERHIELT ICH DIE KÜNDIGUNG!
ZUVOR MEINTE DIE KOLLEGEIN „HAST DU JETZT DEINE 1000 POST ISTS ENDLICH ENTSORGT“! Ich sagte dass ich alles gestern noch geordnet und zusammengeschrieben hätte! Ihr TONFALL WAR WIEDER SEHR ABFÄLLIG!

Kurz darauf, wurde ich ins Büro des Chefs gerufen. Er sagte, dass sie sich wieder von mir trennen müssten, aufgrund von negativem Feedback und meines barschen Auftretens! Sie seien eine Firma die mit Themen zu tun hätten die sehr großer Empathie bedarf! Ich fragte nach konkreten Beispielen! Er KONNTE MIR KEINE NENNEN – Er sagte er wollt jetzt nicht zu sehr in Detail gehen!

Eine Woche vorher waren Mitarbeiter in unseren Büros die Leistungsorientierte Gespräche mit den Chefs hatten! Über einen Mitarbeiter wurde besonders schlecht geredet! Dieser fiel auch mir sehr negativ auf! Als ich im Kopierraum war, schob mich dieser zur Seite, da er was aus dem Kopierer holen wollte! Dann ging er in mein Büro und bediente sich an meinen Sachen ohne zu fragen! Ich sagte 2 Kolleginnen, das dieser Typ ein absoluter „BAUERNTRAMPEL SEI“ Das hätte ich mir wirklich verkneifen sollten! BÖSARTIG HATTE ICH ES AUCH NICHT GEMEINT! Vielleicht fällt ihm ja nichts auf an seinem Auftreten und er macht es unbewusst! Auf jeden Fall war es gewiss ungeschickt von mir! Aber rechtfertigt das eine sofortige Kündigung? Hätte da nicht auch ein Gespräch gereicht? Zumal ich nicht die einzige war die so gesprochen hat!

Was soll ich dazu noch sagen?! Ich ging wie unter Schock raus und gab alles ab! Ich fuhr sofort zum Arbeitsamt! Der Berater dort schüttelte nur den Kopf und meinte ich solle froh sein von dort weg zu sein! Bei dem kleinsten Falschen Wort was man verliert, wird eben nicht mit einem kommuniziert, es wird mehr auf Kollegen gehört die den Chef manipulativ klar machen, dass der neue Mitarbeiter am besten gekündigt werden sollte, weil dieser mal seine Meinung über einen Mitarbeiter geäußert hat! Zumal ich nicht die einzige war, die sich so über den Typen geäußert hat! Am besten man gibt die eierlegende Wollmilchsau lächelt ständig und arbeitet sich kaputt für 2 Unternehmen und schließt sich ja nicht den Äußerungen der Kollegen an! Die wissen ganz genau wie sie was beim Vorgesetzten aufzutreten müssen, sie haben diesen absolut in der Hand!
Am ersten Arbeitstag sah ich wie sich die Mitarbeiter mit den Vorgesetzten mit Umarmungen und Küssen begrüßten! Das duzen mit meinem Chef fand ich schon zu gewöhnungsbedürftig aber Bussis und Umarmungen?! NO WAY! Chef sollte immer noch Chef bleiben und eine gewisse Distanz schafft auch Professionalität!
Beim Gehalt ließ ich mich auch drücken mit bestimmten Argumenten, aber auch weil ich seit einigen Monaten arbeitslos war und endlich wieder eine Arbeit haben wollte! Die Argumente, dass es fair gegenüber den anderen Mitarbeiterinnen in der Hauptverwaltung sein sollte und es zahlreiche Extras gäbe nach der Probezeit, wie Betriebsrente ( AUF DIESE HAT ÜBRINGENS JEDER ARBEITNEHMER EINEN ANSPRUCH) Firmenwagen nach der Probezeit, eine Shoppingcard und wenn gewünscht Leistungsorientierte Gespräche usw.! Also nahm ich das geringe Gehalt in Kauf! Kurz nochmal zusammengefasst:

Kolleginnen haben die Vorgesetzten in der Hand, da sie ganz eng mit diesen befreundet sind!
Distanz bei der Personalführung ist ein Fremdwort!
Bezahlung ist zu gering! Nach Abzügen bleibt nicht viel! Für München und Assistenz der Geschäftsführung sowie Mitarbeit in 2 Firmen und Erlernung von komplett neuen Aufgabengebieten wie der Buchhaltung, ist für das Verlangte, die Entlohnung, definitiv zu gering! Und sollte die Vorgesetzten wirklich beschämen!

