Ich wurde nach einer persönlichen Begutachtung von der Krankenkasse aufgefordert, einen Reha-/Rentenantrag zu stellen

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Marco75

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Guten Tag,
Ich bin seit 10 Monaten krankgeschrieben wegen Angstzustände und einer mittelgradigen depressiven Episode. Nun habe ich nach einer persönlichen Begutachtung durch den MDK eine Aufforderung meiner KK erhalten binnen 10 Wochen einen Rehaantrag oder Rentenantrag zu stellen da vom MDK festgestellt wurde, dass meine Erwerbsfahigkeit erheblich gefährdet ist.

Mein Ziel ist es schnellstmöglich wieder gesund zu werden und meine jetzigen Therapien weitermachen darf so dass ich schnellstmöglich wieder arbeiten kann. Ich habe mit meinem Psychater gesprochen und der hat mir ein Attest ausgestellt indem drin steht, dass ich aufgrund meiner Ängste auf eine Behandling in seiner Umgebung angewiesen bin und ein wechsel der vertrauten Therapeuten würde mit Wahrscheinlichkeit zu einer verschlimmerung der Ängste und depressionen führen so dass eine psychosomatische Reha derzeit nicht indiziert ist .

Nun meine Frage... Bringt es was ein widerspruch innerhalb der 4 wochenfrist einzureichen...? Oder sollte ich einen Rehaantrag stellen mit der Begründung meines arztes und so evtl. Erfolgt eine umwandlung in ein rentenantrag was ich garnicht will denn was passiert wenn ich doch wieder innerhalb des krankengeldes wieder gesund werde und ich wieder aebeiten kann und will muss ich dann evtl. Geld an die KK zurückzahlen wenn ich dann mein rentenantrag zurück nehme....

Das ist unglaublich ich zahle solangen in die Krankenkassr ein und jetzt habe ich kein recht bzw. Keine zeit mein Krankheit innerhalb der Krankengeldzahlung auszukurieren... Befinde mich in einer schwierigen Situation wuesse auch nicht bei einen widerspruch was ich schreiben sollte nur widerspuch einlegen und attest beilegen denn hier will ich auch nix falschss schreiben was dann evtl. Nivh gegen mich verwendet werden kann...

Würde mich über Tipps, Anregungen und Fragen sehr freuen vielleicht war schineinmal jemand in der gleichen Situation...

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Marco
 

Kerstin_K

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Kannst Du bitte demnächst mal ein paar Absätze machen? Dann ist das alles viel leichter zu lesen, danke.

Du wirst nicht darum herumkommen, den Rehaantrag zu stellen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, dass Dein Arzt dich rehaunfähig schreibt, wenn es dnn wirklich nicht gehen sollte.

Selbst wenn Du einen Rentenantrag stellst, ist es sehr wahrscheinlich, dass die DRV eine Reha vorschaltet.

Um etwas Zeit zu gewinnen, kannst Du volgendes tun: Reize die 10 Wochen fast bis zum Ende aus und stell dann nur einen formlosen Rehaantrag. Etwa so: "Hiermit beantrage ich eine medizinische Rehabilitation." Den Antrag schaffst Du belegbar zur DRV. Damit ist der Antrag gestellt,

Von dem Beleg machst Du dann wieder eine Kopie und diese geht an die KK. Damit ist dann die von der KK gesetzte Frist gewahrt. Machst Du das nicht, wied ei Krankenkasse das Krankengeld einstellen.

Die DRV wird die dann die Antragsformulae zuschicken und die kannst Du dann ganz in Ruhe ausfüllen und mit den erforderlichenAnlagen zurückschicken. Bis es soweit ist, suche Dir bitte eine für Dich geeignete Rehaklinik aus. Eveteuell haben Deine Ärzte dazu auch Vorschläge. Dem Antrag an die DRV legst Du dann ein Blatt bei, auf dem Du erklärst, dass Du Dein Wunsch- und Wahlrecht ausübst und dass Du in diese Kinik möchtest. Das wird nämlich im Formular nicht abgefragt.