Der Vorgesetzte spricht ständig über die verschiedenen Firmen und die damit verbundenen Projekten nur in Millionenbeträgen und wie viel GEWINN ABFÄLLT bzw. EINGENOMMEN WIRD! Die MITARBEITER SEHEN DAVON NIX!
Die Gehälter der Vorgesetzten und deren Verwandten (die Schwester sind nicht einsehbar)! Nur die Kollegin in der BUCHHALTUNG DIE die eine Freundin ist – und meine Kündigung höchstwahrscheinlich vorangetrieben hat, hat Einblick! Sie nutzt dieses Vertrauen schamlos aus!
Nach außen wir suggeriert wie offen, familiär, sozial und Mitarbeiterfreundlich dieses Unternehmen ist- auch die persönlichen Gespräche bei der Vorstellung lassen nicht erahnen wie es hinter den Kulissen aussieht! Die Selbstdarstellung der Vorgesetzen und Gewinne, sowie viele Einsparungen an falscher Stelle stehen im Vordergrund!

Ich will keinen solchen Arbeitgeber dem die Mitarbeiter auf der Nase rum tanzen und neue sehr gute Kolleginnen von einem Tag auf den anderen ohne jegliche Nachfragen blind vom Chef entlassen werden! Dieses Augenverschließen und nicht hinterfragen, lassen bereits erahnen wie es um die Chefposition dort steht! Die dort arbeitenden Freunde leiten die Firma! NICHT DIE CHEFS SELBER! Es gibt 1000 mal bessere und professionellere Firmen, wo man mit WERTSCHÄTZUNG BEHANDELT WIRD! Hätte ich das geahnt, hätte ich dort nie angefangen!

Ein Chef sollte sich immer wie ein Chef verhalten und auch daran interessiert sein zu hinterfragen wie es sein kann, dass eine gerade mal 15 Tage neu eigelernte Mitarbeiterin innerhalb von den letzten 2 Tagen vor der Kündigung, anscheinend so viel negatives Feedback nach ziehen kann. Obwohl diese zuvor mehrmals sehr gelobt wurde! Und sehr gute Arbeits- und Sozialkompetenz gezeigt hat!

Ich habe durchwegs gute Zeugnisse die belegen, dass ich eine stets gute Mitarbeiterin war! Ich habe selber in sehr vielen sensiblen Bereichen gearbeitet wie der Sterbebegleitung von schwerstpflegefällen, der Psychiatrie und anderen pflegerischen Bereichen, ich habe zwei Ausbildungen eine pflegerische und kaufmännische. Meine Sozialkompetenz und mein Einfühlungsvermögen wurden immer wieder in verschiedensten Unternehmen unter Beweis gestellt und auch anhand von Arbeitszeugnissen bestätigt!
Alle denen ich das erzählt habe, schütteln nur den Kopf über diese Vorgehensweise! Die negativen Bewertungen im Internet, hatte ich mir vor Arbeitsantritt durch gelesen, aber ich bin ein Mensch der sich immer seine eigene Meinung bildet. Doch ich kann es leider nur bestätigen!

Ich bin einfach nur so wütend und enttäuscht über diese Art und Weise! Das diese Kollegin mit dieser Art weiter kommt, schockt mich total!

Ich war fast 5 Monate arbeitslos und hatte die letzten 2 Jahre ständig wechselnde Arbeitgeber, der Arbeitgeber zuvor musste mich aus betriebsbedingten Gründen kündigen! Bei den anderen hatte ich gekündigt! Und jetzt stehe ich wieder da! Und habe nix! Ich hatte mich so gefreut auf diese Stelle und bin da jeden Tag mit Freude hin! Jetzt sind mir dadurch ganze 2 Monate verloren gegangen, da ich noch einen Monat Zeit hatte bis Arbeitsantritt! Ich bin wirklich tieftraurig und weiß nicht mehr wie ich das rechtfertigen soll bei der Jobsuche! Es ist alle so wahnsinnig anstrengend immer wieder aufzustehen und von neuem beginnen zu müssen! Das kann ich jetzt nicht erwähnen da es noch nicht mal 1 Monat war! Aber jetzt suche ich seit Mitte November 2014! Was soll ich nur angeben, ich kann ja nicht sagen, dass ich nichts gemacht habe! Habe ich ja auch nicht! 
Ich bin wirklich sehr traurig, wie das Ganze abgelaufen ist!:icon_frown:
 
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Es ist alle so wahnsinnig anstrengend immer wieder aufzustehen und von neuem beginnen zu müssen!
In welchem Alter bist Du etwa?? Ich habe mir damals gesagt: Nöö, das wars und das war gut so. Die deutsche Arbeitswelt ist so reizvoll wie Tschernobyl etwa.