Dann wird es einige Zeit dauern, bis Die DRV über den Rehaantrag entscheidet und bis Du dann den Anreisetermin von der Rehaklinik mitgeteilt bekommst, vergeht nochmal Zeit. Und dann kurz vor Antritt ser Reha müsste Dein Arzt entscheiden, ob Du rehafähig bist oder nicht.

Ganz wichtig: Nicht die Formulare verwenden, die Dir die Krankenkasse vielleicht zugeschickt hat. Und nicht de Rehaantrag direkt bei der Krankenkasse einreichen, die machen da nur nen Eilt Stempel drauf, evor sie ihn an die DRV übermitteln.

Du musst deiner Krankenkasse auch nicht für Telefongespräche zur Verfügung stehen. Wenn die was wollen, könnenen sie Dir schreiben und Du wirst auch nur schriftlich antworten, nicht anrufen. Eventuell werden die nämlich ver suchen Druck zu machen, wenn Du die 10-Wochen Frist voll ausnutzt.
 

Marco75

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Hallo Kerstin,
vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort und sehr hilfreiche Tipps!

Ich habe mit meinem behandelten Psychologen gesprochen und er meinte ich kann nicht aus meiner gwohnten Umgebung herausgerissen werden.

Ehefrau ist krank und verschiedene laufende therapien dies hat er mir gleich attestiert und ich solle es bei der KK einreichen also einen Widerspruch machen.
Denkst du dies wuerde jetzt schon was bringen dass die KK evtl. Die 10 Wochen Frist damit aufhebt oder schiesse im nir damit ein eigentor?

Sollte ich dann in 10 wochen imner noch rehaunfahig sein und ich dann wiederum belegen muss bzw. Widerspruch einlegen muss nach einer erfolgreicher antragstellung einer reha....

Bin mir nicht sicher was ich machen solll es ist halt eine starke psychische Belastung fuer mich und ich kann nicht abschalten dehalb würde ich am liebsten jetzt schon der Widersprcuch mit dem Attest einreichen....

Mein arzt sollte ja wissen wenn es nichts bringen wuerde und mir so ein attest ja nicht ausstellen und berechnen denke ich... Wenn es nichts bringen würde denn er hat ja sowas ja beatimmt nicht zum ersten mal geschrieben.



Liebe Grüße und einen schönen Tag
 

Marco75

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Also ich könnte ja dann wenn es wirklich so ist ein 2. x widerspruch einlegen wenn ich nicht in reha gehen kann bzw. RehaUnfahig bin kann mich doch keiner mit handschellen dort hinnbringen oder?
 

HermineL

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Also ich könnte ja dann wenn es wirklich so ist ein 2. x widerspruch einlegen wenn ich nicht in reha gehen kann bzw. RehaUnfahig bin kann mich doch keiner mit handschellen dort hinnbringen oder?
Das nicht aber unter Umständen kann die KK wegen fehlender Mitwirkung die Leistung einstellen.
Die Einschätzung deines Arztes ist zunächst einmal nur seine Ansicht. Evtl. akzeptiert die KK das sofort oder aber veranlasst das der MDK überprüft ob du rehafähig bist oder nicht. Dem wirst du dich dann wohl oder übel fügen müssen egal wie das ausfällt weil ansonsten läufst du Gefahr ohne Geld dazustehen.

Also bleib erst einmal ruhig, reiche alles bei der KK ein und warte ab was da als nächstes kommt.
 

Marco75

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Danke für deine beruhigende Worte

Ich war ja schon beim MDK und das Gutachten das an meinen arzt geschickt wurde liegt mir vor.

Darin steht das ich sofort reha fähig bin das hat die dame in 20 minuten festgestellt dabei weiss sie garnichts oder wenig über meine Umstände und erkrankungen und therapien und das meine frau ebenfalls schwer krank ist...das nur nebenbei...

Nach diesem Gutachten wurde ich aufgefordert die reha zu stellen...

Ich habe jetzt ein widerspruch verfasst.... Das derzeit eine reha nicht indiziert ist und das ich höflich darum bitte die aufforderung zu reha zu überdenken und ich mich darüber freuen würde meine Therapien in meiner gewohnten Umgebung weitermachen darf anbei das attest vom arzt...

Also denkst du auch erstmal einreichen mal sehen was die antworten...

Liebe Grüße​
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

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Mei, eine Reha hinauszögern ist immer drin.

1. So wie von Kerstin beschrieben, den Antrag soweit wie möglich hinaus zögern. Also am Anfang der 10 Woche bei der DRV stellen.
2. Falls Nachfragen von der DRV kommen, immer die Frist zur Antwort bis zum letzten ausreizen.
3. Wird durch die DRV eine Klinik zugewiesen, diese Klinik ablehnen und selbst eine nennen.
4. Kommt dann irgendwann von einer Klinik eine Einladung, vom eigenen Arzt bescheinigen lassen, daß man zur Zeit nicht rehafähig ist.
5. Wenn gar nichts mehr geht, die Reha antreten und die Ärzte vor Ort davon überzeugen, daß ein rascher, von den Ärzten befürworteter Abbruch, im Sinne aller Beteiligten ist.
 

Marco75

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Hallo iron Fist,

Danke für deine antwort, alsondenkstbdu dubaich es macht keinen sinn jetzt schon zu wiedersprechen und mit einem attest zu bestätigen wenn doch jetzt schon feststeht das ich nicht rehautauglich bin....

Mir fällt es schwer erstmal die fuesse ruhig zu halten....
 

Kerstin_K

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Von jetzt über die Bewilligung der Reha bis die Rehaklinik einen Platz frei hat und de die Reha antreten kannst können Monate vergehen. Bis dahin kann sic den ustand verändert haben und du kannst rehafähig sein.

Beispiel meiner Bekannten: Anhörung zur beabsichtigten Aufforderung im November 2017, Aufforderung dann im Januar 2018, Rehantarg gestellt im März, Bewilligung im Juni, total falsche Rehaklinik. Dort sollte sie antreten im Juli, aber da lief der Widerspruch noch. Wiederspruch entschieden zu ihren Gunsten im September, Reha in der Winschklinik dann im November/Dezember 2018.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Nein, ich würde jetzt keine Energie in einen Widerspruch stecken. Vor der Krankenkasse hast du doch jetzt erstmal Ruhe.

Zögere halt alles soweit hinaus, wie es gerade eben noch geht.

Wenn du ab jetzt 10 Wochen Zeit hast den Antrag zu stellen, ist es dann schon Mitte/Ende Juni. Bei der DRV ist die Situation so, daß die dort genug zu tun haben und niemand dort sitzt und auf deinen Antrag wartet. Die brauchen also auch Zeit. Vorallem kommst du mit deinem Antrag dann ja auch schon in den Bereich der Sommerferien. Und gerade im Psychosomatischen Bereich haben die Reha Kliniken selbst auch entsprechende Wartezeiten.

Wenn der Bescheid über den Rehaantrag bei dir ist, ist noch Zeit, sich Gedanken zu machen ob und wie man weiter verzögern kann oder vielleicht sogar ganz oder teilweise um die Reha herum kommt.
 

HermineL

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Ich war ja schon beim MDK und das Gutachten das an meinen arzt geschickt wurde liegt mir vor.

Darin steht das ich sofort reha fähig bin das hat die dame in 20 minuten festgestellt dabei weiss sie garnichts oder wenig über meine Umstände und erkrankungen und therapien und das meine frau ebenfalls schwer krank ist...das nur nebenbei...