Diese Einstellung hat mich vor vielem Unheil bewahrt, mich gesund gehalten und ich kann zusehen, wie es wirklich vielen Bekannten so geht wie Dir. Die Arbeitswelt der Privatwirtschaft konnnte mir den Buckel runterrutschen und kann sie natürlich immer noch, wo ich nicht mehr in H4 bin.

Nein, glaub mir: Das ist es nicht wert, sich wegen der Hartherzigkeit, Selbstzufriedenheit und knalligen Härte nur gegen Andere deutscher Arbeitgeber kaputt machen zu lassen.
 

Jacqueline1964

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Oje, Du Arme....

da reißt man sich den A... auf und dann das.

Jetzt ganz wichtig:
Nehme das bloss nicht persönlich. Lege es ab als Erfahrung und gut ist. In diesem Laden hattest Du keine Chance. Die Vorgesetzten sind unprofessionell und die Mitarbeiter nicht richtig geführt. Eigentlich kannst Du froh sein, da noch früh genug raus gekommen zu sein, bevor Du "verheizt" wurdest.

Du hat alles richtig gemacht. Der Fehler liegt nicht an Dir. Das passiert manchmal eben. Zweifle nicht an Dir, lenk dich ab, gönne Dir was schönes und gehe in Ruhe und Gelassenheit Deinen weiteren Weg an. Es kann nur besser werden.

Kündigen darf man in der Probezeit nach 3,5 Wochen ohne Grund von heute auf Morgen. Shit happens.

Kopf hoch, mach einfach weiter. Alles Liebe schickt Dir
Jacqueline
 

arbeitslos in holland

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es könnte schlimmer sein, wie bei mir zb

du könntest nämlich auch noch die ausländer- u. gastarbeiter-arschkarte haben, weil deine flexibilität eben so hoch ist, dass du die ausländische sprache besser beherrscht, als die muttersprache

du bist nur wirklich hart genug, wenn du einmal mehr aufstehst, als du zu boden gehst. warum sollte ich mich damit herumschlagen, warum ich gekündigt wurde ??

ob ich als hochflexibel gelte, wegen meine vielfältigen erfahrungen, oder ob man mir meinen "bunten" lebenslauf vorhält, sind zwei seiten, der selben medaillie.

es gibt nach über 25 jahren berufserfahrung im in- u. ausland, wirklich wenig AG, bei denen ich bedaure, nimmer dort zu werkeln.
jeder neue AG, freut sich aber über die breite erfahrung, die ich mitbringe...........

wenn ich zb nach zwei tagen, alleine gelassen werden, dann liegt das eben gerade auch an meinen früheren aufgaben(und meiner dt. herkunft)
natürlich ist mein chef dann eine pfeife. aber hey, ich bin doch nicht dafür eingestellt worden. dem seine arbeit zu erklären
hauptsache es steht irgendwo KAIZEN, damit sich irgend so eine management-flachzange drauf einen runterholt
gelesen hat man es, verstanden absolut nicht.

die meisten firmen, in die ich reinkomme, sind auf dem absolut absteigenden ast.............

interessiert mich nicht.
:icon_evil:
 

arbeitslos in holland

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übrigens:

es gibt einen schmalen grat, zwischen einer gewünschten arbeitsentlastung und einer gefährlichen konkurrenz, die einen selbst dumm dastehen lässt.

wenn du diesen schmalen grat überschreitest, bist du geliefert, egal wer oder was du bist.
es gibt IMMER eine diskrepanz zwischen dem, was sich chef und direkte kollegen, unter dem neuen MA vorstellen und entsprechend prallen die welten und vorstellungen aufeinander.
nicht selten ist es mit passiert, dass sich die HR schon von vornherein,sich für die deppen, die meine kollegen sein sollten, erklärt hat.
bzw. man hat mir erklärt. dass es schon diverse warnungen für die belegschaft gegeben hatte.
nur ich konnte da auch nix mehr reissen und nach einem 1/2 jahr, kam die kündigung von mir.
:wink:
 
E

ExitUser

Gast
übrigens:

es gibt einen schmalen grat, zwischen einer gewünschten arbeitsentlastung und einer gefährlichen konkurrenz, die einen selbst dumm dastehen lässt.

wenn du diesen schmalen grat überschreitest, bist du geliefert, egal wer oder was du bist.
Stimmt. Der Chef sieht, daß der Meyer (objektiv) die Arbeit nicht schafft. Das gefällt ihm nicht, deshalb stellt er jemand ein. Der Meyer fühlte sich sicher auf seinem Stuhl, solange noch Arbeit liegenblieb. Jetzt denkt er, auch wenn die Arbeit immer noch für drei weitere reichen würde: "Der oder ich." Und das Ergebnis hat die Fredstarterin mit ein paar Worten mehr geschildert.
 
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