Nach diesem Gutachten wurde ich aufgefordert die reha zu stellen...
Erst einmal die Reihenfolge sortieren.
Die MDK Begutachtung war vor der Attestierung der Rehaunfähigkeit durch deinen Arzt. Richtig ?
Wenn ja dann reiche das der KK ein und der MDK muss sich erneut damit beschäftigen weil sich die Sachlage damit geändert hat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Erst einmal die Reihenfolge sortieren.
Die MDK Begutachtung war vor der Attestierung der Rehaunfähigkeit durch deinen Arzt. Richtig ?
Wenn ja dann reiche das der KK ein und der MDK muss sich erneut damit beschäftigen weil sich die Sachlage damit geändert hat.

Warum den Joker „Rehaunfähigkeit“ jetzt schon verpulvern? Aktuell geht es doch nur um die Antragstellung, nicht darum die Reha anzutreten.

Wenn es im Oktober oder November soweit sein sollte, kann man sich immer noch, die dann aktuelle Rehaunfähigkeit bescheinigen lassen und nutzen.

Im übrigen habe ich meine Zweifel, daß die jetzige Vorlage einer solchen Bescheinigung dazu führen würde, daß die Pflicht zur Antragstellung entfällt bzw. der MDK eine Reha grundsätzlich für nicht sinnvoll hält.
 

Marco75

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Hi, ja das selbe dachte ich mir auch wegen dem Joker... Aber gleichzeitig denke ich warum denkt mein behandelter arzt nicht so und hat direkt zu dem schreiben von der Krankenkasse gesagt da müssen wir was schreiben sie können nicht in reha und hat mir dieses attest ausgestellt er muss es doch wissen bzw. Erfahrung mit solchen verfahren haben....

Mmmhh...

Beste Grüße



Warum den Joker „Rehaunfähigkeit“ jetzt schon verpulvern? Aktuell geht es doch nur um die Antragstellung, nicht darum die Reha anzutreten.

Wenn es im Oktober oder November soweit sein sollte, kann man sich immer noch, die dann aktuelle Rehaunfähigkeit bescheinigen lassen und nutzen.

Im übrigen habe ich meine Zweifel, daß die jetzige Vorlage einer solchen Bescheinigung dazu führen würde, daß die Pflicht zur Antragstellung entfällt bzw. der MDK eine Reha grundsätzlich für nicht sinnvoll hält.
 

Marco75

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Genau das habe ich mir auch gedachtit dem Joker deshalb habe ich auch noch nicht



Warum den Joker „Rehaunfähigkeit“ jetzt schon verpulvern? Aktuell geht es doch nur um die Antragstellung, nicht darum die Reha anzutreten.

Wenn es im Oktober oder November soweit sein sollte, kann man sich immer noch, die dann aktuelle Rehaunfähigkeit bescheinigen lassen und nutzen.

Im übrigen habe ich meine Zweifel, daß die jetzige Vorlage einer solchen Bescheinigung dazu führen würde, daß die Pflicht zur Antragstellung entfällt bzw. der MDK eine Reha grundsätzlich für nicht sinnvoll hält.

Erst einmal die Reihenfolge sortieren.
Die MDK Begutachtung war vor der Attestierung der Rehaunfähigkeit durch deinen Arzt. Richtig ?
Wenn ja dann reiche das der KK ein und der MDK muss sich erneut damit beschäftigen weil sich die Sachlage damit geändert hat.
Ja die Attestierung war nach der Beurteilung der MDK und nach Aufforderung der KK zur Reha... Du denkst also besser jetzt schon widerspruch und attest bei der KK einreichen? (siehe bitte auch Kommentar von ironfist)

Danke beste Grüße
 

HermineL

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Du denkst also besser jetzt schon widerspruch und attest bei der KK einreichen? (siehe bitte auch Kommentar von ironfist)
Die Einschätzung bezog sich auf deinen Beitrag das du die 10 Wochen Frist umgehen möchtest.
Denkst du dies wuerde jetzt schon was bringen dass die KK evtl. Die 10 Wochen Frist damit aufhebt oder schiesse im nir damit ein eigentor?

Ironfirst hat sicherlich nicht unrecht wenn er sagt hebe dir das auf bis das der Rehabescheid kommt aber was dir nun wichtiger ist musst du selber entscheiden.
 
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Gelöschtes Mitglied 66109

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Also ich würde mich in deiner jetzigen Situation nicht mit der Krankenkasse aufreiben. Zumal sehr fraglich ist, ob du überhaupt etwas erreichst.

Nehmen wir an, du schickst denen morgen die Bescheinigung deines Arztes, daß du nicht rehafähig bist. Was machst du, wenn sie dir dann übernächste Woche schreiben, daß sie das zur Kenntnis genommen haben, du aber doch bitte trotzdem den Antrag stellen sollst, daß Antragsverfahren ja noch Zeit in Anspruch nehmen wird und in der Zeit ja Änderungen deines aktuellen Zustandes möglich sind? Hast du dann was gewonnen?

Nochmal, Kerstin hat dir in #2 geschrieben ich in #7, stell den Antrag so spät wie möglich. Zöger alles bis zum letzten möglichen Termin heraus. Also den Antrag am Ende der 9 Woche an die DRV schicken. Provoziere meinetwegen noch Rückfragen. Rückfragen werden alleine schon entstehen, wenn du für den Antrag erstmal nicht die DRV Formulare verwendest. Auch das hatte dir Kerstin bereits in #2 geschrieben, wie du das machen sollst.

Und wenn dann Ende Juli, im August oder September über den Antrag entschieden ist, kann man sich weitere Gedanken machen.

Dein behandelnder Arzt denkt im übrigen nicht so, weil er Mediziner und nicht Bürokrat ist und (im guten) meint, die Bürokratie mit Vernunft und guten Argumenten beeinflussen zu können.
 

Marco75

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Also ich würde mich in deiner jetzigen Situation nicht mit der Krankenkasse aufreiben. Zumal sehr fraglich ist, ob du überhaupt etwas erreichst.

Nehmen wir an, du schickst denen morgen die Bescheinigung deines Arztes, daß du nicht rehafähig bist. Was machst du, wenn sie dir dann übernächste Woche schreiben, daß sie das zur Kenntnis genommen haben, du aber doch bitte trotzdem den Antrag stellen sollst, daß Antragsverfahren ja noch Zeit in Anspruch nehmen wird und in der Zeit ja Änderungen deines aktuellen Zustandes möglich sind? Hast du dann was gewonnen?

Nochmal, Kerstin hat dir in #2 geschrieben ich in #7, stell den Antrag so spät wie möglich. Zöger alles bis zum letzten möglichen Termin heraus. Also den Antrag am Ende der 9 Woche an die DRV schicken. Provoziere meinetwegen noch Rückfragen. Rückfragen werden alleine schon entstehen, wenn du für den Antrag erstmal nicht die DRV Formulare verwendest. Auch das hatte dir Kerstin bereits in #2 geschrieben, wie du das machen sollst.

Und wenn dann Ende Juli, im August oder September über den Antrag entschieden ist, kann man sich weitere Gedanken machen.

Dein behandelnder Arzt denkt im übrigen nicht so, weil er Mediziner und nicht Bürokrat ist und (im guten) meint, die Bürokratie mit Vernunft und guten Argumenten beeinflussen zu können.
Vielen Lieben, lieben Dank sehr sehr hilfreiche Tipps ich danke euch vom Herzen

Die Einschätzung bezog sich auf deinen Beitrag das du die 10 Wochen Frist umgehen möchtest.


Ironfirst hat sicherlich nicht unrecht wenn er sagt hebe dir das auf bis das der Rehabescheid kommt aber was dir nun wichtiger ist musst du selber entscheiden.

Vielen Dank für deine Antwort! Habe es verstanden beste Grüße

Von jetzt über die Bewilligung der Reha bis die Rehaklinik einen Platz frei hat und de die Reha antreten kannst können Monate vergehen. Bis dahin kann sic den ustand verändert haben und du kannst rehafähig sein.

Beispiel meiner Bekannten: Anhörung zur beabsichtigten Aufforderung im November 2017, Aufforderung dann im Januar 2018, Rehantarg gestellt im März, Bewilligung im Juni, total falsche Rehaklinik. Dort sollte sie antreten im Juli, aber da lief der Widerspruch noch. Wiederspruch entschieden zu ihren Gunsten im September, Reha in der Winschklinik dann im November/Dezember 2018.
Vielen lieben Dank Kerstin für deine guten Tipps und Kommentare

Beste Grüße und allen ein schönes Wochenende
 

Marco75

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Hallo zusammen,
Der Termin für den Rehaantrag rückt näher und es wird mir nichts anderes ubrig bleiben als einen zu stellen. Bin schon am schauen nach einer geeigneten Klinik und jetzt stellen sich weitere Fragen... Ich habe ja das recht eine Wunschklinik zu nennen vorher würde ich mich natürlich informieren ob sie mit meiner Rentenversicherung ein Vertrag haben jetzt zu meiner frage ist irgendwo vorgegeben wann die reha angetreten werden muss bzw. Kann die rentenkasse oder die Krankenkasse meine wunschklinik ablehnen weil die wartezeit für einen aufnahme zu lange wäre...und mir dann einfach eine andere klinik zuweisen ??

Beste Grüße und einen schönen Tag allen auch wenns regnet
 

HermineL

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Du hast ein Wahlrecht (§8 SGB IX)was die Reha-Klinik betrifft. In der Tat solltest du vorher schauen
das die auch mit deiner DRV zusammenarbeiten. DRV ist nicht gleich DRV. Es gibt z.B.
Kliniken die arbeiten mit der DRV Bund zusammen aber nicht mit der DRV Mitteldeutschland.
Deine Wunschklinik solltest du schon im Reha-Antrag vermerken.

Den Termin teilt dir dann die Klinik mit nicht die DRV.
 
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Gelöschtes Mitglied 66109

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Kann die rentenkasse oder die Krankenkasse meine wunschklinik ablehnen weil die wartezeit für einen aufnahme zu lange wäre...und mir dann einfach eine andere klinik zuweisen ??

Die Krankenkasse hat was die Wunschklinik angeht gar nichts mitzureden.

Die Rentenversicherung kann einzelne Kliniken sicherlich ablehnen, muß das dann aber begründen. Gründe könnten z.B. sein, daß deine Wunschklinik dein Krankheitsbild gar nicht behandelt.

Bei dir liegen ja psychische Krankheitsbilder zugrunde. Wird dir eine Klinik zugewiesen, die dir nicht paßt, leg dagegen Widerspruch ein. Mach das mit „netten Worten“ gegenüber der Rentenversicherung und so das die Klinik es mitbekommt.
 

Marco75

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Du hast ein Wahlrecht (§8 SGB IX)was die Reha-Klinik betrifft. In der Tat solltest du vorher schauen
das die auch mit deiner DRV zusammenarbeiten. DRV ist nicht gleich DRV. Es gibt z.B.
Kliniken die arbeiten mit der DRV Bund zusammen aber nicht mit der DRV Mitteldeutschland.
Deine Wunschklinik solltest du schon im Reha-Antrag vermerken.

Den Termin teilt dir dann die Klinik mit nicht die DRV.

Danke für die Antwort ich dachte der medizinische dienst der rentenkasse stimmt den termin vorher ab wann eine Aufnahme möglich ist. Ja ich rufe vorher an und feage ob meine zuständige rentenversicherung kosten träger sein darf
 

Marco75

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Die Krankenkasse hat was die Wunschklinik angeht gar nichts mitzureden.

Die Rentenversicherung kann einzelne Kliniken sicherlich ablehnen, muß das dann aber begründen. Gründe könnten z.B. sein, daß deine Wunschklinik dein Krankheitsbild gar nicht behandelt.

Bei dir liegen ja psychische Krankheitsbilder zugrunde. Wird dir eine Klinik zugewiesen, die dir nicht paßt, leg dagegen Widerspruch ein. Mach das mit „netten Worten“ gegenüber der Rentenversicherung und so das die Klinik es mitbekommt.
Danke für die antwort, aber kann es auch ein Grund sein das die wartezeit zu lange ist da ja laut mdk gutachten der krankenkasse meine Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet ist.... Und muss die Krankenkasse dann informiert wersen wann die aifnhame in der klinik ist... Ab wann zahlt die krankenkasse eigentlich keine Krankengeld mehr ab zeitpunkt des angrages oder antritt in die reha.... Denn ich könnte mir vorstellen das die KK dann druck ausübt wenn es bis zum rehaamtritt dann länger dauert....

Meistens steht dazu auch etwas auf der Homepage der Klinik.
Super danke ja ich schau mal nach einer schön Klinik


Moderationshinweis...

Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL



 
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Gelöschtes Mitglied 66109

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Danke für die antwort, aber kann es auch ein Grund sein das die wartezeit zu lange ist da ja laut mdk gutachten der krankenkasse meine Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet ist.... Und muss die Krankenkasse dann informiert wersen wann die aifnhame in der klinik ist... Ab wann zahlt die krankenkasse eigentlich keine Krankengeld mehr ab zeitpunkt des angrages oder antritt in die reha.... Denn ich könnte mir vorstellen das die KK dann druck ausübt wenn es bis zum rehaamtritt dann länger dauert....

Die Rentenversicherung zahlt von dem Tag an, an dem du die Reha antrittst.

Wenn dir die Klinik nicht passen sollte die dann letztlich im Bescheid steht, legst du dagegen Widerspruch ein. Schön formuliert und ne Kopie davon an die Reha Klinik. Gerade im psychischen/psychosomatischen Bereich tun die Klinik ne‘n Teufel, sich Patienten ins Haus zu holen, die gegen ihren Willen dorthin beordert werden.
 

Marco75

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Hallo zusammen,

Ersteinaml endschuldige dass ich immer noch unschlüssig bin was ich tun soll ich habe jetzt beides ausgefüllt einen Rentenantrag und einen Rehaantrag und weiss allerdinga nicht was das richtige ist?

Ich kann nur sagen dass ich leider immer noch krank bin und das immer wieder jedes jahr über länger ausfalle deshalb denke ich velleicht würde mir eine ausszeit also eine Rente auf Zeit doch sehr gut tun.

Wenn ich einen Rentenantrag stelle und genehmigt werden sollte wird dann rückwirkend zum antragstag Rente gezahlt und muss ich dann evtl. Zuviel gezahltes Krankengeld zurückzahlen?
Denn ich habe ja noch offiziell eigentluch recht bis ende des Jahres auf Krankengeld.?
oder wäre es für emich besser eine Reha zu beantragen und diesen evtl. In einen rentenantrag umdeuten zu lassen?
Amliebsten und ich habe noch ein wenig Hoffnung das ich noch vor ende des krankengeldes wieder gesund werde und wieder arbeiten kann deshalb wäre es gut auch noch für meine Regeneartuom Zeit zu gewinnen....

Sollte ich bei meinem Rentenantrag alle medizinischen Unterlagen die ich habe einschliesslich die des MDK der Krankenkasse mit einreichen oder diese vin denen selbst einholen lassen denn es kann ja sein das der mdk noch andere Unterlagen hat, auch stellt sich mkr die frage ob ich das attest von meinem behandelten arzt der eine reha derzeit ni ht indiziert mit einreichen sollte...

Fragen uber fragen
ich würde mich sehr sehr darüber freuen wenn die eine odet ander Frage beantwortet wird und danke euch sehr im voraus...
Liebe Grüße
 
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